Swim, Fatboy, Swim (026)

Kaum drei Jahre sind vergangen, schon war ich wieder einmal schwimmen. Das bedeutet natürlich nicht, dass ich so lange nicht im Wasser war, doch die letzte sportliche Betätigung im Schwimmbad ist tatsächlich schon recht lange her. Doch nun macht der Zwergofant den Kurs zum Jugendschwimmabzeichen Bronze, weshalb ich nun wieder jede Woche die Gelegenheit habe, schwimmen zu gehen.

Bahnen: 28 x 50 m
Distanz: 1400 m
Zeit: 00:38:25
min/Bahn: 01:22
Züge: 23 Züge/min
Geschw.: 2,20 km/h
Energie: 282 kcal

Heute war es richtig frisch und nicht nur der Zwergofant hat geschlottert. Späte Schimmkurse im Freibad haben zwar den Vorteil, dass ich dabei sein kann, aber wenn kein warmer Tag vorausgeht, kostet das Abtauchen ins kühle Nass schon Überwindung. Heute habe ich noch viel auf den angehenden Freischwimmer geschaut. Dennoch bin ich mit den 28 Bahnen für den Anfang recht zufrieden.

Media Monday #413

Ein wirklich turbulentes Wochenende liegt hinter uns. Wir haben die Kommunion unseres Zappelinchens gefeiert und mir war überhaupt nicht bewusst, wie wichtig dieses Fest doch ist (siehe auch Frage 7). Folglich gab es viel vorzubereiten und zu planen. Es hat sich aber gelohnt, denn das Zappelinchen und die insgesamt zwanzig Gäste hatten einen schönen Tag. Das Gröbste ist schon aufgeräumt und ich kann mich nun den Fragen des Medienjournals widmen. Diese werden auch deutlich mehr von Filmen und Serien dominiert als diese Einleitung, keine Sorge… 😉

Media Monday #413

  1. Hand aufs Herz: Schaut ihr euch immer das Bonusmaterial auf DVDs/Blu-rays an (so ihr denn welche kauft/leiht/besitzt)?
    Bei Filmklassikern, die eine ausführliche Retrospektive bieten, schaue ich meist das gesamte Material, da es oft sehr reichhaltig und fundiert ist. Bei modernen Filmen entscheide ich von Fall zu Fall: Reine Werbe-Featurettes schalte ich ab, bei richtigen Making-of-Dokumentationen (z.B. „Der Hobbit“) bleibe ich dran. Ein wichtiger USP von Blu-rays oder DVDs, der mir beim reinen Streaming fehlt.
  2. Bevor der Mai zu Ende ist laufe ich noch Gefahr, meine gesamte Energie aufgebraucht zu haben. Urlaub, wo bist du?
  3. Meine Fußverletzung könnte echt dazu beitragen, dass ich nun häufiger mit dem Rad zur Arbeit fahre, so wie vergangenen Freitag.
  4. Das Serienfinale von „The Leftovers“ fand ich äußerst gelungen.
  5. Der Hype um manche Regisseur*innen ist durchaus berechtigt (z.B. Quentin Tarantino in den 90ern), manch anderer dagegen nicht.
  6. Die Europawahl widmet sich einem wichtigen Thema, jedoch befürchte ich, dass nicht alle ihre Stimme abgeben und viele immer noch die Falschen wählen.
  7. Zuletzt habe ich mit der Familie die Kommunion unseres Zappelinchens gefeiert und das war ein schönes, wenn auch für mich ungewöhnliches Fest, weil mir als Nicht-Katholik viele Dinge unbekannt waren.

Auch diese Woche ist wieder ein Schwung Blu-rays in meine Sammlung gewandert, z.B. diese Klassiker hier (mehr davon auf meinem Instagram-Account):

Ride, Fatboy, Ride (016): Abenteuer Arbeitsweg

Nachdem ich vor ziemlich exakt einem Monat das erste Mal mit dem Rad zur Arbeit gefahren bin, und dabei so einige Abenteuer erleben durfte, ist mein Plan, dies nun häufiger zu machen, leider nicht aufgegangen. Warum? Ein zu voller beruflicher sowie privater Terminkalender, Erkältung und schlechtes Wetter. Doch vor allem die Termine bremsen mich aus. Das ist sehr frustrierend. Selten kann ich einen Tag identifizieren, an dem ich erst ab 9:00 Uhr Termine habe und die Abende nicht bereits verplant sind. Aber ich arbeite daran und möchte jede Gelegenheit nutzen. So wie heute…

Die entspannte Hinfahrt am Morgen

Da ich heute früh die Kinder verabschiedet habe, bin ich mit 7:30 Uhr erst recht spät losgekommen. Nach der konfusen Hinfahrt beim letzten Versuch, habe ich mich heute ganz bewusst auf Straßen und Radwege gehalten. Das war teils zwar etwas nervig und gefährlich (hallo, liebe Autofahrer!), letztendlich aber doch die bessere Entscheidung.

Bestes Wetter, beste Strecke, beste Laune

Bestes Wetter, beste Strecke, beste Laune

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Die 5 besten Leseorte

Heute möchte Gina im Rahmen von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG unsere fünf liebsten bzw. besten Leseorte wissen. Eigentlich kann ich überall ganz gut lesen, doch ist es zu Hause nun einmal gemütlicher, als im Wartezimmer oder in der Bahn. Wo lest ihr am liebsten? 📖

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #133

Das Thema für Ausgabe #133 lautet:

Die 5 besten Leseorte

  1. Im Bett – Vielleicht nicht der beste Leseort, aber doch der, den ich am häufigsten nutze. Es vergeht kaum ein Abend, an dem ich nicht zumindest ein paar Seiten lese. Ohne das Lesen im Bett käme ich mit meinen Büchern oft wochenlang nicht weiter.
  2. Auf dem (ausgebauten) Dachboden – Eigentlich ist unser Dachboden ein Kinderspielplatz und komplett von ausladenden Spielsachen, Spielhäusern usw. eingenommen. Allerdings liegt da oben auch eine alte Matratze und die ist sehr gemütlich und lädt zum Lesen ein (und meist finden mich die Kinder auch nicht gleich, wenn ich mich dorthin zurückziehe).
  3. Im Garten – Kaum wird es draußen wärmer, genieße ich es, an einem der selten Sonntage ohne Programm, auf der Terrasse zu sitzen und zu lesen. Meist komme ich nur ein paar Seiten weit, doch die genieße ich sehr (siehe Foto unten).
  4. Auf dem Sofa – Ganz selten (meist wenn ich krank bin) schaffe ich es auch auf dem Sofa ein paar Seiten zu lesen. Eigentlich ganz gemütlich, doch eben mitten im Familientrubel.
  5. Am Strand – Zumindest vor den Kindern habe ich im Urlaub Bücher regelrecht verschlungen. Inzwischen funktioniert das nicht mehr so gut, aber man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben… 😉

Symbolbild zu Antwort 3 „Im Garten“:

Media Monday #412

In der letzten Woche war ich gesundheitlich ein wenig angeschlagen und auch am Wochenende wurde es nicht besser, so dass ich schweren Herzens auf die geplante Radtour verzichtet habe. Dennoch gab es genug zu tun, denn die Vorbereitungen zur Kommunion unseres Zappelinchens laufen auf Hochtouren. Und Filme habe ich auch gekauft. Viel zu viele (siehe unten). Die Themen für die kommenden Media-Monday-Ausgaben sind also gesichert! Doch nun widme ich mich erst einmal den heutigen Fragen des Medienjournals

Media Monday #412

  1. Am meisten freue ich mich im Moment ja auf die Serie (oder neue Serienstaffel) von „Shameless“ (US-Fassung), denn es gibt kaum eine zweite Serie, die über solch eine langen Zeitraum so konsistent zu unterhalten weiß.
  2. Die Ausstrahlung der letzten Episode „Game of Thrones“ werde ich so gut wie möglich ignorieren, damit ich bei Blu-ray-Release in einem Jahr noch viel Spaß damit haben kann.
  3. „Meg“ (erst am Freitag gesehen) ist schon cool, aber gegen „Der weiße Hai“ kommt auch dieser Hai-Thriller nicht an.
  4. Momentan lese ich ja den Roman „The Fifth Season“, den ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe, und bin ziemlich begeistert.
  5. Die deutsche Serie wird ja maßlos unterschätzt, immerhin hat sie mit „Bad Banks“ oder auch „Beat“ im letzten Jahr durchaus imposante Beiträge hervorgebracht.
  6. Im Vergleich zu vergangenem Wochenende und unserem Kurzurlaub bei Bad Tölz ist das aktuelle Wochenende ja schon beinahe unspektakulär ausgefallen.
  7. Zuletzt habe ich den Film „Frozen: Eiskalter Abgrund“ gesehen und das war nicht, wie von Flo Lieb vermutet, das Sequel zu Disneys „Frozen“, weil es dafür zu viele offene Brüche und schmerzhafte Todesfälle zu sehen gibt.

In den letzten Tagen sind dank 5-für-3-Aktion ziemlich viele neue Filme in meine Sammlung gewandert, so dass ich täglich mehrere Updates poste (mehr davon auf meinem Instagram-Account):

Frozen: Eiskalter Abgrund (2010)

Immer wenn ich mit einem Sessellift fahre, stelle ich mir die Frage, was ich machen würde, wenn ich unterwegs aussteigen müsste. Geht euch doch auch so, oder? Schon seit einigen Jahren weiß ich um den Film „Frozen: Eiskalter Abgrund“, der genau diese Prämisse zum Thema macht. Da ich vergangenes Wochenende in Bad Tölz erst wieder Sessellift  gefahren bin, war es endlich einmal Zeit für den Film…

Frozen: Eiskalter Abgrund (2010) | © Universum Film GmbH

Frozen: Eiskalter Abgrund (2010) | © Universum Film GmbH

Skiiiiifoarn or Die Tryin‘

Ja, „Frozen“ (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Disney-Film) ist einer dieser Filme, die mit einer wunderbar fokussierten Prämisse aufwarten, die sich in einem Satz zusammenfassen lässt: Drei Freunde werden auf einem Ski-Trip im Sessellift vergessen und müssen um ihr Überleben kämpfen. So einfach und doch so effektiv. Ich liebe Filme dieser Art, auch wenn die meisten ihr Versprechen meist nicht einlösen können. Auch Adam Greens „Frozen“ fängt stark an, doch schon bei der ersten dramatischen Szene musste ich aufgrund der unfreiwilligen Komik lachen. Glücklicherweise besinnt sich der Film danach wieder auf seine Stärken und lässt die Ausweglosigkeit der Situation auf uns Zuschauer wirken. Letztendlich ist der Verlauf der Handlung ziemlich bitter und uns wird kaum ein leichter Augenblick geschenkt.

Inszeniert ist „Frozen“ wirklich großartig. Man merkt, dass die Crew um Adam Green den kompletten Film on location gedreht hat, sprich es gibt echten Schnee, echte Wölfe und echte Berge. Das wirkt und hätte mit Greenscreen und CGI nicht halb so gut funktioniert. Leider können weder die Schauspieler noch das Drehbuch mit den formalen Aspekten mithalten. Die Figuren agieren unlogisch und begeben sich schnell in Klischees, was Dialoge und Aktionen angeht. Mit etwas mehr Fallhöhe – pardon the pun – und mehr Feinschliff, was das Drehbuch angeht, hätte hier ein wirklich intensiver, kleiner Reißer entstehen können. So wird das anvisierte Ziel, als „Der weiße Hai“ für Skifahrer etabliert zu werden, doch nicht ganz erreicht.

Fazit

Auch wenn mich „Frozen“ nicht wirklich begeistern konnte, so ist mir der Film doch sehr sympathisch. Zudem hat er mir gezeigt, wie ich nicht aus einer hängen gebliebenen Gondel aussteigen sollte. Wer weiß, wann mir das noch einmal helfen wird? Freunde von etwas abseitigeren Genre-Filmen sollten ruhig mal einen Blick riskieren, auch wenn einiges an Potenzial liegengelassen wird: 6/10 Punkte.

Meg – OT: The Meg (2018)

Aktualisierung: Ich habe „Meg“ am 26. August 2024 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und eine aktualisierte Besprechung veröffentlicht.

Vor gut 13 Jahren habe ich im Internet die Konzeptzeichnung zu einem Film namens „Meg“ gesehen, welche mich dazu brachte das gleichnamige Buch von Steve Alten zu lesen. Der Film sollte vorerst in der Produktionshölle verweilen, bis er 2018 endlich das Licht der Welt erblickte. Somit bin ich nach all den Jahren doch noch zu meinem Filmauftritt des Megalodon gekommen…

Meg (2018) | © Warner Home Video

Meg (2018) | © Warner Home Video

„We’re gonna need a bigger boat!“

Ja, „Meg“ ist ein Sommer-Blockbuster, wie er im Buche steht. Laut, bunt, dumm. Und mit Jason Statham in der Hauptrolle. Er spielt aber auch zu großen Teilen im und unter Wasser und hat einen riesigen Hai als Kontrahenten zu bieten. Da überwiegen doch eindeutig die positiven Aspekte! Zudem ist sich Jon Turteltaubs Film seines Status jederzeit bewusst. Er erzählt die gerade nötige Geschichte mit viel Humor, ohne dabei jedoch zu smart sein zu wollen. Es überwiegt die Action, die dummen Sprüche und die imposanten Unterwasserszenen mit dem Monsterhai. Die Vorlage hat damals eine andere Geschichte erzählt, auch wenn Versatzstücke immer noch vorhanden sind. Vielleicht orientiert sich der Film aber auch einfach an einer vielen der Fortsetzungen. Ich bezweifle es allerdings. Das hier ist einfach ein 08/15-Hollywood-Drehbuch – und als solches funktioniert es wunderbar.

Ich hatte tatsächlich extrem viel Spaß mit „Meg“. Die Bilder sind toll, gerade in 3D. Zwar hätte ich gerne etwas mehr Zeit abseits der Forschungsstation verbracht, doch insgesamt mag ich mich nicht groß beschweren. In seiner übertriebenen Hai-Action hat mich der Film teils an das Finale von „The Shallows“ erinnert, bleibt dabei jedoch konsistenter im Ton. Jason Statham passt perfekt in diese Rolle und mehr gibt es über die Schauspieler auch nicht zu sagen. Doch, eine Sache: Rainn Wilson (bekannt als Dwight Schrute aus „The Office“) ist viel weniger Comic-Relief als ich einerseits befürchtet, andererseits aber auch gehofft hatte.

Fazit

Wie Stammleser meines Blogs vermutlich schon mitbekommen haben, liebe ich Filme, die am, im oder unter Wasser spielen. Sehr sogar. Dazu noch ein riesiger Hai? Count me in! Davon abgesehen ist nichts an dem Film irgendwie besonders. Weder in die eine, noch die andere Richtung. Und dennoch sind die knapp zwei Stunden wie im Flug vergangen. Manchmal reicht das schon: 7/10 Punkte.

Beat – Staffel 1

Nachdem ich von „Bad Banks“ doch ziemlich begeistert war, habe ich mich nach einer weiteren deutschen Serie umgesehen. Aufgrund der durchaus positiven Besprechung des „Fortsetzung folgt“-Podcasts, habe ich mich für „Beat – Staffel 1“ auf Prime Video entschieden. Dabei hat mich die Serie, als sie angekündigt wurde, eher nicht gereizt: Berliner Nachtleben, die Club-Szene und Techno. Puh. Alles nicht so wirklich meine Themen. Warum mich die Serie dennoch überzeugen konnte, erfahrt ihr hier…

Beat – Staffel 1 | © Amazon Prime Video

Beat – Staffel 1 | © Amazon Prime Video

BEAT, POP, BPM, LOOP, BACKSPIN, DROP, CODA

Der Regisseur hinter „Beat“ ist für mich kein unbeschriebenes Blatt. Bereits 2008 bin ich durch seine Verfilmung des grandiosen Jugendbuches „Krabat“ auf Marco Kreuzpaintner aufmerksam geworden. Auch in dieser Amazon-Produktion schafft er es beeindruckende Bilder zu finden: Berlin, der Techno-Club, der heruntergekommene Bauernhof und auch die anderen Drehorte sehen einerseits larger-than-life aus, andererseits aber auch nicht übertrieben auf international getrimmt. „Beat“ fühlt sich nach einer deutschen Produktion an – und das meine ich durchaus positiv. Gerade die Club-Szenen mit den wummernden Bässen und einprägsamen Lichteffekten fand ich imposant umgesetzt. Doch auch abgesehen davon, zeigt „Beat“ eindrucksvoll, dass sich die deutsche Serie keineswegs hinter US-Produktionen verstecken muss, ohne dass dieser Vergleich bewusst angestrebt wird.

Doch wie sieht es inhaltlich aus? Auch hier haben mich gerade die Szenen rund um den Techno-Club überzeugt. Das hätte ich so nicht erwartet. Vielleicht auch, weil hier der Fokus gegeben ist und alles zusammenpasst. Davon abgesehen tanzt die Handlung auf zu vielen Hochzeiten: Da gibt es den Club samt seiner Angestellten, den verrückten Serienkiller (auch wenn er niemanden umbringt), die Entführung von Flüchtlingen gepaart mit Organhandel, einen übertrieben bösen Geschäftsmann, die Russenmafia, den Geheimdienst und am Ende wird sogar noch der Bogen zur RAF und damit der deutschen Geschichte gespannt. Puh. Da will die Serie ziemlich viel. Norbert Eberleins Drehbuch ist temporeich geschrieben, alle Versatzstücke gehören irgendwie zusammen, aber dann auch wieder nicht. Oft werden zuvor eingeführte Elemente wieder fallen gelassen oder verpuffen in ihrer unspektakulären Auflösung. Ein Payoff ist nach dem aufwändigen Setup nicht immer gegeben. Durch die dichte Erzählung und die mitreißende Inszenierung, bleibt der Unterhaltungswert jedoch konstant auf sehr hohem Niveau.

Die Stärken dieser deutsche Serie

Nach „Bad Banks“ ist dies nun also schon die zweite deutsche Serie, die mich unerwartet gut unterhalten hat. Dies liegt nicht zuletzt an den unverbrauchten und frischen Schauspielern: Jannis Niewöhner bietet als titelgebender Beat eine – im Rahmen des Drehbuchs – glaubwürdige Leistung und ich bin gerne mit ihm auf diese Reise gegangen. Karoline Herfurth ist wohl der größte Star der Produktion und auch sie schafft es ihrer doch recht klischeehaften Rolle (eben eine typische Ermittlerin) interessante Facetten abzugewinnen. Besonders stark fand ich die Besetzung der Nebenrollen und Bösewichte: Von Kostja Ullmann über Alexander Fehling bis hin zu Karl Markovics werden hier teils beeindruckende Leistungen aufgefahren, die alleine durch das leider teils unbefriedigende Drehbuch limitiert werden.

Fazit

Als kleiner, teils reißerischer bis dreckiger Thriller macht „Beat“ eine wirklich gute Figur. Vermutlich nichts, was länger im Gedächtnis bleibt, doch keineswegs unspektakulärer als internationale Genre-Vertreter. Das Drehbuch war mir zwar zu unfokussiert, doch haben Marco Kreuzpaintners Inszenierung und die famosen Schauspieler einiges wett gemacht. Zwar wird die Serie nicht fortgeführt, doch die Staffel ist in sich relativ gut abgeschlossen, so dass ich eine Sehempfehlung aussprechen kann: 8/10 (7.9) Punkte.

Bad Tölz 2019: Wandern am Blomberg durch Regen, Sturm und Matsch

Der erste Urlaubsbericht des Jahres! Vergangenes Wochenende haben wir mit der erweiterten Familie einen Kurzurlaub in den Bergen verbracht. Anlass war ein runder Geburtstag, den wir dort mit idyllischen Wanderungen, leckerem Essen und guten Gesprächen feiern wollten. Somit sind wir Freitagnachmittag nach Schule und Home Office Richtung Bad Tölz aufgebrochen…

Der Blick aus dem Hotelzimmer hätte uns eine Warnung sein sollen...

Der Blick aus dem Hotelzimmer hätte uns eine Warnung sein sollen…

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Media Monday #411

Am Wochenende waren wir mit der erweiterten Familie in den Bergen. Eigentlich stand ein kurzer Wanderurlaub auf dem Programm, doch das Wetter wollte nicht so wie wir: Temperaturen um die 2 bis 7 °C und Starkregen samt Gewitter (siehe Foto unten). Ins Wasser gefallen, könnte man fast sagen. Dennoch haben wir uns die Zeit so gut wie möglich genutzt (sprich viel gespielt, gegessen und getrunken) und somit ein außergewöhnliches Wochenende verlebt. Nun sind wir zurück und das bedeutet natürlich: Zeit für die aktuellen Fragen des Medienjournals! 🙂

Media Monday #411

  1. Aktionen wie der Gratis Comic Tag am vergangenen Samstag gehen in der Regel an mir vorüber.
  2. Geht es um animierte Filmfiguren stehen Asterix und Obelix beim Zwergofanten hoch in der Gunst, während das Zappelinchen u.a. Vaiana bevorzugt.
  3. Der Umstand, dass so viele Verfilmungen von Buchreihen meist nach dem ersten Band bereits fallen gelassen werden ist schade, denn von „Der Goldene Kompass“ (toller Film!) oder auch „Tintenherz“ (leider eine maue Adaption) hätte ich gerne mehr gesehen.
  4. So schön Adaptionen und Verfilmungen auch sein können, das beste komplett eigenständige Werk, das ich zuletzt gesehen habe war die erste Staffel der famosen deutschen Serie „Bad Banks“.
  5. Eines meiner Kinder könnte auch im schrecklichsten Stück der Welt spielen und ich würde es mir wahrscheinlich trotzdem ansehen, einfach weil es meine Kinder sind (und ja, das schreibe ich mit jahrelanger Erfahrung mit Musikgruppen, Sport, Chor usw. und nein, es ist nicht immer ein Vergnügen).
  6. Ich glaube, wenn ich ein Werk (Buch, Film, Serie, was auch immer) noch einmal komplett neu und ohne Vorwissen erleben könnte wäre das vermutlich tatsächlich die TV-Serie „Game of Thrones“ – und das am besten auch ohne Kenntnis der Vorlage.
  7. Zuletzt habe ich die Fotos unseres Kurzurlaubs in Bad Tölz (nanu, da war ich doch vor 11 Jahren schon einmal) bearbeitet und das war eine Herausforderung, weil ich, wie immer, viel zu viele Fotos gemacht habe.

Oben am Berg, kurz bevor das Unwetter über uns hereingebrochen ist (mehr davon auf meinem Instagram-Account):