Ride, Fatboy, Ride (016): Abenteuer Arbeitsweg

Nachdem ich vor ziemlich exakt einem Monat das erste Mal mit dem Rad zur Arbeit gefahren bin, und dabei so einige Abenteuer erleben durfte, ist mein Plan, dies nun häufiger zu machen, leider nicht aufgegangen. Warum? Ein zu voller beruflicher sowie privater Terminkalender, Erkältung und schlechtes Wetter. Doch vor allem die Termine bremsen mich aus. Das ist sehr frustrierend. Selten kann ich einen Tag identifizieren, an dem ich erst ab 9:00 Uhr Termine habe und die Abende nicht bereits verplant sind. Aber ich arbeite daran und möchte jede Gelegenheit nutzen. So wie heute…

Die entspannte Hinfahrt am Morgen

Da ich heute früh die Kinder verabschiedet habe, bin ich mit 7:30 Uhr erst recht spät losgekommen. Nach der konfusen Hinfahrt beim letzten Versuch, habe ich mich heute ganz bewusst auf Straßen und Radwege gehalten. Das war teils zwar etwas nervig und gefährlich (hallo, liebe Autofahrer!), letztendlich aber doch die bessere Entscheidung.

Bestes Wetter, beste Strecke, beste Laune

Bestes Wetter, beste Strecke, beste Laune

Distance: 28.02 km
Duration: 01:10:34
Elevation: 225 m
Avg Pace: 2:31 min/km
Avg Speed: 23.83 km/h
Heart Rate: 162 bpm
Energy: 1026 kcal

Ich bin gut durchgekommen und habe meine anvisierte Zielzeit von ca. 70 Minuten erreicht. Danach schnell duschen, umziehen und ab zum ersten Meeting um 9 Uhr. Es ist definitiv entspannter, wenn ich schon eine knappe Stunde früher starten kann, aber ich möchte mich nicht beschweren und bin froh, es heute angepackt zu haben.

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 156: Wieder vereint

Eine kleine Panne auf der Rückfahrt am Abend

Nachdem ich das letzte Mal beim Rückweg einen Platten hatte, war ich sehr erfreut, dass die Reifen dieses Mal hielten. Dafür ist die Kette wieder einmal vom Zahnrad gesprungen und hat sich böse verklemmt. Diese zu befreien hat mich über 15 Minuten gekostet und war ein ziemliches Unterfangen. Das hätte es wirklich nicht gebraucht.

Der Rückweg hätte problemloser verlaufen können

Der Rückweg hätte problemloser verlaufen können

Distance: 28.13 km
Duration: 01:18:44
Elevation: 323 m
Avg Pace: 2:48 min/km
Avg Speed: 21.46 km/h
Heart Rate: – (Pulsgurt vergessen)
Energy: 1009 kcal

Die restliche Fahrt hat gut geklappt, doch fand ich es wieder einmal erstaunlich, wie viel mehr Anstrengung die Rückfahrt kostet. Ob es alleine am Anstieg liegt? Oder mir einfach der Arbeitstag in den Knochen steckt? Ich kann es nicht sagen. Dieses Mal hatte ich jedoch einen Energieriegel eingepackt, der mir tatsächlich nach der Ketten-Pause noch einen Boost gegeben hat. Und Wasser hatte ich dieses Mal auch genug dabei. Zu Hause bin ich direkt vom Rad zum Rasenmähen übergegangen, was mich dann doch mehr Energie gekostet hat, als ich vermutet hätte. Aber was muss, das muss.

Insgesamt hat mir das Radfahren wieder viel Spaß gemacht und ich möchte es bald wiederholen. Ein Blick in den Kalender verrät mir allerdings, dass es frühestens in zwei Wochen wieder eine Chance dafür geben wird…

Im Ohr: Radio Nukular – Episode 99: Eddie Murphy

17 Gedanken zu “Ride, Fatboy, Ride (016): Abenteuer Arbeitsweg

  1. Gut gemacht! Und Autofahrer sind manchmal Idioten…

    Wenn die Kette häufiger abspringt ist sie wahrscheinlich zu lang – hast du einen Tester? Ist es schon über 0.5 oder sogar 0.75?

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  2. Dusche und Fahrradplötze bietet mein Arbeitgeber auch. Leider ist mein Arbeitsweg fiel zu lang, um mit dem Rad zu fahren. Ich fahre dann morgens 3 Kilometer zum Bahnhof. Immerhin. Allerdings bin ich auch zugegebenermaßen Schönwettersradler.
    Der Clou: meine Firma überstürzt beim Erwerb eines Fahrrades. Über ein steuerbegünstigtes Modell kann man ein Fahrad nach Wahl günstig leasen bzw. irgendwann kaufen.

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    • Oh, das ist ja klasse! Würde ich auch sofort in Anspruch nehmen, zumal mein Rad wohl nicht das Geeignetste ist für Fahrten dieser Art.

      Wie weit ist denn dein Arbeitsweg? Finde schon meine 28 km sind für Radeln eigentlich zu weit. Zumindest täglich könnte ich mich nicht aufraffen. Und ja, bin selbst auch ein Schönwetterradler.

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      • Nee, bei mir ist es schon dichter als 28 km. Aber keine attraktive Strecke, fast ausschließlich Straße oder Fußweg. Das nervt und stresst mich ziemlich. Außerdem bin ich auch bei weitem nicht so gut trainiert wie du (jetzt schwimmt er auch noch), so dass ich mich wirklich zu jeder längeren Tour aufraffen muss. Aber ich hoffe, wenn ich da mehr Routine reinbekomme, steigt auch die Freude am Radeln.
        Derzeit bin ich mit meinen morgendlichen Touren zum U-Bahnhof und abends nachhause sehr zufrieden.

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      • Ja, das kann ich nachvollziehen, dass schlechte Strecken nerven. Ich muss auch bestimmt 10 km Landstraße fahren und da pfeifen die Autos oft nur so um einen herum. Der Rest ist glücklicherweise gut mit Radwegen ausgebaut.

        Dein Weg zum Bahnhof und zurück ist doch schon einmal ein guter Start. So etwas habe ich an den Nicht-Radel-Tagen nicht, denn da fahre ich direkt mit dem Auto von Tür zu Tür (geht dafür mit 20-25 Minuten recht schnell). Für die Bewegung bleibt dann nur die Mittagspause, welche ich auch zumindest für einen ausführlichen Spaziergang nutze.

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      • Das ist eine gute Idee mit dem Spaziergang. Allerdings gefällt mir die gemeinsame Mittagsrunden auch immer sehr, zumal die meisten aus unterschiedlichen Abteilungen kommen und man so immer den neusten Gossip erfährt. Und grad in großen Firmen gibt es ja immer viel zu schimpfen😛

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      • Ja, das verstehe ich. Mir zieht das mittags meist zu viel Energie und ich brauche ein paar Minuten alleine. Habe einen sehr kommunikativen Job und genieße es, auch einmal nur für mich zu sein. Irgendwie kommt der Gossip dann ja doch an… 😁

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  4. Ach krass. Und ich dachte, du wärst schon öfter gefahren und hast es bloß nie hier im of erwähnt ^^“
    Ist natürlich doof, wenn das terminlich nur so selten möglich ist. Andererseits bleibt es dann länger besonders 😉

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  5. Pingback: Ride, Fatboy, Ride (017): Abenteuer Arbeitsweg | moviescape.blog

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