Nachdem es am Vorabend mit Lasershow und Feuerwerk am Strand doch etwas später wurde, haben wir am darauffolgenden Tag erst einmal ausgiebig ausgeschlafen. Da das Wetter leider immer noch nicht besser war, entschieden wir uns wieder einmal recht spontan, unseren Tag im Diergaarde Blijdorp (Zoo in Rotterdam) zu verbringen. Leider sind wir erst am späten Vormittag losgekommen und hatten gut 50 km zu fahren, so dass wir erst gegen Mittag im Tiergarten ankamen. Es sollte dennoch ein wundervoller Tag werden… 🐵🐊🦒
Autor: bullion
Media Monday #429
Was für ein herrliches Wochenende! Weit über 20 °C und fast durchgehend Sonnenschein. Es war noch einmal richtig Sommer (siehe Frage 7). Wir waren viel draußen gesessen, haben gegrillt und die Kinder waren den ganzen Tag unterwegs. Toll! Nur abends war es zu frisch, so dass wir zwei Filmabende veranstaltet haben (siehe Frage 2 und 6). Nun steht die neue Arbeitswoche vor der Tür. Mit viele Terminen und herausfordernden Themen. Das kommende Wochenende ist auch schon verplant. Ein deutliches Zeichen, dass wir wieder im Alltag angekommen sind. Und dazu gehören natürlich auch die Fragen des Medienjournals. Viel Spaß mit meinen Antworten! 😃

- Mit Bloggen kann ich ja herrlich ganze Stunden totschlagen, einfach weil es immer etwas zu berichten gibt. So wie über meinen Urlaub in den Niederlanden. Dazu habe ich zuletzt den zweiten Artikel „Hafen Rotterdam und Lasershow“ veröffentlicht.
- Wenn ich nicht eine so ausgeprägte Vorliebe für Kletter- und Bergsteigerfilme hätte, dann wäre der großartige Dokumentarfilm „Free Solo“ vielleicht trotz Oscar-Gewinn an mir vorbeigegangen.
- „Once Upon a Time… in Hollywood“ ist ja gerade in aller Munde, aber ich befürchte, dass ich ihn nicht mehr im Kino sehen werde.
- Die meisten denkwürdigen Momente in Film und Fernsehen sind aus der heutigen Popkultur nicht mehr wegzudenken, wie z.B. gewisse Szenen aus „Der weiße Hai“.
- [Tatsächlich gibt es aktuell keine Serie, die ich immer wieder einlege] ist ja auch eine dieser Serien, die ich mir lieber zum hundertsten Mal ansehe, anstatt was Neues zu beginnen, einfach weil [es zu viel neues Material gibt; früher war es aber „Friends“, „Seinfeld“, „The King of Queens“ oder „The Office“].
- Schön zu sehen, dass auch meine Kinder inzwischen mit Filmvorschlägen kommen, weshalb wir am Samstag alle zusammen die Coming-of-Age-Komödie „Gregs Tagebuch: Von Idioten umzingelt!“ gesehen haben.
- Zuletzt habe ich mit meinen Kindern das Freibad besucht und das war zum letzten Mal in dieser Saison, weil das Freibad ab morgen geschlossen ist.
Ich habe meine Bud-Spencer-Sammlung aufgestockt (mehr Einblicke dieser Art finden sich auf meinem Instagram-Account):
Swim, Fatboy, Swim (034)
Der Tag heute hat sich doch sportlicher gestaltet als ursprünglich geplant: Vormittags war ich im Keller, um doch einmal wieder Krafttraining zu machen. Nachdem wir mittags dann einen leckeren Burger verputzt hatten, habe ich mich mit den Kids am frühen Nachmittag zum letzten Freibadbesuch des Jahres aufgemacht. 🏊♂️
Bahnen: 20 x 50 m
Distanz: 1.000 m
Zeit: 00:24:20
min/Bahn: 01:13
Züge: 26 Züge/min
Geschw.: 2,45 km/h
Energie: 270 kcal
Ich habe die Gelegenheit genutzt, um meine neue Schwimmbrille zu testen. Meine alte hatte schon gut 15 Jahre auf dem Buckel und es ist wahrlich ein ganz neues Erlebnis. Dennoch bin ich nur 20 Bahnen geschwommen, da ich doch noch etwas Zeit mit den Kids verbringen wollte. 🥽
Gregs Tagebuch: Von Idioten umzingelt! – OT: Diary of a Wimpy Kid (2010)
Neulich sind wir darauf gekommen, dass es von einer der beliebtesten Buchreihen des Zappelinchens auch mehrere Verfilmungen gibt. Somit habe ich „Gregs Tagebuch: Von Idioten umzingelt!“ und seinen Nachfolger kurzerhand gebraucht bestellt und erhielt dennoch zwei brandneue Blu-rays. Jackpot! Ob man das von dem Film auch behaupten kann, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung… 🤓

Gregs Tagebuch: Von Idioten umzingelt! (2010) | © 20th Century Fox
Eine comichafte Coming-of-Age-Geschichte
Ich selbst kenne die Bücher nur vom Durchblättern und dachte tatsächlich stets, dass es sich um eine deutsche Buchreihe handelt. Jedoch weit gefehlt: „Diary of a Wimpy Kid“ ist anscheinend ein weltweites Phänomen und so ist es auch nicht verwunderlich, dass es sich bei der Verfilmung um eine US-Produktion mit durchaus bekannten Schauspielern, wie Chloë Grace Moretz (u.a. „Let Me In“) oder Steve Zahn (u.a. „Joyride“), handelt. Der wortwörtliche Comic-Charakter der Vorlage wird mit in den Film übernommen, was sich größtenteils auf das Intro und Outro beschränkt. Dazwischen gibt es immer mal wieder Überblendungen, was jedoch kaum davon ablenkt, dass es sich bei „Gregs Tagebuch: Von Idioten umzingelt!“ um eine waschechte Coming-of-Age-Geschichte handelt. Nur eben ein wenig comichaft übersteigert.
Auf der inhaltlichen Ebene ist das alles nicht sonderlich originell und weithin bekannt: Die Hauptfigur kommt in eine neue Jahrgangsstufe und muss dort ihren Platz finden. Das alles wird jedoch mit viel Herz erzählt und ist mit etlichen witzigen, kleinen Szenen angereichert, die wirklich Spaß machen. Speziell die Kinder hatten viel Spaß und haben in den spannenden Szenen (z.B. der Verfolgungsjagd an Halloween) auch sehr mitgefiebert. Der erlösende Humor schwankt dabei zwischen Kindergarten und vorpubertär, was aber durchaus zum Film passt.
Fazit
Auch ich hatte mit „Gregs Tagebuch: Von Idioten umzingelt!“ viel Spaß und sehe der Fortsetzung freudig entgegen. Sicher nicht der ganz große Wurf, doch eine schöne Coming-of-Age-Komödie für die nächste Generation: 7/10 Punkte.
Run, Fatboy, Run (618)
So langsam pendelt sich der neue Sportrhythmus ein: zweimal pro Woche laufen, einmal pro Woche radeln. Nur das Krafttraining fällt irgendwie raus. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass sich diese Verteilung noch einmal ändert, wenn das Wetter schlechter wird. Man wird sehen. Im Moment macht es einfach mehr Spaß, draußen zu sein. So wie eigentlich immer beim Sport.
Distance: 10.19 km
Duration: 01:01:13
Elevation: 81 m
Avg Pace: 6:01 min/km
Avg Speed: 10.0 km/h
Heart Rate: 161 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 921 kcal
2019: 194 km
September: 34 km
Heute war ich wieder einmal mit dem Zwergofanten unterwegs, was für uns beide ein großes Vergnügen war. Meinen Fuß habe ich auf den ersten 2 km wieder ziemlich gespürt, danach hat es sich bis ca. 8 km still verhalten. Aber die letzten 2 km wollte ich auch noch vollmachen. Somit waren dies die ersten 10 km seit Januar! 😱
Im Ohr: „Papa, deinem Fuß geht es schon wieder besser, oder?“
Free Solo (2018)
Aufmerksame Leser dieses Blogs wissen, dass ich ein gewisses Faible für Bergsteiger-Geschichten habe. Ob die spannenden Dokumentarfilme „Meru“, „Sturz ins Leere“, „The Summit“, „Mount St. Elias“ oder Bücher wie „In eisigen Höhen“ – die Berge und deren Bezwingung üben eine große Faszination auf mich aus. So war es auch kein Wunder, dass der Oscar-Gewinner „Free Solo“ ganz oben meiner Liste der am meisten erwarteten Filme stand. Übrigens war das auch der erste Film, dem ich eine Sichtung auf Ultra HD Blu-ray zuteil werden ließ. Ehre, wem Ehre gebührt. 🏔

Free Solo (2018) | © Capelight Pictures
Die Frage nach dem „Warum?“
Was für ein Film! Ich habe jetzt noch schweißnasse Hände. Dabei steht von Anfang an fest, dass Alex Honnolds Free-Solo-Besteigung des El Capitan erfolgreich sein würde und er demnach nicht abstürzt. Durch den geschickte Aufbau des Dokumentarfilms, der gleichzeitig Making-of-Elemente beinhaltet, ist man Alex, seiner Freundin, seinen Weggefährten und der Filmcrew jedoch so nah, dass ich als Zuschauer so involviert war, als wäre ein Bekannter von mir da oben an der Wand. Gänsehaut.
Dabei geht es nicht nur um die schier unfassbare Leistung, die Alex Honnold vollbringt, sondern auch um die Frage nach dem „Warum?“ – und dieser Aspekt wurde noch in keiner anderen Bergsteiger-Doku so gut herausgearbeitet wie in „Free Solo“. Honnolds Einstellung lässt sich wunderbar, und das ist nur auf den ersten Blick ein wenig weit gegriffen, auf Simon Sineks Golden Circle zurückbeziehen. Die Frage des „Warum?“ ist auch für Alex Honnold zentral und er verfolgt dabei ein so klare und kompromisslose Vision, dass sich das „How?“ und „What?“ danach völlig natürlich ergeben. Man kann Honnolds Drang verstehen und auch das Zugeständnis seiner Begleiter. Die Geschichte ist somit stimmig. Sein Bestreben wahrhaftig und gewissermaßen nachvollziehbar. Unfassbar beeindruckend.
Spannender als jeder Thriller
Neben der sehr persönlichen Geschichte, die extrem authentisch wirkt, haben mich vor allem die Bilder beeindruckt. Damit meine ich gar nicht so sehr das UHD-Erlebnis, bei dem ich nur in manchen Einstellungen einen Mehrwert zu HD ausmachen konnte, sondern die Leistung der mitkletternden Filmcrew. Honnolds Besteigung so perfekt und ohne Interaktion einzufangen ist eine ganz besondere Leistung, die zurecht mit einem Oscar gewürdigt wurde. Wer im letzten Drittel nicht auf der Sofakante sitzt, dem ist nicht zu helfen. Als Alex sein Ziel erreicht hatte, musste ich sogar ein paar Tränen verdrücken. Was für ein Film!
Fazit
Ihr merkt schon, dass ich von „Free Solo“ mehr als begeistert war. Die perfekte Mischung aus persönlicher Geschichte, großer Fragen rund um unterschiedliche Lebensentwürfe sowie packender Kletterszenen. Ich kann den Film wirklich nur jedem Kletter- und Dokufreund ans Herz legen (und allen anderen auch): 10/10 Punkte.
Ride, Fatboy, Ride (036): Abenteuer Arbeitsweg
Der Alltag samt Schule ist zurück, die Tage werden kürzer und doch bäumt sich der Sommer noch einmal kurz auf. Beste Voraussetzungen also, um sich noch einmal in das #AbenteuerArbeitsweg zu stürzen… 🚴♀️👍
Trotz Müdigkeit ein flotter Hinweg
Ich weiß auch nicht, was zurzeit mit mir los ist. Ich bin andauernd müde und kann nachts dennoch nicht wirklich gut schlafen. Keine gute Kombination. Gestern hatte ich mir noch überlegt, ob ich das #AbenteuerArbeitsweg heute ausfallen lasse, zumal ich bereits letzte Woche nicht wirklich gut unterwegs war. 😓
Die 5 besten männlichen Bösewichte aus Serien
Wieder einmal stehen Die 5 BESTEN am DONNERSTAG auf dem Programm. Heute möchte Gina die fünf besten männlichen Bösewichte aus Serien von uns wissen. Da gibt es gar viele! Dennoch habe ich mich auf fünf beschränkt. Sind es die besten? 🤔

Das Thema für Ausgabe #145 lautet:
Die 5 besten männlichen Bösewichte aus Serien
- Ramsay Bolton aus „Game of Thrones“ (2011-2019) – Zweifellos eine der verabscheuungswürdigsten Figuren aus einer Serie, die wahrlich nicht arm an verabscheuungswürdigen Figuren ist.
- Ben Linus aus „Lost“ (2004-2010) – Ein äußerst faszinierender Schurke, bei dem man nie weiß, woran man eigentlich ist.
- Newman aus „Seinfeld“ (1989-1998) – Auch Jerry Seinfelds Erzfeind gebührt natürlich ein Platz auf dieser Liste: „Newman!“
- Tony Soprano aus „The Sopranos“ (1999-2007) – Wohl der erste große Antiheld, der eine komplette Serie getragen hat. Doch wie bei den meisten Antihelden (siehe auch nächster Platz) handelt es sich bei ihm, wenn man es nüchtern betrachtet, um einen Bösewicht.
- Walter White aus „Breaking Bad“ (2008-2013) – Auch der gute Walter hat sich zu einem waschechten Bösewicht entwickelt. Doch gerade die Ambivalenz, die Figuren wie ihn, Tony Soprano oder Nucky Thompson umweht, macht sie ja auch so faszinierend.
Run, Fatboy, Run (617)
Nach der turbulenten und schönen Einschulung unseres Patenkindes, habe ich mich am späten Nachmittag noch zu einem Lauf aufgerafft. Eigentlich war der Bauch viel zu voll, doch das ist ja eher ein Grund mehr, in die Laufschuhe zu springen… 👟
Distance: 7.59 km
Duration: 00:43:31
Elevation: 58 m
Avg Pace: 5:43 min/km
Avg Speed: 10.5 km/h
Heart Rate: 160 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 654 kcal
2019: 183 km
September: 24 km
Vorangekommen bin ich heute recht gut. Die Schmerzen waren beständiger da, aber insgesamt auf eher niedrigem Level. Ja, ich bin guter Dinge, dass zweimal pro Woche laufen nichts wirklich verschlimmert. 💪
Im Ohr: Sneakpod #595 – Spartacus
Niederlande 2019 #2: Hafen Rotterdam und Lasershow
An unserem ersten Urlaubsmorgen haben wir natürlich ausgeschlafen und sind danach frische Brötchen holen gegangen. Hach, toll! Da das Wetter nicht so famos war, haben wir uns danach recht spontan für einen Besuch des Hafen Rotterdam entschieden. In den Niederlanden kann man für alles(!) Online-Tickets kaufen, die meist auch gut 20% günstiger sind als die Offline-Variante. Funktioniert aber wohl auch nur so gut, weil das Internet überall super schnell ist. Das ist dann wohl diese Digitalisierung von der man immer wieder hört (also zumindest außerhalb von Deutschland). 🤖🚢




