Mount St. Elias (2009)

Schon seit einem knappen Jahr habe ich mich nicht mehr von meinem Sofa aus auf einen schneebedeckten Gipfel begeben. Glücklicherweise hat mir Flo Lieb zu Weihnachten den Film „Mount St. Elias“ zukommen lassen, so dass einem weiteren Aufstieg nichts im Wege stand. Heute waren die Bedingungen dann auch endlich so gut, dass ich den Gipfelsturm wagen konnte…

Mount St. Elias (2009) | © STUDIOCANAL

Mount St. Elias (2009) | © STUDIOCANAL

Wenn der Aufstieg noch der einfache Teil ist

Zu Beginn hatte ich noch befürchtet, dass mich der starke Fokus auf das Skifahren abschrecken könnte. Ich hasse Skifahren, was wohl auch meinem mangelnden Talent dafür geschuldet ist. Dennoch waren es gerade diese Szenen, die mir den Schweiß auf die Stirn getrieben haben. Die Leistung von Axel Naglich und Peter Ressmann ist wirklich unfassbar. Und ein wenig verrückt. Ebenso schien mir der Film an manchen Stellen zu effekthascherisch inszeniert zu sein, was eventuell am Produktionsstudio Red Bull Media House liegt, die drei Jahre später auch den Dokumentarfilm „Jäger des Augenblicks: Ein Abenteuer am Mount Roraima“ ins Kino gebracht haben. Doch auch dieser Eindruck legte sich mit der Zeit und ich wurde von den unglaublich imposanten Naturaufnahmen in den Bann gezogen.

Wenn ihr Blogs kommentiert, zahlt sich das in mehrfacher Hinsicht aus:

Neben den imposanten sportlichen Leistungen, fand ich die Kameraarbeit höchst bemerkenswert – und zwar sowohl die kinotauglichen Panoramaaufnahmen als auch das eher intime Handkameramaterial. Man vergisst bei Dokumentationen dieser Art oft viel zu schnell, dass ja auch ein Kameramann dabei sein muss, der hier jedoch recht offen in den Film mit einbezogen wird.

Fazit

Auch wenn „Mount St. Elias“ nicht beeindruckendste Bergfilm ist, den ich bisher gesehen habe (das dürfte wohl nach wie vor „Sturz ins Leere“ sein), so hat er mich jedoch wieder stark mitgerissen. Gerade den Fokus auf das Skifahren fand ich spannend und kann den Dokumentarfilm somit nur jedem Bergfreund ans Herz legen – egal ob das Bergsteigen oder die Abfahrt das Steckenpferd ist: 8/10 Punkte.

3 Gedanken zu “Mount St. Elias (2009)

    • Sagen wir es so: Unter der Prämisse der gezeigten Abfahrt, dass ein Sturz unmittelbar tödlich ist, hätte ich keine fünf Minuten überlebt… 😉

      Davon aber einmal abgesehen: war ein toller Film, vielen Dank noch einmal! 🙂

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