The Boys – Season 1

Mangels Netflix-Account bin ich oft außen vor, wenn es um neue Hype-Serien geht. Doch nun lief auch auf Prime Video eine neue Serie an, die in aller Munde zu sein scheint: Ob „The Boys – Season 1“ gerechtfertigt so früh in meinem Programm gelandet ist, erzähle ich euch in der folgenden Besprechung… 🦸‍♂️🦸‍♀️

The Boys – Season 1 | © Amazon Prime Video

The Boys – Season 1 | © Amazon Prime Video

Die Dekonstruktion des Superhelden-Mythos

Ganz neu ist das alles nicht. Spätestens mit Alan Moores „Watchmen“ wurde die Ära der postmodernen Superhelden eingeläutet. Auch die eher witzig-brutale Schiene wurde mit „Kick-Ass“ und Co. bereits im Mainstream-Kino abgedeckt. Nachdem die moderne Kinowelt komplett in Marvel-Hand ist, und spätestens mit Disney+ auch immer mehr Vorstöße in Richtung des kleinen Bildschirms vorgenommen werden, war es nur eine Frage der Zeit, bis sich auch hier die Dekonstruktion unserer Helden manifestiert. Noch vor dem Start der „Watchmen“-Serie auf HBO, geht Amazon mit der Comic-Verfilmung „The Boys“ an den Start. Mir war der Comic im Vorfeld noch nicht bekannt, doch bereits der Trailer hat mich stilistisch sehr an die oben genannten Vorbilder erinnert:

In nur acht Episoden (jeweils mit einer knappen Stunde Laufzeit) erzählt „The Boys“ die Geschichte einer Welt, in der Superhelden in unserer Gesellschaft etabliert sind. Sie sind Helden und Medienstars zugleich. Werbefiguren und Influencer. Gesteuert von einem Konzern, der – wie sollte es anders sein? – nur an zwei Dingen interessiert ist: Macht und Geld. Da beides korrumpiert, ist es auch kein Wunder, dass unsere Helden alles andere als Saubermänner und -frauen sind. Eher das Gegenteil. Kein Wunder, dass sich mit den titelgebenden „The Boys“ eine Gegenbewegung formiert hat.

Sex, Drugs and Blood’n’Gore!

Wir nehmen die Welt durch die Augen von Hughie (gespielt von Jack Quaid, Sohn von Meg Ryan und Dennis Quaid) wahr, dessen Freundin von einem Flash-artigen Superhelden namens A-Train wortwörtlich über den Haufen gerannt wurde. Alleine diese Szene setzt gekonnt den Ton für „The Boys“: Ultrabrutal, schockierend und doch comichaft und witzig überzeichnet. Zumindest während der acht Episoden der ersten Staffel wird diese Formel auch nie langweilig. Ich hatte jede Sekunde Spaß mit der Serie, auch wenn der Humor und der damit einhergehende vorgehaltene Spiegel oftmals eher plump und nicht sonderlich subtil eingesetzt werden.

Neben der inhaltlichen Spritzigkeit (auch das ist durchaus wortwörtlich zu nehmen), hat mich speziell die Inszenierung beeindruckt. Effekte und Look entsprechen schon wirklich Kino-Niveau, was auch durch das für Serien noch ungewohnte Cinemascope-Format unterstützt wird. Ziemlich beeindruckend, was Amazon hier auf die Beine gestellt hat. Auch Soundtrack und Schauspieler (u.a. Karl Urban) spielen auf hohem Niveau, was dem Unterhaltungswert definitiv zugute kommt.

Fazit

Ja, „The Boys“ macht unglaublich viel Spaß und ist genau zum richtigen Zeitpunkt erschienen. Den Superhelden so langsam überdrüssig, kann man sich hier schön an der Dekonstruktion des Genres ergötzen. Das alles wird oft ganz schön mit der Brechstange erzählt, was aber auch den Reiz der Serie ausmacht. Vielleicht nicht der große Überflieger, doch insgesamt extrem unterhaltsam: 8/10 (8.3) Punkte.

Beat – Staffel 1

Nachdem ich von „Bad Banks“ doch ziemlich begeistert war, habe ich mich nach einer weiteren deutschen Serie umgesehen. Aufgrund der durchaus positiven Besprechung des „Fortsetzung folgt“-Podcasts, habe ich mich für „Beat – Staffel 1“ auf Prime Video entschieden. Dabei hat mich die Serie, als sie angekündigt wurde, eher nicht gereizt: Berliner Nachtleben, die Club-Szene und Techno. Puh. Alles nicht so wirklich meine Themen. Warum mich die Serie dennoch überzeugen konnte, erfahrt ihr hier…

Beat – Staffel 1 | © Amazon Prime Video

Beat – Staffel 1 | © Amazon Prime Video

BEAT, POP, BPM, LOOP, BACKSPIN, DROP, CODA

Der Regisseur hinter „Beat“ ist für mich kein unbeschriebenes Blatt. Bereits 2008 bin ich durch seine Verfilmung des grandiosen Jugendbuches „Krabat“ auf Marco Kreuzpaintner aufmerksam geworden. Auch in dieser Amazon-Produktion schafft er es beeindruckende Bilder zu finden: Berlin, der Techno-Club, der heruntergekommene Bauernhof und auch die anderen Drehorte sehen einerseits larger-than-life aus, andererseits aber auch nicht übertrieben auf international getrimmt. „Beat“ fühlt sich nach einer deutschen Produktion an – und das meine ich durchaus positiv. Gerade die Club-Szenen mit den wummernden Bässen und einprägsamen Lichteffekten fand ich imposant umgesetzt. Doch auch abgesehen davon, zeigt „Beat“ eindrucksvoll, dass sich die deutsche Serie keineswegs hinter US-Produktionen verstecken muss, ohne dass dieser Vergleich bewusst angestrebt wird.

Doch wie sieht es inhaltlich aus? Auch hier haben mich gerade die Szenen rund um den Techno-Club überzeugt. Das hätte ich so nicht erwartet. Vielleicht auch, weil hier der Fokus gegeben ist und alles zusammenpasst. Davon abgesehen tanzt die Handlung auf zu vielen Hochzeiten: Da gibt es den Club samt seiner Angestellten, den verrückten Serienkiller (auch wenn er niemanden umbringt), die Entführung von Flüchtlingen gepaart mit Organhandel, einen übertrieben bösen Geschäftsmann, die Russenmafia, den Geheimdienst und am Ende wird sogar noch der Bogen zur RAF und damit der deutschen Geschichte gespannt. Puh. Da will die Serie ziemlich viel. Norbert Eberleins Drehbuch ist temporeich geschrieben, alle Versatzstücke gehören irgendwie zusammen, aber dann auch wieder nicht. Oft werden zuvor eingeführte Elemente wieder fallen gelassen oder verpuffen in ihrer unspektakulären Auflösung. Ein Payoff ist nach dem aufwändigen Setup nicht immer gegeben. Durch die dichte Erzählung und die mitreißende Inszenierung, bleibt der Unterhaltungswert jedoch konstant auf sehr hohem Niveau.

Die Stärken dieser deutsche Serie

Nach „Bad Banks“ ist dies nun also schon die zweite deutsche Serie, die mich unerwartet gut unterhalten hat. Dies liegt nicht zuletzt an den unverbrauchten und frischen Schauspielern: Jannis Niewöhner bietet als titelgebender Beat eine – im Rahmen des Drehbuchs – glaubwürdige Leistung und ich bin gerne mit ihm auf diese Reise gegangen. Karoline Herfurth ist wohl der größte Star der Produktion und auch sie schafft es ihrer doch recht klischeehaften Rolle (eben eine typische Ermittlerin) interessante Facetten abzugewinnen. Besonders stark fand ich die Besetzung der Nebenrollen und Bösewichte: Von Kostja Ullmann über Alexander Fehling bis hin zu Karl Markovics werden hier teils beeindruckende Leistungen aufgefahren, die alleine durch das leider teils unbefriedigende Drehbuch limitiert werden.

Fazit

Als kleiner, teils reißerischer bis dreckiger Thriller macht „Beat“ eine wirklich gute Figur. Vermutlich nichts, was länger im Gedächtnis bleibt, doch keineswegs unspektakulärer als internationale Genre-Vertreter. Das Drehbuch war mir zwar zu unfokussiert, doch haben Marco Kreuzpaintners Inszenierung und die famosen Schauspieler einiges wett gemacht. Zwar wird die Serie nicht fortgeführt, doch die Staffel ist in sich relativ gut abgeschlossen, so dass ich eine Sehempfehlung aussprechen kann: 8/10 (7.9) Punkte.

The Leftovers – Season 1 to 3

In den letzten Monaten habe ich mich einmal wieder einem Serien-Großprojekt gewidmet. Groß eher aufgrund des Inhalts und weniger aufgrund der doch recht kompakten drei Staffeln bzw. 28 Episoden. Die Rede ist von „The Leftovers“. Der HBO-Serie eilt der Ruf voraus sehr düster zu sein. Extrem düster. Und ja, das ist sie auch. Was die Serie des „Lost“-Autoren Damon Lindelof sonst noch zu bieten hat, erfahrt ihr in der folgenden, spoilerfreien Besprechung…

The Leftovers – Season 1 to 3 | © Warner Home Video

The Leftovers – Season 1 to 3 | © Warner Home Video

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Westworld – Season 2

Nachdem ich mir mit der Sichtung der ersten Staffel viel Zeit gelassen hatte, habe ich „Westworld – Season 2“ doch verhältnismäßig schnell nachgeholt. Die Kritiken waren, im Vergleich zum ersten Jahr, eher verhalten, doch war ich sehr gespannt, wie die Autoren den komplexen Stoff weiterführen. Ob die Kritiken berechtigt waren, lest ihr in meiner Besprechung…

Westworld – Season 2 | © Warner Home Video

Westworld – Season 2 | © Warner Home Video

Eine konsequente Fortführung der Geschichte

Wenig überraschend setzt das zweite Jahr von „Westworld“ genau dort an, wo wir die Charaktere in der ersten Staffel verlassen haben: Im Park ist das Chaos ausgebrochen. Zusammen mit Bernard versuchen wir herauszufinden, was genau passiert ist. Wie man es als Zuschauer der Serie bereits gewohnt ist, geschieht das auf verschiedenen Zeitebenen. Dabei nehmen wir als Zuschauer stark Bernards Perspektive bzw. Wahrnehmung ein und entsprechend unzuverlässig ist die präsentierte Narrative. Ich fand diesen Aspekt sehr spannend, denn waren die unterschiedlichen Zeitebenen in der ersten Staffel noch sehr auf einen, für mich doch recht offensichtlichen, Twist hin ausgerichtet, dienen sie hier mehr der Gesamtgeschichte und ihren Charakteren.

Das große Geheimnis, was Delos mit dem Park eigentlich bezwecken will, wird immer weiter und immer konsequenter gelüftet. Das Highlight war für mich hier die Episode „The Riddle of the Sphinx“, welche auch wunderbar für sich alleine stehen kann. Wie die Handlung letztendlich mit der restlichen Staffel verknüpft wurde, hat mich an die Hochzeiten von „Lost“ erinnert. Ob man dies nun eher negativ oder positiv einschätzt, liegt wohl ganz im Auge des Betrachters. Die schwächste Episode war für mich „Kiksuya“, die ebenfalls gut für sich alleine betrachtet werden kann. Sie bietet eine wunderbar persönliche Geschichte und tolle Bilder, wirkt aber am Ende der Staffel jedoch wie eine Füllepisode. Zweifellos sehenswert, aber ich hätte zu diesem Zeitpunkt lieber erfahren, wie es mit den anderen Charakteren weitergeht.

Inhaltliche und formale Aspekte

Die zweite Staffel von „Westworld“ musste viel Kritik einstecken: Die Handlung sei zu unfokussiert, die Gewalt zu stark im Vordergrund und generell nehme die Action zu viel Platz ein. Ich kann das nachvollziehen. In ihrem zweiten Jahr fordert die Serie noch mehr Aufmerksamkeit vom Zuschauer. Es gibt unzählige neue Ebenen und manche Erzählstränge hätten genug Stoff für eine extra Staffel gehabt, während gewisse Nebenschauplätze auf komplette Episoden gestreckt werden. Es gibt Episoden, deren Dialoge nahezu komplett auf japanisch oder Lakota erzählt werden. Wir Zuschauer müssen somit Untertitel lesen. Für viele anscheinend immer noch schwierig. In Teilen der Handlung springt das Bildformat zudem auf Cinemascope, was ich wunderbar fand, kommt der Western-Look dadurch doch noch besser zur Geltung. Erklärt wird dieses Stilmittel jedoch erst gegen Ende der Staffel. Der Eindruck einer gebrochenen Narrative wird dadurch noch weiter verstärkt. Ich mochte das sehr, verstehe aber auch, warum „Westworld“ inzwischen nicht mehr als das neue „Game of Thrones“ gehandelt wird. Dafür ist die Serie einfach zu Hardcore-Sci-Fi.

Fazit

Durch die noch fragmentarischere Erzählweise, ist die zweite Staffel von „Westworld“ keine einfache Seherfahrung. Dennoch ist sie keinesfalls schlechter, als der leichter zugängliche erste Besuch des Parks. Mir wird das Finale noch länger nachhängen und ich freue mich schon sehr auf das dritte Jahr, welches das Potenzial hat, die gesamte Geschichte einmal mehr auf den Kopf zu stellen: 9/10 (8.8) Punkte.

Westworld – Season 1

Jetzt, da es wieder kälter wird, komme ich langsam dazu, den sich bei mir aufgestauten Backkatalog an TV-Serien abzuarbeiten. Einer der großen Serien-Hypes im Jahr 2016 war „Westworld – Season 1“ und nun bin auch ich endlich dazu gekommen, mir selbst ein Bild von der Serie zu machen. Ob die HBO-Produktion Michael Crichtons 70er-Jahre-Film „Westworld“ gerecht wird?

Westworld – Season 1 | © Warner Home Video

Westworld – Season 1 | © Warner Home Video

Do Androids Dream of Electric Sheep?

Als nächstes großes Ding nach „Game of Thrones“ angekündigt, erweist sich „Westworld“ zunächst als deutlich sperriger als der große HBO-Hit. Die Geschichte ist komplex, die Handlungsebenen mehrschichtig und die Chronologie gebrochen. Man muss schon wirklich am Ball bleiben, um alles mitzubekommen. Zudem sollte man als Zuschauer auch ein gewisses Faible für Sci-Fi-Themen rund um künstliche Intelligenz mitbringen. Wer jedoch Michael Crichtons Original sowie die beiden Filme im „Blade Runner“-Universum mochte, der dürfte mit der Serie rund um den futuristischen Freizeitpark „Westworld“ mehr als nur glücklich werden.

Auf die Handlung mag ich im Detail gar nicht so sehr eingehen, da es ein paar Wendungen gibt, die nicht im Vorfeld verraten werden sollten. Aufmerksame Zuschauer sollten diese aber bereits im Vorfeld erahnen, so dass, zumindest bei mir, die großen Überraschungsmomente ausgeblieben sind. Vielleicht liegt darin aber auch die Stärke der Serie: Jonathan Nolan und sein Team verlassen sich eben nicht auf plumpe Twists, sondern erzählen ein komplexes Gesamtbild. Dieses ist nicht immer komplett schlüssig, erzeugt aber einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann. Nur selten wollen manche Erzählstränge (z.B. alles um Lee Sizemore) nicht so wirklich zünden. Gerade im Mittelteil der Staffel gibt es kleinere Schwächen, die vom starken Einstieg und Finale jedoch wieder mehr als wett gemacht werden.

Western trifft auf Science-Fiction

Die Inszenierung der Serie ist über jeden Zweifel erhaben. Landschaftsaufnahmen, die einem John-Ford-Western gut zu Gesicht stünden, wechseln sich mit High-Tech-Laboren ab. Alles wirkt extrem hochwertig produziert, was für uns Zuschauer eine reine Freude ist. Auch typisch für HBO ist der hohe Anteil an Sex und Gewalt, was jedoch nie aufgesetzt wirkt, zumal diese Elemente auch inhärenter Bestandteil der Geschichte rund um den Freizeitpark sind. Zudem fand ich besonders famos, dass die Serie sowohl inhaltlich als auch inszenatorisch durchaus eine Fortsetzung des 1973er Films sein könnte.

Fazit

Nachdem ich nun das 90-minütige Finale gesehen habe, bin ich umso begeisterter von der Serie und würde am liebsten sofort weiterschauen. Zwar sind die Kritiken zur zweiten Staffel eher verhalten, doch werde ich mir definitiv selbst ein Bild davon machen. Die erste Staffel von „Westworld“ ist unbestreitbar sehr sehenswert, gerade für Sci-Fi-Fans, die mit dem 70er-Jahre-Kino aufgewachsen sind. Wie nicht anders zu erwarten, kann ich nur eine dicke Empfehlung aussprechen: 9/10 (9.1) Punkte.

Sons of Anarchy – Season 7

Vor gut fünf Monaten bin ich nach Charming aufgebrochen. Nun geht mein Aufenthalt in diesem, inzwischen nicht mehr ganz so idyllischen, Städtchen zu Ende. Hatte ich zu Beginn meiner Reise die einzelnen Staffeln teils innerhalb von zwei Wochen verschlungen, hat sich die Verweildauer pro Staffel gegen Ende deutlich erhöht. Für „Sons of Anarchy – Season 7“ habe ich zwei Monate benötigt, was größtenteils auch dem verlockenden Wetter zuzuschreiben ist. Die Sommermonate sind einfach keine gute Zeit für Filme und Serien. Spoiler sind zu erwarten.

Sons of Anarchy – Season 7 | © Twentieth Century Fox

Sons of Anarchy – Season 7 | © Twentieth Century Fox

A good father and a good outlaw can’t settle inside the same man.

Deutlich mehr, als noch in den vorangegangenen Staffeln, fällt der düsterere Ton auf. Gerade Jax‘ stetes Abgleiten in nihilistische Rachefantasien ließ mich den Rest an Grundsympathie vermissen, die dem ambivalenten Charakteren bisher innewohnte. Seit dem Finale der sechsten Staffel existiert für Gemma, und nun auch immer mehr für Jax, keine Grauzone mehr. Dies hat bei mir für eine deutlich größere Distanz gesorgt, auch wenn die Figuren schon davor alles andere als Heilige waren. Gerade die ersten zwei Drittel der Staffel sind geprägt von unreflektierten Gewaltexplosionen und lassen wenig Raum für die bisher stets eingestreuten, und für die Serie so wichtigen, zwischenmenschlichen Szenen.

Die Handlung ist immer noch sehr packend und mitreißend, jedoch war ich emotional nicht mehr so stark involviert, wie in den vorangegangenen Staffeln. In den letzten vier Episoden wird das unausweichliche Ende vorbereitet, was auch den Charakteren wieder mehr Menschlichkeit verleiht. Ab diesem Zeitpunkt hatte mich die Serie auch wieder. Bis zum Finale, das ich zumindest brauchbar fand, aber eben auch extrem vorhersehbar. Hier hätte ich mir mehr Konsequenz gewünscht – nicht nur für Jax, sondern für SAMCRO insgesamt. Emotional durchaus mitreißend, inhaltlich wird dieser Schritt für die dargestellte Welt aber kaum weitreichende Auswirkungen haben. Hier hätte ich mir mehr gewünscht, als einen überinszenierten Märtyrertod.

We can’t allow our hearts to be louder than our reason.

An dieser Stelle möchte ich noch kurz auf die Struktur der Serie eingehen, welche ich durchaus bemerkenswert finde. Auch wenn es sich inhaltlich angeboten hätte, wird komplett auf Rückblenden verzichtet. Man befindet sich stets im Hier und Jetzt und ist nahe an den Figuren dran. Zusammen mit mit der realitätsnahen Inszenierung, und der Entscheidung für einen Soundtrack bzw. dem Verzicht auf einen Score, entsteht ein Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann. Man erkennt eine Handschrift, was die sieben Staffeln wie aus einem Guss wirken lässt. Das ist bestimmt bei einigen Serien so, doch bei kaum einer ist es mir so bewusst aufgefallen, wie bei „Sons of Anarchy“.

Wie bereits angedeutet, war die finale Staffel der Serie für mich die schwächste. Weit davon entfernt schlecht zu sein, doch weniger mitreißend und inhaltlich auch nicht mehr so ausgefeilt, wie ich es von den Vorjahren gewohnt war. Für mich ergibt sich somit folgendes Ranking, wobei ich die erste Staffel nachträglich definitiv höher als die sechste einordnen würde:

  1. „Sons of Anarchy – Season 5“ (9.5 Punkte)
  2. „Sons of Anarchy – Season 4“ (9.2 Punkte)
  3. „Sons of Anarchy – Season 3“ (8.9 Punkte)
  4. „Sons of Anarchy – Season 2“ (8.8 Punkte)
  5. „Sons of Anarchy – Season 6“ (8.6 Punkte)
  6. „Sons of Anarchy – Season 1“ (8.5 Punkte)
  7. „Sons of Anarchy – Season 7“ (8.1 Punkte)

Fazit

Beinahe ein halbes Jahr habe ich mit den „Sons of Anarchy“ verbracht. Eine lange Zeit und wohl einer meiner letzten großen Serien-Marathons. Schon alleine deshalb wird die Serie für mich stets in besonderer Erinnerung bleiben. Gerade die mittleren drei Staffeln boten großartige Unterhaltung. Aufgrund von leichten Schwächen gegen Ende hat es die Serie nicht komplett unter meine Lieblingsserien geschafft, doch das macht auch nichts. Insgesamt lohnt sich der Ausflug nach Charming definitiv und ich werde beim noch in diesem Jahr startenden Spin-off „Mayans MC“ auf jeden Fall auch reinschauen: 8/10 (8.1) Punkte.

Sons of Anarchy – Season 6

Langsam aber sicher nähert sich mein Besuch in Charming seinem Ende. In den letzten Tagen bin ich leider kaum zu Schauen gekommen, denn aufgrund des unrühmlich in die Annalen unserer Familiengeschichte eingegangenen Magen-Darm-Desasters hatte ich aufgrund von hämmernden Kopfschmerzen und akuter Müdigkeit abends nicht einmal die Energie für eine Episode von „Sons of Anarchy – Season 6“. Soweit ist es also schon gekommen. Inzwischen konnte ich jedoch auch noch die letzten Episoden abschließen und mich sogar zu einer Besprechung hinreißen lassen. Es geht also aufwärts…

Sons of Anarchy – Season 6 | © Twentieth Century Fox

Sons of Anarchy – Season 6 | © Twentieth Century Fox

This life, it ain’t romantic or free.

Auch wenn man es kaum für möglich gehalten hätte, so begibt sich das Autorenteam rund um Kurt Sutter noch weiter in die Dunkelheit. Sprich für die Charaktere rund um Jax Teller geht die Reise in die Finsternis weiter. Dabei fällt es – noch mehr als in der fünften Staffel – auf, dass sich die ursprünglich durchaus guten Absichten ins Gegenteil verkehren. Gerade Jax und Tara ist jedes Mittel recht, um ihr Ziel zu erreichen. Dieses Ziel, so zeigt sich recht bald, ist kein gemeinsames mehr, auch wenn es ursprünglich einmal so gewesen sein mag. Beide gehen über Leichen und selbst ehemalige Allianzen sind nichts mehr wert. Trotz der härteren Gangart, was die Sympathie für die Hauptfiguren angeht, schaffen es die Autoren, dass ihre Handlungen nachvollziehbar bleiben. Mit einem schlampigeren Drehbuch hätte das leicht ins Auge gehen können.

Dennoch fand ich die Handlung in der sechsten Staffel ein wenig schwächer als die des Vorjahres. Die Geschichte hat auf mich zerfaserter gewirkt und es gab etliche Parallelhandlungen, die vom eigentlichen Kern abgelenkt bzw. zu konstruiert auf diesen eingezahlt haben. Immer noch sehr gut, doch die erzählerische Dichte des Vorjahres wird nicht mehr komplett erreicht. Dennoch gelingt es den Autoren gerade am Ende des Staffel wieder für so manchen Schockmoment zu sorgen. Zudem meine ich langsam erahnen zu können, wie die Serie eventuell ausgeht. Doch mehr dazu in der Besprechung der finalen Staffel.

And we both know it’s only going to get worse.

Nachdem man in „Sons of Anarchy“ inzwischen schon etliche Schauspieler aus „The Shield“ wieder getroffen hat, begegnen wir im sechsten Jahr CCH Pounder, deren Charakter Tyne Patterson mich tatsächlich sehr an Claudette Wyms aus der Cop-Serie erinnert hat. Überhaupt ist es erneut eine Freude, die verschiedenen Schauspieler beim Ausfüllen ihrer Rollen zu sehen. Auch wenn es für manche der letzte Auftritt sein sollte. Gerade das Finale hat mich in dieser Hinsicht mehrfach schlucken lassen. Harter Tobak – und ich kann nur erahnen, wie sich die daraus resultierenden Konsequenzen in der kommenden Staffel auflösen werden. Es bleibt spannend!

Fazit

Auch wenn ich die Serie in ihrem sechsten Jahr nicht ganz so perfekt fand, wie in den zwei Staffeln davor, so konnte mich Kurt Sutters Epos dennoch weiterhin begeistern. Man merkt auch an der Laufzeit der einzelnen Episoden (meist über eine Stunde), dass es noch viel zu erzählen gibt. Vor dem großen Abschluss graut es mir schon in vielerlei Hinsicht. Nicht nur muss ich eine lieb gewonnene Serie hinter mir lassen, ich bin auch sicher, dass es alles andere als ein Happy End geben wird: 9/10 (8.6) Punkte.

Sons of Anarchy – Season 5

Nachdem ich mir für die vierte Staffel ein wenig mehr Zeit gelassen hatte, habe ich „Sons of Anarchy – Season 5“ wieder im Rekordtempo verschlungen. Wozu so eine Erkältung doch gut sein kann. Am Sofa sitzen, zu müde für einen Film, doch ein Besuch in Charming ist immer drin. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum sich die Serie in ihrem fünften Jahr teils wie ein Fiebertraum anfühlt…

Sons of Anarchy – Season 5 | © Twentieth Century Fox

Sons of Anarchy – Season 5 | © Twentieth Century Fox

Hopeless in Charming

Was für eine Tortur. Wurde schon in den vorhergehenden Staffeln nicht gerade zimperlich mit den Charakteren umgesprungen, treiben es die Autoren rund um Kurt Sutter im fünften Jahr auf die Spitze. Mit dem Machtwechsel innerhalb von SAMCRO prasselt es nun von allen Seiten auf Jax ein. Er kann größtenteils nur noch reagieren und spielt Feuerwehr. Dabei bleibt viel von ihm auf der Strecke und er handelt plötzlich so, wie man es zuvor nicht für möglich gehalten hätte. Dabei ist es weniger die Macht, die ihn korrumpiert, als sein Verantwortungsgefühl und die sich überschlagenden Ereignisse. Dieses Spannungsfeld ist das zentrale Element der Staffel – und es macht sie auch so gut und mitreißend. Selbst wenn es manchmal hart war, die jüngsten Entwicklungen zu verdauen, so waren sie doch so eng mit den zentralen Figuren – und dem seit der ersten Staffel schwelenden Konflikt – verwoben, dass man als Zuschauer gar nicht umhin kommt, als emotional komplett involviert zu sein.

Die Serie wird, so zumindest mein Eindruck, brutaler und kompromissloser. Sobald ein Hoffnungsschimmer am Horizont auftaucht, wird dieser durch plötzlich einsetzende, neue Entwicklungen wieder zunichte gemacht. Und es gibt Todesfälle zu beklagen, die nicht nur die Sons ziemlich aus der Bahn werfen. Auch ein paar Neuzugänge gibt es zu vermelden: So betritt Jimmy Smits, den ich in „The West Wing“ zu schätzen gelernt habe, als neuer Spieler das Feld und Harold Perrineau, u.a. bekannt aus „Lost“, ist als großer Gegenspieler zu sehen. Den besten Auftritt hat jedoch Walton Goggins („The Shield“ und „The Hateful Eight“), bei dem man auch wirklich zweimal hinschauen muss. Herrlich!

Fazit

Auch wenn das Staffelfinale in diesem Jahr nicht mit einem großen Knall endet, so befindet sich jedoch alles in der Schwebe: Jax hat sich immer mehr in eine Richtung entwickelt, die er in den ersten Staffeln noch unbedingt vermeiden wollte. Nun ist er einmal mehr alleine verantwortlich für seine Familie und muss die richtigen Entscheidungen treffen. Das wird nicht einfach werden und ich blicke jetzt schon mit einem bangen Blick auf die verbleibenden zwei Staffeln. Ob eine weitere Steigerung drin ist? Das fünfte Jahr war für mich bisher das stärkste: 10/10 (9.5) Punkte.

Game of Thrones – Season 7

Wie lange musste ich warten, bis auch ich endlich in den Genuss von „Game of Thrones – Season 7“ gekommen bin – und dann ist nach sieben Episoden schon wieder alles vorbei. Doch damit bin ich zumindest nicht alleine. So erging es vor knapp einem Jahr auch den Zuschauern, die bereits bei der Pay-TV-Ausstrahlung eingeschaltet hatten. Bis zur Ausstrahlung der achten und finalen Staffel, müssen wir uns nun alle noch ein gutes Jahr gedulden. Bis dahin jedoch, könnt ihr euch noch meine Besprechung zur siebten Staffel zu Gemüte führen…

Game of Thrones – Season 7 | © Warner Home Video

Game of Thrones – Season 7 | © Warner Home Video

Die Herrschaft des Feuers

Dachte ich bereits, die finalen Episoden der sechsten Staffel seien an epischen Bilder nicht mehr zu überbieten, so setzt die Serie in ihrem siebten Jahr die Messlatte noch eine ganze Stufe höher. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass man endlich bombastische Drachen-Action zu sehen bekommt, wie es sie ohnehin viel zu selten in Film und Fernsehen gibt. Aufgrund der Produktionswerte kann ich auch verstehen, warum man sich auf sieben Episoden beschränkt hat. Die Effekte stehen denen großer Blockbuster in nichts nach und es ist einfach nur famos, die Drachen endlich im Einsatz zu sehen. Durch die Verdichtung der Laufzeit schreitet die Geschichte auch viel schneller voran, als man dies aus den vorhergehenden Staffeln gewohnt war. Dies sehe ich durchaus als positiven Punkt, wenngleich ich gerne auch mehr Zeit in Westeros verbracht hätte. Gerade die episch angelegt Episoden mit über 70 bis 80 Episoden Laufzeit lassen ein richtiges Kinogefühl aufkommen.

Zusammenführung offener Handlungsstränge

Müsste ich die Staffel mit nur einem Wort beschreiben, dann wäre dies wohl Payoff. Es fügt sich endlich vieles zusammen, was zuvor behutsam aufgebaut wurde. Die Drachen-Action (ich kann es nicht oft genug erwähnen) ist nur ein Teil davon. So treffen endlich Daenerys Targaryen und Jon Snow aufeinander. Arya und Bran finden zurück nach Winterfell und werden mit Sansa wiedervereint. Es kommt zum Zusammentreffen zwischen Tyrion und Cersei, dem auch alle anderen wichtigen Parteien beiwohnen. Der Night King demonstriert seine Macht und die große Bedrohung wird endlich greifbar. Selbst Theon Greyjoy bekommt seinen Erlösungsmoment mit Jon Snow und darf kurz darauf heldenhafte Anwandlungen zeigen. Das alles ist so dicht und packend erzählt, dass kaum eine Verschnaufpause bleibt. Durch die Auflösung dieser detailliert vorbereiteten Handlungsstränge stellt sich laufend ein Gefühl der Befriedigung ein, selbst wenn diese siebte Staffel letztendlich nur der Prolog zum großen Finale ist.

Fazit

Nun liegt bereits die zweite Staffel hinter mir, die über George R. R. Martins Vorlage hinausgeht. Mich würde tatsächlich interessieren, was dabei alles auf der Strecke geblieben ist bzw. ob die Showrunner es erneut geschafft haben, die komplexen Inhalte gekonnt zu verdichten. Ob man es jemals erfahren wird? Eines ist sicher: Auch die siebte Staffel von „Game of Thrones“ bietet famose Fantasy-Unterhaltung und ich kann eine Rückkehr nach Westeros schon jetzt nicht mehr erwarten. Ganz großes Serienkino: 10/10 (9.6) Punkte.

Prädikat: Lieblingsserie

Boardwalk Empire – Season 5

Es ist vorbei. Unglaublich. Die letzten Episoden von „Boardwalk Empire – Season 5“  liegen hinter mir. Was für ein Abschied. Was für ein Finale. Der Claim der fünften Staffel trifft den Nagel auf den Kopf: No one goes quietly. Die abschließenden acht Episoden der HBO-Serie wirken in vielerlei Hinsicht anders als die vorherigen, doch gerade deshalb sind sie so beeindruckend. Der Kreis schließt sich. Kleinere Spoiler sind zu erwarten.

Boardwalk Empire – Season 5 | © Warner Home Video

Boardwalk Empire – Season 5 | © Warner Home Video

Wie wurde Enoch Thompson zu Nucky?

Egal ob wir uns diese Frage gestellt haben oder nicht, die letzte Staffel von „Boardwalk Empire“ gibt uns die Antwort. Aus den Fragmenten, die wir aus den vorangegangenen vier Staffeln kennen, haben wir schon ein recht gutes Bild der Ereignisse: Enoch wächst in armen Verhältnissen auf, sein Vater trinkt, das Verhältnis zu seinem Bruder ist angespannt. Irgendwann wird er Sheriff, seine Frau verliert das Kind und stirbt. Dann lernt er Gillian Darmody kennen und das Schicksal nimmt seinen Lauf. In der fünften Staffel bekommen wir genau diese Eckpfeiler durch Rückblenden erzählt. Dabei ist es wirklich erstaunlich, wie gut die beiden jungen Schauspieler den erwachsenen Nucky bzw. Steve Buscemi nachahmen. Auch wenn es nicht unbedingt nötig war, Nuckys langsames und doch bewusstes Abrutschen in den moralischen Verfall zu zeigen, so ist diese Darstellung gerade in der Kombination zu den Geschehnissen des Jahres 1931 wahrlich meisterhaft gelungen.

Auch in der Gegenwart der Serie entspinnt sich die Handlung packend weiter: Mit Lucky Luciano und Meyer Lansky sind die jungen Wilden endlich an der Macht und leben das auch deutlich aus. In Chicago erleben wir auch die Hochphase Al Capones, die speziell für Nelson Van Alden so einige Überraschungen bereithält. Auch Chalky White wird von der Vergangenheit eingeholt und muss sich seinen vergangenen Träumen stellen. Bleibt noch Nucky, der – immer mehr in die Ecke gedrängt – den Ausstieg bzw. neue Geschäftsmöglichkeiten sucht. Am Ende scheint er mit seiner Taktik auch erfolgreich gewesen zu sein. Doch seht selbst…

Warum faszinieren uns Gangster?

Wenn man sich mit Gangstern in Film und Fernsehen beschäftigt, dann steht diese Frage oft an erster Stelle. Gleich darauf folgt die These, dass Gangster glorifiziert würden und man ihnen deshalb verfällt. Auch wenn ich das nicht komplett verneinen möchte, so glaube ich jedoch, dass mehr dahintersteckt. Auch in „Boardwalk Empire“ gibt es kein Happy End für Nucky und Co. Nein, jeder – vom Emporkömmling bis zum großen Gangsterboss – findet ein unrühmliches Ende. Es bleibt nichts. Nur die Geschichten. Und sind diese es wert erzählt zu werden? Ich finde ja, denn im Mittelpunkt steht stets die Frage nach der Moral. Mit welcher Entscheidung kann ich leben? Wann ist die Grenze überschritten und wie weit kann ich diese schieben? Wie geht es den Menschen im Umfeld der großen Gangster? Gerade das serielle Erzählen ist hier ein Zugewinn, der „Boardwalk Empire“ viele zusätzliche Perspektiven ermöglicht. In meinen Augen steht die Serie dem großen anderen Gangster-Drama „The Sopranos“ in nichts nach, war popkulturell aber leider nie so relevant.

Mit der fünften Staffel hat die Serie ihr perfektes Ende gefunden und ich bin immer noch schwer beeindruckt, wie gut letztendlich alles zusammengepasst hat. Einzig ein wenig mehr Luft (also vielleicht ein, zwei Episoden) hätte dem Finale gut getan. Eine wirklich schwache Staffel hatte die Serie aber so oder so nicht zu bieten:

  1. „Boardwalk Empire – Season 2“ (9.8 Punkte)
  2. „Boardwalk Empire – Season 1“ (9.7 Punkte)
  3. „Boardwalk Empire – Season 5“ (9.5 Punkte)
  4. „Boardwalk Empire – Season 4“ (9.4 Punkte)
  5. „Boardwalk Empire – Season 3“ (9.3 Punkte)

Fazit

Wie ihr bereits den Besprechungen der letzten Staffeln entnehmen konntet, ist „Boardwalk Empire“ für mich eine wahre Ausnahme-Serie. Leider hat man ihr nie den Stellenwert eines „The Sopranos“ (auf einem Level) oder auch „Breaking Bad“ (in meinen Augen deutlich schwächer) zugesprochen. Wer den Gangsterfilm (speziell von Martin Scorsese oder Brian De Palma) mag, der wird diese Serie lieben. Für mich eine der großen, epischen Erzählungen in diesem Genre: 10/10 (9.5) Punkte.

Prädikat: Lieblingsserie