Nachts im Museum – OT: Night at the Museum (2006) (WS1)

Aus der vergangenen Woche hätte man locker drei machen können. Somit war ich froh, als ich bei einem entspannten Filmabend auf das Sofa sinken konnte. Die Wahl fiel dieses Mal auf „Nachts im Museum“, den ich zuletzt 2009 noch ohne Kinder gesehen habe. Er war mir noch lebhafter in Erinnerung als die damalige Bewertung vermuten lassen würde. Wie er den Kids und mir heute gefallen hat? Lest selbst… 🤠🐒

Nachts im Museum (2006) | © 20th Century Fox

Nachts im Museum (2006) | © 20th Century Fox

Ein großer Spaß für die ganze Familie

Die Prämisse, dass die Exponate eines Museums nachts lebendig werden, ist so simpel wie hanebüchen. Dennoch funktioniert der Film erstaunlich gut. Am meisten ist mir von der ersten Sichtung tatsächlich die Atmosphäre des nächtlichen American Museum of Natural History im Kopf geblieben. Auch heute mochte ich diese. Allerdings bietet der Film kaum Verschnaufpause, da Regisseur Shawn Levy (zuletzt mit „Free Guy“ im Kino) stets in die Vollen geht. Eine slapstickhafte Actionszene jagt die nächste und Ben Stiller kann als überforderter Nachtwächter gekonnt aufspielen.

Die Kinder hatten insgesamt viel Spaß mit dem Film, gerade in der zweiten Hälfte. Dem Zwergofant war der Spannungsaufbau zu Beginn beinahe ein wenig zu intensiv, weil dieser sehr auf Atmosphäre und den Überraschungseffekt setzt. Als dann klar war, was der Clou ist, konnte auch er die wilden Abenteuer „Nachts im Museum“ genießen. Mich hat der Film wieder an meinen eigenen Besuch des American Museum of Natural History erinnert, auch wenn dieser bereits 13 Jahre zurückliegt.

Fazit

Für heute war „Nachts im Museum“ genau der richtige Film. Ich hatte mehr Spaß als bei meiner damaligen Sichtung, was vermutlich an der Gesellschaft lag. Nun sind alle schon heiß auf die Fortsetzung, an die ich mich selbst kaum noch erinnern kann. Für diesen Teil gibt es: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte;  Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1120)

Auch heute zieht es mich noch einmal ins Büro, weshalb ich gleich morgens laufen gegangen bin. Es war aber hart. So richtig. Wäre liebend gern liegen geblieben. Aber hilft ja nix. 😅

Ein weiterer Morgenlauf

Ein weiterer Morgenlauf

Distanz: 8.11 km
Zeit: 00:47:17
Anstieg: 57 m
Ø Pace: 5:50 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 160 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 6.1 °C
Kalorien: 640 kcal

2021: 2588 km
November: 155 km
KW 46: 39 km

Somit sind die 50 km diese Woche noch im Bereich des Möglichen. Was tut man nicht alles für ein paar völlig beliebige Zahlen? 🏃‍♂️

Im Ohr: Celluleute Folge #143: Star Wars – Der Aufstieg Skywalkers

Run, Fatboy, Run (1119)

Heute habe ich mich gleich einmal morgens aufgemacht. Vielleicht hätte ich den einen oder anderen Whisky gestern weglassen sollen, aber wer lange aufbleibt, kann ja auch früh raus. Somit stand ich um kurz nach 6 Uhr in den Laufschuhen. 😴

Durch den Morgennebel

Durch den Morgennebel

Distanz: 6.54 km
Zeit: 00:37:19
Anstieg: 42 m
Ø Pace: 5:42 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 159 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 5.0 °C
Kalorien: 506 kcal

2021: 2579 km
November: 146 km
KW 46: 30 km

Da ich einen straffen Zeitplan habe, war ich nur eine kurze Runde unterwegs. Aber immerhin bewegt, bevor es gleich ins Büro geht. 🏃‍♂️

Im Ohr: Celluleute Folge #138: Round Up

Die 5 besten Serien, die in fremden Welten spielen

Von der Großstadt geht es mit Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute auf zu fremden Welten. Also quasi das Serien-Pendant zur den fremden Welten in Filmen. Auch hier ist mir die Wahl recht leicht gefallen, auch wenn ich feststelle, dass immer wieder die alten Bekannten zum Zuge kommen. Was sind eure Favoriten? 🗺

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #243 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #243 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #243 lautet:

Die 5 besten Serien, die in fremden Welten spielen

  1. „Game of Thrones“ (2011 bis 2019) – Mein erster Gedanke für diese Aufgabe und vermutlich auch die Serie, die auf den meisten Listen auftauchen wird. Trotz der allgemein gehassten 8. Staffel, welche ich ja dennoch gelungen fand.
  2. „Preacher“ (2016 bis 2019) – Ein Großteil der Serie spielt zwar auf der Erde, doch besuchen wir auch die Hölle. Gibt es eine fremdere Welt? Eben. Zudem ist die Serie so großartig absurd, dass selbst die Erde wie ein fremder Planet wirkt.
  3. „Stranger Things“ (2016 bis heute) – Unsere bekannte Realität teilt sich Raum und Zeit mit dem Upside Down, der Schattenwelt. Extrem atmosphärisch dargestellt und damit eine faszinierende, fremde Welt.
  4. „The Good Place“ (2016 bis 2020) – Es geht in den Himmel! Aber nicht nur oder etwa doch? Die Darstellung der Zwischenwelt war selten so gelungen, wie in dieser fantastischen Serie. Eine dicke Empfehlung!
  5. „The Mandalorian“ (2019 bis heute) – Der Mandalorian bereist unzählige fremde Welten und sichert sich somit den Sci-Fi-Platz auf dieser Liste. Auch weil ich „Firefly“ schon viel zu oft genannt habe.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1118)

Der Zwergofant ist immer noch krank (kein Corona). Letzte Nacht war die Situation sogar so drastisch, dass wir ihn ins elterliche Bett geholt haben, was seit seinem 1. Geburtstag nicht mehr vorgekommen ist. Entsprechend schlaflos und sorgenvoll war die Nacht. Der Arztbesuch heute morgen war beruhigend. Ich fühle mich dennoch als wäre ich einen Marathon gelaufen. Bin ich aber nicht, weshalb ich mittags dann die übliche Runde draußen war… 🏃‍♂️

Kurz vor Ende der größten Steigung

Kurz vor Ende der größten Steigung

Distanz: 8.06 km
Zeit: 00:45:32
Anstieg: 60 m
Ø Pace: 5:39 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 164 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 5.0 °C
Kalorien: 647 kcal

2021: 2573 km
November: 140 km
KW 46: 24 km

Ich war alles andere als fit. Kein Wunder nach dieser Nacht. Der Puls bei dieser Pace? Da will ich mal lieber nicht draufschauen. Kann also nur bergauf gehen. 😅

Im Ohr: Nerdtalk Top 5: Filme, die man auch erst ab der Hälfte schauen kann

Run, Fatboy, Run (1117)

Eigentlich hatte ich den Plan, heute auch noch einmal ins Büro zu fahren. Aber der Zwergofant hustet rum, weshalb Schule in der momentanen Situation nicht drin ist. Also auf Home Office umdisponiert und dafür mittags laufen gegangen… 🏃‍♂️

Ein trüber Herbstlauf

Ein trüber Herbstlauf

Distanz: 8.14 km
Zeit: 00:44:36
Anstieg: 68 m
Ø Pace: 5:29 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 6.1 °C
Kalorien: 606 kcal

2021: 2565 km
November: 132 km
KW 46: 16 km

Ich habe heute etwas schneller gemacht, was auch ganz gut funktioniert hat. Hoffentlich geht die Erkältung des Zwergofanten an mir vorüber. Die letzte hatte mich doch ziemlich niedergestreckt. 😷

Im Ohr: Fortsetzung folgt S11E19 – Nothing But Blue Screen

Abenteuer Kind #43: Der zweite geteilte Corona-Geburtstag

Vor einem Jahr habe ich über den 8. Geburtstag des Zwergofanten geschrieben. Damals noch voller Hoffnung, dass sich die Lage mit der Impfung bessern würde. Heute wissen wir, dass dem leider nicht so ist. Danke, ihr egoistischen Flachpfeifen da draußen! Somit haben wir auch den 9. Geburtstag des Zwergofanten unter Einschränkungen gefeiert, sprich dreigeteilt mit der Hoffnung, dass der geplante Kindergeburtstag noch stattfinden kann. Doch nun zu erfreulicheren Themen… 🥳

Der obligatorische Elefantenzug fährt ein

Der obligatorische Elefantenzug fährt ein

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Run, Fatboy, Run (1116)

Nach einem viel zu kurzen Wochenende geht es heute direkt ins Büro, weshalb ich mich gleich kurz nach 6 Uhr zu einem Lauf aufgemacht habe. Nicht meine Zeit. 😅

Dunkel war es

Dunkel war es

Distanz: 8.16 km
Zeit: 00:47:49
Anstieg: 61 m
Ø Pace: 5:51 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 6.1 °C
Kalorien: 607 kcal

2021: 2557 km
November: 124 km
KW 46: 8 km

Insgesamt bin ich ganz gut vorangekommen, doch die Morgenläufe im Herbst sind mir nicht wirklich lieber als die Morgenläufe im Sommer. 🏃‍♂️

Im Ohr: Sneakpod #704 – The Tomorrow War

Media Monday #542

Eine volle Woche liegt hinter mir. Der Zwergofant hatte Geburtstag und wir haben die Feierlichkeiten aufgeteilt, damit nicht zu viele Leute zusammenkommen, die sich sonst auch nicht sehen. Nun steht nur noch der Kindergeburtstag im kleinen Kreis aus, falls dieser überhaupt stattfinden kann. Anstrengend. Ansonsten beschäftigt uns die Pandemie sehr und das Unverständnis mit dem Umgang mit der Krise wächst täglich. Sorry schon einmal, das sich ein paar meiner Antworten wieder darauf beziehen. Aber es geht einfach nicht anders. Doch auch schöne Filme habe ich erwähnt, weshalb ich euch nun direkt zu den aktuellen Fragen des Medienjournals weiterschicke. Wie geht es euch mit der momentanen Situation? Alles entspannt oder am Ende eurer Kräfte?

Media Monday #542

  1. Manch Schauspieler*in ist ja durchaus auf gewisse Rollen abonniert wie etwa Bud Spencer und Terence Hill auf Prügelfilme wie „Zwei sind nicht zu bremsen“, der mir auch bei der Sichtung am Samstag viel Freude bereitet hat.
  2. Ich finde ja, es gibt viel zu wenig Tage im Wochenende.
  3. Wenn es mal eine kreative Fehlentscheidung gegeben hat, dann sicherlich die Hauptfigur der Romanvorlage, nämlich Special Agent Pendergast, aus der Verfilmung „Das Relikt: Museum der Angst“ zu streichen.
  4. Das Corona-Virus braucht sich wohl wahrlich nicht zu verstecken, schließlich bereiten unsere rückratlosen Politiker*innen ihm gerade den Weg in eine beispiellose neue Welle.
  5. Ich würde ja wirklich gerne glauben, dass in unserem Land größtenteils Vernunft herrscht, aber die letzten eineinhalb Jahre haben mich ziemlich desillusioniert.
  6. Wie egoistisch und menschenverachtend sich ein Teil unserer Gesellschaft in einer Extremsituation verhält hätte man vor einigen Jahren wohl so auch noch nicht geahnt, schließlich hielt sich diese hässliche Fratze lange versteckt.
  7. Zuletzt habe ich mit dem Zwergofanten einen Abendspaziergang gemacht und das war einfach nur entspannt und schön, weil wir nette Gespräche hatten, durch den dunklen Wald gestreift sind und er auf der verlassenen Seilbahn fahren konnte. Es sind eben doch die kleinen Dinge.

Mit einem meiner liebsten Speysides wieder den Whisky-Vorrat aufgefüllt (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Zwei sind nicht zu bremsen – OT: Pari e dispari (1978)

Der Monat ist schon halb vorbei und dies ist der erste Filmabend. Unfassbar. Sollte es etwa doch noch knapp werden mit den angepeilten 100 Filmen im Jahr? Die Wahl für meinen 83. Film ist auf „Zwei sind nicht zu bremsen“ gefallen. Frau bullion musste heute arbeiten und somit haben die Kinder und ich nach über einem Jahr seit „Zwei wie Pech und Schwefel“ endlich einen weiteren Spencer/Hill-Film gesehen… 🎲🎰

Zwei sind nicht zu bremsen (1978) | © 3L Vertriebs GmbH & Co. KG

Zwei sind nicht zu bremsen (1978) | © 3L Vertriebs GmbH & Co. KG

„Ich habe Vanille, Schokolade, Zitrone, leckere Erdbeere und Mokka!“

In meinen Erinnerungen habe ich „Zwei sind nicht zu bremsen“ immer wieder mit „Zwei bärenstarke Typen“ durcheinander geworfen. Beide Filme habe ich in meiner Kindheit auch unzählige Male gesehen, so wie die meisten Werke des Prügelduos. Von diesem Film sind mir vor allem Bud Spencer als LKW-Fahrer, die transportierten Delfine und das Jai-Alai-Match im Kopf geblieben. Und natürlich die oben zitierte Pistazieneisszene, welche überhaupt zu den einprägsamsten des gesamten, filmischen Kanons der beiden italienischen Schauspieler zählen dürfte. Immer noch herrlich!

„Mir sitzt heut‘ der Schalk im Nacken, drum setz‘ ich mal den ganzen Packen!“

Die Geschichte rund um die Glücksspielganoven ist auch hier natürlich eher ein Alibi für ausgefallene Actionszenen und wilde Prügeleien. Die Sprüche sind größtenteils immer noch großartig, an ein paar hat aber auch der Zahn der Zeit genagt. Kein Wunder, ist der Film und die Synchronarbeit doch ein Produkt ihrer Zeit. Die Produktion hat inzwischen immerhin schon 43 Jahre auf dem Buckel.

Fazit

Mit „Zwei sind nicht zu bremsen“ haben wir einen der letzten gemeinsamen Filme von Bud Spencer und Terence Hill gesehen. Danach gibt es noch ein paar Solowerke und vermutlich schließt sich das Zeitfenster für die Kids auch so langsam. Gerade das Zappelinchen war zu Beginn nicht sonderlich begeistert von der Filmwahl, hatte dann aber doch enorm viel Spaß damit, so wie wir anderen auch: 8/10 Punkte.  (Zappelinchen: 8/10 Punkte;  Zwergofant: 8/10 Punkte.)