Review: Free Guy (2021)

Thank god it’s friday! Das Wochenende ist wirklich bitter nötig. Die Woche war lang und anstrengend. Auch heute hat sich der Arbeitstag in die Länge gezogen und ich bin recht spät aufs Sofa gekommen. Da schien „Free Guy“ die richtige Wahl zu sein, zumal der Film parallel noch im Kino läuft und erst seit ein paar Tagen auf Disney+ verfügbar ist. Verrückte Welt, was wiederum auch zum Film passt… 😎

Free Guy (2021) | © Walt Disney

Free Guy (2021) | © Walt Disney

Herrlich bunte Meta-Action mit Witz

Der Trailer (siehe unten) hat schon einen ganz guten Eindruck vom Film vermittelt. Ich jedoch war mir nicht sicher, ob sich die Prämisse wirklich über knapp zwei Stunden tragen würde. Auch der Look des Trailers schien mir teils seltsam, was sich jedoch erst im Film aufgelöst hat. Letztendlich zieht die Geschichte ihren Humor auch genau aus den Realfilmsequenzen, die nur auf Bildschirmen in Videospielgrafik gezeigt werden. Ein recht geschickter Kniff, der letztendlich auch inhaltlich mehr Freiheiten erlaubt. Die Sonnenbrille als Blick hinter die Kulissen weckt natürlich Erinnerungen an John Carpenters „Sie leben“, was sich als Idee auch gut in die Videospielwelt einfügt.

Am meisten hat mich wohl überrascht, wie viel „Free Guy“ in der realen Welt spielt. Im Vergleich zu Free City wirkten diese Szenen eher wie kurze Pausen von der atemlosen Action der Videospielwelt. Zumindest bis Taika Waititi (Regisseur von u.a. „Jojo Rabbit“) als völlig überzeichneter Bösewicht auftritt. Herrlich! Doch der eigentliche Star des Films ist natürlich Ryan Reynolds, der seinen selbstironischen Charme auch hier komplett auszuspielen weiß. Es macht einfach unfassbar viel Spaß, Blue Shirt Guy bei seinem Erkenntnisgewinn zu beobachten. Gegen Ende wird die Handlung dann allerdings sehr vorhersehbar und kitschig, was ich ein wenig schade fand.

Fazit

Ich hatte wirklich viel Spaß mit dem Film. Letztendlich wird mir „Free Guy“, wie auch die Open-World-Spiele, die Pate standen, nicht allzu lange im Gedächtnis bleiben. Für die knapp zwei Stunden Laufzeit war er aber sehr unterhaltsam. Viel länger kann ich mich mit dem Genre auch nicht beschäftigen: 7/10 Punkte.

12 Gedanken zu “Review: Free Guy (2021)

  1. Der hat mir nochmal besser gefallen. Würde sogar sagen, dass das der beste Blockbuster des Jahres ist. Frisch und doch mit klaren Remineszenzen an Klassikern (Truman Show, Matrix) , originell und doch zugänglich, simpel aber doch intelligent. Dazu noch ne schöne Romanze, die das ganze erst auslöst und in beiden Welten ideal ausgespielt wird.

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  2. Ich zocke ja gerne mal ein paar Videospiele, bin allerdings kein Freund von Open World-Games wie GTA (der letzte Teil kommt demnächst als PS5-Fassung und eigentlich habe ich nicht mal auf der PS3 und dann auf der PS4 sonderlich viel Zeit dort reingesteckt).

    Irgendwie fand ich „Free Guy“ nicht so toll, hatte mir mit Reynolds als Hauptfigur sogar etwas mehr erwartet. Nicht schlecht, klar einer der besseren videospielinspirierten Filme, solide Unterhaltung für einen Sonntagnachmittag, 3 von 5 Punkte, yadayada. Bei mir blieb hauptsächlich hängen, dass es bisher der erste Film ist, bei dem mich Taika Waititi in einer Rolle nicht so recht begeistern konnte. Aber Kudos an die Maus, dass Disney+ den mal einfach so ins Programm schiebt, ohne VIP-Zuschlag.

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    • Ich kann mit Open-World-Spielen auch nur wenig anfangen. Klar, die Technik von „GTA V“ ist schon irgendwie beeindruckend, aber da gibt es zu viele Möglichkeiten und die Welt ist dennoch zu steril. Nee, das ist nix für mich. Muss da mehr durch die Welten geführt werden. Bin halt ein MS-DOS/Nintendo-Gamer. 😉

      Ja, der Film ist nicht wirklich etwas Besonderes, aber ich fand er hat schon viel aus seiner Prämisse rausgeholt. Im Gegensatz zu dir mochte ich Taika Waititis Auftritt sehr, wobei das natürlich nur einen winzigen Teil des Films ausgemacht hat. Nix, was ich im Kino gesehen hätte, doch einfach mal so auf Disney+: Why not?

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