This Is Us – Season 6

Mit dieser finalen Staffel heißt es Abschied von einer Serie nehmen, die mich über die letzten vier Jahre intensiv begleitet hat. „This Is Us – Season 6“ war eine der wenigen Serien, die ich quasi live verfolgt habe, sprich live zur jeweilige Ausstrahlung (erst auf Prime Video, später auf Disney+). Es war auch eine der letzten, klassischen Network-Serien, die nicht exklusiv für einen Streaming -Dienst produziert wurden. Dennoch (oder gerade deshalb) hat sich die Serie einen Platz unter meinen Lieblingsserien sichern können. Warum das so ist, lest ihr hier… 👨‍👩‍👧‍👦

This Is Us – Season 6 | © NBC

This Is Us – Season 6 | © NBC

Ein schmerzhaft schöner Abschied

Die Autor*innen von „This Is Us“ waren stets darauf bedacht, neue Handlungsstränge möglichst organisch in die Gesamtgeschichte einzuführen. Das war auch bitter nötig, denn jedes neu eingeführte Element läuft aufgrund der detailliert erzählten Zeitebenen Gefahr, wie Retconning zu wirken. Da schon länger feststand, dass die sechste Staffel auch die letzte sein würde, konnten die Autor*innen wichtige Ereignisse bereits frühzeitig integrieren und neue Entwicklungen in Flashforwards anlegen. Dadurch wirkt die sechste Staffel rund, auch wenn durchaus noch neue Handlungsbögen aufgemacht bzw. im Detail auserzählt werden.

Letztendlich läuft in dieser Staffel natürlich alles auf den großen Abschied von Rebecca hinaus. Dieses Thema wird, gerade in den letzten vier Episoden, überaus intensiv zelebriert. Eben auf die hyperemotionale „This Is Us“-Art. Das muss man mögen und funktioniert, wenn dies der Fall ist, auch hervorragend. Die Stärke der Serie, ihre Geschichte über verschiedene Zeitebenen zu erzählen, kommt hier voll und ganz zum Tragen, da es der Rückblick auf ein langes und erfülltes Leben ist. Ich musste hier häufiger an „Six Feet Under“ denken, auch wenn die Schwerpunkte natürlich anders gesetzt sind. Unter uns kann ich es ja sagen: Ich habe die letzten Episoden wirklich durchgeheult wie ein Schlosshund. Dabei hätte ich die finale Episode beinahe verpasst, da diese noch nicht verfügbar war und erst eine Woche später veröffentlicht wurde. Nach sieben langen Tagen des Wartens war es dann endlich soweit und die letzten Minuten mit den Pearsons flimmerten über den Bildschirm.

Hyperemotionale Familien-Fantasy

Nicht alle Fans und Kritiker*innen mochten die finale Staffel. Für mich hat sie sehr gut funktioniert. Sie treibt auf die Spitze, was „This Is Us“ bereits in den vorhergehenden Jahren ausgemacht hat: Es ist eine Fantasy-Serie für Eltern, Geschwister und Kinder. Die Beziehungen der Figuren untereinander sind hyperemotional und nicht realistisch. Doch es fühlt sich so an. Wenn man mit ihnen leidet und lacht. In jeder Phase ihres Lebens, Erinnerungen durchlebt und sich selbst beim Schauen an das eigene Leben erinnert. Gerade ich als Vater mache mir häufig Gedanken, wie sie die Figuren in der Serie aussprechen: Die kleinen Momente, die man festhalten möchte. Die Zeit die viel zu schnell verfliegt und vom Alltag aufgefressen wird. Die Erinnerungen an die eigene Kindheit und was in dieser bereits für zukünftigen Beziehungen angelegt wurde. Der Umgang mit den eigenen Kindern. Die Lebenszeit, die einem wie Sand zwischen den Fingern verrinnt und ein Familienleben, das man nie so zelebrieren kann, wie es in „This Is Us“ dargestellt wird. Wunderbares Erzählkino, ziemlich over the top und doch geerdet. Für mich der krönende Abschluss dieser großartigen Familienserie:

  1. „This Is Us – Season 6“ (9.5 Punkte)
  2. „This Is Us – Season 4“ (9.5 Punkte)
  3. „This Is Us – Season 3“ (9.5 Punkte)
  4. „This Is Us – Season 2“ (9.3 Punkte)
  5. „This Is Us – Season 5“ (9.3 Punkte)
  6. „This Is Us – Season 1“ (9.2 Punkte)

Fazit

In meiner Serienwelt hinterlässt „This Is Us“ eine Lücke, die nur schwer zu füllen sein wird. Das dachte ich damals schon bei „Parenthood“, doch dann kam „This Is Us“. Nun habe ich meine Zweifel, dass diese Serie in ihrem Genre noch getoppt werden kann. Sie ist das ultimative Familiendrama. Ich kann sie allen, die jetzt auch nur einen Funken Interesse zeigen, nur dringend ans Herz legen: 10/10 (9.5) Punkte.

Prädikat: Lieblingsserie

Run, Fatboy, Run (1382)

Heute stand wieder ein Lauf in der Mittagspause auf dem Plan. Leider habe ich momentan Schmerzen in der Wade. Vermutlich habe ich mir sie mir während des Kletterns im Hochseilgarten gezerrt. Dafür hat der Lauf ganz gut funktioniert. Morgen muss ich jedoch erst einmal abwarten. 🏃‍♂️

Kurzer Lauf in der Mittagspause

Kurzer Lauf in der Mittagspause

Distanz: 8.17 km
Zeit: 00:47:23
Anstieg: 63 m
Ø Pace: 5:48 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 159 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 13.9 °C
Kalorien: 628 kcal

2022: 2321 km
Oktober: 83 km
KW 41: 8 km

Theoretisch sind momentan noch 3.000 km im Jahr möglich. Jetzt steht wieder die Frage nach Vernunft oder Unvernunft im Raum. Wird so oder so eine knappe Geschichte. 😬

Im ersten Ohr: Nerdtalk Top 5: Filmklischees
Im zweiten Ohr: The Weakerthans, Skye Wallace, Frank Turner

Media Monday #589

Eine mega turbulente Woche liegt hinter mir. Viel zu tun im Job, unzählige Meetings und eine Firmenfahrt am Wochenende, die schön, lustig und anstrengend war mit knapp 6-8 Stunden Schlaf über die letzten zwei Nächte verteilt. Ich bin wahrlich nicht mehr der Jüngste. Aber es war ein großer Spaß mit tollen Leuten. Mein Körper braucht nun Regenerationszeit. Was könnte da besser sein, als die Fragen des Medienjournals zu beantworten? 🤩

Media Monday #589

  1. Was ja immer wieder großartig ist: Der wöchentliche Filmabend mit der ganzen Familie.
  2. Mit den richtigen Leuten Spaß zu haben oder zu diskutieren zaubert mir verlässlich ein Lächeln ins Gesicht, denn das ist dann selbst für mich als eher introvertierter Mensch mühelos und entspannt.
  3. Ich bin persönlich sehr davon angetan, dass ich bereit den sechsten Teil meines Urlaubsberichts über unseren Sommer in Zeeland mit dem Titel „Möwen und andere Tiere an der Nordsee“ veröffentlicht habe.
  4. Jeder dieser Schockmomente aus Serien hat das Potential, mich auch in Jahren noch frösteln zu lassen.
  5. Müsste ich mich entscheiden, dann wäre ich schon einmal einen Schritt weiter.
  6. Wenn es nicht so verdammt ungewiss wäre, ich würde manche Sachen einfach tun.
  7. Zuletzt habe ich mich zu einem Lauf aufgerafft und das war ziemlich gut (trotz Insektenstich auf den letzten paar Metern), weil ich diese Woche noch nicht wirklich viel gelaufen bin.

Unser zuletzt gespieltes EXIT-Game in der Welt von Mittelerde (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1381)

Das Wochenende des Firmenausflugs liegt hinter mir. Es war ein sehr spaßiges und auch hartes Party-Wochenende, an dem ich insgesamt vielleicht auf 6-8 Stunden Schlaf gekommen bin. Großzügig gerechnet. Entsprechend kaputt bin ich heute nach Hause gekommen. Da die Kids auf einem Kindergeburtstag waren, habe ich mich aber doch noch zu einem Lauf aufgerafft. 🥳

Ein Zehner nach einem launig/harten Feierwochenende (Archivfoto)

Ein Zehner nach einem launig/harten Feierwochenende (Archivfoto)

Distanz: 10.12 km
Zeit: 00:54:51
Anstieg: 76 m
Ø Pace: 5:25 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 158 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 16.1 °C
Kalorien: 718 kcal

2022: 2313 km
Oktober: 75 km
KW 40: 55 km

Trotz nur vier Lauftagen stehen diese Woche 55 km auf der Uhr. Dank sei dem langen Lauf vom letzten Montag. Trotz der körperlichen Ermattung, war ich für meine Verhältnisse schnell unterwegs. Wenn mich auf den letzten Metern nicht noch irgendetwas Großes fies in den Hals gestochen hätte, wäre es ein nahezu perfekter Lauf gewesen. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #747 – I Came By
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

Run, Fatboy, Run (1380)

Nachdem ich ohnehin die ganze Nacht wach lag, konnte ich auch früh raus und laufen. Seit einer halben Ewigkeit einmal wieder. 😴

Müder Morgenlauf

Müder Morgenlauf

Distanz: 8.12 km
Zeit: 00:48:41
Anstieg: 56 m
Ø Pace: 6:00 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 146 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 12.2 °C
Kalorien: 576 kcal

2022: 2303 km
Oktober: 65 km
KW 40: 45 km

Mein Puls war anscheinend auch noch nicht ausgeschlafen, so dass ich zur Abwechslung mit passender Herzfrequenz gelaufen bin. Auch davon abgesehen fühle ich mich nun deutlich fitter als davor. Mit Laufen ist einfach alles besser. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #747 – I Came By
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Alkaline Trio

Die 5 besten Schockmomente aus Serien

Nach den besten Schockmomenten in Filmen, möchte Gina bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute natürlich die besten Schockmomente aus Serien wissen. Auch wenn es viele Schockmomente abseits des Horrors gibt, habe ich doch versucht, mich auf dieses Genre zu konzentrieren. Zumindest im weitesten Sinne. Welche Momente aus Serien haben euch am meisten schockiert? 😱

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #280 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #280 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #280 lautet:

Die 5 besten Schockmomente aus Serien

  1. Die Auflösung aus „Behind Her Eyes“ (2021) – Auch wenn ich schon geahnt hatte, auf welchen Twist die Miniserie hinläuft, so ist die Auflösung an sich doch ein schockierender Moment. Fand ich tatsächlich recht gelungen und in seiner Tragweite für die Figuren tragisch.
  2. Die Zusammenhänge aus „Dark“ (2017 bis 2020) – Hier kann ich keinen konkreten Moment benennen. Es sind eher die vielen kleinen bis großen schockierenden Zusammenhänge über diverse Zeitebenen hinweg, die schockieren (z.B. die Frau im See).
  3. Diverse Todesfälle aus „Game of Thrones“ (2011 bis 2019) – Als Kenner der Bücher war ich vom Red Wedding natürlich nicht überrascht, aber in der Konsequenz der Darstellung doch schockiert. So ging es mir eigentlich mit jedem weiteren Todesfall der Serie.
  4. Das Wesen im Fenster aus „Midnight Mass“ (2021) – Hier ein ganz konkreter Schockmoment: Der Blick aus dem Fenster, das Wesen ist zu sehen, fällt jedoch erst auf, als es sich bewegt. Mega creepy! Wie so viele andere Szenen in dieser großartigen Serie.
  5. Die Nachtwandlerinnen aus „Penny Dreadful“ (2014 bis 2016) – Das Auftauchen der Nachtwandlerinnen in der zweiten Staffel hat mir jedes Mal einen neuen Schock versetzt. Ihre effektvollen Auftritte waren stets extrem gruselig inszeniert.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1379)

Der einzige Home-Office-Tag diese Woche. Die Mittagspause habe ich somit gleich zum Laufen genutzt. War fast schon warm und einmal wieder sonnig. ☀

Sonniger Mittagslauf

Sonniger Mittagslauf

Distanz: 10.06 km
Zeit: 01:00:00
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 5:58 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 159 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 12.8 °C
Kalorien: 786 kcal

2022: 2295 km
Oktober: 57 km
KW 40: 37 km

Allerdings steckt mir mein Halbmarathon+ vom Montag noch in den Beinen. Das war doch mehr Belastung als normal. Dafür lief es aber ganz okay. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #747 – I Came By
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

Niederlande: Zeeland 2022 #6 – Möwen und andere Tiere an der Nordsee

Während meines Urlaubs habe ich, wie ihr inzwischen wisst, viele Fotos gemacht. Ein beliebtes Motiv waren Möwen und andere Tiere, welche mir an der Nordsee vor die Linse gelaufen bzw. geflogen sind. Somit gibt es im folgenden Artikel weniger einen Reisebericht, sondern eine Ansammlung von Tierfotos mit Möwen, Austernfischern, Krebsen, Quallen und Muscheln. 🦀🐚

Das Standardbild mit Möwen an unserem Strandabschnitt

Das Standardbild mit Möwen an unserem Strandabschnitt

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Run, Fatboy, Run (1378)

Wie gestern schon angekündigt, bin ich heute tatsächlich den Halbmarathon im Oktober gelaufen. Da es nicht geregnet hat und ich auch ganz gut vorankam, habe ich die Strecke noch ein wenig erweitert und war mit 27 km so weit unterwegs, wie noch nie zuvor. Die 30 km sind in greifbarer Nähe. 😅

Mit 27 km mein bisher weitester Lauf

Mit 27 km mein bisher weitester Lauf

Distanz: 27.19 km
Zeit: 02:39:26
Anstieg: 180 m
Ø Pace: 5:52 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 162 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 12.2 °C
Kalorien: 2073 kcal

2022: 2285 km
Oktober: 47 km
KW 40: 27 km

Der Start in die Laufwoche ist somit geglückt. Viel mehr wird es auch nicht werden, denn ich habe mindestens drei bis fünf Pausentage aufgrund von beruflichen Terminen. Somit bin ich doppelt froh, entsprechend vorgelegt zu haben. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #746 – Samaritan
Im zweiten Ohr: FatBoysRun – Episode 284: Allard erzählt vom Ultraks
Im dritten Ohr: blink-182, Skye Wallace

Media Monday #588

Juhu, langes Wochenende! Sprich morgen (bzw. wenn ihr das lest heute) ist auch noch frei. Das ist famos und sollte eigentlich der Standardrhythmus sein. Die nächste Woche wird wieder extrem voll, ich werde jeden Tag im Büro und auch über das Wochenende unterwegs sein. Umso schöner also, dass ich die letzten, leider komplett verregneten Tage gut nutzen konnte: Ich habe ein paar Blogartikel vorgeschrieben, war laufen und mit der Familie im Kino. Dazu jedoch weiter unten mehr. Nun also zu den Fragen des Medienjournals. Damit wünsche ich euch einen hoffentlich entspannten Feiertag nach diesem ersten Oktoberwochenende! 🍁🍂

Media Monday #588

  1. Im letzten Quartal des Jahres wird wohl alles eskalieren (Corona, Krieg, Energiekosten, Inflation, Arbeit usw.) und ich bin nicht bereit dafür.
  2. Rückblickend betrachtet könnte man feststellen, dass „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ tatsächlich ein recht guter Film ist und zweifellos der beste der neuen Trilogie.
  3. Ich bin zwar einerseits skeptisch, was „Resident Evil: Welcome to Racoon City“ angeht, aber andererseits bin ich doch neugierig auf den Film, weshalb er auch in meine Sammlung gewandert ist (siehe Foto unten).
  4. „Fresh Off the Boat“ mag vielleicht nicht die beste Serie sein, aber sie hat mich über sechs Staffeln wunderbar unterhalten.
  5. Manchmal wünsche ich mich in die Zeit zurück, als ich mir noch Horrorfilme mit Schockmomenten anschauen konnte.
  6. Mein Sommerurlaub hat beinahe sämtliche Sympathiepunkte damit verspielt, dass wir alle Corona hatten, doch es gab auch schöne Momente, wie ich u.a. im jüngsten Urlaubsbericht „Schwimmen in der Nordsee bei Nieuwvliet-Bad“ festgehalten habe.
  7. Zuletzt habe ich „Die Schule der magischen Tiere 2“ im Kino gesehen und das war ein schönes Erlebnis, weil ich den Film mochte und wir schon ewig nicht mehr im Kino waren.

Passend zum #Horrorctober in die Sammlung gewandert (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):