Die 5 besten deutschen Genrefilme

Von den besten Büchern, die es wert sind gelesen zu werden, geht es bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute zurück zum Film: Ganz konkret sind die besten deutschen Genrefilme gesucht. Da kommt es nun einerseits darauf an, wie man Genre definiert, andererseits aber auch darauf, was man als deutsche Produktion betrachtet. Somit habe ich einen bunten Mix gefunden, den ich in jeder Hinsicht spannend finde. 🎬

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 430 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 430 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 430 lautet:

Die 5 besten deutschen Genrefilme

  1. „Enemy Mine: Geliebter Feind“ (1985) & „Pandorum“ (2009) – Die Liste eröffnen zwei Filme, die deutsche Co-Produktionen sind. Zwei halbe deutsche Genrefilme sozusagen. Beide mag ich aus unterschiedlichen Gründen sehr. Das Set des ersten hatte ich, als es in der Bavaria Filmstadt noch ausgestellt wurde, sogar schon besucht. Wunderbares 1980er Jahre Sci-Fi-Kino trifft auf „The Descent“ im Weltall. Kann ich beides nur empfehlen.
  2. „Freies Land“ (2019) – Wie bleiben bei Christian Alvart und seinem packenden Remake des spanischen Thrillers „La isla mínima“ bzw. „Mörderland“. Unfassbar atmosphärisch und dicht erzählt. Das hatte ich im Vorfeld so nicht erwartet. Da wurden gar Erinnerungen an die erste Staffel von „True Detective“ wach.
  3. „Hell“ (2011) – Trostlose Endzeit mit Kniff und Kannibalen-Horror aus Deutschland? Das funktioniert erstaunlich gut und ich halte große Stücke auf Tim Fehlbaums Genrefilm, den ich unbedingt einmal wieder sehen will. Ist in meiner Erinnerung noch besser geworden.
  4. „Stereo“ (2014) – Der deutsche „Fight Club“ oder doch eher „A History of Violence“? Speziell an den letztgenannten hat mich Maximilian Erlenweins Film erinnert. Ein fantastische Schauspielduo und eine zu Beginn extrem dichte Atmosphäre. Leider hat der Film gegen hinten raus ein wenig verloren. Dennoch sehr empfehlenswert.
  5. „Welt am Draht“ (1973) – Noch bevor ich Rainer Werner Fassbinders Epos gesehen habe, war mir „The 13th Floor“ aus dem Jahr 1999 natürlich ein Begriff. Parallel zu „Matrix“ erschienen, hat er um die Jahrtausendwende die Simulationstheorie zurückgebracht. Doch bereits 1973 hatte Fassbinder „Simulacron-3“ adaptiert und war damit einer der ersten, die dieses Thema filmisch umgesetzt haben. Auch wenn der Zweiteiler sehr langsam erzählt ist, lohnt er sich immer noch.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Media Monday #743 – Vier Geburtstagsfeiern, 2.000 km geknackt und Spätsommerwetter

Das just vergangene Wochenende ist noch schneller vorbeigezogen, als die meisten. Ich war fast jeden Tag im Büro und nachdem wir unter der Woche bereits den Geburtstag meines Patensohnes gefeiert hatten, standen am Wochenende drei weitere Geburtstagsfeiern auf dem Plan: Freitagabend hatte eine Freundin von Frau bullion zum Fünfzigsten eingeladen, am Samstag hat ein befreundeter Kollege eine Party geschmissen und am Sonntag hat meine Schwägerin zum Geburtstagsessen eingeladen. Wir waren also viel auf Achse und sind nicht zu vielen anderen Dingen gekommen. Das Wetter war perfekt für all das und nun bin ich noch nicht bereit, dass ab morgen Dauerregen bei 10 °C drohen. Immerhin bietet die kommende Woche wieder mehr Home-Office-Tage (und nur eine Geburtstagsfeier). Nun aber erst einmal zu den Fragen des Medienjournals. Habt einen guten Wochenstart! 🥳

Media Monday #743

  1. Von all den Reboots und Remakes fand ich das von „Lilo & Stitch“ überraschend gelungen.
  2. „Happy Deathday 2U“ ist eine unverhofft gelungene Fortsetzung von „Happy Deathday“, zumindest wenn man auf Horror-Sci-Fi-Comedy-Quatsch steht.
  3. Es ist nicht so, dass ich „A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando“ schlecht fand, doch im Vergleich zur Andy-Trilogie mit ihrem perfekten Finale, verliert der vierte Teil schon etwas.
  4. Die zweite Staffel von „Squid Game“ hat wirklich einige Qualitäten, die sie durchaus sehenswert machen.
  5. Großartig, dass es mittlerweile den vierten Teil meines Urlaubsberichts aus Österreich gibt: Dieses Mal ging es durch die „Sigmund-Thun-Klamm & Top of Salzburg am Kitzsteinhorn“.
  6. Jedes der fünf Bücher bzw. Buchreihen auf der verlinkten Liste genießt für mich jetzt schon Kultstatus und ist es wert, gelesen zu werden.
  7. Zuletzt habe ich die 2.000 km des Laufjahres geknackt und das war für mich überraschend, weil ich gar nicht daran gedacht hatte und mir das erst nach dem Lauf aufgefallen ist.

Das Mediabook von „Misery“ mit 4K UHD Blu-ray ist neu in meiner Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Projekt 52 – 2025 #38: Arbeit

Projekt 52 LogoDas heutige Thema des Projekt 52 könnte nicht passender sein. Es geht um Arbeit und damit habe ich diese Woche viel zu viel Zeit verbracht. Es war eine intensive Workshop-Woche mit eingeflogenen internationalen Kolleg:innen, bei der auch größere Veränderungen verkündet wurden. Schon wieder. Was habe ich als Motiv gewählt? Ein Foto meines Kofferraums, wenn ich in die Arbeit fahre. Darin befinden sich mein Laptop, eine leichte Jacke und eine Tasche mit allem, was ich über den Tag so brauche. Schnell hineingeworfen, denn ich habe es natürlich immer eilig. Morgens, weil ich ich nach dem morgendlichen Familienchaos schnell ins Büro muss. Abends, weil ich nach Hause will, bevor jemand noch etwas schnell von mir will. Exemplarisch also für diese Woche und die momentane Situation:

Mein Kofferraum, wenn ich in die Arbeit fahre mit Laptop, Jacke und Tasche

Mein Kofferraum, wenn ich in die Arbeit fahre mit Laptop, Jacke und Tasche

Motiv: Mein Kofferraum, wenn ich in die Arbeit fahre mit Laptop, Jacke und Tasche
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

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Die Top 5 Bücher, die es wert sind gelesen zu werden

Nach den besten Eröffnungssequenzen von Filmen wechseln wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute das Medium und wenden uns den besten Büchern zu, die es wert sind gelesen zu werden. Keine einfache Aufgabe. Ich hätte hier natürlich etliche Klassiker nennen können, doch letztendlich habe ich mich für die Bücher bzw. Buchreihen entschieden, die mich in den letzten Jahren am meisten beeindruckt haben. Viel Spaß damit! 📖

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 429 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 429 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 429 lautet:

Die Top 5 Bücher, die es wert sind gelesen zu werden

  1. Die „Broken Earth“-Trilogie von N. K. Jemisin – Selten wurde ich von einem Buch so sehr belohnt, wie von „The Fifth Season“, dem ersten Teil dieser Trilogie. Der Einstieg war knackig und ich hätte ob der ungewöhnlichen und oft auch unerklärten Welt manchmal am liebsten aufgegeben. Was dann folgt ist eine so unfassbar packende und innovative Reise, dass ich jetzt noch eine Gänsehaut bekomme, wenn ich an die Bücher denke.
  2. Die „His Dark Materials“-Trilogie von Philip Pullman – Ich kannte den Film „Der Goldene Kompass“ bevor ich die Bücher gelesen hatte. Weil es nie eine Fortsetzung gab, war ich nicht vorbereitet wie groß Philip Pullman die Welt mit „Das Magische Messer“ noch machen sollte. Inzwischen gibt es eine herausragende Serienadaption von „His Dark Materials“, welche ich euch auch nur ans Herz legen kann. Selten musste ich am Ende einer Buchreihe so weinen.
  3. Die „Remembrance of Earth’s Past“-Trilogie von Cixin Liu – Es wird kompliziert, denn diese Trilogie, die vielen wohl auch als „The Three-Body Problem“ bekannt ist, macht es seinen Leser:innen nicht einfach. Die Geschichte umspannt Jahrtausende und ist komplex und mit unzähligen Sci-Fi-Konzepten angereichert. Die Figuren bleiben oft blass und wechseln beständig. Dennoch hat mich die Trilogie fasziniert, wie kaum eine zweite. Die Serienadaption „3 Body Problem“ kann dieses Gefühl leider nur bedingt einfangen.
  4. „Replay: Das zweite Spiel“ von Ken Grimwood – Ich liebe Zeitschleifen. Ken Grimwoods Buch soll die Vorlage für all die Filme à la „Und täglich grüßt das Murmeltier“, „Edge of Tomorrow“, „Happy Deathday“, „Sechzehn Stunden Ewigkeit“, „Palm Springs“, „Boss Level“ usw. gewesen sein. Der Autor baut die Geschichte jedoch viel größer auf und lässt unsere Hauptfigur ganze Jahrzehnte durchleben, bevor sich sein Leben wieder zurücksetzt. Äußerst faszinierend und sehr empfehlenswert. Würde ich mir sehr gerne auch als Film anschauen. Derweil schreibe ich an meinem eigenen Zeitschleifen-Roman weiter, der geduldig auf meiner Festplatte wartet.
  5. Die „The Expanse“-Reihe von James S. A. Corey – Das Autorenduo Daniel James Abraham und Ty Corey Franck, das sich hinter dem Pseudonym verbirgt, hat mit dieser Buchreihe wahrlich großes (Lese-)Kino geschaffen. Es ist im Prinzip das für Science-Fiction, was „A Song of Ice and Fire“ für Fantasy ist. Nur eben fertig geschrieben. Ich bin inzwischen am Ende des siebten Bandes angelangt und habe immer noch nicht genug von der Crew der Rocinante. Schaut gerne auch in die famose Serienadaption von „The Expanse“ rein, die ebenfalls äußerst gelungen ist.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Media Monday #742 – Rückkehr zur Arbeit, ein 80. Geburtstag und Found Footage

Wo ist die letzte Woche nur hin? Kaum arbeitet man wieder, ist kaum noch Zeit für andere Dinge. Speziell da sich wieder große Veränderungen ankündigen. Vom Familienleben habe ich, trotz Home Office, kaum etwas mitbekommen. Die Kinder haben ihre letzte Urlaubswoche genossen und noch einiges unternommen. Doch nächste Woche wird sich auch das ändern, denn die Schule geht wieder los. Jedes Jahr eine anstrengende Woche für alle. Dieses Mal jedoch besonders doof, da ich vier Präsenztage plus teils Abendveranstaltungen habe und somit zu Hause nichts mitbekommen werde. Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist halt immer so ein Ding und wird bestimmt nicht von engagierten Eltern geplant. Aber nun gut. Tief durchatmen. Was ist vergangenes Wochenende so passiert? Wir haben ein paar Filme geschaut und zum zweiten Mal den 80. Geburtstag meiner Mama gefeiert. Dieses Mal in größerem Rahmen. Das war sehr schön und ich bin nun noch überhaupt noch nicht bereit für alles, was diese Woche auf mich einprasseln wird. Nun jedoch erst einmal zu den Fragen des Medienjournals und euch einen guten Wochenstart. 🙂

Media Monday #742

  1. Zuletzt so richtig umgehauen/begeistert hat mich, dass der langjährige Blogger-Kollege Sven „CineKie“ Kietzke mir einfach so den Film „Bullet Train“ auf 4K Ultra HD Blu-ray geschenkt hat (siehe Foto unten). Das hat mich wirklich sehr gefreut!
  2. „Lilo & Stitch“ funktionieren vor allem gemeinsam und das sowohl im Original-Animationsfilm als auch im Realfilm-Remake. Also, wie so oft, nicht auf die Hater hören, sondern sich eine eigene Meinung bilden.
  3. Regelrecht bahnbrechend, wie ich letzten Freitag einfach zweimal am Tag laufen war, um auf meine 60 Wochenkilometer zu kommen. Welch brillanter und gar nicht verrückter Einfall!
  4. „Cloverfield“ ist ein großer Wurf in Sachen Found Footage und er eignet sich perfekt dafür, die eigenen Kinder an das Genre heranzuführen. Am besten nicht erzählen, worum es in dem Film geht, dann hat man so das eine oder andere Überraschungsmoment und kann nach dem Film noch über Found-Footage-Filme dozieren.
  5. Hätte ich vor Jahren gewusst, dass wir nach 14 Jahren erneut dort Urlaub machen, wo wir unseren ersten Urlaub mit Kind verbracht haben, wären meine Gedanken damals Richtung Zukunft gewandert. Im dritten Teil meines aktuellen Reiseberichts „Vom Sonnkogel über Schmittenhöhe nach Schüttdorf“ blicke ich dagegen auch auf den damaligen Urlaub zurück.
  6. Riley Dieu Armstark aka Neon_Dreamer ist eine dieser Personen, die ein Team um sich aufgebaut hat und die filmische Blogosphäre mit Die 5 BESTEN am DONNERSTAG bereichert, so auch letzte Woche mit dem Thema „Die 5 besten Eröffnungssequenzen von Filmen“.
  7. Zuletzt habe ich das Thema Haustiere im Rahmen des „Projekt 52“ bearbeitet und das war gar nicht so einfach, weil wir selbst keine Haustiere haben.

Dank Sven „CineKie“ Kietzke neu in der Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Projekt 52 – 2025 #37: Haustiere

Projekt 52 LogoHeute muss ich erstmals bei Projekt 52 die Regel brechen, nicht auf alte Fotos zurückzugreifen. Immerhin habe ich das Bild neu bearbeitet. Es zeigt die Haustiere unserer Nachbarn, welche wir immer hüten, wenn diese im Urlaub sind. Sprich morgens füttern und sauber machen, dann im Verlauf des Tages ins Außengehege setzen und ihnen einfach beim Hoppeln zuschauen. Meine Kinder genießen das sehr und auch ich setze mich gerne dazu und beobachte die Kaninchen. Selbst haben wir leider keine Haustiere. Vielleicht noch nicht? Das wird die Zeit zeigen. Momentan würden sich Tiere nur schlecht in unser Leben integrieren lassen. Deshalb ist es umso schöner, ab und zu ein paar Ersatzhaustiere zu haben:

Die Kaninchen unserer Nachbarn im Außengehege

Die Kaninchen unserer Nachbarn im Außengehege

Motiv: Die Kaninchen unserer Nachbarn im Außengehege
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

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Die 5 besten Eröffnungssequenzen von Filmen

Wir lassen die besten Filme der 2020er Jahre hinter uns und wenden uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG den besten Eröffnungssequenzen von Filmen zu. Mir sind hier direkt etliche eingefallen und zugleich habe ich bestimmt ein paar vergessen. Dennoch wollte ich eher auf meinen Bauch hören. Die folgende Wahl ist also sehr subjektiv. Aber das ist ja bei mir nichts Neues. 🎞️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 428 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 428 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 428 lautet:

Die 5 besten Eröffnungssequenzen von Filmen

  1. „Der Pate“ (1972) – Die Eröffnungssequenz von „Der Pate“ setzt bereits die Stimmung für den gesamten Film: Sie zeigt die Bedeutung Don Corleones für die Gemeinschaft und auch welche Werte er vertritt. Die Sequenz ist in ihrer Ruhe sehr atmosphärisch und von Marlon Brando auf den Punkt gespielt.
  2. „Dawn of the Dead“ (2004) – Ganz anders dagegen Zack Snyders Eröffnungssequenz im Remake des berühmten Romero-Klassikers, welche sowas von in die Vollen geht, dass einem kaum Zeit zum Atmen bleibt. Der restliche Film hat so seine Schwierigkeiten, doch diese Sequenz ist großes Kino.
  3. „Inglourious Basterds“ (2009) – Hier ist sie endlich, die Eröffnungssequenz, die wir vermutlich alle als erstes im Kopf hatten: Hans Landa (kongenial gespielt von Christoph Waltz), der durch eine Befragung mehr Bedrohung ausstrahlt, als jeder andere Bösewicht. Ich habe den Film bisher nur einmal gesehen und bekomme immer noch eine Gänsehaut, wenn ich an diese Sequenz denke.
  4. „Jäger des verlorenen Schatzes“ (1981) – Eine weitere Eröffnungssequenz, welche uns den Helden des Films bereits perfekt zeichnet. Wie Indy unter vollem Körpereinsatz die Statue holt, die Fallen gerade so überlebt, bis hin zur Konfrontation mit Belloq und der Flucht mit dem Flugzeug. Hier stimmt einfach alles. Spielberg in Perfektion.
  5. „Jurassic Park“ (1993) – Wenn wir schon bei Spielberg sind, darf natürlich auch diese Eröffnungssequenz nicht fehlen: Auch wenn man nichts sieht, so ist die Bedrohung durch die Raptoren doch so präsent, dass diese für den restlichen Film bestehen bleibt. Zusammen mit Sturm, Regen und Chaos in der Sequenz einfach der perfekte Einstieg in diesen Film.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Media Monday #741 – Ein Ständchen, Schwimmbad, Volksfest und Urlaubsende

Dreieinhalb Wochen Urlaub liegen hinter mir. Ich kann mir noch gar nicht vorstellen, ab morgen wieder jeden Tag 8-10 Stunden am Rechner zu sitzen. Die Zeit ist unfassbar schnell verflogen. Aber so ist das ja immer. Was war in der letzten Urlaubswoche noch so los? Meine Mama hat ihren 80. Geburtstag gefeiert und der Zwergofant und ich haben ihr das einstudierte „Good Riddance (Time of Your Life)“ von Green Day auf zwei Gitarren vorgespielt und dazu gesungen. Das gemeinsame Üben im Vorfeld hat sich ausgezahlt und alles hat gut geklappt. Nach der Geburtstagsfeier gab es ein paar Regentage und ein Arbeitsthema ploppte spontan auf, das meine Gedanken zu sehr beschäftigt hat. Als es wieder schöner wurde, bin ich mit dem Zwergofanten für einen Tag in ein größeres Schwimmbad gefahren, das nicht nur Fünf-Meter-Sprungturm, sondern auch zwei Rutschen und noch viel mehr geboten hat. Das hat uns so gut gefallen, dass wir zwei Tage später auch noch das Zappelinchen eingepackt haben, um einen weiteren schönen Tag dort zu verleben. Die perfekte Ablenkung für mich. Am Sonntag ging es dann mit der Familie der Schwägerin noch aufs Volksfest und den Abend habe ich mir um die Ohren geschlagen, um das Schul-iPad des Sohnes einzurichten (siehe Frage 1). Doch nun endlich zu den aktuellen Fragen des Medienjournals. Mal sehen, ob ich die nächsten Wochen überlebe. 😅

Media Monday #741

  1. Von allem, was der Markt so hergibt, hat Apple die katastrophalste Usability, wenn man nicht komplett im Apple-Kosmos unterwegs ist. Es ist nahezu unmöglich ein Kinder-iPad ohne eigenes Apple-Gerät mit Erwachsenem-Account zu verwalten. Kapitalismus at its worst.
  2. Die letzte Woche hat es verdient, dass sie als eine der besten Laufwochen 2025 in die Geschichte eingeht: Ich bin einen Halbmarathon gelaufen, habe die Woche mit 82 km abgeschlossen und 1.900 Jahreskilometer erreicht.
  3. Nicht auszudenken wenn Politiker:innen tatsächlich Politik für die breite Bevölkerung machen würden und nicht nur für das oberste Prozent der Gesellschaft und Lobby-Verbände.
  4. Jeder Film auf der verlinkten Liste hätte das Zeug zu den besten Filmen aus den 2020er Jahren zu zählen.
  5. Es wäre ein echter Clou würde das Legacy-Sequel „Twisters“ genauso gelungen sein wie „Twister“ aus dem Jahr 1996.
  6. Ich bräuchte dringend eine oder zwei Wochen Urlaub, um die verbleibenden Reiseberichte zu schreiben. Immerhin ist der zweite Bericht über „Badetage im Strandbad Zell am See“ noch fertig geworden.
  7. Zuletzt habe ich die Aufgabe Regen im Rahmen des „Projekt 52“ umgesetzt und das war recht einfach, weil es letzte Woche viel geregnet hatte.

Das Mediabook von „Twister“ ist einer der letzten Neuzugänge in die Filmsammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Projekt 52 – 2025 #36: Regen

Projekt 52 LogoWir starten mit dem Projekt 52 in den September. Wo ist der Sommer nur hin? Es fühlt sich an, als hätte er nur zwei Wochen gedauert. Vielleicht liegt es auch daran, dass es den halben Sommer durchgeregnet hat? Passendes Stichwort, denn die Aufgabe diese Woche lautet Regen. Diesen hatten wir ja wahrlich zu genüge und somit ist es mir auch leicht gefallen, ein Foto zu machen. Ich habe mich von der Fotografierenden Lehrerin inspirieren lassen und ein Pfützenbild gemacht. Regen selbst lässt sich nur schwer festhalten (auch das hatte ich versucht) und das Ergebnis des Regens ist doch viel schöner. Auch wenn es auf dem Foto aussieht, als hätte ich einen See fotografiert, so ist es doch nur eine kleine Pfütze auf meiner Laufstrecke in ungewöhnlicher Perspektive:

Eine Pfütze auf meiner Laufstrecke kurz nach dem Regen

Eine Pfütze auf meiner Laufstrecke kurz nach dem Regen

Motiv: Eine Pfütze auf meiner Laufstrecke kurz nach dem Regen
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

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Die 5 besten Filme aus den 2020er Jahren

Wir lassen die fünf besten Filme aus Südkorea hinter uns kehren bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG, vorerst zum letzten Mal, zu einer beliebten Kategorie zurück: Nach den besten Filmen der 1930er, 1940er, 1950er, 1960er, 1970er, 1980er, 1990er, 2000er und 2010er Jahre, stehen die besten Filme aus den aktuellen 2020er Jahren an. Ich habe erneut versucht, eine möglichst bunte Mischung zu finden. 📽️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 427 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 427 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 427 lautet:

Die 5 besten Filme aus den 2020er Jahren

  1. „Dune: Part One“ (2021) & „Dune: Part Two“ (2024) – Wenn man sich so die großen Blockbuster anschaut, dann sticht für mich die Verfilmung von Frank Herberts „Dune“ doch deutlich heraus. Von Denis Villeneuve sehr vorlagentreu und audiovisuell einfach großartig umgesetzt. Ähnlich wie Peter Jacksons „Der Herr der Ringe“-Adaption, kann man die einzelnen Teile eigentlich nur als zusammenhängendes Gesamtwerk sehen.
  2. „Everything Everywhere All at Once“ (2022) – Diese irrwitzige Multiversen-Farce ist für mich einer der Höhepunkte der letzten Jahre. Fast schon unglaublich, dass der Film bei den Oscars bedacht wurde und ihm durchaus auch ein Erfolg in der breiteren Masse beschieden war. Schon alleine deshalb muss man diesen Film lieben.
  3. „Mein Lehrer, der Krake“ (2020) – Eine sehr berührende Geschichte zwischen einem Taucher und einer Krake, die mich in meiner Entscheidung vegetarisch zu leben noch einmal bekräftigt hat. Klein, intim und unfassbar emotional. Hat mich wirklich enorm gepackt.
  4. „She Said“ (2022) – Einer der wichtigsten Filme der letzten Jahre. Gerade in der heutigen Zeit. Schon erstaunlich, dass wir mit #MeeToo 2017 anscheinend schon weiter waren. Ein packender Film, der schmerzhaft darlegt, wie das System Hollywood über lange Jahre funktioniert hat.
  5. „tick, tick… BOOM!“ (2021) – Den Abschluss der Liste bildet dieses Netflix-Musical über Jonathan Larson, dessen kurzes aber erfülltes Leben mit all seiner Leidenschaft und Tragik mich schon seit dem Portrait auf der „Rent“-Blu-ray fasziniert. Andrea Garfield brilliert als extrovertierter Künstler, der die Bühne dieser Welt schon viel zu früh verlassen musste.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.