Nachdem wir unseren ersten kompletten Urlaubstag im Strandbad Zell am See verbracht hatten, wollten wir das gute Wetter am zweiten Tag für unsere erste Wanderung nutzen. Dafür sind wir nicht weit gereist und es ging vom Sonnkogel über die Schmittenhöhe zurück nach Schüttdorf. Was wir auf unserer Wanderung so erlebt haben findet ihr, zusammen mit viel zu vielen Fotos, im folgenden Artikel… ⛰️
Gestartet sind wir in Zell am See, um die Sonnenalmbahn zu nehmen. Dorthin sind wir mit dem Bus gefahren, wobei wir einmal umsteigen mussten. Leider hatten wir unseren Anschlussbus knapp verpasst. Aber schließlich waren wir ja im Urlaub und hatten Zeit. Beim Warten auf den ersten Bus konnte ich schon das Kitzsteinhorn fotografieren, das wir in diesem Urlaub noch mehrfach besuchen sollten:
Zunächst sind wir mit der Sonnenalmbahn nach oben gefahren, um dort weiter in die Sonnkogelbahn umzusteigen, welche uns in die Nähe unseres ersten Gipfels bringen sollte. Alle Bahnfahrten waren kostenlos in unserer Zell am See/Kaprun-Sommerkarte inkludiert, was wirklich sehr bequem war. Oben angekommen, war unser erstes Ziel natürlich der Gipfel des Sonnkogels, wo wir die herrliche Aussicht genossen haben:
Danach ging es weiter über die Schmittenhöhe, was viele Erinnerungen geweckt hat: Diesen Teil der Wanderung hatten wir, in umgekehrter Richtung, 2011 schon mit dem Zappelinchen gemacht. Es war ordentlich warm und bei so manchem Anstieg sind wir durchaus ins Schwitzen gekommen. Eine sonderlich schwierige oder anspruchsvolle Route war es aber nicht.
Das Wetter war wirklich famos und hat uns eine gute Weitsicht erlaubt. Entsprechend hatten wir geplant, direkt nach Schüttdorf zurückzuwandern, wo wir am Morgen mit dem Bus gestartet waren. Auf unserem Wanderweg haben wir die wunderschöne Landschaft genossen:
Viele Elemente der Strecke kamen mir bekannt vor, so habe ich die Libelle unten, in einer leicht anderen Farbkombination, bereits 2011 fotografiert. Das Zappelinchen konnte sich natürlich an nichts mehr erinnern (damals war sie ein Jahr alt), doch waren die Gespräche über damals unser beständiger Begleiter.
Irgendwann kamen wir über eine Kuhweide, was die Kinder doch etwas irritiert hatte. Da merkt man, dass sie noch nie so weit oben in den Bergen waren. Es sollte nicht unsere letzte Begegnung mit Kühen gewesen sein. Immer wieder kamen wir an Seilbahnen vorbei. Das gesamte Gebiet ist wirklich gut erschlossen:
Inzwischen war der Wind stärker geworden und am Horizont zogen dunkle Wolken auf. Schon erstaunlich, wie schnell das in den Bergen doch geht. Trotz des aufziehenden Unwetters waren wir weiterhin ordentlich am Schwitzen und wollten an unserem Plan, ins Tal zu wandern, festhalten.
An der Bergstation des areitXpress angekommen, riefen uns die Mitarbeitenden schon entgegen, dass nun aufgrund des Gewitters die letzten Gondeln fahren würden. Das haben wir schließlich als Anlass genommen, doch nicht mehr ins Tal zu wandern und lieber in die Seilbahn zu steigen.
Natürlich hat es dann (vorerst) doch nicht geregnet. Also habe ich mich zu einem Lauf aufgemacht und zum ersten Mal den kompletten Zeller See umrundet:
Nach dem Lauf hat es dann so richtig angefangen zu regnen. In Strömen. Vergleicht einmal das Bild oben mit dem ersten Foto des Artikels. Man kann die Bergstation des areitXpress nicht einmal mehr erahnen.
Den Abend haben wir dann noch mit ein paar Brettspielen ausklingen lassen. Ich habe bei „Karak“ haushoch verloren. Danach sind wir alle hundemüde ins Bett gefallen.
Hier könnt ihr die Route unserer ersten Wanderung nachvollziehen:
Distanz: 8.28 km
Zeit: 02:52:08
Anstieg: 249 m
Ø Pace: 20:47 min/km
Ø Geschwindigkeit: 2.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 91 bpm
Ø Temperatur: 17.8 °C
Kalorien: 778 kcal
Da das Wetter auch am Folgetag eher bescheiden werden sollte, haben wir uns für den Besuch der Sigmund-Thun-Klamm entschieden. Niemand hätte damit gerechnet, dass es uns danach noch zum Top of Salzburg auf dem Kitzsteinhorn verschlägt…



























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Ich liebe diese bergige Kulisse! Es ist wie eine eigene Welt. Freunde von uns waren auch in den Bergen und der Mann meinte, dass es das erste Mal war, dass er tatsächlich nicht wieder nach Hause wollte 🙂
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Ja, das ist schon mega schön. Die beste Wanderung folgt aber noch, das war noch einmal höher und landschaftlich beeindruckender. Ich habe nach dem nach Hause kommen die Berge auch vermisst. Jedoch nicht ganz so schlimm wie sonst das Meer. Man bräuchte halt beides. 😃
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Was ist denn das für ein orangenes, durchsichtiges Rohr? Sieht aus wie ein Teil einer Rutsche. Wäre auch witzig, den Berg hinab zu rutschen 😉
Aber wunderschöne Bilder hast du da wieder gemacht. Bin auch schon soweit, dass der nächste Sommerurlaub vermutlich wieder in die Berge geht.
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Darin ist ein sogenannter „Zauberteppich“, der kleine Kinder, die Skifahren lernen, einfach wieder den Berg hinaufbefördern kann.
Da bin ich mal gespannt, ob der Gedanke bestehen bleibt. Es kommen noch mindestens zwei Artikel, die noch höher hinaus gehen und als besondere Clou auch noch Murmeltiere bieten. 🙂
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Murmeltieren durften wir auch schon ganz nah kommen. Die sind so putzig. Da wird der Wunsch glaube nur noch größer 😉
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Haha, das dachte ich mir schon. Ist wirklich toll, die in freier Wildbahn zu sehen. Sind viel größer als ich gedacht hatte.
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