Media Monday #323

Zwei Wochen Urlaub sind vorbei, der Alltag kehrt zurück. Ich kann es noch gar nicht glauben und möchte die Zeit am liebsten zurückdrehen. Heute habe ich die letzten Fotos unseres Leipzig-Urlaubs bearbeitet und viel in Erinnerungen geschwelgt. Um nicht zu sehr der Melancholie zu verfallen, beantworte ich nun die aktuellen Fragen des Medienjournals und wünsche euch in diesem Zuge einen guten Start in die Woche.

Media Monday #323

  1. Im September freue ich mich wohl am meisten auf die letzten sonnigen Tage auf der Terrasse.
  2. Mein fortgeschrittenes Alter läuft mir in letzter Zeit quasi ständig über den Weg, sei es an meinem Geburtstag oder aufgrund diverser Gebrechlichkeiten.
  3. Von all diesen mega-gehypten Serien schaue ich nur einen Bruchteil und hänge meist Jahre hinterher.
  4. Vergleiche ich meinen Enthusiasmus für das Thema/Hobby Film, Serien und Bücher bzw. generell erzählte Geschichten mit anderen Themenfeldern, dann ziehen diese oft den Kürzeren.
  5. Habe ich die Wahl zwischen Buch oder Film entscheide ich mich im Zweifel für beides .
  6. Die Geschichte reizt mich ja ganz besonders an „Arrival“, weshalb mich nun auch Ted Chiangs Kurzgeschichte „Story of Your Life“ interessiert.
  7. Zuletzt habe ich „Jurassic World“ in 3D auf meinem neuen Fernseher gesehen und das war eine ziemlich beeindruckende Erfahrung, weil 3D im Heimkino sehr angenehm ist und den Unterhaltungswert noch einmal steigern konnte.

Jurassic World (2015) (WS1)

Aktualisierung: Ich habe „Jurassic World“ am 7. Dezember 2024 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und eine aktualisierte Besprechung veröffentlicht.

Nach einem turbulenten Tag, den wir aufgrund des regnerischen Herbstwetters in einem Indoor-Spielplatz verbracht haben, sind wir abends müde aufs Sofa gefallen. Die perfekte Gelegenheit also, die 3D-Fähigkeiten des neuen Fernsehers zu testen. Im Player landete „Jurassic World“, den ich vor etwas mehr als zwei Jahren bereits im Kino gesehen hatte. Damals allerdings nur in 2D und mit mäßiger Begeisterung. Wie der Film bei der Zweitsichtung wirkt, lest ihr in der folgenden Besprechung…

Jurassic World (2015) | © Universal Pictures Germany GmbH

Jurassic World (2015) | © Universal Pictures Germany GmbH

Ein Film wie ein Besuch im Freizeitpark

Dieses Mal wusste ich ja schon ziemlich genau, was mich erwartet. Somit blieb die Enttäuschung darüber aus, einen viel zu vollgestopften Film zu sehen, der sich an jede mögliche Zielgruppe anbiedert. Ich hatte sogar extrem viel Spaß damit: Wie bei einem Freizeitpark sollte man sich einfach auf die Attraktionen einlassen, denn dann weiß „Jurassic World“ auch zu unterhalten. Durch verschiedenste Meta-Anspielungen scheint durch, dass die Drehbuchautoren sich dessen auch bewusst waren. Für mich hat diese Mixtur heute sehr gut funktioniert, wenngleich einige Elemente, wie z.B. die trainierten Raptoren, immer noch ziemlich lächerlich wirken.

Tatsächlich begeistert war ich vom 3D-Effekt, der das Freizeitpark-Gefühl noch einmal mehr unterstreicht. Hat mir deutlich besser gefallen, als meine bisherigen Erfahrungen mit 3D im Kino. Vielleicht liegt es am kleineren Bild oder der generell besseren Qualität. Da werde ich bestimmt noch den einen oder anderen Film in 3D nachholen. Selbst meine Frau war begeistert.

Fazit

Auch wenn von „Jurassic World“ nur wenig hängen bleibt, so war die Fahrt selbst äußerst unterhaltsam. Bryce Dallas Howard und Chris Pratt harmonieren sehr gut zusammen, die Effekte wissen zu überzeugen und es gibt massenhaft Dinos zu sehen. Das aufdringliche Drehen an der Nostalgie-Schraube hätte sich Colin Trevorrow sparen können, ich komme jedoch nicht umhin zuzugeben, dass es auch bei mir wieder funktioniert hat. Nun freue ich mich tatsächlich auf den zweiten Teil: 7/10 Punkte.

Arrival (2016)

Wenn es letztes Jahr einen Film gab, den ich wirklich gerne im Kino gesehen hätte, dann war das „Arrival“ von Denis Villeneuve. Inzwischen steht die Blu-ray schon länger ungesehen im Regal, doch ich wollte auf den neuen Fernseher warten, um den Film in bestmöglicher Qualität sehen zu können. Habe ich schon die unzähligen Empfehlungen erwähnt, die mir auch von euch zugetragen wurden? Die Erwartungen hätten also gar nicht höher sein können. Ob der Film ihnen gerecht wurde?

Arrival (2016)

Willkommen im Tal der Tränen

Schon nach den ersten fünf Minuten hatte ich feuchte Augen. Emotional hatte mich der Film sofort gepackt, was auch keine Kunst ist, drückt Villeneuve doch alle bei mir vorhandenen Knöpfe gleichzeitig. Puh, wie soll das noch weitergehen? Auch im weiteren Verlauf der Geschichte, wenn die Sci-Fi-Handlung Fahrt aufnimmt, stehen stets die Charaktere im Vordergrund. So unerwartet wie unsere Hauptfigur Louise Banks (grandios gespielt von Amy Adams) werden auch wir Zuschauer von Erinnerungsfetzen getroffen. In der letzten halben Stunde steigern sich diese in ein Crescendo der Emotionalität, bis plötzlich die Auflösung über uns hereinbricht. Und ja, mich hat „Arrival“ in dieser Hinsicht voll erwischt. Aufgrund der angeschnittenen Themen konnte man etwas in der Art vorausahnen, doch hatte mich Villeneuve stets so im Griff, dass ich nicht versucht habe, der Handlung bereits um mehrere Schritte voraus zu sein. Mein Tipp: Lasst euch einfach in den Film fallen und von der Geschichte mitreißen. Es lohnt sich. Und ja, es werden Tränen fließen.

Genau meine Art von Science-Fiction

Aufgrund der dominierenden persönlichen Geschichte, die auch untrennbar mit den Hard-Sci-Fi-Elementen verknüpft ist, erinnerte mich „Arrival“ sehr an Robert Zemeckis‘ „Contact“, in dem es auch Kontaktaufnahme mit Außerirdischen durch eine Kommunikationsexpertin (gespielt von Jodie Foster) geht. Ich mag diesen ruhigen Ansatz und generell Science-Fiction, bei der nicht auf Konfrontation gesetzt wird. Auch musste ich an Christopher Nolans „Interstellar“ denken, der emotional in eine ähnliche Kerbe schlägt. Kennt ihr noch mehr Sci-Fi-Filme, die einen ähnlichen Weg einschlagen? Über Tipps bin ich dankbar.

Neben den inhaltlichen Stärken weiß Denis Villeneuves Film abermals durch seine formalen Aspekte zu beeindrucken. Nach „Prisoners“ und „Sicario“ hat sich der kanadische Regisseur seinen Platz unter den Großen Hollywoods definitiv gesichert und ich hoffe sehr, dass er „Blade Runner 2049“ seinen eigenen Stempel aufdrücken konnte. Ein fantastischer Handwerker, der stets die Geschichte im Blick hat. Zwar kein Arthouse, doch Unterhaltung mit künstlerischem Anstrich. So muss das sein.

Fazit

Wie ihr vermutlich mitbekommen habt, bin ich mehr als begeistert. „Arrival“ konnte meine Erwartungen voll und ganz erfüllen. Ich bin jetzt immer noch ganz benommen vom emotionalen Eindruck, den die Geschichte bei mir hinterlassen hat. Auch auf die Zweitsichtung freue ich mich schon jetzt, da sie neue Aspekte aufzeigen dürfte. Was für ein Film. Ich bin hin und weg: 10/10 Punkte.

Mit 37 geht es bergab…

Mein Geburtstag stand einmal wieder an und ja, ich werde alt. Bei Twitter habe ich schon darüber geklagt, dass ich in den letzten Tagen von so einigen Wehwehchen heimgesucht wurde:

Alle großen Pläne für die zweite Urlaubshälfte sind erst einmal dahin und ich verbringe meine Tage größtenteils liegend auf der Terrasse. Aber zumindest hat das Wetter die letzten drei Tage noch mitgespielt, so dass ich ganz bequem barfuß humpeln konnte. Wenn ich nächste Woche wieder arbeiten gehe, sollte ich zumindest wieder in einen Schuh passen. Man darf ja noch hoffen. Aber ich komme vom Thema ab:

Weiterlesen

Die 5 Bücher, die ich als letztes gelesen habe

Die zweite Urlaubswoche nähert sich bereits dem Bergfest. Leider verlief sie aufgrund diverser Verletzungen (ich verweise auf Twitter) alles andere als planmäßig. Immerhin komme ich durch die eingeschränkte Bewegungsfähigkeit einmal wieder zum Bloggen und werde deshalb pünktlich Goranas Die 5 BESTEN am DONNERSTAG beantworten. Heute stehen einmal wieder Bücher im Mittelpunkt…

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #59

Das Thema für Ausgabe #59 lautet:

Die 5 Bücher, die ich als letztes gelesen habe

  1. „Verachtung“ (Jussi Adler-Olsen, 2010) – Wieder einmal ist Jussi Adler-Olsen ein mitreißender Krimi gelungen. Gerade die Beschreibung der Verbrechen ist teils wirklich schmerzhaft zu lesen. Hier lebt der Roman sehr von seiner dichten Atmosphäre und dem gezeichneten Leidensweg. Das überraschende Ende hatte ich leider schon viel zu früh durchschaut, was den Spaß an der Geschichte (wenn man es aufgrund der Thematik denn so bezeichnen kann) aber kaum geschmälert hat. Alle Freunde von „Erbarmen“, „Schändung“ und „Erlösung“ werden auch diesen vierten Teil schon gelesen haben, allen anderen Krimi-Freunden kann ich diese Reihe nur ans Herz legen: 8/10 Punkte. (Gelesen im Februar/März 2017)
  2. „Kein Weg zurück: Leben und Sterben am K2“ (Graham Bowley, 2010) – Nachdem ich in Jon Krakauers Buch einiges über die Geschichte der Bezwingung des Mount Everest gelernt habe, kenne ich dank Graham Bowley nun auch einige spannende Geschichten über die Versuche am K2. Mit „K2: Siren of the Himalayas“ habe ich gestern bereits angefangen, mich auch filmisch auf den K2 zu begeben. Die Dokumentation über die im Buch geschilderte Katastrophe „The Summit“ steht demnächst auf dem Programm. Ich kann das Buch wirklich jedem nur ans Herz legen, der meine Faszination auch nur ein wenig nachvollziehen kann: 10/10 Punkte. (Gelesen im März 2017)
  3. „Alien the Archive: The Ultimate Guide to the Classic Movies“ (Mark Salisbury, 2014) – Aufgrund seiner Aufmachung und den unzähligen Set-Fotos und Skizzen, ist das Buch ein Schmuckstück in jedem Regal. Man bekommt viel für sein Geld, sollte jedoch nicht erwarten neue Einsichten in die Produktionsgeschichte der Filme zu bekommen. Wer damit leben kann, erhält mit „Alien the Archive: The Ultimate Guide to the Classic Movies“ ein famoses Nachschlagewerk rund um das beste Sci-Fi-Horror-Franchise der Filmgeschichte: 9/10 Punkte. (Gelesen im März/April 2017)
  4. „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ (David Levithan, 2014) – Ich habe „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ wirklich sehr gerne gelesen und A unglaublich gerne bei seinen unsteten Abenteuern begleitet. Am Ende gibt es keine Erklärungen, nur einen vorsichtigen Blick auf eine mögliche größere Geschichte. A bleibt seinen (oder ihren) Prinzipien jedoch treu und handelt entgegen aller erwartbaren Klischees, was mir – trotz des scheinbar unbefriedigenden Ausgangs – ziemlich imponiert hat. Ein tolles Buch: 9/10 Punkte. (Gelesen im April 2017)
  5. „The Three-Body Problem“ (Cixin Liu, 2006) – Auch wenn ich während meines Urlaubs nicht so viel zum Lesen gekommen bin, wie ich mir das gewünscht hatte, so hat mich „The Three-Body Problem“ doch ziemlich für sich vereinnahmt. Dranbleiben lohnt sich, auch wenn es bestimmt nicht das einfachste Buch für den entspannten Feierabend ist. Ich bin nun schon gespannt, wie es mit der Geschichte weitergeht und habe mir noch während des Lesens sogleich die beiden Fortsetzungen „The Dark Forest“ und „Death’s End“ zugelegt. Ungewohnt, fordernd und dabei doch sehr unterhaltsam: 9/10 Punkte. (Gelesen im Mai/Juni 2017)

Media Monday #322

Unfassbar, meine erste Urlaubswoche ist schon wieder vorbei. In dieser haben wir viel erlebt: Wir waren für drei Tage in Leipzig und haben u.a. den Zoo besucht, wir sind in den Playmobil Funpark gefahren und haben eine ausführliche Radtour (immerhin 24 km) unternommen. Da bleibt kaum Zeit für Medienkonsum. Somit ist es kein Wunder, dass ich keinen einzigen Film gesehen habe. Dennoch möchte ich auf die Fragen des Medienjournals nicht verzichten und liefere euch im Folgenden meine Antworten…

Media Monday #322

  1. Empfehlungen der Marke „XYZ musst du unbedingt sehen/lesen“ folge ich von den richtigen Leuten durchaus gerne.
  2. Filme wäre ja auch etwas, worüber ich gern mal bloggen würde, wenn ich endlich einmal wieder die Zeit finden würde, mich abends vor den neuen Fernseher zu setzen.
  3. Von all den anstehenden Filmstarts in den kommenden vier Monaten reizt mich vor allem das Sequel zu „Blade Runner“.
  4. Im August habe ich ja (endlich) ein paar Tage frei und zudem noch Geburtstag.
  5. Aaron Sorkin (u.a. „The West Wing“ oder „The Newsroom“) ist wohl eine/r meine/r liebsten (Dreh-)Buch-AutorInnen, schließlich hat er einen unverwechselbaren Stil und kann Dialoge schreiben wie kein Zweiter.
  6. Die Gamescom in Köln zieht ziemlich unbemerkt an mir vorüber.
  7. Zuletzt habe ich die zweite Staffel von „Brooklyn Nine-Nine“ gesehen und das war herrliche Unterhaltung, weil die Cop-Comedy wirklich witzig ist.

Brooklyn Nine-Nine – Season 2

Auch wenn ich die letzten Wochen nur wenig zum Fernschauen gekommen bin, so habe ich doch immerhin alle paar Abende eine Episode von „Brooklyn Nine-Nine – Season 2“ gesehen, was mir so manchen Lacher zu später Stunde beschert hat…

Brooklyn Nine-Nine – Season 2

Cop-Comedy in Perfektion

Meine Sichtung der ersten Staffel liegt über zwei Jahre zurück, so dass ich anfangs befürchtet hatte, mich nicht wieder in die Welt von „Brooklyn Nine-Nine“ einzufinden. Diese Sorge war jedoch unbegründet, denn die Charaktere sind so überzogen und doch sympathisch gezeichnet, dass man sich sofort wieder in dieser verrückten Welt zu Hause fühlt. Natürlich sind die bearbeiteten Fälle völlig nebensächlich: Wie bei jeder guten Workplace-Comedy stehen die Charaktere und ihre Beziehungen untereinander im Mittelpunkt. Die Schauspieler sind extrem spielfreudig und die Autoren wissen ihre Stärken in den Drehbüchern geschickt einzusetzen. Eine wirklich runde Sache, bei der die 20 Minuten jeder einzelnen Episode wie im Fluge vergehen.

Fazit

Ich hatte wieder viel Spaß mit dieser Truppe rund um Captain Raymond Holt und Detective Jake Peralta. Enorm viel Spaß. Allerdings hatte ich auch das Gefühl, dass nicht sonderlich viel hängen bleibt. Das macht aber auch nichts, denn als Comedy-Happen zwischendurch, gibt es zurzeit wohl kaum eine bessere Serie als „Brooklyn Nine-Nine“: 8/10 (8.3) Punkte.

Die 5 Serien (Staffeln), die ich als letztes gesehen habe

Vor ein paar Stunden noch in Leipzig (wo ich unter anderem eine werktreue Nachbildung der Great Sept of Baelor besucht habe), jetzt schon wieder zu Hause vor dem Rechner, um die aktuelle Ausgabe von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG zu bearbeiten. Das Jetset-Leben der Blogger. Glücklicherweise macht es Gorana mir auch in dieser Woche recht einfach und ich kann auf bereits geschriebene Besprechungen zurückgreifen. Ganz aktuelle Sichtungen, wie die zweite Staffel „Brooklyn Nine-Nine“ oder die sechste Staffel von „Shameless“, klammere  ich vorerst bewusst aus…

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #58

Das Thema für Ausgabe #58 lautet:

Die 5 Serien (Staffeln), die ich als letztes gesehen habe

  1. „The Kennedys“ (2011) – Auch wenn die Serie bei Weitem nicht perfekt ist, so empfand ich sie doch als sehr interessant und durchaus mitreißend. Mit ein paar mehr Episoden und einer differenzierteren Betrachtung, hätte „The Kennedys“ eine wirklich famose Mini-Serie werden können. So bleibt letztendlich eine ein wenig unausgewogene Mischung aus Historiendrama und Soap-Opera, was gerade bei dieser Thematik ein wenig unglücklich erscheint. Wenn man sich für das Thema interessiert, kann man guten Gewissens reinschauen und wird durchaus Freude mit den acht Episoden der Serie haben: 8/10 (7.8) Punkte. (Gesehen im Mai 2017)
  2. „Girls – Season 4“ (2015) – Auch wenn nicht jede Episode funktioniert und ich oft wieder das Gefühl hatte, dass sich Marnie, Jessa und Co. in künstlichen Problemen wälzen, so fand ich die neu eingeschlagene Richtung  dennoch lobenswert. Es sieht wirklich so aus, als hätte Lena Dunham einen Plan für die finalen zwei Staffeln, auf die ich mich inzwischen schon wirklich freue. Sollten die Girls etwa erwachsen werden? 8/10 (8.2) Punkte. (Gesehen im Mai 2017)
  3. „Luther – Season 1 to 4“ (2010-2015) – Als ich mir die Blu-ray-Box zulegte, war ich mir sicher, die gesamte Serie in einem Paket zu kaufen. Inzwischen werde ich den Verdacht nicht los, dass irgendwann noch eine fünfte Staffel kommen wird. Und ja, ich würde mich sehr darüber freuen und hoffe nur, dass Idris Elba und die restliche Crew Zeit für mindestens vier Episoden mitbringen. Auch wenn der finale Fall alles andere als schlecht ist, so liegen die Stärken der Serie doch in den größeren Handlungsbögen, die ihren Figuren mehr Raum zum atmen bieten. Freunden von Krimiserien und harten Ermittlern, kann ich „Luther“ nur ans Herz legen. Deutlich gelungener als jedes US-Procedural: 9/10 (8.5) Punkte. (Gesehen im Mai/Juni 2017)
  4. „Kevin Can Wait – Season 1“ (2016) – Auch wenn mir die Schwächen der Serie in jedem Moment bewusst waren, so wurde ich doch größtenteils wirklich gut unterhalten. Da steckt ganz viel Nostalgie mit drin, doch mochte ich die Mischung aus neuen Figuren und bekannten Verhaltensmustern. Nach den Ankündigungen zur Neuausrichtung habe ich die Serie jedoch fast schon abgeschrieben, denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie die Autoren einen sinnvollen Übergang schaffen wollen. Schade, denn für mich wäre das originale Konzept durchaus aufgegangen: 7/10 (7.2) Punkte. (Gesehen im April/Mai/Juni 2017)
  5. „Castle – Season 7“ (2014) – In den ruhigen Sommermonaten hat sich „Castle“ als Übergangsserie abermals bestens bewährt. Auch wenn es seit drei Tagen ununterbrochen regnet, habe ich es nicht häufiger vor den Fernseher geschafft. Somit dominiert das Krimi-Procedural einsam meinen Bewegtbildkonsum im Juli – und da hätte ich es wahrlich schlechter treffen können. Wunderbar leichte Sommerunterhaltung: 8/10 Punkte. (Gesehen im Juni/Juli 2017)

Media Monday #321

Endlich Urlaub! Und schon sind die ersten zwei Tage auch schon wieder vorbei. Am Samstag habe ich mit den Kindern im Garten gespielt und einen Blogeintrag über den neuen Fernseher geschrieben und am heutigen Sonntag waren wir bei einem unserer Patenkinder eingeladen. Morgen beginnt der Urlaub dann so richtig und auch wenn wir dieses Mal nicht wegfliegen, so erwarte ich mir ein paar spannende Ausflüge und entspannte Nachmittage auf der Terrasse. Doch nun gilt es erst einmal die aktuellen Fragen des Medienjournals zu beantworten. Viel Spaß damit! 🙂

Media Monday #321

  1. Wenn schon SuperheldIn, dann doch bitteschön mit viel Gesang und Nathan Fillion, sprich Captain Hammer aus „Dr. Horrible’s Sing-Along Blog“ mit dem wunderbaren Gegenspieler Dr. Horrible.
  2. Crossover und Gastauftritte von Figuren aus anderen Serien/Comics etc. wirken in Zeiten des Marvel Cinematic Universe fast schon ein wenig aufgesetzt.
  3. Das Ende von „11.22.63 – Der Anschlag“ war ein rundherum großartiges Serien-/Staffel-Finale, denn es hat komplett auf die emotionale Karte einer tragischen Liebe gesetzt und mich ziemlich mitgerissen.
  4. Unmöglich, aber Bud Spencer und Arnold Schwarzenegger in ihrer Bestform würde ich ja gerne mal zusammen in einem Film oder einer Serie sehen, schließlich wäre das ein Aufeinandertreffen zweier Giganten.
  5. Wenn es um die Klassiker der Literatur geht ist mein Wissen leider ziemlich begrenzt.
  6. Spiele zu bekannten Buch- oder Film-Reihen waren früher meist qualitativ minderwertige Lizenzware. Wie es aktuell aussieht, kann ich gar nicht sagen.
  7. Zuletzt habe ich endlich Tarsem Singhs „The Fall“ nachgeholt und das war ein echtes Erlebnis, weil es der erste Film war, den ich auf meinem neuen Fernseher gesehen habe. Daraufhin habe ich auch gleich noch einen Bericht über die Entwicklung meines Heimkinos geschrieben. Schaut doch mal rein!

Run, Fatboy, Run (455)

Eigentlich wollte ich erst morgen eine Runde laufen. Allerdings wurde unser Sonntag spontan verplant, was also nur noch heute Nachmittag für den zweiten Lauf diese Woche übrig ließ. Gesagt, getan. Und ich bin endlich einmal wieder in Begleitung gefahren: Das Zappelinchen hatte keine Lust, doch der Zwergofant war Feuer und Flamme und hat mich zum ersten Mal auf dem großen Rad seiner Schwester begleitet. Er kommt mit den Zehenspitzen zwar kaum auf den Boden, doch hat er nun endlich eine Gangschaltung und war überhaupt sehr selbstbewusst:

Run, Fatboy, Run #455: Das neue Rad sorgt für Spannung

Das neue Rad sorgt für Spannung…

Distance: 11.26 km
Duration: 01:11:06
Elevation: 92 m
Avg Pace: 6:18 min/km
Avg Speed: 9.50 km/h
Heart Rate: 153 bpm
Stride Frequency: 145 spm
Energy: 968 kcal

Auch wenn wir komplett ohne Unfall gefahren sind, so hat man doch gemerkt, dass er sich erst an das Rad gewöhnen muss. Ich bin deshalb oft neben ihm gelaufen und haben ihm an Schotterwegen Unterstützung gegeben. Somit waren wir häufig kaum schneller als 7 min/km unterwegs. Jedoch sind wir an der Tartanbahn vorbeigekommen, wo wir drei schnelle Runden eingelegt haben, die den Schnitt dann doch noch nach oben gezogen haben. Noch ein- oder zweimal, dann wird er mir eh wieder davonfahren… 😉

Im Ohr: „Papa, ich glaube ich muss jetzt bis nach Hause schieben…“