Good Will Hunting (1997)

Neulich hatte ich mit zwei befreundeten Kollegen ein Gespräch, was denn wohl die besten Filme wären. Voraussetzung war eine gewisse Massenkompatibilität und dass wir alle drei hinter der Wahl stehen könnten. Als irgendwann der Titel „Good Will Hunting“ fiel, konnten wir uns alle recht schnell darauf einigen. Auch ich, obwohl meine letzte Sichtung schon bestimmt knapp 20 Jahre zurückliegt. Zeit also für eine Auffrischung… 👱‍♂️🧔

Good Will Hunting (1997) | © STUDIOCANAL

Good Will Hunting (1997) | © STUDIOCANAL

Ein mehr als beeindruckendes Drehbuchdebüt

Noch mehr als der Film selbst, begeistert mich vor allem deine Entstehungsgeschichte: Wo in Hollywood wären Matt Damon und Ben Affleck heute ohne ihr oscarprämiertes Drehbuch? Man kann es sich nur schwer vorstellen. Klar waren sie auch vor „Good Will Hunting“ einem Nischenpublikum durch die frühen Kevin-Smith-Filme bekannt. Doch erst nach diesem Indie-Hit ging es mit ihrer Karriere steil nach oben. Kein Wunder, denn es ist wirklich beeindruckend, was die beiden Jungautoren hier auf die Beine gestellt haben. Das Drehbuch wirkt extrem authentisch, die Geschichte ist emotional und die enorme Präsenz der beiden Schauspieler auf der Leinwand unterstreicht, dass es sich bei „Good Will Hunting“ zweifellos um ihren Film handelt.

Gus Van Sants zurückhaltend dokumentarischer Filmstil fängt die Authentizität zudem gekonnt ein und der Soundtrack, der durchsetzt ist mit Songs von Elliott Smith, atmet 90er-Jahre-Indie-Luft zur Perfektion. Doch der eigentliche Star, neben Affleck und Damon, ist natürlich Robin Williams, der hier einfach die Rolle seines Lebens spielt. Wenn davon geredet wird, dass Williams irgendwann den Sprung ins ernsthafte Fach geschafft hat, was ohnehin eine engstirnige Definition ist, dann werden stets Filme wie „One Hour Photo“ oder „Insomnia“ genannt, doch für mich wird sein Sean Maguire stets eine seiner beeindruckendsten Rollen bleiben. Auch weil er Matt Damons Spiel durch seine Darbietung auf ein höheres Level bringt. Den beiden könnte ich wirklich stundenlang zusehen. Einfach nur herausragend.

Einen großen Kritikpunkt habe ich nicht: So manche Subplots hätten vielleicht noch etwas besser ausgearbeitet werden können (das hätte dann aber wohl vom Fokus des Films abgelenkt) und so manche Sprüche wirken heute schon etwas dated. Aber ich mag das ja, wenn man den zeithistorischen Kontext der Filme in Look und Drehbuch erkennt. „Good Will Hunting“ hat inzwischen ja auch schon 24 Jahre auf dem Buckel. Unfassbar. Dabei war er doch einer von den jungen, wilden Filmen. Als ich auch noch jung (aber eher nicht wild) war…

Fazit

Was soll ich schreiben? „Good Will Hunting“ ist tatsächlich einer dieser besonderen Filme, die zu den ganz großen Werken ihrer Zeit gehören und auf den man sich im Kreise von Filmfreunden schnell einigen kann. Nun warte ich bestimmt nicht noch einmal 20 Jahre, bis zu einem Wiedersehen: 9/10 Punkte.

Liebling, jetzt haben wir ein Riesenbaby – OT: Honey, I Blew Up the Kid (1992)

Was habe ich mich diese Woche schon auf den Filmabend am Freitag gefreut. Meine Erkältung hatte mich am Dienstag so zerlegt, dass ich nicht einmal aus dem Home Office hatte arbeiten konnte. Nach einem Tag Pause habe ich mich dann wieder an die Arbeit gemacht, denn die letzten zwei Tage war ein Strategie-Offsite angesetzt, das ich keinesfalls missen wollte. Auch wenn dieses wirklich anstrengend war, geht es mir inzwischen deutlich besser. Zudem ist ja Freitag und damit Filmabend angesagt, bei dem wir „Liebling, jetzt haben wir ein Riesenbaby“ ausgewählt haben… 👶

Liebling, jetzt haben wir ein Riesenbaby (1992) | © Walt Disney

Liebling, jetzt haben wir ein Riesenbaby (1992) | © Walt Disney

Eine typisch-untypische Fortsetzung

Der erste Teil „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ konnte mich vergangene Woche wirklich begeistern. An den zweiten Teil hatte ich nur noch wenige Erinnerungen. Allerdings wusste ich, dass mir dieser nicht so gut gefallen hat. Schon alleine, weil ich es spannender finde, in der Welt der Riesen Abenteuer zu erleben als wie „Godzilla“ durch Las Vegas zu stampfen. Dabei muss ich zugeben, dass ich die Prämisse für eine 90er-Jahre-Fortsetzung beinahe schon innovativ finde, denn es werden nicht einfach noch einmal Figuren geschrumpft, was wohl das naheliegendste  Szenario gewesen wäre. Somit besitzt „Liebling, jetzt haben wir ein Riesenbaby“ einen anderen Look und auch eine andere Dynamik als der Vorgänger.

Wie bereits im ersten Teil, habe ich auch in der Fortsetzung vor allem über die fantastischen Effekte gestaunt. Es ist schon bemerkenswert, wie viel durch False-Perspective-Einstellungen herausgeholt werden konnte. In diesen Momenten wirkt „Liebling, jetzt haben wir ein Riesenbaby“ auch überhaupt nicht veraltet, was abermals zeigt, dass das klassische Effektkino einfach deutlich besser altert als viele frühe oder auch nur ein paar Jahre zurückliegende CGI-Effekte. Die Rahmenhandlung fand ich dieses Mal deutlich schwächer, auch wenn es eine junge Keri Russell (u.a. bekannt aus der TV-Serie „Felicity“) zu sehen gibt.

Fazit

Insgesamt hatte ich auch mit „“Liebling, jetzt haben wir ein Riesenbaby“ viel Spaß. Aufgrund der anstrengenden Woche war ich vermutlich auch nicht der aufmerksamste Zuschauer. Insofern vermutlich genau der richtige Film für diesen Abend. Die Kinder hatten ihren Spaß und nun steht noch das Finale der Reihe aus, das ich selbst noch nicht gesehen habe: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte;  Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Mensch, Erde! Wir könnten es so schön haben (Dr. Eckart von Hirschhausen)

Mensch, Erde! Wir könnten es so schön haben (Dr. Eckart von Hirschhausen)Als ich das Buch an meinem Geburtstag ausgepackt hatte, konnte ich es nicht richtig einordnen. Meine Mutter hat es mir auf Verdacht geschenkt, da wir in letzter Zeit immer häufiger über Politik und Klimathemen diskutieren. Ich muss zugeben, dass ich zu Beginn eher skeptisch war, kenne ich den Autoren Dr. Eckart von Hirschhausen doch eher von etwas angestaubt wirkenden, öffentlich-rechtlichen Unterhaltungsshows. Wobei kennen der falsche Begriff ist. Da mir die Themen Klima und Umwelt am Herzen liegen, habe ich noch während meines Urlaubs in „Mensch, Erde! Wir könnten es so schön haben“ reingelesen. Seitdem sind nun knapp vier Wochen vergangen und die 520 Seiten liegen hinter mir. Wenn man weiß, wie wenig ich normalerweise zum Lesen komme, ist das ein eindeutiges und wirklich positives Signal… 🌍

„Wir müssen nicht die Erde retten – sondern uns.“

Die Klimakrise ist zweifellos das beherrschende Thema unserer Zeit. Ja, noch vor Corona. Mein Großvater war Förster und ich bin dem Verständnis aufgewachsen, stets Respekt vor der Natur zu haben. Auch meine Mutter war schon immer engagiert, was Umweltthemen angeht. Allerdings war die Bedrohung in den 1980ern immer noch eher abstrakt, sprich ich bin mit Fleisch (Leberkäse, Fleischküchle usw.) zu jedem Essen aufgewachsen und Recycling war schon das Höchste der Gefühle, was man eben so im Alltag gemacht hat. Ausnahme war eine Protestaktion gegen eine Mülldeponie, die in der Nähe gebaut werden sollte, doch das war eher ein Sonderfall (die Aktion war am Ende übrigens erfolgreich). Heute weiß ich viel mehr über die Zusammenhänge, lebe seit über zwei Jahren vegetarisch (immer öfter auch vegan) und nutze das Auto nur noch, wenn es gar nicht anders geht. Tatsächlich war die Corona-Pandemie in dieser Hinsicht fast schon ein Segen (Stichwort Home Office). Auch beschäftige ich mich seit ein paar Jahren privat und teils auch beruflich mit dem Themenfeld, sprich Dr. Eckart von Hirschhausen hat mit seinem Buch „Mensch, Erde! Wir könnten es so schön haben“ bei mir voll ins Schwarze getroffen.

Was den Inhalt angeht, so würde ich behaupten ca. 2/3 der genannten Fakten bereits an anderer Stelle gelesen oder gehört zu haben. Der Neuigkeitswert war für mich somit nicht sonderlich hoch. Die Verknüpfung der Zusammenhänge, was Klimakrise, Gesundheit, Artensterben, Kipppunkte usw. angeht, wurde mir jedoch nie zuvor so deutlich gemacht. Deutlich auf unterhaltsame Art und Weise. Denn obwohl der Autor stets auf wissenschaftliche Studien bzw. Interviews mit Wissenschaftler*innen Bezug nimmt, ist das Buch doch so geschrieben, dass es jede(r) verstehen kann. Und ja, das Buch ist komplett gegendert, was sich absolut konsequent und natürlich anfühlt.

„Jeder Schritt in die richtige Richtung zieht andere hinterher.“

Sehr gut gefallen hat mir, dass von Hirschhausen sowohl Politik als auch Wirtschaft in die Pflicht nimmt, aber auch klar sagt, dass jede(r) Einzelne etwas tun kann. Das ist bei vielen noch nicht angekommen. Es lohnt sich auch darüber zu reden und andere mitzureißen. Ich weiß selbst, wie schwierig das ist. Schon alleine die Tatsache, dass ich mich nun vegetarisch ernähre war für viele Bekannte und Verwandte im tiefsten Mittelfranken, wo Schweinebraten, Schnitzel, Schäufele und Bratwürste die Grundnahrung darstellen, nur schwer zu begreifen. Letztendlich geht es nur gemeinsam und das ist auch eine wichtige Aussage des Buches. Nun habe ich viel zu viel über mich und die Klimakrise an sich geschrieben und zu wenig über das Buch: Wenn ihr auch nur geringfügig das Gefühl habt, dazu noch nicht genug zu wissen (was völlig okay ist!) und auf unterhaltsame Art und Weise tiefer in das Thema einsteigen wollt, dann ist dieses Buch ein wunderbarer Einstieg.

Fazit

„Mensch, Erde! Wir könnten es so schön haben“ hat mich gepackt, wie schon lange kein Sachbuch mehr. Es ist wunderschön gestaltet und verpackt komplexe Zusammenhänge in leicht verständliche und humorvoll geschriebene Kapitel, welche mit etlichen Fotos und Schaubildern angereichert sind. Wenn ihr einen Gesamtblick auf das komplexe Thema haben wollt, Wissenslücken schließen oder auch, um einfach mal zu schauen, was denn so dramatisch sein soll an diesem Klimawandel, dann lest bitte einmal rein: 10/10 Punkte.

Media Monday #534

Die letzte Woche im Job war wirklich anstrengend, so dass ich mich sehr auf das Wochenende gefreut habe. Und wo ist es nun hin? Zudem hat mich noch eine Erkältung erwischt (ja, nur eine Erkältung, ich habe mich natürlich testen lassen), was all meine Laufpläne für die kommende Woche zerstört. Ende der Woche steht dann noch ein intensiver Zweitagestermin an und ich hoffe sehr, dass ich bis dahin wieder einigermaßen fit bin. Nun genug gejammert und auf zu den Fragen des Medienjournals, mit deren Beantwortung ich auf meine letzte Woche zurückblicke… 📺

Media Monday #534

  1. Selten habe ich ein so überzeugendes Ensemble erlebt wie in der Serie „Bosch“, deren Figuren allesamt von famosen Schauspieler*innen verkörpert werden.
  2. Ein Film steht und fällt ja oft mit seiner Besetzung und diese ist in der Zeitschleifen-Komödie „Palm Springs“ wirklich äußerst gelungen.
  3. Die traurige Tatsache, dass mich eine Erkältung ereilt hat, ist vermutlich durch den Morgenlauf letzte Woche zu erklären, für den ich viel zu luftig angezogen war.
  4. Die Miniaturwelt in „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ ist ja wohl spektakulär sondergleichen, schließlich sind alle Sets und Kreaturen handgemacht und deshalb auch sehr gut gealtert.
  5. Von all den angekündigten Serienprojekten bin ich am heißesten auf die Netflix-Adaption der „The Three-Body Problem“-Trilogie.
  6. Das Thema Buch-Adaptionen ist so präsent wie eh und je und ich bin gespannt, wie sich Denis Villeneuves „Dune“ im Vergleich zur Vorlage (siehe Foto unten) schlägt.
  7. Zuletzt habe ich einen Bericht über das „Klettern am Höhenglücksteig bei Hirschbach“ veröffentlicht und das war eine schöne, gedankliche Rückkehr zum Urlaub, weil mir dieses Erlebnis noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Passend zur Neuverfilmung, möchte ich mich nun auch einmal ans Buch wagen (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Palm Springs (2020)

Der heutige Samstag ist wie im Flug vergangen: Gegen Mittag war ich eine Runde laufen, danach habe ich Rasen gemäht und im Garten gewerkelt. Abends noch ein paar Flammkuchen gemacht und dann hat auch schon „Palm Springs“ gerufen, den ich schon länger sehen wollte. Inzwischen übrigens auf Prime Video verfügbar… 🌴

Palm Springs (2020) | © LEONINE

Palm Springs (2020) | © LEONINE

Let’s do the time loop again!

Eigentlich kann ich mich nun selbst in eine Zeitschleife begeben und noch einmal wiederholen, was ich damals in meiner Besprechung von „The Map of Tiny Perfect Things“ geschrieben habe:

Auch wenn das Genre inzwischen schon ziemlich ausgelutscht ist, so liebe ich es doch. Vielleicht auch, weil ich ich bis heute darauf warte, dass mit „Replay: Das zweite Spiel“ die beste Zeitschleifen-Geschichte verfilmt wird. Der Roman hatte Harold Ramis damals zu „Und täglich grüßt das Murmeltier“ inspiriert und steht somit auch indirekt Pate für „The Map of Tiny Perfect Things“. Natürlich wird auch in diesem Film das Original offen angesprochen. Ebenso wie „Edge of Tomorrow“. Autor Lev Grossman ist sich somit bewusst, dass seine Geschichte keine originelle Prämisse bietet, doch das was er daraus macht, ist durchaus erfrischend. Somit ist „The Map of Tiny Perfect Things“ für den romantischen Film das, was „Happy Deathday“ für den Horrorfilm war.

Auch in „Palm Springs“ wird vorausgesetzt, dass der Zuschauer das Prinzip der Zeitschleife bereits kennt. Es wird kein großer Hehl darum gemacht und lediglich wenn die weibliche Hauptfigur (gespielt von Cristin Milioti, der Mutter aus „How I Met Your Mother“) die Zeitschleife betritt, wird dieser Aspekt kurz angerissen. Im Grunde ist „Palm Springs“ eine absurde Komödie und eine Romanze, was nur deshalb so gut funktioniert, weil Cristin Milioti und Andy Samberg (Jake Peralta aus „Brooklyn Nine-Nine“) eine wunderbare Chemie zusammen besitzen. Mit J.K. Simmons (Fletcher aus „Whiplash“) gibt es zudem einen weiteren Schauspieler, der den Cast perfekt ergänzt und für so manch absurden Moment sorgt.

Wird das nicht langsam langweilig mit den immer gleichen Zeitschleife-Filmen? Für mich tatsächlich nicht. Ich mochte auch die neuen Aspekte, die „Palm Springs“ zum Genre bringt. Besonders schön fand ich übrigens die Mid-Credit-Szene, welche eine ganze Reihe an Möglichkeiten aufmacht. Herrlich! Zudem glaube ich, dass die immer gleiche(?) Prämisse noch nicht ausgereizt ist. Wenn ich konsequenter wäre, hätte ich an meiner Romanidee schon weitergeschrieben. Aber dafür müsste ich wohl selbst in einer Zeitschleife stecken…

Fazit

Auch wenn „Palm Springs“ nichts wirklich Neues erzählt, so mochte ich den lockerleichten bis absurd komischen Ansatz doch sehr gerne. Auch der RomCom-Aspekt hat mir sehr gut gefallen. Für 90 Minuten nahezu die perfekte Unterhaltung, an die ich mich morgen bestimmt noch gut erinnern kann: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (1075): Spezialausgabe

Wochenende bedeutet auch immer ein entspannter Lauf, weil kein Zeitdruck herrscht. Dennoch war ich heute, für meine Verhältnisse, ziemlich flott unterwegs. 🏃‍♂️

Ein flotter Samstagslauf...

Ein flotter Samstagslauf…

Distanz: 10.17 km
Zeit: 00:54:23
Anstieg: 64 m
Ø Pace: 5:21 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 161 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 17.8 °C
Kalorien: 746 kcal

2021: 2156 km
September: 158 km
KW 37: 56 km

Mit diesem Eintrag sind auch wieder 25 Läufe voll, sprich seit dem 1050. Eintrag sind gut vier Wochen vergangen und es wird Zeit auf einen Blick auf die Gesamtstatistik:

2008 2009 2010 2011 2012
Distanz 130,60 143,53 382,31 426,62 291,15
Dauer 15:32:00 15:37:00 38:48:45 41:55:03 28:39:25
kCal 12.416 11.838 32.184 33.147 22.415
min/km 7:05 6:31 6:05 5:53 5:54
2013 2014 2015 2016 2017
Distanz 388,03 319,01 243,70 670,52 649,79
Dauer 39:02:57 31:23:04 24:24:25 63:12:58 64:56:12
kCal 29.878 24.563 18.930 54.316 53.696
min/km 6:02 5:54 06:00 05:39 5:59
2018 2019 2020 2021 Gesamt
Distanz 1.132,30 451,9 2.020,36 2.156,51 9.406,33
Dauer 109:40:38 44:12:04 190:24:35 201:50:52 909:39:58
kCal 95.800 39.100 159.598 161.327 749.208
min/km 5:48 5:52 5:39 5:37 6:00

Trotz Urlaub habe ich nicht an Gewicht zugelegt, was ich durchaus als positiv empfinde. Insgesamt habe ich 2021 bisher schon 303 Tafeln Schokolade bzw. 686 Flaschen Bier durch das Laufen vernichtet. 🍺🍫

Im ersten Ohr: Sneakpod #696 – Sweet Girl
Im zweiten Ohr: Daft Punk, Third Eye Blind

Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft – OT: Honey, I Shrunk the Kids (1989)

Seit ich heute früh um 6 Uhr laufen gegangen bin, liegt ein ziemlich anstrengender Tag hinter mir. Auch der Schlafmangel der letzten Nacht macht sich bemerkbar. Ich bin wirklich froh, dass nun Wochenende ist. Eigentlich war heute ein anderer Film für den Filmabend geplant, doch da die Frau Lehrerin ausgefallen ist, haben wir uns kurzfristig umentschieden und ich habe den Kindern „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ vorgeschlagen. Einen Film aus meiner Kindheit. Wie er bei der heutigen Jugend ankam, lest ihr in der folgenden Besprechung… 🐜

Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft (1989) | © Walt Disney

Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft (1989) | © Walt Disney

Geschrumpfte Kinder, riesengroßer Spaß!

„Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ ist einer jener Filme, welche auf dem Pausenhof der Grundschule Kultcharakter hatten. Ich kannte die gesamte Handlung noch weit bevor ich in den Genuss kam, den Film zu sehen. An die tatsächlichen Sichtungen kann ich mich noch gut erinnern, wenngleich mir eher einzelne Set-Pieces in Erinnerung waren und nicht der gesamte Film. Und eben diese wunderbar heimelige Disney-Atmosphäre der 1980er/1990er Jahre. Wobei ich aber auch sagen muss, dass „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ durchaus speziell wirkt und einige für Disney ungewöhnliche Härten und einen recht speziellen Humor besitzt. Vermutlich erklärt sich das, wenn man genauer hinschaut, wer sich für das Drehbuch verantwortlich zeichnet: Die Horror-Profis Stuart Gordon („Re-Animator“ oder „Fortress: Die Festung“) und Brian Yuzna (u.a. „Bride of Re-Animator“).

Was „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ speziell auszeichnet ist jedoch nicht das mehr oder minder originelle Drehbuch, sondern die wunderbaren Effekte. Genau so stelle ich mir einen Schrumpf-Genre-Film vor. Die herrlichen Sets und auch die Stop-Motion-Monster (z.B. Ameise oder Skorpion) besitzen alle unglaublich viel Charme. Da können heutige Filme dieses Subgenres, wie „Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft“, einfach nicht mithalten. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass der Film erstaunlich gut gealtert ist. Klar, wenn man mal von Klamotten und Technik absieht. Aber ich mag es ja sehr, wenn man Filme auch in ihrer Zeit verorten kann und habe gerade eine Schwäche für die späten 1980er und frühen 1990er Jahre. Auch meine Kinder haben sich daran nicht gestört.

Fazit

Ich habe „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ heute wieder sehr genossen. Meine letzte Sichtung liegt mindestens 20 Jahre zurück. Wenn das überhaupt reicht. Damals war es ja noch nicht so einfach, einen bestimmten Film immer dann zu sehen, wenn man darauf Lust hat. Die erste Fortsetzung habe ich nicht mehr als so stark in Erinnerung und die zweite habe ich nie gesehen. Der erste Teil ist jedoch in jeder Hinsicht großes Kino: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 10/10 Punkte;  Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1074)

Heute habe ich einen anstrengenden Tag vor mir und zudem geht es noch ins Büro. Also habe ich mich direkt um 6 Uhr auf den Weg gemacht. Es war noch stockdunkel und somit war es der erste Lauf in diesem Jahr mit Stirnlampe… 🔦

Ein Lauf in der Morgendämmerung

Ein Lauf in der Morgendämmerung

Distanz: 8.06 km
Zeit: 00:46:55
Anstieg: 58 m
Ø Pace: 5:49 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 158 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 8.9 °C
Kalorien: 628 kcal

2021: 2146 km
September: 147 km
KW 37: 46 km

Gegen Ende wurde es heller, aber so richtig gut gelaunt war ich nicht. Es war ziemlich kalt, feucht und eben auch dunkel. Aber ich war laufen. Immerhin. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 252: UTMB 2021
Im zweiten Ohr: blink-182, The Gaslight Anthem

Run, Fatboy, Run (1073)

Es beginnt wieder die Regenzeit. Glücklicherweise ist es noch so warm, dass eine kurze Hose drin ist. Ich denke schon mit grausen an die kalten, nassen Tage. Wie eben jedes Jahr. Gelaufen wird natürlich dennoch… 🌧

Schnaufschnauf beim Regenlauf

Schnaufschnauf beim Regenlauf

Distanz: 10.16 km
Zeit: 00:57:01
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 5:37 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 17.2 °C
Kalorien: 770 kcal

2021: 2138 km
September: 139 km
KW 37: 38 km

Heute hätte ich auch noch locker weiterlaufen können. War gut drin. So habe ich auch gleich auf 10 km erweitert, da ich jetzt noch nicht weiß, wie ich morgen zum Laufen komme. 🏃‍♂️

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 252: UTMB 2021

Die 5 besten Serien, die im Schnee spielen

Nach dem Weltraum wenden wir uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG wieder etwas Irdischem zu und zwar dem Schnee. Ich musste wirklich länger überlegen, um auf fünf Serien zu kommen, doch letztendlich habe ich eine besinnliche Mischung gefunden. Naja, zumindest schneereich… ❄

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #235 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #235 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #235 lautet:

Die 5 besten Serien, die im Schnee spielen

  1. „Arctic with Bruce Parry“ (2011) – Diese Doku-Serie von und mit Bruce Parry gibt uns einen guten Einblick in das Leben in der Arktis. Zudem spricht sie die Gefahren und Auswirkungen des Klimawandels direkt an und ist somit heute (leider) schon ein Zeitdokument.
  2. „Game of Thrones“ (2011 bis 2019) – Die erste Serie, die mir eingefallen ist und vermutlich auch die Serie, die auf jeder Liste auftauchen wird. Denn es ist keine Frage: ‚Winter is coming.‘
  3. „The Office“ (2005 bis 2013) – In der Episode „Classy Christmas“ der siebten Staffel gibt es eine epische Schneeballschlacht zwischen Dwight und Jim. Schon alleine deshalb gehört die Serie auf diese Liste.
  4. „The Sopranos“ (1999 bis 2007) – Die Episode „Pine Barrens“ aus der dritten Staffel gehört zweifellos zu den besten Episoden der gesamten Serie. Gangster im Schnee. Wir wissen ja bereits seit „Fargo“, dass das eine gute Mischung ist.
  5. „The Terror“ (2018) – Wohl die einzige Serie auf dieser Liste, die wirklich (nahezu) komplett im Schnee spielt. Durch dieses Setting besitzt dieses Horror-Drama nach wahren Begebenheiten eine ganz besondere Atmosphäre.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme sind jeweils über den Titel verlinkt.