Media Monday #368

Wo ist das Wochenende hin? Freitagabend noch schnell Rasen gemäht, Samstag den Kindergeburtstag des Zappelinchens vorbereitet und gefeiert (siehe Foto unten), abends dann auf einer Grillfeier gewesen und am heutigen Sonntag ein wenig entspannt sowie laufen gewesen. Nun schnell die Fragen des Medienjournals beantworten, dann das Abendessen vorbereiten, denn es ist schon wieder viel zu spät und schließlich müssen wir morgen alle früh raus. Der übliche Wahnsinn… 😉

Media Monday #368

  1. Jetzt, da die neue Woche schon wieder in den Startlöchern steht muss ich gestehen, dass ich nach der „Oldboy – Ultimate Edition“ kein neues Sammlerstück in der neuen Kategorie vorgestellt habe. Das Wetter war einfach zu gut!
  2. Im Sommerurlaub darf Wasser auf alle Fälle nicht fehlen, schließlich liebe ich es, mich am oder im Wasser aufzuhalten (siehe dieses Foto von heute).
  3. Schönes Wetter treibt einen ja bekanntlich gern mal nach draußen, wobei mich wohl einzig Krankheit oder Verletzung davon abhalten könnte, denn alles andere ist nur eine Frage der Priorisierung.
  4. Interaktive Film-Erlebnisse oder interaktive Bücher habe ich schon lange nicht mehr gesehen bzw. gelesen.
  5. Ich persönlich favorisiere bei der Frage nach eher kurzen Staffeln (bspw. 10-13 Episoden) oder den üblichen rund 22 Episoden grundsätzlich eher die kurze Variante, denn diese ist meist qualitativ hochwertiger, wie sich kürzlich erst wieder bei „Red Oaks“ gezeigt hat.
  6. Meine Mutter scheint „im Alter“ erst so richtig aufzublühen, schließlich hat sie jetzt die Freiheit all das zu unternehmen, was sie zuvor nicht geschafft hat.
  7. Zuletzt habe ich die Kategorien meines Blogs umstrukturiert und das war dringend nötig, weil das vorherige System leider nicht die aktuellen Inhalte reflektiert hat. Über Feedback dazu freue ich mich nach wie vor! 🙂

Impression vom Kindergeburtstag (mehr davon auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (519)

Nach einem turbulenten Wochenende mit Kindergeburtstag und Grillfeier am Abend, blieb nur der heutige Sonntag für einen Lauf. Das Wetter war durchwachsen und somit habe ich gewartet, bis die Sonne weg war und mich aufgemacht:

Hmm, so schnell wollte ich heute eigentlich gar nicht laufen...

Hmm, so schnell wollte ich heute eigentlich gar nicht laufen…

Distance: 10.09 km
Duration: 00:54:58
Elevation: 75 m
Avg Pace: 5:26 min/km
Avg Speed: 11.01 km/h
Heart Rate: 162 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 836 kcal

Das Wetter war somit ziemlich perfekt und ich wollte langsame 10 Kilometer laufen, da mein Halbmarathon ja erst eine Woche zurückliegt. Irgendwie war ich dann aber doch deutlich schneller unterwegs, was auch gut war, denn am Ende hat sich wieder die Sonne blicken lassen und es wurde ziemlich heiß. Insgesamt bin ich mit dem heutigen Lauf also recht zufrieden… 🙂

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 128: WM, Mont Blanc Marathon und WSER100
Im zweiten Ohr: blink-182, Fall Out Boy, Jimmy Eat World

Red Oaks – Season 1 to 3

Schon vor geraumer Zeit hatten wir uns die Pilot-Episode von „Red Oaks“ angesehen. Damals konnte sie uns nicht sofort abholen, so dass die Amazon-Produktion wieder aus unserem Programm verschwunden ist. Aufgrund der mehrfachen Empfehlung durch den Sneakpod wollte ich der Serie noch einmal eine Chance geben und siehe da: Wir waren vollends begeistert. Manchmal lohnt es sich eben doch, Serien eine zweite Chance zu geben…

Red Oaks – Season 1 to 3 | © Amazon Prime Video

Red Oaks – Season 1 to 3 | © Amazon Prime Video

Staffel 1: Willkommen in den 80ern

In der ersten Staffel lernen wir die Charaktere kennen, die uns unglaublich schnell ans Herz gewachsen sind. Auch im titelgebenden Country-Club „Red Oaks“ fühlten wir uns sofort zu Hause, was auch kein Wunder ist, steht dieser doch im Zentrum nahezu jeder Episode. Besonders großartig fand ich das authentisch wirkende 80er-Jahre-Gefühl, das durch die Serie heraufbeschworen wird. Man wähnt sich schon fast in einem modernen John-Hughes-Film, was durchaus als Kompliment zu verstehen ist. Großartig fand ich auch die Body-Switch-Episode „Body Swap“, welche sich trotz der ungewöhnlichen Prämisse wunderbar in die Serienwelt eingliedert. Ein wahrlich großartiges Vergnügen: 9/10 (8.6) Punkte.

Staffel 2: Eine Zeit des Umbruchs

Mit der zweiten Staffel zeigt sich recht deutlich, dass wir die eingeschlagenen Pfade verlassen. Die erste Episode spielt komplett in Paris und spiegelt die Nouvelle Vague sowohl inhaltlich als auch inszenatorisch wider. Auch in den weiteren Episoden lassen wir „Red Oaks“ als zentralen Schauplatz größtenteils hinter uns und begleiten die nun etablierten Charaktere bei großen Veränderungen in ihrem Leben: sei es die Scheidung von Davids Eltern, neue Beziehungen oder berufliche Umorientierungen. Das große Thema Coming-of-Age wird auf alle Figuren ausgedehnt und jeder macht eine signifikante Entwicklung durch. Das mochte ich wirklich sehr. Dennoch fühlt sich die zweite Staffel nicht mehr ganz so frisch an, wie die erste: 8/10 (8.2) Punkte.

Staffel 3: Der Abschied von „Red Oaks“

In der dritten Staffel haben alle Charaktere noch einmal einen Sprung nach vorne gemacht: David hat endlich eine Wohnung in New York City, sein Vater eine neue Beziehung, seine Mutter erlebt ihre zweite Jugend und zwischen Wheeler und Misty wird es ernst. Douglas Getty (grandios gespielt von Paul Reiser) versucht das Schicksal von „Red Oaks“ aus dem Gefängnis zu lenken – und man merkt auch als Zuschauer, dass an diesem ursprünglichen Zentrum der Handlung nur noch aus Nostalgie festgehalten wird. Gegen Ende fügen sich alle Handlungsstränge wunderbar schlüssig zusammen und jeder einzelnen Figur wird ein passendes Ende spendiert. Vielleicht ein wenig zu positiv, doch warum auch nicht? Ich mochte das sehr und hätte gerne noch mehr Zeit mit den Figuren verbracht: 9/10 (8.8) Punkte.

Fazit

Mir hat „Red Oaks“ nach dem holprigen ersten Start wirklich extrem gut gefallen. Letztendlich war die Serie genau mein Ding: Coming-of-Age, 80er, Filmbezug – eine ziemlich perfekte Mischung. Die Charaktere sind mir richtig ans Herz gewachsen und ich kann mit Überzeugung sagen, dass dies die beste Amazon-Serie ist, die ich bisher gesehen habe. Kann ich jedem wirklich nur ans Herz legen: 9/10 (8.5) Punkte.

Run, Fatboy, Run (518)

Der erste Lauf nach dem Halbmarathon, bei dem ich eine neue persönliche Bestzeit gelaufen bin. Am Tag danach habe ich es sehr in den Oberschenkeln und den Knien gespürt, speziell Treppensteigen war eine Qual. Am zweiten und dritten Tag nach dem Lauf, ist der Schmerz in die Schienbeine gewandert und heute, am vierten Tag, hatte ich keine Beschwerden mehr, sprich: auch keine Ausrede nicht zu laufen… 😉

Strahlender Sonnenschein beim ersten Lauf nach dem Halbmarathon

Strahlender Sonnenschein beim ersten Lauf nach dem Halbmarathon

Distance: 7.09 km
Duration: 00:41:42
Elevation: 49 m
Avg Pace: 5:52 min/km
Avg Speed: 10.23 km/h
Heart Rate: 157 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 590 kcal

Ich bin es bewusst langsam angegangen und das war auch gut so. Nach der Hälfte haben sich meine Beine doch recht schwer angefühlt und ich wollte es somit nicht übertreiben. Vermutlich hätte ich es auch bei 5 km belassen sollen, doch wollte ich die 40 km in diesem Monat vollmachen. Das Wochenende ist mit Kindergeburtstag usw. schon recht verplant, doch irgendwann wird sich hoffentlich die Zeit für einen kurzen Lauf finden.

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 128: WM, Mont Blanc Marathon und WSER100

Die 5 lustigsten Serien & Sitcoms

Nach einer wohlverdienten Pause, geht Goranas Die 5 BESTEN am DONNERSTAG in die nächste Runde. Da ich mich unmöglich auf nur fünf lustige Serien beschränken konnte, habe ich die, für mich absolut logische, Aufteilung nach Single-Camera-Shows ohne Studiopublikum und Multi-Camera-Shows mit Studiopublikum vorgenommen. Was haltet ihr von dieser Idee? 🙂

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #101

Das Thema für Ausgabe #101 lautet:

Die 5 lustigsten Serien & Sitcoms

Single-Camera-Shows ohne Studiopublikum

  1. „Arrested Development“ (2003-heute) – Ich kenne nur die originalen ersten drei Staffeln und diese sind für mich nach wie vor mit das Witzigste, was man sich anschauen kann: absurd, völlig überzogen und mit perfektem Timing.
  2. „Curb Your Enthusiasm“ (2000-heute) – Larry Davids alter Ego lädt zum Fremdschämen ein, dass es ein Genuss ist. Herrlich abstrus und dabei unfassbar komisch.
  3. „It’s Always Sunny in Philadelphia“ (2007-heute) – Kaum eine zweite Serie hat bei mir für so viele Lachanfälle gesorgt, wie diese. Die Figuren sind allesamt unsympathisch und egozentrisch, doch die Geschichten um sie herum sind einfach großartig!
  4. „The Office (US)“ (2005-2013) – Ich liebe die US-Version von „The Office“ und kann mich selbst nach der x-ten Sichtung noch kaputtlachen (zumindest bei den ersten fünf Staffeln).
  5. „Veep“ (2012-heute) – Eine Serie, die extrem auf Wortwitz und Schlagfertigkeit setzt. Dabei unfassbar gut gespielt von der fantastischen Julia Louis-Dreysfus. Ein urkomischer Hochgenuss!

Multi-Camera-Shows mit Studiopublikum

  1. „Friends“ (1994-2004)Der Sitcom-Klassiker überhaupt darf in dieser Liste natürlich nicht fehlen. Mit keiner zweiten Serie habe ich so viel Zeit verbracht und ich kenne die ersten sechs bis sieben Staffeln fast auswendig. Immer wieder lustig!
  2. „How I Met Your Mother“ (2005-2014) – Von den moderneren Sitcoms habe ich den inoffiziellen „Friends“-Nachfolger nahezu ebenso verschlungen wie das Original. Auch hier gab es in den ersten vier Staffeln unglaublich viele extrem witzige Momente.
  3. „Seinfeld“ (1989-1998) – Neben „Friends“ für mich die Sitcom überhaupt. Leider ist sie in Deutschland ziemlich untergegangen, doch für mich zählt sie nach wie vor zu den am besten geschriebenen und lustigsten Serien überhaupt.
  4. „That ’70s Show“ (1998-2006) – Kann Coming-of-Age als Sitcom funktionieren? Oh ja! Der Besuch im Wisconsin der 70er Jahre zeigt das auf wunderbar witzige Art und Weise.
  5. „The King of Queens“ (1998-2007) – Was habe ich für schöne Zeiten mit Doug, Carrie und Arthur verbracht. Auch hier kenne ich nahezu jede Episode auswendig und mochte den Humor während der ersten fünf bis sechs Staffeln sehr, sehr gerne.

Neue Kategorien für mein Blog

Schon seit längerer Zeit bin ich unzufrieden mit der Struktur meines Blogs. Deshalb habe ich mich ans Werk gemacht und versucht eine sinnvolle Kategorisierung zu finden. Gar nicht so einfach, zumal zu viele Navigationspunkte (maximal sieben sind ideal) eher Verwirrung stiften. Für die vielfältigen Themen auf diesem Blog ist das natürlich viel zu wenig, weshalb ich mich für Ober- und Unterkategorien entschieden habe. Das hier ist, Stand heute, dabei herausgekommen:

Warum befindet sich „Sport ist Mord“ unter „Privates“ und nicht unter „Hobbies“? Warum fällt „Musik“ nicht unter „Reviews“? Ich kann es euch nicht sagen, es ist eher ein Bauchgefühl. Auch habe ich viele alte Kategorien (z.B. „Diplomarbeit“) aufgelöst und mit anderen Themen zusammengelegt. Sogar einen alten Artikel habe ich gelöscht, was mir schwer gefallen ist, was ich aber noch häufiger machen sollte. Diese Artikel werden ohnehin nicht gelesen und sind inzwischen auch eher peinlich. Aber nun gut, der Anfang ist getan und die Struktur wird weiterleben. Tags müsste ich übrigens auch noch einmal angehen…

Nutzt ihr Kategorien überhaupt zur Navigation? Wenn ja, empfindet ihr die neue Struktur als sinnvoll? Ist sie völlig überladen? Findet ihr bestimmte Themen nicht mehr bzw. würdet euch andere Schwerpunkte wünschen? Danke für euer Feedback!

Oldboy – Ultimate Edition (Capelight Pictures)

Liebe Filmfreunde und Filmsammler, mit diesem Artikel eröffne ich die neue Kategorie „Sammlerstücke“, in der ich besondere Einzelstücke meiner Filmsammlung vorstellen möchte. Wenn ihr mehr davon sehen wollt, hinterlasst mir gerne einen Kommentar – und nun viel Spaß mit dem ersten Sammlerstück:

Die Ultimate Edition von "Oldboy" kommt in einer schön gestalteten Box

Die Ultimate Edition von „Oldboy“ kommt in einer schön gestalteten Box

Lohnt sich der Film „Oldboy“?

Meine letzte Sichtung von „Oldboy“ liegt schon über 12 Jahre zurück. Ich habe ihn als atmosphärisch sehr dicht und teils auch verstörend in Erinnerung. Von der Auflösung der Geschichte hatte ich mir damals allerdings mehr erwartet. Seitdem möchte ich Park Chan-wooks Werk noch einmal sehen, da ich vermute, den Film heute noch mehr würdigen zu können. Könnte es denn eine bessere Gelegenheit geben, als mit dieser großartigen Veröffentlichung?

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Media Monday #367

Das Wochenende ist im Turbogang an uns vorbeigeprescht: Freitagabend stand die jährlichen Familienfeier in meiner Firma an, was ein tolles Event war. Samstag ging es für das Zappelinchen zum Chor-Camp, der Zwergofant war auf einem Geburtstag und abends stand der Kinderlauf auf dem Programm. Am heutigen Sonntag bin ich endlich meinen Halbmarathon gelaufen und den restlichen Tag habe ich im Liegestuhl im Garten verbracht. Für die Fragen des Medienjournals werde ich mich zum ersten Mal an diesem Wochenende doch noch nach drinnen begeben… 😉

Media Monday #367

  1. Am liebsten schaue ich Filme ja zu Hause in meinem inzwischen doch recht ansehnlichen Heimkino.
  2. Und wenn mir dann ein Film so richtig gut gefallen hat, bin ich meist sehr gespannt darauf, was meine Frau (ansonsten höre ich im Anschluss gerne passende Podcasts oder schau bei Flo Lieb vorbei, dessen Meinung meist eine ganz andere ist als meine) dazu sagen wird/würde.
  3. Das letzte Mal, dass ich ein Serienkonzept als absolut neuartig und unkonventionell empfunden habe war wohl bei der Pilot-Episode der tollen Familienserie „This Is Us“.
  4. Ich mag Channing Tatum ja, aber seine Rolle als Marcus Flavius Aquila in „Der Adler der neunten Legion“ konnte ich ihm absolut nicht abnehmen, weil er darin so unglaublich blass bleibt.
  5. Angebliche „Fans“, deren verbale Hasstiraden schon in Richtung Mobbing gehen sind eine der Ausgeburten unserer schönen Social-Media-Welt.
  6. Jüngst erst habe ich von dem Trubel um den Hass einiger „Fans“ gegenüber Schauspielerinnen in „Star Wars: Die letzten Jedi“ gelesen/erfahren und denke ich bin im falschen Film. Das ist einfach nur traurig.
  7. Zuletzt habe ich meinen dritten Halbmarathon absolviert und das war ein ganz famoses Erlebnis, weil ich mein Ziel, unter zwei Stunden zu laufen, erreicht habe und von meiner Familie angefeuert wurde.

Neu in meiner Sammlung (mehr davon auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (517): Special Event – Halbmarathon #3

Nachdem ich euch in den letzten Wochen beständig mit meinem Training für den Halbmarathon genervt habe, war es heute endlich soweit. In der Nacht davor habe ich nur sehr unruhig und wenig geschlafen, doch am Morgen war ich dafür erstaunlich fit. Vermutlich liegt es am Adrenalin. Mein Ziel war es, endlich die zwei Stunden zu knacken und dafür habe ich auch alles gegeben. Meine bisherige Bestzeit vom letzten Jahr lag bei 2:03 Stunden und ich war hoffnungsvoll, dass die 76 Läufe dazwischen meinen Trainingsstand ausreichend verbessert haben.

Noch grinse ich den großen Steigungen entgegen...

Noch grinse ich den großen Steigungen entgegen…

Distance: 20.90 km
Duration: 01:55:44
Elevation: 331 m
Avg Pace: 5:32 min/km
Avg Speed: 10.84 km/h
Heart Rate: 175 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 1706 kcal

Zum ersten Mal habe ich alleine teilgenommen und konnte mir deshalb mein Tempo entsprechend einteilen. Dies führte dazu, dass ich die ersten 6 Kilometer viel zu schnell angegangen bin (größtenteils unter 5:00 min/km). Allerdings wusste ich auch, dass ich für die großen Steigungen (insgesamt über 330 Höhenmeter) in der zweiten Hälfte Zeit gutmachen musste. Das hat dann auch ziemlich gut geklappt, wenngleich der Vorsprung der ersten Kilometer gegen Ende auch wieder ziemlich geschrumpft ist.

Auch meine Begleitung gibt beim Zieleinlauf alles! :)

Auch meine Begleitung gibt beim Zieleinlauf alles! 🙂

Wie ihr auf den Fotos sehen könnte, hat sich die Sonne schon früh blicken lassen. Dementsprechend heiß wurde es auf der Strecke und ich habe den ausgeteilten Schwamm dieses Mal tatsächlich ausgiebig genutzt. Die letzten drei Kilometer über den Asphalt und durch die Stadt (mit beständiger Steigung) waren dann eine ziemliche Tortur. An einen Endspurt war nicht zu denken und ich war froh, als mich meine Familie im Ziel in Empfang nahm. Überhaupt war es ein famoses Gefühl, ihre Unterstützung am Wegesrand zu erfahren. Letztendlich bin ich mit 01:55:44 ins Ziel gelaufen und war somit ca. 8 Minuten schneller als letztes Jahr und ca. 18 Minuten schneller als bei meinem ersten Halbmarathon vor zwei Jahren. Die offiziell gemessene Zeit steht zwar noch aus, doch die Erfahrung zeigt, dass es zu keinen großen Abweichungen kommen dürfte. Nun bin ich platt und werde es den Rest des Tages ruhig angehen lassen… 🙂

Im Ohr: Das Klatschen, Schreien und Anfeuern meiner famosen Familie

Run, Fatboy, Run (516)

Der letzte Lauf vor dem Halbmarathon. Nachdem wir heute nach der Arbeit noch mein Auto von der Werkstatt geholt haben (heute morgen stand ganz dezent „Abgas: Werkstatt“ auf dem Display) waren wir nicht nur knapp 600 Euro ärmer, sondern ich war auch eher spät mit meinem Lauf dran. Immerhin hatte es angenehme 16 °C und leichten Regen. Die perfekten Bedingungen also.

Welch idyllisches Laufwetter...

Welch idyllisches Laufwetter…

Distance: 6.26 km
Duration: 00:34:36
Elevation: 39 m
Avg Pace: 5:32 min/km
Avg Speed: 10.85 km/h
Heart Rate: 158 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 508 kcal

Ich bin recht zufrieden mit dem Lauf. Einzig das immer noch vorhandene Kratzen im Hals macht mich wahnsinnig, da nun auch meine Frau über Halsschmerzen klagt. Aber es sind ja nur noch drei Tage, die es durchzuhalten gilt. Oh man. Habe ich schon von den Rückenschmerzen erzählt, die mich seit gestern plagen (Seilhüpfen in meinem Alter ist wohl keine gute Idee).

Im Ohr: Radio Nukular – Episode 78: John Hughes