Run, Fatboy, Run (549)

Ein anstrengender Tag liegt hinter mir. Nicht nur hinter mir, auch hinter meinen Kids. Beide waren so platt, dass sie nicht mit laufen gehen wollten. Gerade beim Zwergofant eher ungewöhnlich. Da merkt man deutlich, dass seine neue Rolle als Schulkind doch nicht spurlos an ihm vorüber geht. Also bin ich alleine los:

Ein einsamer Läufer durch Wald und Flur...

Ein einsamer Läufer durch Wald und Flur…

Distance: 10.26 km
Duration: 00:55:51
Elevation: 87 m
Avg Pace: 5:26 min/km
Avg Speed: 11.02 km/h
Heart Rate: 157 bpm
Stride Frequency: 147 spm
Energy: 853 kcal

2018: 732 km
September: 67 km

Ich hatte zwar geplant 10 km zu laufen, doch wollte ich keine der altbekannten Strecken laufen. Also habe ich mir einen schönen Abschnitt einer 10-km-Runde rausgesucht und am Schluss die restlichen 4 km noch rauf und runter durch unser Städtchen ergänzt. War vermutlich auch nicht besser, als eine Standardstrecke zu laufen. Immerhin war ich recht schnell unterwegs und kam am Ende mit blutigem Socken zurück. Hatte ich auch schon lange nicht mehr.

Im ersten Ohr: Sneakpod #551 – Star Trek: Discovery
Im zweiten Ohr: blink-182

Nordsee 2018 #2: Wattwanderung in Dagebüll und Strand in Schlüttsiel

An unserem ersten kompletten Tag an der Nordsee, haben wir uns natürlich einer Führung durch das Wattenmeer angeschlossen. Trotz der vielen Eindrücke des Anreisetages, haben wir am Vorabend noch verschiedene Anbieter recherchiert und sind letztendlich bei Dr. Walther Petersen-Andresen gelandet. Da wir nicht wussten, wie die Kinder auf das Watt reagieren, haben wir uns für die kleine „Wattwanderung mit Krabbenfischen“ entschieden. Im folgenden Artikel findet ihr ein paar Eindrücke von der ca. dreistündigen Wanderung durch das Watt vor Dagebüll:

Das übliche Bild auf den Deichen: Schafe und Windräder

Das übliche Bild auf den Deichen: Schafe und Windräder

Weiterlesen

Die 5 schönsten und poetischsten Songtitel

In dieser Ausgabe von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG wird es wieder musikalisch. Gorana möchte von uns dieses Mal die fünf schönsten (im Sinne von poetischen) Songtitel wissen. Eine ziemlich schwierige Aufgabe, da es so viele tolle Songtitel gibt und es mir nicht immer leicht gefallen ist, den Song vom Titel zu trennen (deshalb habe ich auch auf das Einbinden von Video/Audio verzichtet). Was sagt ihr zu meiner Wahl?

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #105

Das Thema für Ausgabe #105 lautet:

Die 5 schönsten und poetischsten Songtitel

  1. „Ein sozialkritsches Schlagzeugsolo später“ von …But Alive auf „Hallo Endorphin“ (1999)
  2. „First Day of My Life“ von Bright Eyes auf „I’m Wide Awake, It’s Morning“ (2005)
  3. „I Will Follow You Into the Dark“ von Death Cab for Cutie auf „Plans“ (2005)
  4. „The World Has Turned and Left Me Here“ von Weezer auf „The Blue Album“ (1994)
  5. „Virtute the Cat Explains Her Departure“ von The Weakerthans auf „Reunion Tour“ (2005)

Run, Fatboy, Run (548)

Heute war der erste richtige Schultag. Gestern war ja nur Show. Insofern ein sehr aufregender Tag. Da es noch einmal über 30 °C hatte, bin ich heute pünktlich aus der Arbeit gegangen, um abends mit den Kids noch einen Abstecher ins Freibad zu machen. Ich glaube, das hat uns allen gut getan. Mein Kopf war dennoch extrem voll, weshalb ich mich noch zu einem kurzen Lauf aufgemacht habe.

Nun beginnen wieder die Läufe in den Sonnenuntergang...

Nun beginnen wieder die Läufe in den Sonnenuntergang…

Distance: 6.79 km
Duration: 00:36:01
Elevation: 46 m
Avg Pace: 5:18 min/km
Avg Speed: 11.31 km/h
Heart Rate: 165 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 564 kcal

2018: 722 km
September: 57 km

Ich wollte nur eine schnelle, kurze Runde drehen. Und so kam es dann auch. Mit diesem Lauf habe ich mein, nur einmal kurz nebenbei erwähntes, Laufziel von 720 km im Jahr 2018 erreicht. Im Schnitt 60 km pro Monat, was ich gerade in den Sommermonaten stets weit übertroffen habe. Das macht mich schon etwas stolz. Dennoch werde ich jetzt natürlich nicht die Füße hochlegen, sondern weiterlaufen. Wenn mir die Erkältungen keinen Strich durch die Rechnung machen, wären 1000 km famos! Ansonsten ist diese Zahl spätestens 2019 fällig… 🙂

Im ersten Ohr:  Spieleveteranen #120: International Soccer
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World

Abenteuer Kind #30: Hilfe, jetzt haben wir zwei Schulkinder!

Manche Ereignisse im Leben wiederholen sich. Manche jährlich, wie Geburtstage oder Weihnachten, andere sind dann doch ein- oder auch zweimaliger, wie zum Beispiel der erste Schultag. Nachdem wir vor zwei Jahren unser Zappelinchen auf diesem Weg begleitet haben, stand heute der erste Schultag unseres Zwergofanten auf dem Programm. Schon die Zeit davor war extrem aufregend, doch nun endlich war der große Tag gekommen:

Zum ersten Mal auf dem Weg in die Schule...

Zum ersten Mal auf dem Weg in die Schule…

Weiterlesen

Run, Fatboy, Run (547)

Schon der dritte Tag laufen in Folge. Daran könnte ich mich gewöhnen. Es wird nur nicht immer klappen. Heute jedoch musste es sein. Obwohl es eher ruhig auf der Arbeit war, war es irgendwie anstrengend. Ein seltsamer Tag. Auch der Zwergofant ist aufgeregt und nachdem ich am Vorabend der Einschulung unseres Zappelinchens laufen war, musste ich auch heute los – und das hat uns beiden gut getan:

Die letzte Seilbahnfahrt vor dem ersten Schultag... :)

Die letzte Seilbahnfahrt vor dem ersten Schultag… 🙂

Distance: 7.27 km
Duration: 00:43:21
Elevation: 60 m
Avg Pace: 5:58 min/km
Avg Speed: 10.06 km/h
Heart Rate: 148 bpm
Stride Frequency: 145 spm
Energy: 609 kcal

2018: 715 km
September: 50 km

Wir sind eine ganz ähnliche Runde gelaufen wie gestern, nur dass das Zappelinchen heute lieber zu Hause geblieben ist. Natürlich mussten wir auch wieder an der Seilbahn vorbei und der Zwergofant hat es sichtlich genossen, diese nun ganz alleine für sich zu haben (inklusive Rückholservice durch den Papa). Nun sind alle trotz Aufregung im Bett. Bei uns Eltern wird es noch etwas dauern, denn nicht nur für die Kids ist morgen ein großer Tag…

Im Ohr:  „Ach Papa, am meisten freue ich mich natürlich auf meine Schultüte!“

Media Monday #376

Wie schnell Wochenenden doch verfliegen, merkt man erst, wenn man nach einem längeren Urlaub wieder im Alltag angekommen ist. Kann es das schon gewesen sein? Vielleicht liegt es auch am herrlichen Spätsommerwetter, doch ich könnte gut und gerne noch eine Woche Freizeit gebrauchen. Schon alleine, um die etlichen Neuzugänge in meiner Sammlung (siehe Foto unten) entsprechend zu bewundern. Welche Filme ich am Wochenende gesehen habe, und noch viel mehr, erfahrt ihr in meinen Antworten auf die aktuellen Fragen des Medienjournals. Viel Spaß! 🙂

  1. Geschichten aus anderen Epochen sind teils sehr faszinierend, so wie Park Chan-wooks „Die Taschendiebin“, der im Korea der 1930er Jahre während der japanischen Besatzung spielt.
  2. Zu einem tollen Abenteuerfilm gehören für mich exotische Schauplätze wie beispielsweise in „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“.
  3. Figuren- und Set-Design bei „Valerian: Die Stadt der tausend Planeten“ sind einfach unvergleichlich/einmalig, schließlich erinnert der Film nicht von ungefähr an „Das fünfte Element“.
  4. „A Quiet Place“ hat mich regelrecht das Fürchten gelehrt, denn die Prämisse, über Geräusche Horror zu erzeugen, ist gar famos.
  5. Spiele, die wie interaktive Filme funktionieren oder alternativ Filme, die das spezifische Flair eines Spiels nachzubilden versuchen können durchaus interessant sein. Ich erinnere mich hier an „Under a Killing Moon“ aus dem Jahr 1994 (also schon uralt).
  6. „Her“ fasziniert mich allein schon von der Prämisse her, dass sich ein Mensch in ein Betriebssystem verliebt.
  7. Zuletzt habe ich das Musik-Drama „Whiplash“ gesehen und das war absolut mitreißend, weil Regisseur Damien Chazelle jede Note nahezu perfekt trifft.

Ein neues Lieblingsstück der Sammlung (mehr davon auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (546)

Nach einem Tag voll Schlemmerei und viel Rumsitzen (die Oma hat ihren Geburtstag nachgefeiert), war bei den Kids und mir der Bewegungsdrang noch groß. Also haben wir uns am Spätnachmittag noch zu einer kurzen Runde aufgemacht:

Herrliches Spätsommerwetter!

Herrliches Spätsommerwetter!

Distance: 6.43 km
Duration: 00:36:24
Elevation: 52 m
Avg Pace: 5:40 min/km
Avg Speed: 10.60 km/h
Heart Rate: 155 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 529 kcal

2018: 708 km
September: 43 km

Normalerweise nehme ich nur ein Kind zum Laufen mit, da auf zwei Kamikazeradler zu achten nicht immer ganz einfach ist. Auch heute sind wir nur knapp einem Unfall entgangen (der Pfosten ist bestimmt ganz plötzlich auf den Gehsteig gesprungen). Dafür haben wir dann bei einer Seilbahn Halt gemacht, um die Gemüter zu beruhigen. Alles in allem ein netter Lauf, der für ein wenig Puffer gesorgt hat. Die kommende Woche ist nämlich schon wieder irrsinnig voll.

Im Ohr:  „Was? Papa! Dann bist du ja fast 30 Jahre älter als ich…“

Whiplash (2014)

Was für ein herrlicher Spätsommertag doch hinter uns liegt: Morgens mit einem Lauf gestartet, haben ich den restlichen Tag im Garten verbracht, Rasen gemäht und mit Nichten, Neffen und den eigenen Kids getobt. Herrlich! Am Abend war ich dann recht durch und habe Ausschau nach einem kompakten Film gehalten – da kam „Whiplash“ mit seinen 107 Minuten gerade recht…

Whiplash (2014) | © SONY PICTURES HOME ENTERTAINMENT GmbH

Whiplash (2014) | © SONY PICTURES HOME ENTERTAINMENT GmbH

„There are no two words in the English language more harmful than good job.

Wow, was für ein intensiver Film. Ich habe schon viel über „Whiplash“ gehört und gelesen, doch mit welcher Kraft Damien Chazelle sein Debüt inszeniert, war dennoch eine Überraschung. Neben dem treibenden Tempo der Schlagzeugsoli, reißen vor allem die beiden Hauptdarsteller J.K. Simmons und Miles Teller mit, die spielen als ginge es um ihr Leben. Im Grunde wird eine recht einfache Geschichte erzählt, die man in jedes Setting hätte packen können. Solche Schüler-Lehrer-Beziehungen kennt vermutlich jeder in abgeschwächter Form, egal ob in der Schule, im Studium oder im Job mit Vorgesetzten. Das Identifikationspotenzial ist groß.

J.K. Simmons‘ Fletcher ist unfassbar in seiner Kompromisslosigkeit. Ein echter Soziopath. Und dennoch kann man Miles Tellers Andrew verstehen. Den geweckten Ehrgeiz. Das Bedürfnis nach Anerkennung. Das ist keine gesunde Beziehung, doch vermutlich ist sie genau deshalb so spannend und mitreißend. Einzig das Finale fand ich ein wenig zu wertend in seiner Aussage. Als wäre Fletchers Ansatz der richtige gewesen. Ich weiß nicht, ob ein anderer Ausstieg aus der Geschichte nicht kraftvoller gewesen wäre, so großartig das finale Schlagzeugsolo auch inszeniert ist.

Fazit

Man kann die Handschrift von Damien Chazelle eindeutig erkennen, ja selbst manche Songs erinnern an „La La Land“, selbst wenn dieser in einem ganz anderen Ton erzählt wird. Mich hat „Whiplash“ wirklich stark beeindruckt und ich kann ihn euch nur ans Herz legen, selbst wenn ihr mit Jazz nicht sonderlich viel anfangen könnt: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (545)

Auch wenn es mir schwer fiel, bin ich heute gleich morgens zum Laufen aufgebrochen. Anfangs wusste ich noch nicht welche Distanz ich angehen werde, doch dann habe ich mich für eine 10-km-Runde entschieden:

Fast schon herbstliche Luft beim Laufen...

Fast schon herbstliche Luft beim Laufen…

Distance: 10.15 km
Duration: 00:56:51
Elevation: 75 m
Avg Pace: 5:35 min/km
Avg Speed: 10.71 km/h
Heart Rate: 160 bpm
Stride Frequency: 148 spm
Energy: 829 kcal

2018: 701 km
September: 36 km

Anfangs war es noch sehr frisch (ca. 9 °C), weshalb ich schneller gelaufen bin, als ich eigentlich wollte. Ab der Hälfte der Strecke ging es dann besser, doch ich war so gut dabei, dass ich das Tempo halten konnte.

Im ersten Ohr:  FatBoysRun – Episode 133: UTMB
Im zweiten Ohr: blink-182