Run, Fatboy, Run (576)

Im Moment ist wohl die stressigste Zeit des Jahres. Nicht nur im Job, sondern auch privat gibt es viel zu viele Termine und das alles unter einen Hut zu bringen, ist gar nicht so einfach. Eigentlich war ich heute nach der Arbeit auch platt, doch wollte ich nicht auf einen Lauf im letzten Licht des Tages verzichten:

Ein Lauf im letzten Licht des Tages...

Ein Lauf im letzten Licht des Tages…

Distance: 10.06 km
Duration: 00:58:26
Elevation: 73 m
Avg Pace: 5:48 min/km
Avg Speed: 10.33 km/h
Heart Rate: 164 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 844 kcal

2018: 990 km
November: 63 km

Ich war heute viel schneller unterwegs, als eigentlich geplant. Deutlich schneller zumindest als bei den letzten Läufen. Nun fehlen nur noch 10 km bis zu meinem großen Ziel. Mal sehen, ob ich es morgen schon knacke… 🙂

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 522
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World, blink-182

The Marvelous Mrs. Maisel – Season 1

Wieder einmal war ich auf der Suche nach einer neuen Serie. Zwar stehen im Regal noch ein paar größere Brocken, doch wollte ich mich momentan nicht über mehrere Staffeln an eine Serie binden. Da ich kürzlich von „Tom Clancy’s Jack Ryan“ positiv überrascht wurde, ist die Wahl mit „The Marvelous Mrs. Maisel – Season 1“ auf eine weitere Amazon-Produktion gefallen. Für mich ein wahrer Glücksgriff, denn die Serie sticht nahezu alles aus, was ich in letzter Zeit gesehen haben…

The Marvelous Mrs. Maisel – Season 1 | © Amazon Prime Video

The Marvelous Mrs. Maisel – Season 1 | © Amazon Prime Video

Ein neuer Hit der „Gilmore Girls“-Autorin

Die Serie ist mir schon öfter untergekommen und speziell die Tatsache, dass sich Amy Sherman-Palladino dafür verantwortlich zeichnet, hat mich neugierig gemacht. Die kürzliche Besprechung im Sneakpod war dann der endgültige Auslöser, auch wirklich einmal reinzuschauen. Und was soll ich sagen? Ich bin so begeistert wie schon lange nicht mehr. Selbst das gehypte und erst kürzlich geschaute „Westworld“ oder die positive Überraschung „Jack Ryan“ können damit nicht mithalten. Natürlich ist ein Vergleich über Genres hinweg schwierig, doch liest man von den anderen aktuellen Serien so viel und von „The Marvelous Mrs. Maisel“ verhältnismäßig wenig. Dabei ist es solch eine moderne, relevante und verdammt unterhaltsame Serie, dass ich nicht genug lobende Worte über sie verlieren kann.

Die Serie behandelt viele Themen: Man kann sie als klassische Aufstiegsgeschichte im Comedy-Bereich lesen, als Emanzipationsdrama, als jüdische Familiengeschichte oder als Komödie. Es steckt unglaublich viel in „The Marvelous Mrs. Maisel“ und doch sind es am Ende die Charaktere und die Dialoge, welche die Serie so besonders machen. Auch der Stil Amy Sherman-Palladinos ist unverkennbar, wenngleich die Serie in ihren Themen und auch der Inszenierung noch einmal drei Stufen erwachsener wirkt als z.B. „Gilmore Girls“. Hinzu kommen die fantastischen Schauspieler: Angefangen bei Rachel Brosnahan als titelgebende Comedienne Midge Maisel über Alex Borstein als Comedy-Club-Managerin Susie Myerson bis hin zu Tony Shalhoub als Midges Vater – die Besetzung ist einfach großartig!

Ich liebe auch die Inszenierung der 1950er Jahre, die mit Leichtigkeit mit der famosen Darstellung aus „Mad Men“ mithalten kann. Es gibt wunderbare Montagen, die mit zeitgenössischer Musik unterlegt werden und man hat das Gefühl, einer lebhaften Zeit des Umbruchs beizuwohnen. Natürlich bewegen wir uns stets in einer Upper-Class-Welt, was stets selbstironisch aufgenommen wird und einen schönen Kontrast zu den wunderbar modern wirkenden Stand-up-Einlagen bildet. Als einzigen Kritikpunkt würde ich die nahezu komplett fehlende Charakterisierung der Beziehung zwischen Midge und ihren Kindern sehen. Diese wirken stets nur wie Kulisse. Aber vielleicht ist das auch Absicht und entspricht der portraitierten Gesellschaft.

Fazit

Auch wenn ich schon vermutet hatte, dass mir „The Marvelous Mrs. Maisel“ gefallen wird, so hätte ich doch nicht damit gerechnet, wie großartig die Serie tatsächlich ist. Die acht Episoden vergehen wie im Flug und ich hätte am liebsten noch viel mehr Zeit mit Midge, Susie und Co. verbracht. Die Serie wurde jedoch bereits um mindestens zwei Staffeln verlängert, worüber ich mich sehr freue. Solltet ihr dieses Jahr nur eine neue Serie schauen, dann gebt dieser hier eine Chance, auch wenn sie oft unter dem Radar läuft. Einfach nur großartig: 10/10 (9.5) Punkte.

Prädikat: Lieblingsserie

Run, Fatboy, Run (575): Spezialausgabe

Jetzt beginnt fraglos die Zeit, in der auch ich mich zum Laufen aufraffen muss. Wenn ich abends nach Hause komme ist es dunkel, draußen ist es nass und kalt, drinnen warm, die Kids wollen mit mir spielen und das Essen ist in greifbarer Nähe. Doch ich wäre kein Läufer, wenn ich mich (unter innerem Zetern) davon abhalten ließe…

Komplett allein über die nebligen Felder. Gruuuuslig.

Komplett allein über die nebligen Felder. Gruuuuslig.

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Abenteuer Kind #31: Endlich sechs Jahre alt!

Der diesjährige Geburtstag unseres Zwergofanten hatte, speziell für ihn, einen ganz besonderen Stellenwert. Seit seiner Einschulung im September haderte er immer ein wenig damit, dass er der Jüngste ist. Immerhin wird er schon auf Kindergeburtstage von Siebenjährigen eingeladen. Doch gestern war es endlich soweit und er konnte seinen lang erwarteten sechsten Geburtstag feiern… 🎉

Die Ruhe vor dem Sturm am Geburtstagsmorgen...

Die Ruhe vor dem Sturm am Geburtstagsmorgen…

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Media Monday #385

Heute haben wir den sechsten Geburtstag unseres Zwergofanten gefeiert. Entsprechend turbulent ging es bei uns zu. Inzwischen ist das größte Chaos beseitigt und die Kinder bauen Lego. Der perfekte Zeitpunkt also, um die aktuellen Fragen des Medienjournals zu beantworten. Bevor ich mich jedoch diversen Filmen, Serien und Büchern widme, möchte ich euch meinen Artikel „Nordsee 2018 #5: Bootstour zu den Seehundbänken vor der Hallig Hooge“ ans Herz legen, den ich diese Woche endlich veröffentlicht habe… 🙂Media Monday #385

  1. Jetzt, wo dann offiziell wieder die Karnevals-Saison gestartet ist hat das auf mein Leben keinen, aber auch absolut keinen Einfluss.
  2. Exzessives CGI (Computer Generated Imagery) taucht ja auch gefühlt in jedem zweiten Film auf, wobei das oft gar nicht wirklich nötig wäre.
  3. Ob als Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk, über Bücher freue ich mich eigentlich immer, denn dann kann ich Entdeckungen wie „The Three-Body Problem“ machen.
  4. In Sachen Fantasy liegt „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ bei mir ganz weit vorn, schließlich hat Peter Jackson Mittelerde für mich filmisch perfekt eingefangen.
  5. Etwas als „nerdig“ zu bezeichnen ist für mich fast schon ein Kompliment (auch wenn der Begriff inzwischen schon sehr inflationär gebraucht wird).
  6. „In eisige Höhen: Das Drama am Mount Everest“ gehört meines Erachtens in jedes Bücherregal, immerhin hat Jon Krakauer darin ein nur allzu menschliches Drama bis ins Detail beschrieben.
  7. Zuletzt habe ich mit meinen Kindern „Asterix und Kleopatra“ gesehen und das war ein toller Filmabend, weil wir alle drei unglaublich viel Spaß mit dem Film hatten.

Run, Fatboy, Run (574)

Nachdem ich heute lange hin- und herüberlegt habe, ob ich denn laufen gehen soll, hat es sich recht spontan ergeben: Für die morgen fällige Geburtstagstagstorte haben wir noch Sahne gebraucht. Also habe ich kurzerhand meinen Laufrucksack der Trinkblase entledigt und mich auf den Weg gemacht:

Ein Lauf durch den herbstlichen Wald...

Ein Lauf durch den herbstlichen Wald…

Distance: 8.70 km
Duration: 00:52:28
Elevation: 74 m
Avg Pace: 6:02 min/km
Avg Speed: 9.95 km/h
Heart Rate: 158 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 739 kcal

2018: 971 km
November: 44 km

Eigentlich wollte ich nur eine kurze Runde gehen, doch der herbstliche Wald hat gelockt. Schneller als gewollt war ich letztendlich auch unterwegs. Der Hals kratzt immer noch. Aber wird mich schon nicht niederstrecken. Ansonsten fühle ich mich aktuell eigentlich recht gut. Achja, die Sahne ist übrigens auch irgendwann zu Hause angekommen… 😉

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 139: Fußexperte Björn Gustafsson
Im zweiten Ohr: blink-182, Rockstah, Jimmy Eat World

Asterix und Kleopatra – OT: Astérix et Cléopâtre (1968)

Ein volles Wochenende samt Geburtstagsfeier liegt vor uns. Frau bullion hat die Gelegenheit genutzt und sich davor noch einen Abend abgesetzt. Für den Rest der Familie bedeutet das natürlich einen weiteren Filmabend. Somit sind wir recht zeitnah in den Genuss von „Asterix und Kleopatra“ gekommen, worüber sich alle verbliebenen Zuschauer sehr gefreut haben…

Asterix und Kleopatra (1968) | © STUDIOCANAL

Asterix und Kleopatra (1968) | © STUDIOCANAL

Endlich ein filmgewordener Asterix-Comic

Es ist fast schon unglaublich, was für einen Qualitätssprung die Reihe seit „Asterix der Gallier“ gemacht hat. Seit diesem ersten Film war nur ein Jahr vergangen und doch fängt die, inzwischen auch schon 50 Jahre alte, Fortsetzung die Comic-Vorlage so viel besser ein. Angefangen beim Zeichenstil und dem Timing der Animationen, bis hin den typischen Elementen der Comic-Reihe: Hier stimmt einfach alles bzw. schon deutlich mehr, als noch beim ersten Film. Auch die Kinder haben bei „Asterix und Kleopatra“ deutlich mehr laut gelacht, was letztendlich auch mich stärker mitgerissen hat.

Ich konnte mich aus meiner eigenen Kindheit noch an viele Szene erinnern und besonders die Songs waren mir noch im Ohr. Wenn ich aus heutiger Sicht die Handlung betrachte, so fällt die stetige Überlegenheit und Unbesiegbarkeit der Gallier natürlich stark auf. Als Kind hat mich das nicht gestört und tatsächlich wird dieses Element gar wunderbar offensiv und mit viel Humor erzählt (z.B. der wiederholte Angriff auf die Piraten). Dies macht wohl auch viel vom Charme der Reihe aus und erinnert mich inzwischen etwas an die Dynamik in Bud-Spencer- und Terence-Hill-Filmen.

Fazit

Wir drei hatten wirklich enorm viel Spaß mit „Asterix und Kleopatra“. Die Kinder waren danach total aufgedreht und hätten am liebsten schon den nächsten Teil eingelegt. Doch, wie schon erwähnt, steht uns ein anstrengendes Wochenende bevor. Den nächsten Teil („Asterix erobert Rom“) habe ich als den stärksten in Erinnerung und freue mich deshalb schon sehr auf unseren nächsten Filmabend: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (573)

Auch wenn ich mich in den letzten Tagen ziemlich angeschlagen gefühlt habe, wollte ich heute doch laufen gehen. Immerhin habe ich gestern schon ausgesetzt. Aber das bisschen Kratzen im Hals wird mich schon nicht niederstrecken. So zumindest mein Gedanke, bevor ich in den Feierabendlauf aufgebrochen bin…

Ein Lauf zur blauen Stunde...

Ein Lauf zur blauen Stunde…

Distance: 7.38 km
Duration: 00:46:08
Elevation: 52 m
Avg Pace: 6:14 min/km
Avg Speed: 9.60 km/h
Heart Rate: 151 bpm
Stride Frequency: 146 spm
Energy: 643 kcal

2018: 963 km
November: 35 km

Um nicht über das Ziel (einfach ein wenig bewegen) hinauszuschießen, habe ich es so langsam angehen lassen, wie schon lange nicht mehr. Dies sieht man auch am für mich extrem niedrigen Puls. Morgen will ich eigentlich auch noch einmal raus. Ich hoffe mal, dass mein Körper das auch so sieht… 😉

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 139: Fußexperte Björn Gustafsson
Im zweiten Ohr: blink-182

Die 5 besten Musikfilme

Nach den Horror-Wochen wird es wieder musikalisch. Ich kann gar nicht glauben, dass Gorana die Frage nach den besten Musikfilmen bisher noch nicht gestellt hat. Da ich das Genre liebe, war diese Ausgabe von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG für mich gar nicht so einfach zu lösen. Was haltet ihr von meiner Wahl? 🎶🎞️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #112

Das Thema für Ausgabe #112 lautet:

Die 5 besten Musikfilme

  1. „Almost Famous“ (2000) – Ich liebe diesen Film. Ich liebe die Stimmung, die Charaktere und die Musik. Und besonders die „Tiny Dancer“-Szene.
  2. „Dr. Horrible’s Sing-Along Blog“ (2008) – Ist es eine Serie? Ist es ein Film? Ist es ein Projekt? Völlig egal, denn Joss Whedons durchgeknalltes Musical gehört mit zum Besten, was das Genre zu bieten hat.
  3. „Mary Poppins“ (1964) – Der Klassiker in der Runde. Natürlich von Disney, mit tollen, einprägsamen Songs und Zeichentrick-Sequenzen.
  4. „Moulin Rouge!“ (2001) – Baz Luhrmanns Meisterwerk unter den modernen Musicals. Einfach großartig mit Neuinterpretationen bekannter Pop-Songs. Ein audiovisueller Rausch.
  5. „Once“ (2006) – Hier hätte ich auch die thematischen Nachfolger „Can a Song Save Your Life?“ und „Sing Street“ nennen können, doch John Carneys erster Musikfilm überzeugt gerade durch seinen ungeschliffenen Charme und die unglaublichen Songs. Großartig!

Run, Fatboy, Run (572)

Frau bullion ist erkältet, die Arme. Aber so richtig. Ich rechne jede Sekunde damit, dass auch ich keine Stimme mehr habe und von Husten und Schnupfen gebeutelt werde. Was also tun in dieser verzweifelten Lage? Laufen solange es noch geht…

Einsam durch die nächtliche Stadt...

Einsam durch die nächtliche Stadt…

Distance: 7.06 km
Duration: 00:41:49
Elevation: 49 m
Avg Pace: 5:55 min/km
Avg Speed: 10.13 km/h
Heart Rate: 152 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 607 kcal

2018: 955 km
November: 28 km

Nach der Arbeit ist es jetzt komplett dunkel draußen. Also ein Nachtlauf. Obwohl ich es nicht mag, die vielen Klamotten und Equipment (sprich Lampen) mitzuschleppen, so bin ich in der Dunkelheit doch auch ganz gerne unterwegs. Das hat etwas. Dennoch werden die Umfänge geringer werden, schon alleine weil ich nicht so komplett auf Felder und den Wald ausweichen will. Dennoch rechne ich mit weiterhin drei Läufen pro Woche. Nur noch 45 km.

Im Ohr: Spieleveteranen #124: Lockere Zeitschriften-Antworten