Da es dem Zwergofanten heute früh nicht so gut ging, war die Nacht viel früher vorbei, als ich mir das vorgestellt hatte. Somit war ich zwar nicht sonderlich erholt, aber kam (nach einem reichhaltigen Frühstück) auch deutlich früher zum Laufen… 🏃♂️
Der lange Weg hat sich gelohnt: Ich liebe diese Strecke!
Distance: 12.71 km Duration: 01:16:50 Elevation: 196 m Avg Pace: 6:02 min/km Avg Speed: 9.9 km/h Heart Rate: 162 bpm Stride Frequency: 152 spm Energy: 1075 kcal
2020: 381 km April: 127 km
Da ich die letzten Male recht schnell unterwegs war, hatte ich mir für heute einen langen, langsamen Lauf vorgenommen. Außerdem wollte ich einmal wieder abseits der nur allzu bekannten Wege laufen, weshalb ich mich nach langer Zeit einmal wieder zum Alten Kanal aufgemacht habe. Ich liebe diese Strecke, nur leider ist der Hin- und Rückweg ziemlich anstrengend was die Anstiege angeht. Macht aber nix. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Lauf und staune über meine Kilometer im April. 🤩
Home-Office-Woche #6 geht zu Ende. Wirklich erst die sechste Woche? Oder schon? Auf jeden Fall war sie höllisch anstrengend. Auch für die Kinder. Ein Filmabend war somit mehr als angesagt. Heute habe ich wieder einmal den Kids die Wahl überlassen und da sie sich nicht entscheiden konnten, haben wir letztendlich zwischen den beiden Favoriten gelost. Mit dem Gewinner „Arlo & Spot“ (und dem zugehörigen Kurzfilm „Sanjay’s Super Team“) waren dann glücklicherweise auch alle zufrieden… 🦕🦖
Leider ist „Arlo & Spot“ ziemlich untergegangen. Auch die Kritiken sind, für Pixar-Verhältnisse, recht durchwachsen. Selbst die Produktionsgeschichte des Films ist ziemlich holprig. Und das Ergebnis? Ich kann für meine ganze Familie sprechen, wenn ich sage, dass wir mehrfach gestaunt, gelacht und vor allem geweint haben. Also zumindest der Zwergofant und ich. „Arlo & Spot“ erzählt eine ziemlich geradlinige und scheinbar nur wenig innovative Geschichte. Dabei sieht der Film atemberaubend gut aus, die Charaktere sind wunderbar animiert und die emotionale Wirkung ist einfach auf den Punkt. Subjektiv betrachtet konnte mich der Film voll und ganz packen und ich war in jedem Moment mittendrin.
Wenn ich objektiv auf „Arlo & Spot“ blicke, dann kommen mir etliche Szenen aus anderen Filmen bekannt vor. Typische Motive sind eindeutig Filmen wie „Der König der Löwen“ oder „In einem Land vor unserer Zeit“ entliehen und selbst die famose Inszenierung erinnert an ihre Vorbilder. Dafür gelingt es dem Film an anderen Stellen zu überraschen, wie wenn sich Arlo, zum Beispiel, mit einer Tyrannosaurus-Familie anfreundet. Und habe ich schon erwähnt wie unfassbar gut „Arlo & Spot“ aussieht? Einfach traumhaft schön. Bilder zum darin Versinken, gerade in 3D.
„Papa, das ist der traurigste Film, den ich je gesehen habe.“
– Der Zwergofant
Fazit
Nach all den durchwachsenen Kritiken war ich von „Arlo & Spot“ doch äußerst positiv überrascht. Er bietet nicht nur viel Spaß und ist ein großes Abenteuer, nein, er weiß auch emotional mitzureißen. Ein wahrlich gelungener Filmabend für die gesamte Familie: 8/10 Punkte.
Lange ist es her, dass ich mir zuletzt einen Kurzfilm angeschaut habe. Das liegt wohl auch daran, dass der letzte Pixar-Film bereits (zu) lange zurückliegt. Heute war es jedoch soweit und die Wahl des Zwergofanten ist auf „Arlo & Spot“ gefallen. Da durfte der zugehörige Kurzfilm „Sanjay’s Super Team“ natürlich nicht fehlen… 🦸♂️🦸♀️
Pixar-Kurzfilme überzeugen meist entweder durch ihre famose Technik, ihren Humor oder ihren emotionalen Eindruck. „Sanjay’s Super Team“ fällt am ehesten in die letzte Kategorie. Klar, die Technik ist auch famos, doch letztendlich bleibt es eine emotionale Geschichte zwischen einem Vater und seinem Sohn. Diesen Aspekt mochte ich sehr, gerade weil ein wahrer Kern zugrunde liegt. Die Action-Szenen dazwischen waren zwar nett anzusehen, aber doch letztendlich ein wenig eintönig und redundant zu vielfach gesehenen Superhelden-Klischees. Da hätte ich mir mehr Interaktion zwischen Vater und Sohn gewünscht.
Fazit
Ich fand „Sanjay’s Super Team“ durchaus nett anzusehen, aber weit nicht so bezaubernd wie andere Kurzfilme des Animationsstudios. Die Geschichte hinter der Geschichte ist für mich dabei die interessantere: 7/10 Punkte.
Die letzten paar Tage im Home Office haben sich ziemlich arbeitsam und stressig gestaltet. Ich wäre so langsam wirklich urlaubsreif. Haha. Da dies momentan keine Option ist, bin ich eben laufen gegangen… 🏃♂️
Strahlender Sonnenschein und ein fieser Wind
Distance: 7.07 km Duration: 00:37:31 Elevation: 49 m Avg Pace: 5:18 min/km Avg Speed: 11.3 km/h Heart Rate: 178 bpm Stride Frequency: 150 spm Energy: 604 kcal
2020: 368 km April: 115 km
Da ich bereits beim letzten Lauf recht schnell unterwegs war, habe ich mich heute noch einmal gesteigert. Wird Zeit, dass ich wieder (oder überhaupt einmal) dahin komme, meine kurzen Läufe schnell zu laufen und die langen am Wochenende eher langsam. Der Soundtrack zum Lauf war übrigens mehr als passend:
So, mit 115 km könnte ich eigentlich die Füße hochlegen (wäre für meinen Fuß vielleicht auch besser), aber mich zieht es momentan extrem raus. Ohne die Bewegung würde ich momentan a) nur noch zunehmen und b) wahnsinnig werden. 🤪
Nachdem es letzte Woche mit unseren liebsten Reisezielen in die wirkliche Welt ging, widmen sich Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute einem meiner liebsten Genres, nämlich dem Fantasy-Film. Mich auf nur fünf Werke zu beschränken war wahrlich nicht einfach, doch ich habe versucht, einen gelungenen Mix zu finden. Ist etwas für euch dabei? 🐲
Das Thema für Ausgabe #172 lautet:
Die 5 besten Fantasy-Filme
„Der Herr der Ringe“ (2001-2003) & „Der Hobbit“ (2012-2014) – Natürlich müssen Peter Jacksons Mittelerde-Filme auf diese Liste. Und ja, beide Trilogien. Die ursprüngliche Reihe trage ich für immer ganz nah an meinem Herzen, doch auch die Prequel-Trilogie ist mir über die Jahre ans Herz gewachsen. Und das sagt schon alles aus, was man über meine Beziehung zu den Filmen wissen muss. 💕
„Die Monster AG“ (2001) – Bei diesem Film habe ich lange überlegt, ob er wirklich auf diese Liste gehört. Klassische Fantasy sieht schließlich anders aus. Allerdings: Was ist phantastischer als eine Welt voller Monster, die Kinder erschrecken, um Energie zu erzeugen? 👹
„Die unendliche Geschichte“ (1984) – Diese Roman-Verfilmung gehört unbedingt auf meine Liste. Nicht weil es eine sonderlich gute Adaption wäre, sondern weil es mein erster großer Fantasy-Film war, der bei mir eine unglaubliche Begeisterung für das Genre geweckt hat. 🐴🐢
„Pans Labyrinth“ (2006) – Neben all den großen, epischen und heldenhaften Geschichten, gibt es auch die düstere Seite von Fantasy. Diese wird in Guillermo del Toros düsterem Märchen perfekt abgedeckt. Solch ein grausamer und zutiefst berührender Film. 😢
„Willow“ (1988) – Vor „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ war diese George-Lucas-Produktion zweifellos mein liebster Fantasy-Film. Das mag auch daran liegen, dass die Geschichte zwar stark von Tolkien inspiriert ist, aber doch genügend Eigenständigkeit besitzt. Leider war die Fortsetzung in Romanform ein echter Reinfall. Meiner Liebe zu „Willow“ hat dies aber keinen Abbruch getan. 🐉
Kann es in der aktuellen Situation eine bessere Serie geben als diese? Um das Großprojekt „Downton Abbey“ bin ich schon lange herumgeschlichen und jetzt schien mir der richtige Zeitpunkt gekommen zu sein. Gut, dass ich gewartet hatte! Diese Serie bietet einfach den perfekten Eskapismus in Zeiten der Corona-Krise. Wenn ihr also für die nächsten paar Wochen in die Vergangenheit abtauchen wollt, in der ganz andere Probleme (von der Episode mit der Spanischen Grippe einmal abgesehen) herrschten, dann ist diese Historienserie perfekt für euch… 🏰
Halten wir es kurz: Da meine Frau heute arbeiten musste (Notbetreuung als Lehrerin) hatte ich heute früh die Kids allein. Somit habe ich mich mittags nur zu einer kurzen und schnellen Runde aufgemacht, um schnell wieder zu Hause zu sein… 🏃♂️
Ein kurzer, schneller und windiger Mittagslauf
Distance: 7.14 km Duration: 00:39:23 Elevation: 44 m Avg Pace: 5:31 min/km Avg Speed: 10.9 km/h Heart Rate: 180 bpm Stride Frequency: 150 spm Energy: 591 kcal
2020: 361 km April: 108 km
Entsprechend schnell war ich heute unterwegs und habe meinen Pace am Ende bis auf 5:03 min/km steigern können. Dafür hat mein Pulsgurt wieder verrückt gespielt. Irgendwas ist halt immer. Übrigens habe ich heute zum ersten Mal meine neuen Laufschuhe ausgeführt, was sich ungewohnt aber gut angefühlt hat:
Sonst gibt es nur wenig zu berichten. Ich war schnell, die Kids haben es zu Hause gut alleine ausgehalten und 10 Minuten nach dem Lauf saß ich frisch geduscht wieder am Rechner. 💪
Morgen starte ich in die sechste Home-Office-Woche und das alles fühlt sich immer mehr an wie ein Traum. A propos Traum: Ich träume momentan extrem intensiv und sehr wirres Zeug. Meist hat es etwas mit der Arbeit zu tun. Das ist dann wohl dieses Unterbewusstsein. Ansonsten ist das Wochenende wieder viel zu schnell vergangen. Wir haben einen Social-Distancing-Geburtstag über den Gartenzaun gefeiert und die restliche Zeit ist von diversen Aktivitäten gefressen worden. Ein paar davon findet ihr in meinen Antworten auf die Fragen des Medienjournals. Bleibt gesund! 💙💚💛
Im Moment scheint es mir fast als wären wir mit der COVID-19-Situation an einem kritischen Punkt angekommen und die nächsten Wochen werden zeigen, inwiefern wir als Gesellschaft verantwortlich mit den neu gewonnen Freiheiten umgehen können (oder ober wir direkt zurück auf Start gehen müssen).
Wenn ich einmal näher drüber nachdenke, dass ich unseren Sommerurlaub wohl stornieren werde, und er sich nicht unter den besten Reiseziele eingliedern wird, dann bin ich wirklich traurig. 😢
Etwas anderes als Gold sollte man tunlichst nicht auf die Goldwaage legen, schließlich ist es eine Goldwaage.
Was ich in den letzten Wochen (für mich) entdeckt habe ist mich jeden Tag in irgendeiner Form zu bewegen, sei es Laufen, Radfahren, Spazieren gehen oder Inline skaten (siehe Foto unten).
Ein Filmabend mit der Familie vermag mich eigentlich immer zu begeistern, doch leider war „Playmobil: Der Film“ dann doch recht schwach.
Ansonsten wäre es doch toll, wenn wir für unsere Gesellschaft, das Klima und die Natur aus dieser Situation lernen würden.
Zuletzt habe ich den Dokumentarfilm „Unbreakable: The Western States 100“ (zurzeit kostenlos aus YouTube) gesehen und das war unglaublich motivierend und mitreißend, weil die Leistung der Läufer gigantisch ist und ich heute gleich laufen gehen musste, um die 100 km im April vollzumachen.
Meine über 20 Jahre alten Inline Skates fahren immer noch (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):
Nachdem ich gestern erst den Dokumentarfilm „Unbreakable: The Western States 100“ gesehen habe, war ich heute morgen sehr motiviert selbst laufen zu gehen. Zumindest bis ich das trübe Wetter gesehen habe. Es war stellenweise sogar richtig kalt. Aber sei es drum. Ich hatte mir vorgenommen die 100 km im April vollzumachen und dieses Ziel wollte ich umsetzen… 💯💪
Heute ein wenig mehr Trail-Lauf als sonst
Distance: 13.68 km Duration: 01:24:06 Elevation: 181 m Avg Pace: 6:09 min/km Avg Speed: 9.7 km/h Heart Rate: 158 bpm Stride Frequency: 150 spm Energy: 1133 kcal
2020: 354 km April: 100 km
Inspiriert vom gestrigen Film habe ich mich in eher trailige Gefilde begeben und bin ordentlich die Hügel rauf und runter gerannt. Mit gut 180 Höhenmetern habe ich, für meine Verhältnisse, einiges angesammelt. Eine stark abfallende Passage bin ich sogar im Sprunglauf angegangen und konnte mich für ein paar Sekunden wie Kilian Jornet fühlen. Toll! Vielleicht sollte ich wirklich einmal über Trailschuhe nachdenken, denn die groben Steine waren an der Sohle nicht angenehm. Mein Puls war heute auf normalem Niveau. Vielleicht hat die Reinigung der Kontakte des Pulsgurtes doch etwas gebracht. Nun stehen im April 100 km auf der Uhr, worüber ich sehr froh bin.
Nach einem Social-Distancing-Geburtstag, den wir getrennt durch einen Gartenzaun gefeiert haben, stand abends ein Dokumentarfilm auf dem Programm, den ich schon lange sehen wollte: Von „Unbreakable: The Western States 100“ hatte ich schon häufiger im von mir seit 197 Episoden geschätzten FatBoysRun-Podcast gehört. In einer ihrer letzten Ausgaben haben sie erwähnt, dass Journeyfilm ihre Doku kostenfrei auf YouTube zur Verfügung stellt. Der perfekte Zeitpunkt also, den lang gehegten Wunsch einer Sichtung in die Tat umzusetzen… 🏃♂️
Vor 12 Jahren habe ich mehr oder weniger ernsthaft mit dem Laufen begonnen. Seitdem habe ich jeden Lauf, vom ersten bis zum aktuell 687. Lauf, hier im Blog festgehalten. Seit 2008 bin ich 5.569 km gelaufen und war knapp 552 Stunden (oder 23 Tage) auf den Beinen. Ich liebe das Laufen und als ich letztes Jahr aufgrund meines verletzten Sprunggelenks fast sechs Monate pausieren musste war das wirklich hart. Ich bin kein großes Lauftalent, doch ich habe Spaß daran, mich draußen in der Natur zu bewegen. Vom Ultra-Running bin ich weit entfernt, doch kann ich die Faszination daran gut nachvollziehen. Auch ich liebe die kleinen Waldwege mit ihren fiesen Steigungen und das immerwährende Vorankommen, alleine durch die Kraft des eigenen Körpers. J.B. Benna gelingt es wunderbar, dieses Gefühl einzufangen.
Neben den Bildern und der Struktur des Films, stechen besonders die Charaktere der vier porträtierten Läufer hervor. Anton Krupicka und Kilian Jornet dürften jedem bekannt sein, der sich auch nur ein wenig für die Laufszene interessiert. Von Hal Koerner und Geoff Roes hatte ich zuvor allerdings noch nicht gehört. Der unterschiedliche Hintergrund der vier Läufer ist mindestens ebenso interessant, wie das Ultra-Rennen an sich. Wenn ihr euch nun dafür interessiert, wie der Western States 100 im Jahr 2010 letztendlich ausgegangen ist, dann schaut euch den Film ab besten gleich selbst an:
Fazit
Man sollte ein Faible für den Laufsport haben, wenn man „Unbreakable: The Western States 100“ etwas abgewinnen will. Ansonsten mögt ihr dieses Vorhaben im Spannungsfeld zwischen verrückt und langweilig einordnen. Für mich als Hobbyläufer hat der Dokumentarfilm jedoch alle Knöpfe gedrückt und ich freue mich jetzt schon auf meinen kurzen Lauf morgen früh. Dabei werde ich bestimmt an Tony, Kilian, Hal und Goeff denken: 9/10 Punkte.