Run, Fatboy, Run (425): Spezialausgabe

Nachdem ich letztes Wochenende eine Halbmarathon-Distanz im Training gelaufen bin, war ich nicht mehr laufen. Montag und Dienstag waren meine Beine zu schwer, dann folgte eine Impfung und schon war die Woche vorbei. Also habe ich mich heute gleich früh morgens aufgemacht, um einen bewusst langsamen Lauf anzugehen. Mein Ziel war es, den Puls einmal deutlich unter 170 bpm zu halten, was tatsächlich gar nicht so einfach war. Letztendlich lag der Schnitt bei 164 bpm, wofür ich schon ganz schön auf die Bremse treten musste. Langsamer wäre schwierig geworden, aber vermutlich muss ich auch das einfach trainieren. Bisher bin ich immer alles gelaufen, was geht.

Distance: 15.08 km
Duration: 01:33:00
Elevation: 106 m
Avg Pace: 6:10 min/km
Avg Speed: 9.73 km/h
Heart Rate: 164 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 1310 kcal

Für die letzten 25 Läufe habe ich ziemlich genau ein halbes Jahr benötigt, was deutlich die krankheitsbedingten Laufpausen des Winterhalbjahres aufzeigt. Dennoch bin ich ganz gut dabei und war dieses Jahr schon häufiger laufen als letztes Jahr um diese Zeit:

2008 2009 2010 2011 2012
Länge 130,60 143,53 382,31 426,62 291,15
Laufzeit 15:32:00 15:37:00 38:48:45 41:55:03 28:39:25
kCal 12.416 11.838 32.184 33.147 22.415
min/km 7:05 6:31 6:05 5:53 5:54
2013 2014 2015 2016 2017
Länge 388,03 319,01 243,70 670,52 198,73
Laufzeit 39:02:57 31:23:04 24:24:25 63:12:58 19:42:51
kCal 29.878 24.563 18.930 54.316 16.438
min/km 6:02 5:54 06:00 05:39 5:57
Gesamt
Länge 3.194,21
Laufzeit 318:18:27
kCal 256.125
min/km 5:58

Passend zum Ende der Fastenzeit kann ich festhalten, dass ich dieses Jahr bereis 30 Tafeln Schokolade bzw. 69 Flaschen Bier runtertrainiert habe. A propos Fastenzeit: In Ausgabe 415 schrieb ich ja, dass ich bei 86,1 kg (bei 1,92 m Körpergröße) gestartet bin und gerne auf 79 bis 81 kg runter wollte. Letztendlich bin ich durch den Verzicht auf Süßigkeiten, Alkohol und Fleisch bei 81,2 kg gelandet, sprich ich habe exakt 4,9 kg abgenommen. Das Ziel ist somit knapp verfehlt, doch werde ich jetzt ohnehin nicht wieder in die Vollen gehen, sondern versuchen insgesamt bewusster zu essen und speziell die gefährliche Schokolade abends vor dem Fernseher wegzulassen. So zumindest der Plan. Das erste Bier hat mir vorgestern (ja, wir haben die Fastenzeit vorzeitig beendet) auf jeden Fall ausgezeichnet geschmeckt… 🙂

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 80: Interview Steve Auch
Im zweiten Ohr: Nerdtalk Episode 473

Run, Fatboy, Run (424)

Eigentlich wollte ich heute gleich wieder früh morgens laufen gehen, doch meine Kinder haben gestreikt und wollten nicht mit einkaufen gehen. Somit bin ich dann doch erst zur Mittagszeit losgekommen, was mich jedoch nicht von meinem Plan abgehalten hat, zum ersten Mal in diesem Jahr die Halbmarathon-Distanz anzugehen.

Das Wetter war zu Beginn noch recht angenehm, doch spätestens ab der Hälfte wurde es so richtig heiß – auch wenn das Thermometer offiziell nur 16 °C anzeigte. Vielleicht lag es auch am Trinkrucksack, der meinen Rücken  zusätzlich erwärmte. Wie dem auch sei, die neu entdeckte Strecke war größtenteils wirklich schön und gut zu laufen:

Distance: 21.28 km
Duration: 02:11:58
Elevation: 182 m
Avg Pace: 6:12 min/km
Avg Speed: 9.68 km/h
Heart Rate: 171 bpm
Stride Frequency: 147 spm
Energy: 1893 kcal

Im Vergleich zu meinem letzten Halbmarathon im Wettkampf war ich nur geringfügig schneller. Wenn man die deutlich einfachere Strecke bedenkt, dann vermutlich sogar eher langsamer. Tatsächlich bin ich im Moment auch einfach nur froh, wieder zu Hause angekommen zu sein, denn alles ab dem sechzehnten Kilometer war einfach nur schmerzhaft. Schon faszinierend, was so läppische sechs Kilometer mehr doch ausmachen. Ich weiß nun, dass ich wieder mehr längere Distanzen laufen muss, um hier in Zukunft ein wenig Land zu sehen…

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 79: Utrecht 2017
Im zweiten Ohr: Second Unit #195: Harry Potter und der Stein der Weisen
Im drittem Ohr: Johnossi

Run, Fatboy, Run (423)

Was für ein beschissener Tag. Pardon. Aber ist eben so. Nicht nur, dass ich schon seit einer guten Woche spätestens ab 5 Uhr wach liege und sich das Gedankenkarussell dreht, nein, auch der Rest des Tages bot wieder ein Highlight nach dem anderen. Also habe ich mich trotz Müdigkeit aufgerafft, um eine Runde laufen zu gehen. Immerhin hat es nicht geregnet, das ist doch auch schon was. Mit knapp 10 °C war es angenehm frisch. Ich bin trotzdem in kurzer Hose gelaufen. So.

Distance: 10.17 km
Duration: 00:55:44
Elevation: 83 m
Avg Pace: 5:28 min/km
Avg Speed: 10.95 km/h
Heart Rate: 168 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 857 kcal

Am Anfang haben sich meine Beine noch wie Blei angefühlt und ich hätte wetten können, dass ich mit Mühe und Not unter 6:00 min/km laufe. Dem war aber nicht so: Bei der Hälfte hatte ich einen Schnitt von 5:20 min/km, der sich bei der letzten Steigung jedoch wieder verschlechterte. Auf dem letzten Kilometer konnte ich dann sogar noch ein paar Sekunden wettmachen. Somit war das in diesem Jahr mein bisher schnellster Lauf über 10 Kilometer. Um genau zu sein war ich exakt 11 Sekunden pro Kilometer schneller als beim letztwöchigen Lauf auf der gleichen Strecke. Immerhin ein kleiner Erfolg an diesem wundervollen Tag.

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 78: Interview Florian Reichert
Im zweiten Ohr: Sneakpod #482 –The Beauty And The Beast
Im drittem Ohr: Mando Diao

Run, Fatboy, Run (422)

Die Kinder wollten heute beide mit zum Einkaufen, ich war bereits um 7 Uhr wach. Was tun? Völlig richtig, gleich den Plan in die Tat umsetzen und zum langen Lauf starten. Nur, was anziehen? Als ich los gelaufen bin, hatte es knackige 4 °C, doch die Sonne kam schon raus und die Temperaturen sollen heute noch auf bis zu 22 °C steigen. Also in die Shorts gesprungen und ein langärmliges Lauf-Shirt mit Unterhemd angezogen. Auf den ersten zwei bis drei Kilometern wäre ich fast erfroren, doch als die Sonne höher stand hätte ich mir ein T-Shirt gewünscht. Dabei hatte es auch nach meinem Lauf nur 9 °C. Die Sonne besitzt jedoch schon ordentlich Kraft:

Distance: 15.06 km
Duration: 01:29:29
Elevation: 107 m
Avg Pace: 5:56 min/km
Avg Speed: 10.10 km/h
Heart Rate: 167 bpm
Stride Frequency: 148 spm
Energy: 1315 kcal

Heute bin ich nach langer Zeit einmal wieder einen Lauf jenseits der 10 Kilometer angegangen. Die Strecke ist mir bekannt und somit gab es keine Überraschungen. Ich habe jedoch sehr darauf geachtet nicht zu schnell zu werden und wollte bewusst einen langsameren Lauf mit einer Geschwindigkeit von 6:00 min/km einlegen. Das hat auch ganz gut geklappt. Am Anfang musste ich mich ziemlich zügeln, doch gegen Ende eher noch eine Schippe drauflegen, um die Geschwindigkeit zu halten. Letztendlich war es dadurch ein sehr entspannter Lauf und ich bin guter Dinge meinen langen Lauf am Wochenende wieder in Richtung Halbmarathon-Distanz ausbauen zu können.

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 77: Interview Daniel und Katrin von bevegt.de
Im zweiten Ohr: Fortsetzung folgt S07E10 – Griff ins Klo
Im drittem Ohr: Blink 182, The Fratellis

Run, Fatboy, Run (421)

Eigentlich wollte ich heute gar nicht laufen gehen, da mir noch der Lauf vom Samstag und die Radtour vom Sonntag in den Knochen steckten. Es war aber die einzige Möglichkeit in dieser Woche, da alle Abende bereits verplant sind. Aber nicht so wie ihr denkt, sondern mit so spannenden Dingen wie Friseur oder Kinder hüten. Also eigentlich doch ganz spannend. Nunja. Immer eine Frage der Perspektive. Ich war heut also nicht fit, dafür habe ich dank Zeitumstellung den wunderbaren Sonnenschein genießen können:

Distance: 10.17 km
Duration: 00:57:32
Elevation: 81 m
Avg Pace: 5:39 min/km
Avg Speed: 10.61 km/h
Heart Rate: 171 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 880 kcal

Die erste Hälfte bin ich viel zu schnell angegangen und war mit einem Schnitt von 5:20 min/km unterwegs. Das habe ich dann natürlich nicht durchgehalten und musste bei den Steigungen in der zweiten Hälfte entsprechend kämpfen. Macht aber nichts, denn ich habe mich aufgerafft und war draußen. Bis zum Wochenende habe ich nun ja Zeit mich zu erholen und dann steht vielleicht einmal wieder ein längerer Lauf auf dem Programm. Ich werde es euch wissen lassen…

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 76: Interview Robert Pollhammer
Im zweiten Ohr: Nerdtalk Episode 471
Im drittem Ohr: Blink 182, The Weakerthans

Run, Fatboy, Run (420)

Heute war der erste Tag des Jahres, den ich komplett draußen verbracht habe. Früh morgens habe ich das Grab meines Vaters und meiner Großeltern für den Frühling vorbereitet. Auch wenn es eine angenehme Arbeit in der Morgensonne war, so ist das für mich immer noch schwierig. Interessanterweise hat auch René im heutigen Podcast über den Tod seines Vaters und das Laufen gesprochen. Aber ich schweife ab. Den Nachmittag habe ich mit Vertikutieren (ich wusste bis vor ein paar Wochen nicht einmal was das ist) verbracht und bin mit den Kindern durch den Garten getollt. Obwohl ich die Nacht zuvor kaum geschlafen hatte, habe ich mich aufgrund des schönen Wetters am späten Nachmittag auch noch zu einem Lauf aufgerafft:

Distance: 10.06 km
Duration: 00:56:37
Elevation: 99 m
Avg Pace: 5:37 min/km
Avg Speed: 10.66 km/h
Heart Rate: 172 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 864 kcal

Teils lief es heute ganz gut, teils aber auch nicht. Ich habe den fehlenden Schlaf und den vorherigen Tag in den Knochen gespürt. Zudem bin ich die anstrengendere Runde über 10 km gelaufen und war immerhin schneller als beim letzten Lauf auf der einfacheren Strecke. Aber das mag auch nur Einbildung sein. Auf der Hochebene war es trotz Sonnenschein verdammt kalt, im windgeschützten Tal bin ich bei knapp 15 °C dafür fast eingegangen. Wie dem auch sei. Ich habe auch diese Woche wieder meine zwei Läufe geschafft und nehme mir fest vor im März zumindest noch einmal laufen zu gehen. Ich werde berichten… 🙂

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Runian #3
Im zweiten Ohr: Nerdtalk Episode 471
Im drittem Ohr: Jimmy Eat World

Run, Fatboy, Run (419)

Eigentlich wollte ich schon Dienstagabend laufen gehen, doch das hat aus Gründen leider nicht geklappt. Somit heute. Immerhin regnete es nicht. Dennoch bin ich wieder so spät losgekommen, dass die Dämmerung schon eingesetzt hat. Aber auch das hat sich ab kommendem Wochenende ja erledigt. Übrigens kam ich hier vor gut zwei Monaten auch schon vorbei – man sieht auch deutlich, dass viel Zeit vergangen ist:

Distance: 7.82 km
Duration: 00:42:30
Elevation: 44 m
Avg Pace: 5:25 min/km
Avg Speed: 11.05 km/h
Heart Rate: 175 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 669 kcal

Tatsächlich bin ich heute den bisher schnellsten Lauf in diesem Jahr und eigentlich auch seit Oktober letzten Jahres gelaufen. Ich habe auch bewusst schnelle Passagen eingelegt, was ich auch wirklich gemerkt habe. Puh. Aber das musste heute nach diesem äußerst fordernden Arbeitstag auch einfach sein. Der nächste Schritt sind dann wieder mehr Kilometer auf die Uhr zu kriegen. Vielleicht ist am bereits ziemlich verplanten Wochenende ja doch ein langer Lauf drin?

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Runian #3
Im zweiten Ohr: Blink 182, Fall Out Boy

Run, Fatboy, Run (418)

Nachdem ich heute früh aufgrund leichter Halsschmerzen noch auf einen Lauf verzichtet hatte, habe ich mich am frühen Nachmittag dann doch noch aufgerafft. Und das war auch gut so, schließlich habe ich einiges aufzuholen. Ich habe es bewusst langsam angehen lassen und hatte eigentlich nur eine kurze Strecke geplant, da es auch beständig genieselt hat, wie man hier am örtlichen Sumpfgebiet sieht:

Distance: 10.42 km
Duration: 00:59:52
Elevation: 78 m
Avg Pace: 5:44 min/km
Avg Speed: 10.44 km/h
Heart Rate: 172 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 932 kcal

Letztendlich sind es dann doch gut 10 Kilometer geworden und ich war schneller als ich angepeilt hatte. Der Hals kratzt immer noch, doch das hätte er auch ohne den Lauf getan. Übrigens bin ich heute zum ersten Mal wieder die Strecke gelaufen, auf der mich vor vier Jahren ein Hund gebissen hat. Ziemlich doof eigentlich, aber da sieht man gut, wie sehr mich das Ereignis damals doch mitgenommen hat. Auf jeden Fall habe ich diese Woche meine zwei Läufe geschafft. Gut. Ein Anfang ist gemacht.

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 75: Interview Ralf Kerkeling von „aktiv Laufen“
Im zweiten Ohr: Blink 182, Johnossi

Run, Fatboy, Run (417)

Heute habe ich die Arbeit einigermaßen zeitig verlassen, so dass ich pünktlich um 18:00 Uhr in meine Laufschuhe steigen konnte. Es hat auch ziemlich gut geklappt und ich habe kurz vor einsetzender Dunkelheit noch eine kleine Runde durch unser beschauliches Städtchen drehen können:

Distance: 6.38 km
Duration: 00:35:42
Elevation: 35 m
Avg Pace: 5:35 min/km
Avg Speed: 10.72 km/h
Heart Rate: 174 bpm
Stride Frequency: 154 spm
Energy: 541 kcal

Mit der Zeit bin ich recht zufrieden, allerdings war ich danach auch ziemlich K.O. Ich merke, dass ich gesundheitlich noch nicht zu 100% wieder hergestellt bin und auch auf das Fasten hat sich mein Körper wohl noch nicht komplett eingestellt. Sind ja auch erst zwei Wochen. Wird also noch. Am Wochenende stehen dann mindestens 10 km auf dem Programm. Ich bin gespannt! 🙂

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 74: Moin 2017!

Run, Fatboy, Run (416)

Wenn mir heute früh jemand erzählt hätte, dass ich heute laufen gehen würde, dann hätte ich ihm wohl den Vogel gezeigt: Unser Zwergofant hat schon wieder einen hartnäckigen Husten inklusive Inhalieren und dem ganzen Gedöns. Kein Wunder also, dass auch mich seit ein paar Tagen Halsschmerzen plagen. Heute morgen habe ich auch noch fast keinen Ton rausgebracht, doch nach einem sonnigen Tag am Rothsee (genau dem Rothsee, wo auch der bekannte Triathlon stattfindet) hat es mich am späten Nachmittag doch noch gejuckt und somit bin ich zu einer kleinen Runde aufgebrochen:

Distance: 7.18 km
Duration: 00:40:32
Elevation: 57 m
Avg Pace: 5:38 min/km
Avg Speed: 10.63 km/h
Heart Rate: 172 bpm
Stride Frequency: 156 spm
Energy: 624 kcal

Ich habe mir nicht die anspruchsvollste Strecke ausgesucht und wollte es auch bewusst langsam angehen. Dennoch sollte es mein schnellster Lauf seit Januar werden und ich habe endlich einmal wieder die 6:00 min/km geknackt. Wenn die Gesundheit und die Arbeitszeiten mitspielen, dann möchte ich in der kommenden Woche auf jeden Fall zwei Läufe absolvieren – und einen davon über zehn Kilometer. Sollte doch zu machen sein, oder?

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 73: Interview Anne-Marie Flammersfeld