Ich: Einfach unverbesserlich 3 – OT: Despicable Me 3 (2017)

Eine weitere Woche neigt sich dem Ende. Wieder ist sie wie im Flug vergangen, wieder war sie nervtötend eintönig. Wieder stehen neue Lockerungen an. Trotz steigender Zahlen. Aber kein echter Fortschritt bei den Impfungen oder Testungen. Es ist zum Verzweifeln. Somit rettet uns nur der wöchentliche Filmabend, bei dem die Wahl heute recht einvernehmlich auf „Ich: Einfach unverbesserlich 3“ gefallen ist. Wenn ich daran denke, dass die Sichtung des zweiten Teils fast schon drei Jahre zurückliegt, dann wird mir ganz anders… 🤯

Ich: Einfach unverbesserlich 3 (2017) | © Universal Pictures Germany GmbH

Ich: Einfach unverbesserlich 3 (2017) | © Universal Pictures Germany GmbH

Eine nette Fortsetzung mit tollem Schurken

Die Geschichte rund um Gru und seinen Zwillingsbruder Dru ist nett anzusehen, aber letztendlich auch eher unspektakulär. Wirklich herausragend fand ich dagegen den Gegenspieler bzw. Schurken Balthazar Bratt, ein Ex-Kinderstar der 80er Jahre. Er bedient wirklich jedes Klischee und seine Auftritte werden stets mit den klischeehaftesten Songs der Ära unterlegt. Sein Design und seine Animation sind so herrlich übertrieben, dass es eine wahre Freude ist. Auch sein Zusammenspiel mit Gru und Dru macht extrem viel Spaß. Viele Tiefe ist aber auch in der Konstellation der Figuren nicht zu erwarten.

Die Minions spielen dieses Mal eine eher untergeordnete Rolle, was aber durchaus begrüßenswert ist. Grus Töchter und seine Frau Lucy haben auch nicht sonderlich viel zu tun. Insgesamt bietet „Ich: Einfach unverbesserlich 3“ mehr vom Gleichen: viel Slapstick, hervorragend animierte Actionszenen und ein wenig fürs Herz. Es ist aber definitiv kein Film, der mir länger im Gedächtnis bleiben wird. Von Balthazar Bratt einmal abgesehen. Herrlich!

Fazit

Für den heutigen Filmabend war „Ich: Einfach unverbesserlich 3“ genau die richtige Wahl. Entspannte Unterhaltung, die speziell den Kindern ausgezeichnet gefallen hat. Und das ist schließlich die Hauptsache. Ich selbst wurde gut unterhalten, nicht mehr und nicht weniger: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 10/10 Punkte.)

Die Besprechung ist Teil des CMARCH, der Blogaktion für Kinderfilme des Sneakfilm-Blogs.

Run, Fatboy, Run (907)

Seit gestern hatten wir einen Temperatursturz von 10 °C, was sich ziemlich auf meine Motivation, heute laufen zu gehen, ausgewirkt hat. Aber wer braucht schon Motivation? Ich muss ja nur rausgehen und laufen… 🏃‍♂️

Heute war alles dabei: Regen, Schneeregen und Hagel...

Heute war alles dabei: Regen, Schneeregen und Hagel…

Distanz: 10.15 km
Zeit: 00:54:28
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 5:22 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 2.2 °C
Kalorien: 737 kcal

2021: 517 km
März: 45 km
KW 9: 45 km

Da ich heute Mittag einen Termin habe, war ich heute früher draußen als sonst. Bei gerade einmal 2 °C. Brrr. Ich dachte, diese Phase hätten wir hinter uns gelassen. Aber nun gut. Dafür war ich recht schnell und kam gut voran. 😊

Im ersten Ohr: Sneakpod #670 – I Care a Lot
Im zweiten Ohr: Feeder, blink-182

Run, Fatboy, Run (906)

Heute hat sich tatsächlich noch einmal die Sonne blicken lassen, bevor es wieder kalt wird. Also habe ich die Gelegenheit genutzt und einen flotten Lauf über die Felder hingelegt. Dabei war das so gar nicht geplant. 🏃‍♂️

Heute wohl der letzte schöne Tag, bevor es wieder kalt wird

Heute wohl der letzte schöne Tag, bevor es wieder kalt wird

Distanz: 8.57 km
Zeit: 00:44:17
Anstieg: 63 m
Ø Pace: 5:10 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 12.2 °C
Kalorien: 565 kcal

2021: 507 km
März: 35 km
KW 9: 35 km

Auf dem ersten Kilometer bin ich noch so bei 6 min/km rumgedümpelt, doch danach ging es gut voran. Habe ich nicht oft, doch so ab und zu ist ein schnellerer Lauf auch ganz nett. Und was mit meinem Puls los war? Keine Ahnung! 😅

Im ersten Ohr: Sneakpod #670 – I Care a Lot
Im zweiten Ohr: Feeder, blink-182

Die 5 besten Serien, die ich 2020 entdeckt habe

Weiter geht es mit Serien bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG. Im Fokus stehen heute die besten Serien, die ich 2020 entdeckt habe. Puh, gar nicht so einfach. Ist das nicht nur die Liste meiner liebsten Serien, die ich 2020 gesehen habe? Aber nach ein wenig Nachdenken sind mir noch ein paar Alternativen eingefallen… 📺😮

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #208 | © Passion of Arts, Gorana Guiboud, Vera Holera (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #208 | © Passion of Arts, Gorana Guiboud, Vera Holera (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #208 lautet:

Die 5 besten Serien, die ich 2020 entdeckt habe

  1. „Dark“ (Staffel 1 bis 3) – Natürlich muss ich meinen Einstieg in die Serienwelt von Netflix hier nennen. Eine beeindruckend komplexe Serie und dann auch noch aus Deutschland. Ziemlich cool.
  2. „Downton Abbey“ (Staffel 1 bis 6) – Wie oft habe ich nun schon über „Downton Abbey“ geschrieben? Unzählige Male und doch muss die Serie auch auf dieser Liste wieder auftauchen, da ich sie sehr spät für mich entdeckt habe.
  3. „Narcos“ (Staffel 1 bis 3) – Noch vor meinem Netflix-Abo habe ich diesen extrem spannenden Thriller in Serienform gesehen. Die Serie hat mir so gut gefallen, dass ich den Nachfolger „Narcos: Mexico“ auch unbedingt noch nachholen will.
  4. „Spielzeug: Das war unsere Kindheit“ (Staffel 1 bis 3) – Eine fantastische Doku-Serie, welche mich durch etliche Episoden in die eigene Kindheit entführt hat. Speziell die Folge über die Entstehungsgeschichte der „Teenage Mutant Ninja Turtles“ fand ich überragend!
  5. „Stranger Things“ (Staffel 1 bis 3) – Wohl die Serie, die schon am längsten auf meiner Liste stand. Es war klar, dass der Netflix-Hit auch bei mir einschlagen würde und doch hat es Jahre gedauert, bis ich zur Sichtung kam. Was soll ich sagen? Eine neue Lieblingsserie.

Run, Fatboy, Run (905)

Nach dem wunderbar sonnigen Lauf gestern, war die Vorhersage für heute noch besser. Also in die kurze Hose gesprungen, T-Shirt angezogen und für den Notfall noch den Windbreaker drübergezogen. Glücklicherweise, denn die Sonne blieb aus und es war richtig kalt. 🥶

Sollte heute nicht die Sonne scheinen?!?

Sollte heute nicht die Sonne scheinen?!?

Distanz: 10.26 km
Zeit: 00:57:36
Anstieg: 73 m
Ø Pace: 5:37 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 148 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 734 kcal

2021: 498 km
März: 26 km
KW 9: 26 km

Dennoch habe ich die 10 km durchgezogen und kam auch gut voran. Nicht zu schnell, dafür aber mit erstaunlich niedrigem Puls. Zumindest für mich. Weiterhin liebäugle ich schon mit einem Halbmarathon am Wochenende, doch das Wetter soll ja eher bescheiden werden. Insofern mal sehen… 🏃‍♂️

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 237: Trailrunning für Anfänger

Mindhunter – Staffel 1 und 2

Nach meiner Sichtung von „Making a Murderer“ bin ich dem kriminalistischen Thema treu geblieben. Trotz der inhaltlichen Parallelen ist David Finchers „Mindhunter“ eine ganz andere Serie. Sie wirkt extrem filmisch und man kann die Handschrift des Regisseurs erkennen. Leider war sie wohl zu sperrig, so dass der große Erfolg beim breiten Publikum ausblieb und die eigentlich auf fünf Staffeln angelegte Serie ihr Ende bereits nach zwei Staffeln fand. Warum sich das Reinschauen dennoch lohnt, lest ihr in der folgenden Besprechung… 👮‍♂️🔪

Mindhunter | © Netflix

Mindhunter | © Netflix

Der kreative Kopf hinter „Mindhunter“ ist David Fincher. Also der Regisseur, der das Serienmörder-Genre mit „Sieben“ und „Zodiac“ maßgeblich geprägt hat. Diese Serie ist zweifellos näher an dem sperrigeren der beiden Werke dran, was einem als Zuschauer am besten bereits im Vorfeld klar sein sollte. Es geht weniger um die bestialischen Taten der Serienmörder, als um die Psychologie hinter den Taten. Wenn man sich darauf einlässt, bietet „Mindhunter“ extrem spannendes und verstörendes Serienkino:

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Run, Fatboy, Run (904)

Nach dem Lauf gestern Abend war ich unglaublich platt und hatte ab 21 Uhr auf dem Sofa schon mit dem Schlaf zu kämpfen. Unvernünftigerweise bin ich dennoch später ins Bett und der Wecker heute morgen um 5:30 Uhr kam wie ein Schock. Dennoch hatte ich mich auf den Mittagslauf gefreut… 🌞

Ein Lauf in der Sonne!

Ein Lauf in der Sonne!

Distanz: 8.20 km
Zeit: 00:46:25
Anstieg: 61 m
Ø Pace: 5:39 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 148 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 626 kcal

2021: 488 km
März: 16 km
KW 9: 16 km

Ich kam gut, wenn auch langsam, voran und habe die Sonne sehr genossen. Heute Abend würde eigentlich wieder Yoga auf dem Programm stehen, doch das werde ich wohl lieber skippen. 😬

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 578 – Renault, der Profi
Im zweiten Ohr: Alkaline Trio, blink-182, The Wohlstandskinder

Run, Fatboy, Run (903)

Heute war ich zum ersten Mal seit Oktober wieder im Büro. Und es war wirklich anstrengend. So schön es war, zumindest ein paar Kolleg*innen wiederzusehen, so sehr merke ich doch auch, wie außer Übung ich doch bin, was spontane, soziale Interaktion angeht. Dann der Spagat zwischen live und remote. Puh, das hat mich mehr gefordert als ich erwartet hätte. So oder so bin ich erst abends zum Laufen gekommen… 🏃‍♂️

Ein Lauf im letzten Sonnenlicht...

Ein Lauf im letzten Sonnenlicht…

Distanz: 8.16 km
Zeit: 00:46:15
Anstieg: 56 m
Ø Pace: 5:40 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 158 bpm
Ø Schrittfrequenz: 148 spm
Temperatur: 10.0 °C
Kalorien: 625 kcal

2021: 480 km
März: 8 km
KW 9: 8 km

Ich bin im letzten Sonnenlicht (siehe Foto) losgelaufen und kam in der Dunkelheit zu Hause an. Da wäre eine Stirnlampe doch hilfreich gewesen. Der Lauf selbst war wirklich hart und ich habe den Tag gemerkt, der mir in den Knochen steckte. Morgen dann hoffentlich wieder zur Mittagszeit. 😅

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 578 – Renault, der Profi
Im zweiten Ohr: The Wohlstandskinder, Alkaline Trio, Feeder

Media Monday #505

Es gibt schon wieder so viel, über das ich mich aufregen könnte. Aber ich mache es nicht. Lieber berichte ich über einen entspannten Sonntagsspaziergang zusammen mit der Oma, die wir zum ersten Mal(!) in diesem Jahr gesehen haben. Morgen geht es für mich zum ersten Mal seit Oktober wieder ins Büro, worauf ich mich einerseits freue, was andererseits aber auch andere Herausforderungen birgt. Nun lasse ich aber erst einmal den Sonntag mit den aktuellen Fragen des Medienjournals ausklingen. Schaut doch mal rein und bleibt gesund! 💚

Media Monday #505

  1. Im Kampf der Streaming-Dienste liegen für mich Netflix und Prime Video mit ihren Eigenproduktionen vorne.
  2. Die Serie „Halt and Catch Fire“ war für mich eine erfreuliche Entdeckung, quasi ein Geheimtipp, denn ich habe leider kaum etwas über diese fantastische Serie gelesen.
  3. Auch jetzt noch ist das Sammeln von Filmen eine Form des Eskapismus für mich, die für mich gerade im Zeitalter von Streaming immer wichtiger wird (siehe auch Foto unten).
  4. Was es braucht für eine in allen Punkten überzeugende Produktion, stellt „The Hunt“ eindrucksvoll unter Beweis, denn der Film punktet mit überraschenden Wendungen, exzessiver Gewalt und einer knackig kurzen Laufzeit.
  5. Die Netflix-Serie „Mindhunter“ kommt mit einer bestechenden Playlist an Songs daher, die stets perfekt zur jeweiligen Szene passen.
  6. Wenn TV/Laptop mal ausbleiben, bevorzuge ich es ja, viel zu laufen (im Februar waren es 231 km) .
  7. Zuletzt habe ich mit meinen Kindern einen Filmabend zu „TMNT: Teenage Mutant Ninja Turtles“ veranstaltet und das war wunderbar, weil der Film ganz entspannt das Wochenende eingeläutet hat.

Ein neues Sammelstück für das Filmregal (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

The Hunt (2020)

Der heutige Tag ist wie Sand zwischen meinen Fingern zerronnen. Unfassbar. Da war der letzte Lauf des Monats noch das größte Highlight. Als es dann Zeit für den Filmabend war, hatte ich einmal wieder Lust auf etwas Härteres und habe deshalb „The Hunt“ in den Player geschoben. Im Vorfeld wusste ich nicht viel über den Film, weshalb er mich positiv zu überraschen wusste… 🐷

The Hunt (2020) | © Universal Pictures Germany GmbH

The Hunt (2020) | © Universal Pictures Germany GmbH

Wendungsreich und auf seine Art unterhaltsam

„The Hunt“ macht wahrlich keine Gefangenen. Bereits im Prolog spritzt das Blut und es wird die Stimmung für die kommenden 90 Minuten gesetzt. Trotz aller Härte wahrt der Film eine ironische Distanz zur Gewalt, was ich in dieser Form zuletzt in „Scream“ so erlebt habe. Speziell das Finale hat mich in seiner Inszenierung stark an Wes Cravens Horror-Meilenstein erinnert. Auch inhaltlich besitzt „The Hunt“ mehrere Ebenen und es gibt etliche Wendungen, welche uns das bisher Erlebte reflektieren lassen. Dabei schießen sich Damon Lindelof und Nick Cuse (beide u.a. bekannt für „The Leftovers“) nicht auf eine Gruppe ein, sondern jeder bekommt sein Fett weg.

Die Mischung aus satirischen und sozialkritischen Elementen, wirklich harter Gewalt und einem unglaublichen Tempo, machen den Film unfassbar unterhaltsam. Zumindest wenn man sich darauf einlassen kann. Eine wirkliche Entdeckung ist auch Betty Gilpin, die ich zuvor noch überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Auch in „The Hunt“ muss sie sich erst ins Scheinwerferlicht kämpfen, denn alle anderen scheinbaren Hauptfiguren ergeht es wie Marion Crane und man muss sich als Zuschauer alle paar Minuten neu orientieren. Wie an vielen anderen Stellen, spielt der Film hier gekonnt mit den Erwartungen seines Publikums.

Fazit

Auch wenn „The Hunt“ vor allem dafür bekannt ist, dass er einer der ersten Filme war, die der ersten Corona-Welle zum Opfer gefallen sind, so lohnt sich eine Sichtung auch ein gutes Jahr nach dem kurzen Hype. Ob er beim zweiten Mal, wenn die Überraschungen bekannt sind, noch genauso gut funktioniert, vermag ich nicht zu sagen. Diese erste Sichtung war auf jeden Fall extrem unterhaltsam: 8/10 Punkte.