Run, Fatboy, Run (1459)

Eigentlich hatte ich heute einen Halbmarathon angedacht, doch es war recht kalt und ungemütlich. Aufgrund der beiden Regenläufe zuletzt, wollte ich zudem kein Risiko eingehen und habe mich deshalb auf überschaubare 10 km beschränkt. 🏃‍♂️

Heute bin ich nicht sonderlich schnell vorangekommen

Heute bin ich nicht sonderlich schnell vorangekommen

Distanz: 10.12 km
Zeit: 01:03:39
Anstieg: 84 m
Ø Pace: 6:17 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 2.2 °C
Kalorien: 776 kcal

2023: 428 km
März: 74 km
KW 10: 37 km

Geregnet hat es glücklicherweise nicht, doch ein paar vereinzelte Schneeflocken haben sich blicken lassen. Das Projekt Halbmarathon schiebe ich somit auf eines der beiden verbleibenden Wochenenden im März.

Im ersten Ohr: Sneakpod #761 – Glass Onion: A Knives Out Mystery
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Alkaline Trio

Letztendlich sind wir dem Universum egal – OT: Every Day (2018) (WS1)

Heute war ich Strohwitwer: Frau bullion ist mit ihren Eltern und ihrer Schwester strawanzen, der Zwergofant übernachtet bei einem Freund. Eigentlich hätte ich auch Pläne für das Zappelinchen und mich gehabt, doch diese sind recht kurzfristig ins Wasser gefallen. Also ein Filmabend. Da ich dem Zappelinchen kürzlich den Roman empfohlen hatte, und sie davon recht angetan war, haben wir uns die Verfilmung „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ angeschaut. Wie er uns gefallen hat, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung. 🎇

Letztendlich sind wir dem Universum egal (2018) | © Splendid Film/WVG

Letztendlich sind wir dem Universum egal (2018) | © Splendid Film/WVG

Eine wirklich schöne Teenager-Romanze

Bei meiner letzten Sichtung war ich ja noch etwas skeptisch. Dieses mal wusste ich jedoch, was auf mich zu kommt. Sprich die Fokussierung von As Geschichte auf den Teil, in dem er bzw. sie Rhiannon kennenlernt. Heute fand ich diesen Fokus sogar recht angenehm, da ich mir vorstellen kann, dass der Film sonst recht fragmentarisch gewirkt hätte. Auch das Einnehmen von Rhiannons Perspektive hat der Geschichte gut getan. Natürlich wirkt die Handlung deshalb, im Vergleich zum Buch, auch viel mehr wie eine Teenie-Romanze, da sich dieses eher mit A und seinem/ihrem Leben auseinandersetzt. Kann man diese Änderung allerdings akzeptieren, erlebt man eine schöne Geschichte, die auch ans Herz geht.

Das Zappelinchen war ziemlich begeistert und hat häufig Parallelen bzw. Unterschiede zum Buch aufgezeigt. Mir kam das sehr entgegen, denn ich konnte mich nicht mehr sonderlich gut an die Vorlage erinnern. Die Inszenierung ist stimmig, die Schauspieler*innen machen ihre Sache gut und As Reise durch die verschiedenen Körper wirkt glaubhaft. Am Ende musste ich fast wieder eine kleine Träne verdrücken. Damit hat der Film sein Ziel doch erreicht. Emotional komplett abgeholt.

Fazit

Ich muss zugeben, dass mir „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ dieses Mal noch besser gefallen hat als bei der ersten Sichtung. Dies liegt bestimmt auch am harmonischen Vater-Tochter-Filmabend, der mir wirklich viel bedeutet hat. Buch und Film werde ich nun noch besser in Erinnerung behalten: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 10/10 Punkte;  Zwergofant: war auf einem Übernachtungsgeburtstag)

Run, Fatboy, Run (1458)

Heute habe ich wenige Termine und mir deshalb, am einzigen Home-Office-Tag der Woche, 10 km in der Mittagspause vorgenommen. Beim Start hat noch die Sonne geschienen, doch nach ca. 5 km kam solch ein Wolkenbruch, dass ich binnen weniger Minuten nass bis auf die Knochen war. Eine Regenjacke hatte ich natürlich auch nicht dabei. So schlimm hat es mich schon lange nicht mehr erwischt. Immerhin war es mit knapp über 10 °C nicht allzu kalt. 🌧️

Heute war ich eher schwimmen als laufen

Heute war ich eher schwimmen als laufen

Distanz: 10.39 km
Zeit: 01:00:41
Anstieg: 78 m
Ø Pace: 5:50 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 11.1 °C
Kalorien: 810 kcal

2023: 418 km
März: 64 km
KW 10: 27 km

Auf den ersten 5 km war ich noch mit einer Pace knapp über 6:00 min/km unterwegs, doch danach habe ich angezogen. Schließlich wollte ich nach Hause. War also durchaus trainingswirksam, der Regen. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 621 – Ich esse, also bin ich
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

Die 5 besten Filmfamilien

Wir bleiben dem Thema Familie treu. Von den besten Serienfamilien geht es bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter mit den besten Filmfamilien. Auch diese Aufgabe ist mir recht leicht gefallen, da mir unzählige Familien eingefallen sind. Schon während ich diese einführenden Worte schreibe, habe ich wieder neue Ideen im Kopf (und ich habe die Liste noch vor meiner Sichtung von „Everything Everywhere All at Once“ erstellt, ansonsten wären die Wangs auch ganz vorne dabei gewesen). Gar nicht so einfach, mich hier festzulegen. Wie geht es euch bei diesem Thema? 👨‍👩‍👧‍👦

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #302 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #302 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Das Thema für Ausgabe #302 lautet:

Die 5 besten Filmfamilien

  1. Die Abbotts aus „A Quiet Place“ (2018) & „A Quiet Place 2“ (2020) – In den meisten Horrorfilmen sind die Protagonist*innen doch recht austauschbar. Hier jedoch steht die Familie im Vordergrund und ist der emotionale Anker. Im zweiten Teil funktioniert das nicht mehr ganz so gut, doch der erste Teil ist einfach großartig.
  2. Die Griswolds aus der „Vacation“-Reihe (1983 bis 1989) – Gibt es eine ikonischere Familie als die Griswolds? Angefangen bei „Die schrillen Vier auf Achse“ über „Hilfe, die Amis kommen“ bis hin zum Las-Vegas-Nachklapp und sogar dem erstaunlich witzigen Reboot: Die Griswolds sind einfach nicht aus der Popkultur wegzudenken und wollen jedes Jahr aufs Neue an Weihnachten besucht werden.
  3. Die McFlys aus der „Zurück in die Zukunft“-Reihe (1985 bis 1990) – Bei der letzten Sichtung der Trilogie habe ich wieder gemerkt, wie wichtig die Familienkonstellation der McFlys doch für die Geschichte ist. Eine Zeitreise im Kontext einer sehr persönlichen Familiensaga. Eine fantastische Idee, Bob Gale!
  4. Die Parrs aus „Die Unglaublichen“ (2004) & „Die Unglaublichen 2“ (2018) – Um auch den Animationsfilm nicht außen vor zu lassen, darf die Familie Parr natürlich nicht fehlen. Die Dynamik in der Familie voller Superheld*innen ist großartig und auch die Konflikte nachvollziehbar. Steckt mehr dahinter, als man auf dem ersten Blick vermuten würde.
  5. Die Shibatas aus „Shoplifters: Familienbande“ (2018) – Familie ist nicht unbedingt gleichzusetzen mit Blutsverwandtschaft und kaum ein Film zeigt das besser als dieser. Die Geschichte ist so herzergreifend, dass mir der Film noch lange nachgegangen ist und ich sogar von ihm geträumt habe. Definitiv eines der intensivsten Erlebnisse der letzten Jahre.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1457)

Heute war ein verrückter Tag: Morgens bin ich ins Büro gefahren, um einen Kollegen zu sehen, der nicht so häufig da ist. Dann am frühen Nachmittag nach Hause, noch ein paar wichtige Dinge fertiggemacht und nun gegen Abend noch schnell eine Runde gelaufen. Es war kalt und regnete in Strömen, aber hilft ja nix. 🏃‍♂️

Nass bis auf die Knochen

Nass bis auf die Knochen

Distanz: 8.22 km
Zeit: 00:47:04
Anstieg: 68 m
Ø Pace: 5:43 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 629 kcal

2023: 407 km
März: 54 km
KW 10: 16 km

Das Laufen war wirklich unangenehm. Ich bin durch die Stadt gelaufen, weil ich noch eine CD des Zappelinchens in die Bücherei zurückbringen wollte. Auf den Feldwegen wäre es ohnehin eine einzige Schlammschlacht geworden. So nass war ich nach dem Laufen schon lange nicht mehr. 🌧️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 621 – Ich esse, also bin ich
Im zweiten Ohr: Frank Turner, Skye Wallace

Run, Fatboy, Run (1456)

Heute war ich im Büro, dann ist ein Termin nachmittags ausgefallen und das Zappelinchen hat spontan eine Reitstunde ergattert. Also habe ich alles stehen und liegen lassen und mich auf den Heimweg gemacht. Schnell in die Laufklamotten gesprungen und wieder ins Auto. War fast schon ein Lauf vor dem Lauf. 🏃‍♂️

Dank flexibler Arbeitswelt die Tochter zum Reiten gefahren und die Wartezeit zum Laufen genutzt

Dank flexibler Arbeitswelt die Tochter zum Reiten gefahren und die Wartezeit zum Laufen genutzt

Distanz: 8.63 km
Zeit: 00:52:24
Anstieg: 61 m
Ø Pace: 6:04 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 153 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 3.9 °C
Kalorien: 688 kcal

2023: 399 km
März: 45 km
KW 10: 8 km

Während der Reitstunde habe ich es auf gut 8 km gebracht, womit ich recht zufrieden bin. Gerade nach der letzten Nacht, in der ich einmal wieder kaum Schlaf gefunden habe. Nun fühle ich mich besser und kann noch entspannt ein paar Arbeitsdinge nachholen. Hat was, diese flexible, neue Arbeitswelt.

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 621 – Ich esse, also bin ich
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

Media Monday #610 – Multiversum, „The Expanse“ und Solos beim Chorauftritt

Immer die gleiche Leier: Wo ist das Wochenende hin? Aber ich mag nicht jammern, sondern nenne lieber meine Highlights: Am Samstag habe ich über eine Stunde mit dem Zwergofanten Gitarre gespielt. Das war klasse, denn er ist schon wirklich gut. Abends ging es dann auf das Chorkonzert der Kinder (siehe Frage 7), was auch ganz fantastisch war. Ansonsten habe ich heute Fotos nachbearbeitet und ein wenig Sport gemacht. Nächste Woche wird wieder recht voll und das Wochenende ist (zumindest für die Kids) auch schon verplant. Doch nun stehen erst einmal die aktuellen Fragen des Medienjournals auf dem Plan. Damit euch einen guten Wochenstart! 🙂

Media Monday #610

  1. Von der Liste der Filme, die man unbedingt gesehen haben „muss“ hat sich am Wochenende „Everything Everywhere All at Once“ im Multiversum ganz nach oben katapultiert. Ein fantastischer Film!
  2. „The Empty Man“ ist zwar ein echter Geheimtipp, aber ich konnte bisher noch niemanden dazu bewegen, den Film zu sehen.
  3. Ich würde schon behaupten, dass ein Wochenende mit drei freien Tagen angebracht wäre.
  4. Die „The Expanse“-Reihe ist eine mehr als spannende Lektüre, denn sie vertieft die positiven Eindrücke, die ich von der Serie gewonnen habe, noch einmal. Deshalb habe ich mir letzte Woche drei weitere Romane (siehe Foto unten) zugelegt.
  5. Wenn es nur so einfach wäre, dass man ohne Sport fit bleiben könnte, ich käme manchmal durchaus in Versuchung, faul zu sein. Geht aber nicht und somit war ich letzte Woche wieder gut 40 km unterwegs.
  6. Serien schauen mag ein echter Zeitfresser sein, aber man lernt dadurch auch viele tolle Serienfamilien kennen.
  7. Zuletzt habe ich dem Chorauftritt des Zappelinchens und des Zwergofanten beigewohnt und das war ganz schön aufregend, weil das Zappelinchen zwei Solos gesungen hat.

Band 6 bis 8 der „The Expanse“-Reihe sind in mein Bücherregal eingezogen (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1455)

Da die nächste Woche wieder recht ungreifbar ist, was freie Zeiten für Läufe angeht, bin ich auch heute morgen noch eine kurze Runde raus. 🏃‍♂️

Die Laufwoche endet mit 43 km

Die Laufwoche endet mit 43 km

Distanz: 6.32 km
Zeit: 00:37:23
Anstieg: 46 m
Ø Pace: 5:55 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: 2.8 °C
Kalorien: 471 kcal

2023: 391 km
März: 37 km
KW 9: 43 km

Damit stehen diese Woche 43 km auf der Uhr, womit ich recht zufrieden bin. Mal sehen, ob ich kommendes Wochenende vielleicht wieder einen Halbmarathon angehe? Andererseits will auch die Steuer gemacht werden. Schwierig.

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 621 – Ich esse, also bin ich
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Less Than Jake

Run, Fatboy, Run (1454)

Letzte Nacht bin ich eingeknickt, was meine Fastenvorsätze angeht. Zumindest in Bezug auf Alkohol und Nüsse. Süßigkeiten habe ich weiterhin im Griff. Somit stand es außer Frage, dass ich mich heute noch einmal körperlich betätige und war demnach eine 10-km-Runde laufen. 🏃‍♂️

Der dritte 10er in Folge und die Wade ist noch nicht abgefallen

Der dritte 10er in Folge und die Wade ist noch nicht abgefallen

Distanz: 10.15 km
Zeit: 00:59:49
Anstieg: 74 m
Ø Pace: 5:54 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 2.2 °C
Kalorien: 768 kcal

2023: 384 km
März: 30 km
KW 9: 37 km

Obwohl ich meine Wade wieder stärker spüre, hat der Lauf doch ganz gut funktioniert. Ich komme zwar auf deutlich weniger Kilometer, als noch letztes Jahr, doch lässt sich der Alltag dadurch flexibler gestalten. Morgen vielleicht noch ein kurzer Lauf?

Im ersten Ohr: Sneakpod #760 – Nenn es Schicksal
Im zweiten Ohr: Fenix TX, Skye Wallace

Everything Everywhere All at Once (2022)

Eigentlich hätte ich nicht gedacht, dass ich heute bzw. dieses Wochenende überhaupt dazu komme, einen Film zu schauen. Morgen ist für die Kids ein großer Chorauftritt und heute war die Generalprobe. Sprich ich hatte zwischen 18 und 21 Uhr eine Lücke. Also schnell „Everything Everywhere All at Once“ in den Player geschoben, von dem die Tage erst ein paar Kollegen geschwärmt haben, und die freie Zeit genutzt. Ob auch mich der Film der Daniels so zu begeistern wusste? 👁

Everything Everywhere All at Once (2022) | © LEONINE Distribution Spielfilm

Everything Everywhere All at Once (2022) | © LEONINE Distribution Spielfilm

Wurstfinger und Steine im Multiversum

Was für ein Ritt! Oft hat man ja eine gewisse Vorstellung von einem Film und ich muss sagen, dass „Everything Everywhere All at Once“ meine Erwartungen nahezu komplett erfüllt hat. Die Handlung ist wirklich unglaublich abgefahren und im Kern doch eine recht intime Familiengeschichte. Somit mochte ich bereits die ersten 30 Minuten sehr gerne, in der wir die Familie Wang kennenlernen. Während der profansten Sache auf der Welt, nämlich der jährlichen Steuerprüfung (durchgeführt durch Jamie Lee Curtis), wird Evelyn (großartig verkörpert von Michelle Yeoh) plötzlich in einen im Multiversum tobenden Krieg geworfen. Ab hier nimmt der ohnehin schon nicht langsam erzählte Film noch einmal ordentlich Tempo auf. Der Absurditätsregler wird zudem auf elf gedreht und wir reisen von recht normal wirkenden Universen plötzlich in ein Universum, in dem alle Menschen Wurstfinger haben. Klar, warum auch nicht?

Bei all der überbordenden Kreativität hätte „Everything Everywhere All at Once“ leicht zu viel wirken können. Es ist auch nicht wenig, was hier an Bildern auf uns Zuschauende einprasselt. Wie bekommt es das Regieduo Daniel Kwan und Daniel Scheinert also hin, dass wir uns dennoch auf das wilde Treiben einlassen? Tatsächlich sticht für mich einerseits der emotionale Kern (am Ende musste ich sogar ein paar Tränen verdrücken) und der absurde Humor hervor. Hier hat der Film meine Erwartungen sogar übertroffen und ich musste mehrfach laut lachen. Großartig fand ich zudem, dass ein Großteil der Spezialeffekte in camera entstanden ist, sprich es wurden viele praktische Effekte eingesetzt, was den Charme des Films noch einmal unterstützt. Auch der Score ist großartig und katapultiert uns gekonnt in diverse Universen, ohne jedoch die Verbindung zu unserer Realität zu kappen. Davon abgesehen war es schön, Ke Huy Quan (bekannt aus „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ oder „Die Goonies“) nach „Abenteuer ʻOhana“ einmal wieder in einer Hauptrolle zu sehen.

Fazit

„Everything Everywhere All at Once“ ist ein Film, den man bei der ersten Sichtung kaum komplett aufnehmen kann. Es passiert so viel und die 140 Minuten vergehen wie im Flug. Ich kann mir sogar gut vorstellen, dass der Film bei der Zweitsichtung noch einmal gewinnt. Eine kreative Meisterleistung, die ich wirklich nur empfehlen kann. Auf den nächsten Film der Daniels freue ich mich jetzt schon: 9/10 Punkte.