Run, Fatboy, Run (1418)

Die letzten Urlaubstage brechen an. Jetzt gerade würde die Entspannung langsam einsetzen. Aber das ist ja irgendwie immer so. Ich erlaube es mir noch unvernünftig zu sein und gehe entgegen meiner Planungen zu häufig laufen. Aber ich trinke und esse momentan auch zu viel. Soll ja ausgeglichen sein. 🏃‍♂️

Ein weiterer Regenlauf

Ein weiterer Regenlauf

Distanz: 8.52 km
Zeit: 00:49:51
Anstieg: 65 m
Ø Pace: 5:51 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 160 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 10.0 °C
Kalorien: 676 kcal

2023: 47 km
Januar: 47 km
KW 1: 36 km

Es hat wieder geregnet, doch das stört mich nicht. Der Lauf hat gut getan. Heute Nachmittag geht es auf einen weiteren Geburtstag, d.h. es wird wieder geschlemmt. Morgen ein weiterer Lauf? 😬

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 291: Robin Siegert
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, The Weakerthans

Run, Fatboy, Run (1417)

Das Krafttraining gestern war wohl zu viel und mir schmerzt der gesamte Rücken. Da habe ich mich vermutlich verhoben. Heute stand eh ein Lauf auf dem Programm und somit habe ich mich im leichten Regen aufgemacht. 🏃‍♂️

Regnerischer Mittagslauf

Regnerischer Mittagslauf

Distanz: 11.34 km
Zeit: 01:08:20
Anstieg: 76 m
Ø Pace: 6:02 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 10.0 °C
Kalorien: 905 kcal

2023: 38 km
Januar: 38 km
KW 1: 27 km

Mein Tagesrhythmus ist momentan wirklich kaputt. Ich komme selten vor 2 Uhr morgens ins Bett und schlafe meist bis 10 Uhr. Die Nächte sind von viel zu viel Alkohol, Süßkram und salzigen Snacks geprägt. Wird Zeit, dass der Urlaub vorbei ist. 😅

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 618 – Multivers-Transfluide Schatten
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

Top 5 beste Filme, die ich 2022 (zum ersten Mal) gesehen habe

Wir lassen die Weihnachtswochen bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG hinter uns und wenden uns im Januar den Best-of-Listen des Jahres 2022 zu. Den Start machen die besten Filme, die ich 2022 gesehen habe. Um mich nicht zu sehr zu wiederholen, habe ich mir nur Filme ausgesucht, die ich 2022 zum ersten Mal gesehen habe. Diese und weitere Einblicke bekommt ihr auch im Jahresrückblick zu meinem Filmjahr 2022. Schaut gerne vorbei. 🎥

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #293 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #293 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Das Thema für Ausgabe #293 lautet:

Top 5 beste Filme, die ich 2022 (zum ersten Mal) gesehen habe

  1. „Avatar: The Way of Water“ (2022) – Ein bombastisches Kinoerlebnis, das man auch im Kino sehen sollte. Inhaltlich mag ich die Welt von Pandora und auch die Sully-Großfamilie ist mir ans Herz gewachsen. Immer haarscharf am Ethnokitsch vorbei, dennoch mit sinnvoller Botschaft und einem fantastischen Look. James Cameron hat es immer noch drauf. (Gesehen am 29. Dezember 2022)
  2. „Encanto“ (2021) – Auch wenn ich es nicht erwartet hätte, so war „Encanto“ für mich doch das erste Filmhighlight des Jahres. Im Originalton hätte er mir vermutlich noch etwas besser gefallen, doch auch in der Synchro konnte er mich, und vor allem die Kids, restlos überzeugen. Ein großes, buntes Vergnügen. (Gesehen am 3. Januar 2022)
  3. „Hamilton“ (2020) – Mich hat „Hamilton“ genauso begeistert, wie die meisten anderen Zuschauer*innen, die sich dem Musical zugewandt haben. Auch die formale Präsentation war für mich genau die richtige und ich bin gespannt, ob aufgrund des Erfolgs noch irgendwann eine filmischen Adaption folgen wird. Sollte Lin-Manuel Miranda involviert sein, würde ich auf jeden Fall reinschauen, denn er Mann ist einfach ein Künstler. (Gesehen am 5. Februar 2022)
  4. „Rot“ (2022) – „Rot“ ist anders, als die meisten anderen Animationsfilme von Pixar. Der Film hat mich berührt und auch zum Nachdenken gebracht. Wenn in den nächsten Tagen der rote Panda einmal wieder aus dem Zappelinchen herausbricht, dann werde ich vielleicht nachsichtiger sein. Auf jeden Fall eine dicke Empfehlung. (Gesehen am 11. März 2022)
  5. „The Empty Man“ (2020) – „The Empty Man“ beschreitet ungewöhnliche Pfade und ich kann den Film allen, zumindest ein wenig am Horrorkino interessierten Zuschauer*innen, nur ans Herz legen. Definitiv kein Film, der sich leicht in eine Schublade stecken lässt. Der Horror ist zudem nicht sonderlich plakativ, sondern schleichend. Sprich, ich als alter Angsthase habe mich auch wirklich gefürchtet. (Gesehen am 31. Oktober 2022)

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.

Strange World (2022)

Heute wollte ich noch einmal einen Filmabend veranstalten. Eigentlich wäre der dritte Teil der „Die Chroniken von Narnia“-Trilogie dran gewesen, aber darauf hatte ich keine Lust. Vielmehr hat mich mit „Strange World“ der jüngste Disney-Film gereizt, der noch nicht einmal richtig aus dem Kino raus ist und dort leider ein ziemlicher Flop war. Wen wundert das, wenn man ihn nahezu parallel auf Disney+ sehen kann? 🐢❤

Strange World (2022) | © Walt Disney

Strange World (2022) | © Walt Disney

Ein klassischer und doch moderner Abenteuerfilm

Ich liebe die Aufmachung von des Films. Schon alleine die Titelsequenz erinnert an die Pulp-Hefte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Auch die Struktur von „Strange World“ ist daran angelehnt: Eine klassische Abenteuergeschichte, die Steampunk-Elemente enthält und unseren Held*innen gefährliche Landschaften und Kreaturen in den Weg stellt. Was Figuren, Motivation usw. angeht, ist „Strange World“ allerdings extrem modern, gerade für Disney. Das erklärt vielleicht auch, warum der Film so ein Flop war: Gewisse Zuschauerschichten würden ihn bestimmt abwertend als Produkt der Woke-Kultur bezeichnen: „Strange World“ besitzt einen sehr diversen Cast, der Sohn unserer Hauptfigur ist offen schwul und das ist okay für alle und wird nicht weiter thematisiert. Frauen sind in Führungsrollen und technisch versierter als die männlichen Charaktere. Die Botschaft des Films ist auch überdeutlich: Hört auf die Erde für technischen Fortschritt auszubeuten und besinnt euch auf die wirklich wichtigen Dinge. Kein Wunder, dass hier ganze Zuschauergruppen wegfallen.

Von all dem abgesehen ist „Strange World“ wunderbar unterhaltsames Abenteuerkino mit wirklich beeindruckenden Bildern und einer innovativ gestalteten Welt. Schon vor der großen Enthüllung hatte ich den Verdacht, dass wir uns hier im Inneren eines Lebewesens befinden. Am Ende macht alles Sinn und auch die Konflikte zwischen den Figuren werden aufgelöst. Mich hat der doppelte Vater-Sohn-Konflikt gekriegt und auch wenn es tiefergehende Disney-Filme gibt, so mochte ich die Figuren und die angesprochenen Themen. Davon abgesehen sieht der Film einfach bombastisch aus!

Fazit

„Strange World“ ist sicherlich nicht der beste Disney-Film, doch warum er solch ein Flop war, erschließt sich mir nicht. Tatsächlich vermute ich den schnelle Streaming-Release sowie die progressivere Figurenzeichnung. Ein neues Franchise wäre hier vermutlich sowieso nicht entstanden, insofern hoffe ich nur, dass Disney nicht die falschen Schlüsse daraus zieht. Hat mir und den Kindern doch sehr gut gefallen: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1416)

Da der Rest der Familie unterwegs ist, habe ich mich zu einem weiteren Lauf aufgemacht. Morgen dann aber Pause. Ganz sicher. Zu 99% mindestens. 🙈

Entspannter Mittagslauf

Entspannter Mittagslauf

Distanz: 8.13 km
Zeit: 00:47:21
Anstieg: 59 m
Ø Pace: 5:49 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 7.2 °C
Kalorien: 606 kcal

2023: 27 km
Januar: 27 km
KW 1: 16 km

Es war ein recht entspannter Lauf, zumindest bis zu den letzten 300 Metern, denn mich hat ein Lieferfahrer angerufen, dass er ein Paket für mich hat, das ich unterschreiben muss. Also Schlussspringt nach Hause, dort dann festgestellt, dass kein Fahrer vor Ort ist. Wild im Wohngebiet rumgelaufen, bis mir eingefallen ist, dass ich ein Paket an meine Mutter in einer ganz anderen Stadt habe liefern lassen. Diese dann angerufen und letztendlich ist das Paket dann angekommen. Puh. 😅

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 618 – Multivers-Transfluide Schatten
Im zweiten Ohr: blink-182, Skye Wallace, Alkaline Trio

Nope (2022)

Nachdem ich heute den letzten Jahresrückblick fertig gestellt habe, wollte ich abends unbedingt noch einen Film schauen. Tatsächlich hat es dann die neueste Blu-ray aus meiner Sammlung in den Player geschafft. Jordan Peeles „Nope“ lag bei mir unter dem Weihnachtsbaum und ich war schon sehr gespannt darauf. Was also hat Peeles Ausflug in das Sci-Fi-Genre zu bieten? 🛸

Nope (2022) | © Universal Pictures Germany GmbH

Nope (2022) | © Universal Pictures Germany GmbH

Ein fantastisch gefilmtes Sci-Fi-Rätsel

Zunächst einmal muss ich festhalten, wie unglaublich gut „Nope“ aussieht. Vor der Sichtung war mir nicht klar, dass der Film in Teilen im IMAX-Format gefilmt wurde. Das Format wechselt somit häufiger von Cinemascope auf 16:9-Vollbild, was den ohnehin schon bombastischen Look noch imposanter werden lässt. Ein wahrer Augenschmaus. Interessanterweise spiegelt sich die hochwertige Inszenierung auch im Inhalt, denn wir blicken zurück auf die ersten bewegten Bilder, wohnen einem Filmdreh bei und am Ende packt sogar einer der Protagonisten eine IMAX-Kamera aus, um die unbekannten, fliegenden Objekte festzuhalten. Wie jedoch sieht es um den Inhalt aus?

Ich mochte die bisherigen Filme Jordan Peeles sehr. „Get Out“ war noch recht einfach zu lesen, „Wir“ dagegen schon allegorischer, was ihn für mich zu einem der faszinierendsten Filme der letzten Jahre macht. Zudem war er unheimlich. Aber so richtig. „Nope“ dagegen konnte mich, was den Grusel angeht, nicht so richtig packen. Seine erzählerischen Ebenen finde ich dagegen sehr spannend. Was will uns Peele mit dem Film sagen? Ich habe ihn noch nicht wirklich entschlüsselt: Es scheint um das Verhältnis zwischen Mensch und Tier zu gehen. Um Ausbeutung und Urinstinkte. Die Kamera als erweitertes Auge des Menschen. Um Aufmerksamkeit und Bekanntheit. Es steckt einiges in „Nope“, das unter der Oberfläche aufblitzt. Ich freue mich jetzt schon darauf, den Film immer weiter zu entschlüsseln.

Fazit

„Nope“ hat mich über zwei Stunden blendend unterhalten. Er konnte mich allerdings nicht so komplett packen, wie Peeles letztes Werk. Was bleibt ist ein spannender Genrefilm, der extrem gut aussieht und der zum Nachdenken anregt. Was will man mehr? Nicht nur für Freunde von Jordan Peeles bisherigen Oeuvre definitive eine Empfehlung: 8/10 Punkte.

Jahresrückblick Teil 4: Analyse und Interpretation meiner Blog-Statistik 2022

Der letzte Teil meiner Jahresrückblicke für 2022: Heute geht es um meinen Blog. Genauer gesagt, einen Einblick in die Zahlen des Blogs. Nachdem bereits das Blog-Jahr 2021 einen Rückgang in den Zahlen zu verzeichnen hatte, geht der Abwärtstrend leider weiter. Auch wenn Zahlen nicht alles sind, so möchte ich euch doch auf die spannende Reise durch die Entwicklung meines Blogs im Jahr 2022 mitnehmen:

Entwicklung der Aufrufzahlen 2022

Wie bereits angekündigt, sind die Zahlen 2022 deutlich gesunken. Insgesamt wurde mein Blog 27.527 mal aufgerufen (zum Vergleich: 30.727 Aufrufe 2021). Das sind  exakt 3.200 (12%) weniger Aufrufe und 1.045 (6%) weniger Besucher:

Entwicklung der Aufrufe und Besucher 2022 (jährlich)

Entwicklung der Aufrufe und Besucher 2022 (jährlich)

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Run, Fatboy, Run (1415)

Ja, ich war schon wieder unvernünftig. War doch erst gestern laufen und hatte im Jahresrückblick noch groß getönt, dass ich deutlich weniger laufen will. Aber ich war morgens im Keller und habe mein Krafttraining absolviert, dann hat die Sonne so schön geschienen und ich habe mir gedacht, eine kurze Runde könne ja nicht schade. Zudem lohnt sich dann das Duschen doppelt. Gesagt, getan. 🏃‍♂️

Schön sonniger Mittagslauf

Schön sonniger Mittagslauf

Distanz: 8.06 km
Zeit: 00:45:59
Anstieg: 67 m
Ø Pace: 5:42 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 13.9 °C
Kalorien: 600 kcal

2023: 19 km
Januar: 19 km
KW 1: 8 km

Es war ein wirklich schöner Lauf. Ich habe eine Strecke mit ein paar fiesen Steigungen im Wald gewählt und jeden Kilometer genossen. Meine Wade zwickt nun wieder etwas mehr, aber auch nicht viel schlimmer als davor. Im Urlaub werde ich also noch unvernünftig sein. Nächste Woche ist die Zeit dafür eh wieder deutlich reduziert.

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 618 – Multivers-Transfluide Schatten
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182, Frank Turner

Media Monday #601

Da ist es plötzlich vorbei, das Jahr 2022. Schon verrückt. Wenn man bedenkt, dass es  heute am 1. Januar beinahe 20 °C hatte, dann frage ich mich, wie viele Jahre überhaupt noch folgen werden. So viel wie gestern Nacht geböllert wurde, dann ist das der Menschheit wohl egal. Und über Inflation braucht auch niemand mehr jammern. Geld genug scheint ja da zu sein. Für die „wichtigen“ Dinge eben. Aber ich verfalle schon wieder in Zynismus und Meckerei. Insofern konzentriere ich mich nun lieber auf die positiven Dinge, wie eben die ersten Fragen des Medienjournals im Jahr 2023. In diesem Sinne: Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr! 🥳

Media Monday #601

  1. Vom neuen Jahr allgemein erhoffe ich mir ja Kinoerlebnisse wie „Avatar: The Way of Water“ häufiger zu haben, denn der Film hat mich in mehrfacher Hinsicht wirklich beeindruckt.
  2. In punkto Film und/oder Kino wird es hoffentlich zu mehr Filmsichtungen als 2022 führen, denn ich habe nur 61 Filme gesehen und davon nur vier im Kino; genauer gehe ich darauf im Jahresrückblick zu meinem Filmjahr 2022 ein.
  3. Ich habe mir ja vorgenommen weniger zu laufen, wie ich im Jahresrückblick zu meinem Sportjahr 2022 festgehalten habe.
  4. Wäre ja schön, wenn man mehr Zeit fände, um Klassiker wie „True Romance“ häufiger zu schauen, denn das ist immer noch ein fantastischer Film.
  5. Ich werde mich auf alle Fälle bemühen, dass ich erneut so famose Serien schaue, wie letztes Jahr; mehr dazu im Jahresrückblick zu meinem Serienjahr 2022.
  6. Meine Weihnachtsgeschenke (siehe auch Foto unten) muss ich mir wohl noch mal durch den Kopf gehen lassen, schließlich wollen sie entsprechend genossen werden (und damit meine ich nicht nur den Alkohol.
  7. Zuletzt habe ich mit „Jumanji“ (1995) den ersten Film des Jahres gesehen und das war wunderbare Unterhaltung, weil der Film noch besser war als ich ihn in Erinnerung hatte und auch die Kids begeistert waren.

Meine kleine, aber feine TMNT-Sammlung hat Nachwuchs bekommen (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Jumanji (1995)

Der erste Januar und damit ein eher fauler Tag. Dennoch habe ich ihn nicht auf dem Sofa verbracht, sondern war laufen und habe am letzten Jahresrückblick gearbeitet. Abends war es dann aber doch Zeit für einen Film und auf „Jumanji“ hatte ich schon lange wieder Lust. Exakt vor zwei Jahren habe die beiden Reboot-Filme „Jumanji: Willkommen im Dschungel“ und „Jumanji: The Next Level“ geschaut, welche mich recht gut unterhalten haben. Also mal sehen, was das Original kann, dessen letzte Sichtung bestimmt schon 20 Jahre zurückliegt… 🐒🦁🦏

Jumanji (1995) | © Sony Pictures Home Entertainment

Jumanji (1995) | © Sony Pictures Home Entertainment

Weit mehr als die Summe seiner Effekte

An die ersten 20 Minuten konnte ich mich so gut wie nicht mehr erinnern. Alan Parrishs Verschwinden hatte ich nur noch als Fußnote in Erinnerung und war positiv überrascht, wie ausführlich dessen Hintergrundgeschichte doch ist. Der nächste Schock (im wortwörtlichen Sinne) war, dass „Jumanji“ doch recht unheimlich ist. Gerade zu Beginn, als man noch nicht so recht weiß, wie es mit der Geschichte weitergeht. Der Zwergofant, der Actionfilme wie „Avatar: The Way of Water“ inzwischen mühelos wegsteckt, hat sich häufiger in meiner Armbeuge bzw. seiner Decke vergraben. Aber ja, Joe Johnston (u.a. „October Sky“ oder „Jurassic Park III“) inszeniert „Jumanji“ teils wirklich unheimlich.

Als die Regeln des Spiels dann klar sind und mit Robin Williams ein erwachsener Alan Parrish (wundervoll gespielt!) auftritt, dreht auch der Film auf: Damals waren die Effekte bahnbrechend und heute können die computeranimierten Affen nur noch ein müdes Lächeln auf die Gesichter der Kinder zaubern. Trotz der veralteten Technik besitzen die Tiere Charakter und gerade die Affen haben mich teils an „Gremlins: Kleine Monster“ denken lassen. Der achterbahnartige Mittelteil des Films war mir noch recht gut in Erinnerung und ich hatte wieder sehr viel Spaß damit. An da Finale dagegen konnte ich mich nicht mehr so recht erinnern und war überrascht, wie gut hier alle Fäden zusammengeführt wurden. Fast schon ein übertriebenes Happy End, aber eines, das für mich sehr gut funktioniert hat. Einfach schön.

Fazit

Also ich „Jumanji“ in den Player legte, war mir nicht klar, wie gut er mich abholen würde. Hat mir heute besser gefallen als damals. Auch die Kinder waren begeistert, nachdem sich der erste Schrecken gelegt hatte. Die restaurierte Blu-ray-Neuauflage ist zudem sehr zu empfehlen. Die Bild- und Tonqualität ist wahrlich herausragend. Insgesamt ein perfekter Start ins Filmjahr 2023: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)