Run, Fatboy, Run (432)

Seit dem Feiertag am Montag bin ich nicht mehr zum Laufen gekommen. Es zeigt sich jede Woche, dass ein Trainingsplan mit drei oder vier Läufen einfach unrealistisch wäre. Ob berufliche Abendveranstaltung, private Termine oder Elternabende – irgendwas ist immer. Zudem würde das nicht mit den Kinderläufen zusammengehen, die ich momentan wirklich sehr genieße. Heute habe ich es (nach Bügeln, 500 Liter Pflanzhumus kaufen, Rasenmähen usw.) dann aber doch einmal wieder geschafft:

Distance: 15.30 km
Duration: 01:33:26
Elevation: 115 m
Avg Pace: 6:06 min/km
Avg Speed: 9.82 km/h
Heart Rate: 164 bpm
Stride Frequency: 145 spm
Energy: 1341 kcal

Da wir erst nachmittags losgekommen sind, stand die Sonne schon hoch am Himmel und es wurde schnell sehr warm (ca. 21 °C), was ich einerseits durchaus genossen habe, andererseits war es aber auch extrem anstrengend. Das habe nicht nur ich gemerkt, sondern auch der Zwergofant, der im Vergleich zum letzten Mal auf dieser Strecke deutlich langsamer war und gegen Ende – trotz zweier Trinkpausen – auch über Kopfschmerzen geklagt hat. Das Belohnungseis nach dem Lauf hat aber wieder alles gerichtet. Erneut ein tolles Erlebnis. Nun müssen wir nur eine neue Strecke für uns finden, doch leider sind alle anderen Richtungen so richtig hügelig…

Im Ohr: „Da vorne müssen wir abbiegen, stümmt’s?“

Run, Fatboy, Run (431)

Nachdem das Zappelinchen immer noch Fieber und einen üblen Husten hat, werden wir auch den heutigen Feiertag größtenteils drinnen verbringen. Deshalb habe ich gleich morgens die Gelegenheit ergriffen und mich mit dem Zwergofanten zu einem Lauf aufgemacht. Meine Beine waren eigentlich noch vom Samstag schwer, doch der junge Herr hatte Lust, was auch mich wiederum motiviert hat:

Wie beim letzten Lauf mit dem Zappelinchen haben wir einen kurzen Abstecher zur Tartanbahn gemacht, wo ich eine Runde mit dem Zergofanten gelaufen bin. Es ist so toll, mit welch kleinen Dingen sich Kinder begeistern lassen. Ich liebe das. Danach ging es natürlich wieder per Fahrrad weiter:

Distance: 11.18 km
Duration: 01:09:34
Elevation: 83 m
Avg Pace: 6:13 min/km
Avg Speed: 9.64 km/h
Heart Rate: 153 bpm
Stride Frequency: 146 spm
Energy: 974 kcal

Ich wollte es bewusst langsam eingehen lassen und habe den Zwergofanten auch beständig eingebremst. Am Anfang an den Steigungen hat das noch ganz gut funktioniert, doch die zweite Hälfte der Strecke geht beinahe komplett bergab. Somit lief ich dann doch wieder schneller als geplant. Letztendlich war es für meine Verhältnisse aber ein entspannter Lauf bei relativ niedrigem Puls. An das Laufen mit meinen Kids könnte ich mich echt gewöhnen. Quality time, wie man so schön sagt… 🙂

Im Ohr: „Papa komm jetzt, lauf schneller!“

Run, Fatboy, Run (430)

Da das Zappelinchen leider immer noch leicht fiebrig ist, habe ich mich heute mit dem Zwergofanten zu einem Lauf aufgemacht. Er ist vier Jahre alt und fährt das kleinste Puky-Rad mit 12 Zoll und ohne Gangschaltung. Ich war also darauf eingestellt, dass es eine eher gemütliche und kleine Runde wird. Das passte mir gut, denn einen schnellen Lauf hatte ich diese Woche ja schon. Doch weit gefehlt:

Distance: 14.09 km
Duration: 01:21:49
Elevation: 108 m
Avg Pace: 5:48 min/km
Avg Speed: 10.33 km/h
Heart Rate: 163 bpm
Stride Frequency: 147 spm
Energy: 1201 kcal

Der Zwergofant hat ordentlich Gas gegeben und letztendlich ist es die 14-km-Runde geworden, die ich letzte Woche auch mit dem Zappelinchen gelaufen bin. Allerdings war der Zwergofant deutlich schneller unterwegs und ich musste aufpassen, dass ich hinterherkam. Mit 4 Jahren. Auf dem Mini-Rad. Unfassbar. Wir hatten eine längere Pause, bei der wir etwas getrunken haben und einen Unfall, bei dem er besonders auf die Tube gedrückt hat und dann volle Kanne in einen Zaun gebrettert ist. Die Kurve kam einfach zu überraschend. Es ist aber nichts passiert und ging auch ohne Drama vonstatten. Insgesamt also für uns beide ein tolles Erlebnis. Nur eines habe ich nicht bedacht: In Zukunft wollen wohl beide mit, wenn der Papa laufen geht… 😉

Im Ohr: Beständiges Geplapper des Zwergofanten

Run, Fatboy, Run (429)

Nachdem ich die letzten drei Tage aufgrund der Kombination aus Urlaubsrückkehr und Workshop erst weit nach dem Abendessen zu Hause war, fehlte mir heute (ich bin tatsächlich pünktlich gegangen) komplett die Motivation zu laufen. Allerdings habe ich mich gestern erst für den Halbmarathon angemeldet, weshalb ich zugleich nicht auf einen Lauf verzichten wollte. Somit habe ich mich, nach zwei langsamen Läufen in Begleitung des Zappelinchens, für eine kurze, aber schnelle Runde entschieden:

Distance: 5.33 km
Duration: 00:27:27
Elevation: 29 m
Avg Pace: 5:09 min/km
Avg Speed: 11.65 km/h
Heart Rate: 164 bpm
Stride Frequency: 157 spm
Energy: 450 kcal

Tatsächlich hat mir die TomTom-App verraten, dass es mein bisher drittschnellster kurzer Lauf war. Ein Hoch auf die Technik! Ich habe auch ordentlich Gas gegeben und war danach auch gut ausgepowert. Dabei habe ich versucht immer mal wieder ein Fahrtspiel einzubauen, was auch gleich für Abwechslung sorgte. Wie ihr auf dem Bild sehen könnt, war das nasskalte Wetter mit knapp 6 °C ziemlich bescheiden. Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich auf richtiges Frühlingswetter freue. Vielleicht dann beim langsamen, langen Lauf am Wochenende. Leider wieder ohne Zappelinchen, denn das liegt aktuell flach…

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 82: Christoph Adamski aka Knut Knieping
Im zweiten Ohr: The Weakerthans, Mando Diao

Run, Fatboy, Run (428)

Der letzte Urlaubstag, Zeit also einen weiteren Lauf einzuschieben. Wie bereits beim letzten Mal war ich mit dem Zappelinchen unterwegs, das mich erneut mit dem Rad begleitet hat. Das Wetter war heute leider sehr bescheiden, so dass ich wieder meine langen Laufklamotten ausgraben musste. Heute sind wir an meiner alten Schule vorbeigekommen, wo wir einen kurzen Abstecher zur Tartanbahn gemacht haben:

Distance: 10.70 km
Duration: 01:04:12
Elevation: 87 m
Avg Pace: 5:59 min/km
Avg Speed: 10.00 km/h
Heart Rate: 160 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 959 kcal

Auch dieser Lauf war wieder gezeichnet von warten, hinterherrennen und anschieben, was für mich ein ungewohnter Rhythmus ist. Dennoch habe ich eine Punktlandung von ziemlich genau 6:00 min/km hingelegt. Das Zappelinchen hat heute mehr gejammert als beim letzten Mal, doch ab ca. der Hälfte hat sie ordentlich Tempo gemacht und ein Gespräch nach dem anderen eingeleitet. Leider habe ich nur die Hälfte verstanden und musste schon ziemlich rennen, um einigermaßen am Ball zu bleiben. Insgesamt also ein wirklich schöner Urlaubs- und Ferienausklang für uns beide.

Im Ohr: Unzählige Gespräche mit dem Zappelinchen und etwas Gejammere

Run, Fatboy, Run (427)

Heute haben meine Frau und ich zehnjährigen Hochzeitstag. Das ist für den Lauf zwar nicht relevant, doch ich wollte es einmal erwähnt haben. Bevor wir uns also heute Abend den Bauch vollschlagen, habe ich mich noch einmal zu einem Lauf aufgerafft. Im Gegensatz zum letzten Mal ohne Schnee, dafür mit dem Zappelinchen im Schlepptau. Das war ein ganz neues Lauferlebnis und hat wirklich Spaß gemacht. Viele Gespräche, viel Anschieben am Berg und Hinterherrennen auf den Geraden:

Distance: 14.25 km
Duration: 01:28:12
Elevation: 105 m
Avg Pace: 6:11 min/km
Avg Speed: 9.69 km/h
Heart Rate: 159 bpm
Stride Frequency: 148 spm
Energy: 1275 kcal

Die meiste Zeit konnte ich tatsächlich mein Tempo laufen, doch gerade in den Wohngebieten musste ich öfter mal warten bis das Zappelinchen wieder auf dem Gehsteig war oder sonstwie behilflich sein. Das alles hat dafür gesorgt, dass ich insgesamt mit dem niedrigsten Puls überhaupt gelaufen bin und ganz natürlich etliche Tempowechsel in den Lauf eingebaut habe. Auch wenn das Zappelinchen gegen Ende ein wenig gejammert hat (14 km sind doch ein ganz schönes Stück), werden wir das ganz sicher wiederholen. Ein ganz neue Art des Laufvergnügens! 🙂

Im Ohr: Unzählige Gespräche mit dem Zappelinchen

Run, Fatboy, Run (426)

Endlich Urlaub, endlich wieder mehr Zeit zum Laufen: Mit 117 km war der April 2016 mein bester Laufmonat überhaupt und eine ähnliches Kilometerzahl erhoffte ich mir auch von diesen Osterferien. Als ich heute früh aus dem Fenster schaute, blickte ich auf eine weiße Schneedecke über Rasen und Blumen. Meine Motivation war ziemlich dahin, hatte ich mich doch schon an immerhin trockenes Frühlingswetter gewöhnt. So jedoch fühlte ich mich drei Monate zurückgeworfen. Dennoch habe ich mich aufgerafft und bin bei 0,5 °C zu einer kleinen Runde aufgebrochen:

Distance: 10.62 km
Duration: 01:01:45
Elevation: 80 m
Avg Pace: 5:48 min/km
Avg Speed: 10.32 km/h
Heart Rate: 164 bpm
Stride Frequency: 152 spm
Energy: 943 kcal

Es war wirklich ungemütlich. In weiser Voraussicht hatte ich schon keine Brille angezogen, was auch eine gute Entscheidung war, hätte ich aufgrund des starken Schneefalls sonst überhaupt nichts gesehen. Letztendlich habe ich es heute bei 10 km belassen und keine wirklich schnelle Zeit angepeilt. Dennoch war ich wieder deutlich flotter unterwegs als bei den letzten Läufen. Das Wetter soll erst einmal so bleiben, was mich nicht nur aufgrund meiner Laufbemühungen deprimiert. Auch alle für die Osterferien vorgenommenen Pläne drohen wortwörtlich ins Wasser zu fallen. Hmpf.

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 81: Nach Utrecht ist vor…

Run, Fatboy, Run (425): Spezialausgabe

Nachdem ich letztes Wochenende eine Halbmarathon-Distanz im Training gelaufen bin, war ich nicht mehr laufen. Montag und Dienstag waren meine Beine zu schwer, dann folgte eine Impfung und schon war die Woche vorbei. Also habe ich mich heute gleich früh morgens aufgemacht, um einen bewusst langsamen Lauf anzugehen. Mein Ziel war es, den Puls einmal deutlich unter 170 bpm zu halten, was tatsächlich gar nicht so einfach war. Letztendlich lag der Schnitt bei 164 bpm, wofür ich schon ganz schön auf die Bremse treten musste. Langsamer wäre schwierig geworden, aber vermutlich muss ich auch das einfach trainieren. Bisher bin ich immer alles gelaufen, was geht.

Distance: 15.08 km
Duration: 01:33:00
Elevation: 106 m
Avg Pace: 6:10 min/km
Avg Speed: 9.73 km/h
Heart Rate: 164 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 1310 kcal

Für die letzten 25 Läufe habe ich ziemlich genau ein halbes Jahr benötigt, was deutlich die krankheitsbedingten Laufpausen des Winterhalbjahres aufzeigt. Dennoch bin ich ganz gut dabei und war dieses Jahr schon häufiger laufen als letztes Jahr um diese Zeit:

2008 2009 2010 2011 2012
Länge 130,60 143,53 382,31 426,62 291,15
Laufzeit 15:32:00 15:37:00 38:48:45 41:55:03 28:39:25
kCal 12.416 11.838 32.184 33.147 22.415
min/km 7:05 6:31 6:05 5:53 5:54
2013 2014 2015 2016 2017
Länge 388,03 319,01 243,70 670,52 198,73
Laufzeit 39:02:57 31:23:04 24:24:25 63:12:58 19:42:51
kCal 29.878 24.563 18.930 54.316 16.438
min/km 6:02 5:54 06:00 05:39 5:57
Gesamt
Länge 3.194,21
Laufzeit 318:18:27
kCal 256.125
min/km 5:58

Passend zum Ende der Fastenzeit kann ich festhalten, dass ich dieses Jahr bereis 30 Tafeln Schokolade bzw. 69 Flaschen Bier runtertrainiert habe. A propos Fastenzeit: In Ausgabe 415 schrieb ich ja, dass ich bei 86,1 kg (bei 1,92 m Körpergröße) gestartet bin und gerne auf 79 bis 81 kg runter wollte. Letztendlich bin ich durch den Verzicht auf Süßigkeiten, Alkohol und Fleisch bei 81,2 kg gelandet, sprich ich habe exakt 4,9 kg abgenommen. Das Ziel ist somit knapp verfehlt, doch werde ich jetzt ohnehin nicht wieder in die Vollen gehen, sondern versuchen insgesamt bewusster zu essen und speziell die gefährliche Schokolade abends vor dem Fernseher wegzulassen. So zumindest der Plan. Das erste Bier hat mir vorgestern (ja, wir haben die Fastenzeit vorzeitig beendet) auf jeden Fall ausgezeichnet geschmeckt… 🙂

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 80: Interview Steve Auch
Im zweiten Ohr: Nerdtalk Episode 473

Run, Fatboy, Run (424)

Eigentlich wollte ich heute gleich wieder früh morgens laufen gehen, doch meine Kinder haben gestreikt und wollten nicht mit einkaufen gehen. Somit bin ich dann doch erst zur Mittagszeit losgekommen, was mich jedoch nicht von meinem Plan abgehalten hat, zum ersten Mal in diesem Jahr die Halbmarathon-Distanz anzugehen.

Das Wetter war zu Beginn noch recht angenehm, doch spätestens ab der Hälfte wurde es so richtig heiß – auch wenn das Thermometer offiziell nur 16 °C anzeigte. Vielleicht lag es auch am Trinkrucksack, der meinen Rücken  zusätzlich erwärmte. Wie dem auch sei, die neu entdeckte Strecke war größtenteils wirklich schön und gut zu laufen:

Distance: 21.28 km
Duration: 02:11:58
Elevation: 182 m
Avg Pace: 6:12 min/km
Avg Speed: 9.68 km/h
Heart Rate: 171 bpm
Stride Frequency: 147 spm
Energy: 1893 kcal

Im Vergleich zu meinem letzten Halbmarathon im Wettkampf war ich nur geringfügig schneller. Wenn man die deutlich einfachere Strecke bedenkt, dann vermutlich sogar eher langsamer. Tatsächlich bin ich im Moment auch einfach nur froh, wieder zu Hause angekommen zu sein, denn alles ab dem sechzehnten Kilometer war einfach nur schmerzhaft. Schon faszinierend, was so läppische sechs Kilometer mehr doch ausmachen. Ich weiß nun, dass ich wieder mehr längere Distanzen laufen muss, um hier in Zukunft ein wenig Land zu sehen…

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 79: Utrecht 2017
Im zweiten Ohr: Second Unit #195: Harry Potter und der Stein der Weisen
Im drittem Ohr: Johnossi

Run, Fatboy, Run (423)

Was für ein beschissener Tag. Pardon. Aber ist eben so. Nicht nur, dass ich schon seit einer guten Woche spätestens ab 5 Uhr wach liege und sich das Gedankenkarussell dreht, nein, auch der Rest des Tages bot wieder ein Highlight nach dem anderen. Also habe ich mich trotz Müdigkeit aufgerafft, um eine Runde laufen zu gehen. Immerhin hat es nicht geregnet, das ist doch auch schon was. Mit knapp 10 °C war es angenehm frisch. Ich bin trotzdem in kurzer Hose gelaufen. So.

Distance: 10.17 km
Duration: 00:55:44
Elevation: 83 m
Avg Pace: 5:28 min/km
Avg Speed: 10.95 km/h
Heart Rate: 168 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 857 kcal

Am Anfang haben sich meine Beine noch wie Blei angefühlt und ich hätte wetten können, dass ich mit Mühe und Not unter 6:00 min/km laufe. Dem war aber nicht so: Bei der Hälfte hatte ich einen Schnitt von 5:20 min/km, der sich bei der letzten Steigung jedoch wieder verschlechterte. Auf dem letzten Kilometer konnte ich dann sogar noch ein paar Sekunden wettmachen. Somit war das in diesem Jahr mein bisher schnellster Lauf über 10 Kilometer. Um genau zu sein war ich exakt 11 Sekunden pro Kilometer schneller als beim letztwöchigen Lauf auf der gleichen Strecke. Immerhin ein kleiner Erfolg an diesem wundervollen Tag.

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 78: Interview Florian Reichert
Im zweiten Ohr: Sneakpod #482 –The Beauty And The Beast
Im drittem Ohr: Mando Diao