Nach einem kalorienreichen Ostersonntag, habe ich mich heute gleich früh morgens zu einem Lauf aufgemacht. Anfangs war es noch bewölkt und nass, doch mit der Zeit ist die Sonne durch die Wolken gebrochen, so dass mein idyllischer, einsamer Waldweg mit pittoresken Lichtflecken gesprenkelt war:
Distance: 7.85 km
Duration: 00:47:24
Elevation: 87 m
Avg Pace: 6:02 min/km
Avg Speed: 9.94 km/h
Heart Rate: 178 bpm
Stride Frequency: 148 spm
Energy: 680 kcal
Nun zum negativen Teil des Laufes, den von mir verhassten Hundehaltern. Kinder und harmoniebedürftige Leser sollten jetzt den Tab schließen: Da kann sich die fette Kuh kaum selbst vorwärts bewegen, geschweige denn genügend Puste aufbringen, um ihrem Kampfhund(!) im Notfall irgendwie einzufangen – aber ich als Läufer muss über einen Graben in die Büsche springen, weil der wandelnde Klops nicht die geringsten Anstalten macht ihren auf mich zu jagenden Köter bei sich zu behalten. Die anderen drei Hundehalter, die mir noch begegnet sind, habe ich dann schon lautstark darauf aufmerksam gemacht ihre Hunde heranzuholen. Dies wurde mit viel Augenrollen und der Frage nach dem Warum quittiert. Ich hätte gute Lust es darauf ankommen zu lassen und ihnen im Falle eines Falles in ihre debil glotzende Fresse zu schlagen. Dürfte dann ja auch nicht schlimmere Körperverletzung sein, als so ein Hundebiss. Mensch, was bin ich gut drauf. Natürlich habe ich auch exakt 200 Meter verloren, was mir meine Zeit verhagelt hat. Bei TomTom kann ich die Strecke auch nicht nachträglich editieren. Die erste Hälfte des Laufes war dennoch schön – und nun schlucke ich den Ärger runter und genieße meinen Ostermontag.




