Projekt 52 – 2025 #40: Es war einmal…

Projekt 52 LogoEs ist unfassbar. Wir befinden uns mit Projekt 52 bereits im Oktober. Neun Monate dieses Projekts liegen also schon hinter uns. Ich kann es kaum glauben. Das ist auch passend, denn längst vergangene Zeit spielt auch beim Thema Es war einmal… eine Rolle. Zuerst wollte ich auf meine Kinder referenzieren und wie lange deren Kleinkindzeit doch zurückliegt. Dann hatte ich die Idee ein Kinderfoto von mir abzufotografieren. Letztendlich bin ich aber über meine Sammlung alter C64-Spiele gestolpert. Schön auf 5,25-Zoll-Diskette. Der C64 war damals mein erster Computer und ich habe viel Zeit mit ihm verbracht. Heute kann man sich das fast nicht mehr vorstellen. Ich besitze noch die gesamte Hardware und hätte Lust, alles einmal wieder aufzubauen und meinen Kindern zu zeigen. Wie das früher so war. Meine Erinnerungen an diese Spiele sind auf jeden Fall warm und wohlig:

Meine alten C64-Disketten mit einer Spieleanleitung

Meine alten C64-Disketten mit einer Spieleanleitung

Motiv: Meine alten C64-Disketten mit einer Spieleanleitung
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

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Die 5 besten Final Girls

Von den besten deutschen Genrefilmen springen wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG direkt weiter zu den herbstlichen Horrorthemen. Den Anfang machen die besten Final Girls, sprich die überlebenden weiblichen Figuren aus Horrorfilmen. Ein guter Einstieg in den Themenmonat. Wer fällt euch dabei so ein? 🔪

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 431 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 431 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 431 lautet:

Die 5 besten Final Girls

  1. Ellen Ripley in „Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ (1979) – Natürlich darf auf dieser Liste Ellen Ripley nicht fehlen. In einer Zeit, in der es überhaupt nicht normal war, dass sich gerade Frauen gegen übermenschliche Gegner behaupten, hat Ripley es allen (Männern) gezeigt und sich gegen das Xenomorph durchgesetzt. Sie ist die Stimme der Wissenschaft und Vernunft und am Ende die einzige Überlebende. In „Aliens: Die Rückkehr“ wird sie dann sogar zu Actionheldin, doch finde ich gerade ihre Verletzlichkeit im Kontrast zum Alien im ersten Teil famos.
  2. Laurie Strode in „Halloween: Die Nacht des Grauens“ (1978) – Jamie Lee Curtis spielt hier vermutlich das bekannteste Final Girl, welches sich bis zum durchwachsenen Reboot gehalten hat. Ihre Rolle ist absolut ikonisch und hat das Konzept bereits 1978 perfekt etabliert. John Carpenter hat damit den prototypischen Slasher geschaffen, der auch heute noch eine wunderbare Halloween-Atmosphäre besitzt.
  3. Tree Gelbman in „Happy Deathday“ (2017) – Jessica Rothes Figur wird in diesem Film immer wieder ermordet und ist doch ein Final Girl. Wie das funktioniert? Durch den Kniff der Zeitschleife. Schon alleine deshalb lohnt sich Christopher Landons Slasher(-Parodie) samt Fortsetzung, die noch einmal einen ganz besonderen Kniff mitbringt.
  4. Sidney Prescott in „Scream“ (1996) – Wenn wir schon bei Slasher-Parodien sind, darf Wes Cravens Wiederbelebung des Genres natürlich nicht fehlen. Das wunderbare daran ist: Der Film funktioniert zugleich als Parodie als auch als ernsthafter Beitrag zum Genre und Sidney Prescott ist ein fantastisches Final Girl, welches sich auch über die weiteren Filme des Franchises behaupten kann (auch wenn ich die jüngsten Ableger noch nicht gesehen habe).
  5. Sarah Carter in „The Descent: Abgrund des Grauens“ (2005) – So richtig überlebt Sarah ja nur in der gekürzten US-Fassung des Films. Die letzte Überlebende, also das Final Girl, ist sie aber so oder so. Die Tortur, die sie davor durchmacht, ist kaum auszuhalten. Ihr Auftritt im zweiten Teil verblasst mir mich dagegen leider etwas.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Media Monday #744 – Überstunden, Politikverdruss und Murmeltiere

Das Wochenende ist viel zu schnell vorbeigezogen. Nach der vergangenen Arbeitswoche hätte ich noch locker einen Tag mehr vertragen können. Wäre mir beinahe auch zugestanden, denn ich habe an den 48 Wochenstunden gekratzt. Jene Stundenzahl, die sich Merz und Co. wünschen. Völlig absurd, denn ich war  Freitagabend mental ganz schön am Ende. Dabei habe ich noch nicht einmal einen wichtigen Job, bei dem es um Menschen geht, sprich im Gesundheitswesen, der Pflege oder stehe im Klassenzimmer. Die SPD trägt solche Vorschläge inzwischen einfach mit, was auch ein Grund ist, mich inzwischen nur noch an der Politik verzweifeln zu lassen. Wo sind wir denn da so falsch abgebogen? Doch genug davon. Mein Wochenende war von Frust und versuchter Erholung geprägt. Am Sonntag waren wir dafür auf einer entspannten Geburtstagsfeier eingeladen und nun steht schon wieder der Montag vor der Tür. Die Woche wird es in sich haben und ich befürchte, trotz Feiertag am Freitag, wieder viel zu lange vor dem Rechner zu sitzen. Nun aber erst einmal zu den Fragen des Medienjournals und euch eine schöne Woche! 🙂

Media Monday #744

  1. Wenn jetzt der Horroctober vor der Tür steht, würden sich auch deutsche Genrefilme anbieten.
  2. Die erste Novemberwoche wird bestimmt großartig, schließlich stehen die Herbstferien an und ich habe eine Woche Urlaub.
  3. Ich hätte ja nicht übel Lust nach „Paddington in Peru“ noch einmal die wunderbaren ersten beiden Teile der Reihe zu sehen.
  4. Die dritte Staffel von „Squid Game“ ist letztlich auch nur der zweite Teil der zweiten Staffel, denn Netflix hat die Serie leider unnötig gestreckt. Dennoch fand ich das Finale gelungen.
  5. In letzter Zeit kommt es häufiger vor, dass mir keine gute Umsetzung eines Themas für das „Projekt 52 “ einfällt, doch dann kommt irgendwann doch noch eine Idee um die Ecke, wie diese Woche beim Thema Wahnsinn.
  6. Laufen empfinde ich als ungemein faszinierend, weil es eine so einfache Art ist, Sport zu treiben, und doch auch so vielfältig. Somit war ich diese Woche 55 km weit unterwegs und habe die 240 km im September geknackt.
  7. Zuletzt habe ich den fünften Teil meines Urlaubsberichts aus Österreich mit dem Titel „Wandern am Kitzsteinhorn: Gletschersee, Rettenwand und zurück mit der 3K K-onnection Panoramabahn“ geschrieben und das war erfüllende Arbeit, weil ich darin eine unserer schönsten Wanderungen festgehalten habe, auf der wir u.a. auch etliche Murmeltiere bestaunen durften.

Das Mediabook von „WarGames: Kriegsspiele“ mit 4K UHD Blu-ray ist neu in meiner Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Projekt 52 – 2025 #39: Wahnsinn

Projekt 52 LogoMit dieser Aufgabe des Projekt 52 habe ich mir so schwer getan, wie bisher noch nie. Es mag aber auch an meiner vollen Woche liegen, dass die Kreativität gerade nicht fließt. Ideen hatte ich durchaus, z.B. meinen wahnsinnig vollen beruflichen Terminkalender fotografieren. Doch war ich zu faul, die Termintitel unkenntlich zu machen. Oder ein Foto einer Zeitung, die den Wahnsinn unserer Welt festhält. Aber auch hier hätte ich erst eine suchen müssen. Außerdem wären das zwei negative Themen gewesen. Dann stand ich so in der Küche und mein Blick fiel auf die gesalzenen Pistazien, die einfach wahnsinnig lecker sind. Also habe ich kurzerhand mein Telefon gezückt und ein Foto gemacht. Solange noch Pistazien da sind. Ich vermute, den heutigen Tag werden sie nicht mehr überleben:

Wahnsinn, wie gut diese Pistazien schmecken!

Wahnsinn, wie gut diese Pistazien schmecken!

Motiv: Wahnsinnig leckere Pistazien
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

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Die 5 besten deutschen Genrefilme

Von den besten Büchern, die es wert sind gelesen zu werden, geht es bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute zurück zum Film: Ganz konkret sind die besten deutschen Genrefilme gesucht. Da kommt es nun einerseits darauf an, wie man Genre definiert, andererseits aber auch darauf, was man als deutsche Produktion betrachtet. Somit habe ich einen bunten Mix gefunden, den ich in jeder Hinsicht spannend finde. 🎬

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 430 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 430 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 430 lautet:

Die 5 besten deutschen Genrefilme

  1. „Enemy Mine: Geliebter Feind“ (1985) & „Pandorum“ (2009) – Die Liste eröffnen zwei Filme, die deutsche Co-Produktionen sind. Zwei halbe deutsche Genrefilme sozusagen. Beide mag ich aus unterschiedlichen Gründen sehr. Das Set des ersten hatte ich, als es in der Bavaria Filmstadt noch ausgestellt wurde, sogar schon besucht. Wunderbares 1980er Jahre Sci-Fi-Kino trifft auf „The Descent“ im Weltall. Kann ich beides nur empfehlen.
  2. „Freies Land“ (2019) – Wie bleiben bei Christian Alvart und seinem packenden Remake des spanischen Thrillers „La isla mínima“ bzw. „Mörderland“. Unfassbar atmosphärisch und dicht erzählt. Das hatte ich im Vorfeld so nicht erwartet. Da wurden gar Erinnerungen an die erste Staffel von „True Detective“ wach.
  3. „Hell“ (2011) – Trostlose Endzeit mit Kniff und Kannibalen-Horror aus Deutschland? Das funktioniert erstaunlich gut und ich halte große Stücke auf Tim Fehlbaums Genrefilm, den ich unbedingt einmal wieder sehen will. Ist in meiner Erinnerung noch besser geworden.
  4. „Stereo“ (2014) – Der deutsche „Fight Club“ oder doch eher „A History of Violence“? Speziell an den letztgenannten hat mich Maximilian Erlenweins Film erinnert. Ein fantastische Schauspielduo und eine zu Beginn extrem dichte Atmosphäre. Leider hat der Film gegen hinten raus ein wenig verloren. Dennoch sehr empfehlenswert.
  5. „Welt am Draht“ (1973) – Noch bevor ich Rainer Werner Fassbinders Epos gesehen habe, war mir „The 13th Floor“ aus dem Jahr 1999 natürlich ein Begriff. Parallel zu „Matrix“ erschienen, hat er um die Jahrtausendwende die Simulationstheorie zurückgebracht. Doch bereits 1973 hatte Fassbinder „Simulacron-3“ adaptiert und war damit einer der ersten, die dieses Thema filmisch umgesetzt haben. Auch wenn der Zweiteiler sehr langsam erzählt ist, lohnt er sich immer noch.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Media Monday #743 – Vier Geburtstagsfeiern, 2.000 km geknackt und Spätsommerwetter

Das just vergangene Wochenende ist noch schneller vorbeigezogen, als die meisten. Ich war fast jeden Tag im Büro und nachdem wir unter der Woche bereits den Geburtstag meines Patensohnes gefeiert hatten, standen am Wochenende drei weitere Geburtstagsfeiern auf dem Plan: Freitagabend hatte eine Freundin von Frau bullion zum Fünfzigsten eingeladen, am Samstag hat ein befreundeter Kollege eine Party geschmissen und am Sonntag hat meine Schwägerin zum Geburtstagsessen eingeladen. Wir waren also viel auf Achse und sind nicht zu vielen anderen Dingen gekommen. Das Wetter war perfekt für all das und nun bin ich noch nicht bereit, dass ab morgen Dauerregen bei 10 °C drohen. Immerhin bietet die kommende Woche wieder mehr Home-Office-Tage (und nur eine Geburtstagsfeier). Nun aber erst einmal zu den Fragen des Medienjournals. Habt einen guten Wochenstart! 🥳

Media Monday #743

  1. Von all den Reboots und Remakes fand ich das von „Lilo & Stitch“ überraschend gelungen.
  2. „Happy Deathday 2U“ ist eine unverhofft gelungene Fortsetzung von „Happy Deathday“, zumindest wenn man auf Horror-Sci-Fi-Comedy-Quatsch steht.
  3. Es ist nicht so, dass ich „A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando“ schlecht fand, doch im Vergleich zur Andy-Trilogie mit ihrem perfekten Finale, verliert der vierte Teil schon etwas.
  4. Die zweite Staffel von „Squid Game“ hat wirklich einige Qualitäten, die sie durchaus sehenswert machen.
  5. Großartig, dass es mittlerweile den vierten Teil meines Urlaubsberichts aus Österreich gibt: Dieses Mal ging es durch die „Sigmund-Thun-Klamm & Top of Salzburg am Kitzsteinhorn“.
  6. Jedes der fünf Bücher bzw. Buchreihen auf der verlinkten Liste genießt für mich jetzt schon Kultstatus und ist es wert, gelesen zu werden.
  7. Zuletzt habe ich die 2.000 km des Laufjahres geknackt und das war für mich überraschend, weil ich gar nicht daran gedacht hatte und mir das erst nach dem Lauf aufgefallen ist.

Das Mediabook von „Misery“ mit 4K UHD Blu-ray ist neu in meiner Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Projekt 52 – 2025 #38: Arbeit

Projekt 52 LogoDas heutige Thema des Projekt 52 könnte nicht passender sein. Es geht um Arbeit und damit habe ich diese Woche viel zu viel Zeit verbracht. Es war eine intensive Workshop-Woche mit eingeflogenen internationalen Kolleg:innen, bei der auch größere Veränderungen verkündet wurden. Schon wieder. Was habe ich als Motiv gewählt? Ein Foto meines Kofferraums, wenn ich in die Arbeit fahre. Darin befinden sich mein Laptop, eine leichte Jacke und eine Tasche mit allem, was ich über den Tag so brauche. Schnell hineingeworfen, denn ich habe es natürlich immer eilig. Morgens, weil ich ich nach dem morgendlichen Familienchaos schnell ins Büro muss. Abends, weil ich nach Hause will, bevor jemand noch etwas schnell von mir will. Exemplarisch also für diese Woche und die momentane Situation:

Mein Kofferraum, wenn ich in die Arbeit fahre mit Laptop, Jacke und Tasche

Mein Kofferraum, wenn ich in die Arbeit fahre mit Laptop, Jacke und Tasche

Motiv: Mein Kofferraum, wenn ich in die Arbeit fahre mit Laptop, Jacke und Tasche
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

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Die Top 5 Bücher, die es wert sind gelesen zu werden

Nach den besten Eröffnungssequenzen von Filmen wechseln wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute das Medium und wenden uns den besten Büchern zu, die es wert sind gelesen zu werden. Keine einfache Aufgabe. Ich hätte hier natürlich etliche Klassiker nennen können, doch letztendlich habe ich mich für die Bücher bzw. Buchreihen entschieden, die mich in den letzten Jahren am meisten beeindruckt haben. Viel Spaß damit! 📖

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 429 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 429 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 429 lautet:

Die Top 5 Bücher, die es wert sind gelesen zu werden

  1. Die „Broken Earth“-Trilogie von N. K. Jemisin – Selten wurde ich von einem Buch so sehr belohnt, wie von „The Fifth Season“, dem ersten Teil dieser Trilogie. Der Einstieg war knackig und ich hätte ob der ungewöhnlichen und oft auch unerklärten Welt manchmal am liebsten aufgegeben. Was dann folgt ist eine so unfassbar packende und innovative Reise, dass ich jetzt noch eine Gänsehaut bekomme, wenn ich an die Bücher denke.
  2. Die „His Dark Materials“-Trilogie von Philip Pullman – Ich kannte den Film „Der Goldene Kompass“ bevor ich die Bücher gelesen hatte. Weil es nie eine Fortsetzung gab, war ich nicht vorbereitet wie groß Philip Pullman die Welt mit „Das Magische Messer“ noch machen sollte. Inzwischen gibt es eine herausragende Serienadaption von „His Dark Materials“, welche ich euch auch nur ans Herz legen kann. Selten musste ich am Ende einer Buchreihe so weinen.
  3. Die „Remembrance of Earth’s Past“-Trilogie von Cixin Liu – Es wird kompliziert, denn diese Trilogie, die vielen wohl auch als „The Three-Body Problem“ bekannt ist, macht es seinen Leser:innen nicht einfach. Die Geschichte umspannt Jahrtausende und ist komplex und mit unzähligen Sci-Fi-Konzepten angereichert. Die Figuren bleiben oft blass und wechseln beständig. Dennoch hat mich die Trilogie fasziniert, wie kaum eine zweite. Die Serienadaption „3 Body Problem“ kann dieses Gefühl leider nur bedingt einfangen.
  4. „Replay: Das zweite Spiel“ von Ken Grimwood – Ich liebe Zeitschleifen. Ken Grimwoods Buch soll die Vorlage für all die Filme à la „Und täglich grüßt das Murmeltier“, „Edge of Tomorrow“, „Happy Deathday“, „Sechzehn Stunden Ewigkeit“, „Palm Springs“, „Boss Level“ usw. gewesen sein. Der Autor baut die Geschichte jedoch viel größer auf und lässt unsere Hauptfigur ganze Jahrzehnte durchleben, bevor sich sein Leben wieder zurücksetzt. Äußerst faszinierend und sehr empfehlenswert. Würde ich mir sehr gerne auch als Film anschauen. Derweil schreibe ich an meinem eigenen Zeitschleifen-Roman weiter, der geduldig auf meiner Festplatte wartet.
  5. Die „The Expanse“-Reihe von James S. A. Corey – Das Autorenduo Daniel James Abraham und Ty Corey Franck, das sich hinter dem Pseudonym verbirgt, hat mit dieser Buchreihe wahrlich großes (Lese-)Kino geschaffen. Es ist im Prinzip das für Science-Fiction, was „A Song of Ice and Fire“ für Fantasy ist. Nur eben fertig geschrieben. Ich bin inzwischen am Ende des siebten Bandes angelangt und habe immer noch nicht genug von der Crew der Rocinante. Schaut gerne auch in die famose Serienadaption von „The Expanse“ rein, die ebenfalls äußerst gelungen ist.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Media Monday #742 – Rückkehr zur Arbeit, ein 80. Geburtstag und Found Footage

Wo ist die letzte Woche nur hin? Kaum arbeitet man wieder, ist kaum noch Zeit für andere Dinge. Speziell da sich wieder große Veränderungen ankündigen. Vom Familienleben habe ich, trotz Home Office, kaum etwas mitbekommen. Die Kinder haben ihre letzte Urlaubswoche genossen und noch einiges unternommen. Doch nächste Woche wird sich auch das ändern, denn die Schule geht wieder los. Jedes Jahr eine anstrengende Woche für alle. Dieses Mal jedoch besonders doof, da ich vier Präsenztage plus teils Abendveranstaltungen habe und somit zu Hause nichts mitbekommen werde. Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist halt immer so ein Ding und wird bestimmt nicht von engagierten Eltern geplant. Aber nun gut. Tief durchatmen. Was ist vergangenes Wochenende so passiert? Wir haben ein paar Filme geschaut und zum zweiten Mal den 80. Geburtstag meiner Mama gefeiert. Dieses Mal in größerem Rahmen. Das war sehr schön und ich bin nun noch überhaupt noch nicht bereit für alles, was diese Woche auf mich einprasseln wird. Nun jedoch erst einmal zu den Fragen des Medienjournals und euch einen guten Wochenstart. 🙂

Media Monday #742

  1. Zuletzt so richtig umgehauen/begeistert hat mich, dass der langjährige Blogger-Kollege Sven „CineKie“ Kietzke mir einfach so den Film „Bullet Train“ auf 4K Ultra HD Blu-ray geschenkt hat (siehe Foto unten). Das hat mich wirklich sehr gefreut!
  2. „Lilo & Stitch“ funktionieren vor allem gemeinsam und das sowohl im Original-Animationsfilm als auch im Realfilm-Remake. Also, wie so oft, nicht auf die Hater hören, sondern sich eine eigene Meinung bilden.
  3. Regelrecht bahnbrechend, wie ich letzten Freitag einfach zweimal am Tag laufen war, um auf meine 60 Wochenkilometer zu kommen. Welch brillanter und gar nicht verrückter Einfall!
  4. „Cloverfield“ ist ein großer Wurf in Sachen Found Footage und er eignet sich perfekt dafür, die eigenen Kinder an das Genre heranzuführen. Am besten nicht erzählen, worum es in dem Film geht, dann hat man so das eine oder andere Überraschungsmoment und kann nach dem Film noch über Found-Footage-Filme dozieren.
  5. Hätte ich vor Jahren gewusst, dass wir nach 14 Jahren erneut dort Urlaub machen, wo wir unseren ersten Urlaub mit Kind verbracht haben, wären meine Gedanken damals Richtung Zukunft gewandert. Im dritten Teil meines aktuellen Reiseberichts „Vom Sonnkogel über Schmittenhöhe nach Schüttdorf“ blicke ich dagegen auch auf den damaligen Urlaub zurück.
  6. Riley Dieu Armstark aka Neon_Dreamer ist eine dieser Personen, die ein Team um sich aufgebaut hat und die filmische Blogosphäre mit Die 5 BESTEN am DONNERSTAG bereichert, so auch letzte Woche mit dem Thema „Die 5 besten Eröffnungssequenzen von Filmen“.
  7. Zuletzt habe ich das Thema Haustiere im Rahmen des „Projekt 52“ bearbeitet und das war gar nicht so einfach, weil wir selbst keine Haustiere haben.

Dank Sven „CineKie“ Kietzke neu in der Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Projekt 52 – 2025 #37: Haustiere

Projekt 52 LogoHeute muss ich erstmals bei Projekt 52 die Regel brechen, nicht auf alte Fotos zurückzugreifen. Immerhin habe ich das Bild neu bearbeitet. Es zeigt die Haustiere unserer Nachbarn, welche wir immer hüten, wenn diese im Urlaub sind. Sprich morgens füttern und sauber machen, dann im Verlauf des Tages ins Außengehege setzen und ihnen einfach beim Hoppeln zuschauen. Meine Kinder genießen das sehr und auch ich setze mich gerne dazu und beobachte die Kaninchen. Selbst haben wir leider keine Haustiere. Vielleicht noch nicht? Das wird die Zeit zeigen. Momentan würden sich Tiere nur schlecht in unser Leben integrieren lassen. Deshalb ist es umso schöner, ab und zu ein paar Ersatzhaustiere zu haben:

Die Kaninchen unserer Nachbarn im Außengehege

Die Kaninchen unserer Nachbarn im Außengehege

Motiv: Die Kaninchen unserer Nachbarn im Außengehege
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

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