Projekt 52 – 2026 #18: Lesen

Projekt 52 LogoSchon befinden wir uns mit dem Projekt 52 im fünften Monat des Jahres. Ist das nicht verrückt? Heute geht es um das Thema Lesen und ich habe mehre Fotos gemacht, um dieses bildlich umzusetzen. Letztendlich habe ich mich für das hässlichste Bild entschieden, einfach weil es das Thema in seiner Vielfalt für mich am besten einfängt. Ich liebe es zu lesen, wie ich an anderer Stelle schon festgehalten habe. Entsprechend habe ich auch unzählige Bücher, die gar nicht alle Platz im Bücherregal finden. Dennoch war es mir wichtig, ein solches auch zentral im Wohnzimmer zu haben. Für mich gehören Bücher zum Leben und im Regal findet sich ein Querschnitt über all die Bücher, die ich in den letzten Jahren so gelesen habe (die komplette Liste findet ihr hier). Ich lese meist Fiktion, Sachbücher über Filmthemen und ein paar Comics (dazu die Liste hier). Das Bücherregal sieht recht chaotisch aus und ist teils zweireihig belegt. Viele Bücher sind noch auf anderen Schränken oder im Keller verstaut. Auf dem Foto kann man u.a. „Back to the Future: The Ultimate Visual History“, „Onkel Dagobert: Sein Leben, seine Milliarden“, „Die Tribute von Panem“, „Der Marsianer“, die „Tintenherz“-Trilogie, „Area X – The Southern Reach Trilogy“, „Mensch, Erde! Wir könnten es so schön haben“ oder die „The Expanse“-Reihe erkennen. Ich liebe es zu lesen und es freut mich, dass ich mir zurzeit wieder ganz bewusst die Zeit dafür nehme und dafür öfter mal den Fernseher abschalte:

Ein Ausschnitt unseres großen Bücherregals im Wohnzimmer

Ein Ausschnitt unseres großen Bücherregals im Wohnzimmer

Motiv: Ein Ausschnitt unseres großen Bücherregals im Wohnzimmer
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

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Die 5 einflussreichsten Science-Fiction-Filme aller Zeiten

Von den Top 5 Filmen, die besser sind als ihr Ruf, springen wir heute bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu den fünf einflussreichsten Science-Fiction-Filmen aller Zeiten. Wenig verwunderlich sind mir hier nur Klassiker des Genres eingefallen bzw. musste ich diese einfach unterbringen. Die Liste war somit schneller voll, als mir lieb war. Dennoch stehe ich hinter meiner Wahl, denn jeder Film ist einfach fantastisch! 🚀

Das Thema für Ausgabe 461 lautet:

Die 5 einflussreichsten Science-Fiction-Filme aller Zeiten

  1. „2001: Odyssee im Weltraum“ (1968) – Als erstes ist mir tatsächlich Stanley Kubricks Klassiker eingefallen, den ich bei meiner ersten Sichtung sogar im Kino gesehen habe. Das war noch zu Zeiten, in denen wir ein Kino in unserem Städtchen hatten, das auch regelmäßig Wiederaufführungen veranstaltete. Schöne Zeiten! Der Film war damals wegweisend und hat unsere Vorstellung von Raumfahrt und Science-Fiction maßgeblich geprägt. Auch KI und die Bedrohung durch diese war vor knapp 60 Jahren(!) schon ein Thema.
  2. „Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ (1979) – Nach der sauberen Welt des Stanley Kubrick hat Ridley Scott eine dreckige Zukunftswelt gezeichnet. Die Crew der Nostromo sind quasi LKW-Fahrer:innen im Weltraum und ihr Raumschiff sieht auch entsprechend zweckmäßig aus. Neben dem audiovisuellen Einfluss, hat „Alien“ natürlich auch das Subgenre Sci-Fi-Horror dorthin katapultiert, wo es noch heute ist. Der Einfluss des Films ist ungebrochen, wie sich nicht nur innerhalb des Franchises zeigt.
  3. „Blade Runner“ (1982) – Wir bleiben bei Ridley Scott und seinem zweiten einflussreichen Sci-Fi-Film. Mit der Philip-K.-Dick-Adaption hat er eine düstere Cyberpunk-Welt auf die Leinwand gebracht, die stilistisch bis heute unerreicht ist. Sei es in Denis Villeneuves Nachfolger oder dem Videospiel „Cyberpunk 2077“ – ohne Ridley Scotts Meisterwerk würden diese Welten heute ganz anders aussehen.
  4. „Matrix“ (1999) – Aktueller denn je, zeigt uns der Film der Wachowski-Geschwister eine Zukunft, in der die Menschheit von KI unterworfen wurde. Der Film war damals in vielerlei Hinsicht wegweisend und ich kann immer noch nicht glauben, dass er inzwischen schon 27 Jahre alt ist. Es wird wirklich Zeit, dass wir die Reihe einmal zusammen mit der Familie schauen. Auch inhaltlich sehr spannend, was durch die Kurzfilm-Anthologie „Animatrix“ noch zusätzlich unterstützt wird.
  5. „Star Wars: Eine neue Hoffnung“ (1977) – Natürlich darf auch George Lucas‘ definierendes Epos nicht fehlen. In vielerlei Hinsicht eher Fantasy als Sci-Fi, doch zweifellos einflussreich und in beiden Genres zu Hause. Bis heute ist „Star Wars“ eine der berühmtesten Marken, was man nun positiv wie auch negativ finden kann. Ich liebe das Franchise nach wie vor sehr und freue mich auch über neue Geschichten daraus, selbst wenn deren Einfluss in Zukunft eher gering bleiben wird. Die Original-Trilogie war und ist jedoch wegweisend.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Media Monday #774 – Endlich wieder komplett, Grillfeier und Kratzer im Brillenglas

Die vergangene Woche war eine ganz besondere: Das Zappelinchen hat sie als Austauschschülerin bei einer Familie in Lettland verbracht. Sie hat dort viel unternommen und es war auch für uns Daheimgebliebene spannend, ihre Reise aus der Ferne mitzuverfolgen. Wir haben täglich telefoniert und alle Berichte regelrecht aufgesaugt. Nachdem wir das Zappelinchen vorletztes Wochenende in aller Frühe zum Flughafen gebracht hatten, konnten wir sie nun Samstagabend endlich wieder in die Arme schließen. Um die Rückkehr der Zappelinchens zu feiern, haben wir alle Großeltern am Sonntag zum Grillen eingeladen und zum wiederholten Male ihren Geschichten gelauscht. Obwohl insgesamt alles wirklich gut geklappt hat, musste sie doch auch mit vielen Herausforderungen umgehen und ist insgesamt doch stark an dem Erlebnis gewachsen. Ich bin richtig stolz auf meine Superheldin und froh, dass sie  nun wohlbehalten wieder zurück ist. Ansonsten habe ich zum ersten Mal, seit ich eine Brille trage, Kratzer im Brillenglas. Glücklicherweise nur in einem älteren Modell. Ansonsten gibt es nur wenig Aufregendes zu berichten. Somit gehen ich direkt weiter zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und wünsche euch eine schöne und erfreulich kurze Arbeitswoche. ☀️

Media Monday #774

  1. Zuletzt hat mich unsere Begegnung mit zwei Hasen und einem Fuchs beim Laufen ziemlich überrascht, denn normalerweise sehe ich höchstens ein paar Rehe in freier Wildbahn.
  2. Jeder der Top 5 Filme, die besser sind als ihr Ruf, gehört zu den ganz Großen ihrer/seiner Zunft wenn es um den reinen Unterhaltungswert geht.
  3. Allein die Bildsprache und Ästhetik von „Mid90s“ transportieren mich in meine eigene Jugend zurück.
  4. Die vergangene Laufwoche punktet schon sehr mit der Tatsache, dass nicht nur die 200 km im April, sondern auch die ersten 900 km des Jahres geknackt habe.
  5. Ich bin ja schon sehr gespannt auf „The Mandalorian and Grogu“, auch weil ich gerade mit dem Zwergofanten angefangen habe, noch einmal die Serie zu schauen (bis zum Kinostart sind wir damit leider noch nicht durch).
  6. Das Thema Kochen im Rahmen des „Projekt 52“ hat das Potential, um wirklich das Wasser im Mund zusammenlaufen zu lassen.
  7. Zuletzt habe ich viel zu viel gegessen und das war lecker, weil Gemüse, vegane Grillfleischalternativen und danach Kuchen einfach mega waren.

„Hundreds of Beavers“ im schönen Mediabook ist neu meiner Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Projekt 52 – 2026 #17: Kochen

Projekt 52 LogoSchon befinden wir uns mit dem Projekt 52 auf der Zielgeraden im April. Hat der Monat nicht gerade erst angefangen? Heute geht es ums Kochen und was das angeht gebe ich neidlos zu, dass Frau bullion die Meisterköchin (und noch mehr Meisterbäckerin) im Hause ist. Für mich bleiben meist Standardgerichte, wie Pizza, Reispfanne oder irgendwas mit Nudeln. Am Grill stehe meist auch ich, aber das würde ich, auch wenn viele Männer das anders sehen, nicht als kochen bezeichnen. Neulich Abend war eine Freundin zu Besuch und ich habe beim Pizzateig belegen direkt die Gelegenheit ergriffen, ein Foto für die heutige Aufgabe zu machen. Hmmm, war das lecker:

Eine rote Paprika vor einem Blech mit Pizzateig

Eine rote Paprika vor einem Blech mit Pizzateig

Motiv: Eine rote Paprika vor einem Blech mit Pizzateig
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

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Top 5 Filme, die besser sind als ihr Ruf

Wir verlassen meine liebsten Horrorcharaktere und widmen uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute den Top 5 Filmen, die besser sind als ihr Ruf. Das ist natürlich eine sehr individuelle Einschätzung, und ich hätte noch viel mehr Filme nennen können, doch letztendlich ist es folgende, bunte Liste geworden. Was haltet ihr von diesen unterschätzten (Meister-)Werken? 😅

Das Thema für Ausgabe 460 lautet:

Top 5 Filme, die besser sind als ihr Ruf

  1. „Alien vs. Predator“ (2004) – Zunächst wichtig: Ich schreibe hier über den ersten und nicht über den zweiten Teil. Der ist nämlich tatsächlich so schlecht wie sein Ruf. Mit Paul W. S. Andersons Crossover-Film habe ich jedoch jedes Mal viel Spaß. Er ist nicht wirklich gut und die Figuren sind absolut platt, doch wenn sich das Xenomorph und der Predator die Köpfe einschlagen, dann habe ich Spaß damit.
  2. „BFG: Sophie & der Riese“ (2016) – Dieser Fantasy-Kinderfilm gilt als einer der wenigen Fehltritte Steven Spielbergs. Ich habe jedoch eine ganz besondere Beziehung zu dem Film, da es der erste gemeinsame Kinobesuch mit dem Zappelinchen war. Schon alleine dafür hat die Abenteuergeschichte einen Platz in meinem Herzen. Doch auch darüber hinaus mag ich ihn wirklich sehr gerne.
  3. „Howard the Duck“ (1986) – Als einer der schlechtesten Filme und größten Flops überhaupt gehandelt, mag ich den Marvel-Film (ja, wirklich!) aus dem Hause Lucasfilm dennoch sehr gerne. Er bietet tolle, handgemachte Effekte und eine irre Geschichte. Gerade die Beziehung zwischen Howard und Beverly ist, ähm, gewöhnungsbedürftig, doch es ist definitiv eine Art von Film, die mit heutigen Marvel-Produktionen nichts gemein hat.
  4. „Karate Kid: Legends“ (2025) – Der neueste Eintrag im „Karate Kid“-Franchise ist auch nach dem Serienerfolg von „Cobra Kai“ leider ziemlich untergegangen bzw. wurde er nicht geschätzt. Ich jedoch mochte die neuen Figuren sehr gerne und es war okay für mich, dass Daniel LaRusso nur einen eher kurzen Auftritt hatte. Für mich als Fan der Reihe hat der Film ziemlich genau das geliefert, was ich sehen wollte.
  5. „Waterworld“ (1995) – Kevin Costners Endzeitepos eilt der Ruf voraus, einer der größten Flops der Filmgeschichte zu sein. Doch das stimmt so nicht wirklich: Er war kein großer Erfolg, hat inzwischen sein Geld aber mehr als wieder eingespielt. Auch aus kreativer Sicht besitzt der Film durchaus Schwächen, doch ich mochte ihn schon seit jeher. Es wird wirklich Zeit, dass ich einmal die restaurierte Langfassung anschaue, die bereits längst im Regal steht.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Media Monday #773 – Schüler:innenaustausch und Geburtstagsfeier

Bevor ich mich den Fragen des Medienjournals widme, blicke ich zunächst auf die vergangene Woche zurück. Diese war vor allem durch zwei Themen geprägt: Der Verarbeitung des Todesfalls im näheren Umfeld sowie den Vorbereitungen für den Schüler:innenaustausch des Zappelinchens. Emotional haben wir alle ganz schön zu knabbern gehabt, manche lauter, manche stiller. Auch die Reise des Zappelinchens ist eine große Sache. Sie wollte dieses Jahr unbedingt an einem Austausch teilnehmen, doch leider gab es keinen mit Frankreich oder Spanien, so dass sie sich ihm Rahmen des Erasmus-Programms für einen Austausch mit Lettland beworben hatte. Sie wurde angenommen und am Samstag ging es für uns alle um 2:45 Uhr morgens aus den Federn, um sie zum Flughafen zu bringen. Die Woche davor war sie ganz schön nervös, doch voller Vorfreude. Glücklicherweise wurde der Lufthansa-Streik ein paar Stunden vorher beendet. Auch wenn sie nur eine Woche unterwegs sein wird, so ist das doch eine große Sache. Kommendes Schuljahr kommt dann ihre Austauschpartnerin zu uns. Von diesem Ereignis abgesehen, war ich letzte Woche (zu) viel im Büro und am Samstag haben wir alle sehr übermüdet den 14. Geburtstag meines Neffen gefeiert. Nun ist das Wochenende auch schon wieder vorbei und vor uns liegen die aktuellen Fragen des Medienjournals und eine Woche nur zu dritt. 🛫

Media Monday #773

  1. Ich freue mich, dass unser Zappelinchen die Möglichkeit bekommen hat, an einem Schüler:innenaustausch teilzunehmen, und bisher alles so reibungslos geklappt hat.
  2. Die Limited Collector’s Steelbook Editions der „Zurück in die Zukunft“-Trilogie (siehe Foto unten) hätte ich mir kaum schöner gestaltet vorstellen können (Original-Cover auf dem Steelbook selbst vielleicht noch).
  3. Mir ist Fantasie schon immer wichtig gewesen und der Zwergofant scheint meine Begeisterung zu teilen, wie ich in der aktuellen Ausgabe des „Projekt 52“ festgehalten habe.
  4. Das Wochenende als Ganzes ist zu kurz aber immer noch länger als ein Halbes.
  5. Die Gelegenheit mit dem Zwergofanten laufen zu gehen habe ich letzte Woche direkt zweimal genutzt.
  6. Meine 5 liebsten Horrorcharaktere sollte man sich nicht entgehen lassen, denn sie sind ganz schön furchteinflößend.
  7. Zuletzt habe ich über meinen 2300. Lauf in einer Spezialausgabe geschrieben und das war durchaus etwas Besonderes, weil ich inzwischen schon über 21.000 km getrackt habe und mehr als 86 komplette Tage laufend unterwegs gewesen bin.

Zuletzt habe ich wieder ein paar meiner Lieblingsfilme in Sammlereditionen präsentiert (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Projekt 52 – 2026 #16: Fantasie

Projekt 52 LogoDas heutige Foto für das Projekt 52 ist wieder einmal recht zufällig entstanden. Das Thema ist Fantasie und als ich kürzlich im neu gestalteten Zimmer des Zwergofanten stand, fiel mein Blick auf die drei Metallposter, die er sich über die letzten Wochen von seinem Ersparten gekauft hat. Das erste war zu „Der Herr der Ringe“, dann folgten ein paar Wochen später „Stranger Things“ und „Star Wars: Eine neue Hoffnung“. Alles Poster zu Werken, die seine Fantasie beflügeln. Im Vordergrund des Fotos sind noch ein paar LEGO-„Star Wars“-Modelle zu sehen, die nicht aus dem Teenie-Zimmer auf den Dachboden verbannt wurden:

Drei Metallposter, die neuerdings das Zimmer des Zwergofanten schmücken

Drei Metallposter, die neuerdings das Zimmer des Zwergofanten schmücken

Motiv: Drei Metallposter, die neuerdings das Zimmer des Zwergofanten schmücken
Kamera: Panasonic LUMIX DMC-FZ1000
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

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Meine 5 liebsten Horrorcharaktere (m/w/d)

Von meinen liebsten Raumschiffen springen wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute weiter zu meinen fünf liebsten Horrorcharakteren. Auch wenn nicht dediziert nach Bösewicht:innen gefragt wird, so bieten sich diese natürlich an. Insofern viel Spaß mit meiner illustren Runde an Horrorcharakteren. Wen vermisst ihr? 🔪

Das Thema für Ausgabe 459 lautet:

Meine 5 liebsten Horrorcharaktere (m/w/d)

  1. Annie Wilkes aus „Misery“ (1990) – Annie Wilkes ist für mich eine der angsteinflößendsten Figuren und wird großartig gespielt von Kathy Bates. Sie hinterlässt bei Autor Paul Sheldon ein Trauma, was die letzte Szene des Films zu mehr macht als nur zu einem typischen Final-Gag. Das Böse des scheinbar Alltäglichen wird hier wunderbar eingefangen.
  2. Ghostface aus der „Scream“-Reihe (1996 bis heute) – Ich liebe die „Scream“-Reihe. Zumindest die ersten drei bis vier Teile. Darüber hinaus habe ich noch keinen Film gesehen. Der Ghostface-Killer ist jedoch bereits seit dem ersten Teil so ikonisch, dass er eine ganze Generation von Horrorfans geprägt hat. Mich inklusive. Da stört es auch nicht weiter, dass sich hinter der Maske stets andere Figuren befinden bzw. macht dies gerade den Reiz aus.
  3. Gladys aus „Weapons: Die Stunde des Verschwindens“ (2025) – Erst vor ein paar Wochen gesehen, ist mir Gladys doch sofort hängen geblieben. Amy Madigan spielt die Hexe kongenial und ist dabei sowohl extrem unheimlich, stets unberechenbar und doch witzig. Zack Cregger hat mit dieser Figur wahrlich einen neuen Kultcharakter des Horrorkinos geschaffen.
  4. Pennywise aus „Es“ (1990) und „Es“ (2017) – Zum zweiten Mal Stephen King auf dieser Liste. Dieses Mal mit einem übernatürlichen Wesen. Pennywise besitzt in jeder Iteration sehr viel Persönlichkeit. Auch wenn Bill Skarsgård seine Sache gut macht, so bevorzuge ich immer noch Tim Currys Darstellung des unheimlichen Clowns.
  5. Vecna aus „Stranger Things“ (2016 bis 2025) – Eigentlich müsste hier Freddy Krueger stehen. Doch da wir gerade mitten im „Stranger Things“-Fieber sind, wollte ich auch Vecna auf der Liste haben. Die Duffer Brothers haben mit ihm recht spät einen neuen Antagonisten eingeführt, welcher die Ereignisse der drei vorherigen Staffeln retconned. Beim ersten Durchgang hat mich das noch ziemlich geärgert, doch inzwischen macht mir Vecna einfach Spaß. Warum und wieso könnt ihr bald in einer ausführlichen Besprechung der kompletten Serie lesen. Ob ich meine Meinung bis zum Finale noch ändere?

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Media Monday #772 – Kinobesuch, Frühlingsfest, Schicksalsschlag und Spieleabend

Meine Woche Osterurlaub ist vorbei. Über Ostern hatten wir ein paar schöne Tage, doch von diesen habe ich ja bereits letzte Woche berichtet. Wie ich meine vier Urlaubstage genutzt habe? Leider kann ich nur wenig Spektakuläres berichten, denn die meiste Zeit ist für ausführliche Reinigungsarbeiten draufgegangen (mein Rücken klagt immer noch darüber). Ansonsten hat mich der Zwergofant ins Kino eingeladen, wo wir uns „Der Super Mario Galaxy Film“ angeschaut haben. Mit der erweiterten Familie haben wir das Frühlingsfest besucht und die Kinder haben mit ihren Cousins und ihrer Cousine einige Fahrgeschäfte unsicher gemacht. Leider erfuhren wir letzte Woche auch von einem Schicksalsschlag im näheren Umfeld: Der Vater eines Schulfreundes des Zwergofanten ist plötzlich und unerwartet verstorben. Das hat uns alle in den letzten Tagen sehr beschäftigt und fühlt sich immer noch unwirklich an. Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie es der direkt betroffenen Familie gehen muss. Das war jemand, den ich in der Nachbarschaft teils täglich gesehen habe. Jemand in meinem Alter. Unvorstellbar. Zu schöneren Themen: Am Freitagabend war die Patin des Zwergofanten zu Besuch und wir haben viel gespielt und gelacht (siehe Foto unten). Samstagabend war die Cousins des Zwergofanten zum Filmschauen bei uns und nun ist schon Sonntag. Zurück zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und damit auch zurück zum Alltag. Euch einen guten Wochenstart! 🙂

Media Monday #772

  1. Es hat einiges für sich, dass „Die Unfassbaren 2: Now You See Me“ genauso unterhaltsam ist, wie der Vorgänger.
  2. Der 2025er „Anaconda“ bedient zwar einige Klischees, aber ist dennoch recht vergnüglich (mehr aber auch nicht).
  3. Es wäre eine Glanzleistung, würde „Der Super Mario Galaxy Film“ mehr Herz besitzen und nicht so hektisch erzählt sein.
  4. Kommendes Jahr wieder unsere Pergola zu putzen schreckt mich ja ab, aber wie ich dieses Jahr gelernt habe (siehe „Projekt 52“) dauert das ja nur ca. 14  Stunden.
  5. Filme mit meinen liebsten Raumschiffen sind mir doch die liebsten.
  6. Der Zwergofant und ich sind letzte Woche dreimal zusammen laufen gewesen und das war wundervoll! Beim letzten Lauf habe ich zudem die ersten 800 km des Jahres geknackt.
  7. Zuletzt habe ich mit den Damen des Hauses „Last Night in Soho“ gesehen und das war ein spannendes Filmerlebnis, weil Edgar Wrights Film relevante Themen verhandelt und dabei doch nicht perfekt ist.

Mit „Die Jagd durch Amsterdam“ haben wir einmal wieder ein gelungenes EXIT-Game gespielt (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Projekt 52 – 2026 #15: Gelernt

Projekt 52 LogoWie ich die heutige Ausgabe des Projekt 52 umsetzen sollte, stand bis vor ein paar Tagen noch nicht fest. Dann jedoch lag ich mit einem Buch auf der Terrasse und mein Blick glitt nach oben zu unserer Pergola mit Lamellendach. Was waren die Lamellen dreckig! Zuletzt hatte ich diese vor zwei Jahren gereinigt und entsprechend sahen sie nach zwei Wintern auch aus. Ich habe mein Buch weggelegt und angefangen die einzelnen Lamellen zu säubern. Es ging schwieriger als gedacht. Frau bullion gesellte sich sogleich dazu und wir haben dieses Reinigungsprojekt offiziell gestartet. Gelernt habe ich dabei: Für Vorder- und Rückseite einer Lamelle brauchen wir zu zweit ca. 30 Minuten. Bei 26 Lamellen kommen wir also auf ziemlich genau 13 Stunden plus noch etwas Zeit für den Putzwasserwechsel nach je zwei Lamellen. Tatsächlich war diese Kalkulation auch ziemlich korrekt: Am ersten Nachmittag haben wir 10 Lamellen gereinigt, am zweiten Tag 12 und am dritten Tag sind nur noch 4 Lamellen verblieben. Es war ein hartes Stück Arbeit, doch nun ist unser Lamellendach wieder strahlend weiß. Wofür man seinen Osterurlaub eben so nutzt. Den Kontrast könnt ihr auf dem Foto unten gut erkennen:

Unsere Pergola mit teils sauberen und teils dreckigen Lamellen

Unsere Pergola mit teils sauberen und teils dreckigen Lamellen

Motiv: Unsere Pergola mit teils sauberen und teils dreckigen Lamellen
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

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