Top 5 schlechte Serien, die ich 2022 gesehen habe

Heute geht es bei bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG um schlechte Serien. Das fällt mir noch schwerer als die schlechtesten Filme, denn ich schaue Serien nicht weiter als ein paar Episoden, wenn sie mir gar nicht zusagen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Deshalb hier also die Serien, die ich 2022 am schlechtesten bewertet habe. Tiefere Einblicke gibt es im Jahresrückblick zu meinem Serienjahr 2022. 📺

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #296 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #296 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Das Thema für Ausgabe #296 lautet:

Top 5 schlechte Serien, die ich 2022 gesehen habe

  1. „Jurassic World: Neue Abenteuer“ (Staffel 4) – Nach der wirklich starken dritten Staffel war die vierte für mich eine kleine Enttäuschung. Den Cliffhanger am Ende fand ich aber gelungen und die Kids sind fast ausgerastet, weil die Staffel nun schon wieder vorbei ist. (Besprochen am 7. Februar 2022)
  2. „Jurassic World: Neue Abenteuer“ (Staffel 5) – Vermutlich ist es gut, dass die Serie mit dieser Staffel ihr Ende gefunden hat, auch wenn meine Kinder das anders sehen. Insgesamt war sie für mich eine positive Überraschung, da ich mir davor kein kindgerechtes Jurassic-World-Setting hätte vorstellen können. Aber die Serie hat funktioniert, was vor allem an den tollen Figuren liegt. (Besprochen am 15. November 2022)
  3. „Obi-Wan Kenobi“ (Miniserie) – Für „Star Wars“ hat mich die Serie seltsam wenig mitgerissen. „The Mandalorian“ spielt da auf einem anderen Level. „Obi-Wan Kenobi“ tut nicht weh und hat ein paar schöne Bilder, doch ist das der Anspruch, den wir an solch eine Produktion haben wollen? Irgendwie nett, mehr aber auch nicht. (Besprochen am 10. September 2022)
  4. „Schitt’s Creek“ (Staffel 1) – Bei dieser Serie fehlt noch die Besprechung im Blog, da ich momentan die sechste und letzte Staffel schaue. Ich kann an dieser Stelle verraten, dass mich die erste Staffel damals ziemlich kalt gelassen, die Serie danach aber eine starke Entwicklung hingelegt hat. Ich werde sie vermissen. (Besprechung steht noch aus)
  5. „The Book of Boba Fett“ (Staffel 1) – Es ist schwierig mit der Serie und mir. Aber ich bin ja nicht der einzige, dem es so geht. Die ersten vier Episoden fühlen sind nicht rund und wie Flickwerk an, danach macht die Serie einen qualitativen Sprung, was vermutlich auch daran liegt, dass hier eher die dritte Staffel von „The Mandalorian“ vorbereitet wird. Nett, mehr aber nicht. (Besprochen am 26. März 2022)

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.

Review: Willow – Staffel 1

Kaum einer zweiten Serie habe ich zuletzt so sehr entgegengefiebert, wie dieser. Mit  „Willow – Staffel 1“ hat Disney die Fortsetzung zu einem meiner liebsten Fantasy-Filme veröffentlicht. Die Trailer sahen großartig aus und ich habe mich extrem gefreut, Warwick Davis endlich wieder in einer seiner bekanntesten Rollen zu sehen. Was hat „Willow“ in Serienform nun also zu bieten? 🧙‍♂️

Willow | © Walt Disney

Willow | © Walt Disney

Leider nur bedingt gelungene Fantasy-Action

Ich habe die erste Episode von „Willow“ gesehen und sie hat mir trotz Schwächen durchaus gefallen. Ich dachte noch, dass die Serie danach bestimmt anziehen würde und man es hier mit einer typischen Pilotfolge zu tun hat, in der erst einmal alle Figuren etabliert werden müssen und die deshalb etwas ungelenk wirkt. Wohlwollende sieben Punkte also. Danach wurde es leider nicht besser. Zwar gibt es in jeder Episode ein paar Momente, in denen z.B. Warwick Davis glänzen kann, ein paar Witze zünden oder man ein paar schöne Landschaftsaufnahmen sieht. Ansonsten bleibt, gerade in der ersten Hälfte der Serie, nur wenig Positives zu berichten: Die Charaktere sind im besten Fall flach und im schlimmsten Fall komplett unsympathisch gezeichnet (ich schaue dich an, Kit). Die Dialoge sind profan und die Action teils absolut dilettantisch inszeniert. Unzählige Schnitte, viel zu dunkel und von Überblick kann keine Rede sein. Der 1988er Film hat alles in jeder Hinsicht so viel besser gemacht.

Wenn wir schon beim von mir geliebten Original sind: Ron Howards Film hatte viel Humor und war dennoch konsistent innerhalb seiner Welt. Showrunner Jon Kasdan (Bruder von Jake Kasdan, verantwortlich für das „Jumanji“-Reboot, und Sohn von Lawrence Kasdan) dagegen zieht in seiner Serienfortsetzung eine Metaebene ein, die teils moderne Kostüme, Sprache und Musik in die Welt von „Willow“ bringt. Das alles wirkt tonal komplett neben der Spur. Durchaus gute Ansätze werden dadurch negiert, dass sich die Autor*innen über ihre Welt und die Figuren darin lustig machen. Wir lachen aus einer Metaperspektive über sie und nicht mit ihnen, wie das im Original der Fall war. Sehr schade. Bis zum Finale habe ich bei jeder Episode gehofft, dass die Serie noch einen Wandel zum Positiven durchmacht, doch so wirklich hat das leider nicht geklappt. Dabei mochte ich einzelne Episoden durchaus, z.B. „Prisoners of Skellin“ mit Christian Slater (bekannt aus „True Romance“) als durchaus sympathischen Madmartigan-Ersatz und auch so manche Figur ist mir ans Herz gewachsen. Im Gesamtkontext war das aber einfach nicht genug.

Der Fluch der „Willow“-Fortsetzungen

Wie ich bereits erwähnt habe, liebe ich den 1988er „Willow“. Seit Jahren hoffe ich auf eine gelungene Fortsetzung. Eine solche haben wir mit dieser Serie nicht bekommen. Doch wisst ihr, dass dies nicht der erste Versuch war? Bereits in den 1990er Jahren hat George Lucas zusammen mit Chris Claremont eine Romantrilogie geschrieben, welche die Geschichte fortsetzt. Den ersten Band „Schattenmond“ habe ich zur Hälfte gelesen und danach entnervt aufgegeben, denn er war grottenschlecht. Noch viel schlimmer als diese Serie. Umso mehr hatte ich auf eine gelungene und mit bedacht inszenierte Fortsetzung gehofft. Leider jedoch fühlt sich die Serie „Willow“ eher wie ein augenzwinkerndes „Dungens & Dragons“-Abenteuer an, in dem die Held*innen sich ihrer Rolle bewusst sind und deshalb mehr oder weniger geschickt die Meta-Wand durchbrechen. In solch einem Setting hätte die Serie einigermaßen funktionieren können, doch es ist einfach keine gelungene Fortführung von „Willow“.

Fazit

Ich hatte so große Hoffnungen für diese Serie. Leider jedoch wurden sie nicht erfüllt. Spaß hatte ich dennoch über den Verlauf der acht Episoden. Teils gab es wirklich schön anzuschauende Schauplätze und so manche Entwicklung hätte sich interessant gestalten können. Leider ist der Ton komplett inkonsistent und viele kreative Entscheidungen mehr als nur fragwürdig. Ebenso fraglich ist, ob wir eine zweite Staffel bekommen werden. Ich würde die Serie nicht vermissen (und vermutlich dennoch weiterschauen). Schade drum: 6/10 (5.8) Punkte.

Run, Fatboy, Run (1432)

Eigentlich hätte ich heute einen Pausentag gehabt, doch nach einem extrem vollen Arbeitstag, und anderen Dingen im Kopf, musste ich einfach noch raus. Es war schon spät und entsprechend dunkel. Dennoch bin ich über die Felder getrabt. 🏃‍♂️

Dunkler Nachtlauf ist dunkel

Dunkler Nachtlauf ist dunkel

Distanz: 8.19 km
Zeit: 00:48:15
Anstieg: 68 m
Ø Pace: 5:54 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 155 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 2.2 °C
Kalorien: 636 kcal

2023: 164 km
Januar: 164 km
KW 4: 16 km

Ich hatte nur meine Straßenlaufschuhe an und nicht einkalkuliert, dass auf den Feldwegen noch Schnee liegt. Entsprechend rutschig war die Angelegenheit. Die Dunkelheit war auch nicht zuträglich. Aber ich bin ohne Sturz zu Hause angekommen.

Im ersten Ohr: Sneakpod #755 – Enola Holmes 2
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Run, Fatboy, Run (1431)

Was für ein Chaostag. Nach einer recht schlaflosen Nacht ist der Zwergofant immer noch krank. Also bin ich zu Hause geblieben und habe remote gearbeitet. Da ich den ganzen Tag nicht draußen war, bin ich im letzten Licht noch eine kurze Runde gelaufen. Jetzt noch ein wenig arbeiten und dann ist der Tag auch gelaufen. 🏃‍♂️

Schneller Nachmittagslauf und der Schnee ist fast weg

Schneller Nachmittagslauf und der Schnee ist fast weg

Distanz: 8.03 km
Zeit: 00:46:00
Anstieg: 51 m
Ø Pace: 5:44 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 159 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 2.8 °C
Kalorien: 622 kcal

2023: 156 km
Januar: 156 km
KW 4: 8 km

Ich war so schnell wie schon lange nicht mehr. Meine Wade habe ich kaum gespürt. Ein gutes Zeichen? Dafür kratzt mein Hals. Bleibt spannend, ob der Zwergofant gestreut hat. 😬

Im ersten Ohr: Sneakpod #755 – Enola Holmes 2
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

Media Monday #604

Ich prangere an, dass das Wochenende schon wieder vorbei ist. Außer ein paar Läufen (siehe Frage 5) und der Wäsche der vergangenen Woche inklusive Bügeln bin ich nicht zu viel gekommen. Am Sonntag hatte mein Patenkind Geburtstag und der Zwergofant schwächelt etwas. Für die Schule morgen sehe ich schwarz. Bis Dienstag ist er hoffentlich wieder fit, denn es steht eine recht turbulente Woche ins Haus. Doch nun erst einmal zu den Fragen des Medienjournals, denn gesehen habe ich letzte Woche tatsächlich auch einiges. Einen guten Wochenstart euch! 🙂

Media Monday #604

  1. Federführend verantwortlich für den Erfolg von „School of Rock“ ist zu großen Teilen Jack Black, der hier wirklich die Performance seines Lebens abliefert.
  2. Unter der Regie von Richard Linklater ist damit ein außergewöhnlich sympathischer Film entstanden.
  3. Die Serie „Silicon Valley“ wäre ja eigentlich ein Kandidat, um endlich komplett von mir gesehen zu werden. Wie passend, dass die Komplettbox den Weg in meine Sammlung gefunden hat (siehe Foto unten).
  4. Ich habe ja erst vor kurzem gelernt, dass „Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte“ mir bei der Zweitsichtung deutlich besser gefallen hat, als beim ersten Mal.
  5. Möchte man mich begeistern, dann sollte man mir einen verschneiten Wald präsentieren, der mich diese Woche doch recht häufig zum Laufen motiviert hat.
  6. So mancher Horrorfilm (von „Hereditary“ bis „Barbarian“)  macht mich neugierig, aber ich bin ein viel zu großer Angsthase als dass ich mich zu einer Sichtung aufraffen könnte.
  7. Zuletzt habe ich über die schlechtesten Filme 2022 geschrieben und das war gar nicht so einfach, weil ich mir meist recht genau überlege, was ich mir anschauen will, und da meist keine wirklich schlechten Filme dabei sind.

Doch mal wieder eine Serie auf DVD gekauft (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1430)

Heute hat unser Patenkind Geburtstag, sprich wir werden uns sogleich auf den Weg machen. Da ich morgens eh nicht mehr schlafen konnte, bin ich kurz noch einmal in den verschneiten Wald gelaufen. Wer weiß, wie lange das noch möglich sein wird? 🏃‍♂️

Kurz noch einmal in den verschneiten Wald

Kurz noch einmal in den verschneiten Wald

Distanz: 6.36 km
Zeit: 00:39:15
Anstieg: 55 m
Ø Pace: 6:10 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: -1.1 °C
Kalorien: 497 kcal

2023: 148 km
Januar: 148 km
KW 3: 42 km

Damit habe ich auch diese Woche wieder 42 km erreicht und es dafür mit dem Kraftsport schleifen lassen. Mehr war aufgrund von Rückenschmerzen aber auch nicht drin. Damit ist das Wochenende auch schon so gut wie vorbei. Doof.

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 294: On the Road Again
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte – OT: The Chronicles of Narnia: The Voyage of the Dawn Treader (2010) (WS1)

Nanu, nach der gestrigen Sichtung von „School of Rock“ ein weiterer Filmabend? Tatsächlich ja, denn die Kids waren heute viel auf sich gestellt und durchaus brav. Die Frau musste arbeiten und ich war laufen und habe mich um die Wäsche der letzten Woche gekümmert. Da war einiges zusammengekommen. Danach war es auch schon Abend und zur Freude der Kinder stand „Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte“ auf dem Programm. 🌊🦁

Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte (2010) | © Walt Disney

Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte (2010) | © Walt Disney

Ein schöner Abschluss der Fantasy-Reihe

Die letzte Sichtung des Films liegt schon knapp 12 Jahre zurück. Ist das nicht unglaublich? Tatsächlich kommt es mir nicht halb so lange vor. Ziemlich verrückt. Ehrlich gesagt konnte ich mich zu Beginn an nicht mehr viel erinnern. Nur noch, dass ich damals ziemlich enttäuscht war. Auch weil ich für die ungeschnittene Fassung zur teuren 3D-Blu-ray greifen musste, aber noch lange keine Abspielmöglichkeit haben sollte. Heute sieht das inzwischen anders aus und ich war froh, den Film in 3D sehen zu können. Tatsächlich hat er viel filmischer gewirkt als ich ihn in Erinnerung hatte. Doch wie sieht es inhaltlich aus?

Nachdem mich die letzte Sichtung von „Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia“ eher enttäuscht hat, weil hier zu viel Fokus auf ausgewalzte Kampfszenen gesetzt wurde, kam mir die kleinere Geschichte im dritten Teil gerade recht. Ein schöner Abenteuerfilm mit verschiedenen Schauplätzen, einer überschaubaren Menge an Figuren und etlichen Schauwerten. Zudem bietet „Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte“ einen schönen Abschluss der Reihe, da es auch für die verbleibenden zwei Hauptfiguren der letzte Besuch in Narnia war. Sicher nicht perfekt, doch hat mir der Film heute deutlich besser gefallen als der Vorgänger und als ich ihn bei der ersten Sichtung wahrgenommen hatte.

Fazit

Nun habe ich die Narnia-Reihe doch noch einmal komplett gesehen, bevor Netflix mit seiner Serienadaption um die Ecke kommt. Für mich wird es immer eine nette Fantasy-Trilogie bleiben, ohne jedoch ganz vorne mitzuspielen. „Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte“ bietet herrliche Abenteuerunterhaltung, die größtenteils sehr kindgerecht ist und einfach nur Spaß macht: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1429)

Es ist noch etwas Schnee liegen geblieben. Also habe ich meine Trailschuhe angezogen und bin wild durch den verschneiten Wald gelaufen. Dabei sind ein paar Höhenmeter zusammengekommen und ich musste teils aufpassen, weil es doch recht glatt war. 🏃‍♂️

Wild durch den verschneiten Wald gelaufen

Wild durch den verschneiten Wald gelaufen

Distanz: 10.04 km
Zeit: 01:04:01
Anstieg: 104 m
Ø Pace: 6:23 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: -1.1 °C
Kalorien: 791 kcal

2023: 141 km
Januar: 141 km
KW 3: 36 km

Damit sind auch die Mindestwochenkilometer geknackt. Morgen steht ein Geburtstag auf dem Programm, weshalb ich noch nicht ganz abschätzen kann, ob noch ein finaler Lauf drin ist. Vielleicht ein kurzer?

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 619 – Captain Hemsworth bitte ins Cockpit
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

School of Rock (2003) (WS1)

Die Frau ist heute strawanzen, sprich ich habe den Kindern die Wahl des Films für den Filmabend überlassen. Aus einer Vorselektion natürlich. Sie waren sich erstaunlich einig und wollten „School of Rock“ sehen, den ich vor knapp vier Jahren zum ersten Mal gesehen habe. Da das Zappelinchen Querflöte spielt und der Zwergofant Gitarre und beide Kids im Chor singen, ist die Affinität für musikalische Geschichten definitiv gegeben. Entsprechend gut ist der Film auch angekommen. 🎸🎹🤘

School of Rock (2003) | © Paramount (Universal Pictures)

School of Rock (2003) | © Paramount (Universal Pictures)

Ein perfekter Feel-Good-Movie voller Herz ❤

Zu Beginn hatte ich selbst nicht wirklich viel Lust auf den Film. Die letzte Sichtung liegt noch nicht so lange zurück und ich hätte gerne etwas Neues oder noch Älteres gesehen. Aber es geht beim Filmabend ja um die Kinder. Schon nach ein paar Minuten war ich jedoch sowas von drin in der Geschichte. „School of Rock“ macht einfach nur gute Laune. Jack Black liefert hier wohl die Performance seines Lebens ab. Man spürt förmlich, dass er mit den Kindern arbeitet. Nicht nur in seiner Rolle, sondern auch darüber hinaus. Am Offensichtlichsten wird das während der Szene im Abspann, doch auch davor blitzt diese überbordende Spielwut immer wieder hervor. Neben Black sind die Kinder die Stars des Filme, welche allesamt auch großartig sind.

Auch wenn die Geschichte absolut formelhaft ist, so ist es der Weg zum großen Auftritt, der so besonders ist: Der scheinbare Loser-Typ Dewey Finn begegnet den Kindern mit soviel Herz und ist so wertschätzend und dennoch ehrlich, dass es eine wahre Freude ist. Bei dieser simplen Geschichte ist es schon ein Kunststück, nicht übertrieben schmalzig oder klischeehaft rüberzukommen. Richard Linklater (u.a. „Before Sunrise“ oder „Boyhood“) gelingt dieses Kunststück und wir drei waren während des finalen Auftritts völlig elektrisiert. Die Energie kommt durch den Bildschirm und überträgt sich auf die Zuschauer*innen. Ein herrlich positiver und optimistischer Film, wie es ihn gerade unsere zynische Gegenwart bitter nötig hat. Liebe ich sehr.

Fazit

Es ist kaum zu glauben, doch mir hat „School of Rock“ bei der heutigen Sichtung noch besser gefallen als beim ersten Mal. Ziemlich sicher liegt das an den Kindern, die komplett mitgegangen sind. Mir hat das eröffnet, dass Linklater hiermit ein kleines Wunder gelungen ist, das weit nicht so simpel ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Kann ich euch nur dringend ans Herz legen: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1428)

Nach einem Bürotag heute wieder Home Office. Die Mittagspause habe ich somit für einen Lauf durch den Schnee genutzt. Der Rücken wird langsam besser, also habe ich die Runde etwas ausgedehnt. 🏃‍♂️

Kalter Schneelauf, Rücken wird langsam besser

Kalter Schneelauf, Rücken wird langsam besser

Distanz: 10.04 km
Zeit: 01:03:46
Anstieg: 86 m
Ø Pace: 6:21 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 0.0 °C
Kalorien: 777 kcal

2023: 131 km
Januar: 131 km
KW 3: 26 km

Damit habe ich mein neues Minimalmonatsziel erreicht. Das Wochenziel jedoch noch nicht, sprich es steht noch mindestens ein Lauf an.

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 619 – Captain Hemsworth bitte ins Cockpit
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Jimmy Eat World