Die 5 schlechtesten Bösewichte aus Horrorfilmen

Gina bleibt nach den besten Horror-Settings dem Genre treu und möchte im Rahmen von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute die fünf schlechtesten Bösewichte aus Horrorfilmen von uns wissen. Gar nicht so einfach, doch mit ein wenig Nachdenken bin ich auf folgende fünf Bösewichte gekommen. Was sagt ihr dazu? 🎃

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #284 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #284 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #284 lautet:

Die 5 schlechtesten Bösewichte aus Horrorfilmen

  1. Die Arbeitskolleg*innen aus „Das Belko Experiment“ (2016) – Als wären Arbeitskolleg*innen manchmal nicht eh schon Horror genug, trachten sie einem in diesem Film sogar aktiv nach dem Leben.
  2. Bruce aus „Der weiße Hai“ (1975) – Das hier ist wohl eine Meta-Nennung, denn Bruce, wie das Modell des weißen Hais liebevoll getauft wurde, war wohl wirklich ein schlechter Bösewicht und hat nie so richtig gut funktioniert.
  3. Verschiedene Killer*innen aus den „Scream“-Filmen (ab 1996) – Wenn das Geheimnis um die Killer*innen dann gelüftet wurde, war es mit dem Schrecken meist vorbei und man hat sich teils an den Kopf gefasst, wie die Figuren denn solch einen Schrecken verbreiten konnten.
  4. Die Ingenieur*innen aus „The Cabin in the Woods“ (2011) – Wenn man Bürokräfte in ein Horror-Setting steckt, dann ist das Scheitern quasi vorprogrammiert. Ein sehr witziger Film, der stark von seiner ungewöhnlichen Prämisse lebt.
  5. Tucker und Dale aus „Tucker & Dale vs. Evil“ (2010) – Die beiden sind einfach schlechte Bösewichte, weil sie gar keine Bösewichte sind. Sollte man als Freund*in von Horrorkomödien unbedingt gesehen haben.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.

Kill List (2011)

Ich habe einen Lauf. Schon der dritte Film in Folge. Vielleicht versuche ich dadurch zu kompensieren, dass ich momentan nicht laufen kann? Nachdem ich mich vor zwei Tagen getraut habe, „The Empty Man“ zu schauen, bin ich heute mit „Kill List“ einen weiteren Film angegangen, vor dem ich einen gehörigen Respekt hatte. Weil er extrem gewalttätig sein und mit einem düsteren und schockierenden Ende aufwarten soll. Was ist also dran an seinem Ruf? Spoiler sind zu erwarten. 🔥

Kill List (2020) | © Senator Home Entertainment (Vertrieb LEONINE)

Kill List (2020) | © Senator Home Entertainment (Vertrieb LEONINE)

Interessant und doch nicht mein Ding

Die ersten 30 Minuten gestalten sich als häusliches Drama. Ein Elternehepaar bekommt Besuch, es kommt zum Streit. Die Atmosphäre ist unangenehm und die Inszenierung extrem bedrückend. „Kill List“ wirkt hier eher wie ein Arthouse-Drama, das jedoch irgendwie neben der Spur ist. Nicht uninteressant, aber auch irritierend. Im weiteren Verlauf erfährt man, dass es sich bei dem Vater und dem männlichen Teil des Besuchs um zwei glücklose Auftragskiller handelt. Kurz darauf bekommen sie einen neuen Job und wir Zuschauer*innen begleiten sie dabei, wie sie diesen ausführen. Die Atmosphäre wird hier immer dichter und die Gewaltspirale schraubt sich ins Unangenehme. Gerade im Kontrast zur unaufgeregt inszenierten ersten Hälfte recht schockierend. Doch das war erst der Anfang. Es folgen weitere Spoiler.

Im letzten Drittel dreht der Film dann endgültig ab und wir befinden uns in einem Horror-Setting, das die beiden Killer einem mörderischen Kult gegenüberstellt. Es kommt zum drastisch inszenierten Kampf ums Überleben und am Ende eskaliert die Gewalt der Ehefrau und dem Sohn gegenüber. Durchaus intensiv und schockierend umgesetzt, doch so richtig gefühlt habe ich all das nicht. Da war mir das häusliche Drama sowie die seltsame Freundschaft zwischen den Killern näher. Selbst wenn man das Finale als Bild für die häusliche Gewalt liest, so war es für mich doch eher plump und auf den reinen Schockmoment ausgelegt. Kein einfach zu konsumierender Film, doch am Ende hat sich der langsame Aufbau für mich nicht so recht ausgezahlt.

Fazit

Man findet „Kill List“ auf vielen Kultfilmlisten. Er ist zweifellos interessant und bietet einen deprimierenden Blick auf ein paar verlorene Figuren. Dabei springt er so drastisch zwischen den Genres, dass man als Zuschauer*in zweifellos überrascht wird. Für mich passt das alles dennoch nicht so ganz zusammen und wirkt teils eher effekthascherisch als durchdacht. Seltsam, bei solch einem spröde inszenierten Film. Hat für mich leider nur bedingt funktioniert: 6/10 Punkte.

TENET (2020)

Die Kinder weilen bei der Oma und nach einem Tag auf den Beinen, stand mir abends der Sinn nach einem Film. Da wir schon früh aufs Sofa gekommen sind, bin ich endlich „TENET“ angegangen, der mich aufgrund seiner Komplexität gepaart mit 150 Minuten Laufzeit stets ein wenig abgeschreckt hat bzw. habe ich mich nie fit und ausgeruht genug für den Film gefühlt. Schon verrückt. Doch gestern war es endlich soweit. ⌚

TENET (2020) | © Warner Bros (Universal Pictures)

TENET (2020) | © Warner Bros (Universal Pictures)

Eine brachiale Wucht von einem Film

Zu Beginn von „TENET“ werden wir Zuschauer*innen direkt in eine extrem immersive Action-Szene geworfen, gefilmt im glasklaren IMAX-Format. Da wurden direkt Erinnerungen an „The Dark Knight“ wach und Christopher Nolans Stärke, Action in dieser unverwechselbar knackigen Wucht zu inszenieren. Großartig! Inhaltlich wissen wir an dieser Stelle noch nicht viel, doch schon bald wird dem Protagonisten und uns Zuschauer*innen das Mysterium rund um invertierte Objekte erklärt. Schon hier hatte ich Probleme, das Konzept zu greifen und viele Fragen im Kopf: Müssen die Waffen auch invertiert sein? Was ist mit dem Ziel? Wie merkt man das bei anderen Objekten, wenn diese keine besondere Eigenbewegung, wie z.B. eine Kugel, haben? Jedoch sind diese Fragen schnell in den Hintergrund gerückt, denn für die nächste Stunde sollte ich einen an moderne „James Bond“-Filme erinnernden Agenten-Thriller sehen, der das Zeitreise-Element kaum offensichtlich in seine Handlung integriert. Bis auf die Einbruchsszene in Oslo, deren Twist mir bereits beim ersten Durchgang aufgefallen ist. Der dieser Szene innewohnende Determinismus wurde dann letztendlich auch so aufgelöst, wie ich es erwartet hatte.

Richtig abgefahren wird „TENET“ in der letzten Stunde, wenn Nolan die bisher nur spärlich eingesetzten Techniken auf elf dreht. Hier musste ich schon genau aufpassen, um den Regeln des Films noch folgen zu können. Gar nicht so sehr, was die darüber liegende Handlung angeht, sondern eher die Details einzelner Action-Szenen. Das alles ist dennoch sehr unterhaltsam und einfach bombastisch umgesetzt. Fast hätte ich mir hier mehr Ruhe gewünscht. Doch so ging es mir ja bereits mit „Inception“, der aber näher an seinen Figuren dran war. In „TENET“ war mir das gesamte Setting zu sehr auf James Bond angelegt. Speziell Kenneth Branaghs Andrei Sator war ein beinahe schon comichaft überzeichneter Bösewicht mit niederster Motivation. Auch die typischen Bilder à la die Yacht im azurblauen Wasser usw. hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht. Da hätte ich eine(n) Wissenschaftler*in als Gegenspieler*in passender gefunden. Inszenatorisch ist all das wunderbar anzuschauen, die Schauspieler*innen sind fantastisch in ihren Rollen und doch fehlt mir, neben dem Kniff, ein wenig die Tiefe. Vielleicht muss ich aber auch meine Entropie noch umkehren und zu einer weiteren Sichtung aufbrechen, denn fasziniert hat mich „TENET“ allemal.

Fazit

Ob „TENET“ tatsächlich der richtige Film für die Rettung des Kinos war? Schwer zu beurteilen. Er bringt auf jeden Fall die nötige Wucht mit. Für mich war er teils schon zu actionbetont und doch habe ich den Kniff und dessen realistisch anmutende Inszenierung sehr gemocht. Für mich aufgrund diverser Aspekte nicht das große Meisterwerk und doch bin ich wieder erstaunt, wie gekonnt Nolan seine High-Concept-Themen im Blockbuster-Kino durchzieht. Definitiv sehenswert: 8/10 Punkte.

The Empty Man (2020)

Wie es die Tradition verlangt, stand an Halloween natürlich ein Horrorfilm auf dem Programm. Tatsächlich bin ich aber erst sehr spät vor den Fernseher gekommen, da alle Kinder der Nachbarschaft auf den Beinen waren und von Haus zu Haus gezogen sind. Auch ich habe mich ins Getümmel gestürzt und eifrig Süßigkeiten verteilt. Gegen 20 Uhr war der Spuk dann vorbei und die Wahl für den Film des Halloween-Abends ist auf „The Empty Man“ gefallen, der als Geheimtipp unter Genrefreunden kursiert. 🎃

The Empty Man (2020) | © 20th Century Studios

The Empty Man (2020) | © 20th Century Studios

Ein ungewöhnlich intensiver Genre-Mix

Wenn ihr das illustrierende Szenenbild oben anschaut, könnte man meinen, es bei „The Empty Man“ mit einem Monsterfilm zu tun zu haben. Der gut 20-minütige, sehr atmosphärische Prolog führt uns Zuschauer*innen in eine noch ungewisse Richtung. Danach biegt der Film Richtung Teenie-Schocker ab, der an den Genre-Klassiker „Candyman“ erinnert. Ihr wisst schon: Vor einem Spiegel fünfmal Candyman sprechen und Tony Todds gnadenloser Killer macht Jagd auf euch. Oder das Videoband aus „The Ring“ anschauen und warten bis das Telefon klingelt. Hier ist es nach der Dämmerung auf einer Brücke in eine leere Flasche pusten. Funktioniert genauso. Gepaart wird all das mit einer Detektivgeschichte und kosmischem Horror, der durch einen undurchsichtigen Kult heraufbeschworen wird. Alles klar soweit?

Sehr stringent mag „The Empty Man“ wirklich nicht wirken, doch all die Versatzstücke passen wunderbar zusammen. Regisseur David Prior inszeniert seinen Horror-Thriller so dicht, dass die Atmosphäre teils zum Schneiden ist. Er setzt wenig auf Jump-Scares und doch war ich in den meisten Szenen extrem angespannt. Dies liegt auch am Spiel von James Badge Dale, der die Hauptfigur großartig lakonisch verkörpert. Mit der Auflösung am Ende hätte ich nicht gerechnet und sie wirkt wie ein, zugegebenermaßen ein wenig kalkulierter, Schlag in die Magengrube. Die Reise dorthin ist allerdings so atmosphärisch, unterhaltsam und stimmig, dass ich über ein paar Ungereimtheiten in Inszenierung und Storytelling gerne hinwegsehe.

Fazit

„The Empty Man“ beschreitet ungewöhnliche Pfade und ich kann den Film allen, zumindest ein wenig am Horrorkino interessierten Zuschauer*innen, nur ans Herz legen. Definitiv kein Film, der sich leicht in eine Schublade stecken lässt. Der Horror ist zudem nicht sonderlich plakativ, sondern schleichend. Sprich, ich als alter Angsthase habe mich auch wirklich gefürchtet. Sehr sehenswert: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (1393)

Achja, ein weiterer kurzer Lauf. Es ist so deprimierend auf die Monatsbilanz zu schauen. Alle hochgesteckten Ziele sind dahin. Um nichts kaputt zu machen, werde ich meinen Laufumfang in den nächsten Wochen wohl deutlich reduzieren. Und das schmerzt, gerade wenn das Wetter so famos ist, wie heute. 🌞

Kurzer Lauf, um wenigstens etwas vom Sonnenschein zu haben

Kurzer Lauf, um wenigstens etwas vom Sonnenschein zu haben

Distanz: 6.11 km
Zeit: 00:35:50
Anstieg: 49 m
Ø Pace: 5:52 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 12.8 °C
Kalorien: 429 kcal

2022: 2402 km
Oktober: 165 km
KW 44: 6 km

Ich war heute ein wenig schneller unterwegs und der Puls hat insgesamt auch gepasst. Aber meine Wade zwickt immer noch. Jetzt heißt es stark bleiben und es nicht übertreiben. Gerade im Urlaub bei bestem Laufwetter fällt mir das wirklich nicht leicht. So ein Mist aber auch. 😔

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 286: Michael Mankus

Media Monday #592

Es sind Herbstferien und ich habe Urlaub! Ziemlich verrückt. Leider geht es mir seit ein paar Wochen gesundheitlich nicht prächtig, weshalb die Vorfreude ein wenig gedämpft ist. Ich könnte momentan ein paar ausführliche und fordernde Läufe durch den fast schon sommerlichen Herbst gut gebrauchen, doch tatsächlich war ich letzte Woche nur knapp 20 km unterwegs, was wirklich deprimierend ist. Aber darum soll es an dieser Stelle nicht gehen. Somit wende ich mich mit den Fragen des Medienjournals (alles Gute übrigens, liebe Wulf!) lieber popkulturellen Themen zu. Viel Spaß damit und euch einen guten Start in die neue Woche, liebe Leser*innen! 🙂

Media Monday #592

  1. Nun hat ja offiziell die „dunkle Jahreszeit“ begonnen und ich mag dieses Gemütliche schon ganz gerne (kann ich aber auch nur sagen, da heute den ganzen Tag wunderbar die Sonne geschienen hat).
  2. So richtig zum Fürchten ist für mich persönlich ja die Klimakatastrophe und die Ignoranz, mit der wir als Gesellschaft dieser begegnen.
  3. Wenn wieder der nächste Jahrhundert-Horrorfilm ausgelobt wird bedient er sich ziemlich sicher einem dieser Horror-Settings.
  4. Meine Gedankenwelt ist wirklich extrem gruselig, schließlich sorgt sie bei mir häufiger für Schlaflosigkeit.
  5. Ich kann mich leider überhaupt nicht dafür begeistern, dass Elon Musk Twitter übernommen hat.
  6. Das EXIT-Game „Die unheimliche Villa“ (siehe Foto unten) schreckt mich jetzt eher weniger, aber bot dennoch sehr unterhaltsamen Rätselspaß.
  7. Zuletzt habe ich „E.T. – Der Außerirdische“ beim Filmabend mit der Familie gesehen und das war wundervoll, weil ich den Film liebe und er stets positive Gefühle bei mir hervorruft.

Spieleabend zum Start in die Urlaubswoche (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

E.T. – Der Außerirdische – OT: E.T. the Extra-Terrestrial (1982)

Halloween steht vor der Tür. Da die Kinder noch zu jung für Horrorfilme sind, wollte ich zumindest einen thematisch passenden Film einlegen. „E.T. – Der Außerirdische“ steht schon länger auf der Liste der Filme meiner Jugend, die ich meinen Kindern zeigen möchte. Somit war das heute der perfekte Abend dafür. Auch meine letzte Sichtung liegt schon viel zu lange zurück und ich habe mich auf ein Wiedersehen mit dem freundlichen Außerirdischen gefreut. 👽

E.T. – Der Außerirdische (1982) | © Universal Pictures Germany GmbH

E.T. – Der Außerirdische (1982) | © Universal Pictures Germany GmbH

Ein zeitloser Blockbuster für die ganze Familie

Zuletzt habe ich die Special Edition des Films aus dem Jahr 2002 gesehen, welche teils einen digitalen E.T. und diverse Szenenerweiterungen enthält. Heute ist diese Fassung wieder komplett in der Versenkung verschwunden und auf Blu-ray und Co. gibt es endlich wieder die restaurierte Kinofassung zu sehen. Man sieht den Effekten heute zwar an, dass sie inzwischen 40 Jahre auf dem Buckel haben und das ist auch den Kindern aufgefallen, doch dieser Charme ist einfach durch kein CGI der Welt wettzumachen. Die Hauptfigur des Films wirkt immer noch so frisch, wie am ersten Tag. Einfach großartig, was das Team rund um Carlo Rambaldi hier geschaffen hat. Durch seine analoge Haptik wirkt E.T. wie ein echter Charakter, was sich speziell in der Interaktion mit den Kinderdarsteller*innen zeigt. Schon alleine aus filmhistorischer Sicht bemerkenswert anzuschauen.

Am meisten begeistert hat mich jedoch abermals Steven Spielbergs Gespür für Familiendynamiken und auch dafür, eine Geschichte aus den Augen von Kindern zu erzählen. Alleine die Szene, in der Elliot seinem außerirdischen Freund Spielzeuge, Lebensmittel usw. erklärt, wirkt unglaublich authentisch. Auch die Dynamik zwischen den Geschwistern ist großartig und von allen drei Darsteller*innen fantastisch gespielt. Kein Wunder, dass Drew Barrymore danach zum tragischen Kinderstar wurde. Aus heutiger Sicht ist natürlich das 80er-Jahre-Setting absolut stilprägend. Ohne „E.T. – Der Außerirdische“ hätte es „Stranger Things“ in dieser Form wohl nicht gegeben. Weiterhin ist die emotionale Bandbreite beeindruckend und Spielberg wechselt gekonnt von gruseligem Spannungskino zu albernstem Slapstick, weiter zu ernstem Familiendrama, dann zu epischem Heldenabenteuer und wiederum zu todtraurigen Abschiedsszenen. Dabei bleibt die Geschichte wunderbar einfach und nachvollziehbar und die Tiefe ergibt sich alleine aus Aufbau und Charaktermomenten. Es klingt abgedroschen, doch solche Blockbuster gibt es heut einfach nicht mehr.

Diesen Film habe ich heute sogar mit dem passenden T-Shirt gefeiert:

Fazit

Ich hatte schon beinahe befürchtet, dass „E.T. – Der Außerirdische“ für die Kinder nicht mehr so gut funktioniert, wie damals für mich. Jedoch sind sie ziemlich mitgegangen und haben jede Emotion gefühlt, wenn auch wohl nicht so stark wie ich. Für mich ist Steven Spielbergs Sci-Fi-Abenteuer aber auch einfach ein Herzensfilm. Einer der großen Klassiker, die meinen persönlichen Filmkosmos definiert haben: 10/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Prädikat: Lieblingsfilm

Run, Fatboy, Run (1392)

Heute Morgen, am ersten Urlaubstag, hat der Wecker einer ungenannten Person bereits um 6 Uhr geklingelt. Aus versehen natürlich. Entsprechend müde bin ich in den Tag gestartet. Später habe ich das Zappelinchen zum Reiten geradelt und bin dort gleich eine kurze Runde gelaufen. 🏃‍♂️

Kurzer Laufversuch

Kurzer Laufversuch

Distanz: 6.03 km
Zeit: 00:38:06
Anstieg: 51 m
Ø Pace: 6:19 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 12.8 °C
Kalorien: 470 kcal

2022: 2396 km
Oktober: 159 km
KW 43: 22 km

Ich kam erneut nur extrem schwer vorwärts und meine Wade schmerzt immer noch. Mal sehen, ob ich nächste Woche nicht doch einmal zum Arzt muss. Da es das Rad des Zappelinchens zerlegt hat, bin ich danach noch bei der Fahrradwerkstatt vorbei und habe somit ein paar Kilometer auf dem Rad gemacht. Immerhin. 🙄

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 286: Michael Mankus
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Die 5 besten Horror-Settings in Filmen

Nach den besten Horrorfilm-Fortsetzungen gehen die Horrorwochen bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG in die letzte(?) Runde. Gina möchte heute die fünf besten Horror-Settings in Filmen wissen. Das ist doch einmal ein dankbares Thema, denn die folgenden Schauplätze haben das Genre mit geprägt. Was meint ihr? 🎃

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #283 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #283 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #283 lautet:

Die 5 besten Horror-Settings in Filmen

  1. Abgelegene Gebiete (Wälder, Berge, Eiswüsten usw.) – Von Schockern wie „Wrong Turn“ bis hin zu modernen Klassikern wie „Das Ding aus einer anderen Welt“, abgelegene Landstriche sind immer wieder für Horror gut.
  2. Alte Herrenhäuser – Wohl das klassischste aller Horror-Settings. Ich denke hier z.B. an Filme wie „Das Waisenhaus“ oder „Crimson Peak“. Selbst moderne Gruselfilme lehnen sich in ihrer Darstellung von Einfamilienhäusern häufig an klassische Herrenhäuser an.
  3. Einsame Hütte im Wald – Von Genreklassikern wie „The Evil Dead“ bis hin zu postmodernen Meta-Filmen wie „The Cabin in the Woods“, die einsame Hütte im Wald ist stets ein gerne gesehenes Horror-Setting.
  4. Kellerräume und Dachböden – Wenn es extrem spannend wird, dann findet der Showdown häufig in düsteren Kellerräumen bzw. dem Dachboden statt. Beispiele sind vielfältig und ich muss hier an z.B. „Stir of Echoes“ oder „[Rec]“ denken.
  5. Verlassene Raumschiffe – Bei Sci-Fi-Horror fällt mir natürlich zunächst „Alien“ ein, doch auch „Event Horizon“ oder „Pandorum“ wissen verlassene Raumschiffe zu nutzen und inszenieren diese teils wie gotische Kathedralen. Welche Filme gibt es sonst noch in diesem Setting?

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1391)

Mit dem heutigen Lauf ist klar, dass ich zum ersten Mal seit über zwei Jahren die monatliche Distanz von 200 km nicht erreichen werde. Die letzte Erkältung plus Schmerzen in der Wade haben mich mehr rausgeworfen, als Corona im August. Gestern Abend hatte ich mir noch überlegt, einen späten Lauf anzuhängen, doch ich habe es gelassen. Wenn ich auf den heutigen Lauf schaue, war das auch die richtige Entscheidung. 🙄

Kurz und schmerzvoll

Kurz und schmerzvoll

Distanz: 6.08 km
Zeit: 00:38:08
Anstieg: 48 m
Ø Pace: 6:17 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 160 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 12.8 °C
Kalorien: 477 kcal

2022: 2390 km
Oktober: 153 km
KW 43: 16 km

Damit ist der Druck nun raus und ich werde den verbleibenden Monat ruhig machen, um es im November dann hoffentlich wieder verstärkt anpacken zu können. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #748 – Athena / Do Revenge
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Fenix TX