Top 5 Workplace-Comedy-Serien

Ein neuer Monat bricht bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG an und wir wenden uns nach den schlechtesten Serien aus dem Jahr 2022 wieder qualitativ hochwertigeren Produktionen zu. Aus der allgemeinen Frage nach Serien zum Thema „Arbeit“ habe ich mich spezifischer den besten Workplace-Comedies zugewandt. Welche habe ich aus eurer Sicht vergessen? 👮‍♀️🧑‍💼

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #297 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #297 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Das Thema für Ausgabe #297 lautet:

Top 5 Workplace-Comedy-Serien

  1. „30 Rock“ (2006 bis 2013) – Die wunderbar quirlige und innovative Serie rund um ein fiktives Comedy-Format à la „Saturday Night Life“ habe ich geliebt. Tina Fey ist großartig darin, sowohl vor der Kamera als auch hinter den Kulissen.
  2. „Brooklyn Nine-Nine“ (2013 bis 2021) – Eine Cop-Serie als Comedy? Kann das funktionieren? Wie großartig das funktioniert, zeigt „Brooklyn Nine-Nine“, deren letzte Staffel seit Kurzem auf Netflix läuft.
  3. „Parks and Recreation“ (2009 bis 2015) – Eine Workpace-Comedy, die in einer kommunalen Verwaltung spielt klingt nicht sonderlich spannend. Wie bei den anderen Serien auch, machen es hier die Figuren und ihre Darsteller*innen sowie die pointierten Drehbücher aus. Umso mehr freue ich mich, dass ich die gesamte Serie demnächst noch einmal komplett schauen werde.
  4. „Superstore“ (2015 bis 2021) – Die jüngste Entdeckung in diesem Genre spielt in einem Supermarkt. Klingt auch nicht sonderlich spannend, doch über den Verlauf der sechs Staffeln ist mir jede einzelne Figur and Herz gewachsen. Tolle Unterhaltung!
  5. „The Office“ (2005 bis 2013) in der US-Version – Zu guter Letzt das Remake der Urvaters der Workplace-Comedies. Mit dem britischen Original bin ich nie so recht warm geworden. Vielleicht weil ich die US-Version zuerst gesehen habe? Für mich eine der besten Comedy-Serien überhaupt. Michael Scott, Jim, Pam, Dwight und Co. sind meine liebsten fiktiven Kolleg*innen.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.

Schitt’s Creek – Die komplette Serie (Staffel 1 bis 6)

Nach „Fresh Off the Boat“ war ich auf der Suche nach einer weiteren Half-Hour-Comedy, die unser eher auf Drama fokussiertes Serienprogramm ergänzen kann. Vor ein paar Monaten hatte ich mich schon einmal an „Schitt’s Creek“ versucht, doch bin ich nicht so recht warm damit geworden. Nun also der zweite, dieses Mal erfolgreiche Durchgang. Warum er erfolgreich war, lest ihr in der folgenden Besprechung. 💸

Schitt's Creek | © CBC

Schitt’s Creek | © CBC

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Run, Fatboy, Run (1436)

Momentan habe ich nicht viel Zeit fürs Laufen. Heute jedoch ein Home-Office-Tag, an dem es prompt geregnet hat. Natürlich bin ich mittags dennoch eine Runde raus, um zumindest den ersten Lauf der Woche anzugehen. 🏃‍♂️

Ein schneller 10er nach zwei Tagen Pause

Ein schneller 10er nach zwei Tagen Pause

Distanz: 10.09 km
Zeit: 00:57:13
Anstieg: 75 m
Ø Pace: 5:40 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 159 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 5.0 °C
Kalorien: 772 kcal

2023: 212 km
Februar: 10 km
KW 5: 10 km

Da die Zeit knapp war, habe ich ordentlich Tempo gemacht und dafür die 10 km voll. Entspannt ist anders, doch man muss die Läufe platzieren, wo sie reinpassen.

Im ersten Ohr: Sneakpod #756 – The Takeover
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Mad Caddies

Star Wars: Die Rückkehr der Jedi-Ritter – OT: Star Wars: Return of the Jedi (1983) (WS1)

Ungefähr ein Monat ist ins Land gezogen, seit ich mit geschätzten Kolleg*innen „Das Imperium schlägt zurück“ gesehen habe. Damit war der übergeordnete Auftrag verbunden speziell einer Person die ikonische Sci-Fi-Saga näherzubringen. Anfang dieser Woche war es nun wieder soweit und wir haben uns „Star Wars: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ zugewandt. Wie der finale Teil der Originaltrilogie in unserer Runde ankam, könnt ihr in der folgenden Besprechung lesen. 🌲🐻🚀

Star Wars: Die Rückkehr der Jedi-Ritter (1983) | © Lucasfilm & Walt Disney

Star Wars: Die Rückkehr der Jedi-Ritter (1983) | © Lucasfilm & Walt Disney

Ein neuer Blickwinkel auf das große Finale

Meine letzte Sichtung von „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ liegt noch nicht einmal ein Jahr zurück. Damals habe ich den Film stark durch die Augen meiner Kinder wahrgenommen, was viel von der ursprünglichen Magie heraufbeschworen hat. Die aktuelle Sichtung stand eher im Zeichen von ironischer Distanz, was das Erlebnis doch eher verfremdete. Hätte ich „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ nicht bereits unzählige Male gesehen gehabt, wäre meine Wahrnehmung des Films wohl auch eine andere gewesen. Erstaunt war ich dieses Mal, wie viel Zeit der Prolog in Jabbas Palast tatsächlich einnimmt. Quasi ein Drittel des Films spielt somit auf Tatooine und erzählt eine kleine und persönliche Geschichte, nämlich Han Solos Rettung.

Wie bei der letzten Sichtung fand ich die Technik abermals unglaublich beeindruckend. Auch Pacing und Editing sind nach wie vor zeitlos. Offenbar sind es eher die inhaltlichen Elemente bzw. die Figurenzeichnung, an denen der Zahn der Zeit nagt. Ich jedoch sehe „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“, wie auch die anderen Filme der Trilogie, stark in seiner Entstehungszeit verortet und mag bzw. kann hier auch gar nicht moderne Standards anlegen. Das unterstreicht für mich den zeitlosen und märchenhaften Ton dieser Saga, die schließlich vor langer, langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis spielt. Dennoch fand ich es spannend, einen modernen Blickwinkel auf „Star Wars“ zu bekommen und letztendlich war es für alle Zuschauer*innen ein gelungener Abend.

Fazit

„Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ ist ein Film, den ich kaum noch von meiner über Jahre hinweg geformten Wahrnehmung trennen kann. Umso spannender war der frische Blick darauf. Noch steht im Raum, ob wir unseren Bildungsauftrag mit der Prequel- und/oder der Sequel-Trilogie fortführen. Oder es dabei belassen. Für mich ganz persönlich immer noch ein sehr gelungener Abschluss der „Star Wars“-Originaltrilogie: 10/10 Punkte.

Prädikat: Lieblingsfilm

Media Monday #605

Das Wochenende ist mir erneut durch die Finger geschlupft. War es nicht gestern erst noch Freitagabend? Wir haben nichts unternommen, da es zu viel zu tun gab: Haushalt, Wäsche, Schulvorbereitungen. Daneben habe ich viel Sport gemacht und abends gab es jeweils einen Film. Der übliche Familienalltag also. Das kommende Wochenende wird nicht anders werden. Ich sollte einmal wieder ein paar Unternehmungen planen, sonst kommen wir aus der Routine nicht raus. Nun stehen ohnehin erst einmal fünf Tage mit anderem Alltagswahnsinn vor der Tür, doch davor gilt es die Fragen des Medienjournals zu beantworten. Wie sehr hat euch der Alltag momentan im Griff? 🤪

Media Monday #605

  1. Was die Oscar-Nominierungen dieses Jahr angeht, so habe ich von diesen kaum noch etwas mitbekommen und das wird sich wohl auch nicht mehr ändern.
  2. Marty McFly (Michael J. Fox) und Dr. Emmett Brown (Christopher Llyod) sind wirklich ein Duo, das Filmgeschichte geschrieben hat, denn ihre Dynamik in „Zurück in die Zukunft“ ist heute noch so großartig wie im Jahr 1985.
  3. Wenn ich so an meine gesehenen Filme der letzten Zeit zurückdenke, dann war „Sucker Punch“ das Lowlight, auch wenn der Film durchaus Qualitäten besitzt.
  4. Der Zwergofant beeindruckt mich dahingehend, dass er unzählige Kunststücke mit seinem Diabolo vorführen kann.
  5. Ich bin mir beinahe sicher, dass der Halbmarathon vom Samstag nicht mein einziger dieses Jahr bleiben wird. Es klappt wieder!
  6. Die Serienfortsetzung von „Willow“ hat leider nicht mehr wirklich etwas damit zu tun, wie großartig Ron Howards Film aus dem Jahr 1988 war.
  7. Zuletzt habe ich mir die elf bisher erschienenen Staffeln von „Curb Your Enthusiasm“ gekauft (siehe Foto unten) und das war eine gute Investition, weil ich beinahe wieder mit „Seinfeld“ durch bin und CYE der perfekte Ersatz dafür ist.

Für die Zeit nach „Seinfeld“ habe ich mir endlich „Curb Your Enthusiasm“ zugelegt (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1435)

Das war eine sehr erfolgreiche Sportwoche: Ich habe es geschafft, dreimal in den Folterkeller zu verschwinden und Kraftsport zu machen und ich war fünfmal laufen. Gestern bin ich sogar einen Halbmarathon gelaufen. Normalerweise hätte ich heute pausiert, doch da ich die nächsten zwei Tage vermutlich nicht zum Laufen komme und ich ganz knapp vor den 200 km im Januar stand, bin ich doch kurz raus. 🏃‍♂️

Seit langer Zeit einmal wieder die 200 km geknackt

Seit langer Zeit einmal wieder die 200 km geknackt

Distanz: 5.64 km
Zeit: 00:30:37
Anstieg: 53 m
Ø Pace: 5:26 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 159 bpm
Ø Schrittfrequenz: 156 spm
Temperatur: -2.2 °C
Kalorien: 421 kcal

2023: 201 km
Januar: 201 km
KW 4: 53 km

Es war bitterkalt und ich wollte nur eine schnelle Runde über die Felder drehen. Das hat auch gut geklappt und war mit einem ordentlichen Tempo unterwegs. Die 200 km sind somit gefallen und damit hätte ich vor einem Monat nie und nimmer gerechnet.

Im ersten Ohr: Sneakpod #756 – The Takeover
Im zweiten Ohr: Frank Turner, Jimmy Eat World, Skye Wallace

Sucker Punch – Extended Cut (2011)

Da die Kids heute schon viel zu lange vor der Spielkonsole saßen, gab es abends keinen Fernseher mehr für sie. Somit bin ich dazu gekommen, einen Film zu schauen, der schon ewig ungesehen im Regal steht und an den mich ein Freund letzte Woche erinnerte. Ob „Sucker Punch“ im Extended Cut letztendlich ein Genuss oder eine Qual war, lest ihr in der folgenden Besprechung. 🐉🚁

Sucker Punch (2011) | © Warner Bros (Universal Pictures)

Sucker Punch (2011) | © Warner Bros (Universal Pictures)

Leider weniger als die Summe seiner Teile

Ich kann mich noch grob an die Rezeption der ersten Trailer erinnern. Alle waren aus dem Häuschen und Zack Snyders (u.a. „Dawn of the Dead“ und „300“) Film schien der bildgewordene Traum jedes Videospiel-Nerds zu sein. Die Kritiken waren dann jedoch ziemlich verhalten, so dass auch mein Interesse geschwunden ist. Obwohl die Blu-ray im Regal stand, habe ich jahrelang nicht an den Film gedacht. Doch nun war es endlich soweit und ich konnte mir selbst ein Bild machen: Die erste halbe Stunde hat mich komplett begeistert. Überstilisierte Bilder, wie man sie von Snyder kennt, unterlegt mit Cover-Versionen großer Rock- und Pop-Klassiker. Als würde man eine Art düsteres „Moulin Rouge!“ sehen. Der Wechsel aus der realen Ebene in die erste imaginäre Welt hat mir gut gefallen und auch inhaltlich Sinn gemacht. Dann kam jedoch die erste große Tanz- bzw. Kampfszene und der Film fing an, mich zu verlieren.

Natürlich sind die vier großen Actionszenen, die an Videospiele im Anime-Stil erinnern, der Selling-Point von „Sucker Punch“. Auch ich war heiß darauf. Doch nach dem stimmungsvollen Einstieg waren mir diese dann zu leer. Die Action war mir zu viel, so dass sie auf mich schon ermüdend wirkte. Zudem war mir der Look zu artifiziell und die Aufgaben zu einfach. Es schien nie wirklich bedrohlich zu werden für unsere Heldinnen. Zwar sieht alles unfassbar gut aus und der Steampunk-Stil weiß zu gefallen, doch waren mir diese Szenen zu losgelöst von der großen Handlung, auch wenn sie ihr Gegenstück in der Realität hatten. Ich hätte es besser gefunden, wenn es nur ein Szenario gewesen wäre, in das die Heldinnen immer tiefer eintauchen und nicht vier komplett unterschiedliche. Das Ende des Films hat mir wieder gut gefallen, denn die Handlung wird konsequent zu Ende erzählt. Der emotionale Eindruck wäre für mich jedoch größer gewesen, hätten sich die unterschiedlichen Elemente des Films besser miteinander integriert.

Fazit

„Sucker Punch“ ist wohl so ein Film, den die Zuschauer*innen entweder lieben oder hassen. Ich kann mich da nirgends wirklich einordnen und fand einige Elemente wirklich stark, einige wiederum ziemlich schwach. Für mich passen die einzelnen Versatzstücke nicht so recht zusammen. Insgesamt hatte ich meinen Spaß, doch weniger mit den Szenen, von denen ich es erwartet hätte: 6/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (1434)

Für heute hatte ich einen längeren Lauf geplant. Um genau zu sein sollten es 15 km werden. So lange war ich schon ewig nicht mehr unterwegs. Auf meiner Runde habe ich heute allerdings ein neues Teilstück ausprobiert, so dass ich schon 16,5 km auf der Uhr stehen hatte. Das sind ja nicht einmal mehr 5 km bis zum Halbmarathon! 😅

Das mit dem spontanen Halbmarathon klappt noch

Das mit dem spontanen Halbmarathon klappt noch

Distanz: 21.53 km
Zeit: 02:07:57
Anstieg: 150 m
Ø Pace: 5:57 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 153 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 1.1 °C
Kalorien: 1550 kcal

2023: 196 km
Januar: 196 km
KW 4: 48 km

Also habe ich schnell einen Schluck getrunken und bin danach noch eine kurze Schleife gelaufen. Mein erster Halbmarathon seit Oktober. Es lief erstaunlich gut. Klar habe ich gerade gegen Ende meine Wade gespürt, aber auch nicht wirklich schlimm. Am Ende ist sogar eine Pace unter 6er Schnitt rausgekommen. Damit bin ich mehr als zufrieden. Es klappt noch! Wer hätte das gedacht? 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 295: Adventskalenderlauf mit Martin Hentsch
Im zweiten Ohr: Sneakpod #756 – The Takeover
Im dritten Ohr: Skye Wallace, The Weakerthans, Alkaline Trio, Frank Turner

Zurück in die Zukunft – OT: Back to the Future (1985) (WS1)

Welch eine turbulente Woche das doch wieder war. In der Familie wurde gekränkelt, in der Arbeit gab es einiges zu tun. Für einen Freitag bin ich heute recht spät nach Hause gekommen, doch ein Filmabend musste auf jeden Fall sein. Ich hatte schon länger eine Sichtung von „Zurück in die Zukunft“ mit den Kindern geplant und heute war es endlich soweit. Immerhin habe auch ich den Zeitreisefilm zuletzt vor elf Jahren gesehen, was natürlich viel zu lange her ist. ⏰

Zurück in die Zukunft (1985) | © Universal Pictures Germany GmbH

Zurück in die Zukunft (1985) | © Universal Pictures Germany GmbH

Für mich der perfekte Unterhaltungsfilm

An dieser Stelle muss ich noch einmal mein Vergangenheits-Ich aus der ersten Besprechung zitieren. Immerhin gehört mein erster Blick auf „Zurück in die Zukunft“ zu den prägenden Momenten meiner persönlichen Liebesgeschichte mit diesem Film und Film an sich:

Noch heute erinnere ich mich an diese magische erste Sichtung als wäre es erst gestern gewesen: Es muss irgendwann während meiner Grundschulzeit gewesen sein. Die Geburtstagsfeier eines Freundes. Nachdem wir draußen gespielt hatten, ging es zurück in die Wohnung und es wurde eine VHS-Kassette in den Rekorder geschoben. Ich erinnere mich nur noch an Fragmente und bin mir sicher, nicht den gesamten Film verfolgt zu haben, doch was ich sah packte mein junges Ich in seinem Innersten. Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass ich damals sehr unerfahren war, was Filme angeht. Wir hatten lange Zeit nur die ersten drei Programme und auch keinen Videorekorder. Dieser Nachmittag war für mich eine kleine Offenbarung – und dennoch sollte es noch Jahre dauern, bis ich den Film zum ersten Mal komplett und bewusst sah.

Heute war ich besonders gespannt, ob und wie der Film bei meinen Kindern ankommt. Der Zwergofant blättert sehr häufig durch mein „Back to the Future: The Ultimate Visual History“-Buch und kannte einige Elemente demnach schon. Das Zappelinchen war zunächst skeptisch, hat sich aber dann schnell von der Handlung mitreißen lassen. Highschool-Geschichten und Teenager-Romanze ziehen einfach immer. Spannend fand ich, dass die Zeitreise und ihre Regeln mit vielen Fragen bedacht wurden. Auch logisch, denn das Konzept ist durchaus komplex. Ich hatte viel Freude daran, die Kinder auf die speziellen Handlungselemente hinzuweisen und Fragen zu beantworten. Speziell da diese meist mit einem Aha-Moment quittiert wurden. Dabei habe auch ich wieder gemerkt, wie fantastisch „Zurück in die Zukunft“ doch komponiert ist. Hinter all dem Spektakel steckt ein unfassbar gelungenes Drehbuch, das uns Zuschauer*innen geschickt durch diese komplexe Zeitreise führt. Vielleicht hätte sich Christopher Nolan hier ein paar Notizen machen sollen?

Auch die Inszenierung steht der Handlung in nichts nach. Alleine die finale Sequenz vor der Rathausuhr ist ein Meisterstück an Spannungskino und Timing. Einfach großartig und perfekt ausgeführt von Robert Zemeckis, der damals einfach schon auf dem Höhepunkt seines Schaffens war. Auch die Schauspieler*innen sind aus ihren Rollen nicht wegzudenken, was umso spannender ist, wäre Michael J. Fox doch beinahe nicht in seiner ikonischen Rolle zum Einsatz gekommen. Auch Christopher Lloyd, Lea Thompson, Crispin Glover, Thomas F. Wilson und Co. drücken „Zurück in die Zukunft“ allesamt ihren Stempel auf. Ausstattung, Score und Soundtrack tragen weiterhin zur unverwechselbaren Atmosphäre dieses perfekten Films bei. Einzig dass sich das Bild der UHD Blu-ray irgendwann in Pixelbrei verwandelt hat, und wir somit auf die Blu-ray umsteigen mussten, hat dem Filmabend einen kleinen Dämpfer verpasst.

Fazit

Ich bin hocherfreut, dass „Zurück in die Zukunft“ auch meinen Kindern so gut gefallen hat. Das Konzept der Zeitreise eröffnet bei ihnen ganz neue Gedankenwelten. Speziell der Zwergofant wollte danach gar nicht ins Bett gehen und hätte am liebsten direkt den zweiten Teil geschaut. Ich liebe diese Begeisterung und lasse mich davon gerne mitreißen bzw. gebe diese auch weiter. Für mich selbst nach 38 Jahren immer noch der perfekte Unterhaltungsfilm: 10/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte;  Zwergofant: 10/10 Punkte.)

Prädikat: Lieblingsfilm

Run, Fatboy, Run (1433)

Gestern war ich sehr lange im Büro, das heißt die geplante Sporteinheit abends ist ausgefallen bzw. auf heute Abend verschoben. Die Mittagspause habe ich für einen Lauf genutzt und dabei komplett unterschätzt, wie kalt und nass es ist. 😬

Es war kälter und feuchter als gedacht

Es war kälter und feuchter als gedacht

Distanz: 10.33 km
Zeit: 01:03:45
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 6:10 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: -1.1 °C
Kalorien: 798 kcal

2023: 174 km
Januar: 174 km
KW 4: 26 km

Ich bin nicht sonderlich schnell vorangekommen und meine Wade habe ich, im Gegensatz zu den letzten, schnelleren Läufen, wieder deutlich stärker gespürt. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #755 – Enola Holmes 2
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, The Weakerthans