Der Astronaut: Project Hail Mary – OT: Project Hail Mary (2026)

Zum Start meines Osterurlaubs habe ich recht spontan entschlossen, ins Kino gehen zu wollen. Der Rest der Familie war von der Idee auch angetan, so dass ich kurzerhand Karten gekauft habe. Wie bereits mehrmals im letzten Jahr, haben wir wieder meine Mama mitgenommen und waren danach noch lecker essen. Angeschaut haben wir uns „Der Astronaut: Project Hail Mary“, von dem ich im Vorfeld bereits viel Gutes gehört hatte. Wie sehr mich der Film begeistern sollte, hätte ich jedoch nicht geahnt… 👨🏻‍🚀🪨

Der Astronaut: Project Hail Mary (2026) | © Sony Pictures

Der Astronaut: Project Hail Mary (2026) | © Sony Pictures

Ein großartig positives Science-Fiction-Abenteuer

Wie war es um mein Vorwissen bestellt? Ich kenne den Autor der Vorlage Andy Weir von „Der Marsianer“ und hatte sehr viel Spaß mit dem Buch. Auch dessen Verfilmung mochte ich sehr. Weiterhin hatte ich den Trailer zu „Der Astronaut: Project Hail Mary“ gesehen und wusste deshalb schon um die Wendung am Ende des ersten Drittels. Wobei Wendung zu viel gesagt ist, denn ich hatte nicht weniger Spaß mit dem Film, weil ich bereits um Rocky wusste. Aber ich greife vorweg. Wie bereits bei „Der Marsianer: Rettet Mark Watney“ hatte ich wieder enorm viel Spaß mit den wissenschaftlichen Aspekten der Geschichte. Das hat Andy Weir wirklich drauf. Im Gegensatz zu vielen Genre-Produktionen fühlen sich seine Werke wirklich an wie Science-Fiction im besten Sinne. Muss man natürlich mögen, doch Phil Lord und Chris Miller (bekannt für u.a. „The LEGO Movie“) inszenieren all das so unterhaltsam, dass es eine wahre Freude (an der Wissenschaft) ist.

Wenn Ryland Grace schließlich auf den außerirdischen Rocky trifft, hatte mich der Film vollkommen für sich eingenommen. Ich war wirklich begeistert ob er Annäherung der beiden Lebensformen. Der Geschichte wohnt eine unglaublich positive Botschaft inne. Gerade in heutigen Zeiten, in denen Xenophobie, Rassismus und Leugnung von Wissenschaft an der Tagesordnung stehen, ist es eine Freude, dass die Menschheit durch Offenheit und Wissenschaft gerettet werden kann. Ich liebe alles daran. Dabei schwingt „Der Astronaut: Project Hail Mary“ nie die Moralkeule, sondern alles ist wunderbar leichtfüßig und witzig erzählt. Auch emotional wird es an so mancher Stelle. Sogar so sehr, dass der Zwergofant nach dem Film von feuchten Augen berichtete. Normalerweise ist er dafür überhaupt nicht anfällig und nur der Papa weint bei Filmen. „Der Astronaut: Project Hail Mary“ hat uns aber beide hart erwischt. Das liegt natürlich auch am famosen Schauspiel von Ryan Gosling und Sandra Hüller, die beide den Film tragen. Bei Hüllers Vortrag von Harry Styles‘ „Sign of the Times“ hatte ich schon alleine vor Rührung Tränen in den Augen. Natürlich darf auch Rocky nicht vergessen werden, der ein vollwertiger Charakter in dem Film ist.

Gibt es auch Kritikpunkte an „Der Astronaut“?

Die Struktur des Films trägt wunderbar zur Charakterentwicklung bei, erinnern wir uns doch gemeinsam mit Hauptfigur Ryland Grace an die einzelnen Stationen vor der großen Reise. Die Szenen im All werden im modernen 2,00:1-Format präsentiert, während wir die Flashbacks in 2,39:1-Widescreen zu sehen bekommen. Das macht eine Einordnung sehr einfach. Dramaturgisch funktioniert all das wunderbar und man kann die Entwicklung Rylands komplett nachvollziehen. Hier komme ich auch zum einzigen Kritikpunkt, denn ich fand Phil Lord und Chris Miller hätten früher aus dem Film aussteigen können. Das Auserzählen ist vermutlich der Vorlage geschuldet, die ich allerdings noch nicht kenne. Für mich wäre es perfekt gewesen, den Film zu dem Zeitpunkt enden zu lassen, in dem sich Grace dafür entscheidet, Rocky zu retten. Also genau in dem Moment, in dem er komplett selbstlos handelt. Quasi genau die gegenteilige Entscheidung zu jener, die er in der vorherigen Rückblende getroffen hat. Das Auserzählen in der Biosphäre auf Rockys Planeten wirkte für mich etwas aufgesetzt und ein knapperes Finale hätte ich gelungener gefunden. Davon abgesehen jedoch perfekte Kinounterhaltung:

Fazit

Mich hat „Der Astronaut: Project Hail Mary“ wirklich extrem begeistert. So sehr, dass ich auch noch die Vorlage lesen will. Der Zwergofant war restlos angetan und dieser Kinobesuch wird einen nachhaltigen Eindruck bei ihm hinterlassen. Frau bullion und das Zappelinchen fanden den Film gut, doch hat er nicht 100%-ig gezündet. Meine Mama war auch sehr angetan, fand nur ebenfalls das Finale zu lang. Mein Ziel ist mit 80 Jahren ebenfalls noch so offen für neue Kinofilme zu sein. Falls es dann noch Kinos gibt. Doch enden wir auf einer positiven Note und ich gebe eine dicke Empfehlung: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 10/10 Punkte.)

Code 3 (2024)

Kürzlich habe ich einmal wieder von ein paar interessanten Filmen gehört. Der „Genre Geschehen“-Podcast hatte unter anderem „Code 3“ besprochen, von dem ich auch schon viel Gutes gelesen hatte. Da das Zappelinchen dieses Wochenende wieder an beiden Tagen beim BRK-Bereitschaftsdienst eingeteilt ist, und sich immer wieder überlegt, auch eine Ausbildung als Rettungssanitäterin zu machen, schien mir der Film wie gemacht für einen Filmabend im kleinen Kreis. Wie er uns gefallen hat? 🚑

Code 3 (2024) | © Atlas Film GmbH

Code 3 (2024) | © Atlas Film GmbH

Extrem witzig, zermürbend und mitten ins Herz

Der Zwergofant war ausgeflogen, da er mit seinen Cousins bei einem Filmabend „James Bond 007: Ein Quantum Trost“ anschaut. Der Rest der Familie wurde sofort von „Code 3“ in den Bann gezogen. Zu Beginn noch mit viel Gelächter, denn der Film über die letzte 24-Stunden-Schicht eines Rettungssanitäters ist zu Beginn wirklich extrem witzig. Das Tempo ist hoch, die Situationen absurd und die Figuren verschroben, doch zugleich wirklich liebenswert. Auch wenn ich es durch die gehörten und gelesenen Besprechungen bereits wusste, war ich dennoch nicht darauf vorbereitet, wie sehr „Code 3“ plötzlich in Richtung ernsthaftes Drama umschlägt. Ich hatte mehrfach Tränen in den Augen. Vor Trauer, doch auch vor Wut. Dieses System ist kaputt und Personen, wie Randy, Mike und Jessica halten es am Leben.

„Code 3“ zeichnet ein wirklich düsteres Bild des amerikanischen Gesundheitssystems. Leicht hätte der Film in eine zynische Richtung abdriften können, doch die Geschichte und ihre Figuren bleiben stets hoffnungsvoll. Fast schon idealistisch kämpfen sie sich durch ein System, das sie und ihre Patienten langsam aber sicher zerstört. Der Film wirkt trotz seiner teils überhöhten Inszenierung stets realistisch und geerdet. Rainn Wilson, den ich bisher fast nur aus der US-Version von „The Office“ kenne, spielt einfach nur großartig. Überhaupt ist das gesamte Ensemble fantastisch. Man fühlt sich als Teil der Crew und leidet mit ihr. Es ist wirklich erstaunlich, wie viel Herz der Film besitzt. „Code 3“ zeigt wunderbar, wie ein Genre-Mix auszusehen hat. Dieses Kunststück gelingt leider nur den wenigsten Filmen. Großartig!

Fazit

Auch wenn ich schon vermutet hatte, dass „Code 3“ ein guter Film ist, so hätte ich doch nicht damit gerechnet, wie fantastisch er ist. Er hat voll und ganz ins Schwarze getroffen und besonders das Zappelinchen war begeistert. Sie kennt inzwischen auch viele Sani-Geschichten und hat sich sofort zu Hause in dieser Welt gefühlt. Auch wenn man es nicht denken würde, ist „Code 3“ doch ein wichtiger Film. Sollte man gesehen haben, auch weil er extrem unterhaltsam ist: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte;  Zwergofant: war zu einem Filmabend bei seinen Cousins)

Weapons: Die Stunde des Verschwindens (2025)

Gestern waren die Kinder auf der Geburtstagsfeier ihrer Cousine, welche sich bis weit in den späten Abend gezogen hat. Uns hatte spontan eine Freundin besucht, die noch bis zum Abendessen geblieben ist. Danach hatten wir die Gelegenheit einmal wieder einen Film zu sehen, der für Kinder nicht geeignet ist. Meine Wahl fiel auf „Weapons: Die Stunde des Verschwindens“, den ich schon ewig sehen wollte. Ob Zach Creggers Film seiner Prämisse gerecht werden konnte? 🤡

Weapons: Die Stunde des Verschwindens (2025) | © Warner Bros

Weapons: Die Stunde des Verschwindens (2025) | © Warner Bros

„Magnolia“ als Horror-Groteske

Die Prämisse kannte man bereits aus dem Trailer: In einer amerikanischen Kleinstadt verschwinden um Punkt 2:17 Uhr morgens alle Kinder aus einer einzelnen Schulklasse. Alle bis auf eines. Sie verlassen die Häuser und rennen (siehe Bild oben) in die Nacht und waren nicht mehr gesehen. Mehr erfährt man im Trailer nicht. Auch im Film wird dieser Teil der Geschichte innerhalb der ersten fünf Minuten abgehandelt. Doch was passiert danach? Dann geht der Film erst richtig los. Zach Cregger erzählt „Weapons: Die Stunde des Verschwindens“ wie „Magnolia“ oder auch „Pulp Fiction“, sprich als Episodenfilm, dessen Geschichten zusammenhängen und sich überschneiden. Dadurch entstehen teils absurde Szenen, die man zunächst überhaupt nicht einordnen kann. Am Ende wird alles zusammengeführt, so dass es inhaltlich überraschend viel Sinn ergibt und alles erstaunlich schlüssig erklärt wird.

Was „Weapons: Die Stunde des Verschwindens“ so interessant macht, ist der Ton des Films: Das Mysterium ist wirklich mysteriös und dramatisch. Die Kleinstadt wird dadurch komplett in Mitleidenschaft gezogen. Zugleich ist der Film sehr unheimlich. Cregger gelingt es, ein paar extrem stimmungsvolle und absurd gruselige Szenen aufzubauen. Dabei gibt es nur wenige Jump Scares, die jedoch sehr effektiv sind und eher durch existierende Elemente im Bild und weniger durch laute Soundeffekte ausgespielt werden. Auch als gegen Ende eigentlich klar wird, worauf alles hinaus läuft, bleibt der Film spannend und verstörend. Neben all dem ist „Weapons: Die Stunde des Verschwindens“ auch noch erstaunlich witzig. Ja, richtig gelesen. Cregger setzt Humor gekonnt ein und ließ mich teils laut auflachen (z.B. der Spritzenangriff im Zelt oder auch Teile des Finales). Solch eine Mischung sollte eigentlich nicht funktionieren, und ich bin mir sicher, dass sie auch nicht für jede:n Zuschauer:in funktioniert, doch mich hat der Film komplett abgeholt.

Mit den eigenen Waffen geschlagen

Heute leben viele Horrorfilme davon, möglichst nihilistisch zu sein. Happy End? Keine Chance. Umso erfrischender fand ich es, dass Creggers Film tatsächlich ein extrem befriedigendes Ende bietet. Nein, auch hier ist das Trauma nicht weggewischt und alle leben glücklich bis an ihr Lebensende. Aber dass das Böse so gekonnt von seinen eigenen Waffen, und das im wortwörtlichen Sinne, geschlagen wird, fand ich einfach nur grandios. Insgesamt ist „Weapons: Die Stunde des Verschwindens“ ein in jeder Hinsicht extrem überraschender Film, der famos erzählt ist und einfach nur Spaß macht. Die 4K-Version überzeugt durch ein knackiges Bild, das die stimmungsvolle Inszenierung zum Leben erweckt. Kann ich nur empfehlen:

Fazit

„Weapons: Die Stunde des Verschwindens“ hat mich noch mehr begeistert, als ich das zuvor für möglich gehalten hätte. Genau mein Ding: Ich habe mich sehr gegruselt, die Geschichte hat mich in den Bann gezogen, die Figuren fand ich famos geschrieben, ich habe viel gelacht und wurde überrascht. Was will man mehr? So sollte Kino sein und ich freue mich jetzt schon darauf, den Film noch einmal zu sehen: 9/10 Punkte.

Und täglich grüßt das Murmeltier – OT: Groundhog Day (1993)

Was für ein Tag: Nach sieben Stunden Zimmer streichen war ich komplett platt. Dennoch bin ich noch für einen kurzen Lauf vor die Tür. Die Damen des Hauses haben sich danach zu einem Konzert aufgemacht und der Zwergofant hat unterdessen Brotzeit vorbereitet, welche wir bei „Und täglich grüßt das Murmeltier“ vor dem Fernseher eingenommen haben. Den Film wollte ich schon lange einmal wieder sehen und auch der Zwergofant war sehr interessiert daran, das Konzept Zeitschleife kennenzulernen. Wie uns der Besuch in Punxsutawney gefallen hat? ⏰

Und täglich grüßt das Murmeltier (1993) | © Sony Pictures Entertainment (PLAION PICTURES)

Und täglich grüßt das Murmeltier (1993) | © Sony Pictures Entertainment (PLAION PICTURES)

Zurecht einer der großen Komödienklassiker

„Und täglich grüßt das Murmeltier“ ist einer jener Filme, die ich mir als Jugendlicher immer und immer wieder im Fernsehen angeschaut habe. Ich fand das Konzept der Zeitschleife einfach faszinierend und Bill Murray und Andie MacDowell wunderbar zusammen. Auch kann ich mich noch gut daran erinnern, dass ich die diversen Selbstmordversuche ziemlich morbide fand, obwohl sie nur einen kleinen Teil der Geschichte ausmachen. Am Ende war es aber die Zeitschleife, die mich immer wieder zu „Und täglich grüßt das Murmeltier“ zurückbrachte. Kein Wunder, dass mich Jahre später „Replay: Das zweite Spiel“, der erste Roman rund um das Thema Zeitschleife, in seinen Bann zog. Mit diesem verbinde ich auch eine sehr persönliche Geschichte, doch ich schweife ab. Festhalten kann ich, dass Zeitschleifen seit jeher eine große Faszination auf mich ausüben und ich auch jüngere Varianten, wie z.B. „Edge of Tomorrow“, „Happy Deathday“, „Palm Springs“, „Boss Level“ oder „Sechzehn Stunden Ewigkeit“, stets interessant und sehenswert finde.

Da „Und täglich grüßt das Murmeltier“ inzwischen schon 33 Jahre auf dem Buckel hat, war ich gespannt, wie der Film letztendlich beim Zwergofanten ankommt. Er ist es ja schon gewöhnt, ältere Filme zu schauen und hat Bill Murray direkt aus „Ghostbusters“ und „Die Geister, die ich rief…“ wiedererkannt. Er fand die Geschichte faszinierend und war gespannt ob und wie sie sich auflöst. Auch die Botschaft des Films hat er ziemlich auf den Punkt analysiert. Harold Ramis hat mit „Und täglich grüßt das Murmeltier“ eine damals wahrlich untypische Geschichte für Hollywood sehr massentauglich inszeniert. Das ist schon eine wahre Kunst und es ist bewundernswert, wie gut, stringent und effizient das Drehbuch samt dessen Umsetzung geworden ist. Den Charme des Films schreibe ich jedoch den famosen Schauspieler:innen zu, die selbst bis in die Nebenrollen diesen einen Tag in Punxsutawney mit Leben füllen. Die 4K-Restaurierung ist zudem wirklich sehenswert:

Fazit

Auch heute noch macht „Und täglich grüßt das Murmeltier“ so viel Spaß, wie am ersten Tag. Harold Ramis‘ Film ist zurecht einer der großen Komödienklassiker seiner Zeit. Er hat zudem ein filmisches Subgenre etabliert, das mich stets reizt. Diesen Film kann ich tatsächlich immer und immer wieder schauen. Verblüffend, nicht wahr? 9/10 Punkte. (Zappelinchen: war mit Frau bullion auf einem Konzert; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

The Last of Us – Staffel 2 (2025)

Nach zwei Jahren Pause, geht es endlich weiter mit der Fortsetzung eines meiner Serien-Highlights aus dem Jahr 2024. Die erste Staffel von „The Last of Us“ hatte mich so gepackt, wie kaum eine zweite Serie in diesem Jahr. Zumindest bis zum strukturell und inhaltlich durchaus vergleichbaren „Sweet Tooth“. Die Vorfreude auf „The Last of Us – Staffel 2“ ließ ich mir auch von den teils vernichtenden Kritiken nicht nehmen. Wie mir die Rückkehr ins Pilzkönigreich gefallen hat? Spoiler sind zu erwarten. 🍄

The Last of Us – Staffel 2 | © HBO

The Last of Us – Staffel 2 | © HBO

Eine ungeschönte Fortsetzung mit Verlusten

Leider hatte ich mich damals, als der zweite Teil der Videospielvorlage erschienen ist, bereits gespoilert. Ich wusste also, dass Joel im Verlauf der zweiten Staffel stirbt. Wie genau es dazu kommt, war mir jedoch nicht bewusst. Auch dass dies bereits in der zweiten Episode passiert, hätte ich nicht erwartet. Speziell da Joel zuvor eher wenig Screentime hat und zwischen ihm und Ellie ein größerer Konflikt schwelt, der am Ende auch nicht aufgelöst wird. Umso härter ist der Verlust für Ellie. Auch ich als Zuschauer war hart getroffen. Was ich so mitbekommen habe, war dies auch einer der großen Kritikpunkte an der Vorlage und auch dieser zweiten Staffel von „The Last of Us“: Die Geschichte, die viele mit Joel und Ellie gleichsetzen, entwickelt sich komplett unerwartet weiter. Die Serie wird sowohl zu einer Rachegeschichte als auch einem lesbischen Liebesdrama. Das war wohl zu viel für manche Zuschauer (bewusst nicht gegendert). Das heißt nicht, dass ich keine Kritikpunkte habe oder zulasse, doch viele Kommentare zur zweiten Staffel (und auch dem zweiten Teil der Videospielvorlage) kann ich einfach nicht ernst nehmen.

So hart der Verlust des geliebten Charakters ist, so sehr muss ich die Showrunner doch auch bewundern, dass sie einen neuen Weg eingeschlagen haben. Was heißt neu? Schon bei „The Walking Dead“ gab es immer wieder schockierende Todesfälle von Hauptfiguren. Durch den bisherigen Fokus auf Joel und Ellie wirkt der Verlust hier nur umso stärker. Der nun folgende Rachefeldzug von Ellie und Dina ist packend inszeniert und wartet mit einigen nervenzerfetzenden Szenen auf. Dennoch bleibt das Gefühl, dass die wirklich herausragenden Episoden, wie sie noch in der ersten Staffel ihren Platz gefunden haben, fehlen. Das ändert sich bei der sechsten Episode „The Price“, in der wir all die verpassten Jahre in Jackson sehen und wie sich die Beziehung zwischen Ellie und Joel verändert hat. Obwohl oder gerade weil es in dieser Folge keinerlei Action oder Angriffe Infizierter gibt, besitzt sie eine emotionale Wucht, die am Ende kein Auge trocken lässt. Auch war es schön, die kürzlich verstorbene Catherine O’Hara (u.a. Moira Rose, „Schitt’s Creek“) noch einmal in einer tragenden Rolle zu sehen. Ein wahrer Verlust für die Film- und Serienwelt. Das eigentliche Finale endet letztendlich im spannendsten Moment auf einem Cliffhanger. Ziemlich unbefriedigend. Zudem deutet sich an, dass wir in der dritten Staffel Abbys Perspektive einnehmen werden, was in der Vorlage wohl bereits ähnlich gelöst wurde. Das könnte durchaus spannend werden. Momentan sieht es auch so aus, als würde die dritte Staffel die letzte werden. Der Plan, die Geschichte auf fünf Staffeln zu erweitern, ist anscheinend leider nicht aufgegangen. Ich freue mich auf alles, was noch kommt.

Fazit

Auch wenn mich die zweite Staffel von „The Last of Us“ nicht mehr so bedingungslos begeistern konnte, wie noch die erste Staffel, so haben mich die sieben Episoden doch erneut außergewöhnlich gut unterhalten. Ich liebe die Figuren und die Welt immer noch. Die Kombination aus Spannung und Drama funktioniert für mich nach wie vor perfekt und auch wenn die Entwicklung schmerzhaft ist, so führt sie die Geschichte für mich doch relevant fort. Nach wie vor exzellentes Endzeit-Drama: 9/10 (9.0) Punkte.

Dept. Q – Staffel 1 (2025)

Auf der Suche nach einer neuen Serie, bin ich letztendlich über „Dept. Q – Staffel 1“ gestolpert, wovon ich schon viel Gutes gehört hatte. Allerdings war ich mir zu Beginn nicht so sicher, ob sich das Reinschauen lohnt. Schließlich hatte ich mit „Erbarmen“ vor 15 Jahren bereits Jussi Adler-Olsen erfolgreiche Vorlage gelesen und vor 10 Jahren die gleichnamige Verfilmung geschaut. Ob sich die erneute Adaption als Serie dennoch gelohnt hat?

Dept. Q – Staffel 1 | © Netflix

Dept. Q – Staffel 1 | © Netflix

Das Sonderdezernat Q in Schottland

Am Auffälligsten ist, dass die Handlung von Dänemark nach Schottland verlegt wurde. Dies kam mir entgegen, da eine Sichtung im Originalton somit deutlich einfacher war. Den Film hatte ich damals nur in der Synchro gesehen. An der Geschichte ändert das aber nicht viel, denn die Landschaft ist ähnlich spröde und die Figuren nahe an ihren Romanvorbildern dran. Einzig bei Carl Morck hatte ich das Gefühl, dass Matthew Goode (bekannt u.a. aus „Downton Abbey“) ihm einen noch energischeren Stempel aufdrückt. Hat für mich wirklich gut funktioniert. Ansonsten wird die Geschichte sehr detailreich erzählt. Was mir bei der Verfilmung „Erbarmen“ zu kurz kam, wird in der Serie recht ausschweifend aufgebaut. Dabei bekommen Figuren, wie z.B. Rose, mehr Tiefe und auch gewisse Handlungselemente werden verändert. An die Details des Romans konnte ich mich nicht mehr hundertprozentig erinnern, weshalb das Finale für mich so oder so eine Überraschung war. Erst im Nachhinein habe ich die Änderungen zum Buch nachgelesen und mich auch an diese erinnert. Welche Auflösung tatsächlich gelungener ist, könnte ich gar nicht sagen.

Inszenatorisch ist „Dept. Q“ meist hochwertig. Ich mochte den Kniff, dass die Szenen im Druckbehälter auf 4:3 gemattet wurden, was das Gefühl der Klaustrophobie noch unterstützt hat. Einzig ein paar Fahrszenen sahen mir zu sehr nach Greenscreen aus. Insgesamt ist die erste Staffel von „Dept. Q“ eine wirklich runde Geschichte, bei der Zuschauer:innen, welche das Original weder gelesen noch gesehen haben, noch mehr Spaß haben dürften. Ob nun alle weiteren Fälle abgehandelt werden? Bei dem Erfolg der Serie würde mich das nicht wundern. Ich hoffe, dass sich die detailreiche Erzählung nicht totläuft und man eine gute Balance findet. Dem zweiten Band, mit seinen vielen Rückblenden, käme die Laufzeit im Vergleich zur Verfilmung durchaus zugute.

Fazit

Mir hat die erste Staffel von „Dept. Q“ wirklich gut gefallen. Hochwertige Krimi-Unterhaltung, welche auch durch ihre famosen Schauspieler:innen überzeugt. Der Fall ist nach wie vor spannend, mag sich aber für Kenner:innen der Vorlage und der ersten Verfilmung ein wenig ausgewalzt anfühlen. Ich hatte meinen Spaß damit und freue mich bereits auf die zweite Staffel: 8/10 (8.4) Punkte.

Asterix & Obelix: Der Kampf der Häuptlinge – OT: Astérix et Obélix : Le Combat des chefs – Die komplette Miniserie (2025)

Manche Serien erfahren keinen Hype und gehen unberechtigterweise völlig unter. Vielleicht ist die Hype-Maschine bei gewissen Serien auch nur viel zu prominent. Darum soll es heute aber nicht gehen, denn ich habe „Asterix & Obelix: Der Kampf der Häuptlinge“ gesehen. Eine fünfteilige Miniserie, die auf Netflix läuft und die ich, das kann ich schon einmal vorwegnehmen, allen Freund:innen der beiden Gallier nur ans Herz legen kann. 🪨

Asterix & Obelix: Der Kampf der Häuptlinge (2025) | © Netflix

Asterix & Obelix: Der Kampf der Häuptlinge (2025) | © Netflix

Eine nahezu perfekte Adaption der Vorlage

Für mich sind die Geschichten von „Asterix & Obelix“ ein großer Teil meiner Kindheit. Ich habe die Comic-Bände geliebt und weiß noch, dass ich nach meiner Blinddarm-OP mit 10 Jahren den Band „Die große Überfahrt“ geschenkt bekam. Diesen fand ich so lustig, dass ich beständig lachen musste, obwohl mir das große Schmerzen bereitet hat. Dennoch habe ich ihn im Krankenhaus immer und immer wieder gelesen. Auch die „Asterix & Obelix“-Filme habe ich geliebt und diese waren, neben den Spencer/Hill-Kloppereien, die einzigen, auf die sich irgendwie die ganze Familie, inklusive meines Vaters, einigen konnte. „Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks“, der bis dato jüngste animierte Film der Reihe, war sogar der erste, den wir 2019 zu viert im Kino gesehen haben. Der erste Kinobesuch mit dem Zwergofanten. Ihr seht: Die Reihe bedeutet mir viel und ich war gespannt auf die Serienadaption.

Die Vorlage „Der Kampf der Häuptlinge“ habe ich damals tatsächlich gelesen und auch die Teiladaption „Asterix: Operation Hinkelstein“ habe ich natürlich gesehen. Die Netflix-Serie modernisiert viele Elemente und erweitert die Handlung in Teilen, zumindest soweit ich diese noch im Kopf habe. Das passt gut zu „Asterix & Obelix“, da auch die Comic-Bände stets Anspielungen auf den Zeitgeist und das moderne Leben hatten. Der Animationsstil erinnert sehr an die 3D-animierten Filme, welche ich äußerst gelungen fand, ergänzt diese jedoch durch eine wunderbare Comichaftigkeit, sprich z.B. visualisierte Soundeffekte. Aufgrund der geringen Laufzeit von fünfmal ca. 30 Minuten hätte man aus der Serie auch locker einen Kinofilm machen können. Dennoch funktioniert auch das Serienformat. Ich könnte mir gut vorstellen, ja würde mir sogar wünschen, dass noch weitere Adaptionen folgen.

Fazit

„Asterix & Obelix: Der Kampf der Häuptlinge“ ist eine fantastische Adaption des Comic-Bandes. Die Kerngeschichte bleibt, wird jedoch durch viele moderne Anspielungen ergänzt, was für mich wirklich wunderbar funktioniert. Hätte das alles auch ein Film sein können? Sicher. Allerdings funktionieren „Asterix & Obelix“ auch als Serie wunderbar: 9/10 (8.8) Punkte. (Zappelinchen: hat diese Serie nicht mit angeschaut; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Harry Potter und der Gefangene von Askaban – OT: Harry Potter and the Prisoner of Azkaban (2004)

Der erste Weihnachtsfeiertag liegt hinter uns. Ich habe wieder einmal viel zu viel gegessen. Es war ein schöner Tag und dennoch habe ich mich abends auf ein wenig Ruhe und „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ gefreut. Seltsamerweise übrigens der einzige Film der Reihe, den ich bisher noch überhaupt nicht auf meinem Blog besprochen habe. An der Qualität kann das nicht liegen. 🕒

Harry Potter und der Gefangene von Askaban (2004) | © Warner Home Video

Harry Potter und der Gefangene von Askaban (2004) | © Warner Home Video

Ein neuer Regisseur sorgt für frischen Wind

Zu Beginn meiner Besprechung möchte ich noch einmal festhalten, wie sehr ich die ersten beiden Filme der Reihe und damit auch Chris Columbus‘ Vision des „Harry Potter“-Universums schätze. Ohne ihn, seine Besetzung der Hauptfiguren und die audiovisuelle Ausgestaltung wäre die Reihe nicht die, die wir sie heute kennen und lieben. Dennoch hat Alfonso Cuarón mit „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ den nötigen frischen Wind dazu gebracht: Plötzlich ist die Farbpalette düsterer, man sieht die Teenager:innen in Straßenkleidung, Hogwarts wurde verändert und der Ton auch inhaltlich düsterer. Natürlich war dies bereits in der Vorlage so angelegt, doch hat Cuarón mit seiner Inszenierung den Weg für die nachfolgenden Filme geöffnet. Der Regisseur hat später mit „Children of Men“ und „Gravity“ noch bewiesen, dass er Geschichten ganz besonders erzählen kann und sein visueller Stil extrem ausgeprägt ist.

Ich erinnere mich noch daran, dass ich nach der ersten Sichtung fast ein wenig enttäuscht war. Das Buch hatte mich einfach zu sehr beeindruckt. Zudem mochte ich die Änderungen an Hogwarts nicht. Die Filmwelt wirkte dadurch nicht mehr konsistent. Heute jedoch weiß ich Cuaróns Einfluss auf die Reihe zu schätzen. Er erzählt die komplexe Geschichte stringent und lässt bewusst Teilaspekte fallen. Die Kernelemente bleiben jedoch vorhanden und verbinden sich mit den düsteren Bildern zu einem Jugendabenteuer, das einen unglaublichen Sog entfaltet. Auch die drei Hauptdarsteller:innen können zum ersten Mal zeigen, was in ihnen steckt. Auch das schreibe ich Alfonso Cuaróns Regieführung zu. So sehr ich auch die ersten beiden Filme liebe, „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ ist objektiv betrachtet der bisher beste Teil der Reihe. Am meisten hat mich inhaltlich wieder der Zeitreiseaspekt begeistert. Damit bekommt man mich einfach immer.

Fazit

Es war wundervoll mit „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ nach einem vollen Tag wieder in die Zauberwelt abzutauchen. Auch die Kinder waren begeistert. Speziell der Zwergofant. Dem Zappelinchen war fast zu wenig Handlung in dem Film. Eine interessante Perspektive. Ich würde vermuten, dass den beiden der folgende „Harry Potter und der Feuerkelch“ noch besser gefällt. Mein Favorit ist aktuell Cuaróns einziger Beitrag zum Franchise: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Atlanta – Die komplette Serie (Staffel 1 bis 4)

In meinem Serienprogramm findet sich stets eine einstündige Dramaserie, das Hauptprogramm sozusagen, und eine halbstündige Comedy. Wenn es einmal etwas Leichtes braucht bzw. die Zeit einfach nicht reicht. Nach der kurzlebigen Comedy „Unstable“ habe ich mich mit „Atlanta“ an eine durchaus herausfordernde Dramedy gewagt, deren vier Staffeln mich über das letzte halbe Jahr begleitet haben. 🎙️

Atlanta | © FX

Atlanta | © FX

Im Grunde geh es um den Aufstieg eines Rappers, der von seinem Manager begleitet wird. Gerade in der ersten Staffel steht dieser Handlungsstrang noch im Zentrum. Danach entwickelt sich „Atlanta“ jedoch so unerwartet weiter, dass ich das hier kaum in Worte fassen kann: Es wird surreal, urkomisch, abstoßend, absurd und herzlich. Wenn ihr euch auch nur im Geringsten für schwarze Kultur bzw. Geschichte interessiert und bereit seid, einmal etwas ganz Anderes zu sehen, dann kommt hier meine große Empfehlung:

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Wednesday – Staffel 1 (2022)

Ich hänge dem Hype einmal wieder hinterher. Zwar hatte das Zappelinchen bereits bei Veröffentlichung Interesse an „Wednesday – Staffel 1“ gezeigt, doch geschaut hatte sie die Serie damals nicht. Da ich die Kinder dieses Jahr an die „Addams Family“-Filme herangeführt habe, war der Sprung zu Tim Burtons Serie ein kleiner. Das Interesse war groß und somit war unsere nächste Familienserie nach „Loki“ gesetzt. 🕸️

Wednesday – Staffel 1 | © Netflix

Wednesday – Staffel 1 | © Netflix

Die „Addams Family“ trifft auf „Harry Potter“

Als „Wednesday“ veröffentlich wurde, klebte noch eine 12er Freigabe an der Serie (zumindest bei der Veröffentlichung auf Netflix). Inzwischen wurde die Serie offiziell ab 16 freigegeben, was uns zum Überlegen brachte, ob wir dennoch reinschauen können. Da der Zwergofant bisher die Filme gut verkraftet hatte, wollten wir es zumindest probieren: Es war tatsächlich überhaupt kein Problem. Je nach Kind kann man die Serie auch schon gut ab 12 Jahren schauen. Spannend bzw. gruselig ist sie an ein paar Stellen natürlich dennoch, aber alles gut verkraftbar. Genug der Vorrede. Wie kann man sich eine „Wednesday“-Serie nun vorstellen? Ich habe sie am ehesten als Mischung aus einer modernisierten Version der „Addams Family“-Filme der 1990er Jahre und „Harry Potter“ wahrgenommen. Stimmung und Ton sind eindeutig in der eigenen Welt verhaftet, doch Setting und Aufbau bzw. Struktur haben mich doch deutlich an die Internatswelt des jungen Zauberers denken lassen. Auch hier musste in jedem Jahr ein Mysterium in Hogwarts gelöst werden. Genau wie in der Nevermore Academy in „Wednsesday“. Das ist schon ein ziemlich geschickter Schachzug.

Was die Besetzung angeht, hat Tim Burton ein recht glückliches Händchen bewiesen: Natürlich schwebt über allem die ikonische Besetzung der Barry-Sonnenfeld-Filme, doch mit Jenna Ortega (auch bekannt aus Burtons „Beetlejuice Beetlejuice“) als Wednesday, Catherine Zeta-Jones als Morticia, Luis Guzmán als Gomez und Fred Armisen als Onkel Fester ist auch die neue Familie Addams recht gut aufgestellt. Hinzu kommen etliche Jungdarsteller:innen, welche wunderbar in diese Welt passen. Speziell Emma Myers‘ Enid ist ein wundervoller Gegenpol zu Wednesday. Die Serie bewegt sich recht geschickt auf Coming-of-Age-Pfaden und kombiniert diese mit Gothic-Mystery-Elementen. Ich hätte nicht vermutet, dass dieser Ansatz so gut funktioniert, wie er es tatsächlich tut. Die Serie macht unfassbar viel Spaß und sieht auch toll aus. Tim Burtons typischer Stil kommt allerdings deutlich weniger durch, als ich das erwartet hätte. Somit ist die Serie trotz des düsteren Fantasy-Settings sehr breitentauglich und selbst Wednesday darf am Ende Gefühle zeigen. Herrlich fand ich auch, dass mit Christina Ricci die Darstellerin der 1990er Wednesday eine zentrale Rolle spielt. Eine schöne Hommage und auf der Meta-Ebene besonders witzig. Das Mysterium selbst bietet einige Wendungen lädt zum Miträtseln ein. Die Kinder waren komplett in die Serie investiert. Wirklich ein 100%iger Erfolg.

Fazit

Ich liebe „Wednesday“ schon alleine dafür, dass uns die Serie begeistert auf dem Sofa vereint hat. Alle wollten wissen, wie es weitergeht. Da gab es keinen genervten Blick und kein Augenrollen. Wir hatten danach Diskussionen über einzelne Episoden und Figuren und überhaupt war es ein kleines Familien-Event, was wir schon lange nicht mehr mit Filmen oder anderen Serien hatten. Schön! Nun freuen wir uns schon alle auf die zweite Staffel, auch wenn die Kritiken eher bescheiden sind. Das erste Jahr auf der Nevermore Academy war auf jeden Fall großartig: 9/10 (8.8) Punkte. (Zappelinchen: 10/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)