Unstable – Die komplette Serie (Staffel 1 bis 2)

Auch nach „Die wilden Neunziger“ habe ich mich wieder für eine bereits abgesetzte und damit leider nur recht kurzlebige Half-Hour-Comedy entschieden, um unser Abendprogramm zu ergänzen. Die Wahl ist auf „Unstable“ gefallen. Diese Netflix-Produktion war mir schon bei ihrer Ankündigung untergekommen und schien mir unterhaltsame Workplace-Comedy zu bieten. War dem so? 🔬

Unstable | © Netflix

Unstable | © Netflix

Ich schaue Rob Lowe schon seit „The West Wing“ sehr gerne. Spätestens mit seinen Auftritten in „Parks and Recreation“ und „Californication“ hat er sich letztendlich als Garant für überdrehte Rollen positioniert. Da die Serie von ihm und seinem Sohn John Owen Lowe entwickelt wurde, ist Rob Lowe die Rolle des Ellis Dragon wie auf den Leib geschrieben. Das merkt man auch in jeder Phase der Serie:

Staffel 1: A Dragon’s Fire

Es hat so zwei bis drei Episoden gedauert, bis ich wirklich in der Serie angekommen war. Die erste Staffel legt uns die Prämisse dar und wir lernen das von Rob Lowe und seinem Sohn John Owen Lowe gespielte Vater-Sohn-Duo kennen. Darüber hinaus ergibt sich ein Beziehungsgeflecht von Mitarbeitenden, das typisch für Workplace-Comedies ist. Mich hat die Serie, wohl auch aufgrund ihres Fokus auf Wissenschaft und Erfindungen, am ehesten an die kurzlebige Serie „Better Off Ted“ erinnert. Die Serie besitzt einen dramatischen Kern (der Tod der Mutter und die Vater-Sohn-Beziehung), ihr Ton ist jedoch stets leicht und der Humor oft absurd. Schön, wie die Tech-Branche und speziell die Personen, die am wenigsten zum Erfolg beitragen (= viel zu reiche Menschen im Aufsichtsrat), durch den Kakao gezogen werden. Am Ende war ich so richtig in der Serie angekommen und zu diesem Zeitpunkt war die erste Staffel auch schon wieder vorbei: 8/10 (7.9) Punkte.

Staffel 2: Dragon Slayer

In der zweiten Staffel wird der Vater-Sohn-Konflikt zwischen Ellis und Jackson auf die Spitze getrieben. Das ist nicht mehr ganz so voller Esprit erzählt, wie noch in der ersten Staffel und macht dennoch weiterhin Spaß. Mit Lamorne Morris (bekannt aus „New Girl“) gibt es einen Neuzugang zum Cast, dessen Figur Peter die Dynamik weiterhin anheizt, wenn auch unfreiwillig. Weiterhin wird Iris Apatow (Tochter von Judd Apatow und Leslie Mann) als Praktikantin besetzt. Puh, normalerweise bin ich ja recht resistent, was schlechtes Schauspiel angeht, aber das war teils schon schwer zu ertragen. Inhaltlich steuert alles auf einen großen Auftritt bei einer Messe hin, was dramaturgisch recht gut funktioniert. Alles in allem eine gelungene zweite Staffel, wenngleich es mich auch nicht allzu sehr wundert, dass Netflix die Serie abgesetzt hat. War dann wohl doch zu speziell in ihrem Humor, was mir wiederum jedoch recht gut gefallen hat: 8/10 (7.6) Punkte.

Fazit

Ich hatte wirklich viel Spaß mit „Unstable“. Zwar ist der Humor speziell und sehr auf die beiden Lowes zugeschnitten, doch mochte ich auch die Nebenfiguren und die Dynamik zwischen ihnen. Letztendlich ist es bei diesen zwei Staffeln geblieben und das ist okay. Wenn ihr gerne Workplace-Comedies schaut und Robe Lowe mögt, dann dürftet auch ihr gut unterhalten werden: 8/10 (7.8) Punkte.

3 Gedanken zu “Unstable – Die komplette Serie (Staffel 1 bis 2)

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