Peter Hase – OT: Peter Rabbit (2018)

Nach einem recht ruhigen Karfreitag, an dem das Zappelinchen und ich die Oma besucht hatten, stand abends die Frage im Raum, ob der Zwergofant denn fit genug für einen Film sei. Die Antwort lag auf der Hand und somit gab es mit „Peter Hase“ zwar keinen Oster- aber einen Hasenfilm. Wenn sich der Rest der Familie nun nach den Hustenattacken während des Filmabends nicht angesteckt hat, dann grenzt das an ein Wunder. Doch wie war eigentlich der Film? 🐰

Peter Hase (2018) | © Sony Pictures Home Entertainment

Peter Hase (2018) | © Sony Pictures Home Entertainment

Ein erstaunlich unterhaltsamer Hasenfilm

Ich konnte „Peter Hase“ im Vorfeld überhaupt nicht einordnen. Klar kenne ich die Zeichnungen und vermutlich habe ich auch mal ein paar Bücher durchgeblättert, doch einen richtigen Bezug habe ich zur Vorlage nicht. Das Zappelinchen kannte den Film bereits und war überzeugt, dass er auch dem Rest gefallen würde. Ich hatte etwas in Richtung „Hop: Osterhase oder Superstar?“ erwartet, wurde dahingehend aber positiv überrascht. Letztendlich hat mich „Peter Hase“ wohl am ehesten an die „Paddington“-Filme erinnert, ohne dass er jedoch deren immens hohes Niveau erreicht.

Ich mochte die Animationstechnik, welche wunderbar reale Schauspieler*innen und CGI kombiniert, und den Humor wirklich sehr gerne. Im englischen Original funktioniert der Film bestimmt noch einmal besser, zumal Rose Byrne und Domhnall Gleeson eine wirklich gute Figur machen und der Voice-Cast der Tiere auch recht beeindruckend ist. Nicht so gut gefallen hat mir die Einbindung unzähliger Pop-Nummern, was oft ziemlich aufgesetzt wirkt. Da war die Schlagzahl einfach zu hoch und es wäre auch nicht nötig gewesen. Die nostalgisch angehauchte Landidylle gepaart mit modernem Humor und der Konfrontation zwischen Mensch und Tier hätte vollkommend ausgereicht.

Fazit

Mich hat „Peter Hase“ wirklich positiv überrascht. Ein rundum gelungener Familienfilm. Die Kinder haben oft lauthals gelacht, was ich stets als gutes Zeichen werte. Sobald die Fortsetzung im frei verfügbaren Stream läuft, werden wir bestimmt auch einen Blick darauf werfen. Macht Spaß: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte;  Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1241)

Da der Zwergofant immer noch krank ist, haben wir den Karfreitag umgeplant. Auch wenn der Schnelltest weiterhin negativ ist, lassen wir die Oma natürlich nicht kommen. Somit bin ich mittags zu einem Lauf aufgebrochen. 🏃‍♂️

Mittagslauf am Karfreitag

Mittagslauf am Karfreitag

Distanz: 10.15 km
Zeit: 00:58:12
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 5:44 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 12.8 °C
Kalorien: 726 kcal

2022: 898 km
April: 136 km
KW 15: 38 km

Ich kam ganz gut voran, bin aber auch bewusst langsam gelaufen. Die Nacht war eher kurz und unruhig. Mal sehen, ob ich morgen den geplanten Halbmarathon angehen kann. 😬

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 605 – Take my age out of your fucking mouth
Im zweiten Ohr: Frank Turner, Harvey Danger, The Mighty Mighty Bosstones

A Lonely Place to Die: Todesfalle Highlands (2011)

Endlich Urlaub! Ich komme nach Hause und der Zwergofant hustet und hat Fieber. Was für ein Timing diese Kinder haben. Grandios. Jedenfalls wollte ich mich mit einem Film ablenken und habe „A Lonely Place to Die: Todesfalle Highlands“ in den Player geschoben. Der Survival-Thriller stand schon länger auf meiner Liste und ich war gespannt, was er, neben seiner Kulisse, so zu bieten hat. ⛰

A Lonely Place to Die: Todesfalle Highlands (2011) | © Ascot Elite Home Entertainment

A Lonely Place to Die: Todesfalle Highlands (2011) | © Ascot Elite Home Entertainment

Von den Bergen in die Stadt: erst top, dann Flop

Die erste Hälfte des Films fand ich wirklich gelungen: Zwei Pärchen und ein Freund machen einen Kletterausflug in die schottischen Highlands und finden dabei ein Mädchen, das in einer vergrabenen Kiste gefangen gehalten wird. Eine simple Prämisse, die jedoch wirklich spannend inszeniert wurde. Den Weg zurück in die Zivilisation versuchen die Entführer zu vereiteln und hier hat mich der Film schon etwas verloren: Das Mysterium wird zu früh aufgelöst und die Bösewichte bleiben blass und gesichtslos. Dennoch ist die Hatz über Stock und Stein mitreißend inszeniert und stets spannend.

Die zweite Hälfte des Films spielt in einer Kleinstadt, wo noch ein paar angeheuerte Söldner die Lösegeldübergabe überwachen sollen. Es kommt zu Schießereien und wird unfassbar generisch bis albern. Hier hatte mich der Film endgültig verloren. Sowohl das Setting als auch die Auflösung der Geschichte sind so 08/15-Thriller-mäßig, dass ich beinahe eingeschlafen bin. Wirklich schade, um die tolle erste Hälfte.

Fazit

Leider konnte mich „A Lonely Place to Die: Todesfalle Highlands“ nicht wirklich begeistern. Ich mochte die Naturaufnahmen, das Setting und den Spannungsaufbau am Anfang wirklich gerne, doch dann fällt der Film extrem stark ab. Insgesamt kann ich leider keine Empfehlung aussprechen: 5/10 Punkte.

Die 5 besten Kinder in Filmen

Von Games geht Gina bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute zurück zu Filmen: Sie möchte von uns die besten Kinder in Filmen wissen. Gar nicht so einfach. Dennoch bin ich recht schnell auf meine Liste gekommen. Welche Kinder fallen euch ein? 🧒

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #256 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #256 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Das Thema für Ausgabe #256 lautet:

Die 5 besten Kinder in Filmen

  1. Sophie aus „BFG: Sophie & der Riese“ (2016) – Sophie gefällt mir wohl so gut, weil ich mit ihr ein sehr persönliches Erlebnis mit dem Zappelinchen verbinde. Zudem mag ich es, wie sie sich ihrer Angst stellt und dennoch eine wunderbar kindliche Perspektive beibehält.
  2. Mikey aus „Die Goonies“ (1985) – Von den Goonies habe ich mich immer am ehesten mit Mikey identifiziert. Klar, er ist irgendwie auch der langweilige Normalo der Gruppe, aber das macht es wohl auch so einfach, durch seine Augen ins Abenteuer zu starten.
  3. Kevin McCallister aus „Kevin: Allein zu Haus“ (1990) und „Kevin: Allein in New York“ (1992) – Einfach die Kinderfigur aus meiner Jugend. Funktioniert auch heute noch prima und Macaulay Culkin spielt Kevin mit extrem viel Charme.
  4. Mei aus „Rot“ (2022) – Mei ist ein ungewöhnliches Kind. Zumindest für einen Animationsfilm. In ihr manifestiert sich die Awkwardness der beginnenden Pubertät und das macht sie so liebenswert. Ich hätte hier auch gerne Katie aus „Die Mitchells gegen die Maschinen“ gewählt, welche jedoch zu alt ist, um als Kind durchzugehen.
  5. Gordie aus „Stand by Me: Das Geheimnis eines Sommers“ (1986) – Die Figur Gordie liebe ich sowohl in der Vergangenheit als auch als Erwachsener. Durch seine Augen erleben wir so viel Nostalgie, dass ich stets an meine eigene Kindheit bzw. Jugend denken muss.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1240)

Heute war ich im Büro, bin aber früher zurück, weil die Frau strawanzen geht. Da habe ich die Gelegenheit gleich noch für einen Lauf genutzt. War richtig schön warm. Auch nicht zu warm, da es recht windig und bewölkt war. Hat mir gut getaugt.

Angenehm warm war es heute beim Nachmittagslauf

Angenehm warm war es heute beim Nachmittagslauf

Distanz: 10.06 km
Zeit: 00:55:07
Anstieg: 94 m
Ø Pace: 5:29 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 160 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 22.2 °C
Kalorien: 734 kcal

2022: 888 km
April: 125 km
KW 15: 28 km

Die ersten 5 km war ich deutlich unter einem 5:30er Schnitt unterwegs. Danach wurde es aber recht zäh. Steigungen und die zwei Läufe von gestern haben mich ausgebremst. Aber macht nichts, denn insgesamt kam ich doch ganz gut voran. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 605 – Take my age out of your fucking mouth
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Jimmy Eat World

Run, Fatboy, Run (1239)

Das war wieder so ein Lauf, für den mich nicht nur meine Familie für verrückt erklärt. Schließlich war ich ja heute morgen schon laufen. Aber das Wetter war angenehm und ich innerlich unruhig. Zudem war eh niemand zu Hause. Warum also nicht noch zu einer zweiten Runde aufbrechen? Somit spare ich mir den Lauf morgen früh im Dunklen. Für mich war das sehr logisch. 😅

Zweiter Lauf des Tages bei angenehmen Temperaturen

Zweiter Lauf des Tages bei angenehmen Temperaturen

Distanz: 10.02 km
Zeit: 00:53:39
Anstieg: 65 m
Ø Pace: 5:21 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 158 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 16.1 °C
Kalorien: 706 kcal

2022: 878 km
April: 115 km
KW 15: 18 km

Also in die Shorts gesprungen und los. Ich war so schnell unterwegs, wie schon lange nicht mehr. Dafür hat vermutlich auch die aufkommende Dunkelheit und Kälte gesorgt. Bin zufrieden und kann morgen etwas länger schlafen. Win-win. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 605 – Take my age out of your fucking mouth
Im zweiten Ohr: Frank Turner, Skye Wallace, Fenix Tx

Run, Fatboy, Run (1238)

Nachdem ich früh schon eine gute Stunde wachgelegen bin und nicht mehr schlafen konnte, habe ich mich noch vor 6 Uhr zu einem Lauf aufgemacht. Auf den Feldern habe ich ein paar Rehe gesehen, was jetzt schon das Highlight meines Tages ist. 🦌

Distanz: 8.11 km
Zeit: 00:45:03
Anstieg: 63 m
Ø Pace: 5:33 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 160 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 2.2 °C
Kalorien: 618 kcal

2022: 868 km
April: 105 km
KW 15: 8 km

Ich war recht schnell unterwegs, was auch nötig war, denn der heutige Tag ist terminlich ziemlich eng gesteckt. Mal sehen, was er so bringt. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #724 – Dune
Im zweiten Ohr: Nerdtalk Sendung 605 – Take my age out of your fucking mouth

Media Monday #563

Ein recht entspanntes Wochenende geht vorbei. Die Kinder waren bei den Großeltern, was viel von der sonst belegten Zeit freigegeben hat. Freitagabend waren wir lecker Sushi essen und haben ein Audio-Mystery-Spiel gespielt (siehe Foto unten). Samstags war ich eine Runde laufen und habe etwas gelesen. Am Sonntag war ich wieder laufen und danach habe ich, nach stundenlanger Recherche, unseren Sommerurlaub gebucht. Morgen beginnen für den Rest der Familie dann die Osterferien. Ich dagegen werde arbeiten. Nun gilt es jedoch erst noch die aktuellen Fragen des Medienjournals zu beantworten. Euch einen guten Wochenstart! 💙💛

Media Monday #563

  1. Sich bei dem, was in der Welt so passiert, mit so trivialen Dingen wie Filmen oder Serien zu beschäftigen finde ich nicht verkehrt und sogar wichtig, wie ich bereits vor zwei Jahren in dem Artikel „4 Gründe, warum Eskapismus in der Corona-Krise wichtiger ist denn je“ niedergeschrieben habe.
  2. Es mag ja ein ziemlicher Aufreger sein, wenn sich Hollywood-Millionäre prügeln, doch es gibt auch wichtigere Themen.
  3. Urlaub (so richtig mit Wegfahren) ist ein wenig wie eine selbstverordnete Auszeit, denn ich habe in den letzten zwei Jahren ohne Urlaub gemerkt, dass ich kaum noch abschalten kann.
  4. Ich könnte mir ja richtig gut vorstellen, dass „The Marvelous Mrs. Maisel“ (gerade die vierte Staffel gesehen) eine meiner Alltime-Lieblingsserien wird.
  5. Sollte sich mal die Möglichkeit oder Chance ergeben, dass ich die Video- und PC-Spiele meiner Jugend meinen Kindern zeigen kann, dann werde ich diese ergreifen.
  6. Denis Villeneuve macht einfach immer wieder Filme, die komplett bei mir einschlagen.
  7. Zuletzt habe ich den Film „Elizabeth Harvest“ gesehen und das war erstaunlich gute Mystery-Unterhaltung, weil ich zunächst keine großen Erwartungen an den Film hatte.

Letztes Wochenende habe ich zum ersten Mal ein Audio-Mystery-Spiel gespielt (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1237)

Heute habe ich lange überlegt, ob ich überhaupt laufen soll. Doch ich habe schon das gesamte Wochenende Kopfschmerzen, was eher ungewöhnlich für mich ist. Da kann laufen ja eigentlich nur helfen. 🏃‍♂️

Windiger Lauf durch den matschigen Wald

Windiger Lauf durch den matschigen Wald

Distanz: 9.12 km
Zeit: 00:54:10
Anstieg: 89 m
Ø Pace: 5:56 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 7.2 °C
Kalorien: 677 kcal

2022: 860 km
April: 97 km
KW 14: 66 km

Ich bin bewusst langsam gelaufen und wollte eigentlich auch keine anspruchsvolle Strecke angehen. Dann hat es mich aber doch in den Wald gezogen, wo es recht matschig war und ich einige Höhenmeter gesammelt habe.

Im ersten Ohr: Sneakpod #724 – Dune
Im zweiten Ohr: blink-182, Skye Wallace, Fenix Tx

Elizabeth Harvest (2018)

Nach einem entspannten (weil kinderlosen) Samstag, stand die Qual der Wahl für den Film des Abends an. Letztendlich habe ich mich mit „Elizabeth Harvest“ für den jüngsten Neuzugang in meine Sammlung entschieden. Was der mysteriöse Thriller zu bieten hat, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung… 👰👴

Elizabeth Harvest (2018) | © Alive - Vertrieb und Marketing

Elizabeth Harvest (2018) | © Alive – Vertrieb und Marketing

Wendungsreicher Thriller mit Stil

Schon während der ersten zehn Minuten hatte ich einen Verdacht, in welche Richtung sich der Film entwickeln würde, ist doch bereits der Titel „Elizabeth Harvest“ eigentlich schon ein Spoiler. Tatsächlich kam es auch so ähnlich, wie ich vermutet hatte. Aber das macht nichts, denn Regisseur Sebastian Gutierrez setzt nicht auf den einen Twist, der besonders überraschend inszeniert ist, sondern entwickelt seine Geschichte mit vielen, kleineren Wendungen beständig weiter. Zusammen mit der stilsicheren Inszenierung, ergibt sich eine beinahe schon hypnotische Wirkung.

Inhaltlich kann man „Elizabeth Harvest“ am ehesten als Befreiungsschlag aus einer einer toxischen Beziehung lesen. Dies ist nicht sonderlich subtil, aber doch wirkungsvoll erzählt. Auch wenn die Handlung nicht immer komplett Sinn ergibt, so funktioniert sie doch als Sci-Fi-Märchen wunderbar. Sebastian Gutierrez setzt auf starke Farbakzente und eine erhöhte Realität. Da macht das Miträtseln Spaß, auch wenn der Film nur beim ersten Mal seine komplette Wirkung entfalten dürfte.

Fazit

Mir hat „Elizabeth Harvest“ wirklich viel Freude bereitet. Fast schon ein Kammerspiel, das inhaltlich keine zu großen Überraschungen bietet, aber durch seine wendungsreiche Geschichte fesselt und audiovisuell stets spannend bleibt. Für Genrefans kann ich durchaus eine Empfehlung aussprechen: 7/10 Punkte.