Havoc (2025)

Was macht man als Filmliebhaber, der in den letzten Jahren alle harten Filme verpasst hat, weil er nur noch Filme mit der Familie schaut (und das wohlgemerkt freiwillig und gerne), an einem freien Abend? Natürlich noch einen zweiten Film raussuchen. Nachdem ich bereits „Predator: Killer of Killers“ geschaut hatte, habe ich direkt noch Gareth Evans‘ „Havoc“ nachgeholt. Wie mir die Schlachtplatte gefallen hat? 🚔

Havoc (2025) | © Netflix

Havoc (2025) | © Netflix

Düstere und ultrabrutale Comic-Action

Mit „The Raid: Redemption“ hat Gareth Evans einen modernen Klassiker inszeniert und eine ganze Welle an beinharten Actionfilmen aus dem asiatischen Raum losgetreten. Der ultrabrutale Höhepunkt war bisher wohl „The Night Comes for Us“, welcher in verschiedenster Hinsicht Maßstäbe gesetzt hat. Mit „Havoc“, der sich jahrelang in der Produktionshölle befand, ist Gareth Evans wieder zu der Art Film zurückgekehrt, mit der er seinen ersten großen Erfolg feiern durfte. Dieses Mal befinden wir uns jedoch in einer nicht näher benannten amerikanischen Großstadt, die am ehesten an Gotham City erinnert. Kein Wunder, dass sich Tom Hardy hier wohlfühlt. Die Stadt wirkt wie ein überstilisierter Sündenpfuhl, was durch den übermäßigen CGI-Einsatz noch unterstrichen wird. Dabei muss ich allerdings sagen, dass ich diesen weit nicht so schlimm fand, wie man teils lesen kann. Die Künstlichkeit der Bilder passt irgendwie zur comichaft übertriebenen Atmosphäre.

Die Geschichte ist im Prinzip ein 08/15-Gangsterdrama mit korrupten Polizisten und ein paar jungen Erwachsenen, die zwischen die Fronten geraten. Im Grunde lebt „Havoc“ von zwei großen Actionszenen, welche atemlos und atemberaubend inszeniert sind. Das hat Gareth Evans wirklich drauf und wenn man Spaß an comichaft überzogener Gewalt hat, dann macht sowohl der Kampf im Nachtclub als auch das Finale in der Waldhütte enorm viel Spaß. Tom Hardy passt perfekt in diese Rolle und man merkt, dass er ein erfahrener Kampfsportler ist. Die Kämpfe sind wahrlich brachial und schmerzhaft anzusehen. Auch hier fällt das CGI-Blut in manchen Momenten auf, doch für mich war das nicht schlimm oder groß ablenkend. Geschmerzt hat mich eher so mancher Dialog oder wie sich die Geschichte teils entwickelt. Hier ist wenig Substanz vorhanden, was schade ist. Somit wird mir außer den ultrabrutalen Kampfszenen nur wenig in Erinnerung bleiben. Diese aber auf jeden Fall.

Fazit

„Havoc“ ist ein Film, bei dem der Name Programm ist. Lasst euch von den teils zu harten Kritiken nicht abschrecken. Der Film ist wahrlich nicht perfekt und hat so seine Probleme, doch darüber hinaus bietet er harte Action-Unterhaltung, wie man sie von Gareth Evans gewöhnt ist. Ich hatte meinen Spaß damit: 7/10 Punkte.

Predator: Killer of Killers (2025)

Heute ist die gesamte Familie ausgeflogen: Frau bullion besucht mit einer Freundin ein Konzert und die Kinder sind im Rahmen der Schulplatzmiete im Theater. Was also mache ich? Natürlich einen Film schauen. Nur welchen? Ich hatte mir ein paar Optionen überlegt, doch die gestrige Erwähnung im „Genre Geschehen“-Podcast hat „Predator: Killer of Killers“ direkt auf den ersten Platz katapultiert. 🥷

Predator: Killer of Killers (2025) | © 20th Century Studios & Hulu

Predator: Killer of Killers (2025) | © 20th Century Studios & Hulu

Animierte Action ohne Verschnaufpause

Ich muss gestehen, dass ich von der Aussicht auf einen animierten „Predator“-Film zunächst nicht sonderlich begeistert war. Ich hatte noch „Prey“ frisch im Kopf, den ich außerordentlich gelungen fand. Als ich den ersten Trailer von „Predator: Killer of Killers“ gesehen hatte, war ich zunächst etwas enttäuscht, denn ich hatte mir einen weiteren Realfilm von Dan Trachtenberg erhofft. Von „Predator: Badlands“ erfuhr ich erst kurz danach. Auf jeden Fall war mein Bedürfnis, in diesen animierten Zwischenfilm reinzuschauen, zunächst gering. Dann häuften sich jedoch die positive Stimmen und ich hatte mir fest vorgenommen, „Predator: Killer of Killers“ vor dem nächsten Realfilm nachzuholen. Gesagt, getan.

Nach der Sichtung muss ich meine erste Einschätzung ganz klar revidieren: Ich mochte den Animationsstil unfassbar gerne. Auch der Anthologie-Aufbau hat Spaß gemacht. Tatsächlich dachte ich mir, gerade bei den ersten zwei Geschichten, dass ich sogar gerne komplette Filme à la „Prey“ in diesen Settings und mit diesen Figuren gesehen hätte. Durch die kurze Dauer der einzelnen Episoden besitzt „Predator: Killer of Killers“ ein unfassbar hohes Tempo, das kaum Zeit zum Verschnaufen lässt. Die dritte Episode fand ich ein wenig schwächer, doch die Zusammenführung der einzelnen Figuren dann wieder richtig stark. Der Kniff in der Mid-Credit-Szene, noch einmal alle Protagonist:innen der vorhergehenden Filme zu sehen, hat mir auch gut gefallen. Ob das nötig gewesen wäre? Vermutlich nicht. Doch wenn man das Franchise nun tatsächlich (noch) größer ausbauen will, dann ist Dan Trachtenberg schon auf einem recht guten Weg. Hier mein bisheriges Ranking der Filme:

  1. „Predator“ (1987) | 9/10 Punkte
  2. „Prey“ (2022) | 8/10 Punkte
  3. „Predator: Killer of Killers“ (2025) | 8/10 Punkte
  4. „Predator 2“ (1990) | 7/10 Punkte
  5. „Predators“ (2010) | 7/10 Punkte
  6. „Predator: Upgrade“ (2018) | 7/10 Punkte

Fazit

Ich hatte befürchtet, „Predator: Killer of Killers“ sei nur Content für einen Streaming-Dienst. Allerdings ist dieser animierte Anthologie-Film weit gelungener als ich je gehofft hätte. Jede einzelne Geschichte ist sehenswert, die Action äußerst brutal und die Figuren erstaunlich gut ausgearbeitet. Sollte man als Fan der Reihe durchaus gesehen haben. Hat mich sehr positiv überrascht: 8/10 Punkte.

Die drei ??? und der Karpatenhund (2025)

Heute hat meine Schwägerin ihren Weihnachtsgutschein eingelöst und ihre drei Kinder waren bei uns. Nach viel Pizza war die Frage, ob lieber ein Film- oder  ein Spieleabend gewünscht sei und die Wahl fiel quasi auf beides: Zunächst haben wir uns „Die drei ??? und der Karpatenhund“ angeschaut und dann noch ein paar Runden „Stadt Land Vollpfosten“ in der Girls Edition gespielt. Wie hat uns der Film gefallen? 🌴

Die drei ??? und der Karpatenhund (2025) | © Sony Pictures

Die drei ??? und der Karpatenhund (2025) | © Sony Pictures

Ein ausführlicher Besuch in Rocky Beach

Vor ziemlich exakt drei Jahren hatten wir uns noch den Vorgänger „Die drei ??? – Erbe des Drachen“ noch im Kino angeschaut. Damals hatte ich noch bemängelt, dass die deutschen Schauspieler:innen in der kurzen Rocky-Beach-Sequenz ein wenig fehlplatziert wirkten. Danach wechselte der Schauplatz und es ging nach Transsylvanien, wo sich alles schon viel natürlicher angefühlt hat. „Die drei ??? und der Karpatenhund“ spielt nun jedoch komplett in Rocky Beach, was abermals befremdlich ist, denn Florian Lukas oder Jördis Triebel wirken einfach nicht sehr amerikanisch. Aber nun gut, das muss man als Zuschauer:in eben als gegeben hinnehmen. Wenn dann noch Ulrich Tukur auftaucht, ist klar, dass man sich hier in der Welt der Hörspiele befindet und nicht den tatsächlichen USA. Glücklicherweise muss man sagen.

Der Fall um den Karpatenhund hat einen netten Aufbau, befinden wir uns doch zu jeder Zeit im Mikrokosmos einer Wohnanlage. Ich kenne die Vorlage nicht, kann mir aber gut vorstellen, dass dies auch im Hörspiel sehr gut funktioniert. Der Fall ist teils durchaus spannend und nett konstruiert. Die Auflösung am Ende fand ich ein wenig zu einfach, aber man darf eben auch nicht vergessen, dass es sich hierbei um Kinder- bzw. Jugendkrimis handelt. Unterhaltsam ist all das durchaus und ich fand die Geschichte insgesamt wohl sogar einen Tick runder als „Die drei ??? – Erbe des Drachen“. Die Schauspieler der drei Detektive machen ihre Sache erneut gut, doch drängt nun vermutlich schon die Zeit, denn irgendwann werden sie zu alt für Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews sein. Gut, dass „Die drei ??? – Toteninsel“ schon nächste Woche in den Kinos anläuft.

Fazit

Die fünf Kinder hatten viel Spaß mit „Die drei ??? und der Karpatenhund“. Das Zappelinchen war sogar ziemlich begeistert. Es wurde viel gelacht und gefühlt kiloweise Süßigkeiten gefuttert. Ein erweiterter Filmabend also. Auch ich mochte die Fortsetzung durchaus, wenngleich wir so langsam aus dieser Art von Geschichte herauszuwachsen scheinen (vielleicht hängt dieser Eindruck auch mit der parallelen Sichtung von „Stranger Things“ zusammen). Gute Unterhaltung: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Asterix & Obelix: Der Kampf der Häuptlinge – OT: Astérix et Obélix : Le Combat des chefs – Die komplette Miniserie (2025)

Manche Serien erfahren keinen Hype und gehen unberechtigterweise völlig unter. Vielleicht ist die Hype-Maschine bei gewissen Serien auch nur viel zu prominent. Darum soll es heute aber nicht gehen, denn ich habe „Asterix & Obelix: Der Kampf der Häuptlinge“ gesehen. Eine fünfteilige Miniserie, die auf Netflix läuft und die ich, das kann ich schon einmal vorwegnehmen, allen Freund:innen der beiden Gallier nur ans Herz legen kann. 🪨

Asterix & Obelix: Der Kampf der Häuptlinge (2025) | © Netflix

Asterix & Obelix: Der Kampf der Häuptlinge (2025) | © Netflix

Eine nahezu perfekte Adaption der Vorlage

Für mich sind die Geschichten von „Asterix & Obelix“ ein großer Teil meiner Kindheit. Ich habe die Comic-Bände geliebt und weiß noch, dass ich nach meiner Blinddarm-OP mit 10 Jahren den Band „Die große Überfahrt“ geschenkt bekam. Diesen fand ich so lustig, dass ich beständig lachen musste, obwohl mir das große Schmerzen bereitet hat. Dennoch habe ich ihn im Krankenhaus immer und immer wieder gelesen. Auch die „Asterix & Obelix“-Filme habe ich geliebt und diese waren, neben den Spencer/Hill-Kloppereien, die einzigen, auf die sich irgendwie die ganze Familie, inklusive meines Vaters, einigen konnte. „Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks“, der bis dato jüngste animierte Film der Reihe, war sogar der erste, den wir 2019 zu viert im Kino gesehen haben. Der erste Kinobesuch mit dem Zwergofanten. Ihr seht: Die Reihe bedeutet mir viel und ich war gespannt auf die Serienadaption.

Die Vorlage „Der Kampf der Häuptlinge“ habe ich damals tatsächlich gelesen und auch die Teiladaption „Asterix: Operation Hinkelstein“ habe ich natürlich gesehen. Die Netflix-Serie modernisiert viele Elemente und erweitert die Handlung in Teilen, zumindest soweit ich diese noch im Kopf habe. Das passt gut zu „Asterix & Obelix“, da auch die Comic-Bände stets Anspielungen auf den Zeitgeist und das moderne Leben hatten. Der Animationsstil erinnert sehr an die 3D-animierten Filme, welche ich äußerst gelungen fand, ergänzt diese jedoch durch eine wunderbare Comichaftigkeit, sprich z.B. visualisierte Soundeffekte. Aufgrund der geringen Laufzeit von fünfmal ca. 30 Minuten hätte man aus der Serie auch locker einen Kinofilm machen können. Dennoch funktioniert auch das Serienformat. Ich könnte mir gut vorstellen, ja würde mir sogar wünschen, dass noch weitere Adaptionen folgen.

Fazit

„Asterix & Obelix: Der Kampf der Häuptlinge“ ist eine fantastische Adaption des Comic-Bandes. Die Kerngeschichte bleibt, wird jedoch durch viele moderne Anspielungen ergänzt, was für mich wirklich wunderbar funktioniert. Hätte das alles auch ein Film sein können? Sicher. Allerdings funktionieren „Asterix & Obelix“ auch als Serie wunderbar: 9/10 (8.8) Punkte. (Zappelinchen: hat diese Serie nicht mit angeschaut; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Wednesday – Staffel 2 (2025)

Knapp zwei Monate haben wir für die acht Episoden dieser zweiten Staffel gebraucht. Ob das an der abfallenden Qualität von „Wednesday – Staffel 2“ liegt? Wenn man sich so die Bewertungen angeschaut hat, dann könnte man davon ausgehen. Ob das auch bei unserer Sichtung der Fall war, könnt ihr in der folgenden Besprechung lesen… 🧟

Wednesday – Staffel 2 | © Netflix

Wednesday – Staffel 2 | © Netflix

Hex-hex, Handlungsstrang vervielfache dich!

Um es ein wenig einzuordnen: Auch für die erste Staffel von „Wednesday“ haben wir beinahe einen Monat gebraucht. Mehr als ein bis zwei Episoden pro Woche sind mit der gesamten Familie nicht drin. Über die Weihnachtsferien hat uns unser „Harry Potter“-Marathon zusätzlich ausgebremst. Es lag also nicht an der Qualität dieser zweiten Staffel, sondern alleine an unserer Priorisierung. Tatsächlich fand auch ich das zweite Jahr an der Nevermore Academy schwächer als das erste. Dieses war wunderbar fokussiert erzählt. Wednesday hatte ein Mysterium zu lösen, es gab ein paar kleinere Nebenhandlungen, welche jedoch der Haupthandlung kaum in die Quere kamen, und die Auflösung war tatsächlich recht unerwartet. Das Beste jedoch: Die Kinder waren so begeistert, wie selten von einer Serie. Der Erfolg gab ihr recht, denn Tim Burton scheint mit dem Quasi-Reboot der „Addams Family“ den Zeitgeist getroffen zu haben.

Die zweite Staffel von „Wednesday“ ist eine typische Fortsetzung, denn sie bietet mehr von allem: Mehr Figuren, mehr Handlungsstränge, mehr Mysterien, mehr Addams. Klingt anstrengend? Ist es zuweilen auch. Mit Steve Buscemi (u.a. bekannt für „Fargo“ oder „Boardwalk Empire“) stößt ein bekannter Schauspieler zum Cast, den ich stets sehr gerne sehe. Gefreut habe ich mich auch über Christopher Lloyd, der in den Verfilmungen der 1990er Jahre als Onkel Fester überzeugen konnte. Was hatte ich inhaltlich erwartet? Ein komplett neues Mysterium an der Nevermore Academy. Das gibt es auch. Irgendwie. Allerdings wird noch ein weiteres eingeführt. Und noch eines. Und die Hyde-Geschichte des ersten Teils geht auch weiter. Dann hängt alles irgendwie zusammen. Auch mit den Addams, die plötzlich auch auf den Schulgrund ziehen. All das lässt die Handlung oft unfokussiert und unnötig verwirrend wirken. Zumal viele Elemente auch nicht wirklich wichtig sind. Am besten hat mir in der zweiten Staffel die sechste Episode „Kenne deine Leiden“ gefallen, die im Grunde nur eine Körpertausch-Komödie zwischen Wednesday und Enid ist. Überhaupt bietet die Serie weiterhin viele wundervolle kleine Details, die auch abseits der überladenen Mystery-Handlung funktionieren.

Fazit

Auch wenn „Wednesday“ uns im zweiten Jahr nicht mehr so komplett begeistern konnte, wie noch die erste Staffel, so bietet die Serie weiterhin gute Unterhaltung. Für das dritte Jahr wünsche ich mir wieder mehr Fokus. Trotz meiner Kritikpunkte hatten die Kinder und auch wir Erwachsenen wieder viel Spaß mit „Wednesday“ und freuen uns schon auf die dritte Staffel: 8/10 (7.6) Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Meine Blog-Statistik 2025 mit 53.789 Seitenaufrufen (+30%)

Der letzte Jahresrückblick 2025 steht an. Eigentlich wollte ich schon früher dazu kommen, doch standen heute Nachmittag erst einmal musikalische Proben für einen runden Geburtstag auf dem Plan. Doch nun ist es soweit: Ich werfe einen detaillierten Blick auf meine Blog-Statistik 2025 und versuche diese zu analysieren und interpretieren. Auf diese Übung freue ich mich, gerade nach erfolgreichen Jahren, stets besonders. So auch heute, denn nach dem erfolgreichen Blog-Jahr 2024 war 2025 sogar noch besser. Wer hätte es gedacht? Begleitet mich nun also gerne durch den wilden Zahlen-Dschungel meines Blogs:

Entwicklung der Seitenaufrufe 2025

Wie bereits angedeutet, sind die Zahlen 2025 erneut deutlich gestiegen. Insgesamt wurde mein Blog 53.789 mal aufgerufen (zum Vergleich: 41.431 Aufrufe  waren es 2024). Das sind  exakt 12.358 (30%) mehr Aufrufe und 9.212 (33%) mehr Besucher. Im Jahresvergleich sieht man schön, dass es das erfolgreichste Jahr seit 2009 war und somit das zweiterfolgreichste Jahr überhaupt:

Entwicklung der Aufrufe und Besucher seit Beginn des Blogs (jährlich)

Entwicklung der Aufrufe und Besucher seit Beginn des Blogs (jährlich)

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Mein Sportjahr 2025 mit 3.460 km und 688 Aktivitäten in 457 Stunden

Es ist Neujahr und wie bereits letztes Jahr an diesem Tag, steht auch heute der sportliche Jahresrückblick an. In den letzten Tagen des Jahres war ich nicht mehr laufen, sondern habe versucht meinen Rücken zu schonen. Heute habe ich es mit meinem Neujahrslauf jedoch wieder angepackt. Doch nun erst einmal der Blick zurück auf mein Sportjahr 2025, was nun schon der dritte Jahresrückblick nach meinem Filmjahr und Serienjahr ist. Es ist einer der aufwändigsten Jahresrückblicke und ich bin mir völlig bewusst, dass ich ihn hauptsächlich für mich selbst schreibe. 🏃‍♂️🚴‍♂️🏋️

Mein Laufjahr 2025 mit 2.710 km

2024 bin ich insgesamt 2.524 km gelaufen. Für 2025 hatte ich mir deshalb als Laufziel direkt 2.525 km gesetzt. Ich kam jedoch so gut voran, dass ich 2.710 km erreicht habe:

Meine gelaufenen Kilometer im Jahresvergleich (Quelle: RUNALYZE)

Meine gelaufenen Kilometer im Jahresvergleich (Quelle: RUNALYZE)

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Mein Serienjahr 2025 mit 48 gesehenen Staffeln

Weiter geht es mit den Jahresrückblicken: Nach meinem Filmjahr 2025 ist nun natürlich mein Serienjahr 2025 an der Reihe. Dieses habe ich just am Vorabend mit der finalen Episode der vierten Staffel von „Abbott Elementary“ mit 48 Staffeln beendet. Das sind ganze 9 Staffeln mehr als noch in meinem Serienjahr 2024. Kein Wunder also, dass ich dieses Jahr weniger Filme geschafft habe. Es waren auch ein paar Serien dabei, die ich zusammen mit den Kindern gesehen habe. Diese und weitere Details folgen nun im Rückblick auf mein Serienjahr 2025… 📺

Episoden pro Staffel im Jahr 2025

Auch 2025 haben kürzere Staffeln mit 8 Episoden pro Staffel (31%) und 10 Episoden pro Staffel (29%) deutlich überwogen. Danach folgten mit einigem Abstand kürzere Serien mit 6 Episoden pro Staffel (10%). Alles Weitere spielt sich irgendwo zwischen 4 Episoden und 22 Episoden pro Staffel ab. Die Anzahl  der Episoden pro Staffel somit stabil geblieben: ∅ = 10 Episoden pro Staffel (2024: 10 Episoden pro Staffel)

Episoden pro Staffel 2025

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Mein Filmjahr 2025 mit 74 gesehenen Filmen

Der erste Jahresrückblick 2025 steht an: Habe ich in den vergangenen Jahren stets zuerst auf mein Serienjahr geblickt, starte ich dieses Mal mit meinem Filmjahr 2025. Mit 74 Filmen habe ich sieben Filme weniger gesehen als noch in meinem Filmjahr 2024. Auch wenn ich gerne noch mehr Filme gesehen hätte, so bin ich doch um jeden einzelnen der gesehenen 74 Filme froh. Begleitet mich nun also gerne durch mein wundervolles Filmjahr 2025:

Freigabe der Filme im Jahr 2025

Auch im Jahr 2025 haben Filme mit FSK 12 (72%) deutlich überwogen. Danach folgen mit einigem Abstand FSK 0 (16%) und FSK 6 (7%). An den wenigen Filmen mit FSK 16 (5%) zeigt sich, dass Filmsichtungen ohne Kinder die absolute Ausnahme waren. Filme mit FSK 18 und darüber waren im Jahr 2025 überhaupt nicht im Programm. Im Schnitt ging die Freigabe um exakt ein Jahr nach unten: ∅ = FSK 9 und 11 Monate (2024: FSK 10 und 11 Monate)

Freigabe der Filme im Jahr 2025

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Projekt 52 – 2025 #52: Meine Superheldin

Projekt 52 LogoDie letzte Ausgabe des Projekt 52 in diesem Jahr. Schon verrückt, wenn ich mir vor Augen führe, wie im Januar alles angefangen hat. Inzwischen habe ich in dieser Kategorie 52 Fotos samt ihrer Geschichten hinterlegt, welche ihr euch gesammelt hier anschauen könnt. Die letzte Aufgabe des Jahres lautet mein Superheld bzw. meine Superheldin und dieses Thema umzusetzen war gar nicht so einfach. Mir war klar, dass ich eine reale Person aus meinem Leben nehmen würde. Letztendlich habe ich das Zappelinchen gewählt. Weil wir ein schwieriges Jahr zusammen hatten. Weil sie mich trotz aller Konflikte immer wieder positiv überrascht hat. Weil sie mutiger ist, als ich es in ihrem Alter jemals gewesen bin. Weil sie jeden Tag kämpft und das wahrlich nicht ohne Verluste. Wenn sie als Schulsanitäterin oder im Rahmen des BRK-Bereitschaftsdienstes ehrenamtlich tätig ist oder als Klassensprecherin schwierige Themen bei Lehrkräften anspricht oder an einem Erasmus-Austauschprogramm teilnimmt, dann ist sie meine Superheldin. Als solche ist ihre größte Schwäche wohl der Selbstzweifel. Gerade außerhalb der Familie. Manchmal könnte sie auch als Superschurkin durchgehen, doch die Grenze ist eben manchmal fließend. Für diese Aufgabe habe ich auf ein Archivbild zurückgegriffen, als das Zappelinchen mit kurzer und dünner Wanderhose ganz oben auf dem Gletscher des Kitzsteinhorns stand. Eine meiner Lieblingserinnerungen des Jahres 2025:

Das Zappelinchen ganz oben auf dem Kitzsteinhorn

Das Zappelinchen ganz oben auf dem Kitzsteinhorn

Motiv: Das Zappelinchen ganz oben auf dem Kitzsteinhorn
Kamera: Realme 8 via Frau bullion
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…