Run, Fatboy, Run (648)

Nach einem langen Filmabend ist es mir heute morgen nicht leicht gefallen, mich aus dem Bett zu quälen. Besonders nachdem ich einen Blick aus dem Fenster geworfen hatte: alle komplett frostig. Ein Blick auf die Temperaturanzeige hat die Befürchtungen bestätigt: -7,5 °C. Also extra dick eingepackt und raus… 🥶

Mit -6 °C war es heute ordentlich frisch

Mit -6 °C war es heute ordentlich frisch

Distance: 7.27 km
Duration: 00:42:37
Elevation: 44 m
Avg Pace: 5:50 min/km
Avg Speed: 10.2 km/h
Heart Rate: 167 bpm
Stride Frequency: 152 spm
Energy: 616 kcal

2019: 444 km
Dezember: 70 km

Als ich wieder zu Hause angekommen bin, hatte es sich schon auf -4,8 °C erwärmt. Bitterkalt war es dennoch. Aber nach den ersten zwei Kilometern war ich schön warm und hatte Spaß am Laufen. Im Moment passt der Rhythmus, jeden zweiten Tag zu laufen, für mich perfekt. Urlaub eben. Mal sehen, wie lange ich das durchhalten kann. Eine Variation der Strecke wäre zudem auch einmal wieder angebracht.

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Avengers: Endgame (2019)

Aktualisierung: Ich habe „Avengers: Endgame“ am 19. Oktober 2024 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und eine aktualisierte Besprechung veröffentlicht.

Nachdem der Hype schon lange vorbei ist, bin auch ich endlich dazu gekommen, das große, vorübergehende Finale des Marvel Cinematic Universe (MCU) anzuschauen. Erstaunlicherweise habe ich es bis zur heutigen Sichtung ohne Spoiler geschafft, was fast schon an ein Wunder grenzt. Ob mich „Avengers: Endgame“ demnach zu überraschen wusste, lest ihr in der folgenden Besprechung (Spoiler sind zu erwarten).

Avengers: Endgame (2019) | © Walt Disney

Avengers: Endgame (2019) | © Walt Disney

Avengers: Back to Days of Future Past

Natürlich habe ich mir nach dem Finale von „Avengers: Infinity War“ keine Illusionen gemacht, dass die Hälfte unserer Helden (und der restlichen Bevölkerung unseres Universums) einfach tot bleibt. Auch wenn der Time Stone, wie von mir vermutet, nicht zum Einsatz kommt, so ist Zeitreise doch eines der großen Themen des Films. Damit erinnert „Avengers: Endgame“ ein wenig an ein anderes großes Superhelden-Franchise, das mit „X-Men: Days of Future Past“ eine ganz ähnliche Prämisse auffährt. Da wir hier jedoch im MCU sind, macht dieser Aspekt jedoch nur einen Teil der Geschichte aus: Weiterhin gibt es etliche Charakterszenen und am Ende eine bombastische Schlacht, die wahrlich ihresgleichen sucht. Wem zudem die unzähligen Enden in „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ zu viel waren, der dürfte in diesem Film einen Zusammenbruch erleiden. Ja, „Avengers: Endgame“ ist genau der bombastische Blockbuster, den man als Finale dieser Filmreihe erwarten durfte.

Ein wahrlich episches Finale!

Erneut war ich erstaunt bis begeistert, wie gut die Russo-Brüder die unzähligen Fäden zusammengeführt haben. Dabei ist kein Aspekt wirklich überraschend. Insofern geht es weniger darum, was passiert als wie und warum es passiert. Dies ist mir seit jeher eine sympathischere Herangehensweise an eine Geschichte. Spoiler hätten mir den Filmgenuss also nicht verdorben. Auch wenn die übergreifende Handlung nur wenige Überraschungen enthält, so haben mich doch viele kleine Momente glücklich gemacht: Sei es unter anderem die Begegnung zwischen Tony und seinem Vater oder ein Einblick in die Vergangenheit von Thanos und seinen beiden Töchtern. Das hat die Welt und ihre Figuren für mich reicher gemacht. Das Ableben von Tony Stark, Natasha Romanoff und irgendwie auch Steve Rogers war für mich erwartbar und auch konsequent. Nein, das MCU ist hier weder schockierend, noch sonderlich mutig, aber es nimmt sich Zeit seine Figuren zu Ende zu erzählen. Das mochte ich sehr.

Neben seinen inhaltlichen Stärken ist „Avengers: Endgame“ ein audiovisueller Hochgenuss. Damit meine ich nicht nur die schön übersichtlich inszenierten Actionszenen, sondern auch gerade die ruhigen Momente. Ich mag die Ästhetik der Marvel-Filme, die sich tatsächlich von anderen Blockbustern abhebt. Eine absolut runde Sache, die einen gewissen Endpunkt setzt, ohne sich jedoch die Zukunft zu verbauen. Sehr beeindruckend gelöst. Ich bin gespannt, wie es nun mit dem MCU weitergehen wird.

Fazit

Auch wenn das viele Filmfreunde anders sehen, so muss ich doch den Hut vor Disney für das ziehen, was sie in den letzten 11 Jahren mit dem MCU auf die Beine gestellt haben. „Avengers: Endgame“ ist zusammen mit seinem Vorgänger zweifellos der vorübergehende Höhepunkt der Saga. Der Film hat mich mehr gepackt, als ich es für möglich gehalten hätte: 9/10 Punkte.

Mein Serienjahr 2019

Das Jahr 2019 ist beinahe vorüber. Schon jetzt ist absehbar, dass ich keine weitere Serienstaffel mehr beenden werde. Ein guter Zeitpunkt also, mein Serienjahr 2019 Revue passieren zu lassen: Ich habe insgesamt 34 Staffeln gesehen und damit sechs Staffeln mehr als in meinem Serienjahr 2018. Hier spielt bestimmt mit rein, dass ich größtenteils kürzere Staffeln mit fünf bis zehn Episoden geschaut habe, was letztendlich der Qualität zugute kam. Doch ich greife vor. Viel Spaß mit meinem Jahresrückblick auf die kleinen bis großen seriellen Geschichten… 📺

Episoden pro Staffel

Zweifellos dominiert haben in meinem Programm Serien mit 10 Episoden pro Staffel (44%) und danach schließen sich direkt 8 Episoden pro Staffel (12%) an. Der Rest verteilt sich irgendwo zwischen 5 bis 24 Episoden. Im Schnitt ist die Anzahl der Episoden pro Staffel leicht zurückgegangen: ∅ = 12 Episoden pro Staffel (2018: 14 Episoden pro Staffel)

Episoden pro Staffel 2019

Episoden pro Staffel 2019

Zum Vergleich: Episoden pro Staffel 2018

Zum Vergleich: Episoden pro Staffel 2018

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Avengers: Infinity War (2018) (WS1)

Aktualisierung: Ich habe „Avengers: Infinity War“ am 21. September 2024 zum dritten Mal gesehen und eine Besprechung der Wiederholungssichtung veröffentlicht.

Was für ein Tag! So langsam bin ich komplett im Urlaubsmodus angekommen. Ich habe beinahe den ganzen Tag auf meiner neuen Gitarre gespielt, dazwischen viel zu viel gegessen und ein wenig Sport getrieben. Bevor es nun auf das große Finale zugeht, habe ich abends noch einmal „Avengers: Infinity War“ in den Player geschoben, was eine gute Auffrischung der Ereignisse war. Nun freue ich mich schon sehr auf die Auflösung der Geschichte…

Avengers: Infinity War (2018) | © Walt Disney

Avengers: Infinity War (2018) | © Walt Disney

Erneut ein bombastisches Vergnügen! 🦸‍♂️🦸‍♀️

Auch wenn meine erste Sichtung von „Avengers: Infinity War“ erst knapp ein Jahr zurückliegt, so hatte ich doch einiges schon wieder vergessen. Das mag einerseits an dem Overkill an Marvel-Filmen liegen, andererseits ist dieser erste Teil des großen Finales aber auch unfassbar vollgepackt mit Schauplätzen, Figuren und Action-Szenen. Daneben vollbringen die Russo-Brüder das Kunststück, dass kein Charakter zu kurz kommt und Thanos als Bösewicht wirklich zu glänzen weiß. Die zweieinhalb Stunden vergehen wie im Flug und ich habe mich an den bombastischen Bildern kaum satt sehen können. Für mich definitiv einer der stärksten Beiträge im Marvel Cinematic Universe (MCU).

Über meine letzten drei Sichtungen von MCU-Filmen, nämlich „Ant-Man and the Wasp“, „Captain Marvel“ und diesen hier, habe ich mir noch einmal Gedanken darüber gemacht, warum gerade dieses Franchise so gut funktioniert. Speziell wenn man sich die schwierige Geschichte der Superheldenfilme anschaut (hier übrigens mit der „Superhero Unit“ ein Podcast-Tipp). Es war eine langsame Entwicklung, die sich nicht von heute auf morgen ausgezahlt hat. Disney hat mit Kevin Feige vermutlich einfach den richtigen Mann am Start, der hier die Fäden in der Hand hält. Davon abgesehen sind die Filme extrem gut umgesetzt, auch wenn die Handlung mit den Schauwerten meist nicht mithalten kann. Ich möchte an dieser Stelle auch gar keine große Diskussion aufmachen, doch bin ich für mich zu dem Schluss gekommen, dass das MCU in vielerlei Hinsicht wirklich bedeutsam für unsere heutige Filmlandschaft ist – und zwar sowohl was negative als auch was positive Aspekte angeht.

Fazit

„Avengers: Infinity War“ ist ein Monster von einem Film, der in seinen besten Momenten leichtfüßig und doch extrem dramatisch wirkt. Dieses Mal hat mich auch das Ende mehr mitgenommen und ich bin emotional voll dabei, wenn es endlich ins große Endgame geht. Dazu hoffentlich schon morgen mehr: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (647)

Nachdem ich mir heute Morgen eine neue Gitarre ausgesucht hatte, war der halbe Tag schon wieder vorbei. Dennoch hatte ich Lust zu laufen und somit habe ich mich nach dem Reste essen aufgemacht. Keine gute Idee, da mein Bauch viel zu voll war… 😬

Endlich einmal wieder ein Lauf im Sonnenschein! 🌞

Endlich einmal wieder ein Lauf im Sonnenschein! 🌞

Distance: 7.07 km
Duration: 00:40:13
Elevation: 42 m
Avg Pace: 5:41 min/km
Avg Speed: 10.5 km/h
Heart Rate: 172 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 586 kcal

2019: 437 km
Dezember: 62 km

Trotz vollem Bauch bin ich ganz gut vorangekommen. War auch bitter nötig, da ich zurzeit nachts viel zu lange vor dem Fernseher sitze und dabei allerlei ungesunde Dinge in mich reinstopfe. Aber nun gut. Ein wenig Genuss muss auch sein. Shoutouts übrigens an den werten Herrn moep0r, der heute seine 1.000 km vollgemacht hat. Eine Wahnsinnsleistung! 💪

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 181: Anthony Horyna – 45 Marathons in 45 Tagen

Konsumrausch 2019

Gestern hieß es noch „Frohe Weihnachten!“ und heute ist der ganze Trubel schon wieder vorbei: Heiligabend haben wir bei uns mit den Schwiegereltern gefeiert und meine Frau hat für mich, als einzigen Vegetarier, einen wunderbaren Nussbraten gezaubert. Am ersten Feiertag waren wir mit meiner Seite der Familie unterwegs und am zweiten Feiertag haben wir meine Schwägerin samt Familie zum Brunchen eingeladen. Die drei Tage waren sehr entspannt und kalorienreich. Eben so, wie es im Idealfall auch sein muss. Fast schon schade, dass die schöne Zeit so schnell vergangen ist. Aber so ist das eben mit schönen Zeiten… 🎄❤

Wie jedes Jahr, möchte ich euch (und für mich als Gedächtnisstütze 😬) in diesem Artikel meine Geschenke präsentieren:

Endlich eine "richtige" Gitarre! 🎸

Endlich eine „richtige“ Gitarre! 🎸

Das größte und beste Geschenk war dieses Jahr zweifellos eine Gitarre. Meine erste richtige Gitarre. Nachdem ich 2014 eine sehr günstige Gitarre vom Discounter geschenkt bekommen hatte, war fünf Jahre später ein Upgrade fällig. Unter dem Weihnachtsbaum lag noch eine andere Gitarre als auf dem Foto, nämlich eine klassische Konzertgitarre, die ich heute morgen, nach stundenlangem Probespielen, jedoch gegen eine Westerngitarre von Yamaha getauscht habe. Damit bin ich nun sehr zufrieden und schon freue mich schon auf viele Übungsstunden. Ich bin mir zudem sicher, dass ich mit diesem Geschenk deutlich mehr Zeit verbringen werde, als mit der Xbox One S vom letzten Jahr. Auch ein tolles Geschenk, doch die Gitarre ist zweifellos nachhaltiger und langlebiger. 🎸❤

Für die kommenden Tage steht vor allem Ruhe und Genuss an. Ich möchte noch ein paar Filme schauen, habe vier Jahresrückblicke (Serien, Filme, Sport und Blog) zu schreiben, möchte laufen gehen, es stehen zwei Geburtstage auf dem Programm und dazwischen ist irgendwann auch noch Silvester und Neujahr. Langweilig wird es also nicht und ich versuche so viel positive Energie zu tanken, wie nur möglich, da der Start ins neue (Arbeits-)Jahr bestimmt nicht ohne sein wird. Bis dahin ist aber noch Zeit… 😅

Wie habt ihr die Feiertage verbracht? Was lag unter eurem Baum? Und habt ihr zwischen den Jahren noch frei oder seid ihr schon wieder durchgestartet?

Captain Marvel (2019)

Aktualisierung: Ich habe „Captain Marvel“ am 12. Oktober 2024 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und eine aktualisierte Besprechung veröffentlicht.

Der zweite Weihnachtsfeiertag liegt hinter uns: Wir haben im erweiterten Familienkreis bei uns gebruncht und einen Großteil des Tages zusammen verbracht. Das war so harmonisch und entspannt, dass wir am Abend noch locker Energie für einen Film hatten. Um mit dem Marvel Cinematic Universe (MCU) weiterzukommen, ist die Wahl auf „Captain Marvel“ gefallen, was bedeutet, dass das große Finale kurz bevorsteht. Aufregende Zeiten! 🦸‍♀️

Captain Marvel (2019) | © Walt Disney

Captain Marvel (2019) | © Walt Disney

Zurück in die 90er (und in die Zukunft des MCUs)

Die meisten Besprechungen, die ich am Rande über „Captain Marvel“ mitbekommen hatte, waren eher negativ. Insofern bin ich ohne große Erwartungen in den Film gegangen. Gleich zu Beginn hat mich das intergalaktische Setting positiv überrascht, das ich spätestens seit „Guardians of the Galaxy“ bevorzuge. Doch auch nach der Ankunft auf der Erde konnte mich Carol Danvers für sich einnehmen. Sicher, die Geschichte ist, wie bei den meisten Marvel-Filmen, ziemlich belanglos bis hanebüchen. Macht aber nichts, denn die beinahe schon Buddy-Movie-Dynamik zwischen Danvers und Nick Fury ist ziemlich fabelhaft. Zudem mochte ich, dass die 90er-Jahre-Retro-Welle, bis auf ein paar Ausnahmen, nicht totgeritten wird. Da hätte man noch viel mehr aufgesetzten Unfug treiben können.

Dann zur wohl wichtigsten USP des Films: Das MCU hat mit „Captain Marvel“ endlich eine weibliche Superheldin! Und ja, das ist toll. Auch ich habe mich im letzten Drittel empowered gefühlt. Einfach weil die Macht und Stärke von Carol Danvers so mitreißend inszeniert wurde und man die Figur und ihre Motivation in den ersten zwei Dritteln ausreichend gut kennengelernt hat. Das mochte ich sehr. Davon abgesehen hat mich vor allem der scheinbare Bösewicht Talos überzeugt, der mit die besten Szenen abbekommt.

Fazit

Ich hatte wirklich viel Spaß mit „Captain Marvel“, auch wenn es im Grunde nur ein Mix aus Nick-Fury-Prequel und Set-up für „Avengers: Endgame“ ist. Die Stärken liegen bei den Figuren und der Dynamik zwischen ihnen. Für mich ein weiterer gelungener, wenn auch nicht perfekter, Beitrag im MCU: 7/10 Punkte.

October Sky (1999)

Der erste Weihnachtsfeiertag ist vorüber: Wir haben viel gegessen, uns gut unterhalten und die Kids haben sich an ihren Geschenken erfreut. Dennoch waren wir froh als der Trubel vorüber war und wir uns aufs Sofa fallen lassen konnten. Eigentlich stand heute die Auffrischung der neuen „Star Wars“-Trilogie auf dem Programm, doch darauf hatten wir wenig Lust, weshalb der mir noch unbekannte „October Sky“ in den Player gewandert ist. Eine exzellente Wahl… 🚀

October Sky (1999) | © Capelight Pictures

October Sky (1999) | © Capelight Pictures

Ein famoser, biografischer Coming-of-Age-Film

Manchmal ist es komisch. Normalerweise habe ich von einem Film zumindest schon einmal gehört, bevor ich ihn mir kaufe und ins Regal stelle. Bei „October Sky“ hat mich jedoch nur das schöne Mediabook von Capelight Pictures (siehe unten) sowie die grobe Prämisse des Films gelockt. Ich war mir bisher sogar immer sicher, dass „Donnie Darko“ der erste bedeutende Auftritt von Jake Gyllenhaal auf der großen Leinwand gewesen ist. Jedoch weit gefehlt! In „October Sky“ spielt er Homer Hickam, der in einer Bergbaustadt in den USA der 1950er Jahre seinen Traum verfolgt und Raketenwissenschaftler wird. Warum hatte ich zuvor noch nie von dem Film gehört? Ich kann es mir nicht erklären, erzählt er doch eine wundervoll universelle Coming-of-Age-Geschichte, die zudem auf wahren Begebenheiten beruht.

Regisseur Joe Johnston (u.a. „Captain America: The First Avenger“) inszeniert seinen Film völlig unaufgeregt und ohne aufgesetzte Überraschungen. Dieser Aspekt ist vielleicht auch die einzige Schwäche des Films: Er verläuft bis zum Happy End ziemlich genau so, wie man es auch erwarten würde. Das Leben scheint eben tatsächlich die besten Geschichten zu schreiben. Somit wirkt alles nicht neu, aber handwerklich absolut sauber erzählt und inszeniert. Am Ende musste ich sogar ein paar Tränen verdrücken. Wieso noch einmal hatte ich zuvor noch nie von dem Film gehört?

Fazit

„October Sky“ ist eine wundervolle Coming-of-Age-Geschichte mit schöner Botschaft und vielen Emotionen, was auch an Mark Ishams mitreißendem Score liegt. Wenn euch meine Besprechung den Film auch nur im Geringsten verkauft, dann schaut unbedingt einmal rein. Ihr werdet es nicht bereuen: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (646)

Heiligabend ist vorbei. Die Bäuche immer noch gut gefüllt (wer denkt, dass vegetarische Ernährung ach so gesund sei, hat sich noch nicht wirklich damit beschäftigt 😅) und in ein paar Stunden gibt es schon wieder essen. Da ich letzte Nacht auch nicht sonderlich gut geschlafen habe, bin ich gleich morgens zu einem Lauf aufgebrochen. Natürlich hat es wieder geregnet. 🌧🙄

Tja, wohl keine weiße Weihnachten...

Tja, wohl keine weiße Weihnachten…

Distance: 7.11 km
Duration: 00:41:06
Elevation: 42 m
Avg Pace: 5:46 min/km
Avg Speed: 10.4 km/h
Heart Rate: 165 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 595 kcal

2019: 430 km
Dezember: 55 km

Nun bin ich zwar nicht weniger müde, aber immerhin habe ich etwas getan und fühle mich gut. Noch zwei Tage Weihnachtsmarathon. Mal sehen, wann ich wieder zum Laufen komme. Übertreiben will ich es nicht, da ich zwar mit meinen Fußschmerzen klar komme, aber auf keinen Fall wieder dahin will, dass gar nichts mehr geht.

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 181: Anthony Horyna – 45 Marathons in 45 Tagen

Frohe Weihnachten! (2019)

Jedes Jahr klage ich darüber, dass ich nicht so richtig in Weihnachtsstimmung komme. Zu viel steht in der scheinbar so besinnlichen Vorweihnachtszeit auf dem Programm. Dieses Jahr habe ich bis zum letzten Freitag gearbeitet und bin immerhin zeitig gegangen, damit ich es zum großen Chorauftritt der Kinder schaffen würde. Es sollte jedoch anders kommen: Unser Zappelinchen ist gestürzt und hat sich dabei zwei Zähne abgebrochen. Also ab zum Zahnarzt. Freitagnachmittag vor Weihnachten natürlich ein Kinderspiel. Nicht. 🦷🙄

Inzwischen hat sich die Lage wieder normalisiert: Die Zähne konnten, so gut es eben ging, repariert werden, die blauen Flecken sind temporär und sie hatte großes Glück im Unglück. Dennoch hat dieses Ereignis wieder einmal gezeigt, wie schnell das Leben, gerade mit Kindern, von den Planungen abweichen kann. Weihnachtsstimmung? Kommt so langsam. Der Stresslevel ist in den letzten Tagen noch einmal extrem nach oben geschossen. Da war es letztes Jahr doch deutlich entspannter. Wenn ihr also ebenfalls damit hadert, dass sich die Weihnachtsstimmung nicht einstellen möchte, dann seid dankbar für den normalen Stresspegel und übt euch in Achtsamkeit. Auch ich nehme mir das für nächstes Jahr vor, wenn uns hoffentlich kein ungeplanter Unfall vor den Feiertagen auf Trab halten wird… 🤕🎅

Ihr seht hier den teuersten, aber auch schönsten Weihnachtsbaum der letzten Jahre

Ihr seht hier den teuersten, aber auch schönsten Weihnachtsbaum der letzten Jahre

Frohe Weihnachten und entspannte Feiertage! 🎄

Seit der Weihnachtsbaum steht und wir Samstagabend mit der alljährlichen Sichtung von „Schöne Bescherung“ das wichtigste Ritual der Vorweihnachtszeit durchgeführt haben, fühlt sich das Haus auch nach Weihnachten an. Der Schock sitzt uns allen noch ein wenig in den Knochen, doch die kommenden drei Tage mit viel Essen, Trinken, gemütlichem Zusammensein und positivem Trubel, dürften das alles wieder vergessen machen. Dieses Jahr feiern wir an zwei Tagen bei uns zu Hause und sind an einem unterwegs. Die Zeit wird wie im Flug vergehen – und ja, ich freue mich schon darauf.

Für mich wird das übrigens das erste Weihnachtsfest als Vegetarier, sprich keine Gans, kein traditioneller Wurstsalat, dafür unnötige Diskussionen. Ohne Veränderungen wäre die Zeit über die Feiertage ja auch langweilig. 🍖🥩🚫

Ansonsten hoffe ich, dass meine Erkältung endlich wieder verschwindet, damit ich noch ein oder zwei Läufe absolvieren und dem Weihnachtsspeck, der sich auch ohne Fleisch einstellt, den Kampf ansagen kann. Weiterhin werde ich ein paar Filme sehen und an verschiedensten Jahresrückblicken arbeiten, sprich: Wir werden uns zwischen den Jahren noch das eine oder andere Mal lesen.

In diesem Sinne wünsche ich euch, meinen lieben Lesern, ein frohes Weihnachtsfest ohne Unfälle oder sonstige Katastrophen. Genießt die Tage mit euren Liebsten und macht euch nicht zu viele Gedanken, was denn 2020 für euch bereithalten wird. Es kommt ohnehin, wie es kommt: Frohe Weihnachten! 🎄🎅🎁🥗🥃

Euer bullion