Die 5 besten Herrenkostüme in Serien

Nach den besten Damenkostümen stehen bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute die fünf besten Männerkostüme in Serien an. Keine leichte Wahl und doch konnte ich mich auf fünf Kostüme festlegen. Was meint ihr, eine gute Wahl? 🕴👔👖

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #179

Das Thema für Ausgabe #179 lautet:

Die 5 besten Herrenkostüme in Serien

  1. Nuckys Outfits in „Boardwalk Empire“ (2010 bis 2014) – Nucky achtet sehr auf sein Äußeres. Vermutlich aufgrund seiner Vergangenheit. Heute besitzt er Macht und sein äußerer Eindruck festigt diese. Seine Outfits sind wirklich famos gewählt.
  2. Jon Snows Mantel in „Game of Thrones“ (2011 bis 2019) – In dieser Serie gibt es so viele tolle Kostüme, doch Jon Snows dicker Wintermantel wird mir immer als besonders imposant in Erinnerung bleiben.
  3. Luthers Outfit in „Luther“ (2010 bis 2019) – Idris Elba als John Luther ist für mich der Ausdruck von Coolness. Sein Hemd mit roter Krawatte samt langem Mantel ist einfach nur ikonisch.
  4. Don Drapers Anzüge in „Mad Men“ (2007 bis 2015) – Auch Don Draper sieht in seinen Anzügen so cool aus, dass es eine wahre Freude ist. Er hat sofort die Autorität in jeder Szene, was bestimmt auch an der Wahl seiner Kostüme liegt.
  5. Frank Gallaghers Outfits in „Shameless“ (2011 bis heute) – Eine ganz andere Art von Kostüm: William H. Macy ist als Frank kaum mehr wiederzuerkennen bzw. er verschmilzt so vollkommen mit seiner Figur, dass eine Trennung unmöglich scheint. Die Kostüme machen bestimmt einen großen Teil dieses Eindrucks aus.

Run, Fatboy, Run (718)

Heute stand wieder ein Mittagslauf auf dem Programm. Zwar hatte ich danach keine Zeit mehr etwas zu essen, doch man muss eben Prioritäten setzen. Und das Wetter war nach dem letzten Regenlauf auch endlich wieder gut. 🌞

Endlich einmal wieder ohne Regen laufen!

Endlich einmal wieder ohne Regen laufen!

Distance: 8.09 km
Duration: 00:45:46
Elevation: 55 m
Avg Pace: 5:38 min/km
Avg Speed: 10.6 km/h
Heart Rate: 164 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 712 kcal

2020: 658 km
Juni: 106 km

Fast war es mir schon zu warm. Insgesamt habe ich mich nach einer unruhigen Nacht auch nicht so fit gefühlt. Dafür bin ich recht zufrieden mit meinem Ergebnis. Die 100 km im Juni sind nun auch geknackt, sprich es geht vorwärts. Auch mein Plan, mir eine neue Laufuhr zuzulegen, wird konkreter: Inzwischen habe ich mich auf Garmin und vermutlich eine Forerunner 645 oder Fenix 5 Plus eingeschossen. Habt ihr Erfahrung mit einer der beiden Uhren? ⌚

Im Ohr: Nerdtalk Sendung 560 – Nicht auf die Länge kommt es an

Run, Fatboy, Run (717)

Heute ist mein erster Arbeitstag nach dem verregneten Urlaub. Gegen Mittag hatte ich endlich hunderte von E-Mails gesichtet, aussortiert und Aufgaben priorisiert. Danach war ich platt und habe Ausgleich für meinen Kopf gebraucht. Also raus und laufen. Da war der strömende Regen auch schon fast egal. ☔

Heute hat es den ganzen Lauf komplett durchgeregnet...

Heute hat es den ganzen Lauf komplett durchgeregnet…

Distance: 7.12 km
Duration: 00:38:50
Elevation: 42 m
Avg Pace: 5:26 min/km
Avg Speed: 11.0 km/h
Heart Rate: 163 bpm
Stride Frequency: 152 spm
Energy: 605 kcal

2020: 650 km
Juni: 98 km

Ich ziehe meine geplanten Läufe ja meist durch, auch wenn es regnet. Heute ist es jedoch so nass gewesen, dass ich schon nach einem Kilometer bis auf die Knochen durchgeweicht war. Nicht sonderlich angenehm. Dennoch war ich froh draußen gewesen zu sein (und schnell war ich auch). Das Jahr 2020 ist schon jetzt das Jahr mit der drittlängsten Gesamtdistanz seit ich laufe. Da sollte bis Ende des Jahres doch noch einiges zu holen sein… 💪

Im Ohr: Nerdtalk Sendung 560 – Nicht auf die Länge kommt es an

Media Monday #468

Nach einer leider sehr verregneten Urlaubswoche beginnt morgen wieder der Ernst des Lebens: Die Kids gehen wieder jede zweite Woche in die Schule (natürlich zueinander versetzt 🙄) und ich arbeite vorerst im Home Office weiter. So wirklich erholt bin ich nicht. Vielleicht auch, weil nur zwei schöne Tage dabei waren. Aber nun gut, das Wetter kann man sich halt nicht aussuchen. Bevor morgen der Kampf gegen hunderte von E-Mails ansteht, widme ich mich zunächst erst noch den Fragen des Medienjournals und wünsche euch damit einen guten Start in die Woche… 🙂

Media Monday #468

  1. Mein bisher liebster Film aus 2020 ist nicht aus 2020 (da ich noch keinen so aktuellen Film gesehen habe), sondern aus 2019 und zwar Jordan Peeles „Wir“.
  2. Wenn schon das Kinojahr bislang mau gewesen ist, so gab es doch immerhin „Long Shot: Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich“ im Streaming und das war eine wirklich unterhaltsame RomCom, die mich mehr begeistert hat als ich zuvor vermutet hätte.
  3. Was mein persönliches Konsumverhalten von Medien jedweder Art angeht so habe ich letzte Woche meine tausendste Filmbesprechung (übrigens zu „Star Wars: Eine neue Hoffnung“) hier auf meinem Blog veröffentlicht und einen Artikel über meine Sehgewohnheiten mit dem Titel „1.000 Filme in 14 Jahren“ geschrieben.
  4. Ginge ich allein danach, was ich letzte Woche so produziert habe, dann war die Woche mit 8 veröffentlichten Blog-Artikeln und 42 gelaufenen Kilometern recht erfolgreich.
  5. Ich glaube, es wird mal wieder allerhöchste Zeit, mir erneut die komplette alte „Star War“-Trilogie anzusehen; das Erlebnis „Episode IV“ mit den Kids zu schauen war einfach etwas ganz Besonderes.
  6. Es wäre aber auch mal schön, wenn man die Möglichkeit hätte mehr über die Entstehung der Trilogie zu erfahren. Leider jedoch ist das Bonus-Material auf den Disney-Blu-rays so schwach ausgefallen, dass es eine Schande ist. Ich habe mir daraufhin noch einmal die alte DVD-Box (siehe Foto unten) gebraucht gekauft, da nur diese den zweieinhalbstündigen Dokumentarfilm „Empire of Dreams“ enthält, der sich detailliert mit der Entstehung der Trilogie auseinandersetzt.
  7. Zuletzt habe ich den dritten Teil der „The Broken Earth“-Trilogie mit dem Titel „The Stone Sky“ fertig gelesen und das war ein bemerkenswertes Buch, weil Autorin N. K. Jemisin darin die Themen unserer Zeit (u.a. Rassismus) in einer Fantasy-Geschichte verarbeitet.

Da das Bonusmaterial der UHD- und Blu-ray-Fassung von Disney wirklich erbärmlich ist, habe ich mir nur wegen der großartigen „Empire of Dreams“-Doku noch einmal die alte DVD-Box zugelegt (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

The Broken Earth, Book 3: The Stone Sky (N. K. Jemisin)

Zwei schöne freie Tage, an denen ich tatsächlich ein wenig Zeit zum Lesen gefunden habe, haben mich bei „The Stone Sky“ deutlich nach vorne katapultiert. Es ist wirklich eine Schande, wenn ich daran denke, dass ich einen Großteil der fantastischen „The Broken Earth“-Trilogie nur sehr kleinteilig abends im Bett gelesen habe. Umso mehr habe ich mein Lesevergnügen auf den letzten ca. 100 Seiten genossen, die ich nahezu in einem Rutsch verschlingen konnte. Nun bin ich ziemlich wehmütig und blicke auf die epische Geschichte und ihre vielen tollen Figuren mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück…

„If you love someone, you don’t get to choose how they love you back.“

Nachdem der zweite Teil der Reihe „The Obelisk Gate“ eher konventionell erzählt war, macht „The Stone Sky“ die ganz große erzählerische Klammer auf. Wir begeben uns nach Syl Anagist und damit in die Vergangenheit der Erde. Dort begegnen wir neuen Figuren, die eigentlich alte Bekannt sind, und vieles wird klarer. Dennoch hatte ich stets das Gefühl, zu wenig Zeit in Syl Anagist und Corepoint verbracht zu haben. Viele Informationen wirken unglaublich gedrängt und es hätte der Reihe vermutlich gut getan, wenn die Saat für die große Klammer bereits im zweiten Band gesät worden wäre. Damit wäre dieser aufgelockert worden und das Finale hätte mehr Zeit zum Atmen gehabt. Allerdings kann ich so etwas nun leicht schreiben, denn ich bin mir der Komplexität, solch eine epische Geschichte zu erzählen, überhaupt nicht bewusst. Wie man im Nachwort lesen kann, hatte N. K. Jemisin auch eine schwere Zeit, als sie den Abschluss der Trilogie geschrieben hat. Umso beeindruckender ist letztendlich das mitreißende Ergebnis.

„Don’t be patient. Don’t ever be. This is the way a new world begins.“

Der erste Band „The Ffith Season“ war für mich nahezu perfekt. Auch wenn der Einstieg schwierig war, so war es doch unglaublich erfüllend, die Puzzle-Teile zusammenzufügen. „The Stone Sky“ fühlt sich ähnlich an, ist dabei jedoch fast noch emotionaler. Auf den letzten dreißig Seiten ist mir klar geworden, dass die Geschichte nun ihr Ende finden wird. Ich wollte nicht loslassen. Auch wenn es ein gutes und nur konsequentes Ende ist. Gerne wäre ich weiter in diese fremde Welt eingedrungen und hätte mehr über die Hintergründe erfahren. Aber vielleicht braucht es diese Details auch gar nicht. N. K. Jemisin ist eine beeindruckende Parabel über Rassismus, die Ausbeutung der Erde und viele andere wichtige Themen gelungen – und das ohne belehrend oder aufgesetzt zu wirken. Einfach nur großartig.

Fazit

Auch wenn „The Stone Sky“ fast schon zu viele Informationen bietet, so gelingt es der wunderbaren Autorin N. K. Jemisin alle Fäden geschickt miteinander zu verweben und zu einem gelungenen Abschluss zu bringen. Neben der offensichtlichen Geschichte sind es jedoch eher die darunterliegenden Themen, welche die „The Broken Earth“-Trilogie so wichtig und bemerkenswert machen: 9/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (716)

Nachdem es gestern Abend doch etwas später wurde (wir haben die Feuerschale angeworfen und im kleinen Kreis einen lauschigen Abend verbracht), bin ich heute eher schwerfällig aus dem Bett gekrabbelt. Da heute schon wieder der letzte schöne Tag sein soll, und ich ab Montag auch wieder arbeiten muss, bin ich dennoch laufen gegangen. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Heute war es wirklich heiß beim Laufen

Heute war es wirklich heiß beim Laufen

Distance: 10.41 km
Duration: 01:02:15
Elevation: 126 m
Avg Pace: 5:58 min/km
Avg Speed: 10.0 km/h
Heart Rate: 162 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 897 kcal

2020: 643 km
Juni: 91 km

Es war bereits vormittags viel zu heiß und ich bin in der Sonne fast eingegangen. Am Rückweg bin ich durch den Wald gelaufen, was wieder zu Treffen mit egoistischen Hundehaltern geführt hat. Insgesamt war es dennoch eine nette Runde. Außerdem war ich heute nach dem Laufen wirklich am Ende. Das hatte ich auch schon lange nicht mehr… 😓

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 206: Philipps große Ankündigung
Im zweiten Ohr: Alkaline Trio, The Fratellis

1.000 Filme in 14 Jahren: Meine Sehgewohnheiten

Es ist soweit: Mit „Star Wars: Eine neue Hoffnung“ habe ich 1.000 Filme in den letzten 14 Jahren gesehen. Da ich jeden gesehenen Film bespreche, bedeutet das auch, dass ich in den letzten 14 Jahren 1.000 Filme auf meinem Blog besprochen habe. Das macht im Schnitt 69 Filme pro Jahr (wenn ich nur die kompletten Jahre zähle).

Bereits vor 7 Jahren habe ich meine Sehgewohnheiten analysiert (damals auf Basis von 531 Filmen) und am Ende jeden Jahres veröffentliche ich die Daten des vergangenen Filmjahres. Die 1.000 gesehenen Filme möchte ich jedoch zum Anlass nehmen, noch einmal auf die kompletten 14 Jahre Filmgenuss zurückzublicken:

Freigabe

Dank vielfältiger Filmabende mit der gesamten Familie, haben die Bewertungen FSK 0 und FSK 6 (je 11%) in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Am häufigsten war die Bewertung FSK 12 (41%), gefolgt von FSK 16 (29%) und leicht abgeschlagen FSK 18 (5%). Der Durchschnitt liegt wenig überraschend also bei: ∅ = FSK 11 und 6 Monate

Meine Sehgewohnheiten: 1.000 Filme in 14 Jahren - Freigabe

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Run, Fatboy, Run (715)

Das Wetter ist leider immer noch nicht besser. Somit haben wir die Wanderung, die wir eigentlich für den heutigen Feiertag geplant hatten, verschoben. Da ich nach dem letzten langen Lauf aufgrund schmerzender Oberschenkel zwei Tage Pause gemacht hatte, war bei mir heute auf jeden Fall ein Lauf fällig. Ich hatte keine Lust auf die üblichen Strecken und somit bin ich die Runde unserer Vatertagswanderung noch einmal abgelaufen. 🏃‍♂️

Durch das schöne Schwarzachtal...

Durch das schöne Schwarzachtal…

Distance: 15.15 km
Duration: 01:29:36
Elevation: 212 m
Avg Pace: 5:54 min/km
Avg Speed: 10.1 km/h
Heart Rate: 160 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 1289 kcal

2020: 633 km
Juni: 81 km

Mit über 200 Höhenmetern auf 15 km war die Strecke ganz schön hügelig, aber immer noch gut machbar. Eigentlich wollte ich es heute ganz bewusst langsam angehen lassen, doch letztendlich wurde es dann doch wieder ein Pace knapp unter 6 min/km. Im Juni stehen jetzt schon gut 80 km auf der Uhr. So kann es weitergehen… 💪

Im Ohr: Radio Nukular – Episode 118: Die Xbox 360 Teil 1

Star Wars: Eine neue Hoffnung (Krieg der Sterne) – OT: Star Wars: A New Hope (1977)

Heute ist es endlich soweit: Ich schreibe die tausendste Filmbesprechung auf meinem Blog. Welcher Film könnte dafür geeigneter sein als dieser? Der Zwergofant ist schon lange heiß darauf in die „Star Wars“-Welt einzutauchen. Heute war der perfekte Zeitpunkt gekommen und wir haben uns zusammen „Star Wars: Eine neue Hoffnung“ angeschaut. Wie der Film bei den Kindern ankam und ob er dieselbe Begeisterung entfachen konnte, wie damals bei mir, als er unter „Krieg der Sterne“ bekannt war, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung… 🤖👽🚀

Star Wars: Eine neue Hoffnung (1977) | © Lucasfilm

Star Wars: Eine neue Hoffnung (1977) | © Lucasfilm

Es war einmal vor langer Zeit…

Wann meine erste Sichtung von „Krieg der Sterne“ stattgefunden hat, kann ich gar nicht mehr sagen. Vermutlich war es damals bei einem Freund, der einen VHS-Rekorder und unzählige Aufzeichnungen von Filmen besaß. Im Fernsehen lief die Reihe leider nicht sonderlich häufig, so dass man schon Glück haben musste, um eine Ausstrahlung zu erwischen. Deshalb blieb die Trilogie auch immer etwas Besonderes und die Wiederaufführung 1997 im Zuge der Special Editions war für mich ein echtes Highlight. Endlich „Star Wars“ im Kino. Für mich bis heute mit die besten Stunden, die ich je in einem Kino verbracht habe. Seitdem habe ich die Original-Trilogie noch ein paarmal auf DVD gesehen. Die erste Blu-ray-Auflage hat den Weg in den Player jedoch nie gefunden. Mit Veröffentlichung der 4K-UHD-Edition habe ich mir, vor allem aufgrund der neuen Bonus-Features sowie des restaurierten Bildes, die neue Blu-ray-Ausgabe zugelegt. Diese bildet nun auch den aktuellen technischen Stand für die Bewertung des Filmes:

…in einer weit, weit entfernten Galaxis

Nach „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ hatte ich erst einmal genug vom Franchise. Disney hat zwar nicht alles kaputt gemacht, doch gerade die Skywalker-Saga wirkt inhaltlich ein wenig wie Frankensteins Monster. Doch genug davon und zurück zur Original-Trilogie und damit zu „Star Wars: Eine neue Hoffnung“: Schon während des ikonischen Opening-Crawls hat der Zwergofant Fragen über Fragen gestellt. Natürlich hat er auch jedes Wort davon gelesen. Inzwischen sind die Kinder durchaus erfahren, was Filme angeht, doch so mitgefiebert haben sie selten. Selbst das Zappelinchen war voll drin, obwohl sie zu Beginn eher skeptisch war. Es sei ja doch eher ein Jungsding. Von wegen! Gerade Leia ist bereits in Episode IV weit mehr als nur die zu rettende Prinzessin, sondern reißt die Führung sofort an sich und zeigt Luke und Han, wie der Hase läuft. Beim Flug auf den Todesstern waren beide dann gar nicht mehr zu halten und haben bei jedem Angriffsversuch mitgefiebert:

„Oh Papa, das ist ja sooo spannend!“
– Zappelinchen und Zwergofant während des Angriffs auf den Todesstern

Ich selbst war ja anfangs ein wenig skeptisch, ob mir „Krieg der Sterne“ noch so gut gefallen würde wie damals. Die letzte Sichtung liegt gut 15 Jahre zurück. Da kann sich vieles ändern. Aber ich habe mir umsonst Sorgen gemacht: „Star Wars: Eine neue Hoffnung“ ist nach wie vor wunderbar handgemachte Unterhaltung, die sich viel Zeit lässt und einen Sog entfaltet, wie es ihn nur selten gibt. Ja, das ist die Magie des Kinos. Selbst in der nicht immer gelungenen Special Edition. Die Schauspieler sind extrem spielfreudig, die Effekte immer noch besser als Vieles was man heute sieht und John Williams‘ Score einfach nur göttlich. Ja, die alte Liebe ist wieder entflammt. 💘

Fazit

Nach dem Film war der Zwergofant ganz verdutzt und hat mich gefragt, wann denn nun die Szene mit dem Absturz im Sumpf käme. Da musste ich ihm erklären, dass diese erst im zweiten Teil kommt und wir uns mit diesem (da viel düsterer und FSK 12) noch ein wenig Zeit lassen werden. Das wird eine lange, lange Zeit des Wartens werden. Ein größeres Kompliment kann dem Film gar nicht machen, denn „Star Wars“ ist und war schon immer Sehnsucht. Damals, weil die Filme nicht jederzeit greifbar waren, und heute, weil man vielleicht noch zu jung ist. Da muss auch der Papa durch, selbst wenn es schwer wird. Die Vorfreude ist dafür umso größer: 10/10 Punkte.

Prädikat: Lieblingsfilm

Long Shot: Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich (2019)

Nach einem komplett verregneten Urlaubstag, der bis auf ein paar Brettspiele völlig ungenutzt an uns vorbeigezogen ist, habe ich mich abends auf seichte Unterhaltung gefreut. Somit hat es mit „Long Shot: Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich“ einmal wieder eine romantische Komödie auf den Fernseher geschafft…

Long Shot: Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich (2019) | © STUDIOCANAL

Long Shot: Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich (2019) | © STUDIOCANAL

Eine moderne Version von „Notting Hill“

Okay, der Vergleich mag ein wenig hinken, zumal „Notting Hill“ eine der ikonischen romantischen Komödien der 90er Jahre ist. Der Film, auf dessen Basis wir unsere Hochzeitseinladungen gestaltet haben. Nein, diesen Stellenwert wird „Long Shot“ nie einnehmen. Weder für mich persönlich, noch für die Popkultur. Die Prämisse ist jedoch ähnlich und ja, auch zeitgemäßer als in der britischen Variante. Charlize Theron spielt die Außenministerin der USA, die über diverse Verstrickungen auf einen von Seth Rogen gespielten Journalisten trifft. Beide kennen sich noch aus ihrer Kindheit und aus der gemeinsamen Arbeit entwickelt sich eine Beziehung, bei der das ungleiche Paar diverse Hürden überwinden muss.

Die Zusammenfassung der Handlung klingt nun weder innovativ, noch überraschend, doch wie Regisseur Jonathan Levine die Geschichte umgesetzt hat, ist bemerkenswert witzig und sympathisch. Tatsächlich habe ich schon lange nicht mehr so viel bei einem Film gelacht. Charlize Theron ist unglaublich gut und überzeugt sowohl als smarte Politikern als auch als Krisenbewältigerin auf Drogen. Auch Seth Rogen konnte mich voll und ganz überzeugen, was wichtig ist, um die Prämisse zu kaufen. Nebenfiguren, wie der von Bob Odenkirk gespielte Trump-Verschnitt oder ein nicht wieder zu erkennender Andy Serkis, geben dem Film die nötige Würze. Dabei schafft es die Geschichte wunderbar zwischen zotigem Humor und anrührenden Szenen zu wechseln und dabei auch politische Spitzen nicht unter den Tisch fallen zu lassen.

Fazit

Insgesamt hatte ich wirklich viel Spaß mit „Long Shot“ und bin nun fast geneigt, wieder einmal öfter zu romantischen Komödien zu greifen. Habt ihr Empfehlungen? Auch wenn ich zwischen dieser und der niedrigeren Punktzahl schwanke, möchte ich bei meiner 999. Filmbesprechung auf diesem Blog einmal nicht so sein: 8/10 Punkte.