Happy Birthday Blog: 15 Jahre

Ein weiteres Jahr ist seit dem letzten Blog-Geburtstag ins Land gezogen. Dieses Jahr gibt es mit 15 Jahren sogar ein kleines Jubiläum. Einfach unglaublich dieser Zeitraum. Was seit meinem ersten Blogeintrag alles geschehen ist! Bei mir ganz im Privaten, aber auch in der Welt da draußen und natürlich in diesem Internet. Blogs haben ihre große Zeit bereits seit Jahren hinter sich, Podcasts erleben gerade ihren zweiten Frühling und Videoformate haben ohnehin seit Jahren einen Höhenflug. Ich jedoch schreibe am liebsten, weshalb ich dem Bloggen auch in den kommenden 15 Jahren (OMG!) treu bleiben werde… 🥳

Happy Birthday Blog 2021

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The Farewell (2019)

Der letzte Urlaubsabend. Nach einem Tag, der ganz im Zeichen von flügge gewordenen Gartenrotschwänzchen stand, habe ich abends einen Film gewählt, der ganz zur etwas wehmütigen Ferienendstimmung passen sollte: Das Familiendrama „The Farewell“, dessen Blu-ray erst einen Tag zuvor bei mir eingetroffen ist. Ob der Film meine an ihn gerichteten Erwartungen erfüllen konnte? 🤵👰⚰

The Farewell (2019) | © DCM Film Distribution GmbH (Vertrieb LEONINE)

The Farewell (2019) | © DCM Film Distribution GmbH (Vertrieb LEONINE)

Eine Hochzeit und (k)ein Todesfall

„The Farewell“ erzählt eine, zumindest für mich, ungewöhnliche Geschichte und bewegt sich dabei in einem angenehm kleinen Rahmen: Eine tödliche Krankheit, die vor der erkrankten Großmutter geheim gehalten wird. Um dennoch Abschied nehmen zu können, wird eine Hochzeit fingiert, so dass alle Verwandten sie noch einmal sehen können. Unter diesen befindet sich auch Billi, welche eine ganz besondere Beziehung zu ihrer Großmutter besitzt. Aus dieser Prämisse hätte man ein zutiefst schmalziges Werk machen können, das nur so auf die Tränendrüse drückt. Regisseurin Lulu Wang hat diese höchst emotionale Geschichte, die zudem autobiographisch inspiriert ist, jedoch herrlich unsentimental erzählt.

Die Dynamik innerhalb der Großfamilie ist interessant und spannend zu verfolgen. Hinzu kommt eine gewisse Culture-Clash-Komponente, da ein Spannungsfeld zwischen den USA und China (und zu einem deutlich geringeren Maß auch Japan) aufgemacht wird. Hier kann man viel über die unterschiedlichen Kulturen, gerade was ihren Umgang mit Krankheit und Tod angeht, lernen. Lulu Wangs Geschichte richtet dabei nicht, welche Herangehensweise nun die bessere ist, sondern lässt die Frage ziemlich offen. Auch wenn am Ende ein bestimmter Weg beschritten wird. Die kurze Mid-Credit-Szene der echten Nai Nai kam für mich ziemlich überraschend und hat mir ein großes Lächeln auf das Gesicht gezaubert.

Fazit

„The Farewell“ ist ein ruhiger und bedächtig erzählter Film. Man taucht als Zuschauer in eine fremde Familie und Kultur ein, der man sich nur schwer entziehen kann. Trotz des ernsten Themas ist der Film nie bedrückend. Aufgrund der unterschiedlichen Sprachen, kann ich nur empfehlen, ihn im O-Ton zu sehen. Ein bewegendes und doch stets auch humorvolles Drama, das ich nur wärmstens empfehlen kann: 9/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (985)

Der letzte Lauf des Urlaubs. Seufz. Gerade als ich losgelaufen bin, hat es angefangen zu regnen. Heute ziehen etliche Wärmegewitter über uns hinweg, so dass ich spontan meine Route verlegt habe. Weg vom Gewitter, hin zum verbleibenden Sonnenschein. Insgesamt hat das auch erstaunlich gut geklappt und ich wurde nur am Anfang und am Ende meines Laufs ein wenig nass… ⛈

Heute bin ich dem Gewitter größtenteils davongelaufen

Heute bin ich dem Gewitter größtenteils davongelaufen

Distanz: 11.35 km
Zeit: 01:02:24
Anstieg: 60 m
Ø Pace: 5:30 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 22.8 °C
Kalorien: 852 kcal

2021: 1310 km
Juni: 43 km
KW 22: 54 km

Ansonsten war der Lauf recht unspektakulär. Trotz Urlaub mit etlichen Unternehmungen bin ich doch auf 54 km in dieser Woche gekommen. Darüber bin ich recht happy. Ab Montag geht der Alltag wieder los, inklusive Schule mit vollen Präsenzunterricht, was alles noch ein wenig durcheinanderwirbeln wird. Bleibt also spannend! 😬

Im Ohr: Sneakpod #683 – Army of the Dead

Die Vampirschwestern 2: Fledermäuse im Bauch (2014)

Die Pfingstferien neigen sich dem Ende zu und wir alle haben noch nicht wirklich Lust, in den Alltag zurückzukehren. Der Freibadbesuch heute hat sich noch einmal richtig nach Urlaub angefühlt, doch ab morgen soll das Wetter wieder schlechter werden. Somit haben wir die Ferien natürlich mit einem Filmabend ausklingen lassen, bei dem „Die Vampirschwestern 2: Fledermäuse im Bauch“ auf dem Programm stand… 🦇🤘

Die Vampirschwestern 2: Fledermäuse im Bauch (2014) | © Sony Pictures Home Entertainment

Die Vampirschwestern 2: Fledermäuse im Bauch (2014) | © Sony Pictures Home Entertainment

Ein gelungenes Vampirschwestern-Sequel

Nachdem mich „Die Vampirschwestern“ durchaus positiv überrascht hatte, war auch ich der Sichtung des Sequels nicht abgeneigt. Die ganze Welt und ihre Regeln waren bereits etabliert, weshalb die eigentliche Handlung des Films rund um eine Vampir-Rock-Band sowie einen Gegenspieler aus der Vergangenheit mehr Luft zum Atmen hatte, als noch die Handlung des ersten Teils. Das hat mir ziemlich gut gefallen. Insgesamt ist der Film auch noch eine Spur düsterer, was ich immer ganz gut am Indikator Zwergofant erkennen kann, der dann doch öfter mal den Kopf wegdrehen musste. Klar, es ist noch keine Young-Adult-Geschichte, doch eine mehr oder weniger behutsame Hinführung an den Vampir-Mythos.

Der Fäkalhumor aus dem ersten Teil wurde zudem runtergefahren und die humoristischen Einlagen waren nicht mehr ganz so schmerzhaft. Stipe Erceg und Christiane Paul als Eltern der beiden Vampirschwestern sind weiterhin famos besetzt und auch die anderen Nebendarsteller*innen können überzeugen. So manche Gesangseinlage lädt zwar zum Fremdschämen ein, doch insgesamt war es ein Film, den auch ich mir als Erwachsener überraschend gut anschauen konnte.

Fazit

„Die Vampirschwestern 2: Fledermäuse im Bauch“ ist tatsächlich eine gelungene Fortsetzung der Jugendbuchadaption. Das Zappelinchen, das gerade wieder verstärkt die Hörbücher der Reihe hört, war wie zu erwarten begeistert und auch der Zwergofant hat dieses Mal keine Protestbewertung gezogen. Und ich? Ich freue mich tatsächlich schon ein wenig auf den dritten Teil: 6/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte;  Zwergofant:  7/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (984)

Nach unserer großen Wanderung gestern war heute schon wieder ein recht aktiver Tag: Ich bin mit den Kindern ein wenig geradelt, um Besorgungen zu machen, nachmittags war ich mit ihnen eine Runde im Freibad, und konnte sogar alleine ein paar Bahnen ziehen, und abends stand noch ein Lauf auf dem Plan… 🏃‍♂️

Kurz bevor die Hitzegewitter kommen, war ich noch eine Runde laufen

Kurz bevor die Hitzegewitter kommen, war ich noch eine Runde laufen

Distanz: 11.11 km
Zeit: 01:02:38
Anstieg: 103 m
Ø Pace: 5:38 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 159 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 22.8 °C
Kalorien: 876 kcal

2021: 1299 km
Juni: 32 km
KW 22: 43 km

Es war unglaublich schwül und die Aktivitäten der Vortage steckten mir noch in den Beinen. Aber das will ich als Ausrede nicht zählen lassen. Wenn morgen nicht komplett die Welt untergeht, werde ich noch eine Urlaubsabschlussrunde drehen.

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 585 – Beatles ist schon ne krasse Nummer
Im zweiten Ohr: Mad Caddies, Billy Talent, Feeder

Swim, Fatboy, Swim (036)

Auch dieses Jahr ist alles noch ein wenig unstet. Das betrifft auch die Freibadbesuche und im Gegensatz zu den meisten vergangenen Jahren besitzen wir dieses Jahr keine Jahreskarten. Aufgrund Corona gilt es erneut, sich Timeslots zu reservieren, was bei gutem Wetter durchaus Vorplanung bedarf. Heute hatten wir Glück und ich bin mit den Kids eine Runde schwimmen gegangen. 🏊‍♂️

Bahnen: 22 x 50 m
Distanz: 1.100 m
Zeit: 00:28:57
Züge insgesamt: 742
Ø Pace pro 100 m: 02:36
Ø Schlagrate: 26 Züge/min
Ø Swolf: 112
Ø Temperatur: 21 °C
Energie: 314 kcal

Meine letzte sportliche Schwimmeinheit liegt beinahe ein Jahr zurück, doch ich bin zuversichtlich, dass es heuer häufiger klappt. Meine Fenix hat heute sehr genau gemessen, was mich freut. Ansonsten habe ich danach noch ein wenig mit den Kindern geplanscht. Der Sprungturm und Rutsche waren leider dicht. Zudem war es auch gar nicht so warm, so dass wir nach drei Stunden den Heimweg angetreten haben.

Rückkehr zu den Sanddünen im Nürnberger Reichswald

Da die diesjährige Vatertagswanderung wortwörtlich ins Wasser gefallen ist, haben wir diese auf den nächsten Feiertag verschoben. Im Gegensatz zum letzten Jahr, sind wir wieder im erweiterten Familienkreis losgezogen, was sich wirklich gut angefühlt hat. Da unsere letzte Wanderung entlang des Fränkischen Dünenwegs ein voller Erfolg war, haben wir eine Rückkehr zu den Sanddünen im Nürnberger Reichswald angestrebt und den Mitwandern eine leicht angepasste Route präsentiert. Komoot sei Dank war das recht einfach möglich. Heute hatte ich übrigens auch meinen richtigen Fotoapparat dabei, weshalb ich ein paar neue Perspektiven zeigen kann… ☀

Ein neuer Einstieg in die fränkische Dünenlandschaft

Ein neuer Einstieg in die fränkische Dünenlandschaft

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Die 5 besten Filme, die an warmen Orten spielen

Nach den Filmen im Schnee wollt es Gina bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG wärmer haben und was liegt da näher als Filme zu wählen, die an warmen Orten spielen? Aufgrund des großen Interpretationsspielraums ist mir die Wahl dieses Mal nicht so leicht gefallen, weshalb ich eher Filme gepickt habe, die vermutlich nicht auf jeder Listen auftauchen werden. Was sagt ihr dazu? ☀

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #221 | Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #221 | Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Das Thema für Ausgabe #221 lautet:

Die 5 besten Filme, die an warmen Orten spielen

  1. „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ (1984) – Der Dschungel Kolumbiens ist definitiv ein warmer Ort. Vielleicht sogar heiß, wenn es auf die Jagd nach dem titelgebenden Diamanten geht. Ein wunderbarer Abenteuerfilm aus den tiefsten 1980er Jahren.
  2. „Das Krokodil und sein Nilpferd“ (1979) – Vermutlich nicht mein liebster Spencer/Hill-Film, doch auf jeden Fall ein sehr unterhaltsamer, der einiges aus seinem Südafrika-Setting herausholt.
  3. „Duell“ (1971) – Nun habe ich doch noch einen Wüstenfilm reingeschmuggelt, doch hatte ich diesen damals nicht genannt. Auf jeden Fall wird es ganz schön heiß auf der Straße. Immer noch perfektes Spannungskino.
  4. „Hell“ (2011) – Diese deutsche Dystopie ist mir für diese Liste als erstes eingefallen. Die Prämisse des Films ist schließlich, dass es zu heiß und hell auf der Erde wird. Ein toller Genrebeitrag aus Deutschland.
  5. „Jurassic Park“ (1993) – Auf Isla Nublar war es ordentlich warm. Und es wurde noch heißer als die Dinosaurier unsere Held*innen verfolgt haben. Sowieso einer der besten Filme überhaupt, dem natürlich auch ein Platz auf dieser Liste gebührt.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (983)

Nachdem wir heute einen wunderschönen Tag am Altmühlsee verbracht haben (die Kids waren sogar im eiskalten Wasser schwimmen), hatte ich abends noch ein wenig Energie und bin laufen gegangen. Eigentlich war es zu heiß und ich auch zu platt, doch da wir morgen wandern gehen werden, fällt der Lauf vermutlich flach. ☀

Fast schon zu heiß zum laufen, aber immer noch besser als Regen

Fast schon zu heiß zum laufen, aber immer noch besser als Regen

Distanz: 11.14 km
Zeit: 01:00:14
Anstieg: 94 m
Ø Pace: 5:25 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 160 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 26.1 °C
Kalorien: 852 kcal

2021: 1288 km
Juni: 21 km
KW 22: 32 km

Im Gegensatz zu gestern war mein Puls wieder in normalen Regionen. Dafür war ich in ganz gutem Tempo unterwegs. Hat mich nach dem aktiven Tag zuvor doch ein wenig erstaunt. Bin aber sehr zufrieden. So kann es weitergehen. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 585 – Beatles ist schon ne krasse Nummer
Im zweiten Ohr: Mad Caddies, Billy Talent

Lippels Traum (2009)

Die letzte Nacht hatte ich unglaublich schlecht geschlafen. Ich war viel wachgelegen und habe zu viel nachgedacht. Und das im Urlaub. Jedenfalls sind nicht mehr als vier Stunden Schlaf zusammengekommen. Da der heutige Tag mit Tiergartenbesuch und kurzem Lauf doch eher anstrengend war, war ich schon vor dem Filmabend hundemüde. Aber die Kids haben ihn sich so sehr gewünscht, weshalb „Lippels Traum“ (dank DVD aus der Bücherei) seinen Weg in den Player gefunden hat… 🐫🐕

Lippels Traum (2009) | © LEONINE

Lippels Traum (2009) | © LEONINE

Eine gelungene Kinderbuchverfilmung

Paul Maars Kinderbuch „Lippels Traum“ gehört zu meinen absoluten Lieblingen, an die ich mich noch aus meiner eigenen Kindheit erinnern kann. Eigentlich war ich damals schon etwas zu alt für das allabendliche Vorlesen, doch habe ich natürlich auch gelauscht als meine Schwester in den Genuss der Geschichte kam. Und an „Lippels Traum“ kann ich mich noch besonders gut erinnern. Vermutlich aufgrund der Erzählstruktur mit dem Wechsel zwischen Realität und Traumwelt samt Kapiteln, die sich nach den Wochentagen richten. Somit ist das Buch auch in meine eigene Realität mit eingeflossen. Vor inzwischen schon ein paar Monaten, habe ich Paul Maars Buch auch noch einmal für unsere Kids angeschafft. Allerdings kommen wir nicht mehr so oft zum Vorlesen, weshalb wir noch nicht ganz damit durch sind. Allerdings befinden wir uns schon im letzten Traum und wurden nun durch den Film überholt.

Die Verfilmung macht ihre Sache tatsächlich ziemlich gut. Zwar entfernt sie sich an manschen Stellen von der Vorlage, doch den Kern fängt sie gekonnt ein. Vielleicht auch, weil Paul Maar am Drehbuch mitgeschrieben hat. Durch die Verfilmungen seiner „Das Sams“-Reihe war er ja auch schon geübt, was das Kinogeschäft angeht. Mit Moritz Bleibtreu, Anke Engelke und Christiane Paul (zuletzt haben wir sie in „Die Vampirschwestern“ gesehen) ist „Lippels Traum“ wirklich gut besetzt. Die Inszenierung samt Score von Konstantin Wecker können zudem überzeugen. Einzig, dass sich größtenteils auf die großen Actionszenen konzentriert wird, und die kleinen Details (z.B. die Essenseinladung bei den neuen türkischen Freunden) wegfallen, mag ich dem Film ankreiden.

Fazit

Auch wenn ich teils mit dem Schlaf zu kämpfen hatte (wie passend für diesen Film), so bin ich doch wach geblieben und habe „Lippels Traum“ wirklich genossen. Keineswegs so besonders wie das Buch, doch eine absolut gelungene Adaption, mit der man nichts falsch macht: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte;  Zwergofant:  8/10 Punkte.)