Das Sams (2001)

Wir sind treue Besucher der städtischen Bücherei. Dort leihen wir nicht nur viele Bücher, sondern auch CDs. Aktuell hört der Zwergofant liebend gerne „Eine Woche voller Samstage“ nach dem Kinderbuchklassiker von Paul Maar. Also habe ich mich auf die Suche nach einer Verfilmung gemacht und wurde mit „Das Sams“ aus dem Jahr 2001 auch bei Prime Video fündig. Der heutige Filmabend war also gesichert…

Das Sams (2001) | © Kinowelt Home Entertainment

Das Sams (2001) | © Kinowelt Home Entertainment

Eine altmodische Kinderbuchverfilmung

Ich weiß noch, dass ich damals, als ich noch öfter im Kino war, häufiger den Trailer zu „Das Sams“ gesehen habe. Dadurch kam es mir so vor, als wäre die Verfilmung noch recht aktuell. Allerdings hat Ben Verbongs Film inzwischen auch schon 18 Jahre auf dem Buckel. Kaum zu glauben! Entsprechend altmodisch wirkt die Adaption aus heutiger Sicht – und das meine ich durchaus positiv. Zwar gibt es etliche Effektszenen, doch im Vordergrund stehen eindeutig die Charaktere. Die Handlung ist dabei nicht sonderlich aufregend oder innovativ, aber stets unterhaltsam und lustig. Ich mag, wie selbstverständlich das Sams in die Welt des Herrn Taschenbier eingeführt wird. Dabei sind fast Erinnerungen an „Paddington“ wach geworden.

Neben der wunderbar amüsanten Geschichte, sticht für mich noch der Umstand heraus, dass der Film in Bamberg und damit in meiner fränkischen Heimat gedreht wurde. „Das Sams“ unterscheidet sich daher im Look von anderen typisch deutschen Produktionen, selbst wenn landesweite Stars, wie Ulrich Noethen, der übrigens auch das Hörbuch liest, oder Eva Mattes oder Armin Rohde, darin auftreten.

Fazit

Da der Zwergofant die Geschichte schon kannte, hat er „Das Sams“ tatsächlich komplett und (weitestgehend) ohne Angst gesehen. Er und seine Schwester hatten viel Freude daran und auch uns Eltern hat der Film gefallen. Vielleicht nicht der große Kinderfilmklassiker, aber doch sympathisch und unterhaltsam. Die Fortsetzungen werden bestimmt bald noch folgen: 7/10 Punkte.

6 Gedanken zu “Das Sams (2001)

  1. Ich habe das Buch und die beiden Nachfolge-Werke als Kind geliebt. Unsere Lehrerin in der dritten und vierten Klasse hat uns am Ende des Schultages öfter daraus vorgelesen. Mit 20 habe ich dann den Film im Kino gesehen und mich köstlich amüsiert. Nur schade, dass dort nicht einfach die Geschichte des ersten Bandes erzählt wird sondern sich das Drehbuch bei den ersten drei Büchern bedient.

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    • So ist es ja oft bei Verfilmungen von Buchreihen. Gerade Anfang der 2000er als das Geschäft mit den Franchises noch nicht so professionalisiert war, dass gleich in Filmreihen gedacht wurde. Ich fand den Film dennoch gelungen.

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      • Ja, ist er. Die Fortsetzungen habe ich allerdings nicht gesehen.
        Ich wünsche mir nur dass jeder irgendwann so eine tolle Lehrkraft wie ich hatte, die ihre Schüler zum Lesen „verführt“. 😉

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      • Ja, so etwas ist toll. Kinder, die gerne lesen sind toll. Machen unsere beiden glücklicherweise ganz von allein. Aber wir lesen auch jeden Abend mindestens ein Kapitel vor. Programme wie Antolin motivieren zudem noch zusätzlich… 😊

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