Run, Fatboy, Run (1035)

Heute bin ich gleich wieder morgens raus, da in ins Büro fahre und der Tag recht durchgetaktet ist. Die Nacht war recht schlaflos, war also ziemlich hart. Aber hilft ja nichts… 😴

Eine ganz schön müde Angelegenheit

Eine ganz schön müde Angelegenheit

Distanz: 8.07 km
Zeit: 00:47:42
Anstieg: 55 m
Ø Pace: 5:55 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 155 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 12.8 °C
Kalorien: 628 kcal

2021: 1764 km
August: 18 km
KW 31: 8 km

Gegen Ende konnte ich das Tempo noch ein wenig anziehen. Insgesamt war es aber wohl nicht mein bester Lauf. Der Anfang für die Woche ist dennoch getan. 🏃‍♂️

Im Ohr: Sneakpod #691 – Major Grom: Der Pestdoktor

Media Monday #527

Die Ferien sind da! Die Familie hat frei und plant ihre ersten Wochen. Ich muss noch ein wenig arbeiten und habe das Gefühl, dass sich die (teils beruflichen, teils privaten) Termine bis zu meinem Urlaub noch einmal deutlich gesteigert haben. Morgen geht es für mich auch noch einmal ins Büro und davor vermutlich laufen. Doch nun stehen erst einmal die Fragen des Medienjournals an, mit deren Beantwortung ich euch einen guten Start in die neue Woche wünsche… 🙂

Media Monday #527

  1. So langsam kommt die Maschinerie Kino wieder ins Rollen und ich überlege tatsächlich, ob ich diese Woche nicht noch einen Besuch wagen soll.
  2. Im Duell Streaming- gegenüber Kino-Auswertung derweil wird es wohl ohnehin auf eine Parallelwelt hinauslaufen.
  3. Allerdings kommt es mir manchmal so vor, dass hier noch nicht der perfekte Distributionsweg gefunden wurde, welcher das New Normal reflektiert.
  4. Von den anstehenden Veröffentlichungen der kommenden Woche(n) reizt mich Denis Villeneuves „Dune“ am meisten; direkt nächste Woche wohl James Gunns „The Suicide Squad“.
  5. Ein so künstlerisch inszenierter Film wie „Nur ein Tag“ ist tendenziell natürlich schon eher etwas, das Erwachsene anspricht. Doof nur, wenn das Zielpublikum eher Kinder sind.
  6. Ließe man mir die freie Wahl zwischen Speichermedium und Stream, ich würde mich immer für die Scheibe entscheiden (siehe auch mein jüngster Kauf unten).
  7. Zuletzt habe ich einen Filmnachmittag einberufen, bei dem wir den Kurzfilm „Bao“ und den Hauptfilm „Die Unglaublichen 2“ geschaut haben und das war wunderbar, weil es draußen geregnet hat und ich nicht wüsste, wann ich zuletzt nachmittags einen Film gesehen habe.

Mit meinem neuen 4K-Ultra-HD-Player mussten natürlich auch passende Filme in die Sammlung aufgenommen werden (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Die Unglaublichen 2 – OT: Incredibles 2 (2018)

Nach einem verregneten Sonntagvormittag, an dem ich nur kurz laufen war, habe ich spontan einen Filmnachmittag einberufen. Die Kinder waren natürlich begeistert und speziell der Zwergofant konnte es kaum erwarten, endlich „Die Unglaublichen 2“  zu sehen. Also haben wir nach dem schönen Kurzfilm „Bao“ zum zweiten Mal die Familie Parr bzw. Incredible besucht…  🦸‍♀️🦸‍♂️

Die Unglaublichen 2 (2018) | © Walt Disney

Die Unglaublichen 2 (2018) | © Walt Disney

Ein sehr modernes Superheldenabenteuer

Vom ersten „Die Unglaublichen“ war ich nun schon zweimal ziemlich begeistert. Als ich von der späten Fortsetzung hörte, war ich erfreut aber auch ein wenig skeptisch. War ein Sequel wirklich nötig? Kritiken oder Besprechungen habe ich bisher kaum gelesen, nur vereinzelte Stimmen mitbekommen, die sich mal mehr, mal weniger enthusiastisch äußerten. Gut so, denn somit konnte ich unbefangen an „Die Unglaublichen 2“ herangehen. Der Film eröffnet mit einer Actionsequenz, welche direkt an den ersten Teil anschließt. Hier wird noch einmal auf das Verbot der Superheld*innen eingegangen und ein bombastischer Grund dafür inszeniert. Recht geschickt und in der Umsetzung enorm unterhaltsam. Danach wird es erst einmal ruhiger und die Figuren platzieren sich auf dem Spielfeld für die nächsten zwei Stunden.

Familie Parr wir geteilt, sprich Elastigirl rückt in den Fokus und wird zum Postergirl der (noch illegalen) Superheldenbewegung. Mr. Incredible kümmert sich solange um die Familie, was so seine ganz eigenen Herausforderungen mit sich bringt. Diese Aufteilung wird nun anscheinend von ein paar Kritikern Internet-Boys als feministische Kampfansage gesehen, was einfach nur lachhaft ist. Tatsächlich funktioniert jeder Aspekt der Geschichte wunderbar und spielt vor allem mit den anderen Bestandteilen gekonnt zusammen. Ja, das ist ein wenig vorhersehbar, doch bekommt jede Figur etwas zu tun und bis zum großen Finale gibt es viele wunderbar witzige Momente. Nicht nur inhaltlich wirkt „Die Unglaublichen 2“ modernisiert, sondern auch technisch. Der 60er-Jahre-Stil wurde beibehalten, doch hat sich in der Qualität des Renderings einfach unglaublich viel getan in den letzten 14 Jahren. Ein Augenschmaus in jeder Hinsicht.

Fazit

Auch wenn ich es nicht erwartet hätte, so hat mir „Die Unglaublichen 2“ doch ebenso gut gefallen, wie der Vorgänger. Den Kids ging es übrigens ebenso. Für mich neben „Toy Story 3“ die wohl bisher beste Fortsetzung aus dem Hause Pixar: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 10/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Bao (2018)

Da es heute den ganzen Tag regnet und der Filmabend diese Woche ausgefallen ist, haben wir einfach einen Filmnachmittag daraus gemacht und „Die Unglaublichen 2“ eingelegt. Zu diesem gehört auch ein Kurzfilm namens „Bao“. Ganz wie im Kino haben wir uns diesen natürlich davor angesehen… 🥟

Bao (2018) | © Walt Disney

Bao (2018) | © Walt Disney

Eine wundervoll herzergreifende Geschichte

„Bao“ handelt von einer chinesischen Frau, deren selbstgemachte Teigtasche zum Leben erwacht und quasi die Rolle ihres Sohnes einnimmt. Inklusive Aufwachsen, Pubertät bis hin zum Auszug. Am Ende kommt es zu einer emotionalen Wendung, welche mich ziemlich unvorbereitet getroffen hat und erst einmal verdutzt zurückließ. Wenn dann die Erkenntnis einsetzt, zeigt sich die Brillanz von „Bao“. Wohl der Pixar-Kurzfilm der letzten Jahre, der mich am meisten zu begeistern wusste.

Fazit

Die Animationen sind großartig, das Essen sieht zum Reinbeißen aus und die Geschichte ist wunderbar emotional. Hat mich wirklich auf ganzer Linie begeistert: 9/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (1034)

Heute wäre ich nicht gelaufen, wenn nicht der Erste des neuen Monats gewesen wäre. Inzwischen laufe ich 14 Tage ohne Pause durch und das merke ich so langsam. Da der August allerdings mit Urlaub und sonstigen Freizeitdingen bestimmt weniger Läufe zulässt, wollte ich die Gelegenheit nicht verstreichen lassen. 🏃‍♂️

Heute war es wieder einmal regnerisch

Heute war es wieder einmal regnerisch

Distanz: 10.03 km
Zeit: 00:56:04
Anstieg: 69 m
Ø Pace: 5:35 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 17.2 °C
Kalorien: 746 kcal

2021: 1756 km
August: 10 km
KW 30: 56 km

Trotz Skepsis und Regen bin ich erstaunlich gut vorangekommen. Deutlich besser als bei meinen letzten Läufen. Und die ersten 10 km des Monats sind auch in der Tasche. Das ist ein gutes Gefühl… 😊

Im ersten Ohr: Sneakpod #691 – Major Grom: Der Pestdoktor
Im zweiten Ohr: Mano Diao, blink-182

Run, Fatboy, Run (1033)

Wie bereits vor ein paar Wochen, hatte das Zappelinchen heute wieder Reitunterricht. Also habe ich sie hingefahren und bin direkt vor Ort laufen gegangen… 🐎

Ziemlich windig war es heute

Ziemlich windig war es heute

Distanz: 8.23 km
Zeit: 00:47:43
Anstieg: 48 m
Ø Pace: 5:48 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 155 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 21.1 °C
Kalorien: 626 kcal

2021: 1746 km
Juli: 247 km
KW 30: 46 km

Es war heute fies windig und mich haben während des Laufens mindestens drei Bremsen gestochen. Übrigens habe ich festgestellt, dass dies nun bereits mein 13. Lauf ohne Pausentag war. Den Juli schließe ich nun mit 247 km ab. Mal sehen, was der August so bringt! 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #691 – Major Grom: Der Pestdoktor
Im zweiten Ohr: blink-182, The Wohlstandskinder

Run, Fatboy, Run (1032)

Da heute Mittag ein kleines Event zum Ferienstart stattfindet, bin ich gleich morgens laufen gegangen. Nach einer ziemlich schlaflosen Nacht ist mir das nicht leichtgefallen, doch als ich zurückkam hat es sich doch gut angefühlt… ☀

Mal wieder über die noch leicht diesigen Felder

Mal wieder über die noch leicht diesigen Felder

Distanz: 8.13 km
Zeit: 00:48:16
Anstieg: 61 m
Ø Pace: 5:56 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 11.1 °C
Kalorien: 649 kcal

2021: 1738 km
Juli: 239 km
KW 30: 38 km

Meinen Muskelkater habe ich immer noch gespürt, doch es war schon besser als gestern. Morgen dann noch ein kurzer Lauf und dann war es das mit dem Juli. 🏃‍♂️

Im Ohr: Nerdtalk Top 5: Regisseurinnen

Nur ein Tag (2017)

Der erste Tag der Sommerferien! Meine Familie ist glücklich und auch ich bin froh, dass dieses Schuljahr erfolgreich hinter allen liegt. Auch wenn heute Donnerstag ist, gab es einen spontanen Filmabend: Meine Frau Lehrerin hatte sich „Nur ein Tag“ aus der Bücherei ausgeliehen, da sie die Vorlage bereits häufiger im Unterricht behandelt hat. Auch mir ist sie daher bekannt und ich war gespannt auf die Adaption… 🐗🦊🦟

Nur ein Tag (2017) | © W-film / Lighthouse Home Entertainment

Nur ein Tag (2017) | © W-film / Lighthouse Home Entertainment

Eine fantastische Fabel filmisch vermurkst

Okay, das ist etwas hart ausgedrückt. Aber von Anfang an: In „Nur ein Tag“ geht es um zwei Freunde, ein Wildschwein und einen Fuchs, die der Geburt einer Eintagsfliege beiwohnen und die somit unfreiwillig in ihr komplettes Leben, den titelgebenden Tag, einbezogen werden. Anfangs verraten sie der Eintagsfliege noch nicht, dass diese nur einen Tag zu leben hat, sondern lassen dieses Schicksal dem Fuchs angedeihen. Die Eintagsfliege sorgt nun ihrerseits dafür, dass dieser alle Highlights eines Lebens erfährt: Schule, Ehe, Kind und glücklich alt werden. Doch die Wahrheit und das Ende sind letztendlich unausweichlich…

Soweit, so fabelhaft: Die Zeit nutzen, die einem gegeben ist und sei sie noch so gering. Glücklich sein. Eine schöne Botschaft, verpackt in eine Fabel mit sympathischen Figuren. Im Film werden diese, wie bereits im Theater, von echten Menschen gespielt. Dadurch wirkt der gesamte Film sehr theaterhaft artifiziell. Und verwirrend. Gerade für Kinder, an die sich die Botschaft richten soll. „Hä, soll das ein Wildschwein sein? Warum ist er dann ein Mensch?“ Fragen dieser Art gab es während der ersten Minuten andauernd. „Ist sie nun tot? Warum geht das Boot unter? Weil niemand paddelt?“ Schnell hat sich gezeigt, dass diese Art der unkonventionellen Inszenierung nicht funktioniert. Zumindest nicht für die Zielgruppe. Vermutlich hätten schon Masken gereicht oder die Verlagerung in ein anderes Setting. So war das jedenfalls nichts Halbes und nichts Ganzes. Dabei sind die Schauspieler*innen wirklich famos und ich mochte auch die Bilder und die musikalische Untermalung.

Fazit

Gerne hätte ich den Film geliebt, zumal Martin Baltscheit, der Autor der Vorlage, auch Regie geführt hat. Doch so toll und innovativ die Idee auch ist, so wenig mag sie in ihrer Gänze funktionieren. Schade: 6/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 6/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1031)

Der heutige Tag verläuft deutlich geregelter als der gestrige. So ein Glück! Beide Kinder sind von der Schule zurück. Nun können die Ferien beginnen! Ich bin somit eine Runde laufen gegangen und habe wirklich kämpfen müssen. Der Muskelkater vom Spikeball-Spielen zollt seinen Tribut… 😬

Angenehmes Laufwetter

Angenehmes Laufwetter

Distanz: 8.05 km
Zeit: 00:49:42
Anstieg: 58 m
Ø Pace: 6:10 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 155 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 22.2 °C
Kalorien: 642 kcal

2021: 1730 km
Juli: 231 km
KW 30: 30 km

Entsprechend langsam bin ich heute vorangekommen. Ich habe aber auch jeden Schritt in den Oberschenkeln und dem Hintern gespürt. Wow, das hätte ich nicht gedacht. Somit war es eine langsamere Runde und das ist ja auch nicht verkehrt. 🏃‍♂️

Im Ohr: Nerdtalk Sendung 589 – Schuhverkäufer im Krieg

Die 5 besten Filme, die im Krieg spielen

Von den Bergen geht es in den Krieg. Damit hatte ich in der heutigen Ausgabe von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG ja gar nicht gerechnet. Auch wenn ich eigentlich dachte, dass Kriegsfilme bei mir nicht sonderlich populär wären, so habe ich mich bei meiner Top 5 doch so stark einschränken müssen, wie schon lange nicht mehr. Deshalb findet ihr hier einen Querschnitt aus verschiedensten Genres. Was sagt ihr dazu? 🤕

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #229 | Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #229 | Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Das Thema für Ausgabe #229 lautet:

Die 5 besten Filme, die im Krieg spielen

  1. „1917“ (2019) – Der jüngste Film auf dieser Liste wird häufig nur aufgrund seiner One-Shot-Inszenierung herausgehoben. Mich hat er jedoch auch inhaltlich gepackt und ja, die Inszenierung trägt zur starken Wirkung bei. Die Immersion war bei mir unglaublich stark.
  2. „Braveheart“ (1995) – Ein historisches Schlachtengemälde, wie es kaum imposanter geht. Mel Gibson ist inzwischen leider ein umstrittener Filmemacher, doch dieses Werk packt mich immer wieder. Wahrlich großes Kino.
  3. „Der Soldat James Ryan“ (1998) – Die ersten zwanzig Minuten aus Steven Spielbergs WWII-Epos haben Kinogeschichte geschrieben. So nah dran am Krieg war man zuvor nur selten. Mindestens ebenso imposant ist die von Spielberg produzierte Miniserie „Band of Brothers“, die man durchaus in einem Atemzug mit dem modernen Klassiker nennen sollte.
  4. „Inglourious Basterds“ (2009) – Kriegsfilm à la Quentin Tarantino mit stark phantastischer Komponente. Abgefahren, hart und mitreißend. Hat mir sehr geht gefallen und ich wundere mich, dass ich den Film erst einmal gesehen habe.
  5. „Starship Troopers“ (1997) – Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so wirkt, ist Paul Verhoevens Sci-Fi-Actioner wohl der größte Antikriegsfilm auf dieser Liste. Eine schwarzhumorige Satire, die nur auf den ersten Blick wie gewaltverherrlichende Propaganda wirkt.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme sind jeweils über den Titel verlinkt.