Sneaky Pete – Die komplette Serie (Staffel 1 bis 3)

Nach dem Ausflug in deutsche Seriengefilde sowie einer dicker Ladung Comedy, bin ich mit „Sneaky Pete“ wieder zu einer amerikanischer Drama-Serie zurückgekehrt. Dabei war die Serie zunächst eine Notlösung, da ich über den Sommer kein riesiges Projekt (z.B. „Justified“) angehen wollte und nach einer kürzeren, bereits abgeschlossenen Serie Ausschau gehalten habe. Wer hätte gedacht, dass ich ein solches Kleinod entdecken würde? 💸

Sneaky Pete | © Amazon Prime Video

Sneaky Pete | © Amazon Prime Video

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Underwater: Es ist erwacht (2020)

Es ist ja nicht so, als würden nicht genügend Filme bei mir im Regal stehen. Nein, da gibt es ein Streaming-Angebot und ich schlage natürlich zu. Immerhin bei einem Film, den ich mir ohnehin ansehen wollte und dessen Blu-ray bereits im Warenkorb lag. Ob „Underwater: Es ist erwacht“ tatsächlich ein Film für die Sammlung gewesen wäre? 🤿

Underwater (2020) | © Twentieth Century Fox Home Entertainment

Underwater (2020) | © Twentieth Century Fox Home Entertainment

Wie „Alien“ nur unter Wasser?

Das ist wohl der häufigste Vergleich, den man im Vorfeld über den Film gehört hatte. Und er ist sehr naheliegend und sinnig. Denn Regisseur William Eubank hat für „Underwater“ zweifellos Inspiration bei Ridley Scotts „Alien“ gesucht. Das fängt beim generellen Look an, geht bei nahezu identischen Kameraeinstellungen weiter und hört bei der Heldin in Unterwäsche auf. Das ist kein Zufall, sondern eine bewusste Entscheidung. Macht aber auch nichts, denn ich liebe sowohl das „Alien“-Franchise als auch Filme, die unter Wasser spielen. Da James Camerons „The Abyss“ immer noch nicht auf Blu-ray erschienen ist, muss dann eben ein Film wie „Underwater“ herhalten.

Für mich ging alles ein wenig schnell. Man lernt die Figuren nicht kennen und sofort bricht die Katastrophe über die Tiefbohrstation herein. Überhaupt wirkt der Film extrem gehetzt in seinem Springen von Action-Set-Piece zu Action-Set-Piece. Die Action selbst fand ich durchaus packend inszeniert, wenngleich es hier auch so wirklich gar nichts Neues zu sehen gibt. Selbst die Monster fand ich irgendwie fad. Dennoch hatte ich Spaß bei dem Treiben, weil es eben genau mein Genre ist. Ein wenig mehr Eigenständigkeit und ein richtiges World-Building hätten „Underwater“ jedoch in jeder Hinsicht gut getan.

Fazit

Nein, ein Film für die Sammlung ist „Underwater“ nicht. Dennoch hatte ich für gut 90 Minuten Spaß mit dem Film. Leider machen es seine Vorbilder in allen Belangen besser. Ich habe mich dennoch gefreut, einmal wieder in eines meiner liebsten Genres zurückzukehren: 6/10 Punkte.

Noch zwei Worte zum Streaming: Dafür ist der Film denkbar ungeeignet, denn aufgrund der immer gleichen Farbgebung kommt es durch die niedrige Datenrate konstant zu Color-Banding-Effekten. Zumindest visuell würde somit einiges für die Blu-ray sprechen.

Die drei Musketiere – OT: The Three Musketeers (2011)

Manchmal sind die Gründe, sich einen bestimmten Film anzusehen, schon seltsam. Bei „Die drei Musketiere“ aus dem Jahr 2011 hat ausgereicht, dass wir kürzlich Bamberg besucht haben und der Film zu großen Teilen dort gedreht wurde. Was hat Paul W. S. Andersons 3D-Actioner sonst noch zu bieten? ⚔

Die drei Musketiere (2011) © Constantin Film (Universal Pictures)

Die drei Musketiere (2011) © Constantin Film (Universal Pictures)

Grober und doch unterhaltsamer Unfug

Man kann von Paul W. S. Anderson halten was man will, doch erkennt man seinen durchaus markanten Stil in jedem seiner Filme. Leider ist dieser oft ziemlich trashig, was gerade im Zusammenspiel mit viel CGI heraussticht. Die real gefilmten Szenen besitzen dagegen durchaus Charme in ihrer naiven und überbetonten Action. Zudem sieht das mit echten, stereoskopischen Kameras gefilmte 3D einfach unfassbar gut aus. Auch beim generellen Look scheiden sich die Geister: Er ist oft zu sauber, die Kostüme wirken wie Kostüme und doch passt all das irgendwie zusammen. Ich bin davon nicht unbedingt Fan, kann dem aber durchaus positive Seiten abgewinnen.

Inhaltlich ist „Die drei Musketiere“ grober Unfug. Einerseits recht klassisch erzählt, andererseits mit Fantasy-Elementen (u.a. Luftschiffe) angereichert. Auch diese krude Mischung hat für mich recht gut funktioniert, wobei ich die erste Filmhälfte deutlich lieber mochte. Und es gibt (einmal wieder) Mads Mikkelsen mit Augenklappe, wie er auf Notre Dame kämpft. Unfassbar(er Unfug). Aber ich wurde gut unterhalten, speziell eben von den geerdeteren Szenen, die u.a. in Bamberg gedreht wurden und wo ich selbst vor ein paar Tagen noch stand. Speziell die Alte Hofhaltung wird im Film wunderbar eingesetzt (siehe auch Bildzitat oben) und macht wohl meine liebste Szene des Films aus. Schon auf den ersten beiden Fotos sind zwei Drehorte des Films zu sehen. Ist das nicht toll (und auf dem dritten das „Das Sams“-Haus)? 😍

Fazit

Nein, ein sonderlich guter Film ist „Die drei Musketiere“ vielleicht nicht. Aber ich wurde gut unterhalten. Wer zudem die Drehorte kennt und, so wie ich, einen Mehrwert aus dieser Kenntnis zieht, der darf gerne noch einen Punkt aufschlagen. Schon alleine deshalb war es für mich ein tolles Filmerlebnis: 6/10 Punkte.

Fünf Freunde und das Tal der Dinosaurier (2018)

Nach einem sportlichen Tag mit Laufen und Schwimmen, war es nachmittags so windig, dass wir uns am Abend auf das Sofa verkrümelt haben. Den Kindern stand der Sinn nach einem Filmabend und da „Fünf Freunde und das Tal der Dinosaurier“ neu bei Prime Video im Programm ist, haben wir den jugendlichen Abenteurern abermals einen Besuch abgestattet… 🦖

Fünf Freunde und das Tal der Dinosaurier (2018) | © Constantin Film (Universal Pictures)

Fünf Freunde und das Tal der Dinosaurier (2018) | © Constantin Film (Universal Pictures)

Ein angenehmer Soft-Reboot mit neuen Freunden

Unsere Sichtung von „Fünf Freunde 4“ liegt inzwischen schon einen ganzen Sommer zurück. Dennoch haben wir der Neubesetzung der fünf Freunde etwas skeptisch entgegengesehen. Aber es ging in diesem Fall nicht anders, da die Bande inzwischen zu sehr den Kinderschuhen des ersten Teils entwachsen war. Ich habe die originalen SchauspielerInnen tatsächlich vermisst, wenngleich ich auch zugeben muss, dass die neue Besetzung durchaus gelungen ist. Es fehlt eben noch ein wenig am natürlichen Zusammenspiel. Aber dies kann sich ja noch entwickeln. Zumindest wäre meine Kinder (und auch ich) einer Fortsetzung nicht abgeneigt.

„Oh, ich liebe diese Musik!“
– Der Zwergofant während der Opening Credits

Was die Handlung angeht, so ist „Fünf Freunde und das Tal der Dinosaurier“ nicht sonderlich innovativ. Das Setting mit der Burg erinnert an „Fünf Freunde 2“ und der Weg bis zur Auflösung ist zumindest nett anzusehen. Eben typisch für das Franchise. Man merkt, dass sich außer den SchauspielerInnen nur wenig verändert hat und das ist auch ganz gut so.

Fazit

„Fünf Freunde und das Tal der Dinosaurier“ ist wieder deutlich kindgerechter als der vierte Teil der Reihe. Trotz der neuen Besetzung atmet auch der inzwischen schon fünfte Teil den Geist der Vorgänger. Für Kinder ist das beste Unterhaltung und auch wir Erwachsenen hatten viel Spaß damit: 7/10 Punkte.

Lola auf der Erbse (2014)

Heute war ein recht entspannter Tag. Ich war eine Runde laufen und habe den Rasen gemäht, die Kinder haben draußen gespielt. Abends ist Frau bullion nun strawanzen, weshalb wir die Gelegenheit für einen Filmabend genutzt haben. In den Player ist mit „Lola auf der Erbse“ ein Film gewandert, den sich das Zappelinchen in der Bücherei ausgeliehen hat. Nachdem die DVD unfassbar zerkratzt war, wurde sie spontan gegen den Stream bei Prime Video ersetzt. Dennoch wären wir ohne die Bücherei wohl nie in den Genuss dieses schönen Films gekommen… ⛴

Lola auf der Erbse (2014) | © farbfilm Home Entertainment / Lighthouse Home Entertainment

Lola auf der Erbse (2014) | © farbfilm Home Entertainment / Lighthouse Home Entertainment

Ein unaufgeregter und schöner Kinderfilm

„Lola auf der Erbse“ wirkt in seiner ganzen Machart wie ein Fernsehfilm. Und das meine ich nicht einmal negativ. Nachdem „Liliane Susewind: Ein tierisches Abenteuer“ beim letzten Filmabend viel zu überdreht daherkam, habe ich mich gefreut, ein realistisches Setting zu sehen, das dennoch märchenhaft wirken darf. Getragen wird „Lola auf der Erbse“ von seiner Titelheldin Lola, die wunderbar natürlich von Tabea Hanstein verkörpert wird. Sehr sympathisch, auch wenn ich das Durchbrechen der Vierten Wand ein wenig aufgesetzt fand. Übrigens ist das auch dem Zappelinchen negativ aufgefallen. Auch ansonsten kann man über die Schauspieler nichts Schlechtes sagen und es lassen sich feste Größen wie Christiane Paul oder Antoine Monot Jr. („Absolute Giganten“) entdecken.

Die Geschichte ist nicht sonderlich innovativ, besitzt aber eine schöne Botschaft. Dabei wird zwar nicht die Lebensrealität illegaler Einwanderer abgebildet, doch das Thema zumindest kindgerecht aufbereitet. Die Handlung wird dabei nie wirklich dramatisch, doch die Bedrohung im Hintergrund ist stets spürbar. Sehr gelungen.

Fazit

Auch wenn „Lola auf der Erbse“ sicher kein perfekter Film ist, so ist er doch sympathisch und mit viel Freude inszeniert. Einfach ein rundum gelungener Kinderfilm, den man sich durchaus auch als Erwachsener anschauen kann: 7/10 Punkte.

Maze Runner: Die Auserwählten in der Todeszone – OT: Maze Runner: The Death Cure (2018)

Aktualisierung: Ich habe „Maze Runner: Die Auserwählten in der Todeszone“ am 17. Januar 2025 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und eine aktualisierte Besprechung veröffentlicht.

Gestern haben wir unsere Kinder von den Großeltern geholt, die entsprechend platt waren. Ja, auch die Kinder. Entsprechend sind sie abends in Bett gefallen, was uns die Möglichkeit gab „Maze Runner: Die Auserwählten in der Todeszone“ nachzuholen. Für mich der erste neue Teil der Reihe, welchen ich bisher noch nicht gesehen hatte…

Maze Runner: Die Auserwählten in der Todeszone (2018) | © 20th Century Fox

Maze Runner: Die Auserwählten in der Todeszone (2018) | © 20th Century Fox

Ein würdiges Finale der „The Maze Runner“-Saga?

Die Eröffnungssequenz ganz im „Mad Max“-Stil hat mir wirklich gut gefallen. Überhaupt ist der gesamte Film sehr kinetisch erzählt. Stets sind die Figuren in Bewegung und die Action ist übersichtlich inszeniert. Das ist auch gut so, denn „Maze Runner: Die Auserwählten in der Todeszone“ besteht zu 90% aus Action. Der Großteil der Handlung beschäftigt sich damit, dass unsere Helden in eine abgeschottete Stadt eindringen bzw. in eines der Gebäude. Das ist durchaus spannend erzählt, jedoch wird die bisher aufgebaute Welt dadurch ein wenig auf diesen Schauplatz reduziert.

Den Vergleich zu Vorlage kann ich an dieser Stelle nicht mehr fundiert ziehen, doch rein vom Gefühl her ist die Adaption zielgerichteter erzählt und war für mich insgesamt befriedigender. Wes Ball beweist abermals ein Händchen für starke Bilder, doch das sehr weichgespülte Ende am Strand konnte auch er nicht retten. Aufgrund der imposanten Flucht aus der Stadt samt emotionaler Konfrontation zwischen Thomas und Teresa dennoch ein gelungenes Finale der Saga.

Fazit

Wie bereits bei den Büchern reicht keine Fortsetzung an den faszinierenden ersten Teil heran. Im Vergleich zu „Maze Runner: Die Auserwählten in der Brandwüste“ braucht sich das Finale jedoch nicht zu verstecken. Zwar keine Offenbarung im Young-Adult-Dystopie-Bereich, aber wirklich gute Unterhaltung: 7/10 Punkte.

Maze Runner: Die Auserwählten in der Brandwüste – OT: Maze Runner: The Scorch Trials (2015) (WS1)

Aktualisierung: Ich habe „Maze Runner: Die Auserwählten in der Brandwüste“ am 11. Januar 2025 zum dritten Mal gesehen und eine Besprechung der Wiederholungssichtung veröffentlicht.

Nach einem wettermäßig sehr unbeständigen Dienstag, an dem ich immerhin einen langen Lauf absolviert habe, ist unser Abendessen sprichwörtlich ins Wasser gefallen. Aufgrund des Regens haben wir uns nach drinnen zurückgezogen und mit „Maze Runner: Die Auserwählten in der Brandwüste“ die Fortsetzung unseres gestrigen Films in den Player geschoben…

Maze Runner: Die Auserwählten in der Brandwüste (2015) | © 20th Century Fox

Maze Runner: Die Auserwählten in der Brandwüste (2015) | © 20th Century Fox

Eine ziemlich wüste Fortsetzung

Man verzeihe mir dieses schlechte Wortspiel, doch „Maze Runner: The Scorch Trials“ ist wirklich ein ziemlich konfuser Film. Teils typisches Young-Adult-Drama, teils überraschend harter Zombie-Schocker, teils Kriegsfilm. Ich muss jedoch sagen, dass ich ihn gerade auch aufgrund seiner Versatzstücke mochte. Regisseur Wes Ball beweist abermals ein echtes Händchen für Effekte und Schauplätze. Trotz viel CGI sieht der Film einfach unglaublich gut und erstaunlich geerdet aus. Völlig egal, ob High-Tech-Forschungslabore, verfallene Städte oder unterirdische Gänge. Audiovisuell braucht sich der Film nicht zu verstecken.

Auch die Schauspieler machen ihre Sache erneut gut. Besonders witzig fand ich, das Duo Kaya Scodelario und Barry Pepper zusammen in dem Film zu sehen, welches ich zuletzt erst in Alexandre Ajas Tierhorror „Crawl“ bewundern durfte. Inhaltlich war mir die Geschichte zu sehr auf Action ausgelegt. Speziell der Shoot-Out in der Wüste hat mir am Ende zu viel Raum eingenommen.

Fazit

Im Gegensatz zu „Maze Runner: Die Auserwählten im Labyrinth“ kann ich die Fortsetzung im Vergleich zur ersten Sichtung nicht aufwerten. Zwar hat er mir erneut viel Spaß gemacht, doch ist er einfach nicht so rund erzählt, wie der Vorgänger. Aber das war bei der Romanvorlage auch schon so. Nun bin ich schon sehr gespannt auf das Finale. Für den zweiten Teil der Trilogie gibt es nach wie vor 7/10 Punkte.

Maze Runner: Die Auserwählten im Labyrinth – OT: The Maze Runner (2014) (WS1)

Aktualisierung: Ich habe „Maze Runner: Die Auserwählten im Labyrinth“ am 4. Januar 2025 zum dritten Mal gesehen und eine Besprechung der Wiederholungssichtung veröffentlicht.

Nach einem vollen und irgendwie anstrengenden Tag war das Wetter abends zu schlecht, um sich auf die Terrasse zu setzen. Folglich haben wir uns aufs Sofa zurückgezogen und einmal wieder einen Film geschaut. Dieses Mal ohne Kinder, weshalb die Wahl auf „Maze Runner: Die Auserwählten im Labyrinth“ gefallen ist. Dieses Projekt wollte ich schon seit längerer Zeit angehen und heute war es endlich soweit…

Maze Runner: Die Auserwählten im Labyrinth (2014) | © 20th Century Fox

Maze Runner: Die Auserwählten im Labyrinth (2014) | © 20th Century Fox

Der Film gewinnt mit Abstand zur Vorlage

Bei meiner ersten Sichtung vor ziemlich genau fünf Jahren hatte ich die Vorlage noch zu gut im Kopf als dass ich die Adaption nicht andauernd damit verglichen hätte. Heute jedoch konnte ich den Film einfach als das genießen, was er ist: Ein Jugendabenteuer in endzeitlichem Setting, das mit einem spannenden Schauplatz aufzutrumpfen weiß. Zudem mochte ich abermals die Figuren und ihre Schauspieler. Am meisten hat mich jedoch erneut die Prämisse rund um das Labyrinth mitgerissen. Einfach eine simple und doch brillante Idee, die zudem audiovisuell extrem kompetent von Regisseur Wes Ball umgesetzt wurde.

Bei der heutigen Sichtung haben mich auch die Erinnerungsfetzen und die größere Geschichte um WCKD nicht gestört, da ich inzwischen weiß, dass in dieser Hinsicht noch einiges kommen wird. Da ich das Finale der Roman-Trilogie eher durchwachsen fand, bin ich nun umso mehr auf den Film gespannt, da sich die Reihe bereits im zweiten Teil deutlich von der Vorlage gelöst hat.

Fazit

Vielleicht liegt es an meiner momentanen Filmabstinenz, doch ich hatte richtig viel Spaß mit „The Maze Runner“. Die nächsten Filmabende sind schon gesetzt. Zumindest wenn das Wetter mitspielt (oder eben nicht). Die Wertung steigt somit um einen Punkt auf 8/10 Punkte.

Liliane Susewind: Ein tierisches Abenteuer (2018)

Nachdem der erste Urlaubstag recht vielversprechend begonnen hat, kam am frühen Nachmittag der Wolkenbruch und seitdem hat es nur noch geregnet. Somit gab es keinen lauschigen Abend auf der Terrasse, sondern zum ersten Mal seit einem Monat wieder einen Filmabend. Heute durfte sich das Zappelinchen den Film aussuchen und ihre Wahl ist auf „Liliane Susewind: Ein tierisches Abenteuer“ gefallen… 🐶🐧🐘

Liliane Susewind: Ein tierisches Abenteuer (2018) | © Sony Pictures Home Entertainment

Liliane Susewind: Ein tierisches Abenteuer (2018) | © Sony Pictures Home Entertainment

Als reiner Kinderfilm gerade noch brauchbar

Nachdem mich schon der Trailer recht wenig zu begeistern wusste, hat der Film meine Befürchtungen letztendlich bestätigt: „Liliane Susewind: Ein tierisches Abenteuer“ erzählt eine 08/15-Geschichte mit Versatzstücken, die man in anderen deutschen Kinderfilmen (z.B. „Fünf Freunde“ oder „Mein Lotta-Leben: Alles Bingo mit Flamingo!“) bereits viel gelungener und vor allem charmanter gesehen hat. Hinzu kommen CGI-Effekte, die offenbar mit viel zu wenig Budget umgesetzt wurden, was zumindest mich jedes Mal wieder aus dem Film gerissen hat. Die viel zu laute und hektische Inszenierung sowie der völlige Verzicht darauf, die Motivation der Figuren zu erklären, hat die Sache nicht besser gemacht. Da konnten für mich selbst tolle Schauspieler, wie Meret Becker oder Christoph Maria Herbst, nichts mehr retten.

Was ich dem Film allerdings zugute halten muss: Den Kindern hat er gefallen. Sie haben oft sogar wirklich laut gelacht. Und nein, nicht aufgrund des völlig unnötigen Fäkalhumors. Aus Kinderperspektive betrachtet funktioniert „Liliane Susewind: Ein tierisches Abenteuer“ demnach wohl ganz gut. Aber ich bin mir sicher, dass er auch bei meinen Kindern nicht sonderlich lange nachwirken wird.

Fazit

Unter den vielen deutschen Kinderfilmen, die ich mit den Kindern in den letzten Jahren gesehen habe, ist „Liliane Susewind: Ein tierisches Abenteuer“ zweifellos der schwächste. Schade drum: 4/10 Punkte.

The Good Place – Die komplette Serie (Staffel 1 bis 4)

Die letzte Filmbesprechung liegt vier Wochen zurück, die letzte Serienbesprechung sogar sechs Wochen. Auf diesem Blog erscheinen nur noch Laufberichte. Es ist zum verzweifeln! Doch heute ist es soweit und ich kann von einer famosen Serie berichten, die mir Serien-Papst Inishmore ans Herz gelegt hatte: „The Good Place“ hat mich über vier Staffeln begleitet und stets erfreut. Was es sonst noch zu berichten gibt, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung… 👼😈

The Good Place | © NBC

The Good Place | © NBC

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