Was für eine Woche. Geprägt von hoher Arbeitslast, Schulbesichtigungen, Auto mit Totalschaden und einem damit verbundenen spontanen Autokauf… meine Energie ist sowas von am Ende. Einiges hat sich glücklicherweise heute geklärt und somit bin ich nur noch müde aufs Sofa gefallen. Mit „Upgrade“ ist dann auch ein Film in den Player gewandert, den ich schon lange sehen wollte. Also ab damit… 🧔🤖

Upgrade (2018) | © Universal Pictures Germany GmbH
Cyberpunk meets Rache-Action
Ich springe direkt in meine Kritik: In seinen besten Momenten habe ich den Film geliebt, in seinen schlechtesten war ich entweder gelangweilt oder habe die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Ich liebe die Zukunftsvision und die Cyberpunk-Atmosphäre, die in ein paar Szenen durchscheint. Erinnerungen an längst vergangene „Shadowrun“-Spielrunden oder auch „Alita: Battle Angel“ wurden in diesen geweckt. Leider jedoch vermengt seine Höhepunkte mit einer 08/15-Rache-Geschichte, die am Ende noch einen Ausflug Richtung HAL 9000 oder „Ex Machina“ macht, dabei aber viel zu oberflächlich und plump in der Umsetzung bleibt.
Vermutlich hätte mir der Film besser gefallen, wenn er nur mehr von der Welt gezeigt und sich nicht nur im Kreis gedreht hätte. Rachegeschichten dieser Art habe ich schon viel zu häufig gesehen. Der Twist mit STEM war ja ganz nett, aber auch hier hätte man weit mehr aus der Idee machen können. Letztendlich verpufft zu viel Potenzial, was den zu Beginn durchaus beeindruckenden Action-Sequenzen geopfert wird.
Fazit
Alles in allem ist „Upgrade“ ein unterhaltsamer Sci-Fi-Actioner, der zu wenig aus seiner Idee und seiner Welt macht. Immerhin wagt er den Vorstoß Richtung Cyberpunk, was ohnehin ein gnadenlos vernachlässigtes Genre ist. Insgesamt leider nur 6/10 Punkte.








