Upgrade (2018)

Was für eine Woche. Geprägt von hoher Arbeitslast, Schulbesichtigungen, Auto mit Totalschaden und einem damit verbundenen spontanen Autokauf… meine Energie ist sowas von am Ende. Einiges hat sich glücklicherweise heute geklärt und somit bin ich nur noch müde aufs Sofa gefallen. Mit „Upgrade“ ist dann auch ein Film in den Player gewandert, den ich schon lange sehen wollte. Also ab damit… 🧔🤖

Upgrade (2018) | © Universal Pictures Germany GmbH

Upgrade (2018) | © Universal Pictures Germany GmbH

Cyberpunk meets Rache-Action

Ich springe direkt in meine Kritik: In seinen besten Momenten habe ich den Film geliebt, in seinen schlechtesten war ich entweder gelangweilt oder habe die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Ich liebe die Zukunftsvision und die Cyberpunk-Atmosphäre, die in ein paar Szenen durchscheint. Erinnerungen an längst vergangene „Shadowrun“-Spielrunden oder auch „Alita: Battle Angel“ wurden in diesen geweckt. Leider jedoch vermengt seine Höhepunkte mit einer 08/15-Rache-Geschichte, die am Ende noch einen Ausflug Richtung HAL 9000 oder „Ex Machina“ macht, dabei aber viel zu oberflächlich und plump in der Umsetzung bleibt.

Vermutlich hätte mir der Film besser gefallen, wenn er nur mehr von der Welt gezeigt und sich nicht nur im Kreis gedreht hätte. Rachegeschichten dieser Art habe ich schon viel zu häufig gesehen. Der Twist mit STEM war ja ganz nett, aber auch hier hätte man weit mehr aus der Idee machen können. Letztendlich verpufft zu viel Potenzial, was den zu Beginn durchaus beeindruckenden Action-Sequenzen geopfert wird.

Fazit

Alles in allem ist „Upgrade“ ein unterhaltsamer Sci-Fi-Actioner, der zu wenig aus seiner Idee und seiner Welt macht. Immerhin wagt er den Vorstoß Richtung Cyberpunk, was ohnehin ein gnadenlos vernachlässigtes Genre ist. Insgesamt leider nur 6/10 Punkte.

Die 5 besten Tierfilme

Nach einer Woche Pause, geht es heute mit Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter. Und was soll ich sagen? Es wird tierisch! Was sagt ihr zu meiner Wahl der fünf besten Tierfilme? 🐵🐻🐼🐯🐰

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #165

Das Thema für Ausgabe #165 lautet:

Die 5 besten Tierfilme

  1. „Howard: Ein tierischer Held“ (1986) – Außerirdische Enten sind ja wohl auch Tiere, oder? Na klar! Und was für eine Ente Howard ist. 🦆
  2. „Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger“ (2012) – Der titelgebende Tiger ist ein äußerst beeindruckendes Tier, das auch inhaltlich wunderbar in den Film eingewoben ist. In mehrdeutiger Hinsicht. 🐅
  3. Die neue „Planet der Affen“-Trilogie (2011-2017) – Diese Filmreihe hat mich in den letzten Jahren wohl mit am meisten beeindruckt. So eindrucksvoll wie die Affen hier dargestellt werden (und damit meine vor allem ihre emotionale Wirkung) ist wahrlich großes Kino. 🐒🦍🦧
  4. „The Hunter“ (2011) – Ich kann mich nicht daran erinnern, dass jemals ein anderes Tier so faszinierend inszeniert wurde. Eigentlich spielt der Tasmanische Tiger nur eine untergeordnete Rolle, ist aber doch essenziell für die Handlung des Films. 🐾
  5. „Zoomania“ (2016) – Auch wenn der Film vielleicht nicht perfekt ist, so ist die dargestellte Tierwelt doch mit das beeindruckendste, was ich je in einem Animationsfilm gesehen habe. Einfach wunderbar anzusehen! 🐇

Shameless (US) – Season 9

Lange habe ich darauf gewartet, wieder in die verrückte Welt der Gallaghers zurückzukehren. Genau genommen war es nur ein knappes Jahr und dennoch habe ich gemerkt, dass die Zeit für „Shameless – Season 9“ nun gekommen war. Ein wichtiges Jahr für die Serie, die mit Fiona eine ihrer wichtigsten Figuren hinter sich lässt. Wie der Abschied gelingt, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung…

Shameless – Season 9 | © Warner Home Video

Shameless – Season 9 | © Warner Home Video

I want more out of life than this

Im Gegensatz zu den vorherigen Staffeln hat es dieses Jahr ein wenig gedauert, bis ich wirklich drin war. Gerade die erste Episode fühlte sich ein wenig wie ein Fremdkörper an, da sie eine sehr isoliert und zotig wirkende Geschichten erzählt. Danach hat sich die Serie wieder in vertrautere Gewässer begeben – und das sowohl inhaltlich als auch insbesondere von der Stimmung her: Die Mischung aus sehr ernsthaften und emotionalen Momenten und völlig absurder Eskalation ist es, was die Serie für mich selbst nach neun Jahren noch auszeichnet. Und natürlich all die wunderbar miteinander verwobenen Erzählstränge:

  • Frank wird Wahlkampfmanager für einen vorbestraften Politiker, befruchtet durch seine eine Samenspende sechs Eizellen seiner nervenkranken Freundin (gespielt von Katey Sagal, „Sons of Anarchy“) und nimmt an einer menschenverachtenden Marketing-Aktion teil.
  • Fiona macht in dieser Staffel wohl die größte Wandlung durch: Sie fällt unglaublich tief, was wirklich schmerzhaft anzusehen ist, nur um am Ende endlich ihr Leben ganz konsequent selbst in die Hand zu nehmen.
  • Bei Lip dreht sich alles um Verantwortung und Vaterschaft, sowohl was seine Ziehtochter Xan angeht als auch seine Rolle als Sponsor bei den Anonymen Alkoholikern.
  • Debbie und Carl haben Liebeskummer wegen der gleichen jungen Frau. Dies sorgt für allerlei Komplikationen.
  • Ian verbringt die Hälfte der Staffel im Gefängnis und hat in dieser Staffel insgesamt wohl am wenigsten zu tun.
  • Kev und Veronica haben unterschiedliche Ansichten zur Familienplanung und erleben auch sonst haarsträubende Abenteuer.
  • Liam bekommt endlich mehr zu tun, fliegt (dank Frank) von der Schule und zieht kurzzeitig aus.

Wie ihr seht, ist auch die neunte Staffel wieder vollgepackt mit verrückten und emotionalen Geschichten. Gerade Fionas Handlungsbogen ist mir sehr nahe gegangen und ihr Abschied, so unprätentiös dieser auch inszeniert war, hat mich doch bewegt. Ich bin gespannt, wie die Serie diese Lücke im kommenden Jahr füllen will. Ihre Rolle innerhalb der Familie übernehmen zwar schon länger Lip und Debbie, doch ihre Figur samt aller Stärken und Schwächen wird definitiv fehlen.

Fazit

Auch wenn „Shameless“ im neunten Jahr durchaus ein paar kleinere Schwierigkeiten hatte, so ist die Serie nach wie vor beeindruckend unterhaltsam. Neun Jahre. Unglaublich. Inzwischen wurde die Serie um zwei weitere Staffeln verlängert und danach ist Schluss. Diese werden wohl auch entscheidend, da wichtige Figuren fehlen werden. Ich freue mich zu sehen, wie es weitergeht: 9/10 (8.5) Punkte.

Media Monday #453

Zurzeit zieht alles unglaublich viel Energie. Umso willkommener war der kinderfreie Freitagabend, durch den wir einmal wieder ins Kino (siehe Frage 7) gekommen sind. Das restliche Wochenende war dann eher unspektakulär und da mich immer noch eine Erkältung plagt, hat sich meine Bewegung auf zwei Spaziergänge, abwechselnd mit je einem Kind, beschränkt. Ob ich morgen in der Corona-Panik wieder heimgeschickt werde? Fragen über Fragen. Nun stehen jedoch erst einmal ganz andere Fragen auf dem Programm und zwar die des Media Mondays. Viel Spaß damit! 🙂

Media Monday #453

  1. In meiner Kindheit/Jugend haben mir ja Filme/Serien ein völlig falsches Bild davon vermittelt, wie man Konflikte löst. Deshalb sehe ich es als meine Pflicht an, dass auch meine Kinder durch Spencer/Hill-Filme, wie den erst gestern gesehenen „Die Miami Cops“, völlige Friedfertigkeit erlernen.
  2. Auch ist es ja gang und gäbe, Charaktere eines bestimmten Alters mit deutlich jüngeren/älteren Schauspieler*innen zu besetzen, wobei ich finde dass das Alter bei Serien wie „One Tree Hill“ oder „The O.C.“ nicht das einzige unrealistische Element ist.
  3. Mein gehaltenes Gewicht ist eine mehr als freudige Entwicklung in Anbetracht der Tatsache, dass ich schon seit über einer Woche nicht mehr laufen war.
  4. Früher wäre mir ja nie in den Sinn gekommen, mich lieber zu Fuß oder via Fahrrad fortzubewegen als mit dem Auto.
  5. Den Kopf einfach mal abschalten zu können ist ein – meines Erachtens – noch immer viel zu wenig beachtetes Talent, schließlich ist das essenziell für ihrere Ruhe und Frieden.
  6. Was ich lange vernachlässigt habe – und mich auch darüber ärgere – ist mehr auf meine Gesundheit zu achten (u.a. Sport zu treiben oder auf gesünderes Essen zu achten).
  7. Zuletzt habe ich „Knives Out: Mord ist Familiensache“ im Kino gesehen und das war durchaus gelungene Unterhaltung, weil ich den Hype zwar nicht ganz verstehe, aber größtenteils meinen Spaß mit dem Film hatte.

Ich habe mir endlich die neue Abtastung im Mediabook von Nameless Media gegönnt (mehr Einblicke dieser Art finden sich auf meinem Instagram-Account):

Die Miami Cops – OT: Poliziotti dell’ottava strada (1985)

Nach einem freien Abend samt Kinobesuch, haben wir die Kids heute zurückerwartet. Letztendlich ist nur der Zwergofant zurückgekehrt, während das Zappelinchen ihren Kurzurlaub spontan um eine Nacht verlängert hat. Dafür durfte sich der Junior das Abendprogramm aussuchen und die Wahl ist natürlich auf einen Spencer/Hill-Film gefallen. Nachdem wir es zunächst mit „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ versucht hatten, der ihm dann doch zu ernsthaft war, ist mit „Die Miami Cops“ einer der letzten Filme des Prügelduos in den Player gewandert… 👮‍♂️🚔🔫

Die Miami Cops (1985) | © 3L Vertriebs GmbH & Co. KG

Die Miami Cops (1985) | © 3L Vertriebs GmbH & Co. KG

„Sein Oberstübchen ist schlecht möbliert.“

Schon während des Intros ist uns aufgefallen, dass der Ton des Films beständig zwischen Mono und Mehrkanal hin- und herwechselt. Sehr nervig. Auch die Bildqualität schwankt, wenngleich ich doch überrascht war, wie viel man aus der wohl nicht optimalen Kopie herausgeholt hat. Auch von den technischen Einschränkungen einmal abgesehen, ist „Die Miami Cops“ zweifellos einer der schwächsten Filme des Duos. Ich konnte mich selbst nur noch an wenige Szenen erinnern und man merkt deutlich, dass die beiden Haudegen doch schon ziemlich in die Jahre gekommen sind. Dabei wurde der Film auch nur zwei Jahre später produziert als der wesentlich gelungenere „Zwei bärenstarke Typen“. Konkret zeichnet sich dies durch weniger Schlägereien und mehr Feuergefechte aus, was ich sehr schade fand.

„Wir sind halbausgebildete Sanitöter.“

Im direkten Vergleich zu „Zwei außer Rand und Band“, dem anderen Cop-Film des Prügelduos, stinkt dieser erneute Aufguss der Thematik dann so richtig ab. Weder die verwirrende Geschichte, die einfallslose Inszenierung, noch die mangelnde Spielfreude oder die nervige musikalische Untermalung können auch nur im geringsten mit dem großen Hit aus dem Jahr 1977 mithalten. Der Zwergofant war dennoch begeistert und speziell die letzte große Schießerei/Prügelei hatte es ihm angetan.

Fazit

Leider reicht „Die Miami Cops“ nicht mehr an die Hochphase von Bud Spencer und Terence Hill heran. Dennoch hatte ich durchaus Spaß mit dem Film und muss auch zugeben, dass ich schon vor der Sichtung ziemlich müde war. Die bessere Besprechung hätte wohl ohnehin der Zwergofant schreiben können. Von mir gibt es 5/10 Punkte.

Knives Out: Mord ist Familiensache (2019)

Nachdem es diese Woche auf meinem Blog recht ruhig war, gibt es heute eine neue Besprechung – und das sogar zu einem Film, der aktuell noch im Kino läuft. Für meine Frau und mich hatte sich spontan ein kinderfreier Abend ergeben, woraufhin wir auf der Suche nach einem passenden Kinofilm waren. Leider liefen die Favoriten (z.B. „Jojo Rabbit“) nirgends zu einer passenden Zeit, weshalb unsere Wahl auf „Knives Out: Mord ist Familiensache“ gefallen ist. Ob das eine gute Entscheidung war, lest ihr in der folgenden Besprechung…

Knives Out: Mord ist Familiensache (2019) | © Universum Film

Knives Out: Mord ist Familiensache (2019) | © Universum Film

Ein formidabel gefilmtes Krimi-Vergnügen 🕵️‍♂️🔍

Ich möchte an dieser Stelle gar nicht groß auf Rian Johnson eingehen. Seine Filme „Brick“ und „Looper“ fand ich ziemlich großartig, seinen „Star Wars: The Last Jedi“ schwierig, aber im Vergleich zu J. J. Abrams Nachfolger immerhin recht spannend. Nun gibt es mit „Knives Out“ also den ersten Film nach seinem mehr als nur kontrovers aufgenommenen Franchise-Mittelteil. Ich war sehr überrascht, als das Genre bekannt wurde: Ein klassischer, Agatha-Christie-esquer Whodunit mit einem unfassbaren Star-Aufgebot. Der Trailer sah witzig aus, doch wie nichts was ich unbedingt sehen müsste. Da ich in jüngerer Vergangenheit doch ein paar positive Stimmen zum Film vernommen hatte, war ich letztendlich durchaus voller Vorfreude.

Eines muss man dem Regisseur auf jeden Fall lassen: „Knives Out“ sieht unfassbar gut aus. Er wirkt nicht nur inhaltlich wie aus der Zeit gefallen, sondern auch was Ausstattung und Kostüme angeht. Dabei wirkt er allerdings nicht angestaubt, sondern sehr modern und frisch inszeniert. Audiovisuell ein wahres Vergnügen. Auch inhaltlich ist es spannend, und vor allem unterhaltsam, dem bunten Treiben zu folgen. Insgesamt war ich aber ein wenig enttäuscht, wie oberflächlich die einzelnen Charaktere doch gezeichnet sind. Letztendlich geht es wirklich nur um die Auflösung. Nachdem ich diese nun kenne, habe ich kein Bedürfnis, den Film irgendwann noch einmal zu sehen. Sicher, das ist vermutlich auch dem Genre an sich geschuldet, doch hätte ich mir hier einfach mehr erwartet.

So spielfreudig alle Schauspieler auch sind, so wenig ist der Humor auch bei mir angekommen, was ich zu großen Teilen der deutschen Synchronisation zuschreibe. Diese wirkt, wie so oft, extrem steril und ich hätte mir so sehr gewünscht, den Film im Original sehen zu können. Leider ist das Angebot hier bei uns in der Region immer noch ziemlich beschränkt. Sehr, sehr schade.

Fazit

Insgesamt hatte ich viel Spaß mit Rian Johnsons „Knives Out“ (im Gegensatz zu meiner Frau, die ein paar Mal fast eingeschlafen ist). Leider werde auch ich den Film wohl schnell wieder vergessen haben. Wer jedoch auf der Suche nach einem netten Kinoabend ist (und im Idealfall eine Originalversion erwischt), der kann sich dieses moderne Murdery-Mystery durchaus mit Gewinn anschauen: 7/10 Punkte.

Media Monday #452

Das Wochenende war an Turbulenz kaum zu überbieten, hatten wir doch drei junge Übernachtungsgäste, die zusammen mit unseren Kids ordentlich für Action gesorgt hatten. Um 4 Uhr morgens war die Nacht vorbei, was sich in akutem Schlafmangel niedergeschlagen hat. Als nachmittags alle wieder weg waren, haben wir uns mit letzter Kraft auf das Sofa begeben. Die Fragen des Medienjournals zu beantworten ist somit meine erste produktive Tat heute… 😴

Media Monday #452

  1. Müsste ich grob überschlagen, was mir meine medialen Hobbys monatlich so wert sind würde sich der Betrag auf gut 50 Euro belaufen, was dem Budget entspricht, das ich mir selbst gesetzt habe. Wofür ich das Geld z.B. ausgebe? Siehe Foto unten.
  2. Das Schöne – oder Schönste – am Bloggen ist für mich ja seit jeher der Austausch mit meinen Lesern (denkt dran: Kommentare sind der Applaus der Blogosphäre).
  3. Blockbuster versus Arthouse ist ja auch so ein nie enden wollender Konflikt, derweil ich persönlich gerne sowohl das eine (z.B. „Stay“) als auch das andere (wie z.B. „Tremors 5: Blutlinien“) sehe.
  4. Ich habe ja wirklich versucht, das Faszinierende an Finanzthemen zu begreifen, jedoch hat es erst die deutsche Serie „Bad Banks“ geschafft, das Thema für mich spannend aufzubereiten.
  5. „One Cut of the Dead“ ist für mich eine DER Überraschungen des noch jungen Jahres, denn der Film ist für mich sympathisch wendungsreich.
  6. Gibt es Themen, Ansätze, allgemein Dinge, die für dich in Film, Buch, Serie etc. ein absolutes No-Go darstellen?
    Unreflektierter Sexismus, Rassismus sowie zynische Gewaltdarstellung mag ich mir nicht anschauen und würden mir das jeweilige Werk verleiden.
  7. Zuletzt habe ich mich mit fünf Kindern auf unser Sofa gezwängt und „Asterix und die Wikinger“ gesehen und das war durchaus ein Vergnügen, weil der Film Spaß gemacht hat und es für 80 Minuten relativ ruhig war.

Ich habe die Reihe nun endlich komplett, wenn auch wohl nur der erste Teil wirklich sehenswert ist (mehr Einblicke dieser Art finden sich auf meinem Instagram-Account):

Asterix und die Wikinger – OT: Astérix et les Vikings (2006)

Heute ist ein aufregender Tag: Zum ersten Mal übernachten unsere Neffen und Nichte bei uns. Der Nachmittag stand also ganz im Zeichen Brett- und Videospielen. Nach dem Abendessen war der einhellige Wunsch, einen Filmabend zu veranstalten. Noch einiger waren sich die fünf Kinder bei der Wahl des Films, weshalb „Asterix und die Wikinger“ den Weg in den Player fand. Auch für mich war das die erste Sichtung.

Asterix und die Wikinger (2006) | © LEONINE

Asterix und die Wikinger (2006) | © LEONINE

Der letzte klassisch animierte Asterix-Film

Bereits der Vorgänger „Asterix in Amerika“ kam mir immer unglaublich modern vor. Dabei liegen zwischen den beiden Filmen noch einmal 12 Jahre. Unglaublich. Selbst „Asterix und die Wikinger“ hat inzwischen 14 Jahre auf dem Buckel. Doch ich muss schon sagen, dass er ziemlich gut aussieht. Animationen und Hintergründe sind deutlich sauberer gezeichnet und es macht Spaß, den beiden Galliern bei ihren Abenteuern zuzusehen. Auch inhaltlich wirkt die Geschichte moderner, was damals ein wenig forciert gewirkt haben mag, doch heute ist mir, bis auf die unpassenden Musikeinlagen, nichts wirklich negativ aufgefallen. Selbst SMSix fand ich durchaus witzig bzw. Gags dieser Art nicht halb so schlimm wie befürchtet.

Von den modernisierten Elementen einmal abgesehen, ist die Geschichte nicht sonderlich innovativ. Sie wirkt sogar recht altbacken. Eben ein typisches Asterix-und-Obelix-Abenteuer. Insgesamt muss ich jedoch sagen, dass mir dieses ein wenig besser gefallen hat, als „Asterix in Amerika“. An die großen Klassiker der Reihe, kommt jedoch auch dieser Teil bei weitem nicht heran. Nun bin ich doch gespannt, wie sich der erste 3D-animierte Teil „Asterix im Land der Götter“ gibt. Den zweiten Film „Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks“ fand ich ja recht sehenswert.

Fazit

Sowohl die eigenen Kids als auch die Gäste waren ziemlich begeistert von „Asterix und die Wikinger“. Zumindest gab es die einen oder anderen Lachanfälle. Ich selbst hatte auch meinen Spaß, doch gehört dieser Teil für mich zu den schwächeren Asterix-Filmen. Insgesamt dennoch nette Unterhaltung: 6/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (669)

Da mich immer noch eine Erkältung plagt, habe ich diese Woche einen Lauf ausgelassen. Schweren Herzens. Heute jedoch wollte ich es wieder anpacken, zumal auch das Wetter ganz famos war. Hunderprozentig fit bin ich immer noch nicht, doch schließlich renne ich auch in die Arbeit. Da sollte ein langsamer Lauf doch drin sein. Hat tatsächlich auch gut funktioniert. 💪

Ein Lauf im Sonnenschein! ☀

Ein Lauf im Sonnenschein! ☀

Distance: 10.31 km
Duration: 01:03:41
Elevation: 81 m
Avg Pace: 6:10 min/km
Avg Speed: 9.7 km/h
Heart Rate: 162 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 871 kcal

2020: 181 km
Februar: 86 km

Eigentlich hätte ich noch bis morgen warten sollen, doch wir haben heute drei junge Übernachtungsgäste, die uns zusätzlich zu unseren eigenen Kids auf Trab halten werden. Insofern ist es gut, den Lauf schon abgehakt zu haben. Da der Montag arbeitstechnisch wieder sehr spannend wird, ist ein abschließender Lauf danach vielleicht ohnehin besser eingeplant… 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 190: „FatBoysRun“ Das Buch
Im zweiten Ohr: blink-182, Jimmy Eat World, Alkaline Trio

Tremors 5: Blutlinien – OT: Tremors 5: Bloodlines (2015)

Faschingsferien! Also nicht für mich, aber für den Rest der Familie. Das kommende Wochenende wir turbulent, weshalb ich den heutigen Abend mit „Tremors 5: Blutlinien“ entspannt vor dem Fernseher verbracht habe. Die Entspannung war letztendlich so groß, dass ich mit dem Schlaf zu kämpfen hatte. Aber vielleicht liegt das auch am beständigen Wahnsinn, der unter der Woche so los ist… 🙄

Tremors 5: Blutlinien (2015) | © Universal Pictures Germany GmbH

Tremors 5: Blutlinien (2015) | © Universal Pictures Germany GmbH

Tremors: The Next Generation

Man merkt deutlich, dass zwischen „Tremors 4: Wie alles begann“ und „Tremors 5: Blutlinien“ über 10 Jahre liegen. Das Sequel aus dem Jahr 2015 sieht viel moderner aus und setzt auch bei den Graboiden zu großen Teilen auf CGI. Dabei geht viel Charme verloren, doch können sich die Effekte durchaus sehen lassen. Die Verlagerung des Settings nach Südafrika ist gewöhnungsbedürftig, macht aber irgendwie auch Spaß. Ansonsten gibt es neben Burt Gummer keine Figur mehr, die es in diese Fortsetzung geschafft hat. Die neue Konstellation wirkt ein wenig unbeholfen und gewollt, was den Trash-Faktor zusätzlich steigert.

Leider bietet „Tremors 5: Blutlinien“ keinerlei neue Ideen und kopiert sogar Szenen und Sprüche aus Klassikern wie „Jurassic Park“ oder „Predator“. Die Küchenszene wurde wirklich 1:1 aus Steven Spielbergs Dino-Hit übernommen, kann ihr jedoch zu keiner Sekunde das Wasser reichen. Leider wirkt das weniger wie eine Hommage, sondern eher wie, nunja, eine billige Kopie.

Fazit

Trotz meiner Kritikpunkte macht „Tremors 5: Blutlinien“ immer noch Spaß. Ich mag dieses Franchise einfach und habe mich gefreut, dass es damit weitergeht. Richtig gut ist das alles nicht mehr, aber für Freunde der Graboiden kann sich ein Reinschauen durchaus lohnen: 5/10 Punkte.