Bad Banks – Staffel 2

Nachdem ich letztes Jahr fast ungläubig über die gelungene ZDF/ARTE-Koproduktion „Bad Banks“ gestaunt hatte, waren meine Erwartungen für „Bad Banks – Staffel 2“ deutlich höher. Es ist schon eine großartige Zeit für Serienfreunde, wenn man selbst über die ZDF-App, wie im heißen US-Streaming-Portal, qualitativ hochwertigen Serien-Content abrufen kann. Schon alleine deshalb lohnt sich der Blick in die verruchte Finanzwelt… 🤑💰

Bad Banks – Staffel 2 | © ZDF und ARTE

Bad Banks – Staffel 2 | © ZDF und ARTE

Wenn Start-ups auf die Finanzwelt treffen

Nach der ersten Staffel hatte ich das Gefühl, die Serie könnte sich in eine bestimmte Richtung entwickeln. Das Trio rund um Jana Liekam war aus den Strukturen der Finanzwelt ausgebrochen und hatte einen Coup gegen das System unternommen. Ich erwartete also Anarchie und Kampf. Umso verwunderter war ich, dass der Status quo wieder hergestellt schien und das Team weiterhin im Umfeld der Deutsche Global Invest tätig war. Das fühlte sich für mich nach einem Rückschritt an, war aber vermutlich nötig, um unsere (Anti-)Helden im Start-up-Umfeld zu positionieren. Ab diesem Zeitpunkt nimmt die Serie auch wieder richtig Fahrt auf und es gibt Intrigen und Machtspiele wie zu besten „24“-Zeiten.

Teils kam mir die Staffel fast schon zu vollgestopft vor, was ein wenig auf Kosten der Charaktere ging. Das Tempo ist wirklich extrem hoch, was der Geschichte einen enormen Zug verleiht. Dennoch hätte ich mir teils mehr Gelassenheit gewünscht. Gerade gegen Ende der Staffel zaubern die Autoren noch so ein paar Wendungen aus dem Hut, die zwar dramatisch sind, aber doch ein wenig Glaubwürdigkeit vermissen lassen. In diesen Momenten wirkt „Bad Banks“ tatsächlich wie eine Möchtegern-Mafia-Serie im Banken-Milieu. Davon abgesehen macht auch das zweite Jahr enorm viel Spaß und die sechs Episoden sind wie im Fluge vergangen.

Fazit

Auch wenn die Qualität der ersten Staffel in meinen Augen nicht komplett gehalten werden konnte, so hat es auch die zweite Staffel von „Bad Banks“ geschafft, mich trotz der scheinbar trockenen Finanzthematik zu packen. Nun bin ich gespannt, wie lange sich das Konzept noch trägt, denn gerade am Ende scheinen viele Charaktere wieder dort angekommen zu sein, wo sie bereits in der ersten Staffel waren: 8/10 (8.3) Punkte.

Die 5 romantischsten Szenen aus Filmen

Nachdem es mit Serien romantisch wurde, folgen in dieser Ausgabe von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG natürlich die fünf romantischsten Szenen aus Filmen. Hier hatte ich deutlich mehr Szenen im Kopf und musste gar nicht groß recherchieren, sondern habe mir meine Top 5 recht schnell zusammenbasteln können. Allerdings habe ich dabei darauf geachtet, ein möglichst großes Spektrum an Genres abzudecken: von RomCom über Thriller bis hin zu Fantasy. Liebe ist einfach überall… ❤

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #164

Das Thema für Ausgabe #164 lautet:

Die 5 romantischsten Szenen aus Filmen

  1. Die gemeinsame Nacht in „Before Sunrise“ (1995) – Okay, es ist nicht nur eine Szene, weil der gesamte Film die komplette Nacht einnimmt. Aber diese ist magisch und macht den ersten Teil dieser herausragenden Trilogie wohl auch zum romantischsten Film überhaupt.
  2. Das gemeinsame Musizieren in „Once“ (2006) – Auch wenn die Beziehung nie körperlich wird, so verbindet den Straßenmusiker und die Pianistin doch die Liebe zur Musik und auch zueinander. Tragisch schön.
  3. Die wachsende Beziehung zwischen Kumail und Emily (im Koma) in „The Big Sick“ (2017) – Auch wenn der Start in die aufkeimende Beziehung alles andere als einfach war, so ist Kumails Zuneigung und Loyalität zu Emily über ihre Familie doch herzzerreißend schön und ehrlich.
  4. Die vorsichtige Annäherung in „The Shape of Water“ (2017) – Ein Film der wunderbar zeigt, dass Liebe selbst unter den schwierigsten Bedingungen in komplizierten Konstellationen enstehen kann. Und dass das ganz normal ist. Liebe eben.
  5. Der Epilog von „True Romance“ (1993) „Amid the chaos of that day, when all I could hear was the thunder of gunshots, and all I could smell was the violence in the air, I look back and am amazed that my thoughts were so clear and true, that three words went through my mind endlessly, repeating themselves like a broken record: you’re so cool, you’re so cool, you’re so cool. And sometimes Clarence asks me what I would have done if he had died, if that bullet had been two inches more to the left. To this, I always smile, as if I’m not going to satisfy him with a response. But I always do. I tell him of how I would want to die, but that the anguish and the want of death would fade like the stars at dawn, and that things would be much as they are now. Perhaps. Except maybe I wouldn’t have named our son Elvis.“ (Alabamas Voice-over)

Run, Fatboy, Run (668)

Heute war erneut ein anstrengender Tag im Job. Ob sich das jemals wieder ändert? Schon alleine deshalb musste ein Lauf sein. Dabei plagt mich momentan eine (noch) leichte Erkältung, weshalb ich es mir zweimal überlegt hatte. Der Drang nach draußen zu gehen war dann aber doch stärker… 😷

Wann hören diese Nachtläufe endlich auf?

Wann hören diese Nachtläufe endlich auf?

Distance: 7.18 km
Duration: 00:44:50
Elevation: 43 m
Avg Pace: 6:14 min/km
Avg Speed: 9.6 km/h
Heart Rate: 156 bpm
Stride Frequency: 147 spm
Energy: 618 kcal

2020: 171 km
Februar: 76 km

Aufgrund der Umstände habe ich es bewusst langsam angehen lassen. Aber so richtig. Hätte meine Pulsmessung auf dem ersten Kilometer nicht wieder gesponnen (über 220 bpm), dann wäre ich konstant knapp unter 150 bpm gelaufen, was für mich schon extrem niedrig ist. Mal sehen, wie sich das alles so weiterentwickelt. Die 70 km Pflicht kann ich diesen Monat zumindest schon einmal abhaken. 👌

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 552 – Die Oscar-Gewinner 2020
Im zweiten Ohr: blink-182, Jimmy Eat World, Alkaline Trio

Media Monday #451

Schon wieder ist das Wochenende vorüber. Freitag und Samstag standen ganz im Zeichen eines großes Chorauftritts, weshalb ich nicht einmal dazu gekommen bin, einen Film zu schauen. Am Sonntag war ich laufen und habe ich den Schwiegereltern bei PC-Problemen geholfen. Nun warten nur noch die Fragen des Medienjournals darauf beantwortet zu werden und dann beginnt auch schon wieder der Trubel der neuen Arbeitswoche… 😬

Media Monday #451

  1. Zu sehen, mit wie viel Begeisterung und Hingabe das Zapplinchen am Samstag ihr erstes Solo gesungen hat, erfüllt mein Vaterherz mit Stolz und Freude.
  2. Nach all den Jahren zu erfahren, dass sich gewisse Dinge ändern bzw. anders gehandhabt werden als angenommen, ist nicht immer einfach.
  3. Bügeln (siehe Foto unten) ist nun wirklich nichts, worauf ich sehr gespannt wäre, aber mit einem Podcast im Ohr vergeht die Zeit auch wie im Fluge.
  4. Ohne ihm was zu wollen, aber Schauspielern ist nun nicht so die größte Stärke von Quentin Tarantino, denn seine Gastauftritte sind der beste Beweis dafür, dass er im Regiefach schon richtig aufgehoben ist.
  5. Bei Filmen wie „Jurassic World: Das gefallene Königreich“ oder „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ frage ich mich ja auch manches Mal, wer dafür eigentlich grünes Licht gegeben oder das für eine gute Idee gehalten hat, schließlich sind das teils miserable Drehbücher, die selbst durch viel Talent vor und hinter der Kamera nicht gerettet werden können.
  6. Ein gutes Buch lese ich am liebsten ja möglichst am Stück, was momentan leider utopisch ist.
  7. Zuletzt habe ich die dritte Staffel von „This Is Us“ gesehen und das war fantastische Unterhaltung, weil die Erzählweise über mehrere Zeitebenen einfach wunderbar emotional ist.

Samstag war Bügeltag. Immerhin hat sich in dem Wäschestapel auch mein neues „Star Wars“-Shirt befunden (mehr Einblicke dieser Art finden sich auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (667)

Nachdem das Zappelinchen gestern ihren großen Auftritt hatte, habe ich noch bis in die frühen Morgenstunden Fotos und Videos bearbeitet – und mir dabei den einen oder anderen Whisky schmecken lassen. Somit war die Nacht viel zu kurz und ich auch nicht unbedingt fit. Aber der Lauf war fest eingeplant und wer feiern kann, kann auch laufen. Oder so ähnlich. 🤔

Immer noch trostlos, aber immerhin wärmer

Immer noch trostlos, aber immerhin wärmer

Distance: 11.29 km
Duration: 01:07:18
Elevation: 88 m
Avg Pace: 5:57 min/km
Avg Speed: 10.1 km/h
Heart Rate: 158 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 957 kcal

2020: 164 km
Februar: 69 km

Mit 9 °C war es ziemlich warm, was ich angenehm fand. Eigentlich wollte ich heute nur die Standard-10-km-Runde laufen, doch da wieder Hundehalter meinten, sie müssten ihre großen Schäferhunde frei laufen lassen und nicht heranholen, wenn sich jemand nähert, bin ich quer über die Wiese auf einen anderen Weg ausgewichen, was meine Runde letztendlich um einen Kilometer verlängert hat.

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 189: Schlaf und Laufen – mit Dr. Sarah Kölling
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World, Alkaline Trio, blink-182

This Is Us – Season 3

Ich schaue nicht viele aktuelle Shows quasi tagesaktuell. Meist warte ich bis Serien abgeschlossen sind und hole sie dann am Stück nach. Auch wenn ich mich durchaus auf „This Is Us – Season 3“ gefreut hatte, so war es jedoch kein darauf hinfiebern. Schon nach der ersten Episode war ich aber wieder so in dieser Familie drin, dass die restliche Staffel wie in einem Rausch an mir vorbeigezogen ist… ❤

This Is Us – Season 3 | © NBC

This Is Us – Season 3 | © NBC

Die große Familiensaga unserer Zeit

Es gibt etliche Familiensagas da draußen. Auch viele herausragende, wie zum Beispiel „Six Feet Under“ oder „Parenthood“. Fantastische Serien, die zeigen wie spannend es sein kann, scheinbar kleine Geschichten innerhalb einer Familie zu verfolgen. Beide Serien waren mutig und haben Themen wie Homosexualität oder Autismus, ganz so wie es sein sollte, völlig selbstverständlich in ihre Handlung eingebunden. Im direkten Vergleich wirkt „This Is Us“ noch eine ganze Ecke progressiver, was Diversität und soziopolitische Themen angeht. Eben ganz so, wie man es von einer Familienserie im Jahr 2020 erwarten würde. Die Erzählstruktur über mehrere Zeitebenen, bis hin zu zukünftigen Ereignissen, trägt ihren Teil dazu bei, Veränderungen in der Gesellschaft sichtbar zu machen. Schon beeindruckend, dass eine klassische Network-Serie das so gut hinbekommt. Hut ab vor NBC und Showrunner Dan Fogelman.

Abgesehen von den gesellschaftlich relevanten Themen erzählt „This Is Us“ auch im dritten Jahr vor allem eine höchst emotionale Geschichte. Bei kaum einer Episode sind bei mir die Augen trocken geblieben. Vor allem immer dann, wenn es um Probleme in der Beziehung zwischen Eltern und Kindern geht. Und vor diesen strotzt die Serie geradezu. Selbst der zentrale Handlungsstrang rund um die Kriegsvergangenheit von Vater Jack und seinem Bruder hat bei mir die richtigen Knöpfe gedrückt und ich konnte wunderbar mit Kevin mitfühlen. Auch aus ganz persönlichen Gründen.

Auch im weiteren Verlauf der Staffel geht es mit der Ehekrise zwischen Randall und Beth (die mich teils an die vierte Staffel von „Black-ish“ denken ließ) ziemlich extrem emotional zu. Hinzu kommen noch eingestreute Ausblicke in die Zukunft, was ich einen extrem interessanten Kniff fand, der zudem bewusst falsche Fährten setzt. Die finale Parallelmontage zwischen Vergangenheit und Zukunft lässt zudem erahnen, dass auch die kommende Staffel in einem Tal der Tränen enden wird.

Fazit

Nachdem ich bereits von der ersten und der zweiten Staffel ziemlich begeistert war, hat es „This Is Us“ im dritten Jahr endgültig geschafft, sich einen Platz unter meinen aktuellen Lieblingsserien zu sichern. Wer gerne Familienserien schaut und offen für viel Gefühl und dramatische Entwicklungen ist, der sollte viel Spaß mit „This Is Us“ haben. Wahrlich die große Familiensaga unserer Zeit: 10/10 (9.5) Punkte.

Run, Fatboy, Run (666)

Was für eine Woche! Unschöne Veränderungen im Job und, neben diesen ungeplanten Dingen, eine hohe Arbeitslast haben dazu geführt, dass ich deutlich mehr im Büro war, als ich eigentlich vorhatte. Somit bin ich auch nicht mehr zum Laufen gekommen. Doch heute hatte ich mir fest vorgenommen, so früh zu gehen, dass noch ein Lauf im Hellen drin ist. Hell war leider relativ, denn es war dunkel bewölkt und hat geregnet.

Trostlos as trostlos can be

Trostlos as trostlos can be

Distance: 7.09 km
Duration: 00:40:33
Elevation: 42 m
Avg Pace: 5:43 min/km
Avg Speed: 10.5 km/h
Heart Rate: 161 bpm
Stride Frequency: 148 spm
Energy: 585 kcal

2020: 153 km
Februar: 57 km

Aufgrund des Wetters habe ich es bei einem kurzen Lauf belassen. Dennoch war ich froh, draußen gewesen zu sein. Die letzten Abende habe ich, was Alkohol und Süßkram angeht, nämlich ziemlich gesündigt. Wird Zeit, dass wieder Normalität einkehrt (auch wenn das noch dauern wird). 😬

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 189: Schlaf und Laufen – mit Dr. Sarah Kölling
Im zweiten Ohr: Alkaline Trio, blink-182

Die 5 romantischsten Szenen aus Serien

Nach einem unfassbar anstrengenden Tag, komme ich heute erst spät dazu, Ginas Aufgabe im Rahmen von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG zu bearbeiten. Das Thema war für mich auch nicht ganz einfach, gibt es gerade in Serien doch unfassbar viele romantische Szenen. Nach genauerer Überlegung und Recherche, war meine Top 5 aber relativ schnell klar. Ihr dürft mir nun sagen, was ich alles vergessen habe… ❤

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #163

Das Thema für Ausgabe #163 lautet:

Die 5 romantischsten Szenen aus Serien

  1. Das Finale der 5. Staffel von „Friday Night Lights“ (2010) – Coach Taylor entscheidet sich dafür, seiner Frau zu folgen und stellt damit ihre berufliche Karriere über seine. Einfach nur schön und bemerkenswert.
  2. Die 14. Episode der 5. Staffel von „Friends“ (1999) – Die Szene als Chandler seine Liebe für Monica gesteht, nachdem Phoebe so tut als würde sie ihn verführen wollen. Ein in jeder Hinsicht großartiger Moment in einer nahezu perfekten Episode.
  3. Das Finale der 3. Staffel von „Parenthood“ (2011) – Die Wiedervereinigung von Jasmine und Crosby, in der die vollen acht Minuten von Death Cab for Cuties „I Need You So Much Closer“  gespielt werden. Selten war ich so ergriffen. Unfassbar großes Kino.
  4. Das Finale der 2. Staffel von „The Office“ (2006) – Nach der Casino-Nacht schüttet Jim Pam sein Herz aus und erzählt ihr, was er für sie empfindet. Für mich ein ganz großer Gänsehautmoment.
  5. Das Finale der 1. Staffel von „This Is Us“ (2017) – Der große Monolog des bereits älteren Jack Pearson, in dem er seiner Frau Rebecca beteuert, dass ihre Liebesgeschichte jetzt erst richtig beginnt. Wer dabei keine feuchten Augen bekommt… 😢

Run, Fatboy, Run (665)

Nachdem gestern dank des Sturmtiefs „Sabine“ Ausnahmezustand herrschte, sprich Schulschließungen, Zusammenbruch des öffentlichen Nahverkehrs und spontane Home-Office-Belegungen, war heute wieder Normalität angesagt. Dabei hat es, zumindest rund um Nürnberg, heute mehr gestürmt als am Vortag. Dennoch wollte ich auf meinen geplanten Abendlauf nicht verzichten. 🌬🍃

Ein Lauf durch Sabine

Ein Lauf durch Sabine

Distance: 8.02 km
Duration: 00:46:28
Elevation: 61 m
Avg Pace: 5:47 min/km
Avg Speed: 10.4 km/h
Heart Rate: 159 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 675 kcal

2020: 146 km
Februar: 50 km

Die letzten Tage hat mein Fuß immer wieder gezwickt, weshalb ich überrascht war, dass ich ihn beim Laufen erst einmal gar nicht gespürt habe. Sehr motivierend. Da ich heute einen Brief einwerfen musste, bin ich meine lange Stadtrunde dieses Mal gegen die gewohnte Richtung gelaufen, was eine nette Abwechslung war. Beim Abschnitt über die Felder wurde ich fast weggeweht. Das war ziemlich krass. Somit haben sich die 5 °C eher wie -5 °C angefühlt. Brrr. ❄

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 188: Judith Wyder

Media Monday #450

Das Wochenende ist vorbei und stand ganz im Zeichen einer großen Geburtstagsfeier. Leider hat uns auch Magen-Darm-Gedöns im Griff gehabt, was zusammen nicht die gelungenste Kombination ist. Ansonsten war ich zweimal laufen (siehe Foto unten) und habe die Kinder, so gut es geht, bei Laune gehalten. Nun steht uns nicht nur die Oscar-Nacht, sondern auch das Sturmtief Sabine bevor. Ganz persönlich beschäftigt mich allerdings am meisten die Frage, ob es mich nun auch noch gesundheitlich zerlegt. Doch in meinen heutigen Antworten auf die Fragen des Medienjournals soll es nur um das positivste der drei Themen gehen… 🎬🏆

Media Monday #450

  1. Die Oscar-Verleihung 2020 wird noch nicht einmal begonnen haben, wenn dieser Artikel hier live geht.
  2. Die Sache mit diesen Filmpreisen und Auszeichnungen ist letztendlich gute Werbung für die Filme, welche die Preise gewonnen haben. Ich könnte mir vorstellen, dass z.B. ein „The Shape of Water“ dem großen Publikum ansonsten nicht so bekannt geworden wäre.
  3. Jedwede Minderheit wird, was solche Ehrungen angeht, meines Erachtens völlig zu Unrecht ein ums andere Mal übergangen/ignoriert, schließlich war #OscarsSoWhite nicht nur ein beliebiger Hashtag, sondern ein Statement gegen die verkrusteten Strukturen in der Academy.
  4. Eine Kategorie, die mal wirklich toll und lohnend wäre für Preise jedweder Art könnte sein, wirklich unabhängige Low-Budget-Produktionen gesondert zu würdigen.
  5. Wäre doch schön, wenn es bei solchen Veranstaltungen wie eben den Oscars letztendlich nicht nur um die ohnehin schon Großen der Branche geht, die sich selbst feiern.
  6. Welche Bedeutung/Gewichtung haben Auszeichnungen und Nominierungen im Allgemeinen bei deiner persönlichen Filmauswahl?
    Eine ziemlich geringe, sonst würden nicht Filme wie „Tremors 4: Wie alles begann“ regelmäßig in meinem Programm auftauchen. Ansonsten hole ich meist durchaus die wichtigsten Oscar-Filme nach, was aber weniger an der Auszeichnung liegt, sondern daran, dass es die relevanten Filme des jeweiligen Jahres sind.
  7. Zuletzt habe ich den zweiten Teil der „The Broken Earth“-Trilogie mit dem Titel „The Obelisk Gate“ beendet und das war ein langwieriges Lesevernügen, weil ich während der letzten sechs Monate leider kaum zum Lesen gekommen bin.

Der heutige Lauf zeugt von der Ruhe vor dem Sturm (mehr Einblicke dieser Art finden sich auf meinem Instagram-Account):