Run, Fatboy, Run (673)

Der erste Home-Office-Tag liegt hinter mir. Neben ein paar technischen Schwierigkeiten, die unser IT-Team sogleich famos angegangen ist, hat sich auch die Herausforderung virtueller Meetings mit gut 10 Personen gezeigt. Insgesamt hat alles aber ganz gut geklappt. Dennoch mag ich noch nicht daran denken, meine Kollegen und Mitarbeiter frühestens in drei Wochen wiederzusehen (und selbst daran glaube ich noch nicht). Abends hat mich dann doch noch das Wetter gelockt und ich musste einfach raus. Raus in die Sonne. ☀

Herrlichstes Frühlingswetter macht die Situation nur noch umso absurder

Herrlichstes Frühlingswetter macht die Situation nur noch umso absurder

Distance: 5.43 km
Duration: 00:31:31
Elevation: 29 m
Avg Pace: 5:48 min/km
Avg Speed: 10.3 km/h
Heart Rate: 171 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 458 kcal

2020: 211 km
März: 29 km

Zum ersten Mal seit meiner Fußverletzung bin ich zwei Tage hintereinander laufen gewesen. Eigentlich wollte ich das vermeiden, doch es ging nicht anders. Immerhin habe ich die Distanz auf 5 km beschränkt. Mal sehen, was mein Fuß morgen sagt. Sollte alles okay sein, wird das nun vielleicht ein tägliches Ritual. Sonst wird man ja auch verrückt. Immerhin ist es ein Sport, den man wunderbar alleine machen kann. Schon alleine deshalb muss man das Laufen lieben. ❤

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 191: Backyard Ultras mit Carsten Drilling

Media Monday #455

Stand meine letzte Woche noch ganz im Zeichen des Autokaufs (inzwischen steht das neue Auto schon im Carport), hat Corona nun auch unser Leben komplett überrollt. So wie es momentan eben allen Menschen geht. Die Schulen sind dicht, ab morgen arbeite ich im Home Office und der einige Kontakt zu den Großeltern findet nur noch via Skype statt. So langsam ist der Ernst der Situation nicht mehr wegzudiskutieren und ich hoffe so sehr, dass der Anstieg der Neuerkrankungen durch die getroffenen Maßnahmen so weit verzögert werden kann, dass die kritischen Systeme auch nur annähernd die Chance haben mitzukommen. Ein Ausnahmezustand. Die Fragen des Medienjournals sind da wie eine Flucht in die schönen Nebensächlichkeiten des Lebens. Wie ist die Lage bei euch? Wie spürt ihr die Auswirkungen? 😷

Media Monday #455

  1. Medienkonsum schön und gut, aber noch einmal mit der Familie draußen den Sonnenschein genießen war in Anbetracht der aktuellen Situation das größere Highlight.
  2. Bei der Wahl des nächsten Films, den ich zu schauen gedenke, überlege ich mir immer öfter, ob er denn auch etwas für die Kinder wäre, so wie am Samstag der famose „BFG: Sophie & der Riese“ von Steven Spielberg.
  3. „Watchmen“ habe ich ewig nicht mehr gesehen und frage mich ob mir der Film im Ultimate Cut (siehe Foto unten) denn besser gefällt als in der Kinoversion.
  4. Oft genug sind es ja Besprechungen auf euren Blogs (danke!), die mich zu einem bestimmten Film/Buch/etc. bringen, denn mir ist eure Meinung viel wichtiger als die großer Kritiker, zu denen ich keinen Bezug habe.
  5. Die Podcast-App AntennaPod habe ich jüngst erst für mich entdeckt und bin ziemlich angetan von den Möglichkeiten.
  6. Wenn es den Menschen nur gelingen würde, nicht so egoistisch zu handeln, dann könnten wir mit so manch schwieriger Situation besser umgehen.
  7. Zuletzt habe ich gewählt und das war notwendig, weil ich dadurch dazu beitragen konnte, dass sich vielleicht etwas zum Positiven ändert.

Diese Woche sind viele neue und bekannte Filme in meine Sammlung gewandert, u.a. dieses schöne Steelbook von „Watchmen“ im Ultimate Cut (mehr Einblicke dieser Art finden sich auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (672)

Wahlsonntag, kurz vor dem Shutdown. Doppelt ärgerlich, dass wir auf die Briefwahl verzichtet haben. Da das Wetter wirklich famos war, haben wir den Weg zur Schule mit einem Spaziergang verknüpft. Fast könnte man meinen alles sei ganz normal. Nur dass doch deutlich weniger draußen los ist. Eine seltsame Stimmung. Da wir nicht wissen, wie es weiter geht, habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und mit den Kids auf ihren Rädern und noch eine Runde gedreht. Wer weiß, wie lange wir diese Möglichkeit noch haben? 🚴‍♀️🚴‍♂️🏃‍♂️

Mit ihren neuen Rädern sind die Kids nun deutlich schneller als ich...

Mit ihren neuen Rädern sind die Kids nun deutlich schneller als ich…

Distance: 10.05 km
Duration: 01:03:53
Elevation: 74 m
Avg Pace: 6:21 min/km
Avg Speed: 9.4 km/h
Heart Rate: 159 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 847 kcal

2020: 206 km
März: 24 km

Musste ich die beiden früher noch die Anstiege hochschieben, so flitzen sie mir inzwischen einfach davon. Mit ihren größeren Rädern sind sie jetzt noch schneller. Da ist es chancenlos hinterherzukommen. Gerade auch weil ich momentan ohnehin gemächlich unterwegs bin. Ich bin gespannt, ob ich noch einmal Tempo aufnehmen kann solange wir noch raus dürfen. Ansonsten geht es wieder zum Krafttraining in den Keller. Notgedrungen. 🏋️‍♀️

Im Ohr: „Papa, wo sollen wir auf dich warten?“

BFG: Sophie & der Riese – OT: The BFG (2016) (WS1)

Zunächst ein kurzer Bericht aus der Quasi-Quarantäne: Die Läden sind auch bei uns ziemlich ausgeräubert, der Zwergofant und ich sind heute dennoch zum Friseur geradelt und die Kids haben den Großteil des Tages draußen verbracht. Ansonsten hatten wir keine näheren Kontakte zu Freunden oder Nachbarn und die Stimmung ist durchaus angespannt. Umso wichtiger war es uns, den Kindern mit einem Filmabend weitere Normalität zu bieten. Die Wahl ist auf „BFG: Sophie & der Riese“ gefallen, auf den sich speziell das Zappelinchen sehr gefreut hatte. Der Zwergofant war dagegen mehr als skeptisch. Ob ihm der Film dennoch gefallen hat?

BFG: Sophie & der Riese (2016) | © Constantin Film

BFG: Sophie & der Riese (2016) | © Constantin Film

Für mich auf ewig ein ganz besonderer Film

Wenn ihr Stammleser meines Blogs seid, könnt ihr euch vielleicht daran erinnern, dass „BFG: Big Friendly Giant“ der erste Film war, den ich mit dem Zappelinchen zusammen im Kino gesehen habe. Das war vor ziemlich genau vier Jahren. Seitdem folgten weitere Kinobesuche, doch dieser erste wird mir immer als etwas ganz Besonderes im Gedächtnis bleiben. Seitdem habe ich mit den Kindern zusammen auch Roald Dahls Vorlage „Sophiechen und der Riese“ gelesen und war somit für ein paar Abende selbst der BFG bzw. GuRie, wie er im Buch genannt wird. Der Zwergofant fand das Buch mit den menschenfressenden Riesen damals schon ein wenig unheimlich und hatte sich zunächst gegen den Film gesträubt. Mit zunehmender Laufzeit wurde er jedoch immer begeisterter und spätestens ab der Majonäse war jede Skepsis vergessen.

Auch mir hat „The BFG“ erneut ausgezeichnet gefallen. Vielleicht noch ein wenig besser als beim ersten Mal. Nachdem ich damals beim Kinobesuch noch auf 3D verzichtet hatte, haben wir die Geschichte heute mit der zusätzlichen Dimension gesehen, was das Eintauchen in die Welt der Riesen noch einmal intensiviert hat. Überhaupt ist der Film technisch nach wie vor extrem beeindruckend, gerade was die Ausdruckskraft der titelgebenden CGI-Figur angeht. Wirklich sehr gelungen. Auch inhaltlich mochte ich die Geschichte wieder sehr und habe mich erneut gefreut, wie gut dieses Abenteuer doch bei den Kindern ankommt.

Fazit

Nach dem damaligen Kinobesuch hatte ich noch befürchtet, dass ich „BFG: Sophie & der Riese“ nur aufgrund dieses besonderen Ereignisses so mochte. Die heutige Sichtung hat jedoch gezeigt, dass es tatsächlich ein großartiger Kinderfilm ist, der zurecht einen so wichtigen Platz in unserer persönlichen Filmgeschichte einnimmt. Wundervoller Unterhaltung für die ganze Familie: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (671)

Was für eine Woche! Heute war es soweit, die Schulen sind zu. Endlich Gewissheit. Mein Arbeitgeber hat entsprechend reagiert und für die kommenden drei Wochen Home Office angeordnet. Die Vorbereitungen darauf laufen schon seit Tagen. Entsprechend surreal hat sich der heutige Arbeitstag angefühlt. Stets schwankend zwischen „Warum? Ist doch gar nichts!“ und „Krass, jetzt wird es wirklich ernst!“ – die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen und ich bin froh, das wir den Schritt gegangen sind, auch wenn die kommenden Wochen sehr herausfordernd werden. Schon alleine wegen der aufgeladenen Stimmung musste ich heute einfach raus, obwohl ich immer noch nicht 100%ig fit bin. 😬

Noch nicht ganz postapokalyptische Zustände...

Noch nicht ganz postapokalyptische Zustände…

Distance: 7.08 km
Duration: 00:45:22
Elevation: 44 m
Avg Pace: 6:24 min/km
Avg Speed: 9.4 km/h
Heart Rate: 162 bpm
Stride Frequency: 147 spm
Energy: 613 kcal

2020: 196 km
März: 14 km

Ich bin es so langsam angegangen wie schon lange nicht mehr. Teils hatte ich das Gefühl, ich würde rückwärts laufen. Insgesamt weiß ich nicht, ob es gut war. Für meinen Kopf auf jeden Fall. Mal sehen, wie sich die nächsten Tage entwickeln und ob ich am Sonntag schon den nächsten Lauf angehen kann. Die Kilometer im März sind bisher wirklich traurig. 😔

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 191: Backyard Ultras mit Carsten Drilling
Im zweiten Ohr: Alkaline Trio, blink-182

Die 5 besten Mentoren in Filmen

Wenn es bei der heutigen Ausgabe von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG um die fünf besten Mentoren geht, bin ich gespannt, ob sich die bekanntesten drei Mentoren durch die Listen aller Teilnehmer ziehen. Wisst ihr welche drei ich meine? 😋

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #166

Das Thema für Ausgabe #166 lautet:

Die 5 besten Mentoren in Filmen

  1. Albus Dumbledore aus der „Harry Potter“-Reihe (2001 bis 2011) – Wohl einer der archetypischsten Mentoren überhaupt, eben Lehrer und Schüler. Dabei gibt Professor Dumbledore aber noch so viel mehr Wissen an Harry weiter als reinen Schulstoff. Eben ein echter Mentor.
  2. Gandalf aus „Der Herr der Ringe“ (2001 bis 2003) und „Der Hobbit“ (2012 bis 2014) – Gandalf ähnelt Professor Dumbledore nicht nur äußerlich, er nimmt unter den Gefährten auch die Mentorenrolle ein. Speziell für Frodo und zuvor bereits für Bilbo.
  3. Mufasa aus „Der König der Löwen“ (1994) – Auch Väter können Mentoren sein, gerade wenn sie ihre Kinder auf die Verantwortung ihres zukünftigen Lebens vorbereiten. Sie haben zwar nur wenige Szenen zusammen, doch reichen diese aus, um Simbas gesamtes Leben zu prägen.
  4. William Somerset aus „Sieben“ (1995) – An Detective Somerset musste ich als allererstes denken. Auch weil die Schülerrolle von David Mills zu Beginn so ausgeprägt rebellisch war.
  5. Yoda aus „Star Wars: Das Imperium schlägt zurück“ (1980) – Ganz am Ende der (rein alphabetisch sortierten) Liste darf natürlich der Mentor der Filmwelt nicht fehlen. Obi-Wan Kenobi wäre direkt meine zweite Wahl gewesen, aber Yoda ist eben Yoda.

Media Monday #454

Meine letzte Woche sah folgendermaßen aus: Extrem viel zu tun in der Arbeit, dazu mangelnde Mobilität durch ein kaputtes Auto, zwei Schulbesichtigungen, Termine in Autohäusern zwecks Probefahrten, ein Autokauf und und und… jeder Tag fühlt sich an, als würde er mindestens 36 Stunden dauern. Hinzu kommt, dass ich gesundheitlich immer noch angeschlagen bin und das alles so langsam an die Substanz geht. Doch genug gejammert. Die kommende Woche kann nur besser werden. Und in diese starte ich natürlich mit den Fragen des Medienjournals. Wie war eure Woche so? 😅

Media Monday #454

  1. Kommen Fragen auf zu meinem Lieblings-Serien, kommt mir ja immer als erstes „The Marvelous Mrs. Maisel“ in den Sinn, denn ich habe das Gefühl, dass noch viel zu wenige Leute diese wundervolle Serie kennen.
  2. Von den Serien meiner Kindheit wird mir „Pippi Langstrumpf“ immer unvergessen bleiben, schließlich wollte ich auch immer eine Freundin haben wie Pippi (und war selbst, damals wie heute, eher wie Annika und Tommy).
  3. Durch den Schleier der Nostalgie betrachtet sind Spencer/Hill-Filme einfach beste Unterhaltung. Und was soll ich sagen? Auch heute liebe ich sie noch, wie der erst am Samstag gesehene „Vier Fäuste gegen Rio“ beweist.
  4. Die TV-Serie „Friends“ ist nach all den Jahren noch immer zuverlässig darin, mich wie zu Hause fühlen zu lassen.
  5. In der Rückschau betrachtet war es vielleicht sogar gut, dass ich den Sci-Fi-Actioner „Upgrade“ erst so spät gesehen habe, denn als ich vor ein paar Monaten davon gehört hatte, war ich richtig gehypt und wäre wohl noch enttäuschter davon gewesen.
  6. Die TV-Serie „Shameless“ versuche ich ja auch immer Freunden und Familie nahezubringen, einfach weil sie selbst im neunten Jahr noch herrlich absurde Unterhaltung bietet.
  7. Zuletzt habe ich „The Greatest Showman“ zusammen mit meiner Familie gesehen und das war beste Unterhaltung, weil die Songs des Musicals einfach mitreißend sind.

Greatest Showman – OT: The Greatest Showman (2017)

Heute war irgendwie ein unbefriedigender Tag. Fast die ganze Familie ist erkältet und somit haben wir schweren Herzens die Sonntagspläne gestrichen. Um überhaupt etwas zu machen, haben wir mit den Kindern einen Film geschaut und ein Brettspiel gespielt. Auf „The Greatest Showman“ war das Zappelinchen schon lange heiß, da sie und der Zwergofant „A Million Dreams“ bereits mit ihrem Chor gesungen haben. Ob der restliche Film mit dem Hit mithalten konnte?

Greatest Showman (2017) | © Twentieth Century Fox Home Entertainment

Greatest Showman (2017) | © Twentieth Century Fox Home Entertainment

A million dreams is all it’s gonna take

Was für ein Publikumsliebling! „The Greatest Showman“ bietet die perfekte Show. Ziemlich passend für den Film. Da sitzt jede Note, jede Choreografie ist bis ins Detail perfekt und die Songs besitzen alle Ohrwurmqualität. Natürlich sollte man Musicals mögen, um dem Film etwas abgewinnen zu können. Aber dann zaubert er eine bombastische Show nach der anderen hervor. Unfassbar. Die Schauwerte stimmen also schon einmal und nein, man sollte nicht die Annahme treffen, hier einer realistischen Biografie von P. T. Barnum beizuwohnen. Das hier ist eindeutig ein Märchen. Eine kunterbunte Show, die einfach nur Freude machen soll. Als solche bleibt sie, wie die Zirkus-Show im Film, aber auch recht oberflächlich.

Hinter der schönen Fassade steckt leider nicht allzu viel. Einzig die fiktionalisierte Version von P. T. Barnum (toll gespielt von Hugh Jackman) besitzt ein wenig Profil. Die restlichen Figuren bleiben leider ziemlich blass. Gerade die außergewöhnlichen Akrobaten und Artisten sind nur Schmuckwerk und der Film hätte enorm gewonnen, wenn er eine gewissen Interaktion zwischen ihnen erlaubt hätte. Dafür hätte man gerne auf eine der Musical-Nummern verzichten können. Somit ist „The Greatest Showman“ letztendlich mehr Schein als Sein.

Fazit

Mir hat „The Greatest Showman“ wirklich ziemlich gut gefallen. Leider werde ich ihn schon bald wieder größtenteils vergessen haben und nur die mitreißenden Songs werden bleiben. Der Rest der heutigen Zuschauerschaft war noch ein wenig begeisterter als ich, doch von mir gibt es vorerst zurückhaltende 7/10 Punkte.

Vier Fäuste gegen Rio – OT: Non c’è due senza quattro (1984)

Nach einer wirklich anstrengenden Woche (zu den Details habe ich mich an anderer Stelle bereits geäußert) stand uns heute der Sinn nach einem entspannten Filmabend. Zudem war Frau bullion einmal wieder strawanzen, weshalb die Wahl auf einen Spencer/Hill-Film gefallen ist. Mit „Vier Fäuste gegen Rio“ ist einer der großen Klassiker in den Player gewandert. Ob der Film so gut war, wie in meiner Erinnerung?

Vier Fäuste gegen Rio (1984) | © 3L Vertriebs GmbH & Co. KG

Vier Fäuste gegen Rio (1984) | © 3L Vertriebs GmbH & Co. KG

„Hör mal du Kalkleiste, sag deinem Boss er soll sich beeilen, sonst fang ich an zu dampfen!“

Es ist wirklich kaum zu glauben, dass „Vier Fäuste gegen Rio“ nur ein Jahr vor dem eher drögen „Die Miami Cops“ entstanden ist. Die beiden Filme wirken wie aus anderen Epochen. Hier zeigen sich sowohl Bud Spencer als auch Terence Hill extrem spielfreudig und es fliegen nicht nur die Fäuste, sondern vor allem auch die Sprüche. Hinzu kommt, dass es sich bei „Vier Fäuste gegen Rio“ (für Spencer/Hill-Verhältnisse) fast schon um eine High-Concept-Komödie handelt, die oft tatsächlich den doppelten Spaß bietet. Natürlich wird das Verwechslungselement, und die damit verbundene Albernheit, ziemlich vorhersehbar ausgespielt, doch ist es einfach herrlich, den beiden Schauspielern in ihren gänzlich unterschiedlichen Rollen zuzusehen. Und die Sprüche wirken, vielleicht durch den gegebenen Kontrast, noch einmal derber als sonst.

„Ich bekomme gleich ‘nen Krampf im Vorderflügel!“

Für mich gehört „Vier Fäuste gegen Rio“ auch zu den Filmen des Prügelduos, an die ich mich noch am besten erinnern konnte. Er bietet noch mehr Comedy und hat doch einige wunderbare Prügelsequenzen zu bieten. Dadurch wirkt der Film auch heute noch recht frisch und die Alterserscheinungen zeigen sich eher in, aus heutiger Sicht, unmöglich plumpen und anzüglichen Anspielungen. Davon abgesehen hatte ich wieder enorm viel Spaß mit dem doppelten Duo. Auch die Kinder waren begeistert und haben teils geschrien vor lachen, was ich stets als gutes Zeichen werte.

Fazit

„Vier Fäuste gegen Rio“ ist für mich einer der großen Spencer/Hill-Klassiker, der durch seine ungewöhnliche Prämisse unter den anderen Filmen heraussticht. In vielerlei Hinsicht einfach doppelter Spaß und somit immer wieder gerne gesehen: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (670)

Die vergangene Woche hat mich so sehr gestresst, wie schon lange nichts mehr: Montagabend hat mein Auto die Grätsche gemacht, heute haben wir ein neues gekauft. Dazwischen liegen Tage mit enormem Organisationsaufwand zwischen Arbeit, Familie und nach einem neuen Auto suchen. Zudem war ich gesundheitlich ziemlich angeschlagen und habe seit Tagen ziemlich starke Kopfschmerzen. Obwohl ich noch nicht wieder komplett fit bin, wollte ich heute einen Lauf wagen. Schon alleine um die Kopfschmerzen wegzulaufen… 🤕

Juhu, selbst gegen 18 Uhr ist es noch einigermaßen hell!

Juhu, selbst gegen 18 Uhr ist es noch einigermaßen hell!

Distance: 7.13 km
Duration: 00:42:49
Elevation: 42 m
Avg Pace: 5:59 min/km
Avg Speed: 10.0 km/h
Heart Rate: 164 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 607 kcal

2020: 189 km
März: 7 km

Der erste Lauf seit exakt zwei Wochen hat sich entsprechend schleppend angefühlt. Ich wollte es langsam angehen lassen und dennoch war ich schon nach der Hälfte ziemlich K.O. Mein Kopf fühlt sich nun etwas besser an, doch so richtig gut auch noch nicht. Hoffentlich habe ich meiner Gesundheit keinen Bärendienst erwiesen, aber ich hatte das Gefühl einfach etwas tun zu müssen. Ach, du unverschämte Unvernunft! 🙄

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 190: „FatBoysRun“ Das Buch
Im zweiten Ohr: blink-182, Alkaline Trio