Run, Fatboy, Run (1200): Spezialausgabe

Heute war ich im Büro, hatte früh aber keine Lust zu laufen. So gar keine. Normalerweise ziehe ich es ja trotzdem durch, aber das ging heute nicht. Der Tag im Büro hat gut getan, doch der Krieg in der Ukraine ist wie ein Schatten über allem gehangen. Ich hatte das dringende Bedürfnis meinen Kopf freizulaufen und somit bin ich noch im letzten Tageslicht eine Runde raus… 🏃‍♂️

Kurz vor einsetzender Dunkelheit noch den Kopf freigelaufen

Kurz vor einsetzender Dunkelheit noch den Kopf freigelaufen

Distanz: 10.11 km
Zeit: 00:53:50
Anstieg: 73 m
Ø Pace: 5:20 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 162 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 12.2 °C
Kalorien: 737 kcal

2022: 475 km
Februar: 212 km
KW 8: 28 km

Vermutlich ist es niemandem aufgefallen, doch ich aktualisiere die folgende Tabelle nicht mehr jeden 25. Lauf, sondern lasse einen größeren Abstand. Vermutlich reicht sogar jeder 100. Lauf, doch das werde ich noch sehen. Für die letzten 50 Läufe habe ich auf jeden Fall knapp zwei Monate gebraucht. Hier meine gesamten Läufe, seit ich diese in irgendeiner Form dokumentiere:

2008 2009 2010 2011 2012
Distanz 130,60 143,53 382,31 426,62 291,15
Dauer 15:32:00 15:37:00 38:48:45 41:55:03 28:39:25
kCal 12.416 11.838 32.184 33.147 22.415
min/km 7:05 6:31 6:05 5:53 5:54
2013 2014 2015 2016 2017
Distanz 388,03 319,01 243,70 670,52 649,79
Dauer 39:02:57 31:23:04 24:24:25 63:12:58 64:56:12
kCal 29.878 24.563 18.930 54.316 53.696
min/km 6:02 5:54 06:00 05:39 5:59
2018 2019 2020 2021 2022
Distanz 1.132,30 451,9 2.020,36 2.887,91 475,43
Dauer 109:40:38 44:12:04 190:24:35 271:35:47 45:39:20
kCal 95.800 39.100 159.598 215.909 36.168
min/km 5:48 5:52 5:39 5:39 5:46
Gesamt
Distanz 10.613,16
Dauer 1025:04:13
kCal 839.958
min/km 5:59

Mein Gewicht ist weiterhin stabil, obwohl ich momentan nahezu jeden Abend sündige. Das konsistente Laufen hilft aber gut, mein Gewicht zu halten. Insgesamt habe ich dieses Jahr schon 67 Tafeln Schokolade bzw. 153 Flaschen Bier runtergelaufen. 🍺🍫

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 602 – Mittelklassewagen als Podcast
Im zweiten Ohr: Rancid, Skye Wallace, The Weakerthans, Alkaline Trio

Die 5 besten Serien, die auf dem Land spielen

Gina ist zurück! Das bedeutet heute gibt es Die 5 BESTEN am DONNERSTAG wieder direkt auf ihrem brandneuen Blog (schaut gerne mal vorbei). Zum Thema der besten Serien, die auf dem Land spielen, musste ich erst einmal in mich gehen und überlegen. Letztendlich habe ich doch ein paar schöne Serien gefunden. Was meint ihr? 👩‍🌾🚜

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #249 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #249 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Das Thema für Ausgabe #249 lautet:

Die 5 besten Serien, die auf dem Land spielen

  1. „Downton Abbey“ (2010 bis 2015) – Natürlich muss ich diese Serie nennen, die häufig in den ländlicheren Regionen des Vereinigten Königreichs spielt. Zwar nicht klassisches Landleben, doch ländlich genug, dass es immer einen schönen Kontrast zum hektischen Treiben in London gibt, sollte es die Figuren einmal wieder dorthin verschlagen.
  2. „Legend of the Seeker“ (2008 bis 2010) – Klar, „Game of Thrones“ ist insgesamt die deutlich bessere Fantasy-Serie, doch die Landschaftsaufnahmen aus Neuseeland haben es mir hier angetan. Zudem ist die Serie einfach sympathisch.
  3. „The Affair“ (2014 bis 2019) – Eine Serie, die gerade in der ersten Staffel in einer Urlaubsregion spielt, welche einen ziemlichen Kontrast zum eher düsteren Inhalt bildet. Leider habe ich die Serie nie zu Ende geschaut.
  4. „The Walking Dead“ (2010 bis 2022) – Die Zombies in dieser Serie schleichen oft über leere Felder. Die zweite Staffel spielt sogar auf einer Farm. Viel ländlicher wird Zombie-Horror nicht mehr.
  5. „Twin Peaks“ (1990 bis 2017) – Dunkle Wälder, Wasserfälle und mysteriöse Ereignisse. Der ländlichen Idylle von „Twin Peaks“ eilt ihr Ruf zweifellos voraus. Sollte man gesehen haben, auch wenn mir selbst die dritte Staffel noch fehlt.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1199)

Endlich wieder Sonne beim Mittagslauf! 🌞

Sonniger Lauf zu den 200 km im Februar

Sonniger Lauf zu den 200 km im Februar

Distanz: 10.07 km
Zeit: 00:57:17
Anstieg: 69 m
Ø Pace: 5:41 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 153 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 7.2 °C
Kalorien: 718 kcal

2022: 465 km
Februar: 202 km
KW 8: 18 km

Damit habe ich die 200 km im Februar geknackt und lasse es die nächsten Tage vielleicht ein wenig langsamer angehen. Kommt ganz auf die Anwesenheitszeit im Büro an. Am Wochenende geht aber bestimmt noch der eine oder andere Lauf. So 220 km auf der Uhr sind also noch möglich. 🏃‍♂️

Im Ohr: Nerdtalk Sendung 602 – Mittelklassewagen als Podcast

Run, Fatboy, Run (1198)

Heute war ich einmal wieder morgens unterwegs. War hart, sag ich ganz ehrlich. Doch zum ersten Mal war es am Ende des Laufes schon richtig hell. Es geht rauswärts! 😃

Es wird morgens schon langsam heller

Es wird morgens schon langsam heller

Distanz: 8.14 km
Zeit: 00:48:20
Anstieg: 62 m
Ø Pace: 5:56 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 158 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 2.8 °C
Kalorien: 636 kcal

2022: 455 km
Februar: 192 km
KW 8: 8 km

Ansonsten hat alles (okay, ziemlich viel) weh getan und ich bin nicht so recht vom Fleck gekommen. Aber ich war laufen. Immerhin. 🏃‍♂️

Im Ohr: Sneakpod #717 – Der Rausch

Media Monday #556

Die letzte Arbeitswoche war recht anstrengend, weshalb ich mich sehr auf das Wochenende gefreut hatte. Leider war auch dieses nicht wirklich entspannt, so dass ich mich genauso ausgelaugt fühle wie noch am Freitag. Aber für irgendwas muss all der Ausdauersport ja auch gut sein, sprich ich habe gelernt einfach weiterzumachen. Und weiter. Und weiter. Doch nun erst einmal zu den Fragen des Medienjournals und damit ein paar schönen Filmen und einer neuen Lieblingsserie. 🥰

Media Monday #556

  1. Man muss ja nicht wirklich immer auf Biegen und Brechen das Klischee reproduzieren, dass die größtmögliche Anhäufung von Macht stets erstrebenswert ist.
  2. Ein(e) empathische(r) Held*in wäre ja auch mal schön, schließlich ist kaum präsent, dass sich durch Empathie auch Konflikte lösen lassen.
  3. Es fühlt sich gelinde gesagt noch etwas unwirklich an, dass ich mit der kompletten Serie „The Expanse“ nun tatsächlich durch bin. Ich werde diese Welt und ihre Figuren, die gegen Ende tatsächlich so handeln wie in Frage 1 und 2 beschrieben, sowas von vermissen und klammere mich nun an Zusatzmaterial (siehe Foto unten) bis ich endlich die Buchvorlage lesen werde.
  4. Hätte man mir früher gesagt, dass Laufsport mein Ding ist, ich hätte wahrscheinlich eine viel fittere Jugend gehabt.
  5. Wenn ich so an den Film „Jurassic Park“ denke, stelle ich auch immer wieder fest, dass dies wohl das ultimativ prägende Kinoerlebnis meiner Kindheit war.
  6. Aufgeben ist sicherlich auch immer eine Option, aber nicht für Nirmal Purja, der in sieben Monaten 14 Achttausender bestiegen hat, wie die Netflix-Doku „14 Gipfel: Nichts ist unmöglich“ eindrucksvoll zeigt.
  7. Zuletzt habe ich noch eine Runde durch den aufkommenden Sturm gedreht und das war bitter nötig, weil ich heute viel zu viel gegessen habe.

Auch nach Beendigung der Serie kann ich mich nicht von der Welt trennen (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1197)

Nachdem wir heute den ganzen Tag lecker gegessen haben, wollte ich gegen Abend noch eine Runde laufen. Auch weil ich sonst morgen früh vor der Arbeit los müsste. Da war es kurz vor der Dunkelheit doch etwas entspannter. 🏃‍♂️

Was vom Sturm übrig bleibt...

Was vom Sturm übrig bleibt…

Distanz: 8.57 km
Zeit: 00:48:44
Anstieg: 71 m
Ø Pace: 5:41 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 8.9 °C
Kalorien: 603 kcal

2022: 447 km
Februar: 184 km
KW 7: 65 km

Heute Nacht soll noch einmal ein Sturm kommen und es war schon ordentlich windig. Auch so manche Sturmschäden der letzten Tage (siehe Foto) haben sich am Weg gezeigt. Somit habe ich es diese Woche auf 65 km gebracht, wobei ich die heutigen 8 km ja eigentlich der nächsten Woche geklaut habe.

Im Ohr: Sneakpod #717 – Der Rausch

The Expanse – Die komplette Serie (Staffel 1 bis 6)

In den vergangene zwei Monaten habe ich eine Serie gesehen, die schon ewig auf meiner Liste stand. Doch ich wollte warten, bis sie abgeschlossen ist. Das ist sie seit ein paar Wochen und somit habe ich endlich „The Expanse“ gesehen. Der Serie eilt der Ruf voraus, die Sci-Fi-Offenbarung der letzten Jahre zu sein. Nach der Sichtung kann ich dieser Einschätzung nur zustimmen und schon einmal vorwegnehmen, dass ich euch die Serie, selbst wenn ihr keine Hardcore-Sci-Fi-Fans seid, wirklich sehr ans Herz legen kann. 👩‍🚀🚀

The Expanse | © SyFy & Amazon Prime Video

The Expanse | © SyFy & Amazon Prime Video

Über „The Expanse“ wird auch gesagt, die Serie sei das „Game of Thrones“ im Weltraum. Ich kann dem zu einem gewissen Grad zustimmen, speziell was Politik und den Einsatz von Fantasy-Elementen angeht. „The Expanse“ ist jedoch viel optimistischer, gerade was die Entwicklung der Held*innen angeht. Doch lest selbst und begleitet mich auf auf die Reise durch unser Sonnensystem:

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Run, Fatboy, Run (1196)

Auch letzte Nacht hat es wieder ziemlich gestürmt. Schäden sind in der näheren Umgebung wohl keine entstanden. Für meinen heutigen Lauf habe ich mich vorsichtshalber dennoch für eine Strecke entschieden, die größtenteils nicht unter Bäumen entlanggeführt hat. 🌬

Nach dem Sturm ist es immer noch windig

Nach dem Sturm ist es immer noch windig

Distanz: 12.43 km
Zeit: 01:09:25
Anstieg: 81 m
Ø Pace: 5:35 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 6.1 °C
Kalorien: 901 kcal

2022: 438 km
Februar: 176 km
KW 7: 57 km

Ich bin sehr gut vorangekommen. Hat richtig Spaß gemacht, trotz des starken Windes. Später folgt dann noch ein Spaziergang und ich werde wohl auch morgen noch einen Lauf wagen. Der Ruhetag macht am Montag mehr Sinn. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #717 – Der Rausch
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, The Weakerthans, Alkaline Trio, blink-182

14 Gipfel: Nichts ist unmöglich – OT: 14 Peaks: Nothing Is Impossible (2021)

Nach einer ziemlich anstrengenden Woche mit leidlicher Corona-Thematik (gerade in den Schulen) und auch sonst nicht wenig Stress, habe ich mich Freitagabend mit „14 Gipfel: Nichts ist unmöglich“ auf die Dächer der Welt begeben. Seit „Free Solo“ hatte ich keine Bergsteiger-Doku mehr gesehen und somit war es höchste Zeit… 🏔

14 Gipfel: Nichts ist unmöglich (2021) | © Netflix

14 Gipfel: Nichts ist unmöglich (2021) | © Netflix

Eine unfassbare Leistung in komprimierter Form

Als ich das erste Mal von „14 Peaks: Nothing Is Impossible“ gehört hatte, bin ich fest davon ausgegangen, es hier mit einer Doku-Serie zu tun zu haben. Letztendlich war es doch ein Dokumentarfilm, der Nirmal Purjas Besteigung der 14 Achttausender in weniger als sieben Monaten begleitet. Zur Einordnung: Der bisherige Rekord lag bei Reinhold Messner, der dafür 16 Jahre benötigt hat, welcher allerdings ohne zusätzlichen Sauerstoff geklettert ist. Das Vorhaben des Nepalesen grenzt rein zeitlich an schieren Wahnsinn und wenn man bedenkt, dass er während seines Project Possible auch noch in Not geratene Bergsteiger rettet, dann ist das einfach eine irre Geschichte.

Regisseur Torquil Jones fängt Nirmals Abenteuer in packenden Bildern ein und montiert die Besteigung der Giganten geschickt, in dem er die Lebensgeschichte des nepalesischen Bergsteigers mit ihr verwebt. Somit entsteht ein recht rundes Bild des knapp siebenmonatigen Vorhabens, welches ich mir jedoch ausführlicher gewünscht hätte. Gerade die Szenen am Berg sind mir ein wenig zu kurz gekommen und ich hätte wohl tatsächlich eine Doku-Serie bevorzugt, die den Vorbereitungen und den Besteigungen mehr Zeit einräumt. So wirkt die Geschichte leider etwas gehetzt.

Fazit

„14 Gipfel: Nichts ist unmöglich“ ist ein beeindruckender Bergsteigerfilm. Der Fokus auf Nepal und Nirmal Purjas ist faszinierend und ich wäre gerne tiefer eingetaucht. Doch auch in dieser komprimierten Form kann ich den Dokumentarfilm nur empfehlen. Schon alleine aufgrund der unfassbaren Leistung: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (1195)

Momentan merke ich wieder verstärkt, wie sehr mich alles anstrengt und wie nötig das Laufen als Ausgleich ist. Nach ein paar sonnigen Tagen letzte Woche, hat sich wieder das graue Wetter durchgesetzt. Möp. Aber besser im Grau zu laufen als im Grau nur in der Bude zu sitzen… 🏃‍♂️

Grau in grau

Grau in grau

Distanz: 8.14 km
Zeit: 00:45:44
Anstieg: 65 m
Ø Pace: 5:37 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 153 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 8.9 °C
Kalorien: 574 kcal

2022: 426 km
Februar: 163 km
KW 7: 44 km

Pace und Puls waren heute wieder besser. Mal sehen, was das Wochenende so bringt.

Im ersten Ohr: Radio Nukular – Episode 164 – Jahresrückblick 2001 (Filme & Serien)
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World, The Weakerthans, blink-182