14 Gipfel: Nichts ist unmöglich – OT: 14 Peaks: Nothing Is Impossible (2021)

Nach einer ziemlich anstrengenden Woche mit leidlicher Corona-Thematik (gerade in den Schulen) und auch sonst nicht wenig Stress, habe ich mich Freitagabend mit „14 Gipfel: Nichts ist unmöglich“ auf die Dächer der Welt begeben. Seit „Free Solo“ hatte ich keine Bergsteiger-Doku mehr gesehen und somit war es höchste Zeit… 🏔

14 Gipfel: Nichts ist unmöglich (2021) | © Netflix

14 Gipfel: Nichts ist unmöglich (2021) | © Netflix

Eine unfassbare Leistung in komprimierter Form

Als ich das erste Mal von „14 Peaks: Nothing Is Impossible“ gehört hatte, bin ich fest davon ausgegangen, es hier mit einer Doku-Serie zu tun zu haben. Letztendlich war es doch ein Dokumentarfilm, der Nirmal Purjas Besteigung der 14 Achttausender in weniger als sieben Monaten begleitet. Zur Einordnung: Der bisherige Rekord lag bei Reinhold Messner, der dafür 16 Jahre benötigt hat, welcher allerdings ohne zusätzlichen Sauerstoff geklettert ist. Das Vorhaben des Nepalesen grenzt rein zeitlich an schieren Wahnsinn und wenn man bedenkt, dass er während seines Project Possible auch noch in Not geratene Bergsteiger rettet, dann ist das einfach eine irre Geschichte.

Regisseur Torquil Jones fängt Nirmals Abenteuer in packenden Bildern ein und montiert die Besteigung der Giganten geschickt, in dem er die Lebensgeschichte des nepalesischen Bergsteigers mit ihr verwebt. Somit entsteht ein recht rundes Bild des knapp siebenmonatigen Vorhabens, welches ich mir jedoch ausführlicher gewünscht hätte. Gerade die Szenen am Berg sind mir ein wenig zu kurz gekommen und ich hätte wohl tatsächlich eine Doku-Serie bevorzugt, die den Vorbereitungen und den Besteigungen mehr Zeit einräumt. So wirkt die Geschichte leider etwas gehetzt.

Fazit

„14 Gipfel: Nichts ist unmöglich“ ist ein beeindruckender Bergsteigerfilm. Der Fokus auf Nepal und Nirmal Purjas ist faszinierend und ich wäre gerne tiefer eingetaucht. Doch auch in dieser komprimierten Form kann ich den Dokumentarfilm nur empfehlen. Schon alleine aufgrund der unfassbaren Leistung: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (1195)

Momentan merke ich wieder verstärkt, wie sehr mich alles anstrengt und wie nötig das Laufen als Ausgleich ist. Nach ein paar sonnigen Tagen letzte Woche, hat sich wieder das graue Wetter durchgesetzt. Möp. Aber besser im Grau zu laufen als im Grau nur in der Bude zu sitzen… 🏃‍♂️

Grau in grau

Grau in grau

Distanz: 8.14 km
Zeit: 00:45:44
Anstieg: 65 m
Ø Pace: 5:37 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 153 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 8.9 °C
Kalorien: 574 kcal

2022: 426 km
Februar: 163 km
KW 7: 44 km

Pace und Puls waren heute wieder besser. Mal sehen, was das Wochenende so bringt.

Im ersten Ohr: Radio Nukular – Episode 164 – Jahresrückblick 2001 (Filme & Serien)
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World, The Weakerthans, blink-182

Run, Fatboy, Run (1194)

Dank Sturmtief Ylenia war ich heute Nacht ab 4:00 Uhr wachgelegen. Auch tagsüber wütete der Sturm ziemlich. Dennoch habe ich mich zu einem Mittagslauf aufgemacht, der wettertechnisch wirklich alles zu bieten hatte: Sonne, Regen und vor allem Gegenwind. Teils bin ich kaum vorangekommen. 🌬

Lauf durch den Sturm: zwei Schritte vor, einer zurück

Lauf durch den Sturm: zwei Schritte vor, einer zurück

Distanz: 10.11 km
Zeit: 00:58:33
Anstieg: 89 m
Ø Pace: 5:47 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 11.1 °C
Kalorien: 764 kcal

2022: 417 km
Februar: 155 km
KW 7: 36 km

Rückenwind gab es dafür gefühlt viel zu wenig. Dennoch bin ich zufrieden mit dem Lauf. Konnte ein paar Dinge in meinem Kopf sortieren und den Elementen ausgesetzt zu sein, ist manchmal ja auch ganz nett. 🏃‍♂️

Im Ohr: Radio Nukular – Episode 164 – Jahresrückblick 2001 (Filme & Serien)

Die 5 besten Serien, die im Krieg spielen

Von den Bergen in den Krieg. Von der Idylle ins Chaos. Heute hat Wortman in Vertretung für Gina Die 5 BESTEN am DONNERSTAG übernommen, da sie immer noch Probleme mit ihrem Blog hat. Ihr könnt aber auch via Instagram bei ihr teilnehmen. Bei der Aufgabe habe ich wieder gemerkt, dass mir ein paar bekannte Kriegsserien (wie „The Pacific“) noch fehlen. Aber für solch schwere Kost muss man auch in der richtigen Stimmung sein… 🤕

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #248 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #248 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Das Thema für Ausgabe #248 lautet:

Die 5 besten Serien, die im Krieg spielen

  1. „Band of Brothers“ (2001) – Im Nachgang von „Der Soldat James Ryan“ entstanden, ist diese Serie mindestens ebenso wuchtig und gewaltig. Durch das Serienformat wird man noch enger an die Figuren geschweißt, was die Sichtung zu einer sehr intensiven und teils auch schmerzhaften Erfahrung macht. Immersiver habe Krieg (glücklicherweise!) nie erfahren müssen.
  2. „Das Boot“ (1987) – Eigentlich ein Film, doch ist mir tatsächlich die TV-Fassung aus den 1980er Jahren im Kopf geblieben, die ich in meiner Jugend zusammen mit meinen Eltern auch im TV verfolgt habe. Ich weiß noch genau, wie erschüttert ich damals von der letzten Episode war. Hat bei mir definitiv Eindruck hinterlassen.
  3. „Downton Abbey – Staffel 2“ (2011) – Die zweite Staffel der Serie spielt während des Ersten Weltkriegs. Es gibt nur einen kurzen Einblick in das Geschehen an der Front, doch sind die Auswirkungen auch bis ins behütete England spürbar. Fand ich einen sehr spannenden Handlungsstrang.
  4. „Game of Thrones“ (2011 bis 2019) – In Westeros herrscht beständig Krieg und das Spiel um den Tron fordert in jedem Lager Opfer. Kein realer Krieg, doch sind diverse Schlachten stets wichtiger Bestandteil der Serie.
  5. „This Is Us – Staffel 3“ (2018) – Während der dritten Staffel wird die Geschichte um Jacks Bruder aufgearbeitet, der damals in Vietnam verschollen ist. Welche Auswirkungen das Kriegstrauma auch noch auf die heutige Generation hat, zeigt die Serie wunderbar.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1193)

Ein (viel zu) voller Tag, deshalb nur eine kurze Mittagsrunde. Natürlich hat es pünktlich zum Start angefangen zu reden. Doch irgendwas ist halt immer (an dieser Stelle Glückwunsch an Lutz zur zweifachen Weltumrundung im Streak). 🌧

Mittagslauf im Regen

Mittagslauf im Regen

Distanz: 8.46 km
Zeit: 00:47:54
Anstieg: 65 m
Ø Pace: 5:40 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 6.1 °C
Kalorien: 619 kcal

2022: 407 km
Februar: 145 km
KW 7: 26 km

Bin ganz gut vorangekommen und, trotz Regen, auch zufrieden mit dem Lauf. Die 400 km sind zudem geknackt. Yeah! 🏃‍♂️

Im Ohr: Radio Nukular – Episode 164 – Jahresrückblick 2001 (Filme & Serien)

Run, Fatboy, Run (1192)

Momentan dienen meine Mittagsläufe verstärkt wieder dazu, den Kopf frei zu bekommen. Viel zu viele parallele Themen. Auch heute bin ich eher gestresst in den Lauf gestartet und war danach deutlich entspannter. 😊

Mittagsrunde an den Pferdchen vorbei

Mittagsrunde an den Pferdchen vorbei

Distanz: 10.07 km
Zeit: 00:57:33
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 5:43 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 6.1 °C
Kalorien: 760 kcal

2022: 399 km
Februar: 136 km
KW 7: 18 km

Die Zeit ist recht durchschnittlich, aber ich habe auch kein Tempo gemacht. Somit bin ich zufrieden. Nur ein wenig Sonne wäre schön gewesen. 🏃‍♂️

Im Ohr: Radio Nukular – Episode 164 – Jahresrückblick 2001 (Filme & Serien)

Run, Fatboy, Run (1191)

Beinahe hätte ich den Laufartikel vergessen. Ist heute aber auch wieder wild alles. Aber ja, ich war mittags laufen. Pünktlich als ich den Fuß vor die Tür gesetzt habe, ist die Sonne verschwunden und das ist wohl sinnbildlich für diesen Montag. 🙄

Leider keine Sonne, aber recht windig

Leider keine Sonne, aber recht windig

Distanz: 8.21 km
Zeit: 00:46:56
Anstieg: 61 m
Ø Pace: 5:43 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 159 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 628 kcal

2022: 389 km
Februar: 126 km
KW 7: 8 km

Der Lauf selbst war recht durchschnittlich. Der Anfang für diese Woche ist immerhin gemacht. Mal sehen, wie es weitergeht…🏃‍♂️

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 264: Gewinnspiel Auflösung

Media Monday #555

Jeden Sonntagabend denke ich mir, dass zwei Tage Wochenende zu wenig sind. Was habe ich schon groß gemacht? Am Samstag einen Halbmarathon gelaufen und sonst nur ein wenig gewerkelt. Am heutigen Sonntag haben wir dann den Geburtstag von Frau bullion mit einem Teil der Familie nachgefeiert. Sonst gab es nicht viele Highlights. Außer natürlich die schicke Ultimate Collection von „Ghostbusters“ (siehe Foto unten), die mich sehr glücklich macht. Wenn das mal nicht die perfekte Überleitung zu den aktuellen Fragen des Medienjournals ist, dann weiß ich auch nicht… 😁

Media Monday #555

  1. Der Hype um den Super Bowl könnte mir nicht egaler sein; allerdings freue ich mich über neue Film- und Serien-Trailer, wie z.B. zu „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“.
  2. Apropos (mediale) Großereignisse: Mir graust es schon sehr vor der anstehenden Fußball-WM; dieses Jahr noch mehr als sonst, denn es wäre schon ein toter Gastarbeiter zu viel. Die 15.000 Toten werden jedoch im medialen Trubel untergehen und das ist so unfassbar bitter.
  3. Aber auch der Valentinstag steht vor der Tür und von all den filmischen verarbeiteten Klischees wird es bei mir keines in den morgigen bzw. heutigen Tag schaffen.
  4. Überhaupt scheint es ja in Hollywood unausgesprochene Regel zu sein, dass Romantik immer zuckersüß sein muss.
  5. Da lobe ich mir doch Werke wie „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“, schließlich wird die Hauptfigur Shang-Chi nicht in romantische Abenteuer verstrickt, sondern hat einfach eine gute Freundin an seiner Seite.
  6. Die vierte Staffel von „Jurassic World: Neue Abenteuer“ braucht sich aber auch nicht zu verstecken, denn die Turtelei zwischen Brooklynn und Kenji ist schon irgendwie süß.
  7. Zuletzt habe ich „Hilfe, ich habe meine Eltern geschrumpft“ gesehen und das war ein netter Film für unseren Familienfilmabend, weil die Kids bombig unterhalten wurden.

Das neueste Schmuckstück in der Filmsammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings (2021)

Nach meinem Halbmarathon heute Mittag habe ich nicht mehr viel auf die Reihe bekommen. Abends stand dann mit „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ ein weiterer Film des Marvel Cinematic Universe (MCU) auf dem Plan. Wie bereits „Black Widow“ hat Disney+ auch diesen in einer speziellen IMAX-Version zur Verfügung gestellt. Letztendlich hat dies bedeutet, dass das Bild einfach auf 1,85:1 aufgemacht wurde. Ob der Film der netten Optik gerecht wurde? 🥋🐉

Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings (2021) | © Walt Disney

Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings (2021) | © Walt Disney

Sympathisch bis zum Action-Overkill

Die erste Hälfte des Films habe ich wirklich geliebt. Da dachte ich noch, mit „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ stünde mir ein echtes Marvel-Highlight ins Haus. Ich mochte die Charaktereinführung in San Francisco samt Kampfszene im Bus wirklich gerne. Auch der Kampf auf dem Gerüst in Macau war einfach nur herausragend inszeniert. Sympathisch fand ich auch, dass nicht wieder das Schicksal der ganzen Welt auf dem Spiel stand, sondern eine eher intime Familiengeschichte erzählt wurde. Die Schauspieler*innen sind allesamt toll in ihren Rollen. Auch wenn sie viele wohl nervig fanden, so hat mir besonders Awkwafina sehr gut gefallen, die nach „The Farewell“ für mich eh immer ein Highlight in jedem Film darstellt.

In der zweiten Hälfte wird es dann sehr fantastisch und übertrieben actionreich. Viel zu viel CGI und bombastische Kampfszenen, die es so gar nicht gebraucht hätte. Weniger wäre hier tatsächlich mehr gewesen. Ich fand das teils so ermüdend, dass ich wirklich mit dem Schlaf zu kämpfen hatte. Sehr, sehr schade nach dem überaus gelungenen Einstieg in die Geschichte. Am Ende bleibt ein stets unterhaltsamer Film, der jedoch gar nicht so überaus groß hätte werden müssen. Aber das ist ja leider eine bekannte und häufige Marvel-Krankheit.

Fazit

Ich mochte „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ wirklich gerne. Über weite Strecken wirkt der Film frisch und wir lernen neue Aspekte der Marvel-Welt kennen. Leider driftet er gegen Ende doch wieder in nur allzu bekannte Gefilde ab. Das hätte es nicht gebraucht. Somit bleibt es einfach ein guter MCU-Film, der mehr hätte sein können: 7/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (1190)

Letzte Nacht war ich wieder unvernünftig lange wach und habe mich unvernünftig ungesund ernährt. Heute früh gab es noch ein ausführliches, großes Frühstück. Nicht die besten Voraussetzungen für einen langen Lauf. Doch ich hatte den monatlichen Halbmarathon eingeplant und es war herrlich sonnig. Also stand nur noch die Frage im Raum, welche Strecke ich denn laufen soll. 🏃‍♂️

Sonniger Februar-Halbmarathon

Sonniger Februar-Halbmarathon

Distanz: 22.05 km
Zeit: 02:08:14
Anstieg: 160 m
Ø Pace: 5:49 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 159 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 5.0 °C
Kalorien: 1577 kcal

2022: 381 km
Februar: 118 km
KW 6: 67 km

Letztendlich habe ich mich spontan für eine Runde entschieden. Halb an der Straße entlang, halb durch den Wald. Keine extremen Steigungen und viel Sonne. Das hat mir gut getaugt und ich bin froh, die Halbmarathon-Distanz einmal wieder in einer Pace unter 6:00 min/km gelaufen zu sein. Morgen Ruhetag und dann geht es weiter. 🙂

Im ersten Ohr: Radio Nukular – Episode 161 – Die Addams Family
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Jimmy Eat World