Run, Fatboy, Run (1206)

Nachdem ich gestern noch im Kino war (Besprechung folgt), ist es ein wenig später geworden. Zudem habe ich nicht gut geschlafen und meine Laufuhr, die ohnehin recht großzügig misst, hat mir zum dritten Mal in dieser Woche eine Schlafzeit von unter fünf Stunden attestiert. Wahrlich nicht die besten Voraussetzungen für einen Lauf. Dennoch habe ich mit im Mittagssonnenschein aufgemacht. 🌞

Müder Mittagslauf im Sonnenschein über Stock und Stein

Müder Mittagslauf im Sonnenschein über Stock und Stein

Distanz: 10.33 km
Zeit: 00:58:32
Anstieg: 98 m
Ø Pace: 5:40 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 3.9 °C
Kalorien: 748 kcal

2022: 537 km
März: 39 km
KW 9: 39 km

Es war teils schon hart, doch nach dem Lauf fühle ich mich nun deutlich besser. Das ist schon faszinierend. Vielleicht schlafe ich am Wochenende etwas mehr und bekomme einen Halbmarathon unter? Würde mich sehr freuen. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Super Stay Forever Folge 48: Turtles in Time
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Feeder, The Weakerthans

Run, Fatboy, Run (1205)

Kaum geschlafen, Tagesplanung wild und heute Abend noch Kino. Die besten Voraussetzungen also für einen Morgenlauf bei Minusgraden. 🥶

Eiskalter Morgenlauf

Eiskalter Morgenlauf

Distanz: 8.13 km
Zeit: 00:47:20
Anstieg: 68 m
Ø Pace: 5:49 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 158 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: -7.2 °C
Kalorien: 629 kcal

2022: 527 km
März: 28 km
KW 9: 28 km

Ich möchte nichts beschönigen: Es war hart, aber hat sich zugleich auch gut angefühlt. Beim Laufen quälen ist vielleicht einfach mein Ding. Traurig aber wahr. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Super Stay Forever Folge 48: Turtles in Time
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Jimmy Eat World

Die 5 besten Filme, die ich schaue, wenn ich mich einsam fühle

Heute hätte ich die Teilnahme an Die 5 BESTEN am DONNERSTAG beinahe vergessen, so vertieft war ich ins Spielen mit dem Zwergofanten. Doch dank Feedly wurde ich daran erinnert, sonst wäre diese Runde ganz schön einsam geworden. Meine Wahl ist eine bunte Mischung für und gegen die Einsamkeit. Was meint ihr, ist das passend?

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #250 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #250 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Das Thema für Ausgabe #250 lautet:

Die 5 besten Filme, die ich schaue, wenn ich mich einsam fühle

  1. „Big“ (1988) – Tom Hanks Figur fühlt sich in diesem Film in der Erwachsenenwelt häufiger einsam, schafft es jedoch sehr gut, sich damit zu arrangieren. Konnte ich mich schon als Kind mit identifizieren und heute klappt das auch noch wunderbar.
  2. „Before Sunrise“ (1995) – Richard Linklaters Film erzählt diese unkonventionelle Romanze so immersiv, dass man sich während der Sichtung gar nicht einsam fühlen kann. Danach aber definitiv.
  3. „Zurück in die Zukunft“ (1985) – Eskapismus gegen Einsamkeit. Mit Marty in die Vergangenheit und die Zukunft retten. Geht einfach immer.
  4. „Once“ (2006) – Wenn ich mich so richtig in Einsamkeit und Melancholie suhlen möchte, dann ist dieses Musikdrama der perfekte Film dafür. Gesund ist das wohl allerdings eher nicht.
  5. „Stand by Me“ (1986) – Zurück mit Freunden in die Kindheit und Abenteuer erleben. Ein gutes Mittel gegen Einsamkeit, denn Freunde wie damals gibt es einfach nicht mehr.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1204)

Der heutige Tag zerrt an meinen Nerven, insofern kam der Mittagslauf sehr gelegen. Nur die Sonne hat gefehlt.

Trüber Mittagslauf

Trüber MittagslaufDistanz: 10.27 km
Zeit: 00:57:36
Anstieg: 78 m
Ø Pace: 5:37 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 160 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 3.9 °C
Kalorien: 786 kcal

2022: 519 km
März: 20 km
KW 9: 20 km

Ich kam ganz gut voran und mehr gibt es auch nicht zu berichten. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #718 – The Protégé: Made for Revenge
Im zweiten Ohr: The Weakerthans, Alkaline Trio

Run, Fatboy, Run (1203)

Irgendwie ist der Wurm drin: Ich lag bereits ab 3 Uhr morgens wach und vermutlich hätte ich einfach aufstehen sollen. Wäre sinnvoller gewesen. Naja. Vielleicht war ich nicht ausgelastet, da ich gestern nicht laufen war. Dafür heute wieder. 🌞

Sonniger Mittagslauf

Sonniger Mittagslauf

Distanz: 10.36 km
Zeit: 00:58:24
Anstieg: 100 m
Ø Pace: 5:38 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 2.8 °C
Kalorien: 754 kcal

2022: 509 km
März: 10 km
KW 9: 10 km

Ich war müde, aber kam doch gut voran. Müde bin ich jetzt immer noch, doch ich war laufen. Immerhin. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #718 – The Protégé: Made for Revenge
Im zweiten Ohr: The Weakerthans, Skye Wallace

Media Monday #557

Schon wieder ist eine Woche vorbei. Für den Rest der Familie beginnen morgen die Faschingsferien, für mich wird es eine ganz normale Arbeitswoche. Tja, Augen auf bei der Berufswahl (womit ich natürlich nicht sagen will, dass Lehrer*innen einen leichten Job haben; ich weiß, dass eher das Gegenteil der Fall ist). Ansonsten haben wir heute einen kleinen Ausflug unternommen, was bei dem sonnigen Wetter gut getan hat. Ablenkung tut in diesen Tagen besonders gut. Damit möchte ich es auch bei den aktuellen Fragen des Medienjournals versuchen. Kommt gut in die neue Woche! 💛

Media Monday #557

  1. Die Schlagzahl, mit der dieser Tage neue Filme und Serien bei den unterschiedlichen Portalen veröffentlicht werden ist so hoch, dass kleinere Produktionen zwangsweise untergehen.
  2. Mittlerweile scheint es wirklich, als wären DVD- und Blu-ray-Player nur noch Relikte einer längst vergangenen Zeit und das finde ich sehr schade, wie ich kürzlich in meinem Plädoyer für physische Medien (oder was Mel Gibson mit „Good Will Hunting“ zu tun hat) festgehalten habe.
  3. Labels wie capelight pictures veröffentlichen immer noch kleinere Filme und das lässt mich ja durchaus hoffen, dass nicht nur Geld und gesteuerte Algorithmen bestimmen, was wir schauen. Ich z.B. bin dadurch in den Genuss des tollen Indie-Sci-Fi-Films „Prospect“ gekommen, den ich ohne die schöne Veröffentlichung wohl nie gesehen hätte.
  4. Ich glaube ja schon, dass Serien wie die mehrfach absetzungsgefährdete  Serie „The Expanse“ auch vom Streaming-Markt profitiert haben.
  5. Wie man Medien konsumiert ist am Ende auch immer Geschmackssache, denn schließlich gibt es heute unendlich viele Möglichkeiten und jede(r) kann sich sein/ihr Programm zusammenstellen.
  6. Ich muss ja gestehen, dass ich in letzter Zeit häufiger Filme heraushole, die ich schon einmal gesehen habe, so wie kürzlich „Die Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der Einhorn“ – und dieser hat mir beim zweiten Mal deutlich besser gefallen.
  7. Zuletzt habe ich sowohl meine Laufwoche als auch meinen Laufmonat beendet und das war sehr befriedigend, weil ich beide Laufziele erreicht habe.

Der jüngste Neuzugang in meine Filmsammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1202)

Heute gegen Mittag habe ich mich noch zu einem Lauf aufgemacht. Es fehlten noch 9 km bis zu meinem Wochenziel und die wollte ich mir nicht nehmen lassen. ☀

Monatsabschlusslauf im Sonnenschein

Monatsabschlusslauf im Sonnenschein

Distanz: 10.04 km
Zeit: 00:57:27
Anstieg: 77 m
Ø Pace: 5:43 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 5.0 °C
Kalorien: 719 kcal

2022: 498 km
Februar: 236 km
KW 8: 51 km

Somit habe ich das Wochenziel trotz zweier Pausentage erreicht. Morgen setze ich schon wieder aus, doch danach geht es wieder los. Neuer Monat, neues Glück. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 265: Talk 1919 Teil 7 (Mal richtig kacken)
Im zweiten Ohr: Feeder, Skye Wallace, The Get Up Kids

Prospect (2018)

Was für ein trüber Tag: Ich war laufen, habe ein wenig gelesen und mit dem Zwergofanten gespielt. Abends konnte ich mich lange für keinen Film entscheiden und habe letztendlich „Prospect“ aus dem Regal gezogen, der dort schon viel zu lange auf seine Sichtung wartet. Damit habe ich auch endlich die erste UHD Blu-ray meiner Sammlung gesehen. Zeit ist es geworden. Ob sich der Film gelohnt hat? 👩‍🚀👨‍🚀

Prospect (2018) | © Capelight (Alive)

Prospect (2018) | © Capelight (Alive)

Indie-Sci-Fi der faszinierenden Sorte

„Prospect“ wirft uns in eine fremde Welt mit ganz eigenen Regeln: Wir befinden uns am Rande des bekannten Universums und begleiten einen Vater und seine Tochter dabei, wie sie auf einem lebensfeindlichen Planeten Bodenschätze suchen. Dort kommt es zu einer Konfrontation und die Tochter (fantastisch gespielt von Sophie Thatcher) geht eine Zweckbeziehung mit einem weiteren Streuner (Pedro Pascal, bekannt aus „The Mandalorian“) ein. Nicht nur aufgrund des fremden Planeten und des Zusammenraufens zweier Charaktere hat mich der Film an Wolfgang Petersens „Enemy Mine: Geliebter Feind“ erinnert. Auch die handgemachte Inszenierung trägt ihren Teil dazu bei.

Überhaupt sind es hauptsächlich die formalen Aspekte, welche „Prospect“ aus dem Einheitsbrei herausheben: Das Worldbuilding ist dem Autoren- und Regieduo Zeek Earl und Chris Caldwell famos gelungen. Zudem zeigt sich dieses in der Ausstattung und der dargestellten Welt: Nahezu die gesamte Technik ist real im Film zu sehen und wirkt noch mehr benutzt und retro, als die Computer oder Raumanzüge in „Alien“ oder „Outland“. Auch der Planet besitzt einen ganz besonderen Look, bei dem 4K in Kombination mit HDR wirklich zum Tragen kommt. Inhaltlich dagegen tritt der Film ein wenig auf der Stelle und das Pacing wirkt teils unelegant und holprig. Macht aber nichts, denn für das geringe Budget und die limitierten Mittel ist „Prospect“ ein wahrlich faszinierender Film geworden.

Fazit

Ich liebe Sci-Fi-Filme, gerade solche, die einen frischen Wind ins Genre bringen. Mit „Prospect“ ist dies Zeek Earl und Chris Caldwell definitiv gelungen. Ich bin sehr daran interessiert, was die beiden als nächstes auf die Beine stellen. Bisher scheinen sie nur weitere Kurzfilme (auch „Prospect“ basiert auf einem Kurzfilm) inszeniert zu haben. Definitiv eine Empfehlung, wenn es nicht immer der große Actionkracher sein muss: 7/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (1201)

Diese Woche habe ich es ein wenig schleifen lassen. Ich war viermal im Büro und nur an zwei Tagen davon laufen. Mein Monatsziel ist schon in der Tasche und auch das Wochenziel in greifbarer Nähe. Da kann man es schon einmal ruhiger angehen. 🏃‍♂️

Mit Sonne gestartet, in die Wolken reingelaufen

Mit Sonne gestartet, in die Wolken reingelaufen

Distanz: 13.20 km
Zeit: 01:12:49
Anstieg: 80 m
Ø Pace: 5:31 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 159 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 3.9 °C
Kalorien: 969 kcal

2022: 488 km
Februar: 226 km
KW 8: 41 km

Der Lauf heute war super: Ich bin noch voller Optimismus mit Sonnenbrille gestartet, doch schon zwei Minuten später haben dunkle Wolken den Horizont dominiert. Macht aber nichts, denn ich kam flott voran und war motiviert. 😃

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 602 – Mittelklassewagen als Podcast
Im zweiten Ohr: Alkaline Trio, Skye Wallace, Tilt, blink-182

Die Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der Einhorn – OT: The Adventures of Tintin (2011) (WS1)

Kaum zu glauben, wie schnell diese Woche vergangen ist. Es gab viel zu tun und einen Overload im Kopfkino. Dieses Mal nicht aufgrund privater oder beruflicher Themen, sondern vor allem aufgrund des Angriffskriegs auf die Ukraine. Das Thema beherrscht nicht nur die Medien, sondern auch die Gespräche in der Familie und der Arbeit. Höchste Zeit für Eskapismus in Form von „Die Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der Einhorn“, den ich heute bereits zum zweiten Mal gesehen habe… 🏴‍☠️⚔

Die Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der Einhorn (2011) | © Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH

Die Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der Einhorn (2011) | © Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH

Die Heranführung an den Abenteuerfilm

Nach meiner ersten Sichtung vor 10 Jahren war ich nicht sonderlich begeistert von „Die Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der Einhorn“. Heute konnte ich ihm viel mehr abgewinnen. Woran das wohl liegt? Damals hatte ich so meine Probleme mit dem Look und der völlig losgelösten Kamera. Auch heute habe ich ein paar Minuten gebraucht, bis ich mich an den ultrarealistischen Comic-Look gewöhnt hatte. Das Uncanny Valley ist nicht fern, doch insgesamt haben die CGI-Figuren für mich doch ausgezeichnet funktioniert. Zudem waren Übergänge und Effekte möglich, die es in einem Realfilm nicht gegeben hätte. Hinzu kommt, dass auch Realfilme 10 Jahre später mit ganz ähnlichen Kamerafahrten aufwarten und virtuelle Sets in dieser Dimension spätestens seit den neueren Marvel-Filmen an der Tagesordnung sind. „Die Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der Einhorn“ wirkt somit nicht mehr fremdartig, sondern beinahe schon seiner Zeit voraus.

Inhaltlich hat mir die internationale Schnitzeljagd heute extrem viel Spaß bereitet. Dabei war ich kurz skeptisch, ob der Film nicht doch zu hart für die Kinder (zumindest für den Zwergofanten) sei. Schließlich wird hier scharf geschossen, es gibt Blut und Tote. Kein waschechter Kinderfilm, sondern durchaus erwachsene Unterhaltung, welche sich jedoch für so manche Albernheit nicht zu schade ist. Am Ende waren wir uns alle einig, dass wir gerne weitere Abenteuer von Tim und Struppi in dieser Form erleben würden. Leider kam es jedoch nie dazu. Da die Animationstechnik in den letzten 10 Jahren noch einmal einen deutlichen Sprung gemacht hat, könnte dies wahrlich ein Erlebnis sein. Zumindest die Schauspieler können nicht zu alt für ihre Rollen werden. Da würde ich auch eine später Fortsetzung nehmen.

Fazit

Wer hätte das gedacht? Bei der Zweitsichtung hat mir die Adaption von Hergés klassischer Comic-Reihe bedeutend besser gefallen, als beim ersten Mal. Auch für die Kinder war es ein Erlebnis, einmal erwachsenere Abenteuerkost mit hohem Action-Anteil zu sehen. Wirklich unterhaltsam und teils beeindruckend umgesetzt (gerade in 3D). Man muss sich nur auf den Look und die Technik einlassen: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte;  Zwergofant: 9/10 Punkte.)