Star Wars: Die dunkle Bedrohung – OT: Star Wars: The Phantom Menace (1999)

Nach einem ziemlich doofen Tag stand mir abends der Sinn nach guter Unterhaltung. Zudem hat sich der Zwergofant schon länger gewünscht, dass wir endlich „Star Wars: Die dunkle Bedrohung“ anschauen. Zyniker werden nun fragen, wie das mit guter Unterhaltung zusammengeht. Aber ich mag den Film, auch wenn er bei Weitem nicht mein liebster Film der Reihe ist. Weshalb und wieso, lest ihr im Folgenden… 🚀

Star Wars: Die dunkle Bedrohung (1999) | © Lucasfilm & Walt Disney

Star Wars: Die dunkle Bedrohung (1999) | © Lucasfilm & Walt Disney

Der erste große Film-Hype einer neuen Ära

Ich weiß heute noch, wie sehr wir alle damals „Star Wars: Episode I“ entgegengefiebert haben. Das Internet war 1999 noch nicht mit dem heutigen vergleichbar und doch dürfte der Trailer zu „The Phantom Menace“ eines der ersten Videos gewesen sein, das ich mir damals bei Apple Trailers in einer recht hohen Auflösung im QuickTime-Format heruntergeladen habe. Unzählige Trailer-Sichtungen später war der Hype auf dem Höhepunkt. Das „Star Wars“-Prequel war auch einer der ersten großen Filme, die noch vor dem Kinostart geleakt sind und als Raubkopie gehandelt wurden. Auch in meinem Freundeskreis ging eine Kopie herum. Zugang wäre also da gewesen, doch zum ersten Mal „Star Wars“ im Kino (zumindest seit der Special-Edition-Wiederaufführung von „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“) hätte ich mir natürlich nie entgehen lassen. Bei der Kinosichtung, kurz nach dem Abi, konnte der Film an den Erwartungen nur scheitern. Dennoch habe ich ihn nie gehasst, wie so viele andere Fans. Und heute?

Viele erste Male mit „Star Wars: Episode I“

Inzwischen habe ich den Film schon ein paar Mal gesehen, aber weit nicht so häufig, wie die klassische Trilogie. Mit größerem Abstand kann ich auch viel mehr schätzen, was dieses Prequel für die Kinogeschichte bedeutet. Schon alleine, dass es ein Prequel ist. Wer kannte den Begriff denn schon davor? Unzählige weitere Prequels sollten in den kommenden Jahren folgen. Dann hat George Lucas nicht einfach nur bekannte Elemente recycelt (so wie J.J. Abrams in „The Force Awakens“), sondern tatsächlich versucht etwas Neues zu erzählen. Warum dies ausgerechnet die Geschichte um eine Handelsföderation sein musste, ist natürlich eine berechtigte Frage. Das Universum wurde auf jeden Fall weit aufgestoßen und dennoch die Brücke zur originalen Trilogie geschlagen. Inklusive unnötig anmutendem Fanservice; das hat der Film dann doch mit der neuen Trilogie gemein.

Am meisten beeindruckt mich aber auch heute noch die Technik. Man darf nicht vergessen: Das war noch einmal zwei Jahre vor „Der Herr der Ringe“ und wäre im gleichen Jahr nicht „The Matrix“ erschienen, würde der Eindruck, den „Episode I“ in technischer Sicht auf die Filmwelt hinterlassen sollte, vielleicht stärker gewürdigt worden. Viele Szenen sehen heute immer noch unfassbar gut aus. Alleine das Pod-Rennen ist an Dynamik und Action-Inszenierung kaum zu schlagen. Doch auch virtuelle Hintergründe und komplett animierte CGI-Charaktere schlagen sich heute noch mehr als wacker. Selbst Jar Jar Binks sieht in den meisten Szenen gut aus (über die Figur an sich kann man natürlich streiten). Dann die großen Schlachtszenen mit tausenden von Figuren, riesige Unterwassermonster und famose Raumschlachten. Technisch war bzw. ist der Film schon eine Wucht. Von John Williams‘ exzellentem Score einmal gar nicht zu schreiben.

Inhaltlich nicht ohne Schwächen

Über den Inhalt des Films wurde sich an vielerlei Stellen schon ausgelassen. Ich denke da nur an Mr. Plinkett’s Reviews auf RedLetterMedia, welche die Standardvorlage für alle Hater sind. Natürlich sprechen die Jungs hier viele richtige Punkte an, doch kann ich solch einem systematischen Zerlegen nichts abgewinnen (und ich mag den Kanal sonst sehr gerne). Doch den Midi-Chlorianern steht dann eben ein Kampf mit Darth Maul gegenüber. Der Film hat viel Schatten, aber auch viel Licht. Ich schlage mich hier viel lieber auf die helle Seite der Macht, denn ich hatte auch heute wieder viel Spaß mit dem Film. Der Zwergofant hat ihn interessanterweise als bisher besten „Star Wars“-Film betitelt, wohingegen das Zappelinchen ihn eher langweilig fand. Ich bin schon gespannt, wie wir alle die beiden Fortsetzungen wahrnehmen werden.

Fazit

Inzwischen hat „Star Wars: Die dunkle Bedrohung“ schon 23 Jahre auf dem Buckel. Dreiundzwanzig Jahre. Warum nur kann ich mich an die Zeit rund um den Filmstart noch so gut erinnern? Es waren prägende Jahre für mich. Und auch für das Kino. Goerge Lucas hat die Kinolandschaft hiermit beeinflusst, das dürfte sicher sein. Auch ganz persönlich hat der Film seinen Platz in meinem Herzen gefunden: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 6/10 Punkte; Zwergofant: 10/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1275)

Letzte Nacht habe ich wieder mal ziemlich schlecht geschlafen, aber das ist ja nichts Neues. Nach ein wenig Hausarbeit und einem Friseurbesuch habe ich mich dann zum TÜV aufgemacht und das große Auto ist prompt durchgerasselt. Überraschung! An sich nicht dramatisch und reparierbar, aber neben all dem Wahnsinn, der momentan so läuft, hätte es das einfach nicht auch noch gebraucht. Genervt bin ich dann nachmittags zu einem Lauf aufgebrochen… 🏃‍♂️

Feld mit Wald unter grauen Wolken

Doofer Tag, okayer Lauf

Distanz: 12.22 km
Zeit: 01:07:28
Anstieg: 80 m
Ø Pace: 5:31 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 161 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 17.8 °C
Kalorien: 918 kcal

2022: 1262 km
Mai: 234 km
KW 21: 32 km

Wie gesagt war ich wirklich müde und auch einfach energielos. Das Laufen hat dennoch gut getan. Einzig der fiese Heuschnupfen, der mich seit ein paar Tagen quält, ist dadurch nicht besser geworden. Mal sehen, ob ich am Wochenende mein Wochenziel noch erreichen kann.

Im ersten Ohr: Fortsetzung folgt S12E10 – Unterschied, unklar
Im zweiten Ohr: Frank Turner, Skye Wallace, Less Than Jake, Mad Caddies

Devs – Die komplette Miniserie (2020)

Nach der Herzensserie „The Marvelous Mrs. Maisel“ habe ich mich auf die Suche nach einem neuen Abendprogramm gemacht. Letztendlich bin ich auf „Devs“ gestoßen, was mir schon öfter begegnet ist. Jedoch konnte ich mir bisher kein so richtiges Bild davon machen. Drama? Komödie? Mystery? Da die Serie inzwischen auf Disney+ läuft, konnte ich mir nun ein eigenes Bild von ihr machen. 👩‍💻

Devs | © Hulu

Devs | © Hulu

Eine seltsame und zugleich faszinierende Serie

Wer steckt hinter „Devs“? Der Name Alex Garland dürfte Genrefans ein Begriff sein. Nicht nur zeichnet er sich für einige Drehbücher von Danny-Boyle-Filmen (u.a. „28 Days Later“ oder „Sunshine“) verantwortlich, er hat mit „Ex Machina“ und „Auslöschung“ auch selbst zwei Werke inszeniert, die bei mir hoch im Kurs stehen. Nun also eine Serie, die Garland komplett(!) alleine geschrieben und inszeniert hat. Es ist auch eine Serie, die komplett Garlands Handschrift trägt. Sie beschäftigt sich mit Technologie und moralischen Fragen und der Inhalt könnte, so meine steile These, auch in einem zweistündigen Film funktionieren. „Devs“ ist unglaublich ruhig erzählt und beinahe schon meditativ. So stark der Tech-Gedanke in ihr auch ist, letztendlich ist es eine Geschichte rund um Verlust, Trauer und Bewältigungsarbeit.

Mit Nick Offerman (bekannt als Ron Swanson aus „Parks and Recreation“) ist der prominenteste Schauspieler wunderbar gegen den Strich besetzt. Die anderen Rollen werden eher durch unbekannte Schauspieler*innen verkörpert, welche allesamt jedoch sehr gut spielen. Neben der eher langsamen Erzählweise, fällt vor allem die elegische Inszenierung auf. Wahrlich ein Erlebnis. Durch die oft fast schon meditative Machart (jedoch nicht ohne Gewaltspitzen) wirkt die Serie recht sperrig, was durch den verschlüsselt erzählten Inhalt noch unterstützt wird. Für mich war dies jedoch ein Zugewinn, da sie so aus dem Muster der sonstigen Unterhaltungsserien ausbricht. Am Ende macht dann alles irgendwie Sinn, jedoch muss man sich als Zuschauer*in auf den Weg einlassen. Eine Fortsetzung ist in meinen Augen eher nicht möglich, auch wenn die Serie nicht dediziert als Miniserie deklariert wurde.

Fazit

„Devs“ hat nie einen großen Hype erfahren und ist bei vielen wohl unter dem Radar gelaufen. Gerade Filmfreund*innen, die mit Alex Garlands Werk vertraut sind, kann ich die Serie nur ans Herz legen. Auf jeden Fall ein ungewöhnliches Erlebnis. Falls ihr die Serie auch gesehen habt, bin ich auf eure Meinung gespannt: 9/10 (8.6) Punkte.

Die 5 besten späten Serienfortsetzungen

Heute habe ich mir zum ersten Mal nach lange Zeit überlegt, Die 5 BESTEN am DONNERSTAG ausfallen zu lassen. Mir ist spontan nichts eingefallen. So rein gar nichts. Dann jedoch habe ich es gemacht, wie von Gina vorgeschlagen, und mein Köpfchen gefordert. Letztendlich bin ich auf eine Liste gekommen, mit der ich recht zufrieden bin. Was sagt ihr dazu? 📺

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #262 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #262 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Das Thema für Ausgabe #262 lautet:

Die 5 besten späten Serienfortsetzungen

  1. „Downton Abbey“ (2019) zu „Downton Abbey“ (2010 bis 2015) – So offensichtlich und dennoch ist mir die filmische Fortsetzung zur grandiosen Historienserie erst spät eingefallen. Auf „Downton Abbey: A New Era“ freue ich mich übrigens schon sehr.
  2. „Entourage: The Movie“ (2015) zu „Entourage“ (2004 bis 2011) – Die Serie rund um einen Hollywood-Star samt seiner Entourage ist bestimmt nicht sonderlich gut gealtert. Dennoch habe ich mich damals über das Wiedersehen in Filmform gefreut.
  3. „Serenity“ (2005) zu „Firefly“ (2002) – Natürlich die erste Fortsetzung, die mir eingefallen ist. Als Joss Whedons bahnbrechende Sci-Fi-Serie  damals abgesetzt wurde, war das ein harter Schlag. Umso mehr habe ich mich über den Film gefreut. Inzwischen gibt es sogar einige Comics, welche die Geschichte noch weiter fortführen.
  4. „The Mandalorian“ (2019 bis heute) zu „Star Wars: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ (1983) – Okay, an dieser Stelle ist das etwas gemogelt, denn die Serie ist die Fortsetzung zu einer Filmreihe. Zumindest so in etwa und was bestimmte Elemente angeht. Dennoch wollte ich sie hier nicht ungenannt lassen, auch weil ich sonst keine Top 5 zusammenbekommen hätte.
  5. „Veronica Mars“ (2014) zu „Veronica Mars“ (2004 bis 2007) – Inzwischen gibt es sogar eine neue Serienstaffel, welche ich aber noch nicht gesehen habe. Dem Film habe ich damals jedoch ziemlich entgegen gefiebert und ich fand ihn toll!

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1274)

Zurzeit kann ich mich morgens nicht zum Laufen aufraffen. Mein Monatsminimalziel habe ich schon erreicht und somit kann ich es gelassen angehen. Heute war ich im Büro und hatte abends noch Bewegungsdrang, weshalb ich noch einen Lauf an den Tag angehängt habe. War schön, aber hart (siehe Puls). 😬

Feldweg mit Bäumen und Hochsitz

Ein harter Abendlauf

Distanz: 10.44 km
Zeit: 00:56:21
Anstieg: 80 m
Ø Pace: 5:24 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 164 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 18.9 °C
Kalorien: 791 kcal

2022: 1249 km
Mai: 222 km
KW 21: 20 km

Die nächsten zwei Tage werde ich (jetzt wirklich!) nicht laufen, da morgen der Zwergofant aus dem Schullandheim zurückkommt und am Vatertag eine längere Wanderung ansteht. Freitag dann wieder. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #729 – Ein MordsTeam ermittelt wieder
Im zweiten Ohr: Frank Turner, Skye Wallace, blink-182

Run, Fatboy, Run (1273)

Nachdem ich heute Morgen den Zwergofant zum Bus ins Schullandheim gebracht hatte, bin ich wieder nach Hause gefahren, da es im Home Office ein paar dringende Themen zu bearbeiten galt, die letzte Woche liegen geblieben sind. Somit konnte ich doch einen Mittagslauf einlegen. 🏃‍♂️

Mittagslauf mit Pferden

Mittagslauf mit Pferden

Distanz: 10.08 km
Zeit: 00:55:48
Anstieg: 68 m
Ø Pace: 5:32 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 161 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 17.2 °C
Kalorien: 772 kcal

2022: 1239 km
Mai: 211 km
KW 21: 10 km

Da das Wetter eher unbeständig aussah, bin ich die sichere Runde an den Pferden vorbei gelaufen. Morgen dann aber wirklich Pause. Ganz sicher. 🐎

Im ersten Ohr: Sneakpod #729 – Ein MordsTeam ermittelt wieder
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Alkaline Trio

Media Monday #569

Eine proppenvolle Woche liegt hinter mir. Die kommende dürfte mit Feier- und Brückentag ein wenig entspannter werden. Davor fährt jedoch der Zwergofant erst einmal ins Schullandheim, was für uns alle sehr aufregend ist. Zudem haben wir Urlaub gebucht und ich hoffe, dass nicht irgendein Corona-Fall noch dazwischen grätscht. Nun aber erst einmal zu den Fragen des Medienjournals. Wie war eure Woche?

Media Monday #569

  1. Ich glaube ja, dass es in einigen Jahren ein neues Konzept für Streaming-Portale geben muss, das noch flexiblere Abo-Möglichkeiten bietet.
  2. Das was Disney+ aufzieht ist eine sicherlich spannende Entwicklung, wobei ich es auch schade finde, dass physischen Heimkinomedien kaum mehr Beachtung geschenkt wird.
  3. Wenn Ende nächster Woche Obi-Wan Kenobi zurückkehrt werde ich bestimmt einschalten, da ich die „Star Wars“-Serien (mit  Abstrichen) bisher doch sehr mochte.
  4. Das Kino als solches hat für mich etwa den Stellenwert eines Events, wie z.B. auch ein Theater-Besuch.
  5. Es könnte mich kaum etwas weniger interessieren, als dass [irgendetwas mit Fußball einsetzen].
  6. Die emotionale Manipulation im Pixar-Film „Oben“ ist schon mehr als auffällig oder offensichtlich, aber es funktioniert einfach unglaublich gut und ist wirklich große Filmkunst.
  7. Zuletzt habe ich die Serie „Superstore“ beendet und das war fast schon traurig, weil sie in den letzten Wochen meine allabendliche Begleitung war.

Mal wieder ein neuer Whiskey in der Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1272)

Meine Motivation heute zu laufen war eher gering.  Nach einem großen Frühstück auf der Terrasse habe ich mich dennoch aufgemacht. Schließlich war ich die Woche erst vier Mal laufen und ich hatte mir vorgenommen, die 200 km im Mai zu knacken. 🏃‍♂️

Mittagslauf zu den 200 km im Mai

Mittagslauf zu den 200 km im Mai

Distanz: 13.25 km
Zeit: 01:12:07
Anstieg: 90 m
Ø Pace: 5:41 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 163 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 20.0 °C
Kalorien: 1002 kcal

2022: 1229 km
Mai: 201 km
KW 20: 48 km

Die 200 km habe ich geknackt und wenn ich auf dem Schirm gehabt hätte, dass mir nur noch 2 km bis zum Wochenziel von 50 km fehlen, dann hätte ich diese wohl noch drangehängt. Aber ich muss es ja auch nicht übertreiben. Morgen komme ich vermutlich nicht zum Laufen und auch am Vatertag ist eher Wandern angesagt. Ansonsten warten vermutlich ein paar Morgenläufe auf mich. 😴

Im ersten Ohr: Sneakpod #729 – Ein MordsTeam ermittelt wieder
Im zweiten Ohr: The Mighty Mighty Bosstones, Screeching Weasel

Oben – OT: Up (2009) (WS1)

Nach einer anstrengenden Woche und bevor der Zwergofant ins Schullandheim verschwindet, wollten wir noch einen Filmabend veranstalten. Die Wahl ist letztendlich auf Pixars „Oben“ gefallen, dessen Setting die Kinder bereits aus dem Videospiel „Rush: Ein Disney Pixar Abenteuer“ kennen. Höchste Zeit also, ihnen die Geschichte dieses wunderbaren Animationsfilms näherzubringen. 🎈

Oben (2009) | © Walt Disney

Oben (2009) | © Walt Disney

Eine perfekte Mischung aus Drama und Komödie

Ich war abermals überwältigt von der emotionalen Wucht, die „Oben“ uns Zuschauenden entgegenwirft. Die ersten 20 Minuten des Films sind ganz große Kunst und Pixar zieht hier wirklich alle Register, um uns die eine oder andere Träne zu entlocken. Das hat auch dieses Mal wieder geklappt. In dieser Sequenz habe ich gemerkt, dass die Kids noch nicht komplett mitgehen. Ich musste so manche eher subtile Andeutung (z.B. Ellie und Carl können keine Kinder bekommen) erklären. Auch was das Abenteuer als Sehnsucht bedeutet und dass es sich um die geraffte Darstellung eines ganzes Lebens handelt. Hier spricht „Oben“ eher die reiferen Zuschauenden an. Als dann das große Abenteuer startet, waren die Kids auch komplett mit an Bord.

Bei der heutigen Sichtung hat mich am meisten überrascht, wie unfassbar witzig „Oben“ doch in manchen Szenen ist. Die Kinder haben sich teils weggeschmissen vor Lachen und auch ich habe mich sehr amüsiert. Im weiteren Verlauf gelingt Pete Docter (u.a. „Soul“) immer wieder das Kunststück, tief emotionale Szenen mit absurder Action und herrlichem Slapstick zu kombinieren. Das habe ich in dieser Kombination nur selten gesehen. Vermutlich am ehesten in den anderen Filmen des Regisseurs (z.B. „Alles steht Kopf“). Wahrlich kunstvollen Storytelling.

Fazit

„Oben“ hat mir heute mindestens genauso gut gefallen, wie bei der ersten Sichtung. Damals war dies übrigens mein erster Film nach der Geburt des Zappelinchens. Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Heute sitze ich, fast 12 Jahre später, mit beiden Kindern vor dem Fernseher und schaue den gleichen Film. Manchmal kommt es mir so vor, als würde auch mein Leben im Zeitraffer an mir vorüberziehen: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 10/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1271)

Die letzten Tage waren energieraubend: Ich war mit der Arbeit zwei Tage auf einem Offsite; kaum zu Hause, gab es direkt noch ein wenig Tagesgeschäft und gegen Abend ging es noch einmal los auf eine Firmenfeier; zu Hause ein wenig geschlafen und früh raus zum Schulfest. Da ich diese Woche bisher kaum zum Laufen gekommen bin, wollte ich den Samstag dennoch nicht ohne Lauf verstreichen lassen. Top Idee. 🤪

Sommerlich grün, aber nicht zu heiß

Sommerlich grün, aber nicht zu heiß

Distanz: 11.14 km
Zeit: 01:05:41
Anstieg: 100 m
Ø Pace: 5:54 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 142 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 17.8 °C
Kalorien: 752 kcal

2022: 1216 km
Mai: 188 km
KW 20: 34 km

Da ich morgen garantiert keine 16 km laufen werde, erreiche ich erstmalig in diesem Jahr die 50 km pro Woche nicht. Aber macht nichts und wird mir in den kommenden, viel zu vollen Wochen, noch häufiger passieren. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 607 – Die Schlümpfe auf Steroide
Im zweiten Ohr: Frank Turner, Skye Wallace