Media Monday #538

Das Wochenende war definitiv viel zu kurz. Nicht einen Film habe ich gesehen. Dafür letzte Woche zwei Serien beendet (siehe Frage 3 und 7) und meine Grippeimpfung abgeholt. Somit bin ich gewappnet und hoffe nur, dass der Corona-Impfstoff nun schnell für 5- bis 11-jährige Kinder freigegeben wird, damit wir alle gut durch den Winter kommen. Die nächste  Woche wird wieder recht voll und wenn ich daran denke, dass der Oktober schon halb vorbei ist, wird mir ganz anders. Aber kleine Schritte. Deshalb nun auch zu den Fragen des Medienjournals. Damit wünsche ich auch euch einen guten Wochenstart! 🍁

Media Monday #538

  1. Grundsätzlich ist es schon schön, dass es mittlerweile ganz gut für eine Ampelkoalition aussieht.
  2. Wenn es ein Drehbuch gibt, das mich jüngst mit Einfallsreichtum und Esprit begeistert hat, dann war das „Under the Silver Lake“ – auch wenn es ein sehr seltsames Drehbuch war.
  3. Die Serie „Modern Family“ spielt im Grunde ja auch immer wieder mit Klischees, aber dennoch oder gerade deshalb fand ich das Finale nach 11 Staffeln durchaus gelungen und sympathisch.
  4. Eine hervorragende Besetzung ist zwar hilfreich, am Ende aber auch nur die halbe Miete. Schön zu sehen bei Chloë Grace Moretz in „Shadow in the Cloud“, bei dem die gute Besetzung auch nicht viel retten konnte.
  5. Kann es bitte bald mal wieder so einen richtig geilen Soundtrack geben wie den von „Donnie Darko“, dessen Blu-ray (siehe Foto unten) endlich in meine Sammlung gewandert ist.
  6. Held*innen verwechsle ich ja gern schon einmal mit Antiheld*innen, einfach weil es für mich da keine scharfe Trennlinie gibt, wie sich auch in meiner Diskussion mit Thomas Hortian gezeigt hat.
  7. Zuletzt habe ich endlich die ersten zwei Staffeln von „The Mandalorian“ gesehen und das war gute bis großartige Unterhaltung, weil Jon Favreau genau die richtigen „Star Wars“-Fans um sich geschart hat, um dem Universum neue Impulse zu geben.

Der letzte Neuzugang in meine Filmsammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1093)

Die letzten beiden Tage hatte ich mit dem Laufen ausgesetzt, um meinen Körper nach der Grippeimpfung nicht zu überbeanspruchen. Zumindest einen Spaziergang habe ich mir gestern Abend noch gegönnt, weil mir zu Hause die Decke auf den Kopf gefallen ist. Doch heute bin ich wieder los… 🏃‍♂️

Ein typischer Herbsttag

Ein typischer Herbsttag

Distanz: 10.14 km
Zeit: 01:06:15
Anstieg: 69 m
Ø Pace: 6:32 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 153 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 5.0 °C
Kalorien: 801 kcal

2021: 2331 km
Oktober: 131 km
KW 41: 44 km

Auch wenn ich keine Nebenwirkungen außer Schmerzen im Arm und ein wenig Abgeschlagenheit hatte, so habe ich gemerkt, dass ich nicht komplett leistungsfähig bin. Somit habe ich es langsam angehen lassen. Aber Hauptsache draußen gewesen. Mal sehen, wie die Lage morgen ist. 😅

Im Ohr: Sneakpod #700 – Luca / Call Me by Your Name

The Mandalorian – Staffel 1 & 2

Da ich momentan Disney+ teste, stehen neben unzähligen Kinderfilmen, ob Klassiker aus meiner Kindheit oder aktuelle Filme, natürlich auch exklusive Produktionen auf dem Programm: Auf die Serie „The Mandalorian“ hatte ich mich schon sehr gefreut, da die Kritiken alle sehr positiv waren und ich nach „Star Wars: The Rise of Skywalker“ einmal wieder ein gelungenes „Star Wars“-Erlebnis gebrauchen konnte… 👨‍🚀

The Mandalorian | © Walt Disney

The Mandalorian | © Walt Disney

Um zu Beginn kurz auf meine persönliche „Star Wars“-Geschichte einzugehen: Ich liebe die alte Trilogie. Natürlich auch, weil ich mit ihr aufgewachsen bin. Die Prequel-Saga habe ich schon ewig nicht mehr gesehen, empfinde für sie aber keinen Hass, wie leider viele der alten Fans. Von der Disney-Ära gefällt mir „Rogue One: A Star Wars Story“ am besten und „The Mandalorian“ erinnert mich in vielen Elementen an diesen Film, auch was die Verknüpfungspunkte zur Originaltrilogie angeht:

Staffel 1: Ein seltsames Paar

Für mich schwankt „The Mandalorian“ stets zwischen einem Gefühl von ‚Wow, da gehen sie aber einen ungewöhnlichen Ansatz!‘ und ‚Och nee, das ist jetzt ja Fanservice pur!‘ Wobei der eingeschlagene Weg im Großen und Ganzen schon anders ist, als man von einer typischen „Star Wars“-Serie erwarten würde. Schon alleine, dass die Hauptfigur über die komplette Zeit eine Maske trägt und auch eher wortkarg ist, wirkt ungewöhnlich. Die Beziehung zu dem Kind ist dann auch wieder so eine Sache: einerseits voll das Niedlichkeitsklischee, andererseits aber auch sehr überraschend ausgespielt. Die Geschichte tritt oft auf der Stelle und wirkt teils eher wie eine Planet-der-Woche-Serie aus den 1990er Jahren, nur um im nächsten Moment wieder mit den Erwartungen zu brechen. Insgesamt ist „The Mandalorian“ im ersten Jahr vermutlich nicht die „Star Wars“-Serie, die wir erwartet haben, aber vermutlich die „Star Wars“-Serie, die nötig war, um dem Franchise einen neuen Impuls fernab von Skywalker und Co. zu geben. Für mich noch nicht die Offenbarung, aber zweifellos sehr spannend: 8/10 (7.8) Punkte.

Staffel 2: Mehr Abenteuer, Action und Grogu

Die zweite Staffel dreht noch einmal ordentlich auf, was Action angeht. Gerade im Staffel-Opener wird das ersichtlich, wenn auch das Bildformat von 2,40:1 auf 16:9-Vollbild geöffnet wird. Gigantisch! Da wurden direkt Erinnerungen an „DUNE“ wach. Doch auch abseits der Action hat mir die zweite Staffel noch einmal deutlich besser gefallen: Das Zusammenspiel zwischen dem Mandalorianer und Grogu funktioniert perfekt, wir lernen neue, spannende Figuren kennen und es gibt stärkere Bezüge zum großen „Star Wars“-Universum, ohne jedoch wie ein weiterer Teil der Skywalker-Saga zu wirken. Dabei sind die Geschichten immer noch eher simpel und viele Episoden können fast schon als abgeschlossene Abenteuer betrachtet werden. Gegen Ende nimmt die Handlung dann noch einmal ordentlich Fahrt auf und sowohl Action als auch Gastauftritte stehen den Kinofilmen in nichts nach. Für mich das Beste, seit Disney das Ruder bei „Star Wars“ übernommen hat: 9/10 (8.9) Punkte.

Fazit

Für mich konnte sich „The Mandalorian“ über seine Laufzeit enorm steigern. Gerade das Finale der zweiten Staffel fand ich perfekt und halte es für einen runden Abschluss der Serie. Aber es wird wohl weitergehen. Darüber freue ich mich, zumal ich die Crew um Jon Favreau perfekt dafür geeignet halte, das Universum weiter auszubauen. An dieser Stelle kann ich auch nur die sehenswerte Making-of-Dokumentation empfehlen. Ein echter Zugewinn für das Franchise: 8/10 (8.4) Punkte.

Run, Fatboy, Run (1092)

Heute regnet es auch nur einmal. Somit habe ich mich mittags auch direkt im Regen aufgemacht. Bäh. Jetzt geht also das wieder los. Nicht nur nass, sondern auch kalt. Aber hilft ja alles nix… 😬

Alles soooo nass...

Alles soooo nass…

Distanz: 8.07 km
Zeit: 00:45:32
Anstieg: 59 m
Ø Pace: 5:39 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 160 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 601 kcal

2021: 2321 km
Oktober: 121 km
KW 41: 34 km

Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten. Heute Abend ist Elternabend, zu dem ich eigentlich radeln wollte. Wird entweder nass oder eben doch das Auto. 🌧

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 256: Volker Fohrmeisters Wahnsinns Ultradoppel

Die 5 besten Held*innen aus Horrorfilmen, an deren Seite ich gerne kämpfen würde

Heute gibt es bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG nach den schaurigsten Orten erneut ein Horrorthema: Gina möchte von uns die Held*innen wissen, an deren Seite wir gerne kämpfen würden. Nichts einfacher als das! An wessen Seite würdet ihr gerne durch Zombiehorden schnetzeln? 🎃

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #238 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #238 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #238 lautet:

Die 5 besten Held*innen aus Horrorfilmen, an deren Seite ich gerne kämpfen würde

  1. Ellen Ripley aus „Aliens: Die Rückkehr“ (1986) – Direkt mein erster Gedanke für diese Liste. Dieses Mal habe ich mich für den zweiten Teil entschieden, da Ripley in diesem einfach eine Wucht ist und auch viel kämpft. An ihrer Seite würde ich mir eine Überlebenschance ausrechnen. Wenn auch eine geringe.
  2. Seth Gecko aus „From Dusk Till Dawn“ (1996) – Seth Gecko hat den Titty Twister ordentlich aufgeräumt und hatte dabei dennoch stets ein lockeren Spruch auf den Lippen. Auch mit ihm würde ich mir im Vampirgemetzel eine Chance ausmalen.
  3. Sidney Prescott aus der „Scream“-Reihe (1996 bis heute) – Wenn jemand Erfahrung hat, fiesen Maskenkillern zu entkommen, dann wohl Sidney. Ich hoffe es zumindest, denn der brandneue Trailer des fünften Teils verspricht wieder Höchstspannung.
  4. Shaun aus „Shaun of the Dead“ (2004) – Mit Shaun kann man auch in der Zombieapokalypse eine gute Zeit haben. Mein Fähigkeitsniveau ist auch ähnlich, so dass ich zumindest zuversichtlich wäre, meine Lieblingskneipe zu erreichen.
  5. Burt Gummer aus der „Tremors“-Reihe (1990 bis heute) – Wenn  die Graboiden kommen, dann wünsche ich mir Burt Gummer an die  Seite. Überhaupt keine Frage!

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1091)

Da ich Freitag meine Grippeimpfung bekomme, versuche ich vorher noch ein paar Kilometer zu machen. Somit bin ich heute eine 10er Runde gelaufen… 🏃‍♂️

Bewölkt aber immerhin trocken

Bewölkt aber immerhin trocken

Distanz: 10.09 km
Zeit: 00:55:37
Anstieg: 82 m
Ø Pace: 5:31 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 161 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 739 kcal

2021: 2313 km
Oktober: 113 km
KW 41: 26 km

Ich kam ganz gut voran. Der Lauf war dennoch anstrengend. Vermutlich weil mir unzählige Dinge im Kopf rumgegangen sind. Der Lauf hat aber geholfen.

Im Ohr: Sneakpod #699 – Gibt es ein Leben nach der Party?

Run, Fatboy, Run (1090)

Nachts hat es Frost, tagsüber sind die Temperaturen einstellig. Herbstwetter! Dazu hat es heute noch kräftig geregnet. Ich konnte jedoch eine Regenpause nutzen und bin die Stadtrunde mit festerem Untergrund gelaufen… 🏃‍♂️

Es ist offiziell Mützenwetter

Es ist offiziell Mützenwetter

Distanz: 8.05 km
Zeit: 00:45:23
Anstieg: 60 m
Ø Pace: 5:38 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 11.1 °C
Kalorien: 577 kcal

2021: 2303 km
Oktober: 102 km
KW 41: 16 km

Somit habe ich die 100 km im Oktober und die 2.300 km im Jahr geknackt. Das ist doch schön! Nun heißt es nur: Nicht krank werden und dranbleiben, auch wenn es draußen noch ungemütlicher wird. 🌧

Im Ohr: Sneakpod #699 – Gibt es ein Leben nach der Party?

Modern Family – Die komplette Serie (Staffel 1 bis 11)

In der folgenden Besprechung verarbeite ich beinahe ein Jahr Serienkonsum. Das bedeutet auch elf Staffeln der Serie „Modern Family“, welche mir in dieser Zeit wirklich ans Herz gewachsen ist. Für mich geht damit eine Ära zu Ende, denn die Serie zählt zu den letzten großen Comedy-Formaten, welche mich über solch einen langen Zeitraum begleitet haben. Quasi Familie eben… 👨‍👩‍👧‍👧

Modern Family | © ABC

Modern Family | © ABC

Weiterlesen

Run, Fatboy, Run (1089)

Nach meinem Halbmarathon am Samstag waren die Beine gestern noch etwas schwer, doch heute liefen sie wieder anstandslos… 🏃‍♂️

Knackig frisch und sonnig

Knackig frisch und sonnig

Distanz: 8.22 km
Zeit: 00:45:45
Anstieg: 59 m
Ø Pace: 5:34 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 159 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 8.9 °C
Kalorien: 604 kcal

2021: 2295 km
Oktober: 94 km
KW 41: 8 km

Es war zu Beginn knackig kalt, wurde dann in der Sonne aber schnell wärmer. Ich bin zufrieden. ☀

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 255: Talk 1919 Teil 3 (Und was manchen wir heute…)

Media Monday #537

Die letzte Woche war anstrengend, die kommende wird es auch. Zudem ist es schon richtig herbstlich, was heute im Sammeln von exakt 1.015(!) Kastanien resultiert hat. Ich liebe ja sowas. Gerade auch, weil sich die Kids immer noch dafür begeistern können. Ansonsten hat es am Wochenende nur für einen Film (siehe Frage 1) gereicht und ich war viel draußen (siehe Frage 5). Doch nun erst einmal zu den Fragen des Medienjournals. Wie habt ihr euer Wochenende gestaltet? 🍂🍁

Media Monday #537

  1. Langsam aber sicher erscheinen lang erwartete und oft verschobene Kinofilme tatsächlich auch im Kino, wo ich mir „DUNE“ angeschaut habe. Für „Free Guy“ habe ich dagegen auf die Streaming-Alternative zurückgegriffen.
  2. „DUNE“ ist auch ein richtiger Geniestreich, wenn man bedenkt wie komplex die Vorlage ist und welche Schwächen die bisherigen Adaptionen mit sich brachten (inhaltlich und technisch).
  3. Ich hätte ja nicht gedacht, mich so dafür begeistern zu können, wie Denis Villeneuve den Wüstenplanet Arrakis auf die Leinwand bannt.
  4. Mein Verhalten in Bezug auf diverse Gegebenheiten treibt mich regelmäßig zur Weißglut, denn ich müsste inzwischen cooler sein und mir denken „Nicht mein Problem.“ Klappt aber nicht.
  5. Langsam wird es kälter und ungemütlicher draußen. Immerhin wieder ein guter Anlass, um lange Strecken zu laufen ohne den Hitzetod zu sterben; so habe ich am Wochenende zum ersten Mal die 26 km geknackt.
  6. Gemeinsam Serien zu entdecken ist auch immer eine schöne Beschäftigung, schließlich hätte ich sonst nie „Unterleuten: Das zerrissene Dorf“ gesehen, was zwar kein Favorit wurde, jedoch meinen Horizont durchaus erweitert hat.
  7. Zuletzt habe ich mit „Ein Plädoyer für physische Medien oder was Mel Gibson mit ‚Good Will Hunting‘ zu tun hat“ einen umfangreichen Artikel geschrieben und das war gut investierte Zeit, weil er doch einiges an Resonanz (hauptsächlich auf Twitter) erzeugt hat, worüber ich sehr glücklich bin.

Ich habe mir das schöne LEGO-Set zu „TRON: Legacy“ gegönnt (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):