Run, Fatboy, Run (840)

Die neue Arbeitswoche ist erwartungsgemäß voll gestartet, weshalb ich mich trotz schwerer Beine vom Halbmarathon am Wochenende auf den Weg gemacht habe. Außerdem fehlen mir ja noch ein paar Kilometer bis Ende des Jahres… 😬

Ein kurzer Abstecher in den winterlichen Wald

Ein kurzer Abstecher in den winterlichen Wald

Distanz: 8.47 km
Zeit: 00:47:31
Anstieg: 60 m
Ø Pace: 5:37 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 155 bpm
Ø Schrittfrequenz: 147 spm
Temperatur: 3.9 °C
Kalorien: 641 kcal

2020: 1904 km
Dezember: 116 km
KW 51: 8 km

Im Grunde bin ich heute ganz gut vorangekommen. So langsam werden meine kurzen Laufstrecken hier in der Nähe ein wenig eintönig, aber so muss das wohl sein, wenn man sechsmal pro Woche läuft. Immerhin hat das Wetter einen kurzen Abstecher in den Wald erlaubt, auch wenn es dort ziemlich matschig war. 🌳🌲🌳

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 229: Mineralstoffe mit Caroline Rauscher

Media Monday #494

Der dritte Advent. Vor ein paar Stunden wurde der harte Lockdown beschlossen. Endlich. Auch wenn die kommende Woche dadurch noch anstrengender werden wird, bin ich doch froh, dass nun zumindest die Möglichkeit besteht, die steigenden Zahlen einzudämmen. Denn Eigenverantwortung funktioniert nicht, wie die letzten Wochen leider erbarmungslos gezeigt haben. Doch nun erst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals, mit denen uns Wulf stets an die schönsten Nebensächlichkeiten des Lebens erinnert. In diesem Sinne: Bitte bleibt gesund! 💚

Media Monday #494

  1. Derweil die Vorweihnachtszeit langsam in ihre heiße Phase geht habe ich endlich meinen letzten Bericht zu meinem Urlaub zu Hause mit der „Wanderung rund um den Habsberg am Jurasteig“ veröffentlicht.
  2. Kitsch und Pomp gehen in der filmischen Betrachtung der Festtage Hand in Hand. Für mein Empfinden ist „Kevin: Allein zu Haus“, den ich zum ersten Mal gemeinsam mit meinen Kindern gesehen habe, ein Paradebeispiel dafür.
  3. Nachdem Disney höchst hochtrabende Pläne für das Star-Wars-Franchise formuliert hat bleibt mir nur zu sagen: lieber Qualität (was das angeht konnte Disney zuletzt leider nicht überzeugen) als Quantität.
  4. Kaum zu glauben, dass sich das Jahr schon beinahe wieder dem Ende neigt und ich es auch diesmal nicht geschafft habe komplett entspannt die Vorweihnachtszeit zu genießen, was in diesem Jahr, wie wir alle wissen, ganz spezielle Gründe hat.
  5. Womit man mir persönlich in diesem Jahr noch eine riesige Freude machen könnte, wäre Vernunft, Empathie und Rücksichtnahme.
  6. Erfreulich immerhin, dass ich meinen Halbmarathon im Dezember am Samstag bereits gelaufen bin.
  7. Zuletzt habe ich das deutsche Bergsteigerdrama „Nordwand“ gesehen und das war eindringliche Unterhaltung, weil mich gut inszenierte Bergfilme einfach immer kriegen.

Momentan wandern wieder etliche neue Filme in meine Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Nordwand (2008)

Nach meinem Halbmarathon war ich heute ziemlich ausgefroren. Davon wurde auch die Filmwahl beeinflusst und ich habe mit „Nordwand“ zu einem Bergsteigerfilm gegriffen, der die Protagonisten ebenfalls in eisige Kälte versetzen sollte. Ob die deutsche Produktion mit historischem Hintergrund zu überzeugen wusste? 🏔

Nordwand (2008) | © Majestic

Nordwand (2008) | © Majestic

Es muss nicht immer der Everest sein

Ich liebe Bergsteigergeschichten. Besonders „Everest“ ist mir positiv in Erinnerung geblieben, doch auch Dokumentarfilme, wie „The Summit“, wissen mich zu begeistern. Nun also die deutsche Variante, die ihren US-Pendants in Sachen Inszenierung in nichts nachsteht. Ich konnte die eisige Kälte beinahe spüren und habe mit den Figuren mitgelitten. Regisseur Philipp Stölzl hat sich anscheinend stark von Kevin Macdonald beeinflussen lassen, da er dessen Dokudrama „Sturz ins Leere“ so beeindruckend fand. Und das sieht man: „Nordwand“ hat alles, was ein Bergfilm braucht und stellt die eisigen Szenen an der Eiger-Norwand wunderbar in Kontrast mit dem sicheren und gemütlich wirkenden Hotel, von dessen Terrasse aus die Gäste das Drama verfolgen.

Auch inhaltlich konnte mich „Nordwand“ überzeugen: Ein Bergsteigerdrama in der NS-Zeit zu inszenieren birgt so ganz eigene Herausforderungen und Stölzl ist sichtlich bemüht, Toni Kurz (Benno Fürmann) und Andreas Hinterstoißer (Florian Lukas, u.a. „Weissensee“) nicht als Helden oder Marionetten des Nazi-Regimes darzustellen. Auch fand ich es eine interessante Wahl, eben keine erfolgreiche und gefeierte Besteigung zu inszenieren, sondern sich bewusst für die Katastrophe zu entscheiden. Ja, das ist auch in Filmen wie „Everest“ der Fall,  doch entspinnt sich in diesen die Katastrophe erst nach dem erfolgreichen Gipfelsturm. Im Kontrast dazu wird hier die Nordwand nur bis zur Hälfte bestiegen und auch die Todesfälle sind weniger spektakulär als tragisch. Der Film wirkt dadurch eher klein und persönlich. Einzig die etwas forciert wirkende Liebesgeschichte hätte Stölzl ein wenig straffen können.

Fazit

„Nordwand“ überzeugt als historisches Bergsteigerdrama aus deutschem Lande. Inszenatorisch beeindruckend und wirklich packend erzählt. Freunde des Genres sollten auf jeden Fall einen Blick riskieren: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (839)

Heute hatte ich mir vorgenommen, 14 km zu laufen, um die 100 km im Dezember zu erreichen. Dann wurden es doch 15 km und da mir noch der Halbmarathon in diesem Monat fehlte, habe ich noch spontan eine Schleife von gut 6 km drangehängt.

Meine spontane Halbmarathonstrecke

Meine spontane Halbmarathonstrecke

Distanz: 21.21 km
Zeit: 01:54:59
Anstieg: 150 m
Ø Pace: 5:25 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 160 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 2.8 °C
Kalorien: 1573 kcal

2020: 1895 km
Dezember: 107 km
KW 50: 63 km

Für einen spontanen Halbmarathon bin ich extrem zufrieden mit mir. Ich bin sogar meine zweitbeste Zeit auf die Distanz gelaufen. Und das einfach so. Vor ein paar Jahren wäre das noch unvorstellbar gewesen. Morgen werde ich guten Gewissens die Beine hochlegen… 😅

Im ersten Ohr: Radio Nukular – Episode 132: Body Shaming
Im zweiten Ohr: Sum 42, Billy Talent, Feeder

Kevin: Allein zu Haus – OT: Home Alone (1990) (WS1)

Nicht einmal mehr zwei Wochen bis Weihnachten. Eine turbulente Zeit. Gerade in diesem Jahr. Deshalb ist es umso wichtiger, kleine Highlights in den Alltag zu integrieren und unsere Filmabende sind zweifellos Highlights. Heute habe ich meine Kinder mit einem der Klassiker meiner eigenen Kindheit vertraut gemacht und war gespannt, wie „Kevin: Allein zu Haus“ auf die neue Generation wirken würde… 🏠

Kevin: Allein zu Haus (1990) | © 20th Century Fox

Kevin: Allein zu Haus (1990) | © 20th Century Fox

Ein wahrhaftiger Weihnachtsklassiker

In den letzten Wochen haben wir schon immer mal wieder den Trailer geschaut, was die Vorfreude bei den Kids nur gesteigert hat. Für mich auch um zu testen, ob sie den immerhin erst ab 12 Jahren freigegebenen Film auch vertragen würden. Aufgrund der unzähligen Slapstick-Einlagen wurde die Bedrohung durch die Einbrecher relativiert, was mich in meinem Plan bestätigte. Tatsächlich fanden die Kinder den Film auch famos und haben so viel gelacht, wie selten zuvor. Ein wenig gruselig fanden sie zu Beginn den mysteriösen Nachbarn und vor allem die Vogelspinne, was lustig ist, denn auch ich habe mir als Kind am meisten Sorgen gemacht, wo sich diese den Film über versteckt hält. Die feuchten Banditen sind dagegen so überzogen gezeichnet, dass man sie in keiner Szene als wirkliche Bedrohung wahrnimmt.

Auch wenn ich dies bereits bei meiner letzten Sichtung vor 8 Jahren festgestellt hatte, so war ich doch wieder überrascht, wie kurz die eigentliche Belagerungssituation doch eigentlich ist. Knappe 20 Minuten muss sich Kevin mit den Banditen herumschlagen. Davor erleben wir pures Familienchaos, was ein großartiger Kontrast zur ruhigen Einsamkeit danach ist, pure kindliche Freude und emotionale Momente. Die Szene zwischen Marley und Kevin in der Kirche ist wirklich herzerwärmend und für mich auch der Kern des Films. Doch auch das finale Slapstick-Feuerwerk ist immer noch ein großer Spaß. Am erstaunlichsten ist jedoch, dass trotz all dem Trubel die Weihnachtsatmosphäre nicht zu kurz kommt. Natürlich die sehr amerikanisierte Weihnachtsatmosphäre, aber da ich mit diesen Filmen aufgewachsen bin, verbinde ich damit auch unser Weihnachten. Gerade dieses Jahr ein schönes Gefühl.

Fazit

Die heutige Sichtung war für mich etwas Besonderes. Obwohl der Tag davor stressig und angespannt war, haben wir uns alle sehr auf den Film gefreut und konnten dabei wunderbar abschalten. Chris Columbus, John Hughes, John Williams und Macaulay Culkin haben damit einen echten Klassiker geschaffen, der bestimmt nicht zum letzten Mal über den Bildschirm geflimmert ist. Doch nun geht es erst einmal nach New York. Beste Unterhaltung zur Weihnachtseinstimmung: 10/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Prädikat: Lieblingsfilm

Run, Fatboy, Run (838)

War das kalt heute! Zwar knapp über 0 °C, aber der Wind war wirklich schneidend. Brrrr. Dennoch habe ich mich an eine 10-km-Runde gewagt, denn ich wollte heute die 42 km in der Woche knacken, um am Wochenende pure Bonuskilometer sammeln zu können. Die 2.000 Jahreskilometer reizen mich doch sehr… 😅

Bitterkalt war es heute

Bitterkalt war es heute

Distanz: 10.03 km
Zeit: 00:54:35
Anstieg: 76 m
Ø Pace: 5:27 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 1.1 °C
Kalorien: 732 kcal

2020: 1874 km
Dezember: 86 km
KW 50: 42 km

Ansonsten bin ich heute gut vorangekommen und war auch einigermaßen flott unterwegs. Morgen werde ich erst einmal einen Weihnachtsbaum organisieren und danach hoffentlich noch die Zeit für einen Lauf finden. Idealerweise noch im Hellen.

Im ersten Ohr: Radio Nukular – Episode 132: Body Shaming
Im zweiten Ohr: Sum 42, Billy Talent, Feeder

Run, Fatboy, Run (837)

In der vergangenen Nacht hat es wieder geschneit. Entsprechend matschig waren die Straßen heute wieder. Dennoch kam ich mit meinem Lauf gut voran. Einzig die Kälte und der Nebel waren nicht sonderlich motivierend. Es wird einfach nicht richtig hell.

Heute war es sehr neblig, nass und kalt

Heute war es sehr neblig, nass und kalt

Distanz: 8.20 km
Zeit: 00:45:46
Anstieg: 60 m
Ø Pace: 5:35 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 161 bpm
Ø Schrittfrequenz: 148 spm
Temperatur: 0.6 °C
Kalorien: 643 kcal

2020: 1864 km
Dezember: 76 km
KW 50: 32 km

Insgesamt bin ich recht zufrieden mit dem Lauf. Immerhin habe ich mich einmal wieder aufgerafft. Und ja, zurzeit ist es ein Aufraffen. Aber auch das gehört dazu. 🏃‍♂️

Im Ohr: Radio Nukular – Episode 132: Body Shaming

Die 5 besten Krimiserien

Nach den Western wendet sich Gina bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG den Krimiserien zu. Gerade die klassischen Krimi-Procedurals mag ich nicht sonderlich, weshalb ich das Genre ein wenig weiter ausgelegt habe. Was meint ihr? Gehen die unten genannten Serien noch als Krimi durch? 🕵️‍♂️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #199 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #199 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #199 lautet:

Die 5 besten Krimiserien

  1. „Castle“ (2009 bis 2016) – Wohl die klassischste Krimiserie auf dieser Liste: Jede Woche gibt es einen neuen Fall und die Beziehung der ungleichen Ermittler entwickelt sich stetig. Durch den Humor und die gut aufgelegten Darsteller rund um Nathan Fillion (u.a. „Firefly“) ist mir die Serie wirklich ans Herz gewachsen.
  2. „Luther“ (2010 bis 2019) – Auch wenn mir die letzte Staffel noch fehlt, so habe ich die ersten vier Jahre mit dem spröden Ermittler doch sehr genossen. Teils wirklich bemerkenswerte Fälle und ein roter Faden, der immer stärker in den Vordergrund tritt.
  3. „Narcos“ (2015 bis 2017) – Ist Narcos eine Krimiserie? Zumindest keine klassische, obwohl auch hier ermittelt wird und zwar gegen Pablo Escobar. Die Serie lebt von der gefühlten Authentizität und dem Eintauchen in diese fremde und bedrohliche Welt.
  4. „Sneaky Pete“ (2015 bis 2019) – Auch keine klassische Krimiserie, wenngleich sie doch im Kriminellen-Milieu spielt. Eher unbekannt und in der Nische verortet, konnte mich die Geschichte rund um den Trickbetrüger Marius doch wirklich begeistern.
  5. „The X-Files“ (1993 bis 2002) – Wohl die erste Krimiserie, die ich je gesehen habe. Und dann noch mit dem famosen Kniff, unsere Ermittler in den Bereich des Übernatürlichen zu schicken. Hach, was habe ich diese Serie geliebt.

Run, Fatboy, Run (836)

Heute habe ich mich so richtig rausquälen müssen. Es hatte nur knapp über 0 °C und hat geregnet. Und zwar dieser fiese, feine Sprühregen, der sich in jede Ritze setzt. In dieser Kombination ziemlich doof. Natürlich bin ich trotzdem gelaufen… 🌧

Ziemlich ekelhaftes Laufwetter

Ziemlich ekelhaftes Laufwetter

Distanz: 8.15 km
Zeit: 00:44:51
Anstieg: 53 m
Ø Pace: 5:30 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 148 spm
Temperatur: 1.7 °C
Kalorien: 600 kcal

2020: 1856 km
Dezember: 68 km
KW 50: 24 km

Nach dem ersten Kilometer habe ich den Regen gar nicht mehr richtig gespürt, dafür waren meine Füße durchnässt. Insgesamt dennoch ein schöner Lauf. Besonders die heiße Dusche danach. 🚿

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 228: Kilian hat versagt

Urlaub zu Hause 2020 #4: Wandern rund um den Habsberg am Jurasteig

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Nun wird es aber wirklich Zeit, dass ich meine Urlaubsberichte finalisiere. Also „Urlaub“, denn wir sind im Corona-Jahr 2020 natürlich nicht verreist, sondern haben in der näheren Umgebung ein paar Wanderungen unternommen. Nachdem wir zuvor schon auf dem Jurasteig an der Klosterburg Kastl unterwegs waren, haben wir dem Jurasteig noch einen weiteren Besuch abgestattet und sind an der Wallfahrtskirche Habsberg zu einer Wanderung aufgebrochen… 🥾

Ein Blick zurück auf die Wallfahrtskirche Habsberg, den Startpunkt unserer Wanderung

Ein Blick zurück auf die Wallfahrtskirche Habsberg, den Startpunkt unserer Wanderung

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