Media Monday #458

Morgen beginnt schon die vierte Home-Office-Woche und ich kann nicht behaupten, dass ich mich darauf freue. Die letzten drei Wochen waren extrem anstrengend und ich hätte gerne eine Pause. Immerhin sind Ferien und meine Familie kann den Alltag ein wenig entspannter angehen. Ende der Woche warten immerhin vier freie Tage und ich hoffe sehr, dass diese nicht mit noch stärkeren Ausgangsbeschränkungen belegt werden (siehe Frage 4 und 5). Wie auch immer es kommt, wir werden nichts daran ändern. Jetzt stehen jedoch erst einmal die Fragen des Medienjournals auf den Programm. Wie geht es euch da draußen? Bleibt gesund! 💙💚💛

Media Monday #458

  1. Wenn das verordnete Daheimbleiben auch sein Gutes hat, dann wäre das in der Mittagspause mal schnell laufen oder mit der Familie spazieren gehen zu können.
  2. Mit dem Start von Disney+ ändert sich für mich gar nichts.
  3. Derzeit sprießen ja zahllose Gratis- und Test-Angebote für Streaming, Hörbücher, Online-Kurse etc. aus dem Boden und ich habe ja nicht einmal Zeit die bestehenden Angebote zu nutzen.
  4. Das Verhalten mancher Menschen (z.B. Pulkbildung) wirkt zeitweise schon befremdlich, jedoch hoffe ich weiterhin, dass die Vernunft siegt.
  5. Wenn ich ehrlich bin, möchte ich insbesondere die Möglichkeit draußen Sport (Laufen oder Radfahren) zu machen momentan nicht missen, denn ohne diesen Ausgleich würden uns die Ausgangsbeschränkungen deutlich härter treffen.
  6. Zur Verbesserung der Laune ist ein Filmabend (wie am Freitag mit „Asterix im Land der Götter“) in meinen Augen ein immens zuverlässiges Mittel, schließlich ist Eskapismus in Zeiten von Corona wichtiger denn je.
  7. Zuletzt habe ich den Film „Tremors 6: Ein kalter Tag in der Hölle“ gesehen und das war ziemlich doof und dennoch unterhaltsam, weil es wirklich kein guter Film ist, ich das Franchise aber dennoch weiterhin mag.

Heute gab es einen leckeren vegetarischen Burger zwischen zwei Sporteinheiten (mehr Einblicke dieser Art finden sich auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (681)

Was für ein herrliches Frühlingswetter! Da heute vermutlich alle, wider besseren Wissens, in Scharen nach draußen rennen, habe ich mich gleich morgens zu einem Lauf aufgemacht. Dabei habe ich mich ganz bewusst für eine Strecke abseits der bekannten Wanderwege entschieden und war auch größtenteils alleine unterwegs. 🌞

Herrlichstes Laufwetter und eine neue Strecke

Herrlichstes Laufwetter und eine neue Strecke

Distance: 11.10 km
Duration: 01:07:27
Elevation: 101 m
Avg Pace: 6:04 min/km
Avg Speed: 9.9 km/h
Heart Rate: 168 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 918 kcal

2020: 278 km
April: 25 km

Vielleicht sollte ich einmal wieder die Batterie in meinem Pulsband wechseln, da ich ich Schwankungen von ca. 140 bis 220 bpm hatte – und das nicht nur am Anfang, sondern über den gesamten Lauf. Sehr seltsam. Und eine Sache hat sich auch in Corona-Zeiten nicht geändert: Viele HundehalterInnen sind weiterhin egoistische Idioten. 🐶

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 196: Laufen boomt

Tremors 6: Ein kalter Tag in der Hölle – OT: Tremors: A Cold Day in Hell (2018)

Ein wunderschöner Frühlingssamstag geht zu Ende. Eigentlich könnte alles wunderbar sein. Doch der Schein trügt. Trotz des famosen Wetters haben wir den Garten nicht verlassen und die Stimmung ist bedrückter als sie sein sollte. Wie so oft zurzeit. Da Frau bullion ein wenig angeschlagen und sogleich ins Traumland verschwunden ist, habe ich „Tremors 6: Ein kalter Tag in der Hölle“ in den Blu-ray-Player gepackt. Somit findet auch diese Filmreihe für mich ihren vorübergehenden Abschluss…

Tremors 6: Ein kalter Tag in der Hölle (2018) | © Universal Pictures Germany GmbH

Tremors 6: Ein kalter Tag in der Hölle (2018) | © Universal Pictures Germany GmbH

Überdrehter Tremors-Schwachsinn

Man merkt deutlich, dass das Team des Vorgängers sich auch für „Tremors 6: Ein kalter Tag in der Hölle“ verantwortlich zeichnet. Erneut haben wir es mit plattem Humor, CGI-Raketenwürmern und einem deutlich in die Jahre gekommenen Heldenduo zu tun. Mit einem kurzen Abstecher nach Perfection und einem größeren Auftritt der Tochter von Val und Rhonda sind die Bezüge zum Original dieses Mal größer, wenngleich das nur wenig zur Stimmung des Films beiträgt. Das Setting in der Kälte (wohlgemerkt in Südafrika gedreht) bleibt austauschbar und die Handlung besteht aus der typischen Monsterhatz. Auch wenn das alles nicht sonderlich berauschend klingt, so hatte ich doch meinen Spaß damit.

Insgesamt würde ich sogar sagen, dass sich „Tremors 6: Ein kalter Tag in der Hölle“ knapp vor seinem Vorgänger einreiht und damit dennoch einen der hintersten Plätze in diesem Franchise besetzt:

  1. „Tremors: Im Land der Raketenwürmer“ (1990) | 10/10 Punkte
  2. „Tremors 2: Die Rückkehr der Raketenwürmer“ (1996) | 7/10 Punkte
  3. „Tremors 3: Die neue Brut“ (2001) | 7/10 Punkte
  4. „Tremors 4: Wie alles begann“ (2004) | 6/10 Punkte
  5. „Tremors 6: Ein kalter Tag in der Hölle“ (2018) | 5/10 Punkte
  6. „Tremors 5: Blutlinien“ (2015) | 5/10 Punkte

Fazit

Ja, auch „Tremors 6: Ein kalter Tag in der Hölle“ ist kein besonders guter Film. Aber ich mag das Franchise nach wie vor und würde mir auch einen siebten Teil anschauen. Kein wirklicher Tipp, doch Graboiden-Freunde können einen Blick riskieren: 5/10 Punkte.

Asterix im Land der Götter – OT: Astérix: Le Domaine des dieux (2014)

Hurra, endlich sind Ferien! Ja, auch in Zeiten der Corona-Krise ist das wichtig. Sehr sogar. Nicht nur die Kinder freuen sich auf die Pause vom Homeschooling, auch wir Eltern (besonders Frau bullion) sind froh, dass dieser Stressfaktor zumindest pausiert. A propos Stressfaktor: Auch ich bin mehr als Reif für das Wochenende und somit war die Vorfreude auf den gemeinsamen Filmabend groß. Leider jedoch gab es davor Zoff und letztendlich durfte nur der Zwergofant mitschauen. Die Wahl fiel deshalb auf „Asterix im Land der Götter“, den er schon seit langer Zeit sehen wollte…

Asterix im Land der Götter (2014) | © LEONINE

Asterix im Land der Götter (2014) | © LEONINE

Asterix und Obelix in der dritten Dimension

„Asterix im Land der Götter“ war der erste CGI-Film der Reihe. Aber nicht für uns, denn wir haben ziemlich genau vor einem Jahr bereits „Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks“ im Kino gesehen. Somit war ich schon vorbereitet auf den Look, der mich auch hier wieder vollends zu überzeugen wusste. So und nicht anders muss eine zeitgemäße Modernisierung aussehen. Toll! Im Gegensatz zum direkten Nachfolger, hat „Asterix im Land der Götter“ jedoch eine Comic-Vorlage und zwar den Klassiker „Die Trabantenstadt“. Dies merkt man dem Film auch an, da er inhaltlich tiefer und irgendwie klassischer wirkt als sein Sequel. Vielleicht bilde ich das aber auch nur ein, da ich den Comic noch von früher kenne.

Mit „Asterix im Land der Götter“ habe ich nun tatsächlich jeden animierten Asterix-Film (erneut) gesehen und in diesem Blog besprochen. Nachdem Lufio erst vor ein paar Tagen sein großes Asterix-Ranking veröffentlicht hat, will ich es ihm gleich tun:

  1. „Asterix erobert Rom“ (1976) | 9/10 Punkte
  2. „Asterix bei den Briten“ (1986) | 8/10 Punkte
  3. „Asterix und Kleopatra“ (1968) | 8/10 Punkte
  4. „Asterix: Sieg über Cäsar“ (1985) | 8/10 Punkte
  5. „Asterix im Land der Götter“ (2014) | 8/10 Punkte
  6. „Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks“ (2018) | 8/10 Punkte
  7. „Asterix: Operation Hinkelstein“ (1989) | 7/10 Punkte
  8. „Asterix der Gallier“ (1967) | 7/10 Punkte
  9. „Asterix und die Wikinger“ (2006) | 6/10 Punkte
  10. „Asterix in Amerika“ (1994) | 6/10 Punkte

Fazit

Ich muss sagen, dass so ein Familienfilmabend zu zweit nicht halb so schön ist wie zu viert. Aber manchmal muss man eben konsequent sein. Dennoch hatten der Zwergofant und ich viel Spaß. Das 3D war wieder einmal sehenswert und hat den Szenen eine angenehme Tiefe gegeben. Inhaltlich konnte mich „Asterix im Land der Götter“ wirklich überzeugen, weshalb er klar zu den gelungensten Asterix-Filmen zählt. Da freue ich mich doch direkt auf einen weiteren Teil: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (680)

Es gibt Tage, an denen sollte man nicht laufen gehen. Heute war so ein Tag. Ich habe mich schon beim Aufwachen nicht fit gefühlt. Im Laufe des Vormittags wurde es auch nicht besser. Zudem habe ich heute den ganzen Tag Termine, die via Video-Call noch anstrengender sind als im live im Büro. Aber ich war über die Mittagspause dennoch schnell laufen… 🙄

Trist und trübe fasst den heutigen Lauf gut zusammen

Trist und trübe fasst den heutigen Lauf gut zusammen

Distance: 7.03 km
Duration: 00:44:37
Elevation: 42 m
Avg Pace: 6:20 min/km
Avg Speed: 9.5 km/h
Heart Rate: 163 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 613 kcal

2020: 267 km
April: 14 km

Mein Puls war heute ziemlich durcheinander. Komplett geschwankt. Hoffentlich lag es nur daran, dass es sehr kalt war und ich den Pulsgurt nicht angefeuchtet hatte. Auch gut gefühlt habe ich mich während des Laufs nicht. Hoffentlich bricht meine Erkältung nicht wieder komplett aus. So oder so. Ich war laufen. Das nächste Mal wohl erst am Sonntag. Hoffentlich. 😬

Im Ohr: Sneakpod #622 – Spenser Confidential

Die 5 besten Duelle in Filmen

Heute wird es handgreiflich, denn Gina möchte in der aktuellen Ausgabe von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG die fünf besten Duelle in Filmen von uns wissen. Beim genaueren Nachdenken bin ich auf etliche Kämpfe gekommen und musste mich am Ende auf One-on-One-Duelle beschränken, was vermutlich auch Sinn der Aufgabe war. Lange Rede, kurzer Sinn: Was sagt ihr zu meiner Wahl? 🤜🤛

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #169

Das Thema für Ausgabe #169 lautet:

Die 5 besten Duelle in Filmen

  1. „Aliens: Die Rückkehr“ (1986) – Ripley im Laderoboter gegen die Alien-Königin gehört für mich mit zu den besten Duellen überhaupt. Ein unglaubliches Finale für diesen ohnehin schon atemlosen Film.
  2. „Blade Runner“ (1982) – Roy Batty gegen Deckard hat nicht nur eines der schönsten Zitate der Filmgeschichte hervorgebracht, es ist auch ein packendes Duell zweier gleichwertiger Gegner.
  3. „Duell“ (1971) – Wenn ein Film schon Duell heißt, dann gehört er auch in diese Liste. Tatsächlich ist Steven Spielbergs Debütfilm ein Paradebeispiel dafür, wie ein packendes Duell auszusehen hat.
  4. „Kill Bill Vol. 1“ (2003) – Quentin Tarantinos Saga hat viele tolle Kämpfe, doch das Duell der Braut gegen O-Ren Ishii ist mir am meisten im Gedächtnis geblieben.
  5. „Star Wars: Das Imperium schlägt zurück“ (1980) – Auch in der gesamten „Star Wars“-Saga gibt es viele imposante Duelle, doch dieses zwischen Luke Skywalker und Darth Vader ist das beeindruckenste. Besonders weil es dabei zur großen Enthüllung kommt. Einfach ikonisch.

Run, Fatboy, Run (679)

Mein Terminkalender war heute wieder zum Bersten voll. Ich hatte über Mittag exakt 75 Minuten Zeit, die ich für einen Lauf und eine Dusche genutzt habe. Somit war ich gut 10 Minuten zu früh wieder am Rechner. Geht doch. 😬

Ein schneller Mittagslauf in der Sonne

Ein schneller Mittagslauf in der Sonne

Distance: 7.13 km
Duration: 00:43:12
Elevation: 43 m
Avg Pace: 6:03 min/km
Avg Speed: 9.9 km/h
Heart Rate: 163 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 615 kcal

2020: 260 km
April: 7 km

Mit dem Lauf bin ich recht zufrieden. War ziemlich unspektakulär und nur eine kurze Runde durch die Stadt. Trotz Sonne war es kälter als gedacht. Die Zeit ist okay und ich bin froh die ersten Kilometer im April schon gelaufen zu sein. Am Freitag habe ich mittags auch knapp 90 Minuten Zeit. Da könnte ich es noch einmal versuchen, auch wenn mich das Gerenne nach und vor dem eigentlichen Gerenne nervt.

Im Ohr: Fortsetzung folgt S10E08 – Bleibt zu Hause / Stay at Home