Tatsächlich… Liebe – OT: Love Actually (2003)

Nur noch eine Woche bis Weihnachten. Unglaublich. Höchste Zeit also, langsam aber sicher in Weihnachtsstimmung zu kommen. Den Baum haben wir heute schon gekauft und das Zappelinchen hatte seinen ersten Auftritt mit dem Kinderchor. Dennoch ist mein Kopf noch viel zu voll mit anderen Dingen, um im Weihnachtsmodus zu sein. Vielleicht hilft ein Film? Da „Schöne Bescherung“ fest für Ende der Woche eingeplant ist, habe ich mein Glück mit „Tatsächlich… Liebe“ versucht, den ich bisher erst einmal vor vielen, vielen Jahren gesehen hatte…

Tatsächlich… Liebe (2003) | © Universal Pictures Germany GmbH

Tatsächlich… Liebe (2003) | © Universal Pictures Germany GmbH

Weihnachtskitsch der bekömmlichen Sorte

An meine letzte Sichtung konnte ich mich nicht mehr wirklich gut erinnern. Ein paar Einzelszenen waren mir noch im Kopf, doch sonderlich beeindruckt hatte mich der Film anscheinend nicht. Heute sieht das anders aus: Auch wenn Richard Curtis in „Love Actually“ sich erneut als Meister des Knöpfedrückens beweist, so bietet der Film auch extrem viel Spaß, unerwartete Szenen und Selbstbewusstsein auf der Metaebene. Besonders imposant fand ich allerdings, dass die unzähligen Handlungsstränge tatsächlich gleichwertig erzählt werden. Da bleibt nichts offen und keine Figur fällt hinten runter. Neben all den oberflächlich wirkenden Romanzen ist das eine starke Leistung. Überhaupt paart Curtis (bekannt für „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ und „Alles eine Frage der Zeit“) gekonnt wirklich übertrieben kitschige Szenen mit nachdenklich stimmenden Momenten und beinahe schon kindisch explizitem Humor. Und was soll ich sagen? Die Mischung geht auf.

Auch das Weihnachtssetting mit all den unsäglichen Popsongs fügt sich in diese große, bunte Erzählung ein, die in einem natürlich ebenso übertrieben bombastischem Finale mündet. Jedoch sind es eher die kleinen Momente, die wirklich in Erinnerung bleiben: Karens (Emma Thompson) herzergreifende Erkenntnis, dass ihr Mann (Alan Rickman) eine andere Frau beschenkt hat. Oder Marks (Andrew Lincoln, „The Walking Dead“) Liebesgeständnis an die Frau (Keira Knightley) seines besten Freundes. Auch wenn die meisten Kritiker das damals anders gesehen haben, hat sich „Tatsächlich… Liebe“ zurecht in das popkulturelle Herz der vorweihnachtlichen Kinozuschauer gespielt.

Fazit

Mir hat „Love Actually“ bei der heutigen Sichtung wirklich ausgezeichnet gefallen. Jeder einzelne Handlungsstrang hat mir auf seine Art und Weise viel Freude bereitet und ich mochte sowohl den Kitsch als auch den Humor. Nicht in jeder Geschichte gibt es ein Happy End, doch auch das ist eben tatsächlich… Liebe: 8/10 Punkte.

88 Gedanken zu “Tatsächlich… Liebe – OT: Love Actually (2003)

    • Da bin ich mal gespannt. Hätte jetzt allerdings auch nicht erwartet, dass das deine Art von Film ist. Und hey, was Liebe angeht, sind wir ja alle immer irgendwie saudumm und viele leider auch Arschlöcher. Oder ist das bei dir anders? 😉

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      • Ach, solche Filme kann ich durchaus mögen. Ich habe zum Beispiel aus einem mir völlig unerfindlichem Grund jedes Jahr zu Weihnachten sehr viel Spaß mit dem Überkitsch „Liebe braucht keine Ferien“. Aber dieser hier ist einfach nur komplette Scheiße von vorne bis hinten, wenn man mich fragt. Aber warte einfach ab …

        Natürlich ist das bei mir völlig anders. Ich bin immer saudumm und ein Arschloch. Das hat mit Liebe doch nix zu tun.

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      • Der Film ist vermutlich auch an sich nicht gut, eben so eine Art Guilty Pleasure von mir (auch wenn ich den Audruck nicht wirklich mag), aber er zeichnet zumindest nicht so ein völlig überholtes Gesellschaftsbild wie die Scheiße namens „Tasächlich … Liebe!“.

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      • Ernsthaft? In TL sind doch nur Typen, die was zu ficken suchen. Der Primeminister (der fast noch das kleinste Übel ist) entlässt seine Sekretärin weil sie zu fett!!! ist, damit er dann mit ihr in die Kiste kann, weil das ja sonst verboten wäre. Der Autor ist megascharf auf seine Sekretärin, nur weil die mal im Bikini in nen See gesprungen ist. Neeson gibt einem 6-jährigen Tipps, wie er am besten seine Mitschülerin flachlegen kann, anstatt ihm zu erklären, wie man vielleicht mal mit Frauen spricht (aber gut, weiß Neeson in dem Film ja offenbar selbst nicht). Und der eine Vogel reist nach Amerika um sich irgendeine Schlampe anzulachen und bringt seinem Freund dann auch noch eine als Geschenk!!! mit zurück nach Hause. Also wenn das nicht alles einfach nur völlig daneben ist, weiß ich auch nicht weiter.

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      • Welchen Film hast du da geschaut?!? 😀

        Der Premierminister entlässt seine Angestellte, weil er die Spannung spürt und er nicht unmoralisch handeln will. Die anderen sagen, sie sei kräftig, er sieht das überhaupt nicht so (was sie ja auch nicht ist, das ist ja genau der Punkt). Und der Autor hat überhaupt keine Sekretärin. Das ins Wasser springen ist nur ein Element, doch davor war schon klar, dass sie sich attraktiv finden und praktisch die gleichen Gedanken, nur eben in anderer Sprache haben. Bei Neeson und seinem Stiefsohn geht es überhaupt nicht um das Mädchen, sondern dass die beiden zusammenwachsen: Die Mutter des Sohnes ist gerade gestorben und Neesons Charakter ist nicht der leibliche Vater. Bei dem Typen, der nach Amerika geht, werden ganz bewusst alle Klischees gebracht, das ist doch genau der Punkt. Von den Geschichten um Alan Rickman oder Andrew Lincoln einmal ganz zu schweigen. Vielleicht solltest du den Film noch einmal nüchtern schauen… 😉

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      • Ist schon etwas her, muss ich gestehen. Aber ich habe den schon nüchtern gesehen und stehe zu meinen Aussagen. Hab nur nicht mehr die genauen Abläufe im Kopf. Dann war es eben keine Sekretärin sondern eine Wasweißich. Ach ja, Andrew Lincoln und seine Scheißbobdylangedächtnispappen hatte ich ja komplett vergessen. Das war doch so, dass er auf der Hochzeit seines besten Freundes diesem als Trauzeuge die Frau ausspannt oder so. Auch eine unfassbar nette Geschichte mit einem weiteren Arschloch. An Alan Rickmans Geschichte kann ich mich leider nicht mehr erinnern, war aber bestimmt auch ein Arsch in dem Film. Aber ich gucke den die Tage eh noch mal, weil FILMSCHROTT.

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      • Ja, du solltest den wirklich nochmal schauen… 😉

        Er spannt ihm nicht die Frau aus, ist aber in sie verliebt. Daran knabbert er und die Aktion mit den Pappen war der Schlusspunkt, nachdem er einen Strich macht. In meinen Augen kein Arschloch, sondern vollkommen menschlich. Alan Rickman war dagegen ein Arschloch, was seine Geschichte, und speziell die seiner Frau, nicht weniger spannend macht. Bin auf deine Besprechung schon sehr gespannt! 😀

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    • Danke für die Links! Wobei du deine Zustimmung Marcel gegenüber noch einmal überdenken solltest, hat er ja nur noch rudimentäre Erinnerungen an den Film… 😉

      Auch wenn die Autoren in einigen Dingen bestimmt recht haben, so ist mir die Perspektive doch zu zynisch und gewollt kontrovers (aber genau so muss diese Art von Artikel ja sein). Ich verstehe nicht, wie man die Geschichte zwischen Alan Rickman und Heike Makatsch als deren Geschichte betrachten kann. Es ist ganz klar Emma Thompsons Geschichte. Sie ist die Heldin, spricht ihren Mann direkt auf sein Verhalten an und hat alle Sympathien auf ihrer Seite. Sie ist der aktive Part und er einfach ein Idiot. Auch bei Liam Neeson und Stiefsohn geht es in meinen Augen überhaupt nicht um die Prä-Teen-Liebe des Jungen, sondern die Liebe zwischen Neesen zu dem Sohn seiner verstorbenen Frau. Bei Laura Linney um die Liebe zu ihrem Bruder usw. Zugeben muss ich allerdings, dass man ruhig auch eine Frau in der beruflich aktiveren Positionen (Premierminister oder Autorin) hätte zeigen können. Und eine gleichgeschlechtliche Liebesgeschichte fehlt auch, hier hätte sich Andrew Lincoln durchaus in den Mann seiner besten Freundin vergucken können. Klar ist der Film (Thema Weihnachten und Liebe) sehr stark auf den größten gemeinsamen Nenner reduziert, um kommerziell erfolgreich zu sein. Das ist eine schlechte Entschuldigung, jedoch gibt es auch andere Interpretationen als diese beiden Extreme hier.

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    • Da ich den Kommentar jetzt erst sehe noch mal kurz zu meiner Erwähnung von „The Holiday“: Ich habe ja schon geschrieben, dass der Film sicher prinzipiell nicht gut ist und bin auch der Erste, der sagt, dass es eben komplett konventioneller Kitsch ist. Ich habe den nur aufgeführt, um klar zu machen, dass ich solchen Filmen durchaus auch mal was abgewinnen kann. Und er hat eben einen großen Vorteil gegenüber „Love Actually“. Die Charaktere sind nicht ausschließlich saudoof oder Arschlöcher. Sie sind natürlich die kompletten Reißbrettkandidaten, aber das ist mir halt lieber, als mich mit Curtis‘ Personen des Grauens zu organisieren, denen ich von der ersten Sekunde an aus verschiedenen Gründen in die Fresse hauen will.

      Letztlich sind die Filme ohnehin alle gleich. Man könnte da jetzt noch tausend andere aufführen. Bei manchen funktionierts halt für einen persönlich, bei anderen nicht.

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      • Hierzu möchte ich noch kurz einwerfen, dass ich eine Stärke von „Love Actually“ finde, dass Curtis eben nicht nur 08/15-RomCom-Typen zeigt, sondern eben auch Arschlöcher und schwierige Seiten der Liebe – aber eben doch Liebe, während „The Holiday“ in jeder Hinsicht in die Klischeekiste greift. Nun bin ich auch schon still… 😉

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      • Natürlich ist das alles Geschmackssache, aber meiner Meinung nach sind die Figuren in Love Actually nicht mal annährend so doofe Arschlöcher wie in The Holiday, weil…sie eben nicht so todernst (die Perfektion von Jude Law in The Holiday ist nun wirklich unerträglich), sondern bewusst überzeichnet und damit auch irgendwie albern dargestellt werden. Das ist ein Kunstgriff, der irgendwie nicht so recht bei dir angekommen ist. 😀

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      • Mag ja auch zum Teil stimmen. Was zum Beispiel Bill Nighy angeht. Bei den meisten anderen sehe ich das aber absolut nicht so. Was an Creepy McStalkersen Andrew Lincoln überzeichnet sein soll, sehe ich zum Beispiel überhaupt nicht. Für mich ist der Charakter ein klarer Soziopath. Aber man fasst es eben auf, wie man es auffasst. Nebenbei finde ich die Law und Diaz Story in Holiday auch nicht gerade super, aber sie gehen mir beide weit weniger auf den Senkel als 90% der Actually-Nasen.

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      • Ja, wirklich interessant, wie unterschiedlich die Auffassungen zu dem Film sind. Und schön, dass beide Parteien hier in den Kommentaren vertreten sind. Finde ich wirklich sehr spannend.

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      • Letztlich kann man ja eh keinen umstimmen. Wenn man Spaß mit dem Film hat ist das gut. Ich fand ihn halt größtenteils unerträglich und für die angeblich albernen Charaktere fehlte mir dann eben der Humor. Da bleibt dann halt nicht mehr viel übrig.

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      • An Andrew Lincolns Figur ist jawohl so ziemlich alles überzeichnet; die großen Gesten, der Herzschmerz…Mehr geht ja kaum, aber dabei trotzdem noch so, dass man es der Figur abnimmt, weil es nun mal tragisch ist, in die Frau des besten Freundes verliebt zu sein.

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      • Sorry, seh ich komplett anders. Ich fand den einfach nur zum kotzen.
        Mal davon abgesehen ist Überzeichnung auch nix, wenn man dann komplett den Humor weglässt. Dann wirds nämlich einfach zu einem unerträglichen halbgaren Quark, der absolut gar nichts darstellt. War nur hier nicht der Fall, weil ich die Überzeichnung einfach nicht in den Figuren sehe. Genau so bei dem Affen, der nach Amerika fliegt, um sich was zu Ficken zu suchen. Da kann man auch mit Überzeichnung um die Ecke kommen, die ich darin nicht sehe, sondern einfach nur ein nerviges Individuum. Das macht die Scheiße dann eben auch nicht besser, denn am Ende geht mir der Charakter einfach nur auf die Klötze.

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      • Ja, da bin ich ganz bei dir. Es ist eben die überzeichnete Version eines unglücklich Verliebten – eine Situation, die wohl jeder kennt, in der man selbst aber nie so weit gehen würde wie Mark in dem Film. Man hat diesem Gedanken eben ein gewisses Happy End spendiert. In der Realität hätte auch Juliet nicht so reagiert und Mark hätte sich dem Suff ergeben o.ä. Doch wer will das schon sehen? 😉

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  1. Weihnachtsstimmung? Was ist das? Oder muss man sich einfach dem totalen Kitschterror ergeben?

    Den Film habe ich glücklicherweise nur einmal komplett gesehen. Bis auf ein bis zwei Episödchen ziemlich albern und bemüht.

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    • Ich finde es gibt durchaus so etwas wie Weihnachtsstimmung. Hat für mich mit dem Film jetzt aber eher weniger zu tun, dennoch ist es natürlich schöner ihn in dieser Jahreszeit zu sehen, als im Sommer… 😉

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  2. Wow, ich glaub, ich bin igendwie falsch hier, denn für mich ist das tatsächlich der beste Film zum Fest der Liebe. 😳
    Klar, es ist kitschig, klar, es ist übertrieben positiv, es gibt fast ausschließlich Happy Ends, und natürlich lernt man binnen ein paar Wochen Schlagzeug. Aber ganz ehrlich, wenn kümmerts? Muss denn alles realistisch sein? Dafür gibts das echte Leben, und das ist mehr als deprimierend, wenn man länger als fünf Minuten Nachrichten schaut.
    Der Film ist für mich einerseits etwas, worin ich mich verlieren kann mit halbwegs normale Menschen, deren größte Sorge mal nicht ist, wovon sie am Ende des Monats leben sollen, und deren Streben nach Liebe sowohl verständlich als auch schön ist. Außerdem bietet der Film auch einige witzige Spitzen auf Metaebene, allein der Gegenentwurf zu Bush und Blair zu einer Zeit, als letzterer ersterem nicht tief genug sonstwohin kriechen konnte, ist Gold wert.

    Nene, der gehört für mich seit Jahren zu den Feiertagen, wie auch Das letzte Einhorn, und wird das auch weiterhin. Ich mag ihn. 🙂

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    • Welch flammende Rede für den Film. Freut mich! Es ist tatsächlich so, dass er teils problematisch wahrgenommen werden kann. Allerdings ist auch viel Interpretation, so kommt es stark auf die eigene Grundeinstellung an, mit der man in den Film geht. Dennoch ist es gut, sich beide Perspektiven bewusst zu machen – dann kann man sich ganz gezielt seine eigene Meinung bilden und die darf dann auch gerne differenzierter sein als „der größte Mist“ oder „der beste Film aller Zeiten“. Ich für meinen Teil mag ihn auch weiterhin… 🙂

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  4. Puh, den finde ich ja schwierig. Dieses ertränken in Wohlfühl-Kitsch der übelsten Sorte ist einfach kaum erträglich. Da werden so unglaublich manipulativ und mit dem Dampfhammer alle „oh war das schööön“-Register gezogen, dass mir schlecht wird. Und das schlimme ist, dass manche der kleinen Geschichten (Betonung: MANCHE, denn andere sind belanglos oder sogar problematisch) einen emotionalen Impact völlig ohne diese ekligen Stilmittel hergegeben hätten, es wird aber nicht darauf vertraut – Curtis glaubt vielleicht nicht wirklich an die Kraft im eigenen Stoff? – sondern das Publikum für Idioten gehalten und alles völlig unmissverständlich ausgedrückt, damit auch kein Auge trocken bleibt. Gewissermaßen der TRANSFORMERS der RomComs…

    Außerdem: Hugh Grant (nuff said)

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    • Den sehen ja viele schwierig. Ich fand ja erstaunlicherweise gar nicht, dass sich der Film so sehr in Wohlfühlkitsch suhlt. Alleine die Geschichte um Alan Rickman ist eher wirklich bitter und zeigt auch die schwierigen Seiten von Liebe. Oder Laura Linneys Liebe zu ihrem Bruder ist auch keine einfache. Für mich hat sich das alles zu einem runden Gesamtbild gefügt. Aber ich sehe Hugh Grant in solchen Filmen auch gerne. „Notting Hill“ ist großartig… 😉

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      • Seh ich auch so…immerhin sind die Feiertage ja doch auch zur Erholung gedacht und dazu da sich auch mal eine schöne Zeit zu Hause zu machen😉! Muss gleich mal recherchieren ob sie den vielleicht sogar irgendwo im Free-Tv spielen…

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      • Auf Amazon Prime läuft er auch, aber leider nur auf Deutsch, doch das wäre im Free-TV ja auch so. Und wenn ein Film zu Weihnachten irgendwo läuft, dann wohl dieser hier… 😉

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      • Ah super, danke für die Info, dann muss ich mich nicht nach dem Fernsehprogramm richten😉! Deutsch macht mir gar nix…ich bin wohl eine der letzten Personen die sich Filme gern in deutscher Synchro anschaut (immerhin ist englisch nich meine Muttersprache umd studiert hab ich es auch nicht und ich komm ja auch nicht auf die Idee französische, japanische oder spanische Filme in OT zu schauen😉)

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      • Das ist wohl reine Gewöhnungssache. Ich habe es auch lange so gehalten, doch dann habe ich (vor ca. 12 Jahren) damit angefangen ein paar Serien im O-Ton zu verfolgen – und seitdem gibt es kein Zurück mehr. Die meisten (gerade modernen) Synchros fallen mir seitdem extrem negativ auf. Am besten du fängst erst gar nicht damit an… 😉

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      • Also ich hab mir auch schon einiges in O-Ton angeschaut und hatte bieher noch nie ein Problem damit wieder auf deutsch umzusteigen…keine Ahnung warum aber irgendwann stört mich das überhaupt nicht wenn es jemand anders als mein eigenes Hirn bereits übersetzt hat😅. Und manchmal kann die deutsche Synchro auch ein echter Gewinn sein…ich denke da zum Beispiel an die unzähligen nasal vor sich hin quieckenden Ami-Girls oder die Spencer/Hill Filme, die im Original eine echte Enttäuschung sind da man Spencer kaum versteht und etliche Gags und Sprüche im O-Ton gar nicht vorkommen

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      • Die Spencer/Hill-Filme schaue ich übrigens auch nur in der Synchro, keine Frage. Auch so manches 80er Werk funktioniert in der Synchro weiterhin sehr gut, weil sie etwas eigenes gemacht haben. Doch die meisten modernen Synchros, auch gerade bei Serien, sind wirklich schrecklich. Gerade Comedys à la „Friends“ sind im Deutschen fast nicht auszuhalten. Da wirkt das Original so, als würde man eine ganz neue Serie entdecken.

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      • Wenn Ihr hier schon ein weiteres Thema aufmacht, dann will ich auch mitmischen:
        http://against-dubbing.com/
        Ainu, du tust den Schauspielern ein grosses Unrecht, wenn du nur Synchro schaust, weil du einen signifikanten Teil ihres Talents ignorierst. Ausserdem bekommst man regionale Akzente nicht mit (Bsp: House – einer der Doktoren ist Australier und darueber gibt es andauernd Witze, aber im Deutschen ist das alles weggelassen). Schau dich mal auf der verlinkten Seite um, was OT fuer Vorteile hat und schau nur noch mit Untertiteln (was Englisch extrem foerdert und man bekommt Sachen mit, die man selbst im Deutschen verpasst haette)

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      • Du hast recht, das eigene Englisch wird durch die Sichtung von Filmen und Serien mit Untertiteln extrem gefördert. Dadurch fallen mir im Gespräch oft Redewendungen ein, die ich ohne den O-Ton-Konsum einfach nicht kennen würde.

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  5. TATSÄCHLICH LIEBE wird einfach nicht schlecht. Man kann ihn sich immer und immer wieder ansehen und er ist/bleibt trotzdem großartig. Wie du schon erwähnt hast, sollte man ihn mindestens einmal gesehen haben um die popkulturellen Referenzen zu verstehen (Empfehlung dazu für alle, die eine amerikanische IP-Adresse haben: der SNL-Sketch mit Kate McKinnon: https://www.youtube.com/watch?v=IAhF8tPqafQ). Allerdings werde ich in Zukunft wohl jedes Mal einen Kloß im Hals bekommen, wenn ich den Film sehe. Alan Rickman fehlt. Sehr.

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    • Es freut mich, dass mit dir noch eine Fürsprecherin für den Film kommentiert. Ja, Alan Rickman fehlt sehr. Ich fand ihn hier auch großartig, gerade weil er eine der eindeutig unsympathischsten (oder eher schwächsten) Charaktere spielt.

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  6. Pingback: Media Monday #339 – Die Weihnachtsausgabe | moviescape.blog

  7. Und der Film hat neben Liam Neeson noch eine besondere Stärke. Diese heißt Thomas Brodie-Sangster. Ein echt toller Schauspieler, der mich in vielen Rollen stark beeindruckt hat. Einst spielte er Paul McCartney in „Nowhere Boy“. Und in der Maze Runner-Reihe avancierte er bei mir zu dem Charakter, der in gewisser Hinsicht als bodenständigster Held in die Geschichte eingeht. Sangster gibt seinen Rollen als auch den Filmen das besondere Etwas. Ich mag einfach diese Bodenständigkeit, die er in vielen ausdrückt. Für mich einer der stärksten Schauspieler, was Hollywood zu bieten hat.

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