Der Astronaut: Project Hail Mary – OT: Project Hail Mary (2026)

Zum Start meines Osterurlaubs habe ich recht spontan entschlossen, ins Kino gehen zu wollen. Der Rest der Familie war von der Idee auch angetan, so dass ich kurzerhand Karten gekauft habe. Wie bereits mehrmals im letzten Jahr, haben wir wieder meine Mama mitgenommen und waren danach noch lecker essen. Angeschaut haben wir uns „Der Astronaut: Project Hail Mary“, von dem ich im Vorfeld bereits viel Gutes gehört hatte. Wie sehr mich der Film begeistern sollte, hätte ich jedoch nicht geahnt… 👨🏻‍🚀🪨

Der Astronaut: Project Hail Mary (2026) | © Sony Pictures

Der Astronaut: Project Hail Mary (2026) | © Sony Pictures

Ein großartig positives Science-Fiction-Abenteuer

Wie war es um mein Vorwissen bestellt? Ich kenne den Autor der Vorlage Andy Weir von „Der Marsianer“ und hatte sehr viel Spaß mit dem Buch. Auch dessen Verfilmung mochte ich sehr. Weiterhin hatte ich den Trailer zu „Der Astronaut: Project Hail Mary“ gesehen und wusste deshalb schon um die Wendung am Ende des ersten Drittels. Wobei Wendung zu viel gesagt ist, denn ich hatte nicht weniger Spaß mit dem Film, weil ich bereits um Rocky wusste. Aber ich greife vorweg. Wie bereits bei „Der Marsianer: Rettet Mark Watney“ hatte ich wieder enorm viel Spaß mit den wissenschaftlichen Aspekten der Geschichte. Das hat Andy Weir wirklich drauf. Im Gegensatz zu vielen Genre-Produktionen fühlen sich seine Werke wirklich an wie Science-Fiction im besten Sinne. Muss man natürlich mögen, doch Phil Lord und Chris Miller (bekannt für u.a. „The LEGO Movie“) inszenieren all das so unterhaltsam, dass es eine wahre Freude (an der Wissenschaft) ist.

Wenn Ryland Grace schließlich auf den außerirdischen Rocky trifft, hatte mich der Film vollkommen für sich eingenommen. Ich war wirklich begeistert ob er Annäherung der beiden Lebensformen. Der Geschichte wohnt eine unglaublich positive Botschaft inne. Gerade in heutigen Zeiten, in denen Xenophobie, Rassismus und Leugnung von Wissenschaft an der Tagesordnung stehen, ist es eine Freude, dass die Menschheit durch Offenheit und Wissenschaft gerettet werden kann. Ich liebe alles daran. Dabei schwingt „Der Astronaut: Project Hail Mary“ nie die Moralkeule, sondern alles ist wunderbar leichtfüßig und witzig erzählt. Auch emotional wird es an so mancher Stelle. Sogar so sehr, dass der Zwergofant nach dem Film von feuchten Augen berichtete. Normalerweise ist er dafür überhaupt nicht anfällig und nur der Papa weint bei Filmen. „Der Astronaut: Project Hail Mary“ hat uns aber beide hart erwischt. Das liegt natürlich auch am famosen Schauspiel von Ryan Gosling und Sandra Hüller, die beide den Film tragen. Bei Hüllers Vortrag von Harry Styles‘ „Sign of the Times“ hatte ich schon alleine vor Rührung Tränen in den Augen. Natürlich darf auch Rocky nicht vergessen werden, der ein vollwertiger Charakter in dem Film ist.

Gibt es auch Kritikpunkte an „Der Astronaut“?

Die Struktur des Films trägt wunderbar zur Charakterentwicklung bei, erinnern wir uns doch gemeinsam mit Hauptfigur Ryland Grace an die einzelnen Stationen vor der großen Reise. Die Szenen im All werden im modernen 2,00:1-Format präsentiert, während wir die Flashbacks in 2,39:1-Widescreen zu sehen bekommen. Das macht eine Einordnung sehr einfach. Dramaturgisch funktioniert all das wunderbar und man kann die Entwicklung Rylands komplett nachvollziehen. Hier komme ich auch zum einzigen Kritikpunkt, denn ich fand Phil Lord und Chris Miller hätten früher aus dem Film aussteigen können. Das Auserzählen ist vermutlich der Vorlage geschuldet, die ich allerdings noch nicht kenne. Für mich wäre es perfekt gewesen, den Film zu dem Zeitpunkt enden zu lassen, in dem sich Grace dafür entscheidet, Rocky zu retten. Also genau in dem Moment, in dem er komplett selbstlos handelt. Quasi genau die gegenteilige Entscheidung zu jener, die er in der vorherigen Rückblende getroffen hat. Das Auserzählen in der Biosphäre auf Rockys Planeten wirkte für mich etwas aufgesetzt und ein knapperes Finale hätte ich gelungener gefunden. Davon abgesehen jedoch perfekte Kinounterhaltung:

Fazit

Mich hat „Der Astronaut: Project Hail Mary“ wirklich extrem begeistert. So sehr, dass ich auch noch die Vorlage lesen will. Der Zwergofant war restlos angetan und dieser Kinobesuch wird einen nachhaltigen Eindruck bei ihm hinterlassen. Frau bullion und das Zappelinchen fanden den Film gut, doch hat er nicht 100%-ig gezündet. Meine Mama war auch sehr angetan, fand nur ebenfalls das Finale zu lang. Mein Ziel ist mit 80 Jahren ebenfalls noch so offen für neue Kinofilme zu sein. Falls es dann noch Kinos gibt. Doch enden wir auf einer positiven Note und ich gebe eine dicke Empfehlung: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 10/10 Punkte.)

Code 3 (2024)

Kürzlich habe ich einmal wieder von ein paar interessanten Filmen gehört. Der „Genre Geschehen“-Podcast hatte unter anderem „Code 3“ besprochen, von dem ich auch schon viel Gutes gelesen hatte. Da das Zappelinchen dieses Wochenende wieder an beiden Tagen beim BRK-Bereitschaftsdienst eingeteilt ist, und sich immer wieder überlegt, auch eine Ausbildung als Rettungssanitäterin zu machen, schien mir der Film wie gemacht für einen Filmabend im kleinen Kreis. Wie er uns gefallen hat? 🚑

Code 3 (2024) | © Atlas Film GmbH

Code 3 (2024) | © Atlas Film GmbH

Extrem witzig, zermürbend und mitten ins Herz

Der Zwergofant war ausgeflogen, da er mit seinen Cousins bei einem Filmabend „James Bond 007: Ein Quantum Trost“ anschaut. Der Rest der Familie wurde sofort von „Code 3“ in den Bann gezogen. Zu Beginn noch mit viel Gelächter, denn der Film über die letzte 24-Stunden-Schicht eines Rettungssanitäters ist zu Beginn wirklich extrem witzig. Das Tempo ist hoch, die Situationen absurd und die Figuren verschroben, doch zugleich wirklich liebenswert. Auch wenn ich es durch die gehörten und gelesenen Besprechungen bereits wusste, war ich dennoch nicht darauf vorbereitet, wie sehr „Code 3“ plötzlich in Richtung ernsthaftes Drama umschlägt. Ich hatte mehrfach Tränen in den Augen. Vor Trauer, doch auch vor Wut. Dieses System ist kaputt und Personen, wie Randy, Mike und Jessica halten es am Leben.

„Code 3“ zeichnet ein wirklich düsteres Bild des amerikanischen Gesundheitssystems. Leicht hätte der Film in eine zynische Richtung abdriften können, doch die Geschichte und ihre Figuren bleiben stets hoffnungsvoll. Fast schon idealistisch kämpfen sie sich durch ein System, das sie und ihre Patienten langsam aber sicher zerstört. Der Film wirkt trotz seiner teils überhöhten Inszenierung stets realistisch und geerdet. Rainn Wilson, den ich bisher fast nur aus der US-Version von „The Office“ kenne, spielt einfach nur großartig. Überhaupt ist das gesamte Ensemble fantastisch. Man fühlt sich als Teil der Crew und leidet mit ihr. Es ist wirklich erstaunlich, wie viel Herz der Film besitzt. „Code 3“ zeigt wunderbar, wie ein Genre-Mix auszusehen hat. Dieses Kunststück gelingt leider nur den wenigsten Filmen. Großartig!

Fazit

Auch wenn ich schon vermutet hatte, dass „Code 3“ ein guter Film ist, so hätte ich doch nicht damit gerechnet, wie fantastisch er ist. Er hat voll und ganz ins Schwarze getroffen und besonders das Zappelinchen war begeistert. Sie kennt inzwischen auch viele Sani-Geschichten und hat sich sofort zu Hause in dieser Welt gefühlt. Auch wenn man es nicht denken würde, ist „Code 3“ doch ein wichtiger Film. Sollte man gesehen haben, auch weil er extrem unterhaltsam ist: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte;  Zwergofant: war zu einem Filmabend bei seinen Cousins)

Weapons: Die Stunde des Verschwindens (2025)

Gestern waren die Kinder auf der Geburtstagsfeier ihrer Cousine, welche sich bis weit in den späten Abend gezogen hat. Uns hatte spontan eine Freundin besucht, die noch bis zum Abendessen geblieben ist. Danach hatten wir die Gelegenheit einmal wieder einen Film zu sehen, der für Kinder nicht geeignet ist. Meine Wahl fiel auf „Weapons: Die Stunde des Verschwindens“, den ich schon ewig sehen wollte. Ob Zach Creggers Film seiner Prämisse gerecht werden konnte? 🤡

Weapons: Die Stunde des Verschwindens (2025) | © Warner Bros

Weapons: Die Stunde des Verschwindens (2025) | © Warner Bros

„Magnolia“ als Horror-Groteske

Die Prämisse kannte man bereits aus dem Trailer: In einer amerikanischen Kleinstadt verschwinden um Punkt 2:17 Uhr morgens alle Kinder aus einer einzelnen Schulklasse. Alle bis auf eines. Sie verlassen die Häuser und rennen (siehe Bild oben) in die Nacht und waren nicht mehr gesehen. Mehr erfährt man im Trailer nicht. Auch im Film wird dieser Teil der Geschichte innerhalb der ersten fünf Minuten abgehandelt. Doch was passiert danach? Dann geht der Film erst richtig los. Zach Cregger erzählt „Weapons: Die Stunde des Verschwindens“ wie „Magnolia“ oder auch „Pulp Fiction“, sprich als Episodenfilm, dessen Geschichten zusammenhängen und sich überschneiden. Dadurch entstehen teils absurde Szenen, die man zunächst überhaupt nicht einordnen kann. Am Ende wird alles zusammengeführt, so dass es inhaltlich überraschend viel Sinn ergibt und alles erstaunlich schlüssig erklärt wird.

Was „Weapons: Die Stunde des Verschwindens“ so interessant macht, ist der Ton des Films: Das Mysterium ist wirklich mysteriös und dramatisch. Die Kleinstadt wird dadurch komplett in Mitleidenschaft gezogen. Zugleich ist der Film sehr unheimlich. Cregger gelingt es, ein paar extrem stimmungsvolle und absurd gruselige Szenen aufzubauen. Dabei gibt es nur wenige Jump Scares, die jedoch sehr effektiv sind und eher durch existierende Elemente im Bild und weniger durch laute Soundeffekte ausgespielt werden. Auch als gegen Ende eigentlich klar wird, worauf alles hinaus läuft, bleibt der Film spannend und verstörend. Neben all dem ist „Weapons: Die Stunde des Verschwindens“ auch noch erstaunlich witzig. Ja, richtig gelesen. Cregger setzt Humor gekonnt ein und ließ mich teils laut auflachen (z.B. der Spritzenangriff im Zelt oder auch Teile des Finales). Solch eine Mischung sollte eigentlich nicht funktionieren, und ich bin mir sicher, dass sie auch nicht für jede:n Zuschauer:in funktioniert, doch mich hat der Film komplett abgeholt.

Mit den eigenen Waffen geschlagen

Heute leben viele Horrorfilme davon, möglichst nihilistisch zu sein. Happy End? Keine Chance. Umso erfrischender fand ich es, dass Creggers Film tatsächlich ein extrem befriedigendes Ende bietet. Nein, auch hier ist das Trauma nicht weggewischt und alle leben glücklich bis an ihr Lebensende. Aber dass das Böse so gekonnt von seinen eigenen Waffen, und das im wortwörtlichen Sinne, geschlagen wird, fand ich einfach nur grandios. Insgesamt ist „Weapons: Die Stunde des Verschwindens“ ein in jeder Hinsicht extrem überraschender Film, der famos erzählt ist und einfach nur Spaß macht. Die 4K-Version überzeugt durch ein knackiges Bild, das die stimmungsvolle Inszenierung zum Leben erweckt. Kann ich nur empfehlen:

Fazit

„Weapons: Die Stunde des Verschwindens“ hat mich noch mehr begeistert, als ich das zuvor für möglich gehalten hätte. Genau mein Ding: Ich habe mich sehr gegruselt, die Geschichte hat mich in den Bann gezogen, die Figuren fand ich famos geschrieben, ich habe viel gelacht und wurde überrascht. Was will man mehr? So sollte Kino sein und ich freue mich jetzt schon darauf, den Film noch einmal zu sehen: 9/10 Punkte.

Die Unfassbaren: Now You See Me – OT: Now You See Me – Extended Edition (2013) (WS1)

Das Filmjahr 2026 ist bisher kein sonderlich erfolgreiches, zumindest wenn ich mir die Anzahl an Filmsichtungen so anschaue. Da war ich im Filmjahr 2025 zu diesem Zeitpunkt schon deutlich weiter. Heute jedoch haben wir „Stranger Things“ einmal links liegen lassen und uns mit „Die Unfassbaren: Now You See Me“ einem Film zugewandt, auf den die Kinder wirklich heiß waren. Warum und wieso? Das erfahrt ihr in der folgenden Besprechung… 🎩

Die Unfassbaren: Now You See Me (2013) | © LEONINE

Die Unfassbaren: Now You See Me (2013) | © LEONINE

Alles nur ein großer Zaubertrick

Im vergangenen Jahr waren wir doch häufiger im Kino. Dort haben wir den Trailer zu „Die Unfassbaren 3: Now You See Me“ gefühlt vor jedem Kinofilm gesehen. Die Kinder sind darauf ziemlich angesprungen. Bei mir war die Begeisterung nicht sonderlich groß. Zwar hatte ich diesen ersten Teil bereits vor 12 Jahren einmal gesehen, doch mehr als ganz nett fand ich ihn damals nicht. Auch der zweite Teil ist bisher an mir vorübergegangen, so dass der dritte keine wirkliche Option war. Vor kurzem hat dann der Zwergofant mit seiner Patin eine Show der Ehrlich Brothers besucht, was Magie im Film wieder stärker auf den Radar gebracht hat. Mein erster Gedanke ging Richtung „Prestige: Die Meister der Magie“, doch dann ist mir dieser Film wieder eingefallen. Das Doppelpack der ersten beiden Teile gab es gerade günstig und somit war der heutige (und vermutlich auch der nächste) Filmabend besiegelt.

Ich muss sagen, dass ich heute sogar mehr Spaß hatte, als beim ersten Durchgang. Die große Zaubershow ist weiterhin grober Unfug und mich nervt auch der starke CGI-Einsatz, der die Illusionen von vornherein unglaubwürdig macht. Die Figuren sind zu flach, doch das Tempo ist hoch, der Score mitreißend und die Geschichte so absurd, dass sie schon wieder Spaß macht. Die Kinder saßen ziemlich gebannt vor dem Fernseher und waren ziemlich begeistert. Schon unfassbar, dass selbst dieser Film inzwischen schon wieder 13 Jahre auf dem Buckel hat. An die Auflösung am Ende konnte ich mich nicht mehr erinnern und vielleicht war das auch ganz gut so. Ist schon ziemlich an den Haaren herbeigezogen all das. Dem Unterhaltungswert schadet das glücklicherweise kaum. Alle 12 Jahre kann man sich „Die Unfassbaren: Now You See Me“ also durchaus einmal anschauen.

Fazit

„Die Unfassbaren: Now You See Me“ ist mit Woody Harrelson, Jesse Eisenberg, Isla Fisher, Dave Franco, Mark Ruffalo, Mélanie Laurent, Michael Caine und Morgan Freeman überragend gut besetzt. Leider jedoch gehen die Schauspielgrößen in dem abstrusen Drehbuch ziemlich unter. Hat mir dennoch Spaß gemacht und die Kinder waren wirklich angetan. Was will man mehr? 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Predator: Badlands (2025)

Momentan befinden wir uns komplett im „Stranger Things“-Fieber und haben gestern die zweite Staffel abgeschlossen. Nach noch einer Episode „Scrubs“ ist der Rest der Familie ins Bett verschwunden. Ich war noch nicht müde. Was also tun? Dank Fastenzeit war es keine Option bei Whisky, Kartoffelchips und Schokolade vor YouTube zu versumpfen. Also habe ich kurz vor 22 Uhr noch „Predator: Badlands“ eingeschaltet. Ob auch ich lieber ins Bett hätte gehen sollen?

Predator: Badlands (2025) | © 20th Century Studios

Predator: Badlands (2025) | © 20th Century Studios

Der Predator zwischen „Star Wars“ und MCU

Nach meiner kürzlichen Sichtung von „Predator: Killer of Killers“ hatte ich mich sehr auf den jüngsten Realfilm des Franchises gefreut, zumal ich auch Dan Trachtenbergs „Prey“ fantastisch fand. Im Vorfeld hatte ich schon viele sehr positive Besprechungen gelesen, so dass auch meine Vorfreude groß war. Mit Dek steht erstmals ein Yautja (so wird die kämpferische Rasse seit dem Vorgängerfilm offiziell genannt) als Protagonist im Zentrum. Ich habe Vergleiche zu „Terminator 2: Tag der Abrechnung“ gelesen, doch laufen diese für mich ins Leere, denn James Cameron hatte bewusst mit Erwartungen gespielt und diese überraschend gebrochen. In „Predator: Badlands“ war seit dem ersten Teaser klar, wohin die Reise geht. Ein frischer Ansatz, was ich grundsätzlich schon einmal begrüßenswert finde. Ob dieser jedoch zur „Predator“-Reihe passt?

Tatsächlich fand ich es schwierig noch tiefer in die Welt der Yautja einzusteigen. Beim animierten Vorgänger fand ich das interessant, doch hier war mir die Darstellung des Heimatplaneten ein wenig zu öde geraten. Wie diese Rasse jemals hochentwickelte Raumschiffe oder Waffen hat herstellen können? Aber nun gut, vermutlich auch nicht wichtig. Ab dem Besuch des Todesplaneten Genna macht der Film richtig Spaß. Der Ansatz, Dek mit Thia (toll gespielt von Elle Fanning) eine ungleiche Partnerin an die Seite zu stellen, wirkt frisch und ungewohnt. Auch die Monster-Action macht Spaß und hat mich am ehesten an „Predators“ oder „Kong: Skull Island“ erinnert. Auch den kleinen Twist rund um Bud und den Kalisk mochte ich. Leider läuft am Ende alles auf eine große Materialschlacht mit Weyland-Yutani-Synthetics hinaus, was ich ein wenig ermüdend fand. Auch der Kampf gegen den Loading-Mech hat sich eher anstrengend angefühlt. Am Ende schließt sich der Kreis auf dem Heimatplaneten der Yautja. Natürlich gibt es auch einen Schlussgag, bei dem ich nur eine verpasste Chance sehe: Warum man hier nicht die fliehenden Überlebenden aus „Predator: Killer of Killers“ eingeführt und somit eine Brücke geschlagen hat? Dafür gibt es nur einen mauen Mutter-Witz. Insgesamt ist „Predator: Badlands“ für mich einer der schwächeren Teile der Reihe. Hatte Shane Black zu sehr am Ausgangsmaterial geklebt, so entfernt sich Dan Trachtenberg fast schon eine Spur zu weit davon. Somit ergibt sich die folgende, neue Rangliste:

  1. „Predator“ (1987) | 9/10 Punkte
  2. „Prey“ (2022) | 8/10 Punkte
  3. „Predator: Killer of Killers“ (2025) | 8/10 Punkte
  4. „Predator 2“ (1990) | 7/10 Punkte
  5. „Predators“ (2010) | 7/10 Punkte
  6. „Predator: Badlands“ (2025) | 7/10 Punkte
  7. „Predator: Upgrade“ (2018) | 7/10 Punkte

Fazit

Ich hatte viel Spaß mit „Predator: Badlands“ und mir dennoch mehr davon erhofft. Am gelungensten fand ich den Mittelteil, am schwächsten das Finale. Der Ton des Films ist ungewohnt für die Reihe, doch weiß ich noch gar nicht, wie ich das einordnen will. Auf jeden Fall ein spannender Beitrag, der mich jedoch nicht komplett abzuholen wusste. Was Dan Trachtenberg wohl als nächstes zaubert? 7/10 Punkte.

Und täglich grüßt das Murmeltier – OT: Groundhog Day (1993)

Was für ein Tag: Nach sieben Stunden Zimmer streichen war ich komplett platt. Dennoch bin ich noch für einen kurzen Lauf vor die Tür. Die Damen des Hauses haben sich danach zu einem Konzert aufgemacht und der Zwergofant hat unterdessen Brotzeit vorbereitet, welche wir bei „Und täglich grüßt das Murmeltier“ vor dem Fernseher eingenommen haben. Den Film wollte ich schon lange einmal wieder sehen und auch der Zwergofant war sehr interessiert daran, das Konzept Zeitschleife kennenzulernen. Wie uns der Besuch in Punxsutawney gefallen hat? ⏰

Und täglich grüßt das Murmeltier (1993) | © Sony Pictures Entertainment (PLAION PICTURES)

Und täglich grüßt das Murmeltier (1993) | © Sony Pictures Entertainment (PLAION PICTURES)

Zurecht einer der großen Komödienklassiker

„Und täglich grüßt das Murmeltier“ ist einer jener Filme, die ich mir als Jugendlicher immer und immer wieder im Fernsehen angeschaut habe. Ich fand das Konzept der Zeitschleife einfach faszinierend und Bill Murray und Andie MacDowell wunderbar zusammen. Auch kann ich mich noch gut daran erinnern, dass ich die diversen Selbstmordversuche ziemlich morbide fand, obwohl sie nur einen kleinen Teil der Geschichte ausmachen. Am Ende war es aber die Zeitschleife, die mich immer wieder zu „Und täglich grüßt das Murmeltier“ zurückbrachte. Kein Wunder, dass mich Jahre später „Replay: Das zweite Spiel“, der erste Roman rund um das Thema Zeitschleife, in seinen Bann zog. Mit diesem verbinde ich auch eine sehr persönliche Geschichte, doch ich schweife ab. Festhalten kann ich, dass Zeitschleifen seit jeher eine große Faszination auf mich ausüben und ich auch jüngere Varianten, wie z.B. „Edge of Tomorrow“, „Happy Deathday“, „Palm Springs“, „Boss Level“ oder „Sechzehn Stunden Ewigkeit“, stets interessant und sehenswert finde.

Da „Und täglich grüßt das Murmeltier“ inzwischen schon 33 Jahre auf dem Buckel hat, war ich gespannt, wie der Film letztendlich beim Zwergofanten ankommt. Er ist es ja schon gewöhnt, ältere Filme zu schauen und hat Bill Murray direkt aus „Ghostbusters“ und „Die Geister, die ich rief…“ wiedererkannt. Er fand die Geschichte faszinierend und war gespannt ob und wie sie sich auflöst. Auch die Botschaft des Films hat er ziemlich auf den Punkt analysiert. Harold Ramis hat mit „Und täglich grüßt das Murmeltier“ eine damals wahrlich untypische Geschichte für Hollywood sehr massentauglich inszeniert. Das ist schon eine wahre Kunst und es ist bewundernswert, wie gut, stringent und effizient das Drehbuch samt dessen Umsetzung geworden ist. Den Charme des Films schreibe ich jedoch den famosen Schauspieler:innen zu, die selbst bis in die Nebenrollen diesen einen Tag in Punxsutawney mit Leben füllen. Die 4K-Restaurierung ist zudem wirklich sehenswert:

Fazit

Auch heute noch macht „Und täglich grüßt das Murmeltier“ so viel Spaß, wie am ersten Tag. Harold Ramis‘ Film ist zurecht einer der großen Komödienklassiker seiner Zeit. Er hat zudem ein filmisches Subgenre etabliert, das mich stets reizt. Diesen Film kann ich tatsächlich immer und immer wieder schauen. Verblüffend, nicht wahr? 9/10 Punkte. (Zappelinchen: war mit Frau bullion auf einem Konzert; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Havoc (2025)

Was macht man als Filmliebhaber, der in den letzten Jahren alle harten Filme verpasst hat, weil er nur noch Filme mit der Familie schaut (und das wohlgemerkt freiwillig und gerne), an einem freien Abend? Natürlich noch einen zweiten Film raussuchen. Nachdem ich bereits „Predator: Killer of Killers“ geschaut hatte, habe ich direkt noch Gareth Evans‘ „Havoc“ nachgeholt. Wie mir die Schlachtplatte gefallen hat? 🚔

Havoc (2025) | © Netflix

Havoc (2025) | © Netflix

Düstere und ultrabrutale Comic-Action

Mit „The Raid: Redemption“ hat Gareth Evans einen modernen Klassiker inszeniert und eine ganze Welle an beinharten Actionfilmen aus dem asiatischen Raum losgetreten. Der ultrabrutale Höhepunkt war bisher wohl „The Night Comes for Us“, welcher in verschiedenster Hinsicht Maßstäbe gesetzt hat. Mit „Havoc“, der sich jahrelang in der Produktionshölle befand, ist Gareth Evans wieder zu der Art Film zurückgekehrt, mit der er seinen ersten großen Erfolg feiern durfte. Dieses Mal befinden wir uns jedoch in einer nicht näher benannten amerikanischen Großstadt, die am ehesten an Gotham City erinnert. Kein Wunder, dass sich Tom Hardy hier wohlfühlt. Die Stadt wirkt wie ein überstilisierter Sündenpfuhl, was durch den übermäßigen CGI-Einsatz noch unterstrichen wird. Dabei muss ich allerdings sagen, dass ich diesen weit nicht so schlimm fand, wie man teils lesen kann. Die Künstlichkeit der Bilder passt irgendwie zur comichaft übertriebenen Atmosphäre.

Die Geschichte ist im Prinzip ein 08/15-Gangsterdrama mit korrupten Polizisten und ein paar jungen Erwachsenen, die zwischen die Fronten geraten. Im Grunde lebt „Havoc“ von zwei großen Actionszenen, welche atemlos und atemberaubend inszeniert sind. Das hat Gareth Evans wirklich drauf und wenn man Spaß an comichaft überzogener Gewalt hat, dann macht sowohl der Kampf im Nachtclub als auch das Finale in der Waldhütte enorm viel Spaß. Tom Hardy passt perfekt in diese Rolle und man merkt, dass er ein erfahrener Kampfsportler ist. Die Kämpfe sind wahrlich brachial und schmerzhaft anzusehen. Auch hier fällt das CGI-Blut in manchen Momenten auf, doch für mich war das nicht schlimm oder groß ablenkend. Geschmerzt hat mich eher so mancher Dialog oder wie sich die Geschichte teils entwickelt. Hier ist wenig Substanz vorhanden, was schade ist. Somit wird mir außer den ultrabrutalen Kampfszenen nur wenig in Erinnerung bleiben. Diese aber auf jeden Fall.

Fazit

„Havoc“ ist ein Film, bei dem der Name Programm ist. Lasst euch von den teils zu harten Kritiken nicht abschrecken. Der Film ist wahrlich nicht perfekt und hat so seine Probleme, doch darüber hinaus bietet er harte Action-Unterhaltung, wie man sie von Gareth Evans gewöhnt ist. Ich hatte meinen Spaß damit: 7/10 Punkte.

Die drei ??? und der Karpatenhund (2025)

Heute hat meine Schwägerin ihren Weihnachtsgutschein eingelöst und ihre drei Kinder waren bei uns. Nach viel Pizza war die Frage, ob lieber ein Film- oder  ein Spieleabend gewünscht sei und die Wahl fiel quasi auf beides: Zunächst haben wir uns „Die drei ??? und der Karpatenhund“ angeschaut und dann noch ein paar Runden „Stadt Land Vollpfosten“ in der Girls Edition gespielt. Wie hat uns der Film gefallen? 🌴

Die drei ??? und der Karpatenhund (2025) | © Sony Pictures

Die drei ??? und der Karpatenhund (2025) | © Sony Pictures

Ein ausführlicher Besuch in Rocky Beach

Vor ziemlich exakt drei Jahren hatten wir uns noch den Vorgänger „Die drei ??? – Erbe des Drachen“ noch im Kino angeschaut. Damals hatte ich noch bemängelt, dass die deutschen Schauspieler:innen in der kurzen Rocky-Beach-Sequenz ein wenig fehlplatziert wirkten. Danach wechselte der Schauplatz und es ging nach Transsylvanien, wo sich alles schon viel natürlicher angefühlt hat. „Die drei ??? und der Karpatenhund“ spielt nun jedoch komplett in Rocky Beach, was abermals befremdlich ist, denn Florian Lukas oder Jördis Triebel wirken einfach nicht sehr amerikanisch. Aber nun gut, das muss man als Zuschauer:in eben als gegeben hinnehmen. Wenn dann noch Ulrich Tukur auftaucht, ist klar, dass man sich hier in der Welt der Hörspiele befindet und nicht den tatsächlichen USA. Glücklicherweise muss man sagen.

Der Fall um den Karpatenhund hat einen netten Aufbau, befinden wir uns doch zu jeder Zeit im Mikrokosmos einer Wohnanlage. Ich kenne die Vorlage nicht, kann mir aber gut vorstellen, dass dies auch im Hörspiel sehr gut funktioniert. Der Fall ist teils durchaus spannend und nett konstruiert. Die Auflösung am Ende fand ich ein wenig zu einfach, aber man darf eben auch nicht vergessen, dass es sich hierbei um Kinder- bzw. Jugendkrimis handelt. Unterhaltsam ist all das durchaus und ich fand die Geschichte insgesamt wohl sogar einen Tick runder als „Die drei ??? – Erbe des Drachen“. Die Schauspieler der drei Detektive machen ihre Sache erneut gut, doch drängt nun vermutlich schon die Zeit, denn irgendwann werden sie zu alt für Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews sein. Gut, dass „Die drei ??? – Toteninsel“ schon nächste Woche in den Kinos anläuft.

Fazit

Die fünf Kinder hatten viel Spaß mit „Die drei ??? und der Karpatenhund“. Das Zappelinchen war sogar ziemlich begeistert. Es wurde viel gelacht und gefühlt kiloweise Süßigkeiten gefuttert. Ein erweiterter Filmabend also. Auch ich mochte die Fortsetzung durchaus, wenngleich wir so langsam aus dieser Art von Geschichte herauszuwachsen scheinen (vielleicht hängt dieser Eindruck auch mit der parallelen Sichtung von „Stranger Things“ zusammen). Gute Unterhaltung: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind – OT: Fantastic Beasts and Where to Find Them (2016) (WS1)

Das Winterwunderland hält uns weiter voll im Griff. Fast könnte man von verzögerter Weihnachtsstimmung sprechen. Somit haben wir uns heute zum zweiten Filmabend des Jahres vor dem Fernseher versammelt und „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ eingelegt. Nach unserem „Harry Potter“-Marathon im Dezember ging es also zurück in die magische Welt. Wie uns die Reise gefallen hat? 🧳

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind (2016) | © Warner Home Video

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind (2016) | © Warner Home Video

Ein (zu) effektgeladenes Prequel mit Charme

Ich habe „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ vor acht Jahren schon einmal gesehen. Damals hat mir der Film recht gut gefallen, wenngleich er für mich auch nicht an die Hauptreihe anschließen konnte. Ich kann direkt vorwegnehmen, dass mein Eindruck nach der heutigen Sichtung ein recht ähnlicher ist: Ich mochte die erste Hälfte sehr gerne, die sich hauptsächlich um die Ankunft Newt Scamanders in New York City dreht. Seine phantastischen Tierwesen sind tatsächlich ziemlich fantastisch und auch die Dynamik mit seinem neuen No-Maj-Freund hat mir wieder wirklich gut gefallen. Es sind die kleinen Details der Zauberwelt, die ich mochte: Das magische Tischdecken, die Unterschiede zwischen der amerikanischen und der britischen Zauberwelt usw. Dort hatte mich David Yates‘ Film, der zudem ausgesprochen gut aussieht. Ein perfektes Prequel also?

Inhaltlich ist das wohl der Punkt, der mich am meisten stört: „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ wirkt etwas unentschlossen, ob er nun eine große Prequel-Geschichte rund um Gellart Grindelwald erzählen soll oder doch eher einen kleinen und verspielten Ausflug in die Welt der phantastischen Tierwesen. Zudem war mir der Action-Anteil im letzten Drittel deutlich zu hoch. Weniger CGI-Bombast wäre definitiv mehr gewesen. Auch kann ich die FSK-Einstufung einmal wieder nicht nachvollziehen. Mit sechs Jahren hätten sowohl ich als auch meine Kinder Albträume gehabt. Am Ende kommt es natürlich zur großen Überraschung, welche aber auch irgendwie verpufft. Mal sehen, wie der Prequel-Aspekt nun in den folgenden Filmen ausgebaut wird. Ich befürchte nämlich, dass die Reise genau dorthin gehen wird.

Fazit

Ich hatte größtenteils wieder viel Spaß mit „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“. Auch erkenne ich an, dass es schwierig ist, dem Erfolg der „Harry Potter“-Filme nachzueifern. David Yates hat vieles richtig gemacht, doch ob das alles wirklich nötig gewesen ist? Das kann man sich gerade bei Prequels immer fragen. Den Kindern hat der Film deutlich besser gefallen, doch auch ich freue mich nun auf die beiden weiteren Teile: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2 – OT: Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 2 (2011) (WS1)

Wir befinden uns im neuen Jahr. Das Filmjahr 2025 habe ich mit 74 Filmen erfolgreich abgeschlossen. Mit „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2“ haben wir das Filmjahr 2026 nun würdig eröffnet. Die Kinder haben sich trotz Neujahrsmüdigkeit sehr auf die Sichtung gefreut und auch ich war gespannt, wie mir der Film bei der ersten Sichtung seit 15 Jahren gefallen würde… 🚂

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2 (2011) | © Warner Home Video

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2 (2011) | © Warner Home Video

Ein gekonnter Abschluss der Fantasy-Saga

Das Finale führt die Handlung von „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1“ direkt weiter. Es gibt kein Durchatmen oder Neusortieren. David Yates legt mit seinem letzten Film der Hauptreihe ein extrem hohes Tempo vor, was ich beeindruckend finde. Dennoch bleibt Zeit für die Figuren und auch kleinere Momente. Das wusste ich heute wirklich zu schätzen. Als dann alles auf den großen Endkampf zuläuft, wurde ich richtig emotional. So kompakt am Stück hatte ich die Reihe noch nie gesehen und das zahlte sich aus. Natürlich ist die Geschichte bereits in der Romanvorlage festgeschrieben, doch Yates transportiert die wichtigsten Elemente gekonnt auf die Leinwand. Das Buch auf zwei Teile aufzuteilen war absolut die richtige Entscheidung. Aus kreativer Sicht und bestimmt auch aus finanzieller.

Die Schlacht um Hogwarts wird tatsächlich erstaunlich gnadenlos umgesetzt und es gibt einige Todesfälle zu bedauern. Hier geht Yates in die Vollen, nachdem er den Angriff der Todesser in „Harry Potter und der Halbblutprinz“ zu zahm inszeniert hatte. Im Folgenden versuche ich mich an einer Rangliste der Reihe, was gar nicht so einfach ist. Die ersten drei Plätze sind bei mir ziemlich gesetzt. Ursprünglich hatte ich den vierten Teil auch deutlich höher platziert, doch nach diesem Durchgang des Finales war ich mir nicht mehr sicher. Insgesamt ist es schon erstaunlich wie qualitativ hochwertig die Adaption trotz der vielfältigen Regisseure und der teils zu kurzen Laufzeiten gelungen ist. Ob die HBO-Serie diese Magie noch einmal einfangen können wird? Ich habe starke Zweifel. Diese Filme werden für mich stets mein „Harry Potter“ bleiben, noch weit mehr als die Bücher:

  1. „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ (9/10 Punkte)
  2. „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ (8/10 Punkte)
  3. „Harry Potter und der Stein der Weisen“ (8/10 Punkte)
  4. „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1“ (8/10 Punkte)
  5. „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2“ (8/10 Punkte)
  6. „Harry Potter und der Halbblutprinz“ (8/10 Punkte)
  7. „Harry Potter und der Feuerkelch“ (8/10 Punkte)
  8. „Harry Potter und der Orden des Phönix“ (7/10 Punkte)

Fazit

Knapp vier Wochen haben wir für die Sichtung der gesamten Reihe gebraucht. Dieses Projekt war perfekt für die Weihnachtszeit. Die Kinder waren extrem begeistert, nachdem sie jahrelang überhaupt kein Interesse an der Reihe gezeigt hatten. Schon erstaunlich. Die Prequel-Filme werden daran nicht anschließen können und auch bei der Serie bin ich skeptisch. Wäre die Autorin doch nur in ihrer Zauberwelt geblieben und hätte die Realität nicht mit ihrem Hass überschüttet. Ein famos intensives Finale: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 10/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)