Frohe Weihnachten! (2019)

Jedes Jahr klage ich darüber, dass ich nicht so richtig in Weihnachtsstimmung komme. Zu viel steht in der scheinbar so besinnlichen Vorweihnachtszeit auf dem Programm. Dieses Jahr habe ich bis zum letzten Freitag gearbeitet und bin immerhin zeitig gegangen, damit ich es zum großen Chorauftritt der Kinder schaffen würde. Es sollte jedoch anders kommen: Unser Zappelinchen ist gestürzt und hat sich dabei zwei Zähne abgebrochen. Also ab zum Zahnarzt. Freitagnachmittag vor Weihnachten natürlich ein Kinderspiel. Nicht. 🦷🙄

Inzwischen hat sich die Lage wieder normalisiert: Die Zähne konnten, so gut es eben ging, repariert werden, die blauen Flecken sind temporär und sie hatte großes Glück im Unglück. Dennoch hat dieses Ereignis wieder einmal gezeigt, wie schnell das Leben, gerade mit Kindern, von den Planungen abweichen kann. Weihnachtsstimmung? Kommt so langsam. Der Stresslevel ist in den letzten Tagen noch einmal extrem nach oben geschossen. Da war es letztes Jahr doch deutlich entspannter. Wenn ihr also ebenfalls damit hadert, dass sich die Weihnachtsstimmung nicht einstellen möchte, dann seid dankbar für den normalen Stresspegel und übt euch in Achtsamkeit. Auch ich nehme mir das für nächstes Jahr vor, wenn uns hoffentlich kein ungeplanter Unfall vor den Feiertagen auf Trab halten wird… 🤕🎅

Ihr seht hier den teuersten, aber auch schönsten Weihnachtsbaum der letzten Jahre

Ihr seht hier den teuersten, aber auch schönsten Weihnachtsbaum der letzten Jahre

Frohe Weihnachten und entspannte Feiertage! 🎄

Seit der Weihnachtsbaum steht und wir Samstagabend mit der alljährlichen Sichtung von „Schöne Bescherung“ das wichtigste Ritual der Vorweihnachtszeit durchgeführt haben, fühlt sich das Haus auch nach Weihnachten an. Der Schock sitzt uns allen noch ein wenig in den Knochen, doch die kommenden drei Tage mit viel Essen, Trinken, gemütlichem Zusammensein und positivem Trubel, dürften das alles wieder vergessen machen. Dieses Jahr feiern wir an zwei Tagen bei uns zu Hause und sind an einem unterwegs. Die Zeit wird wie im Flug vergehen – und ja, ich freue mich schon darauf.

Für mich wird das übrigens das erste Weihnachtsfest als Vegetarier, sprich keine Gans, kein traditioneller Wurstsalat, dafür unnötige Diskussionen. Ohne Veränderungen wäre die Zeit über die Feiertage ja auch langweilig. 🍖🥩🚫

Ansonsten hoffe ich, dass meine Erkältung endlich wieder verschwindet, damit ich noch ein oder zwei Läufe absolvieren und dem Weihnachtsspeck, der sich auch ohne Fleisch einstellt, den Kampf ansagen kann. Weiterhin werde ich ein paar Filme sehen und an verschiedensten Jahresrückblicken arbeiten, sprich: Wir werden uns zwischen den Jahren noch das eine oder andere Mal lesen.

In diesem Sinne wünsche ich euch, meinen lieben Lesern, ein frohes Weihnachtsfest ohne Unfälle oder sonstige Katastrophen. Genießt die Tage mit euren Liebsten und macht euch nicht zu viele Gedanken, was denn 2020 für euch bereithalten wird. Es kommt ohnehin, wie es kommt: Frohe Weihnachten! 🎄🎅🎁🥗🥃

Euer bullion

Run, Fatboy, Run (645)

Direkt nach meinem letzten Lauf hat mich eine Erkältung ziemlich zerlegt. Der Stress am Wochenende war nicht gerade zuträglich, weshalb ich mich erst heute wieder einigermaßen im Stande sah, eine Runde zu drehen. Dies war auch bitter nötig, denn ich habe in den letzten Tagen bereits viel zu viel gegessen. Und dabei ist noch nicht einmal Weihnachten… 😬

Kann es ein trostloseres Weihnachtwetter geben?

Kann es ein trostloseres Weihnachtwetter geben?

Distance: 7.09 km
Duration: 00:40:50
Elevation: 44 m
Avg Pace: 5:46 min/km
Avg Speed: 10.4 km/h
Heart Rate: 168 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 587 kcal

2019: 423 km
Dezember: 48 km

Natürlich regnet es schon den ganzen Tag in Strömen, aber was will man machen? Somit war ich schon nach den ersten 100 Metern komplett durchnässt und habe mich auf eine warme Dusche gefreut. Mit der Zeit bin ich zufrieden und ich hoffe, dass die Nässe meine gerade abgeklungene Erkältung nicht wieder befeuert hat.

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 180: Oder, wie sagt man im Deutschen?

Media Monday #443

Endlich der vierte Advent. Endlich Urlaub. Endlich „Schöne Bescherung“ mit der Familie gesehen. Weihnachten steht vor der Tür. Wir sind etwas holprig in die Weihnachtsferien gestartet, da uns ein Unfall (dazu an anderer Stelle mehr) ziemlich aus der Bahn geworfen hat. Inzwischen ist alles wieder weitgehend im grünen Bereich, weshalb wir uns nun voll und ganz auf die kommenden Weihnachtstage konzentrieren können. Doch nun stehen erst noch die vorletzten Fragen des Medienjournals im Jahr 2019 auf dem Programm. Verrückt, oder? 🕯🕯🕯🕯

Media Monday #443

  1. Wäre das schön, wenn ich unter dem Weihnachtsbaum (oder etwas vergleichbarem) eine Zeitmaschine (also nicht im Sinne von Zeitreisen, sondern im Sinne von Zeitproduktion) finden würde, schließlich ist Zeit das wertvollste Gut überhaupt.
  2. Wenn dann der ganze Feiertagstrubel in nicht einmal einer Woche wieder vorbei ist bin ich bestimmt 5 kg schwerer, zumindest wenn sich meine Erkältung bis dahin nicht verzogen hat und ich deshalb nicht zum Laufen komme.
  3. Ich könnte mir ja schon vorstellen, an den freien Tagen endlich die Zeit zu finden die Fortsetzung von „The Fifth Season“ fertig zu lesen.
  4. Aber noch weit mehr freue ich mich darauf, mit meiner Familie ein paar entspannte Tage zu verleben.
  5. Bei den einen ist es verpönt, bei anderen überaus beliebt, auch mal Bücher zu verschenken. Ich für meinen Teil verschenke sehr gerne Bücher, doch dieses Jahr ist leider keines dabei.
  6. Die Weihnachtszeit ist ja schon auch in weiten Teilen von einem gewissen Konsumdenken beseelt. Bei mir derweil beschenke ich mich das gesamte Jahr über selbst (siehe Foto unten), weshalb ich zu Weihnachten gar nicht mehr viel Materielles brauche.
  7. Zuletzt habe ich die dritte Staffel von „The Marvelous Mrs. Maisel“ gesehen und das war eine der besten Serienstaffeln, die ich dieses Jahr sehen durfte, weil die Serie einfach zum Niederknien großartig geschrieben, gespielt und inszeniert ist.

Der letzte Blu-ray-Neuzugang im Jahr 2019? (mehr Einblicke dieser Art finden sich auf meinem Instagram-Account):

Ant-Man and the Wasp (2018)

Aktualisierung: Ich habe „Ant-Man and the Wasp“ am 28. September 2024 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und eine aktualisierte Besprechung veröffentlicht.

Das letzte Adventswochenende liegt so gut wie hinter uns. Eine wunderbare Gelegenheit also, auch am Sonntagabend einen Film zu schauen. Da ich mit dem Marvel Cinematic Universe (MCU) ein wenig zurückhänge, habe ich „Ant-Man and the Wasp“ in den Player geschoben. Wer weiß, vielleicht schaffe ich es zwischen den Jahren sogar noch bis zu „Avengers: Endgame“? 😅

Ant-Man and the Wasp (2018) | © Walt Disney

Ant-Man and the Wasp (2018) | © Walt Disney

Eine gelungene Fortsetzung von „Ant-Man“

Der erste „Ant-Man“ gehört zu meinen Favoriten der zweiten Phase des MCU. Große Vorfreude auf den zweiten Teil wollte sich dennoch nicht einstellen. So geht es mir aber immer, wenn ich einmal wieder aus dem Marvel-Kosmos draußen bin. Dennoch hat sich bereits in den ersten paar Minuten wieder dieses heimelige Gefühl eingestellt, einfach nur gut unterhalten zu werden. Und ja, das schaffen die Superhelden-Filme von Disney doch immer wieder. Speziell was die Inszenierung und die VFX angeht, ist „Ant-Man and the Wasp“ abermals wirklich beeindruckend (das Budget wird entsprechend hoch gewesen sein). Die Schrumpf- bzw. Vergrößerungseffekte sehen großartig aus und auch die virtuelle Verjüngung von Schauspielern (in diesem Fall von Michelle Pfeiffer und Michael Douglas) kratzt immer mehr an der Perfektion. Billig wirkende Effekte à la „Black Panther“ bleiben glücklicherweise aus.

Inhaltlich dagegen ist „Ant-Man and the Wasp“ ein zweischneidiges Schwert: Einerseits gibt es viele schöne Charaktermomente und witzige Sitcom-Szenen, andererseits ist die Geschichte völlig hanebüchen und wirkt unfassbar konstruiert. Dies schadet dem Unterhaltungswert zwar kaum, doch so richtig begeistern konnte mich Peyton Reeds Fortsetzung deshalb auch nicht. Wirklich schade. Die erste After-Credit-Szene hat mich dagegen emotional fast stärker mitgenommen als das Finale von „Avengers: Infinity War“. Vermutlich war hier der Überraschungseffekt einfach größer.

Fazit

Auch wenn der Film nur sehr gut zu unterhalten weiß, ist „Ant-Man and the Wasp“ für mich doch eine gelungene Rückkehr ins MCU. Länger im Gedächtnis bleiben wird mir dieses Abenteuer wohl aber nicht. Macht aber nichts, denn der nächste Film dieser Art steht quasi schon in den Startlöchern: 7/10 Punkte.

Schöne Bescherung – OT: Christmas Vacation (1989) (WS10)

Ich sehe „Schöne Bescherung“ jedes Jahr und bespreche den Film danach auf meinem Blog. Du möchtest die komplette Dosis Griswolds? Du findest alle Besprechungen hier!

Dieses Jahr sind wir erst spät dazu gekommen, das wichtigste Ritual in der Vorweihnachtszeit anzugehen. Gestern hat uns ein Unfall samt Notarzt und nachwirkendem Schock noch ein wenig um die Weihnachtsstimmung gebracht (dazu vielleicht an anderer Stelle mehr), doch nun ist das Gröbste überstanden und die Zeit reif, „Schöne Bescherung“ endlich in den Blu-ray-Player zu schieben. Wenn die Griswolds nicht für die richtige Stimmung sorgen können, dann weiß ich auch nicht…

Schöne Bescherung (1989) | © Warner Home Video

Schöne Bescherung (1989) | © Warner Home Video

Inzwischen ein festes Weihnachtsritual 🎄🎅

Es ist erst drei Jahre her, dass ich „Schöne Bescherung“ zum ersten Mal zusammen mit den Kindern geschaut habe. Seitdem ist die gemeinsame Sichtung ein festes Ritual in unserer Familie und die Vorfreude beim Nachwuchs mindestens ebenso groß, wie bei mir. Das Zappelinchen hat über weite Strecken einfach nur noch laut gelacht und der Zwergofant hat die kommenden Highlights stets vorhergesagt. Und die Frau des Hauses? Die hat nach den zehrenden letzten Tagen wohlverdient die Augen zu gemacht und Energie getankt. So hatte jeder etwas von dem Filmerlebnis, das im Schein des frisch geschmückten Weihnachtsbaums stattfand. Die bisher fehlende Weihnachtsstimmung hat sich bei uns allen nun definitiv eingestellt.

Dieses Jahr wird „Schöne Bescherung“ wohl auch der einzige Weihnachtsfilm bleiben, doch ich bin zuversichtlich, dass eines der nächsten Jahre wieder mehr Gelegenheit für vorbereitende Besinnlichkeit bieten wird. Umso schöner, dass das Drehbuch aus der Feder von John Hughes alles vereint, was man in einem Weihnachtsfilm braucht: Satire auf das verrückte, kommerzielle Treiben, kalkulierten Familienwahnsinn, viel zu hohe Erwartungen aber auch Besinnlichkeit und herzerwärmende Momente. ❤

Fazit

Mit dieser inzwischen schon elften Besprechung von „Schöne Bescherung“ läute ich auch offiziell die Weihnachtszeit im Hause bullion bzw. moviescape ein. Habt ihr den Film dieses Jahr schon gesehen? Wenn nicht, dann wird es Zeit: 10/10 Punkte.

Prädikat: Lieblingsfilm

The Marvelous Mrs. Maisel – Season 3

Eigentlich verfolge ich aktuell laufende Serien nicht mehr so gerne und warte lieber darauf, dass sie komplett abgeschlossen sind, bevor ich mich ihnen widme. Es gibt aber eine aktuelle Serie, deren Start ich jedes Jahr kaum erwarten kann: Ob „The Marvelous Mrs. Maisel – Season 3“ an den Erfolg der Vorjahre anknüpfen konnte, lest ihr in der folgenden Besprechung… 🎙

The Marvelous Mrs. Maisel – Season 3 | © Amazon Prime Video

The Marvelous Mrs. Maisel – Season 3 | © Amazon Prime Video

Die beste unterhaltsamste Serie aller Zeiten?

Zunächst einmal die schlechten Nachrichten: Im Gegensatz zur zweiten Staffel gibt es im dritten Jahr, wie bereits in der ersten Staffel, nur acht Episoden zu genießen. Das ist einerseits schade, andererseits hätte ich wohl auch nach 24 Episoden das Gefühl, die Figuren und ihre Welt zu früh zu verlassen. Insofern ist es gut, dass die Autoren sich nicht von äußeren Einflüssen leiten lassen, sondern der Geschichte die Zeit geben, die sie brauchen, um sie auf die bestmögliche Art und Weise zu erzählen. Nachdem die ebenfalls von Amazon produzierte Serie „Tom Clancy’s Jack Ryan“ im Vergleich zum Vorjahr ziemlich abgefallen ist, hatte ich ein wenig Sorge, dass auch „The Marvelous Mrs. Maisel“ nicht mehr ihr extrem hohes Niveau halten können würde. Diese Sorge war jedoch unbegründet, denn was Showrunnerin Amy Sherman-Palladino in dieser Staffel an Dialogwitz und Ausstattung abfeuert ist einfach unfassbar. ❤

Auf Welttournee mit Mrs. Maisel

Hat man sich bereits im zweiten Jahr ein wenig von New York entfernt, so geht es in der dritten Staffel auf Welttournee (auch wenn wir die USA nicht wirklich verlassen). Das sorgt für Abwechslung und schafft zugleich Raum für ganz neue Konflikte sowie komische Situationen. Dabei macht der Handlungsstrang rund um die Tour mit Sänger Shy Baldwin nur einen kleinen Teil der Staffel aus. Weiterhin begleiten wir Midges Eltern Abe und Rose Weissman beim kompletten Verlassen ihrer Komfortzone, was für mich fast schon die amüsantesten Szenen der acht Episoden waren. Doch auch Susies Versuch Sophie Lennon zu managen ist einfach nur ein steter Quell der Freude.

Der präzise geplante Aufbau der einzelnen Episoden hat mich ein wenig an „Seinfeld“ erinnert, speziell was die unglaubliche Dichte an Handlungssträngen und die unfassbar pointierten Dialogen angeht. A propos „Seinfeld“: Mich hat es auch enorm gefreut, Jason Alexander (George Costanza in der Kult-Sitcom) als Abes Jugendfreund in einer doch eher ernsten Rolle zu sehen. Neben den inhaltlichen Vorzügen stechen vor allem die formalen Aspekte heraus, denn „The Marvelous Mrs. Maisel“ sieht und klingt einfach unfassbar gut. Jeder Song ist mit Bedacht gewählt und ich würde am liebsten in diese idealisierten 60er Jahre eintauchen. Großartig!

Fazit

Ja, auch die dritte Staffel von „The Marvelous Mrs. Maisel“ konnte mich von vorne bis hinten überzeugen. Am meisten mochte ich, neben vielen anderen Highlights, vielleicht Midges Date mit Lenny Bruce. Ein kurzer, perfekter Moment. Genauso wie die gesamte Staffel. Schon jetzt steht fest, was die von mir am meisten erwartete Serie 2020 sein wird. Wenn ihr noch nicht reingeschaut habt, dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt. Unfassbar gute Unterhaltung: 10/10 (9.6) Punkte.

Prädikat: Lieblingsserie

Meine 5 besten Filme zu Weihnachten

Eigentlich lasse ich doppelte Fragestellungen bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG ganz gerne aus. Doch da die letzte sehr ähnliche Frage schon drei Jahre zurückliegt, bin ich noch einmal in mich gegangen und habe mir überlegt, ob sich etwas an meiner damaligen Wahl geändert hat. Tatsächlich habe ich einen Film ausgetauscht. Welcher das ist? Schaut doch mal rein… 🎅🎄🤶

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #157

Das Thema für Ausgabe #157 lautet:

Meine 5 besten Filme zu Weihnachten

  1. „Beautiful Girls“ (1996) – Eigentlich kein expliziter Weihnachtsfilm, passt diese wundervolle Coming-of-Age-Geschichte doch perfekt in die Zeit zwischen den Jahren. Also am besten bis kurz nach Weihnachten aufheben… 🎄🎞🎆
  2. „Der Herr der Ringe“ (2001-2003) – Keine Überraschung an dieser Stelle, habe ich die Trilogie in den vergangenen zwei Jahrzehnten doch häufig jedes Jahr vor Weihnachten gesehen. Wenn die Kinder alt genug sind, möchte ich diese Tradition auch wieder aufleben lassen.
  3. „Der Hobbit“ (2012-2014) – …und da einmal Mittelerde nicht genug ist, habe ich Peter Jacksons zweite Trilogie inzwischen auch in mein weihnachtliches Herz geschlossen.
  4. „Kevin: Allein zu Haus“ (1990) & „Kevin: Allein in New York“ (1992) – Zwei Klassiker meiner Kindheit. Wie alt ich damals wohl war, als ich die Filme zum ersten Mal gesehen habe? Vermutlich sollte ich noch warten, bis ich meine Kids dem zunächst gruseligen Nachbarn und der Taubenfrau aussetze.
  5. „Schöne Bescherung“ (1989) – Diese Nennung erinnert mich daran, dass dieses Jahr noch ein wichtiger Programmpunkt in der Vorweihnachtszeit aussteht. Sollte aber noch machbar sein, denn ohne die Griswolds ist Weihnachten einfach kein Weihnachten.

Run, Fatboy, Run (644)

Der Lauf heute war fest eingeplant. Dennoch hatte ich so meine Zweifel, da sich seit heute Morgen ein Schnupfen zunehmend breit macht. Von Halsschmerzen und Husten ist aber (noch) nichts zu merken, weshalb ich mich rausgewagt habe.

Leicht verwackelt, aber vermutlich nur weil ich so schnell war... 😉

Leicht verwackelt, aber vermutlich nur weil ich so schnell war… 😉

Distance: 7.02 km
Duration: 00:39:22
Elevation: 42 m
Avg Pace: 5:36 min/km
Avg Speed: 10.7 km/h
Heart Rate: 168 bpm
Stride Frequency: 131 spm
Energy: 584 kcal

2019: 416 km
Dezember: 41 km

Eigentlich wollte ich es langsam angehen, doch dann lief es so gut, dass ich gegen Ende sogar immer schneller wurde. Wer hätte das gedacht? Die Nase läuft immer noch, aber vielleicht bleibt es ja auch dabei. Fände ich toll, denn dann könnte ich mein Monatsziel von 60 km durchaus noch erreichen, was aufgrund der anstehenden Schlemmertage auch meinem Bauch zugute käme… 😋

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 179: Ein Unfall rettete mein Leben mit Jan Bruhnsen
Im zweiten Ohr: Alkaline Trio

Media Monday #442

Die vergangene Woche war wieder recht anstrengend. Neben dem üblichen Trubel war ich zweimal beim Zahnarzt, habe viel zu enthusiastisch an der Weihnachtsfeier teilgenommen und meine Filmsammlung (siehe Foto unten) maßlos vergrößert. Am Wochenende sind wir endlich einen Christbaum kaufen gegangen und die Kinder hatten etliche musikalische Auftritte auf dem Weihnachtsmarkt. Nun stehen noch die aktuellen Fragen des Medienjournals auf dem Programm und danach geht es endlich ab auf das Sofa. Wie habt ihr das dritte Adventswochenende verbracht? 🕯🕯🕯

Media Monday #442

  1. Weihnachtsfilme sind ja überwiegend nach dem immer gleichen Schema gestrickt, ähnlich aufgebaut und auch inhaltlich ähnlich oberflächlich und mau. Und dennoch kann man sich ihnen in der (Vor-)Weihnachtszeit kaum entziehen, was die Frage aufwirft, warum diese immer gleiche Masche so gut funktioniert.
    Vermutlich ist unsere Vorstellung von Weihnachten (oder wie es sein soll) auch unweigerlich durch US-Kommerz-Kitsch geprägt. Anders kann ich mir die Flut an z.B. Netflix-Produktionen in dieser Zeit nicht erklären. Auch wenn „Schöne Bescherung“ oder „Kevin: Allein zu Haus“ auch mit in dieses Raster fallen, so sind diese für mich mit einer großen Portion Nostalgie verbunden, was sie für mich jedes Jahr aufs Neue sehenswert macht.
  2. Adventskalender gibt es ja mittlerweile für alles und mit allem, aber ich würde mich mal freuen, wenn solch ein Kalender einfach nur Zeit enthalten würde. Jeden Tag nur ein paar Minuten. Das wäre toll!
  3. Überhaupt, dieses ganze Schenken und Beschenkt-werden ist nur für oder mit Kindern so richtig toll. Ich freue mich zwar auch über Geschenke, aber letztendlich sind die ruhigen Tage zwischen den Jahren mein eigentliches Highlight in der Weihnachtszeit.
  4. Was mich derweil wie jedes Jahr nervt ist der vorweihnachtliche Stress beruflicher und privater Natur. Man kommt aber irgendwie nicht aus der Nummer raus. Doch nun wird es hoffentlich bald ruhiger.
  5. Doch dafür ist es immer wieder schön, wenn Projekte abgeschlossen werden können – und sei es nur der letzte Urlaubsbericht über vier famose Strandtage in Ouddorp, der letzte Woche endlich online gegangen ist.
  6. Wenn kommende Woche der neue Star-Wars-Film startet werde ich ihn hoffentlich auch im Kino sehen. Momentan bin ich gerade beim Aufholen und habe gestern endlich „Solo: A Star Wars Story“ eingelegt. Vermutlich sollte ich auch die beiden richtigen Episoden vor dem Kinobesuch noch einmal auffrischen.
  7. Zuletzt habe ich mich aufgerafft und war 8 km laufen und das war richtig gut, weil ich flott vorangekommen bin.

Letzte Woche gab es sechs fantastische, neue Mediabooks für meine Filmsammlung (mehr Einblicke dieser Art finden sich auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (643)

Nachdem ich gestern von der Weihnachtsfeier am Freitagabend noch völlig zerstört war, wollte ich heute den restlichen Kater rauslaufen. Eigentlich gleich morgens, doch da ich erst um 10 Uhr aus dem Bett gekrabbelt bin, haben wir noch ausgiebig gefrühstückt. Danach habe ich mich zur Mittagszeit auf den Weg gemacht…

Ein trüber Wintertag, aber ein guter Lauf

Ein trüber Wintertag, aber ein guter Lauf

Distance: 8.13 km
Duration: 00:46:52
Elevation: 60 m
Avg Pace: 5:46 min/km
Avg Speed: 10.4 km/h
Heart Rate: 169 bpm
Stride Frequency: 153 spm
Energy: 669 kcal

2019: 409 km
Dezember: 34 km

Der volle Bauch war bestimmt nicht förderlich, aber es war mit knapp 10 °C zumindest recht warm und insgesamt kam ich auch gut voran. Somit war ich so schnell unterwegs wie schon lange nicht mehr und habe mich auch gut gefühlt, weshalb ich gleich die längere Stadtrunde gelaufen bin. Nun regnet es in Strömen und ich bin froh, vorher nach Hause gekommen zu sein. 🌧😅

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 179: Ein Unfall rettete mein Leben mit Jan Bruhnsen