Run, Fatboy, Run (788)

Da ich gestern einmal wieder im Büro zum Arbeiten war und es später wurde, bin ich nicht zum Laufen gekommen. Das war aber vermutlich auch ganz gut so, denn mir steckte der Halbmarathon vom Sonntag noch ordentlich in den Knochen. Auch heute hat mich noch der Muskelkater geplagt, doch ein lockerer Lauf sollte nicht schaden…

Regnerisch und kühl, doch Hauptsache raus und laufen

Regnerisch und kühl, doch Hauptsache raus und laufen

Distanz: 8.61 km
Zeit: 00:46:53
Anstieg: 56 m
Ø Pace: 5:27 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 12.8 °C
Kalorien: 605 kcal

2020: 1393 km
Oktober: 50 km

Tatsächlich hat es sich okay angefühlt, auch wenn ich bewusst langsam gelaufen bin. Das heißt bei mir inzwischen ein Schnitt von ca. 5:30 min/km, was ich schon ein wenig unglaublich finde. So oder so ein guter Lauf. Wenn alles klappt, morgen gleich nochmal.

Im Ohr: Nerdtalk Sendung 568 – Woke ist en vogue

Weeds – Staffel 1 bis 5

Heute gibt es die Besprechung einer nur teilweise geschauten Serie. Nachdem ich bereits 2019 hoffnungsvoll mit „Weeds“ begonnen hatte, haben sich bereits während der 5. Staffel deutliche Abnutzungserscheinungen gezeigt. Die sechste Staffel ist dann endgültig unter den magischen Wert von 6 Punkten im Bewertungsschnitt gefallen. Dennoch hat mir die Serie in den ersten Staffeln viel Spaß gemacht und ich möchte euch meine Besprechung deshalb nicht vorenthalten:

Weeds | © Sony Pictures Home Entertainment

Weeds | © Sony Pictures Home Entertainment

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Media Monday #484

Wow, das war wieder eine ziemlich volle Woche. Doch auch die nächsten sehen nicht anders aus. Eben typisch für das vierte Quartal, nur mit dem zusätzlichen Corona-Kniff. Aber auch das werden wir hinbekommen. Umso schöner, wenn dazwischen ein paar entspannte Wochenende liegen. Wobei das mit der Entspannung auch immer so ein Thema ist. Zumindest die Fragen des Medienjournals tragen zu meiner Entspannung bei. Euch geht es doch auch so oder? 😊

Media Monday #484

  1. Bei dem garstigen Wetter draußen finde ich vielleicht ja mal die Zeit ausführlich Netflix zu erkunden und mit den Pflicht-Serien des Anbieters weiterzukommen.
  2. So ein entspanntes Beisammensein bei einem Filmabend mit der ganzen Familie, wie letzten Samstag mit „Die wilden Hühner und die Liebe“, schätze ich sehr.
  3. Die TV-Serie „Weeds“ hat längst seinen ihren Reiz für mich verloren, denn in der sechsten Staffel ist endgültig die Luft raus und ich werde demnächst zumindest einmal die Besprechung der ersten fünf Staffeln veröffentlichen habe jetzt endlich die Besprechung der ersten fünft Staffeln veröffentlicht.
  4. Die Art und Weise, wie dieser Tage offensiv bis aggressiv gegen den gesunden Menschenverstand, Menschenwürde und wissenschaftliche Erkenntnisse argumentiert wird, ist einfach nur noch traurig.
  5. Positiv hervorheben möchte ich, dass ich heute eine neue Bestzeit auf Halbmarathon-Distanz (1:51:20) gelaufen bin.
  6. Wie schlecht „Das Geheimnis meines Erfolges“ mit Michael J. Fox gealtert ist wundert mich schon, aber die Handlung des Films ist aus heutiger Sicht einfach nicht mehr zeitgemäß, was Rollenbilder usw. angeht.
  7. Zuletzt habe ich mir über die besten deutschen Filme Gedanken gemacht und das war recht ergiebig, weil es viel mehr tolle deutsche Filme gibt, als man vermuten würde.

Mit „Krampus“ habe ich mir seit langer Zeit einmal wieder einen Film gekauft, der in der Vorweihnachtszeit gesehen werden will (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (787)

Am heutigen Sonntag haben wir einmal wieder meine Mama besucht, was ich zum Anlass nahm, die schöne Strecke am Alten Kanal entlang nach Hause zu laufen. Nachdem ich das letzte Mal mit Magenproblemen zu kämpfen hatte, lief es heute wirklich extrem gut. Außer ein paar unschönen Begegnungen mit alten, weißen Männern und ihren Hunden und ein paar schnappenden Schwänen, war der Lauf einfach nur entspannt und schön, weshalb ich ihn auch spontan auf einen Halbmarathon ausgedehnt habe. 👴🐕🦢

Schön in der untergehenden Sonne am Alten Kanal entlang

Schön in der untergehenden Sonne am Alten Kanal entlang

Distanz: 21.14 km
Zeit: 01:51:20
Anstieg: 74 m
Ø Pace: 5:16 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 165 bpm
Ø Schrittfrequenz: 148 spm
Temperatur: 15.6 °C
Kalorien: 1642 kcal

2020: 1385 km
Oktober: 41 km

Am Ende waren meine Beine schon ordentlich schwer, doch konnte ich mich nach der Ankunft über eine neue Bestzeit über 10 km und über Halbmarathon-Distanz (hier die letzte Bestzeit) freuen. Natürlich sind dies keine offiziellen Ergebnisse, doch der GPS-Track sieht sauber aus und die Zeit auch realistisch. Ein schöner Start in den Lauf-Oktober. Mal sehen, was dieser sonst noch bringt… 😃

Im ersten Ohr: Sneakpod #648 – Geheime Anfänge
Im zweiten Ohr: The Wohlstandskinder, blink-182, Alkaline Trio

Die wilden Hühner und die Liebe (2007)

Der heutige Samstag ist wieder extrem schnell verfolgen: Morgens war ich eine Runde laufen, danach ging es bei Freunden zum Brunchen und schon war es Abend. Nachdem wir letzte Woche „Die wilden Hühner“ gesehen hatten, stand heute mit „Die wilden Hühner und die Liebe“ die Fortsetzung auf dem Programm. Wie uns die neuen Abenteuer der Hühner gefallen haben, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung… 🐔

Die wilden Hühner und die Liebe (2007) | © Constantin Film (Universal Pictures)

Die wilden Hühner und die Liebe (2007) | © Constantin Film (Universal Pictures)

Eine gelungene Fortsetzung mit (zu) viel Liebe?

Natürlich hätte man es bei dem Titel ahnen können. Die Liebe ist das zentrale Thema des Films. Für meinen Geschmack war das ein wenig zu viel des Guten. Aber vielleicht spricht aus mir auch nur der alte Mann, der damals in der 6. Klasse noch nichts mit Liebe oder Beziehungen am Hut hatte. Andere Themen werden, bis auf Sprottes Begegnung mit ihrem Vater, leider ziemlich in den Hintergrund gedrängt. Dabei fand ich es wunderbar, dass eine gleichgeschlechtliche Beziehung beleuchtet wurde, die allerdings auch das zentrale Drama des Films war. Wäre das heute, 13 Jahre später, anders und diese Beziehung ein ganz natürlicher Teil der Geschichte? Ich würde es mir wirklich wünschen.

Ich mochte erneut das Zusammenspiel der jugendlichen SchauspielerInnen sowie die unaufgeregte Inszenierung. Zwar kenne ich Cornelia Funkes Vorlage (u.a. „Tintenblut“) nicht, doch das Zappelinchen hat einige Elemente aus dem Buch wiedererkennt. Der dritte Teil der Reihe spielt noch einmal zwei Jahre später, weshalb ich mir keine Änderung der Thematik erwarte. Für mehr Jugendabenteuer müssen wir dann wohl doch wieder zu „Fünf Freunde“ greifen. Aber das ist vermutlich einfach auch eine Frage meiner Erwartungshaltung.

Fazit

Ich mochte „Die wilden Hühner und die Liebe“ sehr gerne, auch wenn er mir teils zu monothematisch war. Die Kinder waren begeistert und wir freuen uns schon auf die nächste Fortsetzung: 7/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (786)

Manche Tage sind einfach nicht zum Laufen geeignet. Da ich gestern doch etwas später von der Arbeit nach Hause gekommen bin, habe ich meinen geplanten Lauf auf heute Vormittag verschoben. Allerdings wurde es letzte Nacht etwas später und ich habe vielleicht einen Whisky zuviel getrunken. Aber nur vielleicht. Und da wir heute zum Brunchen eingeladen waren, musste ich gleich morgens raus. Aber wer sagt, dass man mehr als sechs Stunden Schlaf benötigt? 😴

Beim heutigen Lauf war es so richtig herbstlich frisch und windig

Beim heutigen Lauf war es so richtig herbstlich frisch und windig

Distanz: 10.22 km
Zeit: 00:55:24
Anstieg: 68 m
Ø Pace: 5:25 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 16.1 °C
Kalorien: 765 kcal

2020: 1364 km
Oktober: 20 km

Meine Beine waren folglich etwas schwer und so richtig schwungvoll bin ich auch nicht vorangekommen. Aber ich war laufen und das ist es ja schließlich, was zählt. 🏃‍♂️

Im Ohr: Sneakpod #648 – Geheime Anfänge

Das Geheimnis meines Erfolges – OT: The Secret of My Success (1987)

Heute war ich nach knapp einem halben Jahr für einen kompletten Tag vor Ort im Büro. Ziemlich unglaublich und auch ungewohnt. Da ich anscheinend noch nicht genug vom Büroleben hatte, fiel die Filmwahl heute Abend auf „Das Geheimnis meines Erfolges“, den ich früher recht gerne gesehen habe. Natürlich hauptsächlichen wegen Michael J. Fox (Marty McFly, „Zurück in die Zukunft“) in einer für ihn recht typischen Rolle. Wie sich der Film sonst so schlägt?

Das Geheimnis meines Erfolges (1987) | © Koch Media GmbH

Das Geheimnis meines Erfolges (1987) | © Koch Media GmbH

Kann es einen Film geben, der mehr 80er ist?

Es gibt Filme die altern gut und es gibt Filme wie „Das Geheimnis meines Erfolges“. Filme, die ein recht genaues Zeitdokument sind, aber außerhalb ihres Entstehungszeitpunktes nur bedingt funktionieren. Damit meine ich nicht einmal den Look der 80er Jahre oder den penetranten Soundtrack. Inhaltlich komplett auf den Yuppie-Zeitgeist zugeschnitten, wirken viele Szenen heute einfach nur befremdlich. Dieses fast schon zwanghafte Aufsteigen in der Konzernwelt. Überall alte, weiße Männer. Frauen sehen höchstens gut aus oder erfüllen als Sekretärin die Rolle der Helferin. Puh. Also ein voller Rohrkrepierer?

Ich mag es manchmal ganz gerne, Filme in ihrem zeithistorischen Kontext zu sehen. Filme wie „Rambo 2: Der Auftrag“ oder eben auch diese seichte Komödie. Der reine, unbedarfte Filmgenuss ist zwar nicht mehr gegeben, doch irgendwo zwischen Reflexion und Faszination entwickelt sich durchaus ein Unterhaltungsfaktor. Regisseur Herbert Ross inszeniert die Geschichte zudem flott und mit so manch pfiffiger Idee. Mit ein paar weniger ausgedehnten Videoclip-Montagen zu Synthie-Pop hätte dann auch das Tempo gepasst. Aber auch das ist eben typisch für die 80er Jahre.

Fazit

Nein, ein guter oder empfehlenswerter Film ist „Das Geheimnis meines Erfolges“ aus heutiger Sicht nicht mehr. Aber er zeigt gut, wie die 80er Jahre aus popkultureller Sicht funktioniert haben. Michael J. Fox ringt seiner eher flachen Figur durchaus Sympathie ab und alle anderen Darsteller sind ebenfalls gut aufgelegt. Ja, irgendwie mag ich den Film trotz seiner Fehler immer noch: 6/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (785)

Nachdem ich im September laufmäßig richtig gut unterwegs war, wollte ich heute auch gleich in den Oktober starten. Da die nächsten Tage schon recht ausgebucht sind, bin ich gleich mal 10 km angegangen… 🏃‍♂️

Im Sonnenschein über die Felder

Im Sonnenschein über die Felder

Distanz: 10.14 km
Zeit: 00:52:50
Anstieg: 73 m
Ø Pace: 5:13 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 147 spm
Ø Temperatur: 21.9 °C
Kalorien: 710 kcal

2020: 1353 km
Oktober: 10 km

Mit der Zeit bin ich recht zufrieden. Für meine Verhältnisse war ich flott unterwegs, musste mich dafür aber nicht übermäßig anstrengen. So kann es weitergehen.

Im Ohr: Radio Nukular – Episode 125: 3er – Funko Pops, Fluxx & Owen Hart

Die 5 besten deutschen Filme

Heute steht bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG ein spannendes Thema auf dem Plan: Es geht um die besten deutschen Filme. Und davon gibt es mehr, als man oft meinen würde. Ich habe versucht einen gesunden Mix über die Genres und Jahre hinweg zu finden. Wie sieht eure Top 5 aus? 📽

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #189 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #189 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #189 lautet:

Die 5 besten deutschen Filme

  1. „Absolute Giganten“ (1999) – Für mich der beste deutsche Film überhaupt. Wunderbar kompakt erzählt, dabei doch episch, melancholisch und experimentell. Eine Wucht von einem Film. Große Liebe dafür.
  2. „Bang Boom Bang“ (1999) – Der zweite große Film aus dem Jahr 1999 darf natürlich auch nicht fehlen. Peter Thorwarth Gaunerkomödie nimmt zwar Anleihen an Tarantino, macht jedoch sein ganz eigenes Ding daraus. Zurecht ein deutscher Kultfilm.
  3. „Hell“ (2011) – Es gibt sicher bessere deutsche Filme, doch mir war es wichtig auch ein gelungenes Genrewerk zu nennen und Tim Fehlbaums postapokalyptischer Thriller ist dafür wahrlich ein perfektes Beispiel.
  4. „Toni Erdmann“ (2016) – Unter all den deutschen Oscar-Filmen hat mich „Toni Erdmann“ bisher am meisten begeistert. Er ist unkonventionell und erzählt eine emotionale Geschichte, die perfekt in unsere heutige Welt passt. Großartig.
  5. „Victoria“ (2015) – Zum zweiten Mal Sebastian Schipper in dieser Liste. „Victoria“ ist nicht mein liebster Film von ihm, doch er hat das deutsche Kino in diesem Moment einfach wieder ins Gespräch gebracht und dabei einen großartigem Film geschaffen, der formal und inhaltlich perfekt zusammenspielt.

Run, Fatboy, Run (784)

Heute hatte ich überhaupt keine Motivation zu laufen. Es war kalt und ungemütlich und ich hatte tausend andere Dinge im Kopf. Aber ich war gestern schon nicht und wenn man einmal mit den Ausreden anfängt. Also wenigstens eine kurze Runde…

Mein letzter Lauf im September 2020

Mein letzter Lauf im September 2020

Distanz: 7.07 km
Zeit: 00:38:43
Anstieg: 43 m
Ø Pace: 5:29 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 148 spm
Ø Temperatur: 19.2 °C
Kalorien: 528 kcal

2020: 1343 km
September: 225 km

Nach meinem letzten Tempo-Lauf habe ich es heute bewusst langsam angehen lassen. Einfach um zu laufen. Und natürlich den September mit 225 km abzuschließen. So viele Kilometer wie noch nie. Noch mehr ist in einem Monat fast nicht drin und ich stelle mich, auch ohne Erkältungspausen, eher auf Distanzen um die 100-150 km für die verbleibenden Monate des Jahres ein. 🏃‍♂️

Im Ohr: Radio Nukular – Episode 125: 3er – Funko Pops, Fluxx & Owen Hart